plaetzchenwolf - Wandern - Steiles Wissen im Westerwald
Landfotografie




Steiles Wissen - im Westerwald



Die Tour ist gegangen am 1. August und dauerte ca 5 Stunden.
(Vermutlich 18km, die Wegfuehrung im Westerwald geht gerne mal nach dem Magnetfeld
der Erde, weil die Weg - Zeichen fehlen.. ;)
Hier braucht man etwas Mut, nur Mut!
Die Wege sind aber so schoen, dass es sich allemal lohnt zu raten und zu kombinieren..
Diese Strecke hat heftigste Steigungen im Siegerland -
deshalb ist sie kuerzer angesetzt.
Hier sind schoene Aussichten und dafuer braucht man Zeit.
Die Tour wird in Koettingen starten und nach Wissen - OT Schoenstein gehen.
Am Schuetzenhaus geht es in den Wald und auf diesem Waldweg blieben wir bis dieser den Hang hinauf -
bis oben hin - geht.
Am Endefuhl entlang, ueber die Hauptstrasse bergab
an einzelnen Haeusern oder Gehoeften vorbei abwaerts,
dann rechter Hand - immer dem S Weg nach bis zum W- Weg,
dann rechts ueber den Bach und am Hang entlang bis zu einem freien Gehoeft-
dort links wieder nach Wissen hinab.
Der Weg geht durch das Staedtchen am Bahnhof vorbei,
dann nach Schoenstein unten an der Sieg
und wieder steil hinauf den Kapellenweg.



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Was gibt es hier zu sehen?

Rücksichtslos oder Zeitenwandel?
Es ist kaum mehr möglich das Auto auf der Straße zu be- oder entladen. Die Rücksichtslosigkeit der Zeitgenossen, egal ob jüngere oder ältere fällt nun im Juli 2019 drastisch auf: Von 20 dieser Hell-Driver sind 1-2 bereit den Fuß etwas vom Gas zu nehmen, die anderen heizen in flotter Fahrt über den abgesenkten Bordstein, der immer noch ca 6-7cm hoch ist. Das Geräusch der Reifen kann man sich dabei ganz gut vorstellen. Niemand scheint das zu merken oder zu interessieren. Zuweilen muß man -buchstäblich- den eigenen Hintern retten, daß er nicht abgefahren wird. Die Anonymisierung schreitet mit einem Tempo fort, wie die Dummheit der Kinder, die immer mehr Wissen aufnehmen und am Ende die einfachsten Dinge erklärt bekommen müssen - von Oma und Opa. Mir kann niemand erzählen, daß diese rücksichtslosen Raser so ganz genau wissen, wie breit ihre Fuhre ist, sonst würde nicht ständig und überall über den Mittelstreifen gefahren. Diese unangenehmen Veränderungen datiere ich einmal vorsichtig um 1990 herum, danach ist es immer doller geworden im Umgang der Leute untereinander. Die Fahrzeuge wurden parallel dazu immer dicker, "wehrhafter" und dramatischer gestylt, das "Überholprestige" ist wichtiger geworden als die eigene körperliche Verfassung. Ich höre von Fällen, wo ältere Entscheidungsträger mit 250km/h über die Autobahn brettern und sich beklagen, daß ihr Handy so einen schlechten Empfang dabei hat.. heute Morgen steht im Web, daß -innerorts- eine 47j. Frau in einer Kurve die Kontrolle über ihren Wagen verloren habe und diesem dabei 8000 Euro Schaden zugefügt habe: Sie rammte dabei einen der Säulenblitzer und lt. Polizei verursachte sie dabei einen Schaden von 100.000 Euro. (Es soll sehr viel Elektronik darin verbaut sein, zudem ist das Ding total im Eimer) Nun frage ich mich, was denn alles in diesen Blitzer ist. Vermutlich, weil techn. machbar, wird JEDE Fahrt JEDES Fahrzeugs haarklein aufgenommen, sortiert und zugeordnet, zuweilen wird man auch die Personen erkennen können, wenn auf Infrarot geschaltet wurde. Diese - noch statistischen und noch vermuteten Informationsfluten kann man manigfaltig auswerten und .. im Zweifel gegen die Bürger verwenden. (Sicher kann man auch die Fußgänger damit beobachten und mithilfe einer Gesichtserkennung unglaublich viel anstellen. ) Meine ganz persönliche These ist ja, daß mit der steigenen Akademisierung alles in den Überwachungsstaat und dann in den Keller geht - das Spitzeltum und Karrierewahn treiben die wirresten Blüten. Dieser oben erwähnte Zeitdruck oder die "Zeitnot" ist hausgemacht. Naja, die Menschen sind gebildeter, aber auch eingebildeter aber nicht klüger geworden; man muß Rücksicht auf sie nehmen, Einbildung ist auch eine Krankheit, auch wenn diese noch nicht so anerkannt ist, wie z.B. "Burnout"...

