plaetzchenwolf - Wanderung Schweizertal Lahn
Landfotografie



Schweizertal Wanderung


(Diese Tour ist noch nicht gemacht!)

Gegangen am .. Gehzeit:

Das mittlere Enkelchen hat sich angemeldet, um mit uns Grosseltern zu wandern -
sie freut sich schon sehr darauf.
Also hat sich meine Frau eine schoene Strecke ausgedacht, die wir schon vor Jahren einmal
erwandert hatten - aus dieser Erfahrung heraus soll es kein Rundweg werden, weil die Geographie
hier gewisse Grenzen setzt - zu lange soll die Tour auch nicht werden - aber bitte anspruchsvoll!
Die Kleine ist sehr sportlich und fuerchtet sich vor keinem Hang.
So fahren wir mit dem Zug von Graeveneck ueber Limburg nach Nievern,
eine Station nach Bad Ems an der Lahn.
(Wir haetten auch die wunderschoene Strecke von Bad Ems ueber den Predigtstuhl nehmen koennen,
das waere dann aber ganz eindeutig zu viel gewesen:
2 derartige Steigungsstrecken sind zu hart fuer eine 9jaehrige.)
Wie auch immer - wir fahren deshalb nach Nievern,
gehen vom Bahnhof bis zum Sportplatz die Strasse,
dort nach rechts in halber Hoehe im Hang bis oberhalb des Ortes Miellen.
(Alles auf dem Wanderweg schwarzes L auf weissem Grund)
So kommt man zum "Schweizertal", das bis zum Wohnsitz des Freiherrn von und zum Stein recht bergan
in einer Schlucht empor fuehrt.
Im Ort Fruecht angekommen, werden sich einige Hinweise und Tafeln finden,
welche das Leben und Werk des bekannten Mannes erklaeren.

Wir wandern nach der 1:25.000 Topographische Karte Naturpark Nassau Blatt 1 (West)
und nehmen den gleichen Weg wieder zurueck - das gibt nochmal einen tieferen Einblick.
Nur ca 4 Kilometer einfach, also 8 Kilometer plus einige Wege in Fruecht,
um div. Sehenswuerdigkeiten zu erfassen.
Naja, einen Eissalon oder ein Cafe' werden wir wohl auch noch finden..
Zeitlich wird diese Tour bei einer 15km Wandertour liegen, weil es enge Pfade bergan geht-
die bergab auch nur vorsichtig zu passieren sind.


Diese Wanderung ist aufgeschoben worden - weil die Kleine "anderweitige Termine"
hatte - der Zeitplan der "Kids" ist heute eng- selbst in den Ferien!
Der Druck nach "Events" ist hoch, die Erwartungshaltung liegt meist auf der Seite der Eltern.
Der Aufschub war aber gut, denn es regnet wie aus Kuebeln - schon tagelang.
Unsere tolle computergestuetzte Wettervorhersage ist nicht in der Lage 3 Tage vorher zu sehen!
(Wir fragen uns, wozu die ueberhaupt Computer haben - wo die Aussagen immer schwammiger werden:
"wo es trifft und wenn sich der Wind nicht dreht, ist es heiter bis wolkig, von 20-25 Grad"
Solange wir dieses "heiter bis wolkig" nicht aus den Schuhen schuetten muessen,
soll es mir recht sein -irgendwann geht dem Himmel das Wasser aus und wir starten die Tour
ob mit oder ohne Enkelchen..





Wir sind diese Tour frueher schon einmal gegangen, etwas umstaendlicher als oben beschrieben:
Tour 29 auf 35 Touren im Taunus



Das Wandern geht weiter



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*** Nachgetragen ***

Die Reisesaison 2019 laeuft auf vollen Touren,

die Tierheime sind das gesamte Jahr an ihrer Kapazitätsgrenze,

wenn die Neuzugaenge kommen - diesmal 70.000 Tiere !

Der Gesundheitszustand der Tiere ist gerne ein Grund, dass man sich derer entledigen moechte.

Ein Tierheim:

"Besitzer geben ihre Tiere mittlerweile ab, weil sie sich die Behandlung von Hund oder Katze nicht mehr leisten können."

