Freizeit, Hobby und Leben




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PS: Dieses Broetchen hat nur einen Euro gekostet: "Darf es das Endstueck sein?" Jaaaaa.. !
(Gegen dieses Supermarktangebot kann man die ganze Gastronomie in die Tonne kloppen -oder?)


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Wandertour "Frisch im Hintertaunus"

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Mit dem meteorologischen Herbstanfang gegangen am 21. September 2016
Eine neue Runde von ca 20km, wie immer..
aber 7 Stunden (eine halbe Stunde festgebabbelt,
also 6,5Std Gehzeit, mittlere Schwere, zwei kraeftiger Anstiege auf der Tour.
(alles in allem mittlere Kondition) Uns hat diese Wanderung besonders gut gefallen,
auch wenn einige "alte Bekannte" an Weggabelungen zu sehen waren)

Dabei treffen wir immer wieder "alte Bekannte",
wie die Landsteiner Muehle oder einen alten IIIer Wanderweg,
die man schon mal besucht hat.
Die Touren streifen, tangieren oder kreuzen Strecken, das gehoert dazu,
wenn man sich vorgenommen hat nicht allzuweit mit dem Auto zu fahren
um eine neue Wanderung zu machen!
(Bis jetzt hat uns das in keiner Weise irgendwie gelangweilt,
weil Jahre dazwischen liegen
und sich immer mal etwas in der Natur oder der Bebauung veraendert hat)

Parkplatz ist in Gemuenden, direkt am Sattelbach in einer Sackgasse -
die fuer Fussgaenger eine schoene Bruecke hat.
Wir gehen also drueber und gegen die Fliessrichtung am Bach einen wunderschoenen Weg,
der an Weiern muendet- hier muss man ein wenig aufpassen
und um eine Felsnase gehen,
um weiter am Bach - oder darueber - zu bleiben.
Nach Niederlauken geht es an der Wegekreuzung die breitere Bruecke ueber den Bach,
ein kleines Stueckchen die Strasse links entlang, dann kommt
auch schon die Einmuedung eines weniger gut zu sehenden Wiesenweges
an einem Knick entlang bis Oberlauken.
Dort dem blauen Balken nach Merzhausen bis zum HG140, dort muss man etwas aufpassen,
weil die Beschilderung leicht in die Irre fuehrt.
Oben auf dem Dorf gehts nach rechts, zwischen Wald und Villenviertel auf dem R6,
bis dieser auf den schwarzen Balken stoesst, diesen rechts gehen.
Richtung Landsteiner Muehle- davor aber,
gehen wir den Weg weiter bergan (ueber die B275) unbeirrt fort.
Bis nach Altweilnau.
Nun dem schwarzen Pfeil nach- rechts VOR der Kirche
ein wenig nach einer S Kurve linker Hand
nach rechts an der Bebauungsgrenze - gut mit diesem Pfeil zu sehen -
(Vorsicht, hier haben wir uns festgebabbelt)
Durch den Ort hindurch zu HG77 am Wald entlang bis man Oberlauken sehen kann.
Nun durch den Wald den blauen Balken nach bis HG84, kurz danach kommt eine Waldkreuzung,
wo wir dem gelben Balken nach gehen bis nach Gemuenden.
(gut ausgeschildert)