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Was gibt es hier zu sehen?

Dem Wahnsinn nach ohne Ende. Ein rumänischer Arbeitswagen war unterwegs durch Deutschland nach Holland, als ihm kurz vor der Ausfahrt Bad Camberg ein "A udi" mit Schwung in den mitgeführten Anhänger krachte: 03.07.2019, 06.50 Uhr 6 Personen z.T. schwer verletzt. Durch diesen Zusammenstoß riss der Anhänger ab, das Zugfahrzeug, ein MB Sprinter, überschlug sich. !
Zwei der fünf Insassen wurden aus dem Arbeitsfahrzeug heraus auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt. Der Rettungshubschrauber wurde gerufen. Die Autobahn A3 war komplett gesperrt bis in die Mittagsstunde. Der Verkehr staute sich zeitweise über mehr als 20 Kilometer Länge. Gerade als die Sperrung aufgehoben wurde, krachte es am Stauende erneut, als zwei Lastwagen zusammenstießen. Der auffahrende LKW Kutscher wurde dabei in seiner Kabine eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr mit einer Hydraulikschere freigeschnitten und kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der ganz normale Wahnsinn auf unseren Autobahnen. Es wird viel zu schnell gefahren, weil sich kaum noch jemand an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Unachtsamkeit, Ablenkungen durch multimediale Geräte und Essensaufnahme während der Fahrt, viel zu geringe Sicherheitsabstände und so weiter. Diese Autobahn ist sehr hügelig, mit gefährlichen Kurven, die bei schneller Fahrt leicht Unfälle entstehen lassen. Die Ausfahrt Bad Camberg ist dusselig gelöst: Der Abbiegestreifen ist relativ kurz, er geht rechts der Autobahn geradeaus zu einem Rasthof, die Abfahrt selbst beschreibt einen fast 180 Grad - Bogen ganz kurz nach dem kurzen Abbiegestreifen. Mir ist die A3 gut bekannt- statt der erlaubten 80km/h fahren die Lkws alle über 100km/h, manche auch deutlich darüber.

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Was gibt es Neues ?

Wir schreiben den 24. Dezember 2020.
Was sich wie ein Aprilscherz anliest, ist wohl tatsächlich geschehen:
"Die Löhnberger Bürger bekommen ihr Schloß zurück!"
Wer die Geschichte und Berichte und Chroniken kennt, weiß Bescheid-
die Grafen und Landesherren von dunnemals waren alles andere als dem "Gemeinen" oder dem "Volke" zugetan.
Im Gegenteil - es wurde sogar von oben "erlassen",
(Wie sich diese schrägen Ausdrücke damals wie heute gleich zeigen!)
wie viele Personen bei Feierlichkeiten wie Hochzeiten etc. eingeladen werden durften.
Die Herren wetterten gegen den "Ausufernden Genuß von Kaffee" und suchten das zu verhindern.
Der Hintergrund dazu war:
Devisen sollten im Land bleiben und das Fürstenhaus wollte Sorge dafür tragen,
daß die lieben Untertanen immer genug Geld im Haus hatten, um ihre Abgabenlasten zu tragen.
(Die in ähnlicher Manier wie heute von einer unglaublichen Phantasie der Gesetzes-Geber kündeten)
Die obige Pressemeldung der Stadt Löhnberg meldete hocherfreut
zu Zuteilung von Landesmitteln in Höhe von 4,9 Millionen Euro, damit die Bausubstanz des Gemäuers erhalten,
trockengelegt und mit neuem Dach versehen werden kann.
Man will den optischen Urzustand wieder herstellen.
Ein Herrscherhaus, in welches die heutigen Herrscher einziehen werden, wie ich erfahre - die Gemeindeverwaltung.
In dieser Summe ist der Innenausbau wohl nur rudimentär enthalten - d.h.
es werden garantiert nochmal Millionen darauf geschlagen, bis eines Tages der Prachtbau oder Prestigebau
von einst wieder in altem Glanze steht.
(Von 20 Jahren gab es andere Vorschriften, denen zufolge das Gemäuer arg in seiner Beschaffenheit gelitten hat -
auch damals waren unfehlbare Vorschriftenmacher am Werke.)
2024 wird das Schloß 700 Jahre jung und so soll es denn auch ausschauen, wie neu gebaut, ein Vorzeigeobjekt oder Mahnmal?
(Die Zeiten unter den Fürsten und Grafen waren für fast alle Menschen sehr arm und hart,
sie wurden ständig gepresst und gedrückt)
Wären diese "romantischen" Bauten nicht ein Touristenmagnet, wäre ich dafür diese Bauten abzureißen,
als späte Rache der Unterdrückten.
"Was vor einigen Monaten noch unmöglich erschien, wird plötzlich Wirklichkeit.
Die Bürgerinnen und Bürger bekommen ihr Schloss zurück!
Darauf können wir alle stolz sein!"
Ganz sicher, denn Dummheit und Stolz, wächst auf einem Holz..