Besonders erschwert wird die Arbeit der Tierheime durch Schlangen oder Vogelspinnen und Warane und aehnliche Exoten ,

denn darauf sind die Einrichtungen nicht vorbereitet.

"Diese Exoten koennen fuer die Mitarbeiter richtig gefaehrlich sein"

so der Tenor der Betreiber










*** Nachgetragen ***

Mein Kind !

Heute gehe ich auf die 69 Lenze zu und gebe dir folgende Ratschläge mit auf deinen Weg in die Zukunft:

1.Sage lieber nichts, als zu lügen oder jemandem nach dem Mund zu reden.
2. Suche dir die Freunde sehr sehr gut aus, lieber einen echten als 20 falsche.
3. Zeige dich im Betrieb stets als "Antialkoholiker", damit bei der nächsten Betriebsfeier ..
4. Rede nie mit Kollegen über deine Zukunft, Aufstiegswünsche oder private Dinge.
5. Sei du selbst und schauspielere nicht, weil man sich dabei leicht verzettelt.
6. Bleibe lieber ledig als untreu zu werden.
7. Vermeide Angebereien, stapele lieber tief und hab etwas in der Rückhand, wenn es darauf ankommt.
8. Vertraue keinem Pfaffen, Banker, Politiker oder Sektierern -gleich welcher Art auch immer.
9. Rede in klaren deutschen Worten, vermeide Fremdworte, wo es geht.
10. Sei nicht geizig, denn dem Armen fehlt manches, dem Geizigen alles..
11. Lebe nicht im Traum, sondern versuche Träume zu verwirklichen.
12. Hilf ungefragt, aber hüte dich vor Verwandten, die das gnadenlos ausnutzen..
13. Rede nicht von edlen Vorhaben oder schimpfe über andere Leute, mach es besser.
14. Bleib im Lande und nähre dich redlich.
15. Lieber ein kleines Glück, als hochtrabende Fiasko.
16. Antworte nicht auf jede Frage - das tut nicht not.
17. Würden alle vor der eigenen Türe kehren, wären alle Straßen sauber
18. Protze nicht, lebe bescheiden und vergieb dafür großherzig Aufträge, statt dich selbst kaputt zu machen.
19. Eile mit Weile - morgen ist auch noch ein Tag!
20. Nimm dir lieber weniger vor, versuche dies aber einzuhalten.





Dorfleben, Dorftratsch und Mitmenschen




So manch einer denkt, daß man nur in Vereinen "Sozialkontakte" haben kann. Wir halten dagegen, denn die freiwillige Unterordnung ist so ganz und gar nicht unser Ding. Wir lassen uns nichts vorschreiben und reden was wir wollen. Und so scheinen viele Leute zu ticken, wie man heute sagt.

Auf unsere täglichen 4-5km Spaziergängen trifft man immer wieder auf freundliche Gesprächspartner, die gerne von sich aus reden und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. Wir erfahren viel, ziemlich viel sogar von dem, was so im Ort passiert.

Dieser Plausch unterwegs ist das, was man landläufig aus Dorftratsch bezeichnete, heute eher Anteilnahme und Mitgefühl und auch Trost geben kann. Viele sind von uns gegangen, neue Leute kommen dazu, aber die Zahl der Aufgeschlossenen in obiger Sache ist deutlich kleiner geworden. Hier spielt dieser seltsame Datenschutz und das Gefühl etwas "von sich preiszugeben" eine Rolle, die sich -zum Glück- immer weniger Passanten überzustülpen bereit sind. (In einer Art voreiligen Gehorsam) Die Leute sind vernünftiger als die Parteigänger und die Politiker, das spürt man dabei sehr klar und sehr deutlich.

Ein Dorf im Taunus hat eben keine anonymen Bewohner, sondern Menschen, die auf relativ engem Raum zusammen leben, die hier wohnen, sich hier daheim fühlen. Vollkommen anders als in den Städten ! Und genau das sollte meine Generation den Jungen mitgeben, damit eine lebenswerte Infrastruktur erhalten bleibt:
(Der Zusammenhalt in der Bevölkerung ist denen da oben schon immer ein Dorn im Auge gewesen !)

