Reihenweck 7





An dieser Stelle moechte ich nochmal auf den Wanderstecken zurueck kommen,
den man nicht teuer kaufen muss:
Haselnuss waechst im Garten und in genuegender Zahl am Waldrand.
Inzwischen habe ich einen leichteren Stock mit Handschlaufe fuer meine Frau geschnitzt
und noch einen Ersatzstock fuer alle Faelle oder wenn jemand anderes einen braucht.
Mit Rapskernoel mehrmals eingerieben und einziehen lassen,
macht den Stock haltbarer und wasserfest.
Eine Eisenspitze halte ich fuer ueberfluessig, die Stoecke laufen sich zwar etwas ab,
sie sind deshalb etwas laenger gewaehlt worden..

***

Die Ruhe meiner alten Country-Musik traegt auf unseren Wanderungen weiter,
die ganz weit weg vom Streben, vom Must-Have und von den kleinen Sorgen fuehren.
In der Stille unserer Natur im Taunus und Westerwald ist noch so viel an Urspruenglichkeit
und Besinnung vorhanden, dass man "runter kommt" und die Nachrichten vergisst.
Wie klein sind die Haeuser von den Hoehen, wie klein erst die Menschen,
die sich so wichtig und unentbehrlich waehnen!
Das Auto ist sicher geparkt, die Wanderschuhe sind geschnuert,
die Rucksaecke angezogen - die Karte in der wetterfesten Schutzhuelle zeigt den Weg,
der zuvor sorgsam ausgearbeitet wurde.
Wir achten auf die Fliessrichtung des Fluesschens, auf evtl. Verwechslungsmoeglichkeiten
des vorgedachten Weges- Natur ist Veraenderung und schnell schaut ein Weg wie ein Pfad aus,
neue kommen dazu, alte wuchern zu - mal fehlt ein Schild, mal ist eine Bebauung hinzu gekommen.
Wenn die Marschrichtung klar ist, geht es unbeschwert los - bergauf, bergab,
steile Pfade, breite Wege, ueber Strassen hinweg durch Feuchtgebiete.
Wer keinen Laerm macht, sieht auch Wild grasen und hoert die vielen Vogelstimmen.
Lange Steigungen inmitten der Waelder, schnurgerade zuweilen, dann wieder mit Halteseilen am Hang.
Mal entdeckt man einen Aussichtsturm, der schon mal 48 Meter hoch sein kann -
ganz aus Holz gebaut mit toller Aussicht.
Ganz selten treffen wir auf Menschen, meistens Waldarbeiter -
dann kommt eine Bank am Waldrand oder auf einem Felsen -
die zur Brotzeit einlaed.
2,5 Stunden, dann sind 10 Kilometer geschafft- Halbzeit!
Das Handtuch wird ausgelegt, der Rucksack geoeffnet-
der Brotbeutel und die Flasche Wasser an die Seite gestellt.
Selbstgebackenes Brot haelt vor, macht satt und zufrieden -
ob mit Erdnusskreme, Kaese oder Wurst belegt.
Dazu gibt es ein Guerkchen oder Tomaten, wenn die Zeit ist und ein "Wanderei".
Der weitere Weg ist meistens ein anderer,
wir planen am liebsten Rundwege mit 20 Kilometern,
das ist nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig.
(Ohne Blasen oder allzuviel rote Stellen an den Beinen, wo die Hosen heiss schaben)
Auf diesen Wandertouren kann man ueber alle moeglichen Dinge nachdenken, reden
oder einfach die Seele baumeln lassen.
Einsame Gehoefte, verfallene Gebaeude aus alter Zeit, so manche ehemalige Muehle,
Burg oder Brunnen, Tagebau-Gruben und Steinbrueche, kleine Doerfer mit historischem Ortskern,
verwunschene uralte Bruchstein-Bruecken, Stollen-Eingaenge, ehemalige Grubentrassen,
Teiche, Moore und Tuempel - Hoehenwege und Quellen und..
alte Kaugummi-Automaten an stillen Winkeln der Orte.
Altvater Goethes Spuren, Hinweistafeln, Obst- und Weinbau, weite Felder,
