plaetzchenwolf - Angrillen China Reissalat / Kräuterklöße mit Mischgemüse
Landfotografie

Angrillen und China-Reissalat


Ein Rezept fuer 5 Personen.

ANGRILLEN am heutigen 1.1.2010 (Mittagszeit) - war mir ein besonderes Ansinnen,
weil im Elektro-Deckel-Grill draussen an der Terrasse unter dem Dach
des kl. Grill-Haeuschens das Wetter keine Rolle spielt und die Kueche
nicht mit Dunst und Fett der Haehnchenschenkel verschmutzt wird...
Dieser Elektrogrill mit Glasdeckel hat 1000 Watt und eine Bratflaeche,
die wie eine Bratpfanne ausschaut - diese wird bei 190Grad ca 1/4 Std. angeheizt
(Bei geschlossenem Deckel) - anschliessend kommen die Haehnchenschenkel
(grosse, 6 Stueck) - ohne jedes Gewuerz hinein.
Bei voller Stufe (190Grad) bleiben die Fleischstuecke auf einer Seite liegen,
bis sie braun werden- nicht vorher wenden !
Fett oder Oel ist nicht noetig.
Die erste Wendung wird so nach 15Min faellig, dann nochmal die letzte Drehung- insgesamt ca 3/4Std.

Inzwischen habe ich einen Topf Wasser mit 1,5 Loeffel Curry,
1EL Salz und 1 EL Essig-Essenz aufgesetzt und zum Kochen gebracht.
Nun kommen 500gr Naturreis, ungeschaelt hinein und garen bei halber Hitze gute 20Min.
In der Salatschuessel kommt der abgetropfte Inhalt einer kl. Dose Ananas
(in Stuecken) einer Dose Litschis (567/255gr. entsteint) ,sowie ein klein geschnittener Apfel,
1EL China-Wuerzer und einen halben EL Jodsalz, 3 EL einfaches Disteloel.
Gut mischen und ziehen lassen.
Nun wird der Reis fertig und wird im Sieb abgeschuettet und leicht mit kalten Wasser abgeschreckt,
dann dem Salat zugegeben und gut untergehoben.
Die Farbe des Salates gibt ein appetitliches Gelb -
die weissen Litschis schmecken fast "vornehm" und heben enorm.

Auf den flachen Teller mittig und breit angerichtet,
einen knusprig braunen Haehnchenschenkel oben auf und fertig
ist das denkbar einfache und trotzdem schmackhafte "Angrillen"...
(Ich rechne 1,5 grosse Haehnchenschenkel pro Person -
beim Diskounter gibt es frische Packungen,
von denen ich 2 Stueck hatte- a 1100gr. 1a Qualitaet)
Inzwischen findet man die auch beim "n ahen Kauf" - als J a-Produkte.

Evtl. bin ich dieses Jahr der "erste Griller" - geschmeckt hat es auf jeden Fall und die Kueche ist sauber geblieben..

Guten Appetit !

Kraeuterkloeße mit Mischgemuese, 3 Personen


0,75ltr kaltes Wasser bereit stellen, ein Paeckchen
"gute guenstige" Kartoffelknoedel halb und halb (andere kaufen wir schon gar nicht mehr),
wo angeblich 12 Knoedel herauskommen sollen - bei mir sind das immer 6 Stueck.
Nun kommt eine handvoll gehackte Kraeuter in die Ruehrschuessel:
Je nach Saison aus dem Kraeutergaertchen, diesmal war Pimpernelle, etwas Knoblauch-Schloten
und ein wenig Petersilie, Maioran (getrocknete Ware) und gefriergetrockneter Dill.
Selbstverstaendlich kann jedes andere Kuechenkraut ebenso verwendet werden -
was eben gerade greifbar ist.
Die fuer dieses Paeckchen benoetigte Menge
ist ungefaehr eine halbe Tasse gehackte Menge.
Im Fruehjahr nehme ich wieder sehr gerne Loewenzahn und Brenn-Nessel.
Nun wird der grosse Topf mit dem Knoedelwasser aufgesetzt-
ein paar Loeffel Salz muessen hinein, damit die Kloese gut zusammen halten.
Das Wasser erhitzen (es soll nicht kochen, wenn die Knoedel hinein gekommen sind,
kann man von 3/4 Hitze auf halbe Hitze schalten)
Inzwischen kommt der 3/4 Liter (750ml) kaltes Wasser in die Ruehrschuessel,
die Kraeuter werden darin verruehrt, sodann kommt das Knoedelpulver
mit dem Schneebesen eingeruehrt, bis alles gruendlich vermischt ist-
nun wird diese Masse auch schon etwas fest..
(Nach 10 Minuten Quell-Zeit werden mit angefeuchteten Haenden die Knoedel geformt
und schon mal auf einen Extra-Teller gelegt, bis das Wasser sprudelt)
In den 2. Topf habe ich den Boden mit Butter ausgelassen,
eine grob gehackte Zwiebel, 3 gehackte Knoblauch- Zehen gegeben,
sowie ein Pfund (500gr) frisches oder tiefgekuehltes Suppengemuese,
(kein gekauftes Tiefkuehlgemuese, sondern immer selbst eingefrorenes:
Lauch, Sellerie, Moehren, Petersilie) und einen handvoll Champignons.
(frisch oder tiefgekuehlt)
Nach kurzem Anduensten eine 3/4 Tasse Wasser auffuellen.
Nun nur noch Pfeffer aus der Muehle, einen EL Salz zugeben
und bei geschlossenem Deckel und 3/4 Hitze ca 15 Min garen.