Diese Bereitschaft zum spontanen Plausch hat auch unser Sohn erfahren, als er mit uns die große Runde ging - und dabei gleich drei dieser aufgeschlossenen Gespräche -live- miterleben konnte.
Er lebte Jahre in einer Stadt und wohnt nun bei uns im Haus, wie früher. Wie auch immer, die spontanen Gesprächspartner sind keinesfalls zurückhaltend, es gibt kaum Tabus und man geht sehr aus sich heraus: Kaum ein Thema, das dabei nicht angeschnitten wird. Ich nenne das "gelebte direkte Demokratie", exakt das, was den Politikern und Managern heute so sehr fehlt.

(Von "Ethnien", die sich nicht in unsere hessische oder auch nur mitteleuropäische Lebensart einfügen wollen, haben wir inzwischen keinen guten Eindruck, obwohl dieses Thema unvoreingenommen und hilfsbereit angegangen worden war.. denen jedoch scheint jegliche Anpassung und (echte) Freundlichkeit wesensfremd zu sein.)



Das neue Jahr 2020 begann mit der größten Sylvesterknallerei, die ich in unserem Dorf jemals sah. Es war wie im Krieg, wenn man versucht zu schlafen. Laut, extrem hohe Feinstaubbelastung durch Inversionswetterlage, aber auch besonders durch die Menge an teuren Knallartikeln und sehr sehr vielen Raketen. Ganze Batterien sind abgefeuert worden. Man fühlte sich in einen Film über den Vietnamkrieg versetzt. Die Leute sind dabei nicht einmal unvernünftig, denn sie oppunieren nur gegen zu viele Vorschriften von oben und reagieren eben gegenteilig diesen Bevormundungen. Vernunft ist leider nicht drin, die Leute verdienen gut und zeigen das auch - durch SUVs und durch .. Knallerei. So gibt es sicher bald wieder ein neues, bevormundendes Gesetz, das die Knallerei verbietet, die schon Stunden zuvor begann und bis lange nach Mitternacht andauerte. (Während von der gesetzlichen Maulschelle die Fliegerei niemals betroffen werden wird- obwohl nicht mal ein Kat oder Filter verbaut ist- auch hier ist Vernunft leider nicht drin.) Umweltzivilisation also noch in weiter Ferne.

PS: Die Hausmitbewohner sagen, daß ich jedes Jahr die gleiche Leier anfange ;)








*** Umweltschutz requiscat in Pacem ? ***

Wer älter ist, kann die Zeiträume gut vergleichen; uns fällt auf, daß der Autowahnsinn tatsächlich noch gesteigert werden konnte!

Es wird JEDER Meter im Dorf gefahren und sehr viele Leute fahren jeden Tag Brötchen holen oder ihre Kinder zum Bahnhof, ja sogar zur Bushaltestelle! (freilich mit Abholung) Es gibt viele Leute, die fahren gut 5 x am Tag an unserem Haus vorbei, es wird beim Besuch bei den Kindern etc. sogar eine Querstraße weiter gefahren, zum Postkasten, zum Zigarettenautomaten, zum Glaskontainer etc. Den Vogel schoß vor etlichen Jahren eine Dorfbewohnerin ab, die exakt 4 Häuser weiter zum Kindergarten gefahren ist, dort gegen die Richtung auf dem Bürgersteig hielt, die Kippe aus dem Fenster schnickte- und das Kind in den Verkehrsraum hinein aussteigen ließ. Alle anderen Mütter und Kinder mußten um das Auto herum laufen - dann fuhr sie wieder zurück. Sie stieg mit Hausschuhen im winterlichen Scheematsch aus dem Auto. Selbstredend war weder sie noch das Kind angeschnallt.. Wer läuft, hat wohl kein Geld! Ein Forant aus Graz schrieb einmal im Web:
"Ist der Weg weiter als wie der Karrn, wird gefarrn!"