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Bei dieser Tour kamen wir, wie so oft, mit Einwohnern ins Plaudern:
Sozusagen am Zaun, bei einer Art Dorfklatsch.
Diesmal waren es Befuerworter von Zuzug-Leuten, was bisher noch nie vorgekommen ist.
Diese beiden Maenner fortgeschrittenen Alters und sehr
bunter Vita, mit div. Auslandserfahrungen,
fanden zwar nur "5 von 100" Zuwanderer fuer zielfuehrend oder brauchbar, hielten aber die Hilfe
fuer alle, die zu uns wollen, fuer wichtig.
Die Freundlichkeit der Ortsbevoelkerung wird immer wieder eindrucksvoll bewiesen,
wenn wir auf diese Weise -immer nur zufaellig- ins Gespraech kommen.
Witzig war folgende Begegnung:
Wir betrachteten gerade das Haus auf Bild 657 zu sehen, bei dem geschwind ueber die Preise des Erwebs
und die der Investition von Modernisierung gesprochen wurde.
Das Gespraech ging ueber seine tote Frau, ueber seine Lebenserfahrungen in Griechenland,
ueber seine Auslandsaufenthalte in Indien,
die dortige religioese Einstellung der Leute, als er anhob zu sagen:
Dort kommen gerade wieder zwei Maenner, die missionieren wollen -
sind es Mormonen oder Zeugen Jehovas?
Die Beiden gingen vorbei - als ich fragte:
Sind sie Mormonen oder Zeugen?
Raten sie mal, sagte der aeltere Mann.. "Jehova" sagte ich.
Richtig!
Nun standen schon 5 Leutchen mitten auf der Gass' vor diesem alten Haus
(Was uebrigens einem ganz anderen Typen gehoerte,
der weiter weg wohnt und sich nicht um das Anwesen kuemmern will oder konnte)
- und fingen an, ueber diese Zusammenkunft zu reden:
"Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen kommen,
bis ich mitten unter ihnen!"
(Jesus soll das gesagt haben)
Unser freundlicher Witwer fing sogleich an, mit den "Zeugen" zu diskutieren,
als wir beiden Wanderer uns leise pfeifend verabschiedeten:
"So, nun machts mal gut, hat uns gefreut,
wir muessen noch zum Auto zurueck - das ist ein weiter Weg".
Meine Frau meinte:
Oh, das war aber gemein, nun hat er diese Missionare am Backen
und die wird er so schnell nicht wieder los..
Wie auch immer - an diesem Tag waren ganze Trupps dieser Heiligen unterwegs!
Die naechste Klatsch-Runde entstand so:
Wir gingen an einem grossen aelteren Anwesen vorbei,
wo hinter dem Busch zwischen Haus und Strasse etwas von "Bibelheim"
an der Wand zu lesen war- beim Entziffern rief vom Balkon
des Nachbarhauses ein aelterer Mann herab:
"Kann ich euch helfen?" Und so war das naechste Babbeln angesagt...
(Er erklaerte u.a. , dass dieses ein Freizeitheim
der beiden grossen christl. Kirchen sei.)
Deshalb haben wir 7 Stunden fuer obige Tour gebraucht:
2x 20 Minuten extra.
Wie gesagt, das machen wir oft und gerne!

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Zum Wandern:
Eigentlich findet man fast um jedes Dorf herum Zeichen von Wanderwegen,
die man erkunden kann -
auch wenn so manches Wanderschildchen inzwischen "weg" ist,
kann mit etwas Ausprobieren und Recherche der Pfad wiedergefunden und evtl. irgendwo beschrieben werden.
Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen,
mit den grossen regionalen Wandervereinen Kontakt aufzunehmen,
um auf fehlende Schilder zu zeigen.
Das war einer der Gruende, im Weg solche Wege zu beschreiben,
damit moeglichst viele Leute wieder Freude daran finden,
in der Heimat zu urlauben, nicht mehr zu fliegen.. (Luftverschmutzung, Klimawandel)
..daheim ist es am erholsamsten und schoensten- und:
Die Ernaehrung ist eindeutig besser.

Egal- die Leute werden immer "feiner" und suchen das "Edle" -
unterwegs beim Wandern im Taunus und Westerwald sehen wir,
dass ordentlich viel Geld im Land ist:
Man kann es foermlich riechen, wenn zwei volle Einkommen oder Renten in der Familie sind.
(Duenkelhaftigkeit gegen aermere Personen)

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An dieser Stelle moechte ich mich bei unserem Lieblingssender
fuer die Zusendung des HR4 Wanderrucksackes bedanken.
(Dieser wurde fuer das Mitmachen bei der Reihe "Erlebnisse im Urlaub" ausgelobt)

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Zur Erbauung und geschichtliche Vertiefung empfehle ich die Bildbaende:
1. "Seltenes Handwerk", von Alb recht Boerner und Roger Melis von 1989, noch zu D DR Zeiten erschienen.
2. "Landleben in den 50er Jahren" von Eu gen Sauter 1998.
3. "Kindheit auf dem Lande in den 50er Jahren dto.
4. "Schulzeit auf dem Lande, Fotografien aus den 50er Jahren" dto.
5. "Lebensalltag im Mittelalter" 1997 Readers Digest,
6. "16. Jahrhundert" 1995 dto.
7. "Lebensalltag in den 20er und 30er Jahren" 1995 dto.

(Aus der staedt. Buecherei entliehen, welcher an dieser Stelle ein ausdruecklicher Dank ausgesprochen werden darf)

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Im Jahr 2016 waren die Wandertouren schwer anzusetzen,
weil immer wieder das Wetter verrueckt spielte oder die Hitze zu sehr knallte oder Nebel aufzogen,
die sich als ziemlich unguenstig erwiesen hatten.
Fuer uns ist das nicht weiter schlimm, weil der taegliche Spazierweg ca 4-4,5km lang ist
und somit praktisch jede Woche -von der Laenge her- eine "Wandertour" passiert.

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