Landfotografie

Beilagen- Idee:



Eine daumendicke Scheibe rustikales Mischbrot in der beschichteten Pfanne anroesten -
mit einem TL guter Butter!
Das kommt sehr gut an, ist knusprig und appetitlich.
Bei der Zubereitung lieber auf 3/4 Hitze schalten und lieber oefter mal wenden,
bevor das Brot zu dunkel wird..
Diese Art Beilage passt sehr gut zu frischem Salat, aber auch zu schnellen Suppen !

Genießerbratkartoffeln fuer 3 Personen




Obiges Essen ist fuer 3 Personen und sooo leicht zu machen! (Dazu muss man nun wirklich nicht in die Brutzelbude fahren!)
Ich schneide eine Zwiebel in grobe Scheiben und lege diese zuerst in die Grillpfanne. Rapskernoel ueber Kreuz darueber machen. Nun die gewuenschte Menge Kartoffeln schaelen und in Wuerfelchen schneiden und zugeben. Bei grosser Hitze und mit Deckel garen, bis aus allen Knopfloechern der Dampf kommt- dann mit dem Holzpfannenwender rundherum gruendlich wenden, Deckel drauf und weiter bis der Dampf.. dann geht es ohne Deckel weiter, aber immer schoen wenden, damit nichts anbrennt. (ggf. noch etwas Oel zugeben.)
Die Wuerzung habe ich vorher in einer kl. Schuessel angemacht: 1 EL Salz, etwas schwarzen Pfeffer, einen flachen EL Rosenpaprika und einen TL Currypulver, 2 grob gehackte Einlegegurken, eine handvoll Cocktailtomaten, einmal durchgeschnitten und ca 125gr Schinkenwuerfelchen- man kann auch 250gr nehmen.. wir sind Knoblauch-Freunde und geben nochmal 4-5 Zehen dazu. (grob gehackt)
Diese Wuerzung kommt erst dazu, wenn die Bratkartoffeln die richtige Braeune haben: Nur nochmal kurz durchbraten und fertig ist die Bratkartoffelpfanne fuer Genieser.

Guten Appetit ! (Hier habe ich keine Zweifel: Das kommt an!)

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Buchrezensionen

Hier moechte ich mit meinen Lese-Empfehlungen weiter machen:

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Das naechste Buch, wieder ein Roman, liegt bereit: "Magma", von Thomas Thiemeyer aus dem Jahr 2007 - oh wie spannend beginnt das Buch - schon bei der ersten Session habe ich 100 Seiten gepackt, wo sonst eher 30 ueblich waren.. ich will nicht zu viel verraten,- es geht um ein Ding zwischen Science Fiction und Realismus und wie immer auch um Geheimniskraemerei und um die typische Verdummung von oben nach unten.. der Roman ist nicht schwer zu lesen, ohne ins Seichte abzugleiten. Spannend und plausibel bis zum Schluss.

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Das naechste Buch ist ebenfalls aus dem Jahr 2007: Richard David Precht "Wer bin ich?" (und wenn ja, wie viele?) Eine philosophische Reise, wie der Titel verspricht:

Allerdings komme ich nicht drum herum, hier ein paar Anmerkungen zu machen, die aus meiner Sicht nicht so ganz stimmig zu sein scheinen. Seite 37: Der Cortex ist nicht "umsonst mitgeliefert worden", sondern wurde vielleicht ganz anders genutzt- z.B. fuer esoterisches Denken und Glauben, Kraeuterkunde und Heilung statt zur empirischen Forschung. Seite 47: Ich glaube nicht, dass eine begrenzte Kapazitaet des Hirnes vorliegt, alles wird wohl nur eine "Trainingsfrage" sein. Seite 50: Hier wird richtig vermutet, dass das Hirn versucht ein Hirn in seiner Funktion zu verstehen. (Paradox?) Seite 59 erinnert mich mit der Behauptung der "zwei Zugaenge von Emotion und Gefuehl" an das Huhn und das Ei. Seite 61: Ich halte die Faehigkeit zu Fragen oder zu Hinterfragen und auch die Kritik fuer den Beweis denken zu koennen. Seite 62 "Das Ich als einen Teil der Empfindungen" - nein, ich halte das Ich fuer die Summe der Eindruecke und faengt an, wo sich ein Wesen im Spiegel erkennt. (Unser Hund konnte das) Seite 71 erkennt das Individuum an.. Seite 79 gibt einen Irrtum vor: Emotionen kann man sehr wohl manipulieren oder von innen heraus steuern - was auf Seite 82 teilw. zugegeben wird, wo Emotionen als "lernfaehig" beschrieben werden. Bis dahin finde ich zu dieser These, dass das Ich einen komplexen Apparat fuer eine gewisse Zeit nutzen darf, bis sich dieser wieder aufloest. (Die logische Weiterfuehrung geht in Richtung Religion) Seite 103 Savants, das halte ich fuer unglaubwuerdig. Seite 107 "Erinnerung ohne Sprache ist unmoeglich", diese Aussage halte ich fuer einen fundamentalen Irrtum. Was ist mit den Eindruecken, die vor der Sprache sind? Gerueche, Beruehrungen, Wellen, Schwingungen, Gestik, Mimik? Ich denke, dass man eigentlich auch "Grasbrumm" zu einem gruenen Fahrzeug sagen koennte.. Seite 112 befasst sich mit der "Praezisionssprache", die ausschliesslich klare logische Aussagen macht - was mich unwillkuerlich an "Hochdeutsch" denken lies- welches aber auch statt Metaphern und Reime etc. kennt.. Die Gelehrten hatten alle schwere persoenlich Defizite, soviel war mir schon vorher klar, ohne deren Vita im Einzelnen kennengelernt zu haben. Das Buch traegt durchaus zum besseren Verstehen derer Leben und Werdegaenge bei. Ich finde, dass alles "hinterfragt" gehoert, was nicht unbedingt empirisch nachweisbar, also rein wissenschaftlich ist. Eine Reise in die Tiefe der Sinne kann nur reflexiv sein, mit Sicherheit niemals allgemeingueltig, auch wenn sich einige oder viele Parallelen zeigen. Die drei Dutzend unterschiedlichen Laute koennen Schimpansen auch darstellen, nur das Zusammensetzen oder aneinander, hintereinander reihen ist eine ganz andere Sache, eine Weiterfuehrung dessen, derenthalben sich wohl der Cortex entwickelt haben mag.. (meine Einschaetzung; das bringt mich zu der Ueberlegung ob man nicht einmal einen Versuch wagen sollte, die vorsprachlichen Erinnerungen in eine ueberlieferungsfaehige Form zu bringen. Vermutlich waere man nahe bei dem genetisch vererbten Unterbewussten plus der Erfahrungen als Kleinkind vor der Sprachbildung bis kurz danach) Wie auch immer, die Sprache und spaeter die Schrift ermoeglicht uns diese Art der Kommunikation, werte Leser, liebe Leserinnen.. Wie auch immer, das Buch glaenzt durch - fuer mich vollkommen ueberraschenden - Dramen: Paragraph 216 in allen Facetten, von dem Schutz ungeborenen Lebens, die Philosophien darueber bis zur Sterbehilfe. Ethik und Fleischkonsum etc. Ich denke diese Ankuendigungen genuegen, dass es auch fuer Euch spannend sein duerfte; die Themenvielzahl steigert sich mit jedem Kapitel - und geht sehr weit in div. Dinge, z.B. "darf ich ueberhaupt Fleisch essen?" - die "Umweltethik" waere etwas, was mich tiefergehend reizen wuerde ! Aber:

Was mich interessieren koennte, waere die Umweltethik, die in ihrer Begrifflichkeit vor akademischen Ueberheblichkeiten nur so trieft und strotzt. Die Macher dieser Worte sind nach meiner Einschaetzung reif fuer die Klapsmuehle oder so ueberdreht egozentrisch, dass sie ohne Kunst- und Fremdworte nicht mehr auszukommen scheinen, denen sie die Bedeutungen - mal so mal so - beimessen und "Diese Naturschutzbegruendungen reichen nicht aus, um die oekologischen Probleme zu loesen, und aus ihnen koennen keine direkten Naturschutzziele abgeleitet werden. Sie bieten Staatsbuergern in der Praxis jedoch die notwendigen Begruendungen und Einsichten, die auf der politisch-rechtlichen und der kasuistischen Ebene des Einzelfalls diskutiert und umgesetzt werden koennen. " Alleine dieser Satz zeigt, dass ich richtig liege mit meiner obigen Einschaetzung: Sie halten alle fuer bloed, fliegen selbst staendig mit dem Flugzeug und fahren riesige Wagen, nur weil sie sich das leisten koennen. Der "kleine Mann auf der Strasse" soll gefaelligst mit Oeko-Schlappen zu Fuss gehen und nur noch flach atmen, moeglichst nur noch Kompost essen.. Jedesmal, wenn das Woertchen "Einsicht" gebraucht wird, tut sich nach meiner Lebenserfahrung etwas auf: Ich werde verarscht !

