plaetzchenwolf - Die zehn Gruben - Wander - Tour Wandern
Landfotografie


Die zehn Gruben-Tour





Die zehn Gruben-Tour (Gegangen am 27.6.2016 Zeit: Gute 6 Stunden.
Kilometer 19-20)
Die Tour hatte mittleren Anspruch,
weil man doch schon etwas in der Gemarkung aufpassen musste.
Die Wege waren meistenteils breitere Wald- und befestigte Gemarkungswege,
es waren aber auch Wiesenwege dabei.
Die Gruben selbst waren nicht unser Ziel, es ging um die Route..
Diese zehn Gruben Tour wird von Oberndorf (bei Braunfels), am Ortsrand, oben direkt am Wald.
der Oberndorfer Huette am Solmsbach starten und von dort
ueber kleine und groessere Gemarkungswege zum Ferdinand - Stollen,
zur Grube Prinz Alexander, zur Grube Eduard, zum Friedrich Alfred Stollen,
zur Grube Laubach und zur Grube Martha gehen.
(5km) Wobei allerdings angemerkt sein darf,
dass weniger der Grubenmund oder die Grube selbst,
als vielmehr die Feldgemarkung gemeint ist.
(Die Stolleneingänge sind gut gesichert)
Diese Tour hat eigentlich keine Ziele, der Weg ist das Ziel.
Von hier geht es ueber den Johannisberg durch den Ortsrand Albshausens,
durch Steindorf hindurch bis zu den Sportanlagen,
von dort nach Magdalenenhausen (3km) Zur Grube Juno
bei den Sportanlagen Nauborns,
von dort zur Grube Margaretenhoehe, Grube Ferdinand (Namensaehnlichkeit) -
dann zum Ferdinandstollen bis zum Parkplatz zurueck.

Ich habe danach dem Amt fuer Bodenmanagement Hessen geschrieben:
"Wir wanderten gestern, am 27.6.2016 von Obernhausen
(Oberndorfer Huette) unsere 10 Gruben-Tour
( http://www.plaetzchenwolf.eu/Wandern6.html )
und mussten feststellen, dass nicht nur einige Waldwege
nach der neusten von Ihnen gekauften topographischen 1:25.000 Karte
nicht mehr da waren, sondern schlimmer noch,
dass die Strasse des Ortes Albshausen;
die Taunusstrasse zum Sportplatz noch als Feldweg eingezeichnet ist.
Die dortige volle Bebauung ist gut 25 Jahre alt !
Im Weinberg ging es weiter mit den argen Ungenauigkeiten,
so dass uns der Eindruck einer uralten Karte blieb.
ISBN 978-3-89446-403-3 die 2. Auflage 2007
Das geht ja mal gar nicht.
Kann es sein, dass in der GPS-Zeit die haptischen Karten vernachlaessigt werden? "

Die Antwort:
"Sehr geehrter Herr Muessig,
vielen Dank fuer Ihr Interesse an unseren Topographischen Karten und Ihre Anmerkungen,
die wir gern aufgreifen und an die Produktionsdezernate weitergeleitet haben.
Das Kartenwerk der topographischen Karten 1:25.000 befindet sich derzeit
in einer grundlegenden Ueberarbeitung und Aktualisierung.
Es ist geplant, diese Arbeiten Ende 2018 flaechendeckend fuer Hessen abzuschliessen,
so dass dann fuer alle hessischen Kartenblaetter aktualisierte Daten vorliegen.
Wann im Zeitraum bis Ende 2018 das Kartenblatt 5416 Braunfels, auf welches Sie sich beziehen,
bearbeitet wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.
Mit freundlichen Gruessen
Im Auftrag
Hxx Hxxx
Hessisches Landesamt fuer Bodenmanagement und Geoinformation"

Soweit so gut.
Wenn mal irgendeine Stoerung der GPS Angelegenheit eintreten wird, was wir nicht hoffen wollen -
was aber jederzeit denkbar ist - sind wenigstens die Karten da.
Deshalb muessen diese aktuell gehalten werden..




Der Pool oder das Schwimmbecken im Garten

Nach einiger Zeit (2 Jahre) mit dem ca 4.000 Liter fassenden Pool der Jungen im Haus
habe ich einige Dinge darüber in Erfahrung gebracht.