Freiherr vom Steins Geburtsort, Schluchten,
Furten und Aussichtspunkte - ab und an auch Begegnungen mit netten Leuten in den kleinen Doerfern,
die gerade ihrer Beschaeftigung nachgehen und immer zu einem Plausch bereit sind:
Die Pendler sind weg, die Alten machen den Garten oder werkeln ums Haus herum.
Die Laeden des Dorfes sind schon lange geschlossen, zugunsten von kleineren Supermaerkten,
die im naechstgroesseren Ort angesiedelt sind.
Das Thema "Dorf" erfindet sich neu, von der aussterbenden Wohnlage oder Schlafstaette
zur Vorzugswohnlage im Gruenen mit immer besserer Verkehrsanbindung,
was auch die Telekommunikation anbelangt, der Schluesseltechnologie fuer die Arbeit zuhause,
welche eine Renaissance erlebt.
Die Zeit aendert sich eben, wie die Natur ein staendiger Wandel ist.
Der Mut, diese einfache Erkenntnis zu akzeptieren, waechst inzwischen.
Ab und an sehe ich altes baeuerliches Geraet an uralten Scheuen,
alte Traktoren und noch viel Fachwerk - was meine "Motivklingel" antreibt.
Kinder stehen an der Bushaltestelle, Autos fahren vorbei -
die Blicke der Passanten sind eigentlich immer interessiert und auch ein wenig neidisch,
wenn wir gemeinsam, mit unseren Rucksaecken in flottem Schritt die Orte durchqueren.
So ein Strohhut ist noch immer "heimisch" und wird gerne gesehen..
Die Neubaugebiete sind gegen die alten Ortskerne oder die Bebauung der 20.-60. Jahre troege,
deshalb meiden wir diese Gebiete und freuen uns auf die Feldwege,
die auf den naechsten Wanderpfad weisen.. wo ist gleich das Wanderzeichen angebracht -
suchen, abklaeren und weiter geht's !
Oft muss man improvisieren und die Wege praktisch "neu erfinden" -
"Sackgassen" oder Irrwege sind dabei fast immer zu bewaeltigen.
Kein Problem, Wanderer haben Zeit -
wieder ein kleiner Plausch ueber den Zaun,
wo sich das Gegenueber an der Hacke oder Rasenmaehergriff fest haelt und
total frei und ohne Hemmnisse ueber dies und das spricht;
man kennt sich nicht, wird sich vermutlich nie wieder sehen -
und das oeffnet die Herzen:
Immer wieder erfahren wir, dass sich Fremde abschotten und fremd bleiben wollen.
Immer wieder erfahren wir einiges ueber die Menschen,
wir hoeren von ihren Lebenserfahrungen, politischen Meinungen und Bemerkungen zur Zeit.
(Als haetten wir ein Schild umhaengen: Ich diskutiere ueber alles!)
Das gute Gefuehl dabei ist die Uebereinstimmung, dass wir nicht alleine sind in unserer Meinung.
Wir trafen -zum Beispiel- eine aeltere Frau in Hergenroth im Westerwald,
welche Hund und Katz vor ihrem Haeuschen zusammen spielen lies-
ein sehr seltener Anblick, der uns das Szenario betrachtend innehalten lies.
Es folgte ein laengeres Gespraech, in dem sich herausstellte,
dass wir es mit einer Geschichtslehrerin der Montessori-Schule zu tun hatten...
(Das ist zu dieser Zeit genau meine Beschaeftigung gewesen, als meine Seiten
Geschichtliches entstanden sind.)
So lacht man letzen Endes gerne, wuenscht sich einen guten Weg und Gesundheit.
Alle Seiten haben dieses aufmunternde Gespraech gebraucht!
Wie eine Medizin aus uralten Tagen.
(Uebrigens waren dumpfe Leute immer nur junge Studierte,
niemals solche, die hauptsaechlich die Bildung des Lebens erfahren hatten)
Ob wir nach 5 oder 6 oder 7 Stunden am Auto sind, spielt eigentlich keine Rolle.