(NICHT vom Autor des Buches, sondern von den Wissenschaftlern, die sich gegenseitig ernennen und erweitern)

Ein paar Kapitel des Buches - zum Ende hin - werden schwammig, aber dann kommt schon wieder der naechste Hammer, der sich zu lesen lohnt: Vanuatu, Insel der Glueckseeligen..

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Deshalb ziehe ich das zweite Werk dieses Autors Richard David Precht vor, "Die Kunst kein Egoist zu sein",
(Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhaelt.
Aus dem Jahr 2010 und ebenso dick wie das erste Buch.

Die Rezension des ganzen Buches kann ich mir sparen, ich bin bis zur Seite 35 gekommen..
..warum? Nun, weil die Inhalte zu arg an den Haaren herbei gezogen sind, um damit die Zeit zu vertroedeln.

Auf Seite 34 steht ein Zitat frei nach Wilhelm Buch im Raum:
"Das Gute, dieser Satz steht fest, ist sets das Boese, das man laesst"
Auf Seite 35 oben meint der Autor, "dass unterlassene Hilfeleistung nach Busch nichts Schlechtes waere".
"Das Boese zu lassen reicht offenbar nicht aus", so seine Schlussfolgerung, die ich fuer irgendwie sinnentstellend halte.

Die Grenzwertigkeit aller geistigen Betrachtungen rund um die Philosophie sind eigentlich nichts als in Buechern verpackte Langeweile oder Zeit totschlagen - und dafuer ist mir meine Zeit zu schade- bin ich nun ein "Egoist"? Vermutlich. Ich gebe das Buch meiner Tochter NICHT zu ihrer Buecherwand, was beim vorherigen Buch des Autos mit ausdruecklicher Empfehlung geschah und so kommt das von mir verschmaehte Werk "Die Kunst, kein Egoist zu sein", zurueck in die Buecher - als Spende. . . (Ich hasse es, Buecher wegzuwerfen)

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Das naechste Buch heisst "1001 Traktoren"
ISBN 978-3-625-12617-7 mit 480 Seiten und herrlichen Abbildungen von Traktoren.
(Ich brauche das nun, um mich von der Philosophie zu erholen, wieder festen Boden unter den Fuessen zu spueren..)

Ach wie schoen, wie wunderbar sind doch diese alten Landmaschinen anzusehen, die Erinnerung an vergangene Tage werden sofort wieder wach, bis ins Detail, wo mir der Geruch von Oel, heissem Blech und Dieselruss in die Nase ging, das Droehnen der Motoren, das man damals noch gut auseinander halten konnte - hier in diesem Buch sind sie alle eintraechtig beisammen, die ehedem erbitterte Konkurrenten waren.

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Ungemein spannend war der Roman von Jean christophe Grange, "Der Flug der Stoerche", ein Thriller, der allerdings von Grausamkeiten und zu detaillierten Schilderungen derart und auch von sexistischen Ausschmueckungen nur so wimmelte. Spannend, aber nicht mein Ding.

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Das naechste Buch, wieder ein Roman, liegt auf dem Schemel: "Ein Haus zum Traeumen" von Nora Roberts. Ein altes Haus, mysterioese Briefe und dunkle Geheimnisse einer Familie.. aus dem Jahr 2012. Das ist wohl ein Frauenroman, mich haben die vielen Namen und fehlenden Hinweise auf die Zusammenhaenge (oder habe ich sie nur nicht gefunden?) total durcheinander gemacht. Bei Seite 21 habe ich abgebrochen.

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Das naechste Buch, ein Roman "Die Frau des Zeitreisenden" habe ich inmitten der 1. Seite des Prologs abgebrochen, zuvor habe ich die Beschreibung auf dem Umschlag versucht zu verstehen und bin danach ueber seltsame Gedichte der Vorseiten gestolpert. (Nix kapiert) Also weg damit - soll sich meine Frau damit herum schlagen oder das Werk weg tun..

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Dann folgte ein Bildband "Unser erster Urlaub in den 50er und 60er Jahren" - auch eine Luftnummer, bis auf wenige gute Bilder..

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Hoffentlich gefallen Euch die Buecher ebenso wie mir ! Lektuere







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