plaetzchenwolf - Tortiglioni con Anchovis / Erbsenstampf mit Geschnetzeltem
Landfotografie

Tortiglioni (Al Grano Duro) con Anchovis:



Knapp 200gr Tortiglioni in kochendes Wasser
(ohne Salz, ohne Oel) geben und bissfest -
bei mittler Hitze, leicht sprudelnd- garen.
Mit dem Holzkochloeffel oefter gut umruehren,
damit alle Nudeln gleich gar werden und nicht anhaengen.
Speziell bei dieser Nudelsorte wird viel Wasser benoetigt-
die Nudeln saugen viel auf.
(Wenn das Kochwasser truebe wird, beginnen die Nudeln gar zu werden-
am besten ab und an versuchen, bis der gewuenschte Garungsgrad erreicht ist.
Die Kochzeiten auf der Packung stimmen selten)

In einer Seihe abtropfen lassen. (Nicht abschrecken)

In den gleichen Topf etwas Olivenoel,
einen Teeloeffel (getrockneter) Oregano,
ein knappes Haendchen grob gehacktes frisches Basilikum,
das vom Topf gezupft wurde, einen Teeloeffel groben schwarzen Pfeffer,
2 grob geschnittene Knoblauchzehen, etwas Jodsalz und den Inhalt einer 100gr Dose Anchovis*
-komplett mit dem Oel, unzerkleinert- eingeben.
Die Platte kurz auf volle Hitze stellen, die Zutaten im Topf mittels Holzkochloeffel
kurz umruehren und gleich die Nudeln zugeben.
Nochmal alles gruendlich umheben und fertig.
Am besten im Suppenteller / Spaghetti-Teller servieren
mit knapp 100gr geriebenen mittelalten Gouda, der obenauf gestreut wird.

Guten Appetit!

*Anchovis in der Dose sind viel milder als die in Salz eingelegten Sardellen.

Erbsenstampf mit Geschnetzeltem


Ganz einfach geht es heute zu: 500gr fertig gewuerztes Geschnetzeltes vom Schwein,
abgepackt und eingeforen ist immer griffbereit,
wenn es mal schnell gehen soll. Z.B. an einem Hauswirtschaftstag..
Ich schaele Kartoffeln, schneide sie in kleine, gleich grosse Stueckchen
und koche sie mit zwei daumenbreit Wasser,
mache die Garprobe mit einem scharfen Messer.
(Wenn dieses ganz leicht hinein geht oder das Kartoffelwasser trueb wird, sind die Kartoffeln gar)
Nun wird der Topf (Topflappen) bei leicht schraeg gehaltenem Deckel
in der Spuele abgeschuettet (man kann auch eine Seihe nehmen) -
Die Kartoffeln in dem gleichen Topf mit einem Stueckchen Butter,
mit ca 1 EL Salz mit dem gekroepften Stampfer zerdruecken.
Eine Dose (425ml) "junge Erbsen" abtropfen.
Etwas (!) Milch zugeben, stampfen,
bis die gewuenschte Konsistenz des Stampfs erreicht ist.
Nun die Erbsen zugeben, mit den Kartoffeln nochmal kurz durchstampfen,
abschmecken, ggf. mit etwas Salz nachwuerzen.
In der Zeit, in der die Kartoffeln kochen, kommt in den 2. Topf Rapskernoel
oder was eben vorraetig ist - es kann auch Butter oder Butterschmalz sein..
und den Inhalt der Packung Geschnetzeltes, was in dieser Zeit locker gar wird.
(Da dieses schon fertig gewuerzt ist, wird kaum noch nachgearbeitet werden muessen)
Ich garniere den Erbsenstampf flaechig auf dem flachen Teller,
mache mittig eine Delle, in die dann das Fleisch gelegt wird.
Das schaut gut aus und kommt an.
Guten Appetit!

underconstruction

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Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.







*** Nachgetragen ***

Mein Brötchen - oder Grillbrot - oder Baquette - oder Pizzapanini Rezept hat eigentlich die gleichen Zutaten und Prozedere: 500gr Weizenmehl - ob Typ 405 pur oder gemischt mit Typ 550 ist nicht so wichtig, wichtig ist, dass in 300ml warmem Wasser ein Hefewürfel, 1EL Salz, 1EL Zucker und 1EL Weizenbackmalz mit dem Schneebesen verrührt werden. Mit diesem Esslöffel (EL) rühre ich dann das abgewogene Mehl langsam unter. Neben der Rührschüssel steht etwas Mehl, das bei Bedarf einfach darüber gestreut und dann mit den Händen verknetet wird, bis der Teig durchgewalkt ist und nicht mehr klebt. Man kann zuvor den Backofen auf 30 Grad (Celsius) schalten, das Backblech mit Backpapier ausgelegt gleich mit erwärmen, aber auch gleich loslegen. (Geh-Zeiten verbessern das Endresultat) 220 Grad Celsius bei 33 Minuten ist die Backzeit. Ich persönlich lasse die Teiglinge ca eine halbe Stunde in der Röhre gehen. (Nicht nochmal öffenen, sonst fallen sie wieder zusammen) Man kann freilich sofort und ohne Gehzeit loslegen..