An dieser Stelle möchte ich auf meine Geschichtsseiten verweisen, quasi als Untermauerung meiner oben geäußerten Meinung.








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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 25,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Claus kam zeitig zum Essen und sah fix und fertig aus.
Nach der schlappen Begrüßung hatte er nur noch Hunger, richtigen Hunger.
Zwischen den Happen erzählte er von Intrigen, Gemeinheiten und Holzereien unter den Kollegen, angezettelt von der Parteileitung.
Der Hintergrund, so mutmaßte er, war wohl darin zu sehen:
Junge Kräfte sind billiger einzukaufen und uns braucht man nun eigentlich nicht mehr, wo die Partei bekannt und eingeführt worden ist.
Jetzt fängt der Zickenkrieg an und das Antragen bei den Chefs..
"Ich habe mir schon Gastritis-Tabletten in der Apotheke besorgt, gegen mein Sodbrennen, das seit jüngster Zeit nicht mehr weggehen will"
Claus erlitt in der Nacht einen Hörsturz und mußte zum Arzt.
Nun waren beide Eheleute krank zuhause.
Nach ein paar Tagen und entsprechenden Arztbesuchen und Behandlungen ging es schon etwas besser,
man hatte Zeit nachzudenken und die Zukunft zu planen.
So einfach den Job wechseln war nicht drin, weil die Raten weiter liefen - die Kontinuität sollte schon gewahrt bleiben.
Die Jobbörse brachte für diese Qualifikation schon einige interessante Angebote.
Zum Beispiel bei großen Versicherungskonzernen oder Banken, Investmentfirmen etc.
Kurzum, sie bastelten am Ausstieg - und sammelten entsprechende Offerten.
Ohne Abfindung wollten sie aus der Partei nicht ausscheiden, das war ganz klar..
Sie nahmen sich vor, aus eigenen Stücken nichts zu unternehmen, sondern auf Vorschläge zu warten
und bis dahin ein wenig den "Schlendrian" heraus hängen zu lassen - was eigentlich so gar nicht ihre Art war.
Ds ist reiner Selbstschutz, so sagen sie.
So vergingen ein paar Wochen und die Stiche wurden immer mehr und direkter - ob von der Parteileitung oder der ebene darunter, war schon fast gleich.
Die Termine der beiden hat man so dünn gestaltet, daß eigentlich nur noch Büroarbeit statt Pressearbeit an sie heran kam.
Eines Tages kam der Vorgesetzte und fragte offen:
Sie sind doch noch jung, haben sie schon einmal an einen Aufstieg oder eine berufliche Verbesserung gedacht?
Claus sagte nur: Machen sie mir ein Angebot!