So spuert man Leben, faellt am Abend muede ins (eigene) Bett -
ohne sich ueber die Nachrichten aufzuregen, an denen man sowieso nichts zu aendern vermag.

***

urin-probe-so-viel-pipi-ist-im-schwimmbecken

Ach du liebes Lieschen!
Der typische Chlor-Geruch in Schwimmbaedern entsteht erst,
wenn sich das geruchslose Chlor mit Urin und Bakterien mischt - na Mahlzeit!

***




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#Anhang: "Renditenotstand"



Durch die Minizinsen, so raet der Immobilienexperte
Dr. Re iner Br aun vom "emp irica Institut",
sind Anlagen und Investitionen in Haeuser und Wohnungen lohnenswert:
"Der Immobilienmarkt ist sehr zyklisch und die Preise sind in den letzten Jahren
erheblich gestiegen, zum Teil haben sie sich mehr als verdoppelt.
Insofern darf man die Wertzuwaechse der letzten Jahre nicht linear fortschreiben"
Solche seltsamen Aussagen sind typisch akademischer Natur:
Vernebeln, umschreiben, tarnen und taeuschen.
Was ist denn das fuer eine Aussage "nicht linear fortschreiben"?
Seit wann kann man Gewinne fortschreiben?
(Gewinne werden wohl mit "Wertzuwaechse" gemeint sein)
Es gaebe "attraktive Schwarmstaedte" und solche Lagen, die als
"demographischen Schrumpfungsregionen" bekannt sind.
Wichtig sei die Lage und Ausstattung, die Wege zum Arzt, Baecker, Laden und Behoerden,
oeffentliche Verkehrsmittel und Parks etc.
Die Investition muss sich lohnen und das Objekt muss vermietbar sein
denn heute, so meint der "Experte", sei viel Schrott auf dem Markt.
"Last but not least" sind politische Eingriffe, wie
Mietspiegel, Kappungsgrenze, Mietpreisbremse nicht zu unterschaetzen.
Aha, das klingt doch irgendwie gebildet..
Auf dem Land wird wenig gebaut, weil sich alles in die Staedte draengt -
so einfach koennte man das auch umschreiben!

Das Wort "Renditenotstand" ist wohl neu und bezeichnet das,
was als "Angst fressen Seele auf" von einem ehem. "Boersenguru" bezeichnet wurde.

Ist das gar schon die vielbeschriebene "German Angst",
die mit Anglizismen beschriebene Situation etwas evtl. falsch machen zu koennen,
dem Rest des "bedinungslosen Gehorsams" des "linientreuen Buergers"?
Ein Schelm, der beide Dinge vermischt und doch ist was dran an dieser Vermutung.
Aber "da besinnt sich das Kind und kommt nach Haus geschwind", dort wo die Renditen sind
und vermietet brav und geht dabei das heute hohe Risiko ein, an Mietnomaden
(im doppeldeutigen Sinne) zu geraten, wo die "Immobilie" immer weniger wert wird,
weil kaputt gewohnt und das ohne Mieteinnahmen zu haben.
Wenn Mieter "Geld vom Amt" bekommen, ist das wohl sicherer,
man hoert aber auch andere Dinge und bekommt Mieter, die leicht grenzwertig sein koennen.
(Aber nicht unbedingt sein muessen)
Fakt ist, dass das Risiko eine Wohnung zu vermieten, heute sehr hoch sein duerfte.
Wer die Mieteinnahmen nicht bitter noetig hat, laesst gescheiterweise die Finger davon,
dann bleibt wenigstens der Wert der Immobilie erhalten.

