Reihenweck 61






#Anhang: Gute Vorsaetze zum neuen Jahr

Das neue Jahr steht vor der Tuer und das grosse Bleigiessen beginnt,
andere graben in den Sternen nach, erinnern sich an die vielen guten Vorsaetze,
die man so erdacht hat - teils um sich selbst zu bessern, teils um anderen das Leben mit uns leichter zu machen, teils in Reue oder beabsichtiger Askese, ob Diaet oder Fasten oder Verzicht - manchmal aber auch in gegenteiliger Absicht: Gewinn um Gewinn zu machen.

Das alles habe ich zum Glueck hinter mir - nun liegen nur noch die letzten Jahre in der Zukunft,
im Ruhestand und damit dieser auch "i.R." bleibt, sind entsprechende kleine Lebenskorrekturen noetig.
Alles, was ich mir in den letzten Jahrzehnten an "guten Vorsaetzen" vorgenommen hatte,
ist nur wenige Tage oder Wochen danach .. weg gewesen.
Es gibt Leute, die nehmen sich keinen Vorsatz zur Brust, sondern leben in den Tag hinein- wie arm ist das denn?!
Mit Sicherheit werde ich durchhalten, dass die Nachrichten - wenn immer mir gerade die Haende dazu frei sind - einfach auszuschalten oder zumindest nicht mehr hinzuhoeren.
Die TV - Nachrichten sehen wir schon lange nicht mehr, weil bei uns zur Abendstunde eben Filme oder Filmbeitraege anschaut werden.
Grund: Die da oben machen sowieso was sie wollen, ob wir das mitbekommen oder diese Typen gar gewaehlt haben, spielt denen keine Rol ex, die wollen nur an die Fleischtoepfe gelangen, mehr nicht. Ob "Links" oder "Rechts" oder "Mitte", nur zur Wahl kommt ein "bitte", sonst biste eh' nur der Dritte (Rad am Wagen, das sogenannte Stimmvieh)

Also ohne Nachrichten, aber mit einem eigenen Fitnessprogramm, das taeglich durchgezogen wird.
(Gemeinsam geht das immer besser, weil weniger Ausfluechte der Bequemlichkeit passieren)
Wichtig ist, dass man lernt, die Mundwinkel (leicht) nach oben zu ziehen und nicht staendig nach unten haengen zu lassen, wie das nach dem Nachrichten-"Genuss" staendig geschieht.
Ich halte die Sucht nach News fuer ein neues Krankheitsbild, das dringend behandelt werden muss - und exakt aus diesem Grund habe ich meine Seiten gemacht, gewiss als einen kleinen Gegenpol oder Ruhe-Ort im Web.
Im Jahr 2018 werde ich mich allen Bemerkungen zur Zeit oder gesellschaftlichen Dingen, sowie zu Politik, Religion(en) und Reaktion auf jedwelche Pressemeldungen vollkommen enthalten und mich nur noch meinen ureigensten Themen widmen. (Schier aus gesundheitlichen Gruenden um mich nicht sinnlos aufzuregen ueber Dinge, die ich weder aendern noch beeinflussen kann)
Wir hatten viele, viele widerspruechliche Diskussionen im Bekanntenkreis und auch mit einigen -zufaelligen- Diskutanten unterwegs, ob im Supermarkt, auf Wanderungen oder Spaziergaengen - es ergab sich immer mal wieder das Thema "Wetter", "Hunde", "Natur" und anderen Katastrophen, ob das Zuwanderung oder Politik oder Wirtschaft ist - wo immer wieder die gleichen Argumente fuer und wider zur Sprachen kamen. Inzwischen sind sie ALLE total unsicher und verunsichert sind so auch die Antworten. Niemand weiss mehr irgendwas und keiner glaubt mehr - ob an Partei oder Religion, wobei letztere noch die meiste Milde erfuhr. Die Leute sind immer weniger bereit zu "glauben, was die da oben sagen".
Es geht uns besser, so der Tenor, wenn wir nicht hinhoeren oder hinsehen - die Augen zupetzen und hoffen, es wird schon alles gut werden - wobei ich die Demokratie als arg beschaedigt ansehe. Die schlimmsten Zerstoerer sind Lobbyisten, Religionsfanatiker aller Richtungen, Wirtschaftsweise, Boersenfritzen und Spekulanten, Bankster und Koalitionsanhaenger, Gegner von direkter Volksabstimmung und Gewerkschaften und Unternehmerverbaende als Kirschen auf dem unbekoemlichen Kuchen.

