Reihenweck 30


"Silver Surfer" sind keine Comicfiguren:
Die Rede ist von den Internetnutzern ab 50 Jahren.
Neue "Studie" zum Urlaubs-Nutzungsverhalten von mobilen Endgeraeten..
In seiner neuen Studie zur Urlaubsnutzung mobiler Endgeraete wie Smartphone,
Tablet und Laptop hat der Mietwagenanbieter Auto Eu rope herausgefunden,
dass auch die aelteren Nutzer im Urlaub nicht auf ihr Smartphone oder Tablet verzichten moegen.
Zusammen mit der GfK (Gesellschaft fuer Konsumforschung) herausgegebene "Studie" 2017 erzaehlt,
wie lange und vor allem wofuer die "Silver Surfer" ihr mobiles Ding in den Ferien nutzen.
Aha, sie lauschen ab - wie haetten sie sonst wissen koennen, "wofuer" die Mieter der Fahrzeuge
die Web-Endgeraete nutzen?!
Wie auch immer, sie sind fast in aehnlicher Art und Weise im Web unterwegs, wie junge Leute.
Erst in hoeherem Alter sind weniger in den Social Networks unterwegs -
was aber aus zweierlei Gruenden sein kann:
1. Sie wissen nicht was Social Networks sind
oder
2. sie sind darueber weg und meiden den Mist.

(So wie wir, die auch Mietwagen meiden und im Urlaub auf keinen Fall online sein wollen -
inzwischen haben wir den Begriff "Urlaub" ebenfalls zu den Akten gelegt
und wandern lieber in der weiteren Region, selbstverstaendlich ohne dabei online zu gehen.
(Wir gehen nach Karte und Instinkt, nie nach einem GPS Geraet !)
Das Handy ist zwar dabei, wird aber ausschliesslich passiv genutzt, als Fotoapparat-
ganz selten ruft mal eines unserer Kinder an..)

***

Ein seltsamer, aber stimmiger Spruch aus dem fruehen Internet:
"Wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Fresse halten"
(Ich wuerde sowas nie sagen!)

***

Unsere Schallplatten- oder LP - Sammlung wird noch ein klein wenig wachsen,
ich durchforste gerade einen total unuebersichtlichen Katalog um ganz spezielle Luecken
schliessen zu koennen - Western,- und Film-Musik, eine Weihnachtsplatte,
Tom Jones, Klassik von Royal Philharmonic ist auch dabei.
Mit etwas Glueck finde ich eine Dean Martin Platte.
Wir hoeren gerne -statt das Abendprogramm und statt Nachrichten- einfach nur mal Musik,-
wie schnell gehen dabei 2 Stunden herum!
(Wenn eine Platte -trotz mehrfacher Reinigung- noch immer knackst,
hole ich sofort ein Kuechentuch, lege die LP darauf,
gehe mit einem Watte-Pad und etwas Wasser mit Spuelmittel oder Essig Essenz bei schweren Faellen - daran
und trockne mit einem Kosmetik-Tuch gegen die Rillen ab.)
Das macht ganz enorm was aus - immer wieder erstaunlich im Resultat.
Die 40 Jahre junge Nordmende Philharmonic Anlage mit den schweren Telefunken-Boxen ist wunderbar,
wie ein O pel Kapitaen von 1960 - souveraen und erhaben, ohne als Weltspitze angesehen werden zu muessen,
somit ausser Konkurrenz, was ganz bestimmte Kaeufer bevorzugten:
Beleibte, mit Krawatte, Zigarre und Hosentraegern - die Genieser-Sorte.
Die neuen Platten sind gefunden - funrecords.de - 18 Stueck querbeet - viel Country,
aber auch festliche Weihnachtsmusik und 2 CDs fuer das Radio im Keller - Bad..
Einen kl. Stapel LPs haben wir aussortiert und weggeworfen,
weil die keiner wollte.
Wie auch immer, unsere Plattenecke bordet ueber, es reicht, alle Genres sind vorhanden.
Gut 120 Platten sind es nun.
(Nachtrag Sept 2018: Fast 400)

***

Im kleinen nahen Kauf hole ich Wasser, - traditionell in 6 Stueck 1,5ltr x 6 Mineralwasser - Packs,
und eine Kiste Bier, Saft und etwas Limo.
Entsprechend voll ist der Leergut-Wagen, als eine Nachbarin zu mir sagte:
(Laut, sie spricht immer laut)
"Aaaaach was seid ihr Saeufer !"
Alles dreht sich herum und schaut - mancher zieht den Kopf ein,
der gerade ein Sixpack Bier in den Wagen lud -
als ich entgegnete, mit erhobenem Zeigefinger:
Molche und Lurche saufen auch, schier um am Leben zu bleiben -
das solltest du auch mal versuchen, Margarethe !
Gut, die Stimmung war wohl tot und die anderen "Saeufer" luden ihre Getraenke weiter ein-
schliesslich ist ein Tag nach Vatertag.

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Im Jahr 2016 kostete ein durchschnittlicher Neuwagen bereits 29650 Euro,
im Durchschnitt 140 PS Leistung.
Heiligs Blechle !

***

"Antipasti" - Problem: 8 von 17 Proben enthielten Weichmacher,
in 7 steckten sogar deutliche Mengen anderer, teils krebserregender
Mineraloelbestandteile, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Glycidyl-Ester
Die Frage wirft sich auf, wer kauft den Mist, "getrocknete Tomaten in Oel"?