Ohne Chemie bleibt das Wasser nicht lange klar, es wird trübe und flockt aus,
man muß dies und das an Zubehör kaufen, abenteuerliche Filteranlage und Pumpe unterhalten, was viel Strom braucht.
Und trotzdem ist der komplette Wasseraustausch bei intensiver Nutzung (extreme Sommertemperaturen) viel zu schnell nötig.
(Besonders mit Kindern, die ihre Füsse nicht abspülen)
Wieder muß man zu technischen Equipment greifen, damit das alte Wasser abgepumpt werden kann.
Ein Untergrund für den Pool muß freilich zuvor auch noch gebaut werden -
aus Steinplatten oder guten Terrassenhölzern- auch das kostet eine Stange Geld..
Ich weiß nicht wieviele Stunden die Pumpe lief - ein ökologischer Wahnwitz
und erst recht der Wasserverbrauch, der heute nicht nur teuer,
sondern eine unhaltbare Verschwendung wertvollem Trinkwassers ist.
Alles zusammen ist ein recht teurer Spaß - und mit viel Arbeit verbunden.
Das Wasser wird immer knapper, unser wichtigstes Lebensmittel rauscht durch die Wassertoiletten und...
Gartenbewässerung und eben in die Pools, wo jeder Nachbar versucht den anderen zu übertrumpfen -
mit der doppelten, der dreifachen Größe.
Bis 100.000.000 Liter Fassungsvermögen kann man ein Becken -ohne Baugenehmigung - eingraben lassen,
wie ich lese. Das hängt von dem jeweiligen Bundesland ab.
Nun, heute, am 12. August 2020 sendete die Gemeindeverwaltung eine Rundmail gegen die Wasserverschwendung,
und daß hohe Strafen und Verbote folgen könnten..
Rasensprengen und Autowaschen wurde genannt, die Pools (noch) nicht.
Ich möchte in dieser Sache nur mal einen Anstoß zur eigenen Recherche setzen mit diesem Artikel,
denn die Pools sind inzwischen in jedem 3. oder 4. Garten zu sehen.
Und das in einer Zeit, wo kaum noch nennenswerter Niederschlag fällt.
Die Gemeinde befiehlt, daß jenes Pool-Wasser nur in die Kanalisation eingeleitet werden darf
und nicht im Garten vergossen werden soll.. vermutlich braucht man in der Kläranlage dieses Wasser.
Wir haben die Pflanzen damit gegossen und keine ist eingegangen - so bekam die Natur wieder etwas zurück..

(Corona-Zeit, die öffentlichen Schwimmbäder sind dummerweise geschlossen- ein kommunales Eigentor.)
Wie auch immer, wir haben inzwischen dazu gelernt und kommen in der nächsten Saison mit 4000 Litern und
mit nur einer Befüllung aus - dank neuer Sand-Filtertechnik.

***







*** Kuriositätenkabinett ***



Hier nützt auch kein Tempolimit, hier würde nur Hirn helfen:
Auf der A5 sind vier Menschen verletzt worden:
Am Freitagabend ist ein Wagen in ein liegengebliebenes Fahrzeug gerast, das in der Einfahrt zu einem Parkplatz mit einem platten Reifen liegengeblieben war. Das Pannenfahrzeug schleuderte auf die Autobahn, wo ein anderer Wagen frontal mit diesem zusammenstieß und sich danach überschlug. Der nächste Wagen fuhr beim Ausweichen in eine Betonwand und überschlug sich ebenfalls. Die A5 in Richtung Darmstadt musste stundenlang gesperrt wer- den. Der Schaden liegt bei 70.000 Euro.

***

Nächster Irrsinn:
Der Polizeieinsatz hat sich nach dem Abschluss der Rodungsarbeiten im Dannenröder Forst (A49) auf täglich bis 2000 Beamte gesteigert - wie in einem Krieg oder Feldzug gegen Andersdenkende.. ich sehe hier einen eklatanten Mißbrauch. Man sollte auch mal fragen: Wer von den Fluggegnern fliegt selbst in Urlaub oder sonstwohin und das anschließend auszuwerten und ggf. zur Bestrafung zu bringen ist logischer als dieser Feldzug der Polizei, was auch für die Autobahngegner gilt - wer von den Demonstraten fährt nicht mit dem Bulli oder SUV herum? Überhaupt sollte man bei Demonstrationen die Personalien festhalten, um evtl. Schäden daraus eintreiben zu können. Sprachlicher Irrsinn: "Polizei ertüchtigt Zäune an Rodungsschneise" Bald versteht diese Behördensprache kein Mensch mehr.. "450 Straftaten als Bilanz seit dem 1. Oktober laufenden Großeinsatz im Rahmen der Rodungen für den A49-Ausbau. Dazu zählen aber nicht nur Aktionen von Waldbesetzern und Demonstranten, sondern mitunter auch vom eigenen Personal." (Ach? Polizisten?) 1.500 Ordnungswidrigkeiten wurden festgehalten. 1.000 "Fälle" wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nun überlegt man, ob die Protestanten für diesen Einsatz zu Kasse gebeten werden sollen.. es ist dabei sehr viel Sachschaden entstanden. Wie auch immer, das Foto von der langen Reihe marschierender Polizisten sah aus wie der Marsch Hannibals Truppen über die Berge.. als Elefanten hätte man die riesigen Waldmaschinen ansehen können.