Meine Homepage wird 2018 einen ruhigeren Drift bekommen, langsamer wachsen und mehr mit Kochen und Wandern gefuellt werden - mein Hauptaugenmerk wird in der Korrekturlesung aller meiner Seiten liegen. Erweiterungen der Inhalte werden ausschliesslich mit den Themen "Kochen und Essen", sowie mit unseren Wanderungen stattfinden..

(Nachtrag im Dezember 2018:
Inzwischen trifft man junge Leute, die im vollen Leben stehen, die sich politisch nicht mehr informiert und somit wahlinkompetent fuehlen. Sie wollen nicht mehr an den Wahlen teilnehmen)

..so wuensche ich einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und bleibt gesund !

Zum Thema "Unwort des Jahres" (2018) haette ich beizutragen: "Volksbegehren"
Warum? Nun, weil lt. GG das Volk der Souveraen ist, der "begehrt" nicht,
sondern gibt (sollte) die Linie vor (geben) !
Deshalb ist dieses seltsame Volksbegehren eher ein frommer Einspruch gegen die Willkuer der amtlichen Vorschreiber.
Ich denke da nicht zuletzt an div. seltsame Urteile des Kasseler OVG, dass die Anlieger die Strassenerneuerungen selbst bezahlen muessen und garantiert werden die Karlsruher Richter ebenso gegen die "lieben Buerger und Buergerinnen" entscheiden, wenn es um die Aufgebung der Einheitsbemessung von Privathaeusern geht, der sogenannte "Einheitswert" - der nun fallen soll: So koennen die Gemeinden noch willkuerlicher die Grundsteuer "bemessen". Hintergrund? Klar und eindeutig die gigantischen Kosten der Zuwanderung oder Ueberflutung oder Einwanderung in die Sozialsysteme, die irgendwie doch geschultert werden muessen -unter welchem Namen die dazu noetigen Steuern laufen, ist denen da oben vollkommen egal. Es geht letztlich nur um die mengenmaessigen Erhoehung der Bewohner Deutschlands und Europas. Genau das selbe Unding, wie diese Regenwassereintragsgebuehr und darauf nochmal Hebesaetze und dann womoeglich noch mal "Verbrauchssteuern".. (Von Qualitaet oder Qualifikation ist schon laengst nicht mehr die Rede) Reagieren, kompensieren, manipulieren, panaschieren, koalieren..

Die Zeche dieser neuen Bevoelkerungsanhebung oder Auffrischung zahlt derjenige, welcher abhaengig beschaeftig ist - nicht die da oben, welche alles von der Steuer absetzen koennen und die sich dabei noch zig Zuverdienste zuschustern, fuer die man kaum was zu tun braucht.. Posten und Poestchenritter, Seilschaften, Gewogenheitsritter usw.

Nun ist also Schicht im Schacht, mir langt's ! (Wenn ich das Tagesgeschehen weglasse, ist viel laenger Platz zur sinnvollen Erweiterung auf meinen Seiten)

Nachtrag 2019: Uns geht es gut ohne Nachrichten, noch besser ohne Radiomusik-Berieselung!
Nachmittags werden Schallplatten gehoert, am Abend P rime geschaut, ohne "öffentlich rechtliche" oder "Schuessel TV" ! An den Briefkasten kam ein Schild: Keine Werbung, keine Zeitungen !





