plaetzchenwolf - Italia Salat / Bäckerei Qualitäten
Landfotografie

6 Personen Italia-Salat


Ein richtig großer mediterraner Nudelsalat für gute Esser:
In die große Deckel-Schüssel kommen 2 Dosen Mais
(die besten kommen vom Diskounter mit dem L), 2 Dosen Thunfisch in Oel,
2 Dosen Sardinen ohne Haut u. Gräten, 1 Dose (425ml) Pizzatomaten, eine handvoll Käsewürfel
(irgendwelche Reste) 4 fein gehackte Knoblauchzehen, 3EL Thymian 2 EL Oregano,
1 - 2 TL Chiligranulat, 2 EL Jodsalz, 1 halbe Tasse einfaches Olivenöl,
eine gute handvoll Oliven- gerne auch zwei Sorten. Immer MIT allen Doseninhalten,
das Oel ist sehr wertvoll und sollte nicht weggeschüttet werden, die Flüssigkeiten werden gebraucht,
damit der Salat die richtige Konsistenz erhält und nicht zu trocken wird.
Die Zutaten etwas verrühren und am besten 2-3 Stunden durchziehen lassen.
Kurz vor dem Verzehr werden die Nudeln gemacht: Nur in Wasser mit einem Lorbeerblatt bißfest
gekocht und dann unter kaltem Wasser abgeschreckt, abtropfen lassen und gründlich dem Salat untergehoben..
(500gr Kom bino Maccr nelli Eiernudeln - eine Art gebogene Macaroni in 2cm lange Stücke geschnitten.)
Achtung, diese Nudeln sind schnell gar..



2x49 Cents Mais, 2 x 99Cents Thunfisch, Nudeln 86 Cents, 79 Cents Pizzatomaten-Dose,
1 Euro Käse, 2x56 Cents für Sardinen, 89 Cents fuer Oliven,
der Rest an Gewürzen, Knoblauch = 7,66 Euro - also pro Person 1,28
Euro. Januar 2013 kosteten 100gr eines ähnlichen Salates, in dem aber weniger Inhalt war-
in der SB-Frische-Bar des Supermarktes 99 Cents. Das entspricht mindestens dem dreifachen Preis..


Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



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Kartuschen - Thema: Baeckerei - "Qualitaeten"

Nach dem grossen Sterben der kleinen Baeckereien, die sich angeblich "nicht mehr lohnten",
entstanden die Filialen grosser Baeckereien, die alle nach dem Fabrik-Prinzip arbeiten.
Die handwerklichen Backstuben haben ganz einfach ihre eigenen Kinder zur Uni geschickt,
anschliessend sind diese in den Staedten geblieben und die Alten wurden aelter,
bis sie aus Altersgruenden einfach aufhoeren mussten.

Die "Qualitaeten" der Filialisten, erst halbwegs annehmbar,
wurden immer schlechter, weil sie keine echte Konkurrenz mehr hatten:
Keiner war besser, keiner schlechter - bis auf die Aufbaecker der Diskounter.
Und auf genau dieses Level haben sich die Filialisten und Supermaerkte herab gelassen,
weil noch mehr Gewinn zu holen war.

So schmecken die Broetchen schlapp und muede,
das Brot ist irgendwie kuenstlich,
selbst die Teilchen und Kuchen sind nicht besser als Tiefkuehlware..
Nun nehmen die Filialisten noch immer viel Geld fuer ihren Mist,
ja sie versuchen staendig noch mehr aufzuschlagen -
weil jeden Tag genug Dumme aufstehen..

Und genau das ist ein Wirtschaftsprinzip, was unser Land und Europa kaputt machen wird.
Immer mehr "Gewinnerwartung", immer mehr "Boni" und immer weniger Lohn und immer mehr Automatisation..
Es wird Zeit fuer einen grundlegenden Wandel:
Hohe Spekulationssteuern und hoehere Spitzensteuersaetze.
Vor allen Dingen sehr viel mehr Steuerpruefungen in allen Firmen
und Gesundheitskontrollen im Lebensmittelsektor-
vor allen Dingen bei den Direktvermarktern und bei den "Baeckern",
die heute nur noch Fabrikanten sind.