Kartuschen - Thema: Seltsam - leckeres Mahl

So, heute mache ich mal "Reklame" fuer das etwas andere Mittagessen, das eigentlich aus Resten besteht.
Das Wuerstchen ist laengst aufgeschnitten, da habt ihr richtig gesehen - ich hatte nur noch eines..
Gute Eier mit gefriergetrockneten Dillspitzen und den Rest einer Grillsauce..
Das Auge isst ja bekanntlich mit und in diesem Fall wird es fuendig..





Das Rote sind Preiselbeeren aus dem Glas - immer praktisch, wenn man das im Vorratsschrank hat..

Raclette-Kaese ist immer gut!

Und was auch nicht viele Leute wissen - Champignons sind auch roh ein Genuss.
Als Vergleich habe ich ein paar gebraten - so ein Essen darf gerne bunt sein !

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Weisskraut, Hackfleisch Kartoffel Topf



***

Ein echter Geheimtipp ist dieses Rezept aus Mittelhessen, das auch "Hitschelkraut" genannt wird:
Mit Paprika, Pfeffer, Salz, Knoblauch, Zwiebeln verknetetes Hackfleisch halb und halb, dann Kartoffeln und Kraut dazu..:



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Man muss darauf achten, dass es sich um Weisskraut handelt, das rund wie ein Ball ist und im Herbst geerntet wurde.
Spitzkohl waere zu mild, das Weisskraut, das man schon im Fruehsommer kaufen kann ist ebenfalls zu flach im Geschmack.

Meine Frau gibt immer etwas Kuemmel dazu, das hilft der Verdauung

Dieses Essen ist recht mild, aber deftig, nicht fett und wunderbar saettigend, sozusagen "Mannfest".

Fuer 500gr Hackfleisch halb und halb kommt ein kleinerer Krautkopf und gut 1kg Kartoffeln zum Einsatz, 2 Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen.

Guten Appetit

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Sinnlichkeit des Kochens, 1. Teil

Heute moechte ich die "Sinnlichkeit" des Kochens in einer Kartuschen-Serie von vierzig Folgen beginnen.

Der Gedanke war, dass man beim Kochen schoen "runterkommen" kann und schon bei der Vorbereitung entspannen darf.

Dazu gehoert eine gewisse innere Einkehr, die bestenfalls mit leiser Musik - keine Ablenkung haben sollte.

Heute also soll es einen waermenden Moehrentopf geben, denn es ist nieselig draussen und um die Null Grad, Nebel haengt in der Luft und Frauchen hat die Waermeschlappen an, sie hat sich einen heissen Tee gemacht und sitzt lesend im Ohrenbackensessel, die Fuesse hoch gelegt. Die Heizung brummt und trotzdem ist ihr kalt.

(Sie hat lange genug fuer die Familie gekocht und geniest nun die Freizeit)

Nun gut, ich packe das Kilo Moehren (aus heimischen Landen) aus, schneide die Zipfel ab, schaele die Moehren mit dem Sparschaeler.

Wenn man schon mal dabei ist, kommen auch gleich die paar Kartoffeln dran, die in einen solchen Topf nun mal hinein gehoeren - die haben auch noch die Zusatzfunktion, dass sie schon etwas zerfallen, bevor die Moehren bissfest sein, das macht den Fond saemiger.

Die Zwiebel kommt zuerst in den Topf - in groben Ringen.

Etwas Rapskernoel und einen Schuss - vorsicht nicht zuviel - Chilioel.
(Dieses Disteloel wurde mit Chiliflocken, kein Pulver- laengere Zeit in einer extra Flasche ziehen lassen)

So, das schaut doch schon mal ganz gut aus.



Ein paar Rindswuerstchen sind mir auch noch zugelaufen, die warteten in der Kuehltruhe auf ihren grossen Einsatz - ich schneide grobe Stuecke daraus und gebe die gleich mit dazu, sowie die Zwiebelringe etwas braun geworden sind:
(Man haette auch mildes Doerrfleisch nehmen koennen - hier muesste die Salz-Menge in der Andickung ggf. reduziert werden)
Auf das Gemuese damit !
(Wenn die Wuerste nicht tiefgefroren sind, wuerde ich die in der Haelfte der Garzeit des Gemueses zutun, sonst platzt die Haut auf.)

Die Platte wird auf 3/4 Kraft gestellt, wenn es rundherum dampft,
auf 1/2 Kraft zurueck schalten.



Inzwischen nehme ich mein Schuettelglas (Einfach ein gespueltes Wurst- oder Marmeladenglas nehmen, weil diese Schuettelbecher aus Plaste von 11 bis es laeut' halten)
Ins Schuettelglas kommen 3 EL Weizenmehl, 1 EL Salz, 1 EL gefriergetrocknete Dillspitzen und einen guten Schuss Fluessigwuerze)
Diese Andickung nehme ich erst kurz bevor serviert wird- ein paarmal wenden und fertig ist das Essen - das war doch nun wirklich kein Hexenwerk - oder?



Mit etwas Uebung ist die Vorbereitung in ca 15 Minuten gemacht, die Garzeit betraegt ca 20-25 Minuten. Dabei ist das bisschen Tischdecken auch schon drin..



Mir reicht es, wenn das Essen gut ankam und mit Appetit gefuttert wurde ;)

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