Beispiel: Ein Bad neu machen zu lassen kostet zwischen zehn und zwanzigtausend Euro,
ohne dass besondere Raffinessen eingebaut worden waeren.
Ein heutiger Kachelfussboden ist aehnlich teuer, dazu kommen
Fenster und Tueren, ein teurer Spass.
(Der Umgang mit anderer Leute Eigentum ist oft sehr sehr lax,
zuweilen sogar absichtlich schaedigend.)
Noch kostspieliger wird es, wenn Wasserschaeden entstanden sind oder Schimmel
durch falsches Lueften oder Waeschetrocknen, Aquarien oder Zierbrunnen in der Wohnung..
..die Schimmelsanierungen alleine ist schon ueber dem Mietgewinn,
wo Steuern und Unkosten abgezogen werden muessen.
Zu alledem koennen Kosten fuer Streitfaelle vor Gericht entstehen,
die nicht zu unterschaetzen sind - wie der Ausgang von Prozessen ueberhaupt.

***

Bei dieser Gelegenheit moechte ich nochmal auf eine handgemeine Fegmuehle hinweisen,
die uns alle in der Hand hat:
Die Boerse und ihre Spekulanten oder Millionaers- und Milliardaersfabrik !
Hier wird gezockt wie in einer Spielbank und keiner scheint zu merken,
dass hier mit dem Geld von uns allen gespielt und gewuerfelt wird:
Das Geld ist NUR DIE SCHULDVERSCHREIBUNG DES VOLKES -
nicht der Banken und auch nicht der "Geldanleger",
zumindest nicht in erster Linie.
In erster Front trifft es den, der "von der Hand in den Mund",
sprich von seiner Haende Arbeit leben muss !
Ich finde, es ist allerhoechste Zeit diesem Treiben durch eine
Spielbanksteuer fuer die Boerse und Anlagebanken
und Investmentgesellschaften zu erheben,
dann hoert der Spuk von alleine auf und es kommt Geld in die Staatskassen..





Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Wasserverbrauch


Juli 2018 - die Meldung kommt, dass der Wasserverbrauch pro Kopf in Frankfurt / Main auf 150 Liter und Tag gestiegen ist, waehrend die Einwohner Offenbachs nur 110 Liter am Tag verbrauchen..

Lt. Statistisches Bundesamt verbraucht jeder Hesse am Tag durchschnittlich 127 Liter.

"Insgesamt gab die oeffentliche Wasserversorgung 286 Millionen Kubikmeter an Haushalte und kleine Betriebe ab. Mit der Menge koennten alle Stauseen und Talsperren in Hessen aufgefuellt werden !

In Frankfurt sind eben sehr viele Hotels - durch den internationalen Verkehr bedingt - hier wird garantiert kein Wasser gespart - und so saugt die Stadt die ganze weite Region aus, bis in den Vogelsberg und in das Ried, bis in den Hochtaunus.. der hoechste Wasserverbrauch seit 20 Jahren!
(Diese Statistik ist aus dem Jahr 2016)