Wir kleinen Kunden koennen diese seltsamen "Baecker" austrocknen,
indem wir wieder selber backen lernen:
Brotbacken

Es ist Zeit fuer die Entmachtung der Ratingagenturen und Spekulaten ! Lektuere







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*** Nachgetragen ***

Nudeln kocht man in kochendem Wasser, ohne Salz, ohne Oel - Nudeln werden in eine Seihe im Spuelbecken abgeschuettet und man nimmt IMMER Topflappen dazu ! (Nudeln werden nur dann mit kaltem Wasser abgeschreckt, wenn Nudelsalat davon gemacht werden soll) Nudeln brauchen IMMER LAENGER ALS AUF DER PACKUNG STEHT.. Wenn Nudeln Sauce binden sollen, dürfen sie nicht abgeschreckt werden und müssen sofort auf den Teller. Wer weiche Nudeln kocht (Spätzle oder billige Spaghetti) , sollte etwas Salz ins Wasser tun.





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Was gibt es hier zu sehen?

Ein sehr guter Tipp, damit die Kühltruhe ein wenig geschont wird und Reste nicht mehr "weggeputzt" werden müssen:
"suppen-im-glas,suppe-im-einmachglas"
Das trifft sich gut, aus Vorsorge habe ich gute Gläser von div. Gemüsen und Obst gespült und aufgehoben.
(Einmal kann man die unbedingt nochmal verwenden, meistens 2-3 x ,je nach Gummierungsqualität des Deckels)
Demnächst werde ich diesen Tipp ausprobieren, ganz sicher !

An dieser Stelle werde ich die "Rezension" dazu setzen..

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Unser Sohn warnt davor, die Suppe mit Fleisch aus dem Einkochglas zu essen und vermutlich hat er recht damit:

https://www. wurzelwerk.net /2019/06/16/botulismus-einkochen/

https://www. netdoktor.de/ krankheiten/botulismus/

Auch wenn das Eingekochte gut ausschaut und auch das Vakuum funktioniert, ist mir die Sache zu heikel und ich breche diesen Versuch ab - aber nicht, ohne ein ganz klein wenig davon gekostet zu haben..

Was bei Marmeladen problemlos machbar ist, sollte bei Gemüse und bei Wurst oder Fleisch lieber nicht gemacht werden, wenn man das Hochtemperatur-Equipment nicht hat!

Gruselig die obigen Links genau zu lesen - mir ist schon ganz anders geworden.. wenn man daran denkt, daß Sterneköche ihre Fleischspeisen gerne halb roh oder gar Sushi servieren.. wieso leben wir noch?!

Wie auch immer, die Recherche hat ergeben, daß ein richtiger Einkochtopf mit richtigen Rex- oder Weck-Gläsern, mit einem ordentlichen Gummiring unter dem Glasdeckel ganz anders ist: Mit Metallklammern hat man damals die Deckel fest gehalten. Die 6 Gläser wurden auf einen versenkbaren Einsatz gestellt, der Einkochtopf mit etwas Wasser gefüllt. Der Topfdeckel wurde geschlossen und mittig oben in das Loch kam ein langes metallenes Thermometer. Das mußte eine gewisse Zeit auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden. Auf dem Thermometer waren die Bereiche für Gemüse und Obst und Fleisch etc. und auch die Garzeiten angegeben, die der Topf haben mußte. Das war ein sicheres Konzept und niemand wurde krank davon.

Diesen Aufwand möchte ich für die paar Mal im Jahr, wo etwas Suppe übrig bleibt, nicht betreiben. Früher haben meine Eltern einen größeren Garten bewirtschaftet, da war so ein Gerät sinnvoll - heute nicht mehr. Das Rätsel dieser Idee ist also gelöst: So einfach wie mit der Marmelade geht das Einwecken eben doch nicht.. deshalb werde ich meine beiden Proben nur ein wenig verkosten, aber sicherheitshalber lieber entsorgen.

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*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !







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Das Thema Kochen ist sehr umfassend: Bemerkungen in Serie.

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