Was früher Sozialkontakte waren, wenn man zusammen zum Bahnhof ging um zur Schule zu fahren, ist heute nur noch Autostau und Eile: Vor Jahren holte ich mit dem Hund zu Fuß den Sohn vom Bahnhof ab und wurde fast angefahren von einer Frau in der Großraumlimousine. Ich habe sie gefragt, warum sie es so eilig habe und die Antwort kam: "Ich muß mich eilen, die Kartoffel stehen auf dem Herd!" Dazu fällt mir nichts mehr ein, zumal sie alle Fußgänger - die es noch gibt - gefährdet hat mit ihrem Riesenmobil, wo auch nur sie und der Sohn drin hockten. Die Gesundheit durch Bewegung ist heute nicht mehr gefragt, zumindest nicht die, welche nichts mit dem Thema Sport zu tun hat. Angabe? Faulheit? Gewohnheit? Menschenscheue? Erklären kann ich mir diesen Irrsinn nicht.

Überhaupt sind die Autos zu Schwimmpanzern mutiert und riesig, so daß kaum einer auf die abgerundeten Bordsteine achtet und einfach querbeet parkt und auch so fährt. Es schaut aus, als würde man den Arbeitsfrust, familiären oder durch die Nachrichten gemachten Ärger auf diese Weise abzureagieren suchen. Das schaut schon wie Anarchie wider die StVO aus, wenn absichtlich gegen die Verkehrsrichtung der Bürgersteig zu geparkt wird. Eine Automobilausstellung brauchen wir nicht mehr, denn hier im Ort sieht man die tollsten und teuersten Wagen - jeder will den anderen irgendwie beeindrucken und so rasen einige mit kaltem Motor die hohe Straße hoch und überholen alles - stolz wie Oskar. Na ja, wem es hilft!

Früher waren es wohl die Wölfe, heute muß man als Fußgänger Angst vor den Autos haben, weil diese wie unabwendbare Ereignisse betrachtet werden, auch wenn nur einer drinnen hockt und 3 über die Straße wollen. Das Auto hat selbstverständlich Vorfahrt. Irgendwas "läuft" hier ziemlich schief. Die Zahl der angemeldeten Autos hat sich unglaublich erhöht! (Heute hat jeder ein Auto, etliche haben sogar mehrere Fahrzeuge.) Die Ellenbogenmentalität der heute so arg rationalisierten Arbeitswelt haben einige Zeitgenossen offensichtlich in die Freizeit mitgeschleppt, dazu kommen die "Entscheidungsträger", die selbst noch in der Freizeit auf die Pauke hauen und die Nasen so hoch tragen, daß sie im Regen nicht nach draussen gehen können..

Die Reisen, die man heute unbedingt machen muß, sind fast krampfhaft; möglichst weit und möglichst oft, möglichst "repräsentativ", damit man etwas vorzeigen kann. Wer angibt, hat mehr vom Leben. Was dabei mit der Umwelt passiert, ist heute wurscht- hoppla, jetzt komm' ich"!

Der Flugverkehr nach Rhein-Main ist so extrem angestiegen, daß im Jahr 2019 bereits 70 Millionen Fluggäste dort abgefertigt wurden. Das sieht man am Himmel und spürt es auf der Terrasse, wenn die Bug- und Heckwellen kommen. Selbstredend ohne Katalysator und ohne Feinstaubfilter und ohne Schalldämpfer - mit verbilligtem Sprit. Viele Hobbytraktoren tuckern herum, was spaßig ausschaut, stinkt buchstäblich zum Himmel und hängt noch lange in den Straßen als Dieselruß. Manchem reicht auch das nicht und bastelt Schalltröten auf den Treckerauspuff oder kauft eine elektronische Rennwagenkulisse für seinen "Sport" - Boliden - laut ist gut! Spannend finde ich, daß angebliche Sportler mit dem Auto die paar Meter vom Haus zum Spielplatz kurven.
Umweltschutz betreibt nur der, welcher sich Verschwendung nicht leisten kann?
Wir fahren so selten wie möglich und legen Fahrten zusammen, wo immer das geht. Wir fahren mit einem Smart - - - andere kaufen geplatzte Leasingverträge auf und kurven mit so teuren Wagen herum, für die man noch vor ein paar Jahren eine Eigentumswohnung hätte kaufen können.. suum quique !