***

Ach was überbieten sie sich alle in Anordnungen, Verordnungen, Verfügungen, Erlasse, Edikte und wie das Zeug alles so genannt wird - jeder weiß was und jeder besser als der andere. Seltsame "Institute" bringen "Prognosen" und "Empfehlungen" heraus in diesem sonderbaren Corona-Jahr 2020 ! Einer meint: Es sind die kleinen trockenen Räume, der andere Wissenschaftler sieht Wärme, der nächste Typ eher die Kälte, wieder einer meint, daß die feuchte Kälte dieses Virus länger leben lassen würde..
andere sehen eine Betätigung mit hoher Atemfrequenz als gefährlich an,
die nächsten Kommentatoren sehen das genau anders herum..
Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück!

***

*** Wieder eine "Kartusche", die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun hat. Lektuere ..einfach als Untermalung gedacht !













Was gibt es Neues ?

Die erste richtige Demokratie.

***

Wir schreiben den 21.12.2020 und mit dieser Kartusche schließe ich die zeitgeschichtlichen Betrachtungen
mit einer ebenfalls beendeten Politik:

***

Da heute kaum ein Wähler einen wahrhaften Überblick oder Durchblick oder Wahlkompetenz hat,
sollte man meinen Vorschlag vor einem Jahr nochmal überdenken:
Ein auf 5 Jahre abgeordnetes Gremium aus Gesellschaft, Parteien, Gewerkschaften, Glaubensgemeinschaften,
Sozialverbänden, Wirtschaft und Forschung, sowie die gleiche Anzahl an Laien
(letztere im Zufallsprinzip ausgesucht) - wäre die Lösung für die Zukunft:

Wenn ich obige Organisationen nehme, kommen vielleicht 12 x 2 Leute dabei heraus, nochmal 24 Laien
und schon haben wir eine neue Art Länder-Parlament, das aus 48 plus 2 Vorsitzende bestehen könnte - sehr kompakt
und mit freien und geheimen Abstimmungen versehen - sehr demokratisch!

Die 16 Bundesländer würden jeweils 2+2 Leute nach Berlin entsenden- in den Bundestag (Bundesrat wäre überflüssig).
Dort entstehen somit also 64 Parlamentarierplätze plus 2 Vorsitzende.

Als oberste Instanz das EU Parlament in Brüssel.. (Amtssprache Französisch, ohne Dolmetscher.)
wo von allen 27 Mitgliedsstaaten jeweils 2+2 Leute dauerhaft abgeordnet werden könnten,
die dann den Willen der jeweiligen Nation vertreten. (108 plus 2 Vorsitzende)

Die dadurch eingesparten Geldmengen werden riesig sein!
Sinnvoll in neue Beschäftigungsprogramme und in Forschung und Entwicklung,
Bildung und Infrastruktur (nur in Europa, nicht als nutzlose Entwicklungshilfen)
eingesetzt - bestimmt segensreich und zukunftsicher !
Wir brauchen neue und keine alten Konzepte, junge - neue Politiker, keine alten Seilschaftler..

***

Neues aus der Fake-News-Ecke?
Ein Skandal - Alpenbayer "verlangt" eine Reform des Rundfunkbeitrags:
Dieser soll automatisch in gleicher Höhe wie die Verbraucherpreise steigen.
Man erwägt die Päckchensteuer, die Breitreifenabgabe, die SUV-Parkgebühr, die Kaviarsteuer und Lachsabgabe,
die Verkehrsteilnahmegebühr für alle auf Rädern, die Kaminsteuer und Grill-Abgabe, Schulgebühr und vieles mehr..
Die Leute sollen ihre Einkäufe in den Geschäften machen und deshalb soll wohl eine Online-Bestell-Steuer kommen..
irgendwie wird der "Lockdown" und "wir schaffen das" doch zu finanzieren sein- oder?
Die Poli-Ticker werden mit Sicherheit alles von der Steuer absetzen können und ungestört ihre Treffen
in Luxus-Futterbuden und Golfplätzen irgendwie verbuchen und "Zuverdienste" organisieren - da darf man sich sicher sein !