***



Kartuschen - Thema: Alter Schlitten

Meine Guete, ich habe doch in der vergangenen Nacht
von unserem alten Familienauto getraeumt,
das noch vor der Katalysator- vor der ABS- und vor der ESP-Zeit war!
Noch so richtig mit Choke links neben dem Lenkrad,
noch ohne Servolenkung und "nur" mit 4-Gang Handschaltgetriebe.
1300ccm und 60 PS, einem riesigen Kofferraum (Angesichts der heutigen Verhaeltnisse)
und viel Platz im Innenraum, viel Bein- und Ellenbogenfreiheit.
Die aeussere Laenge und Breite war 4,05 x 1,60mtr -
also geringer als die heutigen Autos.
Trotzdem war der Wagen viel leichter als die heutigen Autos,
lief souveraen und stabil, konnte mit einem Finger gelenkt werden
und zog ruckfrei im grossen Gang gemuetlich den Hang hoch
und hoerte nicht auf zu beschleunigen.
Mit Register-Fallstromvergaser, dh. bei der Haelfte des Gaspedals
spuerte man einen leichten Widerstand.
Wenn man damit eine halbe Stunde auf der Autobahn fuhr,
mit eben dieser 1. Registerstufe, wurde der Wagen ploetzlich leichtfuessiger und fuhr schneller.
Der Verbrauch bei vorausschauender Fahrweise war 5,5-6,5 Ltr auf 100km Superbenzin.
Das Fahrwerk war richtig sicher, trotz seiner 155er Reifen.
Konzeption war Heckantrieb und Frontmotor,
was ein optimales Gewichtsverhaeltnis bildete.
(Classic Car)
Der optisch kleine Motor rief ruhig wie ein Uhrwerk, kaum hoerbar.
(Noch als "Stoss-Stangen-Motor", dh. mit Stoesseln statt obenliegender Nockenwelle)
Bereits mit elektrischem Kuehlerventilator und Servobremsen,
vorne Scheiben, hinten Trommeln und Bremskraftregler.
Die Bremsen waren ausgezeichnet und griffen bissig zu.
Die Fahrstabilitaet war von mir mit 1a benotet -
an den Ampeln hat er sich sehr ungern ueberholen lassen,
selbst vor einem "Alfa" hatte er keinen Respekt..
(Der Werkstattinhaber fuhr mit diesem Typ Motor,
der noch von dem Vorgaenger Corolla stammte -
Rennen in der 1200ccm Klasse mit vielen Pokalen)
Wir sind damit 225.000 Kilometer mit 1. Motor und 1. Kupplung gefahren,
darin waren 1-2x im Jahr lange Fahrten
mit dem 850kg Wohnanhaenger und Dachgarten gewesen.
Danach konnte er noch gut verkauft werden!
(Weil die Motorisierung bezahlbar war)
Der Anhaengerbetrieb war freilich energieintensiv,
11-14 Liter, trotz riesigem Spoiler.
Ich denke, dass dieser neongruene und mit hellbrauner Innenausstattung
versehene Wagen der beste war, den ich je gefahren habe.

Seine grosse Staerke war im Winter!
Eine Eisenplatte von 50kg Gewicht lag im Kofferraum,
grobstollige Vredestein Winterreifen waren aufgezogen -
zusammen mit einem VW-Baubus und einem jap. Gelaendewagen
bildete er die Spitze auf den Taunus - Pendler-Touren nach Frankfurt..

Mit den heutigen Rost-Vorsorgetechniken
und mit einem haltbareren Auspuff waere das noch heute ein echtes
Traumauto fuer Leute, die fahren gelernt haben.

***

Nur 10.000 DM hat der Wagen damals gekostet
und war dabei ein echter Hingucker mit "italienischem Design",-
klar gezeichnet ohne Buckel und "Kaeseecken", schon mit getoenten,
waermedaemmenden Scheiben.

(Ein zu vergleichendes Auto haette aus deutscher oder
ital. Produktion gut 1,5 x so viel gekostet,
damals wollten die Japaner auf den Markt..)

Damals war eine 1600ccm Variante mit "Fliessheck"
und eine Kombiversion auch mit 4 Tueren lieferbar,
ich hatte aber nur das Geld fuer den "Sedan"
in einfacher 2-tueriger Ausfuehrung.
Wichtig war die Familie und nicht das Auto !



Ohne Elektronik-Mist und ohne Multimedia oder Telefon im Auto.. ..dafuer war das Fahrzeug mit der Handbremse in extremen Wintersituationen beherrschbar, was heute wegen des technischen "Fortschritts" ausgeschlossen ist.! Lektuere



Der dann folgenden Golf II - wieder die einfache Ausstattung
mit 1300ccm und 55 PS war tapfer und sehr haltbar,
aber kein Auto, sondern eine polternde Krankheit,
die sich wie ein alter Laster manoevrieren lies -
obwohl er im Winter prima lief und ebenso wenig Sprit brauchte
und fast rostfrei war- aber die seltsamen Werkstaetten nervten !
(Auch diesen Karren haben wir mit aehnlicher Kilometerleistung
noch recht ansehnlich verkaufen koennen)
Damals waren die Inspektionen noch haeufig, so alle 10.000 km.
Das war die erste Serie Auto, die sich beim Anfahren anstrengen musste,
es kam kaum die Garagenauffahrt hoch, nur mit etwas Schwung,
sonst ging der Motor aus.
(Beim Toyota kein Problem dort anzufahren, selbst mit Last nicht)




***





#Anhang: Intelligente Haushaltsgeraete.