Nach einiger Zeit, es gab schon lange keine Presseerklärungen der Partei im Parlament oder sonstwo-
wurden die Nachrücker angelernt:
Ganz junge Leute, die froh um einen Einstieg in diese Stelle gefunden zu haben.
Unsere Beiden brachten - wie die anderen 98 Kollegen - die sich untereinander berochen hatten, den Neuen die Praxistricks bei.
So ging das sechs Wochen, bis der Leiter -per Post- ein Angebot schickte.
(Die Hälfte der älteren Akademie-Absolventen war inzwischen krank geworden und andere hatten den Job gewechselt oder kümmerten sie um Haus und Herd.)
Zu müde waren sie um den Brief zu lesen und gingen gleich zu Bett - eine harte und langweilige Woche lag hinter ihnen.
Am anderen Morgen, am Frühstückstisch lasen sie den Brief, der diesmal an "Die Eheleute" gerichtet war.
"Erklären Sie bitte mit dieser Erklärung ihren Rücktritt und sich mit den Abstandsangeboten für Sie als Paar einverstanden:
Wir lösen den Kredit bei unserer Partnerbank ab, damit wären alle Forderungen an die Partei abgegolten.
Die Meldung an Krankenkasse und Rentenkasse ist schon in Vorbereitung. Ihnen steht Arbeitslosengeld zu.
Anbei die entsprechende Kopie der Schreiben.
Wir danken für die fruchtbare Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Gute!"

Hups, das war aber knapp gehalten!
Nach dieser "Frühstückslektüre" ging es beiden besser und Claus meinte:
Wir besorgen uns einen Hund und fröhnen erst einmal der Ruhe, nachdem der Brief unterschrieben und im Postkasten ist.
Anna freute sich auf die neue und schuldenfreie Lebensgestaltung.
Die Woche begann sehr vorteilhaft und ruhig, sie rief bei ein paar Tierärzten an und fragte ob irgendwo ein noch nicht vermittelter Hund zu haben sei.
Schon der zweite Anruf brachte die Vermittlung zu einem Schäferhundezüchter, der einen "nicht ganz rassereinen Wurf" loswerden wollte.
Sie fuhren sofort dort hin und sahen die dicklichen Wollknäuel im Hof herum tollen.
Der Gelegenheitszüchter war nicht froh mit dieser "Mischung", wie er sich ausdrückte.
Seine Tochter war mit dem Muttertier alleine unterwegs und da ist es wohl passiert, so schimpfte er:
Mit anderen Hundeleuten ist sie unterwegs gewesen und hat am Handy gedaddelt und nicht aufgepasst.
In 3 Wochen werde ich die Welpen abgeben, dann sind sie entwöhnt und müssen sorgsam erzogen werden.

Claus Senior feiert immer weitere Fertigstellungen seiner 4 rädrigen Lieblinge, die wie Butter an der Sonne wegschmolzen.
Deshalb ging er und seine Frau auf Reisen:
Im Saarland wurden sie fündig:
Sie fanden eine ehemalige Autowerkstatt, die noch etlich Teile für den Opel Blitz aus den Jahre von 1930 bis 1960 auf Lager
hatten - der Hintergrund war, daß ein Getränkehandel dort mit vielen diesen Fahrzeugen dabei war und vor 10 Jahren Konkurs machte.
Nun standen 20 Opel Blitz auf dem Betriebsgelände herum, die niemand mehr haben mochte.
Der Werkstattbesitzer meinte: "Heute wollen alle Dieselmotoren, die Opel Blitz sind jedoch mit Beninern ausgestattet!"
Ich weiß, meinte Claus Senior, das ist der Kapitän-Motor, von Chevrolet gebauter 6Zylinder.
Richtig und der ist nicht gerade sparsam, wie wir wissen.
Wenn wir uns einig werden, lasse ich die Fahrzeuge in ein paar Fuhren mit dem Autotransporter holen - ich kenne da jemanden,
der im Augenblick eine Flaute durchleben muss- sie wissen ja ..
verfluchte seltsame Seuche, meinte der alte Inhaber ruhig, die würgen uns die Luft ab, die da oben
verfluchte DDR-Bande!
Henriette tat, als untersuchte sie gerade mit ihren spitzen Schuhen einen kleinen Stein am Wegrand.
Ich weiß noch was besseres - wenn sie die Werkstatt vermieten, setze ich einen Mechaniker an die Sache und der schraubt für uns die Wagen fertig.
Ich habe zwei gute Leute entlassen müssen - die sind immer noch arbeitslos, zwar älter, aber noch fit.
Und was das Beste ist, die kennen ihr Fach und speziell diese Fahrzeuge aus dem FF.
Gut, wenn sie mit den Männern Kontakt aufnehmen, wir uns über die Pacht einig werden, könnte der Betrieb bald wieder laufen-
unter neuem Namen - wir haben einen guten Ruf in der Oldtimerbranche, das können sie überall erfahren.
Wenn sie wollen nehme ich auch gerne ihre Dienste als Meister in Anspruch, sie sind ja noch fit und wenn sie nur Kontrollen machen,
dann halten sie das noch eine Weile durch und haben ein schönes Zubrot!
Der Mann war begeistert- denn als Selbständiger zahlt man gerne nur die Mindestrente ein, das bürgert sich in schwachen Zeiten eben so ein.
Man einigte sich und den Rest soll der Freund und Anwalt klären.
Wir schauen uns nochmal um und machen - zur Sicherheit - noch etliche Bilder, wenn sie nicht dagegen haben.
Der Vertrag wird also bei ihnen, auf auf dem Tisch unterschrieben werden können, dann brauchen sie keine Reise zu machen.
Sie bekommen den Termin noch genannt -bei dieser Gelegenheit sollten auch die beiden neuen Mitarbeiter dabei sein
und ihre Arbeitsverträge unterschreiben.