Der Schluss - Akkord - Muenzen und Werte


kuenker.de/de/sammelgebiete/waagen

bergische-numismatik.de/Bisherige-Vortraege/

numismatische-gesellschaft.de/index.php/vereine/liste/145-spey

de.mimi.hu/numismatik/gulden.html

de.wikipedia.org/wiki/Rheinischer_Gulden

1891 hatte ein Bergmann 40 Mark im Monat, (8 Stunden mal 26 Tage) Brutto 19 und Netto - er musste Knappschafts- und Krankenkasse und auch noch das Arbeitsmaterial bezahlen - 15-16 Pfennige die Stunde. Im Taunus gab es Silber, Kalzium, Kupfer, Eisen, Mangan, Phosphor, Blei, Schiefer, Schwefel und Silizium auszubeuten. Dazu ein paar Nahrungsmittelpreise: 4 Pfund Brot= 45 Pfennig, 1 Pfund Schweinefleisch= 70 Pfennige, ein Pfund Rindfleisch 75 Pfennige, 1 Pfund Butter eine Mark, 1 Ei= 10 Pfennige, 1 Zentner Kartoffeln 1 Mark und 80 Pfennige - fuer ein Pfund Speck musste er 5 Stunden arbeiten..

Ein paar Einkommen aus dem Jahr 1424: 1 Turnos war ein halber Gulden, 1 Turnos 18 Heller. Frauen bekamen fuer das Heumachen 11-14 Heller den Tag, Maenner fuer das Kornschneiden 27 Heller plus Kost. Der Jahreslohn eines Knechtes betrug 6 Gulden, 6 Ellen leinernes Tuch (pro Elle 14 Heller wert) und zwei paar Schuhe. Ein Zimmermann, Maurer oder Steindecker (Dachdecker) erhielt als Tageslohn im Sommer 2 Turnos ohne Kost oder 24 Heller und dreimal zu essen, zu jedem Essen ein Eichmass Wein oder fuer den Wein einen Heller. Im Winter bekamen sie ohne Kost 27 Heller, mit Kost 15 Heller als Tageslohn. Fuer das Roden eines Weinbergs 1 Turnos Tageslohn ohne Kost oder 12 Heller mit Kost. Ein Tageloehner ergielt 9-14 Heller (ohne-mit Kost, abhaengig von der Jahreszeit genau fest gestaffelt in der Hoehe)

Fuer einen Gulden bakam man in Weilburg im Jahr 1713: 12 Pfund Fleisch vom Rind oder Schwein, 50 Liter Milch, 10 Liter Bier, 1 Pfund Kaffee. Ein Kammerdiener verdiente im Jahr 100fl, (6000 Euro) Maegde und andere "Dienstleister" 18fl im Jahr, (fast 1100 Euro) ein Leutnant 18fl, ein Oberst 60fl. (ca 3600 Euro)

1876 erhielt der Aumenauer Faehrmann (OT) von jedem der 602 Aumenauer Einwohner jedes Jahr einen 2 Kilo-Laib Brot und von jedem, der uebergesetzt wurde 3 Pf an Faehrlohn.

Alte Masse und Gewichte und Muenzen: Simmer: Trockenmass, 1 Simmer= 1/4 Malter, die Groesse wechselte zwischen 12,5 und 113 Liter. Schuh/Fuss: Masseinheit vor Einfuehrung des Meter-Systems. Zwischen 0,25 und 0,34 Meter. Malter: Hohlmass, insbesondere fuer Getreide und Kartoffeln. In Hessen 1 Malter = 4 Simmer = 128 Liter. Morgen: Feldmass, 1 Morgen =25 Ar, 1 Ar = 100 Quadratmeter. Albus: Rheinisch-westf. Silbergroschen, bis 1842 in Umlauf. Fuder: Festkoerpermass besonders fuer Erz; "was ein Wagen aufnimmt"; 1 Fuder = 60 Zentner oder eine Wagenladung, eine Fuhre. Viertel: Flaechen - und Hohlmass, als Flaechenmass = 1/4 Morgen, schwankte von 625 bis 900 Quadratmeter, als Trockenmass 1/4 Malter, als Fluessigmass 7-43 Liter. Rute: Laengenmass, zwischen 2,8 und 5,3 Meter, unterteilt in Fuss, Zoll und Linien. Ohm: Fluessigmass in Nassau 160 Liter.