Ein Spruch an einer stark befahrenen Straße:
"Schimpfen sie nicht über den Stau, sie sind der Stau!"
So sterben die Bäume, Kinder husten, die Bienen sterben - und trotzdem darf "Fuell dumping" getan werden, wenn "kritische Landungen" der Flugzeuge anstehen. (Was nicht selten passiert) Das ist zu vernachlässigen meint ihr? Nee, denn in einen Großraumjet passen über 300.000 Liter Kerosin und wenn das Ding kaum gestartet ist und durch einen Fehler umdrehen muß, wird mal eben gut ein Drittel bis zur Hälfte Brennstoff "abgelassen", weil das Startgewicht höher sein kann als das Landegewicht sein darf, sonst bricht das Fahrwerk weg.. sicher, diese Menge - und wir reden hier von 3 großen Tankwagen voll - leichtes Heizöl mit Zusätzen - "verfliegt" bevor es auf dem Boden aufkommt. So sagt man zumindest. Was die Regenwolken davon halten, das sagt man nicht.



Dieses stabile Blech-Schild haben mir unsere drei Enkelchen zum 68. Geburtstag geschenkt- warum nur?!

Der Druckfehlerteufel schlägt auch bei mir zu, das kommt davon, daß auf meinen Seiten niemand zur Korrektur liest. Ab und zu finde ich einen Fehler und freue mich darüber; niemand ist perfekt!
(Naja, so gut war ich in der Schule auch nicht gerade..)

Ab und an tue ich auch was- so z.B. den vor Jahren wieder begehbar gemachten Weg im Bauwald, wo früher das Waldfest stattfand, parallel -jenseitig- zur Straße Richtung Kompostanlage. Dieser Weg wird heute fleißig benutzt, das hat sich wohl als guter 4km langer Fitnessweg herum gesprochen. (Über den Steinbruch retour)

Mein nächstes Projekt dieser Art wird folgendes:
Der Weg vom Unterdorf über Weckert und Tunnel zum Leinpfad.
Das war auch ein schöner Rundweg, der inzwischen jedoch zugewuchert ist. Z.Zt. starte ich gerade eine Anfrage beim Ortsvorsteher, wie die Sache um diesen Weg steht.. Wochen später: Keine Antwort, weder von ihm noch von der Gemeinde - was nicht gerade Bürgernähe ist.

(Aus unserem Dorfgeschehen in Gräveneck)
Übrigens: Die Gemeinde hat den Weg freischneiden lassen!









"Uboot-Kartusche"

Im Alter geht immer weniger, irgendwann kommt das Gefühl auf, einen Berg Arbeit vor sich her zu schieben.

So kommt -schleichend- eine seltsame Form von Unzufriedenheit auf, obwohl nur hier und da ein Weh-Wehchen drückt; das uns jedoch so manches Werk oder manche Tat am Haus fremd vergeben läßt.

Wer dabei nicht arm werden will, muß die jeweilig dringendste Arbeit in und am Haus selber verrichten, aber auf 3-4 Etappen verteilen, denn der Körper braucht immer längere Erholungsphasen.

Hier muß man stark sein und auch mal etwas liegen lassen und das Gefühl "das mache ich noch fertig" beiseite schieben.

Schafft man den Mut zur Lücke nicht, entstehen diese typischen Altersdepressionen - schleichend, aber nicht zu übersehen und dann wird der Weg zum Arzt nötig.

Man braucht einige Übung und Eingewöhnung in ein solches Werken, das dauert länger als angenommen. Aber: Im Alter wird man bescheidener oder .. geht unter!

Nebenbei setze ich mich auf die Terrasse oder Sessel und lese genüßlich mein 1000 Seiten "Taschenwörterbuch" Latein durch, schön in aller Ruhe, Zeile für Zeile - zum 4. oder 5. mal.. das arme Ding ist schon ganz abgegriffen..







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