***

Mitternacht kam eine Gruselsendung:
Frauen auf Managerposten sollen gefoerdert werden..
Nur weil sie Frauen sind und eine "Quote" erfuellen sollen?
Im Laufe meines Lebens - ich bin 65 Jahre - habe ich einige Frauen in Fuehrungspositionen
oder als direkte Vorgesetzte kennen lernen duerfen.
Zusammen mit den Schilderungen meiner Kinder, denen es nicht besser geht- kann ich sagen:
Lieber arbeitslos als jemals wieder unter einer Frau arbeiten!
(Witze halte ich hier mal zurueck)
Der Grund meiner Behauptung:
Ungerechtigkeiten, Launenhaftigkeiten,
Einseitigkeiten, totale Unberechenbarkeiten,
seltsame Gewogenheiten bis zu schrillen Sonderlichkeiten,
an denen die Klapsmuehle ihre Freude haette..
..sowie man dachte halbwegs gut mit "ihr" auskommen zu koennen, gab es bald den Nackenschlag
oder ein Bein gestellt, angetragen und ausgebootet, mit allen Tricks, die gerne ins Persoenlich gehen.
Wie auch immer, die Familie oder Kinder mit einem Aufstiegsposten unter einen Hut zu bekommen
halte ich fuer unmoeglich, es sei denn, die Kids werden "outgesourct" oder fremdvergeben.
Ob Mann oder Frau gilt nach meiner Einschaetzung:
Wer puenktlich zuhause sein will oder muss hat ein Problem, er oder sie gilt dann nicht als "teamfaehig".
Nach Feierabend im kollegialen Kreis ein Zeit zu verbringen gehoert dazu,
sonst kommt man keinen Zentimeter weiter auf der Leiter.
(Dabei habe ich nicht mal Fehlzeiten oder Tagesurlaubs-Wuensche genannt,
die durch Kinder nun mal entstehen,
weil diese oft krank sind oder von der Schule abgeholt werden muessen, weil sie hingefallen sind,
aber auch Elternsprechzeiten zu Klassenfahrten oder Infos zu Ferienaktivitaeten oder Notengebungen,
gesonderte Lehrer-Termine, Arztbesuche, Nachhilfen, Sonderunterrichte,
Musik und Sportverein, Kirche etc., die ausser der Reihe kommen.)

***

Selbst in der Tierwelt sind koerperliche Zuechtigungen zuweilen noetig, lebenswichtig,
wenn Stoerrigkeiten und Frechheiten ueberhand nehmen - aber bei uns modernen Menschen ist das
ein wenig anders geregelt:
"Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
" Koerperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Massnahmen sind unzulaessig ",
so lautet seit 2000 der zweite Absatz des Paragrafen 1631 des Buergerlichen Gesetzbuches.
Was wie eine These studentischen Treibens klingt und jeder erzieherischen Erfahrung entbehrt,
bringt neue Probleme mit sich, die vermutlich bald alle Strafanstalten kraeftig anwachsen lassen wird.
Die duerre Antwort auf diese Sache lautet:
"Eltern jederzeit die Beratungsangebote annehmen koennten.
Was kann ich machen, wenn das Kind nicht zu baendigen ist" -
damit seien Eltern oefters überfordert"
- vermutlich wie mit der Grammatik ?!
Am letzten Satz spiegelt sich die Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit der "Fachleute" eindrucksvoll wider.
Nebenbei bemerkt, werden die Kids spaeter in der Arbeitswelt staendig "seelisch verletzt".

***

"Italien schafft die 1 und 2 Cent - Muenzen ab", weil sie zu teuer und unwirtschaftlich seien -
da zeigt sich (aus meiner Sicht), dass diese Leute nie rechnen gelernt haben:
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert und.. Italien ist faktisch pleite,
nicht viel besser als die Griechen und Spanier und Portugiesen..
..wie sagte schon Livius? "Griechisches Treiben ist, wenn nichts passiert"
(Sinngemaess)

***

Immer wieder lecker, der Prager Braten bei E deka, versiegelt, ca 1,5kg zu 7 Euro.
Diesen Braten schneide ich auf der Brotschneidemaschine auf, lege Klarsichtfolie zwischen die Scheiben
und kann jeweils portionsgerecht die Menge aus der Kuehltruhe entnehmen.
Es werden wohl 30 Scheiben aus dem Braten kommen - genau habe ich noch nicht gezaehlt.
Allemal genug um die unterschiedlichsten Essen daraus zu machen -
Z.B. mit Knoedeln und div. Saucen..
Im Sommer allemal genug als Mittagessen, mehr als eines dieser Broetchen schafft man kaum.
(Selbstverstaendlich mit guter Butter bestrichen)
Die Broetchen sind von Co ppenrath, Sonntagsb roetchen - sehr fein,
da kann sich der Baecker warm anziehen,
wenn er diese toppen will - vom Preis schon mal ganz unmoeglich..



Greif doch zu, es sind noch genug da..

***

Es ist heiss- ueber 33 Grad im Schatten, wir haben den 29. Mai 2017.
Auf dem Weg zur Terrasse habe ich geschwind mal zwei Bilder gemacht -
von der Schorle (1/3 eigener Rotwein, 2/3 Mineralwasser)

und vom Essen, das mir zu diesem Tag einfiel:



250gr Nudeln (2Pers.) - klar, leicht verdaulich und eine Sauce aus Chilioel/Olivenoel,
einer gehackten Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Oregano, Thymian, einem Haendchen Salamiwuerfel,
ein paar tiefgekuehlte Champignons (200gr) und einer kl. Dose Erbsen (425ml),
einem M aggiwuerfel und etwas Salz und neutralem braunen Sossenbinder.
Kraeuter und Zwiebeln anduensten, mit Wasser auffuellen, Pilze hinein- ca 1/4 Std. gut garen,
dann den Fette-Bruehe-Wuerfel hinein, abschmecken und andicken,- erst dann die Erbsen zutun.