Gulden: Goldmuenze des Muenzvereins der vier rheinischen Kurfuersten, erstmals Mitte des 14. Jhds. Heller: Vergleichbar mit dem Pfennig, im 12. Jhd. erstmals erwaehnt, ab dem 18. Jhd. Kupfermuenze als kleinste Muenzeinheit. Taler: Von Ende des 15. bis ins 19. Jhd. wichtigste Silbermuenze, urspruenglich gleicher Wert wie Gulden, spaeter 1 Gulden= 2/3 Taler. Turnose: Silbermuenze, wichtige Handelsmuenze mit Ursprung im franz. Tour des 13.Jhds. Schilling: Rechnungsmuenze im karolingischen Muenzsystem, zuerst uner Ludwig IX, nach dem Reichsmuenzfuss 1 Schilling = 1/32 Taler. Pfennig: Seit dem 8. Jhd. - taucht auch als Heller oder Kreuzer auf, 1 Pf = 1/12 Schilling, seit 1871 gilt 1Pf= 1/100 Mark.

Im Jahre 1730 sah der Jahreslohn so aus- Korn 8 Achtel, Gerste 2 Achtel, Weizen 1 Achtel, an Brot von jedem Mann in der Gemeinde ein Laib, an Geld 14 Gulden, an Holz 2 Klafter. Dazu brachten die Kinder "Schul-Scheiter" zum Heizen mit, fehlendes Holz durfte im Wald geholt werden. Die Benutzung an 12 Morgen Acker, 19 Ruthen und 4 Schuh, an Wiese 1 Morgen 29 Ruthen. Von jedem Kind, das zur Schule geht, bekam er nochmal 15 Kreuzer, von jeder Kindtaufe 2 Kreuzer. Eine Leiche brachte 10 Kreuzer, bei jeder Hochzeit gab es eine freie Mahlzeit. Die Aepfel und Birnen und das Gras, das auf dem Kirchhof wuchs gehoerte auch dem Pfarrer. Im Schulbrief war ausserdem festgelegt, dass er 2 Schweine halten, eines davon im Wald maesten durfte. Die Umrechnung auf heutige Verhaeltnisse gestaltet sich in mehrfacher Hinsicht schwierig, weil die Lebensmittelpreise und die Einkommen anders waren, die Gulden hatten 240 Pfennige, ein Kreuzer hatte 4 Pfennige an Wert, Nun kostete ein Pfund Rindfleisch nur 4 Kreuzer, ein Pfund Butter 10 Kreuzer und ein groesseres Huhn 18 Kreuzer. Wenn er pro Kindtaufe 2 Kreuzer erhielt, konnte er sich immerhin 1/2 Pfund Fleisch, fuer die 10 Kreuzer fuer eine Beerdigung 2 1/2 Pfund Fleisch oder ein ganzes Pfund Butter kaufen, letzteres stand besonders hoch im Kurs. Die ihm zustehenden 2 Klafter Holz waeren heute 8 Festmeter- heute kostet der Festmeter 65-70 Euro.. Das Korn gewichtet in heutigen Einheiten: Roggen 640 Kilogramm (1 Achtel = 80kg) Also 14 Zentner-Saecke! Die 2 Achtel Gerste waeren ueber 3 Zentner schwer und an Weizen auch noch mal 1 1/2 Zentner.

Maennliche Kornschnitter erhielten 3, eine weibliche 2 1/2 Albus. Holzhacken war 2 1/2 Albus wert. Tageloehner bekamen 2 Albus am Tag. Wegen der hohen Sterberaten wollte kaum einer ausserhalb arbeiten. 1648 kostete im Westerwald 1 Pfund Ochsenfleisch 2 Albus und 2 Pfennige, Kalbfleisch 1 Albus und 4 Pfennige, Hammelfleisch 1 Albus, Schweinefleisch 2 Albus und 2 Pfennige, Ziegenfleisch 1 Albus und 6 Pfennige.