***

Inzwischen liest man, dass über 400 Geldautomatensprengungen in diesem Jahr waren..
..ein Schelm, der an die offenen Grenzen denkt.
Ich muss aufhören, mir wird richtig schlecht, wenn Nachrichten kommen !








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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 6,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Die ersten Ergebnisse des Sprechtests wurden diskutiert und auch die Voten der Mitschüler, die per Knopfdruck gegeben worden waren.
Schnell war ein kleines Ranking geschaffen, das nach den Kriterien des Lehrers, die zuvor nicht bekannt gegeben worden waren, an die Wand projeziert.
Von den 50 Probanten waren 5 Leute sehr gut, 6 weitere gut und der Rest mittelmäßig.
Mit "schlecht" war niemand aus der Bewertung heraus gegangen.
Eine ganze Woche wurde Fehleranalyse gemacht und individuelle Verbesserungen eingeläutet.
Bei den Männern sollte die Stimme tiefer antrainiert werden, was ganz gezielte Sprachübungen nötig machte-
nicht brummig, sondern leicht sonor, vielleicht in Richtung "pastoral" gehend.
Die jungen Damen werden darauf trainiert, niemals schrill oder piepsig zu sprechen, sondern ruhig und gleichförmig.
Sie werden lernen, nicht auf die Fragen direkt zu antworten, die man ihnen stellt, weil zu leicht Fallen übersehen werden können.
Sie sind nicht gezwungen auf jede Frage zu antworten und sollten deshalb ein paar allgemeine Phrasen kennen,
die in diesen Fällen angewandt werden - zum Beispiel gute Zitate, aber niemals Witze!
Sie werden lernen sich korrekt zu kleiden, Benimmregeln bei Tische zu kennen und auch das Tanzen der gängigen Tänze,
sowie ein wenig Klavier zu spielen und auch zu singen,
wenn gesellschaftliche Anlässe in dieser Art gegeben sein werden.
Erfolg kommt nicht von ungefähr, Erfolg setzt harte Arbeit voraus, so der Lehrer.
Diese Methodik ist auch in der Freizeit dringend anzuraten, sonst ist kein Trainingserfolg denkbar-
das wiederholen wir selbstverständlich auch nach dem Genuß von zwei Gläsern Sekt,
damit sich keine Schwachheiten einschleichen können.
Gesellschaftlich ist das zwingend nötig und mehr als zwei Glas Sekt darf man niemals zu sich nehmen,
wenn die Kontrolle über diese komplexen Benimm- und Repräsentationsübungen behalten werden sollen.

"Andere machen Fehler und leisten sich Schwachheiten, wir dürfen das niemals zulassen."

Als weitere Regeln werden sie lernen, daß sexuelle Freizügigkeiten und geldliche Abhängigkeiten keinesfalls geduldet werden.
Sparsamkeit und Vorbildfunktion ist unsere Tugend.

Man muß sich in ihrer Gesellschaft aufgehoben und wohl fühlen,
man sollte sie als Gesprächspartner schätzen und auf ihre Verschwiegenheit bauen können!
Versuchen sie nie, ich wiederhole NIEMALS in den Vordergrund zu kommen und geben sie auch keine Visitenkarten
oder Einladungen heraus- man wird sie kontaktieren, nicht umgekehrt!

Die Unterrichte waren sehr anstrengend und immer wurde das Beste abverlangt,-
mit Halbheiten gab sich kein Lehrer zufrieden.

Der einzige Druck war der eigene Anspruch, darauf wurde das Hauptaugenmerk gelegt.

Der Rhetorik- und Politiklehrer setzte für die nächste Woche ein kurzes, aber klar formuliertes Referat an,
das -fiktiv gesehen- vor den Vertretern der Europäischen Zentralbank gehalten werden soll.
Das Thema "Steuerwahrheit und Steuerklarheit" wurde vorgegeben.
Jeder sollte sich einen Partner aussuchen und die Sache zusammen zu Papier bringen.

Carl suchte sich Ben aus und setzte einen Termin in der Kantine fest, bei Schnittchen und Saft.
Nach drei Sitzungen von 1,5 Stunden sind die Beiden mit ihrem Manuskript fertig und
hatten nun nur noch die Reinschrift zu Papier zu bringen.
Jeder bekam ca 10 Minuten Redezeit, die selbstverständlich anhand der Menge des Textes
zuvor verifiziert und separiert werden mußte.
Sprecher 1 und Sprecher 2.