Etwas blieb ueber, weil bei mir die Augen immer groesser sind als der Hunger.
Den Rest habe ich in den Hundenapf getan und unter den Kirschbaum gestellt-
bis jetzt wurde dieser von den vielen, vielen Voegeln geleert, die bei uns herum flattern.
(Ein Spatz kam stolz mit einer Nudel unter das Pavillion geflogen - als ob er seine Beute zeigen wollte-
und ist dann zum Nest weiter geflogen)

***

Nun will man wohl in Thailand die Suppenkuechen verbieten,
die so vielen Menschen Sicherheit und Auskommen
beschert hat - sie haben davon, so hoert man, Haeuser gebaut und ihren Kindern eine gute Ausbildung finanziert.
Diese angeblichen hygienischen Gruende waren wohl andere-
die typische Sucht der Politiker die Menschen zu bevormunden oder der Gaststaettenverband, der hinter diesen Leuten steckt?
Diese an der Strasse aufgebauten Suppenkuechen sind eine beliebte und preiswerte Moeglichkeit der Ernaehrung
fuer sehr viele Menschen im Land..
..ich koennte mir denken, dass das auch in unseren Staedten ankaeme!
(Die hygienischen Zustaende waeren sofort augenfaellig, ganz im Gegensatz zu unserer Gastronomie,
wo hinter Waenden so mancher Schiefstand ist: Nach Kontrollen werden in Frankfurt / Main jedesmal zig Lokale geschlossen, fast alle in Haenden von "Wurzeln"!

***

Mit unserem aelteren, aber top-gepflegten seltenen smart
fallen wir auf den Parkplaetzen auf wie ein Ufo, das gerade auf Zeitreise ist ;)
besonders wenn ein altes Ehepaar daraus entsteigt, das NICHT schlampig herum laeuft.

***

Ab und zu faellt mir eine Begebenheit ein, die wir mit unserem DSH Peter erlebt haben:
Wir naschen ab und an ganz gerne - mal etwas Suesses, mal etwas Wurst oder ein Stueckchen Kaese-
So halte ich auch dem Hund - er war 14 Jahre unser Familienmitglied, genau so hat er sich stets verhalten -
beide Haende hin, wo jeweils ein solches Naschwerk zu sehen war:
Innerhalb kuerzester Zeit hat er mit sicherem Blick das groessere fuer sich ausgesucht -
und die Nase in diese Richtung geschwenkt.
(Unnoetig zu erwaehnen, dass er das groessere Stueck bekam)

***

Wieder ein neuer Tag, wieder ist es drueckend heiss und eine neue Koch-Idee muss her!
Fuer mich ist das kein Problem - mir faellt, waehrend ich eine dusselige Abend-Sendung im TV
anschaue, immer was Neues ein.
So gibt es heute eben eine kalte Platte mit gekochten Eiern.



Guten Appetit !

***

Das Weilburger Kinder- und Jugendparlament hat in der Altstadt ein eigenes Buero, das "House of Parliament"
Jeden Donnerstag wird nun fuer alle Kinder und Jugendlichen von 17 bis 18 Uhr eine Sprechstunde angeboten,
damit sollen sie sich an der politischen Arbeit der Gemeinde beteiligen.
Wieso das in englischer Sprache gehalten sein muss, entzieht sich meinem Verstaendnis.

***

"Ein Traum fuer Trinker: Inmitten einer Autobahnausfahrt hat ein Sattelschlepper seine Ladung verloren
- es handelt sich um etliche Kisten Bier, teils voll, teils leer."
Soso, jeder der Bier kauft, ist also ein "Trinker"?
Was ist mit den Limo- oder Wasserkaeufern, trinken die nicht?

***

Vorsicht vor Verdummungsmeldungen!
"Magersucht kann angeboren sein" oder "Draengler und Schleicher, wie verhalten sie sich richtig",
"13 Dinge, die du nur verstehst, wenn du als Kind einen Hund hattest",
"Verbraucher empoert sich ueber A ldi bei Facebook - 600gr Fleisch fuer 1,99 Euro ist krank"
"Katze schuettelt was sie hat, Headbanging Kuenste beim Autofahren"
"Bei abnehmender Potenz sofort zum Arzt gehen" und so weiter und so fort..
"Sarahs Dessousbeichte" als Videoclip (mein Browser lehnt solche Dinge sowieso ab)
"Verbotene Devotionalien bei der Bundeswehr"
(Das Wort Devotionalie ist ja wohl total falsch angewandt-
und dabei die Sache nochmal aufgewertet, schier aus akademischer Einfalt,
um dabei keine Absicht zu unterstellen..
und das in den Nachrichten um 05.30 am 31.5.2017 im SR3)
..hier geht es ausschliesslich um Quote, die Zahl der Anklicks, nicht um die Sinnfaelligkeit der Inhalte.
Was nicht heisst, dass 1,99 fuer 600gr Braten nicht tatsaechlich krank waere -
aber "Potenz" bis ins hohe Alter ist auch krank, genau wie Alkoholismus und Raserei auf den Strassen.
"Informationen" im Web sind nichts anderes, als der gleiche Quatsch,
den man in den kostenlosen Beilagenzeitungen
lesen wird - Unsinn, Unfug, Werbung, Locken und Verlocken - und nix dahinter, wie in der Politik:
Eher kann ich einen Wackelpudding an die Wand nageln,
als einen PolitikerIN in den zuvor gemachten Aussagen.
Wer mag sich Leute jenseits der 60 beim Sex vorstellen?
(Ich bin 65 Jahre jung und denke, irgendwann ist mal Schicht im Schacht,
sonst fliegen die Rohre um die Ohren -
oder die Aerzte haben anschliessend ihre Freude am Verdienst durch die Maulhelden und Angeber,
die einfach nur zurueck geblieben sind oder die sich haben verdummen lassen)
Wer ist nun bekloppter, der LeserIn der Meldungen, die Meldung selbst oder der Journalist?
"Moscheefest: Kassels Oberbuergermeister hat sich als Sultan verkleidet,
tuerk. Fahnen, Krummsaebel, vergoldeter Thron und Minarett"
(Gehts noch? Das muss die Hitze sein!
Und das von einem Politiker der angeblichen "Arbeiterpartei", der richtig Kohle abgreift.
"Sein Kennzeichen sind die knallroten A didas-Sneaker"
(Aha, ein Mann mit "Sneaker"- ich glaube nun bin ich alt und verstehe das nicht mehr..)
"Streit um Galopprennbahn in Frankfurt auf Eis, wegen Penisbruchs bei einem der Reiter"
"Schlagabtausch zwischen Bierzelt und T witter schadet der Politik"
(Um Politik zu machen, braucht man heute kein Bier mehr, es wird so oder so verworren genug)
Meine Frau hat nun seit ein paar Jahren ihr Tablet, das sie gut nutzt -
mit meiner Erfahrung in obigen Dingen konnte ich vorwarnen und heute versteht sie meine "Warnungen"-
sie hat sich auch dabei ertappt, solchen Mist mehrfach anzuklicken, das kommt schleichend wie eine Sucht.
Besonders schlimm wird dieses Krankheitsbild, wenn es um "Social Networks" geht -
ein falsches "Daumen-Hoch" und schon geht der Kampf los..
Das ginge ja eigentlich noch, aber diese Sucht macht, wie jede andere Sucht - krank,
weil man ueber Dinge nachdenkt und sich aufregt, die eigentlich am Hintern vorbei gehen muessten..
Wie auch immer, das Online-Verhalten sollte gesund gehalten werden, genau wie die Essensaufnahme
und die Trinkgewohnheiten oder der taegliche Fitness-Anteil.
Jede Uebertreibung macht das Nervenkostuem und die Pumpe kaputt - habe ich mich klar genug ausgedrueckt?
Bei mir?
Ich habe meine eigene Homepage, die immer wieder ergaenzt und aufgefrischt wird, die Background-Musik -
ab und an Bestellungen und Mails im Web - Recherchen fuer die naechste Wanderung oder zu
Dingen und Begriffen, die mir nicht klar sind - die Suchmaschine als Nachschlagewerk
selbstverstaendlich auch Wikipedia, wo ich Foerdermitglied bin.