Noch ein wenig zu den Marktpreisen: In den Jahren zwischen 1856/66-1900 , umgemuenzt auf die Mark, kostete die Tonne Weizen 194 Mark, Korn 142 Mark, Gerste 135 Mark, Hafer 130 Mark. Vom Hektar Land kam - je nach Bodenguete - 8 bis 18 Doppelzentner Weizen oder Korn, 5-15 Doppelzentner Gerste oder Hafer. Der Tageloehner verdiente Eine bis Zweimarkvierzig am Tag. Ein Arbeiter beim Wasserbau bekam 1,08 Mark fuer seine 12 bis 14 Stunden Schicht, ein guter Maurer bis zu 1,50 Mark. Steinbrecher und Tunnelarbeiter kamen auf 2,40 Mark. Frauen bekamen etwas mehr als die Haelfte der Maennerloehne. 1859 bekam der Lehrer 865 Mark im Jahr, so viel wie ein Eisenbahnfuehrer. Ein Pferd kostete 450-600 Mark, ein Ochse 240-375 Mark, der Kilometerpreis in der III. Klasse betrug 3 Pfennige, der Leutnant des Nassauischen Militaers bekam im Jahr um 1864 1100-1350 Mark. Der Hauptmann erhielt 2500-3600, ein Tierarzt 1100-2200, ein Medizinalrat 2900-4300 Mark, ein hoeherer Lehrer (Gymnasium) 1800-3600 Mark im Jahr. Der Direktor der Nassauischen Staatsbahn bekam im Jahr 4800 Mark, ein Lokomotivfuehrer 900-1100 Mark. Der Zentner Kartoffeln kostete 2 Mark, -im Jahr 2018 ca 50 Euro- das Pfund Butter 1 Mark, -im Jahr 2018 ca 1,90Euro- das 4 pfuendige Brot 50 Pfennig, Rindfleisch 60 Pfennig (Pfund) -im Jahr 2018 ca 10 Euro- , Schweinefleisch 66 Pfennig, -im Jahr 2018 ca 7Euro das Kilo- ein Schoppen Bier (1/2Ltr) 14 Pfennig. (Im Jahr 2018 von 45 Cents bis 1,20 Euro)

Eine andere Quellen nennt diese Daten:
15 Pfennige fuer einen Schoppen Bier, ein Pfund Butter fuer 80 Pf, ein Liter Milch kostete 2 Pf, ein Laib Brot 40-50 Pf, ein Liter Rueboel 75Pf - ein schwerarbeitender Drescher in der Tenne erhielt (ausser der Verpflegung) 0,80-1Mark, ein Maurer 2-3 Mark am Tag.

Im Januar 1913 nahm man fuer 12 Heringe auf dem Markt 48 Pfg.

1751 kostete ein Ries Schreibpapier 1 fl. 15 Alb. und ein Ries Konzeptpapier 1 fl. 5 Albus.

Ein paar Preise von 1881, Wilh. Linkenbach Ems: Petroleum pro Liter 23 Pfg Rueboel pro Schoppen 30 Pfg Pro Pfund: Gelbe Gemuesenudeln 28 Pfg Griesbandnudeln 32 Pfg Echte ital. Macaroni 40 Pfg Tuerkische Pflaumen, kleinkernig 28 Pfg Edelbirnschnitzen 32 Pfg Huzeln 28 Pfg Leicht schmelzende Wuerfelraffinade in Kisten 42 Pfg Gemahlene Raffinade in Kisten 42 Pfg Brodraffinade in Broden 44 Pfg Sultaninen 50 Pfg Korinthen 45 Pfg Kaiserauszugmehl 22 Pfg Tafelschmalz 69 Pfg Hollaend. Magarinbutter, ausgez. Schmelz und Backbutter 85 Pfg Grobkoerniger Tafelreis 18 Pfg Grobkoernige holl. Gerste 16 Pfg Geroesteter Hafergries 22 Pfg Obstkraut 19 Pfg Marmelade aus Himbeer und feinem Steinobst 45 Pfg Reinschmeckender Kaffee ab 90 Pfg

1885 Hachenburg: Die Durchschnittspreise fuer je 50 Kilo Weizen waren 11,59 Mark, Weizenmehl 13,98 Mark, Roggen 9,80 Mark, Roggenmehl 12,34 Mark, Hafer 8,07 Mark, Heu 2,78 Mark, Stroh 2,71 Mark.