Zum Bild: Ich hatte das Wurzelgemuese vom L idl eingefroren,
das aus Pastinaken, Petersilienwurzel, Moehren, Rote Bete und Sellerie bestand.

Nun koennen die Knoedel ins Wasser- wo sie ca 20 Min verbringen.
Die melden sich, wenn sie gar sind:
Sie kommen nach oben geschwommen und fangen an, sich langsam zu drehen..

Die Zwischenzeit nutze ich um den Tisch zu decken.





Den letzten Pfiff bekommt die Sosse durch zwei Scheiben
Cheddar Kaese, der schmilzt leicht und laesst alles gut saemig werden und abrunden.

Wer mag, kann auch noch etwas Schinkenwuerfelchen zugeben,
die gibt es inzwischen fertig zu kaufen - 80-125gr die Portion zu ca 80 Cents.

Dass der Wein in den Winzerglaeschen selbstgemacht ist,
brauche ich wohl nicht mehr extra zu betonen..

Die Kraeuter bitte niemals im Mixer zerkleinern,
sondern sorgsam mit dem Wiegemesser oder einem grossen Fleischmesser erkleinern-
mit etwas Uebung ist das ganz leicht..




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*** Nachgetragen ***

Keine Kochidee?
Einfach ein Gemüse kaufen, das gerade im Angebot ist, waschen, putzen oder schälen, schneiden, mit Zwiebeln und einem geräucherten groben Bratwürstchen (in feinere Scheiben geschnitten) gut andünsten, mit ein wenig Weißwein ablöschen und abschmecken. Fertig ist der französische Gemüsetopf. Wer ganz fech sein will, gibt vor dem Andünsten etwas Kräuter der Provence dazu oder nach dem Servieren einen Klecks Creme fraiche oder Sahne, nur etwas davon!










2020 Kartusche

Eine besondere Empfehlung gilt heute dem "Pecorino Romano D.O.P Stück Hartkäse bester Qualität Italien DOP Käse Schafskäse" -1kg, (wo ich wette, daß etwas Ziegenmilch darin ist) "amatulli eccelenza italana" für 22,40 incl Fracht aus der Bucht ! Der unvergleichliche und typisch italienische Geschmack lässt sich von ebenso teuren Parmesankäsen aus dem Supermarkt NICHT vergleichen. Ein wenig metallisch-frisch, duftig und doch herzhaft, gerät eine typisch italienische "Mamma mia - Pasta" aus in großzügig in Olivenöl angebratenes gutes Tomatenmark (nur das in der Dose nehmen!) - ohne jedes Gewürz - zum Event. (Bu itoni-Li nguine 83 hat eine sehr gute Haftung der Sauce), diese werden zuerst bißfest gekocht; mit einer halben Tasse getrocknetem Suppengemüse aus dem Glas und einem EL Thymian, in der Seihe abgeschüttet, mit dem Deckel abgedeckt- dann wird Olivenöl in den leeren Nudeltopf getan, das Tomatenmark angebraten bis des unten dunkel wird - unter ständigem Rühren mit dem Holzkochlöffel - dann kommen die Nudeln wieder in den Topf, eine Tasse Wasser und alles wird sehr gründlich untergehoben. Den Inhalt in eine stabile große Schüssel umfüllen und geschwind mit der Spaghettizange servieren. Den Parmesan habe ich freilich schon vorgerieben, mit der einfachen 4kant-Reibe feine Zesten- und gebe diesen dann mit den Fingern großzügig über die Portionen - va bene!

(Ich erfahre Rezensionen meiner "Mitesser", daß die billigen Spaghetti -richtig gegart- besser sind: Runde Pasta lassen sich besser gabeln als abgeflachte und mit etwas Salz im Wasser werden sie genau so schön wie die teuren Marken)








Globalisierungsverlierer

2004 kam die "marmorierte Baumwanze", die den Obst- und Gemüsebau massiv bedroht, aus China (diesmal keine Viren) zu uns nach Europa.

500 Millionen Euro Schaden alleine in Südtirol an Obst und Gemüse waren die Folge dieser blattsaugenden Wanze, die sich über ganz Europa ausbreitet.

Die gute Nachricht ist, daß sich die "Samurai-Wespe" dagegen eingesetzt werden kann.

Die Globalisierung - und damit meine ich alle aus fernen Ländern zu uns kommenden Güter - sind immer eine latente Gefahr, daß invasive Arten eingeschleppt werden, denen man nur sehr mühsam (oder gar nicht) Herr werden kann.
Ich denke da an dieses stinkende Springkraut, das sich aus den Flußniederungen bereits bis in höhere Waldlagen fortgepflanzt hat. (Aus Indien stammend) Zuweilen werden diese Arten auch von Hobbyisten freiwillig oder absichtlich eingeführt, in Gärten und Terrarien.. ausgebüchst oder ausgewildert.





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