***

http://www.oberlahn.de/6-Events/18-Bildergalerie/gal,gal;gid;8898,Carpe-Canem--Hundeschule-in-L%C3%B6hnberg-Erlebnisspaziergang-%28Bilder%3A-Klaus%29/pic,988976,IMG_4953.html
Ohne Worte oder mein Gott, was fuer eine Klientel..
Oft genug brauche ich, brauchen wir die Gartenarbeit, um von den Nachrichten weg zu kommen !

***

Mir faellt auf, dass viele Leute nach einem x-beliebigen Satz, den sie sagen - unartikuliert lachen.
Ein Lachen ist zwar schoen, aber der Zusammenhang zwischen Inhalt oder Aussage des Satzes
mit den staendigen Lachern passt irgendwie nicht.
Unsicherheit?

***

Maekelige Esser oder kritische Gaeste?
Wer kennt das nicht, es sollen Gaeste kommen und man weiss eigentlich nie was man kochen soll?
Das Problem ist fuer uns Aeltere, dass wir in der "armen Zeit" gross geworden sind
und gewohnt sind "alles zu essen was auf den Teller kommt".
Das war nicht nur eine Tugend, es war eine einfache Notwendigkeit,
weil es an diesem Tag eben nichts anderes gab.
Ich spreche dabei fuer die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen, die aelter als 60 Jahre sind.
So singt ein Saenger aus Oesterreich: "Wir haben Pellkartoffeln mit Quark gehabt und waren zufrieden damit".
Das war eben bei uns nicht anders - weder nach noch vor dem Krieg, nach oder vor dem Krieg davor -
eigentlich in der ganzen Geschichte des Landes, ja der Menschheit schlechthin.
(Reiche Leute mal ausgenommen, die haben zu allen Zeiten prassen und waehlen koennen was sie essen wollen,
worauf sie gerade Appetit haben oder hatten, ich speche hier aber von den "Normalos" ..)
Nun aber zur Sache:
Es gibt Gaeste, die "essen keinen Fisch",
manche "lehnen Fleisch ab"
andere "leben ohne tierische Produkte",
der naechste Probant isst nur "makrobiotisch" oder "vollwert" oder "biologisch" -
mancher lehnt das Grillen ab, wegen "Nitrosaminen" und "krebserregenden Stoffen".
Viele haben Vorbehalte gegen Salat (Nitrat, Pestizide, Herbizide, Fungizide, Guelle-Waesserung aus Spanien),
andere essen nichts mit "Gluten", wo sogar das Broetchen oder Baquette ausscheidet,
ebenso alles mit Nudeln und Reis.
Machen wir eine Kartoffelparty oder eine gemeinsame Wasserkur?
Echte Alleriker oder "trockene Alkoholiker" und Diabetiker mal ausgenommen,-
wir stellen uns eben um und denken nicht mehr an die arme alte Zeit und fragen unsere Gaeste
somit: Was moechtet ihr am liebsten essen?
(Wo eigentlich die Frage angebracht waere: Was esst ihr ueberhaupt?)
Bei uns scheiden so viele leckere Essen aus, weil entweder Reis, Nudeln oder Speckwuerfelchen oder Fisch,
aber auch Senf und div. Gewuerze dran sind..
Um Himmelswillen, eine Speckschwarte am Fleisch - igitt oder "riecht nach Fisch",
wobei meine Frau extra frische Miesmuscheln besorgt und die nach ihrem Rezept in Wein gekocht hat..
Was tun sprach Zeus?!
So halte ich mir div. Ausweich - Menues in der Rueckhand, bei Ankunft der Gaeste frage ich vorsichtig nach,
ob denn die Menuefolge angenehm sei..
..ist das die heutige Zeit oder mein Alter, was mir Besuch
-grundsaetzlich oder generell- immer unangenehmer werden laesst?
Werde ich zum alten Muffel oder nur zu bequem?
Muss ich mir oder uns das ueberhaupt antun?
Seit Jahren fluechten wir an den Geburtstagen nach ausserhalb- egal ob zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel
oder auf eine Wanderung oder Besichtigung eines Dings.
So entgehen wir noergelnden Leuten am Geburtstagtisch und der heillosen Arbeit die davor und danach entsteht,
sowie die im guenstigsten Falle nutzlosen Plaudereien.
Wie auch immer - ich bin fast immer am Herd oder Grill, nicht nur wenn Besuch kommt -
und rueste mich stets auf alle moeglichen Sonderfaelle ein,
die unausweichlich kommen:
"Curry mag ich nicht",
"die Speckwuerfelchen kann ich aus dem Salat fischen"
"Pilze glibbern wie Fisch zwischen den Zaehnen"
"Rosinenbrot ess ich nicht, die Dinger sehen wie Fliegen aus"
Ich bin fast soweit den Cateringservice anzurufen und nach Menuekarte zu bestellen
oder in eines der mir verhassten Gaststaetten zu fahren, wo sich jeder seinen Kram selbst aussuchen kann.
Eine interessante Erfahrung waere es wohl, wenn einmal NICHTS vorbereitet und NICHTS gekocht worden waere,
wenn die Gaeste kommen.. (Getarnt als Abnehm-Party, nur mit Mineralwasser in Schwimmbad-Mengen)
Was ich als total unbegreiflich einstufe ist die Tatsache, dass die Noergeler in Kebab- Pizza- Burgerbuden gehen und den teuren und halbseidenen Kram bedenkenlos essen !