Das waren die Werte auf meiner Seite Geschichtliches (1) die anderen 13 Seiten enthalten ebenfalls Hinweise in diese Richtung.

http://wiki-de.genealogy.net/Geld_und_Kaufkraft_ab_1750

https://de.wikipedia.org/wiki/Gulden

historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/W%C3%A4hrung_(bis_1800)

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstaler

Besonders wichtig: zeitspurensuche.de/02/st1muenz.htm

Oder Fragen stellen an:

numismatikforum.de/

Diese Info hat einem Heimatforscher weiter geholfen:

"Herzlichen Dank Herr Müssig fuer die Menge an Informationen, die Sie zusammengestellt haben. Fuendig wurde ich dann auch auf http://www.zeitspurensuche.de/02/st1muenz.htm
Hier passt es dann bei mir, denn dort heisst es:

um 1750 1 Gulden coelnisch gleich 24 Albus

damit wurde hier im unteren Westerwald um 1730 gerechnet. Weil niemals in den Listen mehr als 23 Albus genannt sind. Nun wird es fuer mich nicht mehr so schwierig sein den Verkehrswert herauszufinden. Ich wuensche Ihnen noch eine schoenes Wochenende! "





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Der Wald muss weg !



fraport-will-rodung-des-treburer-walds-vor-abschluss-des-kaufvertrags-vorbereiten

Der Welt muss weg, sonst hat der Flugbetrieb nicht genug Platz, die Maschinen werden immer dicker und schwerer und groesser, immer mehr Menschen muessen unbedingt von A nach B fliegen - wo immer das sein mag - und selbst innerlandes wollen sie fliegen..
308gr CO2 Belastung pro Person und Flugkilometer sind nicht schlimm, wenn aber ein Auto 150gr CO2 pro Kilometer mit 4 Personen verbraucht, ist das unhaltbar !
Von Feinstaub ist beim Flugbetrieb nie die Rede gewesen, wohl aber vom Teppich-Ausschuetteln und von den Emissionen durch Fahrzeuge.
Wenn der Wald erst mal weg ist, sieht man weiter und diese dummen Baeume koennen als Moebel weiter "leben" und erregen durch ihr dramatisierendes "Waldsterben" nicht den Aerger der Politiker und Magnaten.

Nebenbei: Unsere Tochter ist aus Trebur weggezogen, weil die drei Maedchen staendig husten mussten.. (Selbstredend hat das mit dem Flugbetrieb nichts zu tun)

Ginge es nach mir, wuerden auch Flugzeuge vom geplanten Verbot von Verbrennungsmotoren betroffen.. ich bin gespannt, wie das erste "E-Flugzeug" wird.. und die neuen -durch E-Motion noetigen- Atomkraftwerke ausschauen.

Die Oekosysteme See und Fluss sind bedroht durch CO2, was diese sauer macht - ach was?
Bestimmt sind es die Autos oder Uboote - aber die Flugzeuge, nee, die sind das bestimmt nicht.. man kann sicher sein, dass unter solchen Meldungen immer "Diskussion geschlossen" steht!







Katze und Einbrecher






polizei-lobt-wachsame-katze-vertreibt-einbrecher,katze-ruesselsheim-102.html

In Ruesselsheim hat das laute Miauen der 4j. Katze die Bewohnerin der Wohnung aufgeschreckt.
Als diese nach dem Tier schauen wollte, lief ein Einbrecher gerade weg..
Gestohlen wurde wohl nichts, dank des wachsamen Tieres.
Die Geschichte ist schoen, unschoen jedoch, dass staendig eingebrochen wird, ueberall und immer mehr, weil die Grenzen nicht mehr da sind und die Polizei nicht ueberall sein kann.
Gezielte Einbrueche und Einbruchsbanden, bestellte Einbrueche und Klauereien werden immer drastischer, fast zum "Gewerbe". Einen Schutz hat die Bevoelkerung nicht, zumindest nicht in der Politik, die diese Dinge beguenstigt - durch ihr seltsames Handeln gewinne ich den Eindruck, dass sie gegen die eigene Bevoelkerung eingestellt sein muss.

teurer-wagen-in-bickenbach-gestohlen,kurz-bickenbach-mercedes-gestohlen-100.html





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Kartuschen - Thema: Verzinsung oder Konsum?