Die Geraete werden immer mehr "Fuzzilogic" mit Halbleitertechnik oder Elektronik
zugeschanzt, wie die Autos in der Garage, die Heizungsanlage oder TV - Musik- Entertainment.
(Wir erinnern uns: Das war mal der Fernseher und das Radio oder Plattenspieler,
ganz ganz frueher nannte man das Dorftratsch und Hausmusik, - Singen)
Gut, "frueher" kann man nicht mehr mit heute vergleichen, kaum jemand wird die Milch
draussen vor dem Fenster auf die Fensterbank stellen wollen.
(Mal davon abgesehen, dass die irre vielen Dinge, die in den riesigen Kuehlschraenken
sind, alle auf der Fensterbank.. nee, das geht nicht.
Niemand wird in den Schuppen gehen, Holz hacken und dieses dann im Kuechenherd
verfeuern, damit das Kaffeewasser heiss wird..
..oder die Broetchen gebacken werden koennen.
Heute haben wir viele, viele Geraete und alle laufen mit Strom.
Demnaechst auch mit Internetanschluss - dann kann uns der Saugroboter
die Arbeit abnehmen und ueber unser W-Lan nach Hause telefonieren -
wer weiss schon, was dieses Ding daheim ueber uns erzaehlt?
Desgleichen Crux ist bei jedem Elektroteil gegeben, das am W-Lan angeschlossen ist,
incl. Router, TV. DAB+ -Radio und Kuehlschrank, Auto oder wer weiss was sonst noch..
Die Datenflut, die dabei -mutmasslich- bei den Firmen oder Organisationen eingeht,
muss bedrohlich sein bei 80 Millionen Einwohnern nur unseres Landes,
bei "global Playern" extrem viel doller !





***



Kartuschen - Thema: LKW Unfaelle

Jeder Pfurz ist in unserem Land bis aufs Allerkleinste geregelt, durch Gesetze abgesichert und reglementiert, was die EU nochmal mit gesonderten Supervorschriften toppt.

Was aber sehr im Argen liegt, sind die Zustaende auf den Autobahnen!
Raserei, Protz-Sucht, Ignoranz gegen Regeln und Schilder und mittendrin die LKW's, die staendig oder in hoher Zahl Unfaelle bauen. Woran liegt das?
Nun, darin, dass die Fahrer nur noch alleine auf dem Bock sitzen und schon mal muede werden, weil sie neben dem Fahren auch noch die Beladung und Entladung organisieren oder ueberwachen muessen.
Staendig mit dem Handy am Ohr oder mit Multimedia ueberfrachtet, wo praktisch auch noch Teile der "Logistik" mitgemacht werden muessen.
Die Zeit brennt unter den Naegeln, weil immer engere Vorgaben gemacht werden von den Speditionen:
Die Konkurrenz schlaeft nicht.
Diese Konkurrenz kommt in unverantwortlicher Weise aus dem Ostblock ungehindert zu uns, dh. deren Fahrer arbeiten fuer sehr viel weniger Geld, weil Lebenshaltungskosten in den Herkunftslaendern geringer sind. (Lebensstandard) So unterlaeuft man hier das Tarifgefuege und den Arbeitsfrieden.
Zusaetzlich arbeiten deutsche Speditionen und auch viele andere Firmen mit "Outsourcing", dh. Teile der Firma werden ins -billigere- Ausland ausgelagert, so kann noch mehr Gewinn eingefahren werden !
Nun stelle sich mal einer vor, wenn ein total ueberforderter Fahrer aus der (Beispiel) Ukraine oder Weissrussland (mit fadenscheinigen Ausbildungsstandards) auf unseren dicht befahrenen Strassen mit dauerhaft zu hohen Geschwindigkeiten unterwegs sein muss, weil ihm der Zeitdruck auf der Seele liegt..
..anfaenglich, nach Oeffnung der Grenzen waren die LKWs aus dem Osten total veraltert und techn. mangelhaft, heute sind das nur noch die Fahrzeuge aus dem Orient, die mit argen Defekten auf den Bahnen herum kurven.