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Rueckblick auf 2017 - des Wetterdienstes



"Wie schon in den Jahren zuvor traten auch 2017 deutschlandweit viele extreme Wettersituationen auf,
die durch ihre Auswirkungen, vor allem durch Sturm, Starkniederschlaege, Blitzschlag, Nebel,
Glaette, Hagel und Tornados, direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten.
Empfindliche Stoerungen in der Infrastruktur Unwetter sorgen zudem regelmaessig in Deutschland
fuer empfindliche Stoerungen der Infrastruktur, insbesondere im Flug-, Schiffs-,
Auto- und Schienenverkehr. Gelegentlich sind diese Beeintraechtigungen von katastrophalem Ausmass,
in jedem Fall jedoch begleitet von betraechtlichen volkswirtschaftlichen Schaeden."

Soweit die Verlautbarungen des deutschen Wetterdienstes.

Was bei solchen Betrachtungen nicht klar wird, ist die hausgemachte Klimaveraenderung:
Mich wuerde mal interessieren, wie weit sich die industrie- und stadtabhaenige Waermewolke auf das Klima auswirkt - sozusagen im jaehrlichen Zeitraffer !
Dabei kommen die boesen Umweltfaktoren ans Licht und das will man unter allen Umstaenden vermeiden:
Flugzeuge haben nicht mal Katalysatoren und keine Schalldaempfer und sie verwirbeln in schaedigender Weise die Klimazonen:
308gr CO2 pro Person und pro Flugkilometer (bei durchschn. Auslastung) sprechen eine Sprache, die nach einem sofortigen Verbot rufen oder zumindest nach einer Entschaedigung, die auf die Flugpreise aufgeschlagen gehoert ! (Ich meine, wenn Diesel-PKW verboten werden, ja sogar ueber das Verbot von Verbrennungsmotoren nachgedacht wird, dann waere der irrwitzig angestiegene Flugbetrieb zuerst zu beschraenken oder gar ganz zu verbieten: Verursacherverantwortung und Gleichheit.





Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Hunde im Sommer




An der kuehlen Treppe, mit der Moeglichkeit nach aussen auf die Wiese zu gehen und dort auch genuegend Wasser vorzufinden, ja das ist wohl eher ein Wunschtraum der Hunde.

Wer lange Zeit Hunde hatte, bei mir ist das von ganz zarten Kindesbeinchen an der Fall gewesen, dass mir diese Hausgenossen vertraut wurden - weiss Bescheid:
Ein Hund ist ein Rudeltier und das leidet furchtbar, wenn es laenger als 2 oder 3 Stunden allein gelassen wird.
Viele Hundehalter - und es sind heute meistens Halterinnen - versuchen dieses Kreuz mit einem 2. Hund zu umschiffen.
Die Hunde hoeren dann freilich nicht so gut auf das Frauchen und deshalb sind diese staendig am fuettern - ueberall und bei jeder Gelegenheit.
Das schaut aus, als waeren die Hunde erzogen - dabei sind sie nur in Abhaengigkeit zur Gier erzogen worden.
Mir tun die Hunde leid, die stundenlang jaulen, wenn sie irgendwo im Haus eingesperrt sind - was ist, wenn die mal muessen?
Wenn sich das Tier einmal angewoehnt hat, in einer Ecke zu erleichtern, wird das nur schwer wieder abzugewoehnen sein und das belastet die Beziehung arg.

Man darf sich das so vorstellen:
Morgens ist es knapp mit der Zeit und so geht es im Sprint aus dem Haus und ins Auto - auf der Autobahn kommt ein dicker Stau und die Blase droht zu platzen..
..seltsam, dass die Hundehalter diese Problematik nicht so recht umzusetzen in der Lage sind:
Was ist mit dem armen Zamperl in der Wohnung oder im Keller? Es braucht nur den Trinknapf umgestossen haben und schon geht der Durst los..