Der Gedanke an eine vernuenftige Verzinsung des Sparguthabens kann man getrost vergessen,
da sage ich niemandem etwas, was er nicht laengst schon gemerkt hat..
Heute sollte man eher daran gehen, Investitionen oder Wuensche gleich in die Tat umzusetzen:
Wenn Ende des Jahres 2017 - vermutlich schon vorher,
die MWSt erhoeht werden wird, wird JEDER Artikel und jede Reise und jedes Auto teurer !
(Viele seltsame Fremdkosten muessen irgendwie geschultert werden)
Zusaetzlich zur allgemeinen Teuerung kann das zum baldigen Konsum anregen.
Diese simple Erkenntnis bringt allemal mehr "Zinsgewinn"
als bei der Bank oder bei Versicherungen
oder "Anlagefonds" und aehnlichen Dingen.
(Gerade ist ein Ganove der Geldanlagebranche fuer sein Schneeballsystem verurteilt worden)
"Was man hat, das hat man" wird wieder zur Tugend?
Ich denke schon.
Und wenn es nur das Leben versuesst - man hat ja bekanntlich nur dieses eine einzige Leben!
(Das Mitnehmen des Geldes und des Besitzes ins Jenseits ist wohl noch keinem gelungen..)



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Ueberwachung oder Verbloedung?




Beim bekannten Online-Anbieter kann man eine runde Dose kaufen, die mit uns spricht und der man den Zugriff auf Heizung, Licht, Waerme, Kommunikation und vieles mehr geben kann.
Man spricht, die Stimme wird erkannt und der Wunsch in die Tat umgesetzt, wenn das entsprechende Geraet damit zuvor verbunden worden ist - "stelle die Heizung auf 18 Grad" oder "kaufe Kaffeefilter nach".
Der Anbieter weiss dann alles ueber uns, kennt jede Gewohnheit, wo wir gerade sind und was wir tun.
Die ehem. D DR mit ihrem Ueberwachungswahn waere begeistert gewesen !
Irgendwann wird uns elektrisch der Arsch abgewischt.. nur zur Wahl, da muessen wir seltsamer Weise noch immer zu Fuss hingehen - verstehe wer will !

Aehm, bei unseren Kindern, die inzwischen laengst selbstaendig sind und ihre eigene Familie haben, steht jeweils so ein Ding..





Schluss-Akkord: 1/4 aller jungen Erwachsenen psychisch erkrankt?


barmer-report-mehr-junge-leute-psychisch-erkrankt,kurz-barmer-report-100.html

8 Millionen Patientendaten anonym erhoben - demnach sollen 24,6 Prozent der 18- bis 25-Jaehrigen in Hessen 2016 von einer psychischen Erkrankungen betroffen worden sein.

Wie kann das sein, dass ausgerechnet die Hoffnungstraeger der Alterspyramide von diesen Erkrankungen betroffen werden? Was laeuft bei uns falsch?

Die Jagd nach dem Geld und der Druck der Arbeitswelt, der weniger die Taetigkeit selbst, als der Zickenkrieg krankmachend genannt werden kann, duerfte ursaechlich dafuer sein. Eine Flucht in die Krankheit kann nicht als zivilisatorischer Schluss-Stein angesehen werden und genau so ist es fuer die, welche nicht genug Geld haben, um von Spekulationen oder Vermietungen leben zu koennen.

Ich finde, dass eine Neuorientierung der Kultur in unserem Land durchaus machbar waere, wenn man das denn wollen wuerde.

Diese Meldung ist ein derart heftiges Alarmsignal, dass es mir diese Kartusche wert war.

Um nicht nur zu "meckern", schlage ich vor, dass ein ethischer Rat, der paritaetisch besetzt sein muesste, sich dieses Problems annehmen koennte.. Wirtschaft sollte den Menschen im Land dienen und desgleichen auch die Politik, da hier aber einige Dinge passieren, die nicht sein sollten, brauchen wir fuer diese Schichten eine Aufsicht, die vollkommen unabhaengig ist und staendig auf "Nebeneinkuenfte" kontrolliert werden sollte.