Albert H. freute sich, sein Betrieb ist es nach aussen hin immer noch, das Schild bleibt an der Werkstatt, wenn sie das wollen- das ist Ehrensache!
Er rief über den Hof in die Nachbarschaft:
Erich - komm' mal fix rüber !
Erich war einer der beiden Mechaniker, sein Bruder stieß kurz darauf hinzu, er arbeitete gerade im Garten.
Albert meinte: Hör dir das mal an- Erich, was hälst du davon?
Die beiden Schrauber waren begeistert, sie waren ganz depressiv so in der Arbeitslosigkeit- niemand wollte 50jährige einstellen.
"Wir sahen nach wie vor unsere Wagen auf dem Hof nebenan und grämten uns, nicht wenigstens einen davon retten zu können"
Sie unterschrieben die 3 Kontrakte und die neuen Besitzer fuhren mit einem Opel Kadett A davon,
der gerade probegefahren wurde, frisch restauriert und vor der Kundenübergabe.

Auf der Heimfahrt meinte Carl:
Der Deal war ein Schnapp - wirklich, denn diese Kleinlastwagen werden die neuen Oldtimer werden,
jetzt wo der Markt weitestgehend abgefischt ist.
Wir werden diese Blitze dort instand setzen lassen und holen dann immer einen ab zu uns nach Hause.
Hier werden sie dann sauber lackiert und mit frischen Polsterungen versehen und verkauft.
Jede dieser Abholungen werden wir als eine kleine Spitztour zu zweit gestalten - wie wäre das?

Bald kamen die Verträge unter Dach und Fach, der Handelseintrag und Sozialversicherung und was alles so dazu gehört.
Der Anwalt hat ein Tablet im Büro des Meister Albert am Web angeschlossen.
Auf diese Weise war der Kontakt modern gehalten und der Datenaustausch und Bilder zu Carls Werkstatt lief.
60.000 Euro, die ausgefeilscht worden waren für die Wagen und Ersatzteile wurden am folgenden Tage an Albert angewiesen.
Die ersten 1000 Euro an Werkstattmiete ebenso.
Die Verträge liefen über ein Jahr, bis dahin sollten die 20 Wagen fertig sein.
So zahlen wir 120.000 Euro plus das Material, ich kalkuliere grob 200.000 Euro für 20 Wagen - also 10.000 Euro Einstandpreis plus Polsterei und Lackiererei und komme auf 15.000 Euro pro Fahrzeug.
Henriette war das eigentlich zuviel, denn sie zweifelte stark daran, daß man diese alten Kleinlaster gut verkaufen könne..
Warte erst mal ab, bis wir mit dem 1. dieser Wagen bei der nächsten Clubausfahrt auftauchen !

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 26

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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