Das blaue Thema: 1958-2018




60 Jahre gesellschaftlicher Wandel sind eine Groesse, die schon ein wenig zum Nachdenken verfuehren kann!
Aus meiner Sicht gesehen waren die damaligen Verhaeltnisse noch immer vom verlorenen Krieg gepraegt, in den Schaltstellen waren meistens Maenner, deren Art und Grundeinstellung noch aus dem Kaiserreich und dem 3. Reich kam.
Die Nachruecker waren gewerkschaftlich orientiert und meistenteils studierte Quereinsteiger, spaeter wurden diese durch die inzwischen der Emanzipationsbewegung gefoerderten Frauenquoten und "gelernten" Politikern und Verwaltungsfachleuten ersetzt, die jedoch allesamt -bis zum heutigen Tag- den autoritaeren Stil pflegen.
(Auch wenn durch eine scheinbare optische Hemdsaermeligkeit etwas kaschiert wird - in den Koepfen ist der Klassenunterschied ganz genau so wie frueher)
Man mehr mal weniger getarnt durch immer verworrenere und noch engere Vorschriften und Gesetze, die stets mehr gegen als fuer die Bevoelkerung gerichtet waren und noch immer sind. Die geschlechtliche Gleichstellung hat die Fremden und die Homosexuellen beider Geschlechter gleich mit einbezogen, die sich eine Art "Unangreifbarkeitsstatus", basierend auf den schlimmen Vergehen des 3. Reiches, geknuepft haben. Zusammen mit der Integration, Emanzipation, Inklusion ist eine neue Gesellschaft der Stillen entstanden, die nur noch den persoenlichen Aufstieg im Sinn haben. Auf der Harley oder im Cabrio sind sie dann jederzeit bereit "die Sau rauszulassen", wenn man nicht erkannt wird.. Die Ventile sind heute andere als vor 60 Jahren, das liegt schon in der zeitlichen Abfolge, die Weiterentwicklung ist auf techn. Ebene enorm gewesen, die Fortentwicklung ist dieser noch ueberlegen: Braucht man das noch oder kann das weg? Die Wegwerfgesellschaft ist gekommen, die nach dem Wiederaufbau und der Konsumgesellschaft den Zahn der Zeit stellt.

Alte Leute konnte man vor 60 Jahren noch an der Kleidung erkennen, heute sehen sie aus wie eine kunterbunte und multikulturelle Schauspielgruppe, wenn man sich die Bilder von Maerkten und ihren Besuchern anschaut.
Die Sprache hat sich genau so veraendert, wie die Menschen, die Machtkonstallationen sind nur optisch oder raeumlich friedlicher geworden, in Wirklichkeit hat sich seit der Industrialisierung nichts veraendert. Die Werte werden immer staerker dem Materialismus als der geistigen Kultur zugeschrieben und jeder huldigt und hofiert ihm, dem Mammon. Die Vorbildfunktionen sind weg, es bleibt der hemmungslose Aufstieg und das Aemterpatronat in Form einer Fegmuehle oder gigantischer Seilschaft der Gewogenen. (divide et impera, tango corruptica)

Sind nun die Leute zufriedener als vor 60 Jahren?
Ich habe da meine Zweifel!
Gibt es sie ueberhaupt in Pauschalitaet oder Gesamtheit, welche man "die Leute" nennen koennte?
Und wenn ja, dann ist diese Gemeinsamkeit doch arg aufgeteilt in grossen Gruppen zu sehen, wo sich die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft trifft..
Der Blick in die Zukunft wird an dieser Stelle "Dir",
geneigter Leser, liebe Leserin - ueberlassen..

***








Wer schreibt, hat Kritiker:

Wichtig ist, dass man seinen eigenen Stil beibehaelt, sofern dieser erst einmal gefunden worden ist.
Entgegen evtl. Kritiker, denn eine "positive Kritik" ist eher auf kommunistischen Mist gewachsen, wie so viele der alternativen oder sozialen Ausdruecke, wie man so schoen zu sagen pflegt. Kritik ist immer negativ, auch wenn das Gegenteil behauptet wird. In der heutigen Zeit sind es die vielen -meist anonymen- "Wohntaeter", die sich mit ihren Kommentaren an alles haengen, was sich mit einer eigenen Meinung aus dem Fenster lehnt. Damit meine ich nicht mal nur das Internet, das ist in Kommentar-Ecken der Zeitungen nicht anders. Diejenigen bringen aber selbst keinen Beitrag zum grossen Ganzen, sondern ueben nur Kritik, mal positive, mal negative. Marcel Reich Ranicky hat es mal so formuliert: Dann haettns misch nit fragen brauchn, ettwaaas andres als kritisiiieern hab isch nicht gelernt" Literaturkritiker kann also auch ein "Beruf" sein, fuer die meisten dieser Leute ist es eher eine Berufung, ungefragt andere Werke "hinterfragen" zu wollen oder zu muessen. Nun leitet ich meine Filmempfehlung dazu, in welcher die Erfahrung eines Jungschriftstellers sehr gut dargestellt ist:

***

Die Filmserie "Die Waltons" ist schon sehr viel aelter; irgendwann haben wir die mal gesehen als unsere Kinder noch klein waren, gedreht wurde diese Serie schon ein paar Jahre vorher. Eine ruhige Unterhaltung, aber keinesfalls lasch ist die Schilderung des Amerikas in der Zeit der Rezension anhand einer Familiensaga, nach einem Tagebuch aus einer Baptistenfamilie. Die etwas andere Abendunterhaltung ist sehr beruhigend gegen den gewalttaetigen Kram, den man sonst so sehen kann - besser als Nachrichten und politische Diskussionen allemal ! Fuer unser Gemuet sehr angenehm, genau wie "Hoer mal wer da haemmert" (Tooltime), - von beiden Serien haben wir alle Staffeln in je einer Box erstanden. Ich kann diese Unterhaltung nur empfehlen !
Eines der Highlights ist z.B. eine Szene mit dem Jungprediger, der zu Besuch kam - hier kann man wunderbar sehen, wie Religionsbesoffenheit ausschauen kann ! (Religions-Trunken reicht da nicht mehr)