Am Tage der Rede vor der Klasse gab Ben den Anfang:
Er sprach davon, daß die "Einkommenssteuererklärung" nicht nur ein langes Wort, sondern auch eine Möglichkeit sei,
viele Dinge als abzugsfähig und abschreibungsfähig eintragen zu können,
was Bezieher niedriger Einkommen freilich nicht können, weil sie unter der Freigrenze der Steuerlast liegen.
Man mag zu dieser Sache Gerechtigkeit oder das Gegenteil davon sagen, das liegt in der jeweiligen Situation und Betrachtung.
Wer zum Beispiel das Geld für einen großen oder mehrere Wagen aufbringen kann, wird auch Erleichterungen haben
oder finden lassen, durch gute Steueranwälte.
Wer also Steuern zahlt, die über die Freibeträge hinaus gehen, kann sogar Strafmandate absetzen,
Hausrenovierungen z.T. durch die teilweise geschäftliche Nutzung zurück erhalten,
genau wie Eigenbehalte bei energetischen Sanierungen,
Kuraufenthalte, Bildungsmittel, bestimmte Reisen und alle Fahrten.
"Dabei haben wir nicht einmal die fragwürdigen Auswirkungen dieser Dinge auf die Umwelt beleuchtet,
sondern sehen hier zuerst einmal nur den finanziellen Aspekt."
Bens Rede traf des Pudels Kern von Abschreibungspraktiken aller Art versus Steuergerechtigkeit gegen andere Einkommensbezieher.

Der Ablaus war gut und die Beiden freuten sich.
Claus junior sprach davon, daß man Steuerehrlichkeit nur durch ein Fundament von Steuergleichheit erreichen könne-
die er in der Gleichbehandlung der Einkommen an der Quelle sah und nicht über umständliche Anträge,
die mehr oder wenig gewieft ausgefüllt werden.
Wer heute, meine Herren (der Vortrag wurde im Männer-Hörsaal gehalten) -
Ehrlichkeit fordert und diese Ehrlichkeit auch bei sich selbst einhält,
ist gewissermaßen ein weißes Einhorn, wenn wir die Sache bei Lichte betrachten.
Nehmen wir einmal die Schwarzarbeit - wie groß ist die Versuchung, auf das Angebot des Unternehmers einzugehen,
daß man "ohne Rechnung" arbeiten lässt?
Dem Staat ist die MWSt entgangen - in unzähligen Fällen - und dieses Steuerloch muß an anderer Stelle geflickt werden.
Der raffinierte Auftraggeber wird durch den Gewinn von - ich nenne das Beispiel der Dach - Neueindeckung von 30.000 Euro
mit 3.900 Euro MWSt gewürzt - das nenne ich einen Batzen Geld.
Der noch raffiniertere Unternehmer weiß diesen Vorteil zu seinen Gunsten zu wenden, daß in Wirklichkeit und durch
entsprechende Vorkalkulation gut 2/3 der "Beute" bei ihm bleibt!
Carl führte weiter aus:
Wir brauchen also eine schiere Quellenbesteuerung, die keinen Cent auslässt und das Geld automatisch abführt.
Heute sind die Stellen so gut vernetzt, daß nicht einmal eine Kontrolle nötig wäre,
hätten wir - und das setze ich voraus - kein Bargeld mehr,
mit dem unter der Hand gemauschelt und "panaschiert" und "kumuliert" und "koaliert" werden kann.
Vom Geld unter dem Kopfkissen bis zum Konto auf den Bahamas ist bislang vieles möglich,
das man durch den Wegfall des Bargeldes verhindern oder aufdecken könnte.
Gewiss ein deutliches Umdenken, aber eine Sicherheit für alle Bürger, die nun in gleicher und gerechter Weise
an der Steuerlast beteiligt werden würden.
Das Thema "strikte lineare Besteuerung von 1-Euro bis 1-Million" gehört auf den Tisch!

"Vielen Dank für ihr aufmerksames Interesse"

Beide bekamen den gleichen Beifall und der Lehrer trug die Note ein.
Die nächsten Kandidaten zum gleichen Thema hatten es freilich schwerer und verloren sich in den Details,
die wie Brotkrümel vom Tische der Vorredner fielen..

Die Scripts wurden eingesammelt und zu den Akten geheftet.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 7.

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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