Es kann nicht sein, dass mit immer weniger Menschen immer mehr (Gewinne) produziert wird und immer mehr Druck ausgeuebt wird um dieses Ziel zu erreichen: Hauptsache den Aktionaeren geht es gut ! (Dabei sind es die Millionen kleiner Leute, die den Geldwert generieren.. nicht die Banken und nicht die Anleger)

Die obige Meldung zeigt mir, dass es 5 vor 12 ist !





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Was gibt es hier zu sehen?

Altenhof IX

Der Erwin Huber war schon gefahren, als ein Telefonanruf auf das Handy Anna's kam:
Ihr Vater bittet um das Erscheinen seiner Tochter, weil die Mutter verstorben ist. Die Beerdigung ist am ..
Mit freundlichen Grüßen, der Dr. Parnigal, Anwalt.
Am Tisch beredeten Anna und Benni, ob sie oder beide dort überhaupt auftauchen sollten, so garstig wie die Behandlung war. Ihre Geschwister waren auch dort und so war der Streit praktisch schon vorprogrammiert - sie war das "schwarze Schaf" der Familie und Mutter hat sie nie wirklich gemocht. Auch Vater war alles andere als ihr zugetan, er schnitt sie, sooft er konnte oder sprach hinter ihrem Rücken, wie man so sagt.

Trotzdem, sie fuhren beide dort hin und nahmen an der Trauerzeremonie teil. Die giftigen Blicke der Geschwister und Verwandten im Rücken wie Dolche spürend. Nach der Beerdigung sind sie geschwind wieder gefahren, ja geflüchtet und nicht mit den anderen Trauergästen ins Lokal gegangen, wo es "gehobene Küche" geben sollte.

Auf der Autofahrt nach Hause hielten sie nochmal bei einer Pommesbude an und schlugen sich die Bäuche voll, um anschließend Magendrücken zu haben - eine eiskalte Co ke dazu und schon ging es los im Gedärm.

Auf der ganzen Fahrt nach Hause war das Thema die vielen Randbemerkungen, die man als Teilnehmer auf einer solchen Feier unwillkürlich mitbekommt, wie einige über andere Leute lästerten und stänkerten, sich das schwarze unter dem Nagel nicht gönnen wollten. Man darf hier nicht sagen: "Das gibt es bei uns nicht", sondern muß vielmehr immer und überall damit rechnen. Wenn es um's Geld geht oder auch nur um eine evtl. Erbschaft, dann ist Hauen und Stechen angesagt.

Die Beiden haben sich noch im Bett im Altenhof lange über die einzelnen Facetten dieser Feier unterhalten, weil jeder einen anderen Blickwinkel hat. Deshalb ist bei Paaren ein Abgleich der Erlebnisse durchaus üblich und sinnvoll, damit man nicht unversehens in eine Falle tappt.

Am anderen Tag war die Stangenbohnen - Ernte ein wichtigeres Thema, die Bohnen wollten geschnippelt werden, mit der einfachen handbetriebenen Schnippelmaschine mit der Kurbel dran. Noch ganz massiv aus Gußeisen und schon sehr alt. Wir hier kennen dieses Prozedere noch gut und ich selbst habe mich -jedes Jahr- dazu "abgestellt". Bei dieser Ernte, mit Fädenziehen und dann durch obiges Mühlchen drehen, kann man auf interessante Gedanken kommen.
Meine Frau macht das Bohnengemüse mit frischem Bauchfleisch, Bohnenkraut darin, mit Kartoffelstücken dazu - ein Gedicht!
Buschbohnen schmecken längst nicht so gut wie Stangenbohnen, besonders Prunk- oder Feuerbohnen!

Wie auch immer, der (freundliche) Alltag hat unsere Beiden wieder.

Der Bestand an Puten wurde durch die eigene Aufzucht nochmal vergrößert, denn das spart viel Geld und das Fleisch ist .. Cholesterinfrei !

Zur letzten Folge, Altenhof XX

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*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





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