Nun, jeder ahnt schon, dass auch diese Filmserie ideologisch verbraemt ist, also arg beeinflusst von der jeweiligen politischen Stroemung oder besser Machtmenschen-Fegmuehlen. Diese Dinge gab es nicht erst im 3.Reich, sondern auch auf dessen "Feindgebieten", sondern lange, lange zuvor im Kaiserreich, bei den Kleinstaaten-Fuersten, bei ALLEN Kirchen und Religionen. Die Sucht dieser Machthaber alles im Griff zu haben, alle Menschen dirigieren zu koennen, wie es gerade passt, ist allenthalben und latent vorhanden bis zum heutigen Tag. Dazwischen kamen die Siegermaechte mit jeweils ihrer eigenen Ideologie, der "entnazifizierung", es entstand die "Antifa" im Osten, die "Schufa" im Westen. Das hat nichts miteinander zu tun? Oh doch, letztlich sind die Maechtigen immer am Druecker, egal wie sich das "Lenkungsinstrument" gerade nennt oder besser benannt wurde von den Ideologen auf und zu allen Zeiten. Hier lohnt es sich, Strittmatter mit seiner Triologie "Der Wundertaeter" zu lesen, aber bitte aufmerksam, dann wird so manches klarer, was heute die Ideologen der "alternativen, gruenen, oekologischen" Ecke ueber uns gestuelpt haben. Vermutlich sind hier Germanisten dabei gewesen, die von der Pike auf lernten, wie man uns Dussel lenkt.. und sagt mir nur nicht: Das trifft mich nicht, ich bin kritisch eingestellt! Nee, wer in der Kirche hockt und sich von Pfarrer alsfort als "Schaf" bezeichnen laesst, ist das vermutlich auch.. Langsam kommt das, schleichend, allgegenwaertig und ueberall zu allen Zeiten, immer raffinierter untergeschoben, bis es aussieht, als waere es unsere eigene Meinung und dann gehen wir damit zu den Wahlen! (Tweider heisst jetzt Twigks, sonst aendert sich nix)

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Wer seinen Stil gefunden hat, sollte diesen beibehalten und nicht auf jede Kritik reagieren um es allen recht zu machen oder um mehr Zuspruch (Quote) zu erhalten, denn dabei geht der eigenen Stil garantiert floeten und wird beliebig. Durch das Tal der Traenen muss jeder durch, der etwas Neues macht oder eine ungewoehnliche Art hat zu schreiben ! Hier darf man nie vergessen, dass jede Form von Rechtschreibung ein rein willkuerlicher Akt einiger Macher war, die Gebrueder Grimm und Martin Luther sind da die Vorreiter gewesen, zuvor war Hochdeutsch nicht existent. Man sprach "platt", also Dialekt und so wurde auch geschrieben ! (Was die meisten Menschen kalt lies, denn es konnten nur wenige lesen und schreiben)

Wer sich fragt, wie denn in fruehen Zeiten die "Schreiberlinge" ihre Dinge kund taten, den verweise ich auf die muendliche Ueberlieferung, die in den meisten Laendern noch lange und weit verbreitet die einzige Art der Ueberlieferung blieb. Die alten Griechen und Roemer hatten eine richtige Schriftsprache, die aber nur von wenigen Leuten betrieben wurde, wenn man die gesamte Bevoelkerung dagegen haelt. Die weiteren Voelker des Altertums hatten die Schrift eher nur fuer Verwaltung und Religion vorgesehen, unter den Schriftgelehrten gebraucht und nicht fuer die Allgemeinheit bestimmt.

Wenn sich also ein Schreibender oder Schriftsteller oder Autor auf Minuskeln oder Majuskeln oder auf eine Form ohne Punkt und Komma versteifen wuerde, waere das auch nicht falsch, wenn jener damit Erfolg haette.. jegliche grammatische Bezeichung ist schiere Erfindung, sie ist noch nicht alt, es gab sie zuvor ganz einfach nicht !

Der persoenliche Stil eines Schreibenden wird sich nicht so sehr durch grammatische Besonderheiten, als vielmehr durch die Art des Ausdrucks, die Wahl seiner Worte und die Satzstellung auszeichen wollen, die es gilt beizubehalten: Der Wiedererkennungsfaktor ist es, der den Wert einer persoenlichen Wortschoepfung und des Schreibstils ausmacht.

Selbstverstaendlich wird ein Schreibstil, der durchgezogen und beibehalten wird, als Sturheit eingestuft und - nach erstem Lob meistens bald geschnitten und gemieden, oft sogar schlecht gemacht oder .. kritisiert. Je mehr sich der Schreiberling darueber aufregt, um so interessanter fuer die Presse und den Kritiker, der sich dadurch "einen Namen macht". Nur wer gewillt ist, gegen diese Anfechtungen, - die bei Erfolg zweifellos so schnell kommen wie der Regen, wenn man ohne Schirm unterwegs ist und die so hartnaeckig anhaften, wie ein Hundehaufen, in den man getappt ist - seinen eigenen Stil zu behaupten, einfach weiter zu machen, der wird irgendwann gewinnen oder in Vergessenheit geraten. Das "Publikum" ist launisch und wetterwendisch und sucht zuweilen nach einem Ventil sich abzureagieren.

Wer also dichtet und das meine ich nicht am Abflussrohr - sollte seine Elaborate nie, aber auch wirklich niemals jemandem zur "Beurteilung" zukommen lassen oder auch nur um die Meinung bittend lesen lassen, denn: Jeder Mensch hat eine andere Meinung, mancher morgens eine andere als am Mittag und abends nochmal eine andere Ansicht hat, was wohl nicht zuletzt am Wein liegen mag.

Endweder es kommt an oder nicht, manchmal sind wenige bestaendige Leser besser als eine ganze Horde, die nur aus modischen Beweggruenden einen "angesagten" Schriftsteller lesen will.

Ich lese viel und ziemlich unterschiedliche Dinge, aber keine Prosa und Gedichte, niemals Theaterklassiker und auch keine religioesen Schriften (mehr, ich habe die Nase voll davon) - sondern meistens nur noch gut lesbare Romane oder spannende Berichte, die mir nach der langen Zeit der Ausarbeitung der Seiten "Geschichtliches" ein Beduerfnis waren, wo unzaehlige Chroniken und Berichte bis zu archaeologischen Buechern und solche ueber viele dazu passenden Dinge, wie Architektur, Schriften, Ernaehrung, kultische Handlungen und palaeontologische Forschung etc. darunter. Das war bei weitem interessanter, als man denken sollte und kaum jemals ein "trockener" Stoff.