Die Gemenge-Lage ist so wie sie ist - niemand in der Politik scheint das sehen zu wollen - und so muss die Polizei "TUEV" spielen, die Sicherheitsabstaende und Lenkzeiten und Papiere und Gewichte und auch noch die Fahrer ueberpruefen, nach (un)heimlicher Asyl-Schmuggelei forschen, fluechtende Fluechtlinge und fluechtende Ganoven fangen, nach Rauschgiften und Rockerbanden suchen. Die Polizei kann nicht ueberall sein, deshalb haeufen sich die Unfaelle!

Es gibt immer mehr Verkehr auf den Strassen, weil schliesslich die Tschernobyl-Huehnchen in die Umverpackungshallen und dann in die Zentral-Lager der grossen Ketten gefahren werden muessen, damit die am uebernaechsten Tag als "Deutsches Gefluegel" in der Gefriertruhe des Ladens liegen koennen..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Aerobic Stopfen

Wer kennt sie nicht, diese "Aerobic - Stopfen", das sind Drehverschluesse, Abdeckungen von Kosmetik-Tiegelchen und Salben, von Wasserflaschen und aehnlichen Dingen, die sofort aus der Hand flutschen und -manchmal sogar ein paarmal auf den Boden fallen. Dort rollen diese Dinger in die hintersten Ecken oder direkt hinter die Fuesse, wo man anschliessend darauf tritt.. wie oft haben wir uns schon nach solchen Sachen buecken muessen und wie oft hat meine Frau ihre Aerobic-Stricknadeln aufgehoben, die sofort vom Sessel auf den Boden rollen und wo man nicht selten zwei Mal greifen muss, um diese aufheben zu koennen ;) ? Wie auch immer, wie ziehen und immer gegenseitig damit auf: "Na - schon wieder am Sport machen?" Noch lustiger wird es, wenn man sich beim Aufsammeln den Kopf an der Tischkante stoesst..



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Nachgetragene Rezepte: Erdbeeren im Fruehjahr

Aus Marokko und Spanien kommen sie, die leckeren Erdbeeren im April - aber vorsicht:
Sie sind mit krebserregenden Pestiziden belastet, auf 500 verschiedene dieser Gifte wurde getestet.
Das ist nicht das einzige Problem, denn die Erzeugerlaender trocknen buchstaeblich aus durch die Massenproduktionen dieser leckeren Feldfruechte, das Grundwasser geht immer weiter zurueck.
Inwieweit sich Spanien gebessert hat und nun nicht mehr mit dem Ueberlauf von Klaeranlagen waessert, ist mir nicht bekannt. Vor einigen Jahren war das ein grosser Skandal.
Wir kaufen diese Frueh-Erdbeeren niemals und warten lieber auf deutsche Erdbeeren,
die eben etwas spaeter kommen - falls unsere eigene Ernte nicht so wird wie erwartet:
Wir haben zwei runde Erdbeerbeete mit je 2mtr Durchmesser. Kalk und Blaukorn als Duenger - Pestizide braucht man nicht, wenn das Unkraut per Hand entfernt wird.
Etwas Hasendraht oben drueber und die Voegel bleiben aussen vor..
Die Sorte Senga Sengana garantiert fuer den VOLLEN Geschmack und grosse Fruechte -
allerdings so dick wie die gekauften Erdbeeren sind sie nicht,
das kommt wohl von zuviel Wasser, das Gewicht bringt.

Erdbeeren enthalten reichlich Vitamin C und Vitamin A und div. B - Vitamine,
Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und auch Fluor.

Die leckerste Marmelade, die man sich vorstellen kann, bleibt uns den ganzen Winter ueber:
Eingefroren wird "rollend", wie gerade die Reife ist - in Beuteln zu je einem Kilo.
Die Marmelade wird gekocht, wenn sie gebraucht wird, manchmal auch gleich.





Diese 2mtr-Rundbeete lohnen sich. Diese Ernte gibt es ca 2-3 Wochen, alle 1-2 Tage.

Unsere Erdbeeren verjuengen sich selbst - eines der Beete nimmt diese Ableger auf und dort sind im naechsten Jahr die voll tragenden Pflanzen. Spaeter geht es retour ins alte Beet, etwas Duenger und Kalk dazu, fuer die Wurzelbildung.. alles kein Hexenwerk ! (Wir kaufen nur selten ein paar Pflaenzchen zu)

Bestrahlung ist -nach Tschernobyl- auch nicht so der Bringer!
Also lieber auf Balkonien oder im Garten die eigenen Erdbeeren abwarten -
die Vorfreude ist bekanntlich die groesste !

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Nachgetragene Rezepte: Tipp vom Radiomoderator

In der Frueh um 05.13 Uhr am 28. April 2018 HR4 sagte der Moderator:
Gestern habe ich mir wieder ein Maennermagazin gekauft,
nein nicht so eins wie sie jetzt vielleicht denken,
sondern eine Maennerzeitschrift, so mit der Ueberschrift:
Runter mit der Wampe, fit werden fuer den Strand..
als ich das gelesen habe, war mir klar:
Mit dem Lesen allein ist es nicht getan, ich werde mich bewegen muessen.
Das macht ganz schoen fertig - gut, dass ich mir noch ein Sniggers dazu gekauft hatte!

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Nachgetragene Rezepte: UEBERFETTUNG !

offener-brief-bundeskanzlerin-angela-merkel-tausende-aerzte-warnen-adipositas-epidemie-diabetes

Die Mediziner warnen vor der staendig steigenden Zahl der fetten Menschen, wovon 67% der Maenner, 15% der Kinder und 53% der Frauen betroffen sein sollen - weltweit. Dabei haben diese Aerzte vermutlich alles gemixt, denn in den Industriestaaten wird das bei den Kindern noch deutlich schlimmer sein. Der Trend zum "Couchpotato" ist ungebrochen und woher kommt das?

Eine "Naehrwert-Ampel" mag fuer Wissenschaftler interessant sein, fuer uns Menschen ist sie das eher nicht- denn diese Ampel muss man zu lesen verstehen und die Umsetzung dieser seltsamen Hinweise auch tun WOLLEN. Und genau da krankt es: Die Leute wollen fett und suess, der Koerper will es und so wird der Kram gekauft. Schokoriegel, Nusskreme, Toertchen, Chips, suesse Limonaden schaden bald mehr als Alkohol und fette Wurst. Die Leute wollen sich nicht bevormunden lassen und essen was sie wollen. Erst eine gesellschaftliche Aechtung von -absichtlich- fetten Menschen koennte eine Aenderung der Verhalten bringen. (Ich rede nicht von krankhafter Adipositas oder Diabetes.)

Wir werden viel zu oft bevormundet und so kommt es, dass eine gewisse Gegen-Haltung dazu fuehrt, genau das zu tun, was denen da oben nicht passt. Ob das absichtliches Falsch-Parken (gerne mit Behindern) oder gewalttaetige Demos oder boesartige Kommentare im Web etc. ist oder eben diese ungesunden Dinge kaufen, die auch noch gegenseitige -Durst und Hungerattacken ausloesen.

Mit meinen Bemerkungen zur Ernaehrung wollte ich auch etwas zur gesunden Ernaehrung beitragen, deren Kernsatz "iss von allem, aber nie zuviel" ist und wie bei der Hunde-Ernaehrung gilt auch fuer uns Menschen: "Nur so viel essen, wie auch an Kalorien verbraucht worden ist" Ich moechte diesen Satz nicht wissenschaftlich gesehen wissen, nur soviel: Wenn hart gearbeitet wurde, schadet auch Erdnusskreme nicht, auch keine Flasche Bier oder ein fettes Stueck Fleisch - aber wenn man nur sitzt und sich kaum bewegt, muss eben Wasser getrunken und kalorienarm gegessen werden, sonst setzt ALLES an.

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