Auf meinen Seiten habe ich viel davon erzaehlen und auch Buecher empfehlen koennen, was sich bis zum heutigen Tag fortsetzt: Buchempfehlungen oder "Rezensionen" von Gelesenem gehoert bei mir dazu, wie staendig neue Kochideen und Beobachtungen der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung. Mit Religion und Politik habe ich mit dem Jahr 2017 alles hinter mir gelassen, was dazu zu sagen oder schreiben war. Niemand soll mal sagen koennen: Du hast es gesehen und geschwiegen wie alle anderen..

Mir ist der persoenliche Stil dieser Homepage, die ein Sammelsurium wie die Gedanken im Kopf sind, eine wichtige Sache, eine Art Tagebuch, Blog oder eigenes Kritik-Forum, in welchem nur ich zu sagen habe.. was sich evtl. ueberheblich anhoert, ist allerdings aus der kritischen Sauce der Foren erwachsen, wo Querschlaenger unter zig Identitaeten oder Namen "gepostet" haben, die sich mit ihrer Meinung so versteckt hatten, dass sie ihre IDs aufschreiben und einzeln agieren liesen. (Dazu musste wohl -wegen der neuen ID-Nummer des Webzugangs- bei jeden Identitaetswechsel neu verbunden werden, sonst waeren die Taeter bald aufgeflogen) Aus der vermeindlichen Anonymitaet heraus laesst es sich gut kritisieren oder staenkern, was vielen Leuten offenbar ein Ventil geworden ist! Mir geht es jedoch um eine klare Kante, um eine ganz persoenliche und verifizierbare Meinungsaeusserung und um den persoenlichen Stil - ich lebe nur ein einziges Mal und da sollte man sich nicht enthalten, wenn etwas zu sagen oder schreiben ist.

Die Quote meines Online-Auftritts ist sehr gut, was ich niemals auch nur andeutungsweise erhofft hatte - wenn nun ein Auf und Ab dieser Nachfrage kommt, ist das nur natuerlich und logisch. Seltsam ist mir, dass drei mal so viele Leser aus den USA kommen, als aus dem eigenen Land, aus Deutschland ! (Das freut mich besonders, ohne Frage)

Ich verdiene keinen Cent an den Zeilen, im Gegenteil, der Webauftritt kostet Geld, wie jedes Hobby - es profitiert auch kein Unternehmen oder Firma von dieser Bekanntheit -
es ist alles rein ideell oder sportlich: Dabeisein ist alles.

Kritiker kommen kaum an mich heran, wohl aber Nachfragen per Mail, die sich fuer die Weinbereitung interessieren..
..das Jahr 2018 wird fuer mich auf alle Faelle noch ein Neues bringen:
Mir sind der vielen Fremdworte inzwischen laengst viel zu viele, wir verlieren die Sprache, weil immer weniger Leute die wirkliche oder zusaetzliche Bedeutung der neuen Begrifflichkeiten oder Worte oder Vokabeln tatsaechlich weiss oder kennt.
Das beste Beispiel waere das "Handy", ein englisches Wort, das nicht mal die Englaender kannten, als das in den Sprachgebrauch geschleudert wurde, - gleich mit diesem Dingens, dem Telefon-Knochen.
Ab sofort werde ich -grosses Indianerehrenwort- mich der Fremdworte enthalten, diese umschreiben wo immer das moeglich ist.
Irgendwann muss ich damit anfangen - weniger aus "Deutschtuemelei", vielmehr aus regionalem Denken, das lange lange Zeit vor der deutschen Sprache gebraeuchlich war.
Lange vor der Christianisierung und vor den Kaisern, lange vor den Gaufuersten und der Demokratie gab es in meiner Heimat Menschen, - die Wildscheuer bei Runkel Steeden- einem der flussabwaert gelegenen Orte - ist seit 28.000 Jahren Zeugnis frueher Bewohner, auf deren Erkenntnisse wir heute noch aufbauen und vielleicht eines Tages zivilisatorisch ein wenig "abschauen" koennen, was Familienzusammenhalt und "sexuelle Orientierung" anbelangt: Emanzipation mag zwar lustig, aber nicht unbedingt stimmig und sinnvoll sein. In fruehen Jahrhunderten, Jahrtausenden hatte jeder "Partner" seinen klaren Auftrag: Maenner draussen, Frauen drinnen. Was keinesfalls sagt, dass Berichte von jagenden Frauen die Ausnahme waren ! (Ich denke, dass wir heue verklemmter sind, als die Vorfahren das gewesen sein moegen)
Wie immer die Leute damals, lange vor den Missionaren gesprochen haben, kann man freilich nicht wissen, wohl aber ahnen, wenn man sich deren Bauten und Anlagen anschaut. Tief in unserer mitteleurop. Seele schlummert die Wahrheit - hoeren wir doch einfach mal in uns selbst hinein !
Aber nun schweife ich schon wieder ab:

Es wird mir Freude und ehrenvoller Auftrag sein, (nicht stur oder sektierisch, denn alles darf gerne noch humorig genannt werden) ein wenig zurueck zu den Wurzeln schreiben - schaun' wir mal!

Wie auch immer, schon der Ausdruck "Volk" geht mir eigentlich bereits gegen den Strich, weil das abwertend und diffamierend wirkt, wie eine Herabsetzung der Mehrheit der Bevoelkerung - da! Schon wieder dieses Wort "Volk" inmitten. Warum sagt man nicht einfach Einwohner? (Das wuerde die im Grundgesetz geforderte Gleichberechtigung klarer kennzeichnen - boeswillig koennte man denken, dass freilich Leute ausserhalb des "Volkes" angesiedelt sind, fern der "breiten Masse", die gelenkt werden soll.. wie Schafe, von denen von den Kanzeln gepredigt wird?!)

Sicher sind solche Gedanken fast schon Utopie oder Zukunftstraeume - aber irgendwer muss endlich mal damit anfangen, dass sich die Menschen einander angleichen. (Was nichts mit dem kommunistischen Gedanken zu tun hat, der nur mit Knueppel aus dem Sack reagierte und regierte)