plaetzchenwolf - Maioran Bratkartoffeln mit Pilzen und Eiern / Kartoffelsuppe /
Landfotografie

Maioran-Bratkartoffeln mit Pilzen und Eiern.


Maioran-Bratkartoffeln mit Pilzen und Eiern. (Fuer 4 Personen)
Man nehme einen guten Schuss Rapskernoel in die beschichtete Pfanne,
3 gehackte Zwiebeln hinzu, 2 Kg geschaelte und in kleine Stuecke geschnittene Kartoffeln.
Nun bei voller Hitze 5 Min anbraten, mit dem Holzpfannenheber wenden, Deckel auflegen,
auf 2/3 Kraft herunter schalten. In der Zwischenzeit 200gr Champignons in Scheiben schneiden
oder ersatzweise ein kleine Dose Champignons III abschuetten, 5 EL getr. Maioran zugeben,
1EL Jodsalz, 1TL schwarzen Pfeffer. Diese Pilzmischung kommt erst die letzten 5 Minuten zu den Kartoffeln,
die alle 2-3 Minuten sorgfaeltig gewendet werden.(ggf. noch ein wenig Oel zugeben)
Nun pro Person 3-4 Eier in die Pfanne schlagen, anstocken lassen und dann erst unterheben
- nach 1-2 Minuten ist das Essen servierfertig.
Guten Appetit!

Kartoffelsuppe.


Heute gibt es Kartoffelsuppe. Einfach und schmackhaft.
In den Topf kommt ein Stueck gute Butter und 3 ordentliche Zwiebeln,
2 Knoblauchzehen, Kartoffeln, eine Tasse voll Sellerie-Wuerfel (eingefroren)
und ein Lorbeerblatt. Die Kartoffeln schaelen und in kleine Stueckchen schneiden,
dann sind sie schneller durch.
Das wird erst kurz angeschwitzt, dann mit Wasser aufgefuellt
und mit einem Fette-Bruehe-Wuerfel, ordentlich viel Maioran,
etwas Salz und Pfeffer, etwas Muskat gewuerzt.
Das muss erst einmal ruhig kochen - gut eine halbe Stunde.
Wer mag, hat oder will kann Aufschnitt-Reste oder Buechsen-Fleisch
oder Speck zugeben, ich hatte noch Schweinefleisch aus der Dose
uebrig und Wuerstchen, die ebenfalls "weg mussten".
Nach der Garzeit kann man die Suppe an-puerrieren oder
vorsichtig mit dem gekroepften Stampfer bearbeiten.
(Dann braucht man nicht anzudicken)












*** Nachgetragen ***

Besonders lecker ist dieses Schmalzfleisch aus der Golddose - eine preisgünstige Sache dazu: Ich nehme das Fleisch aus der Dose, lege dieses auf einen Untersetzer und mache eine Frischhaltefolie darüber. Aber vorsicht! Hier tummeln sich miese Anbieter und nur einer ist - nach meinen Erfahrungen - gut: M üller Ebstorf in der Lüneburgerheide. (Die anderen waren schon so grenzwertig, daß ich -erfolglos- das Gesundheitsamt bemüht habe.) Zum Produkt zurück: Das wird gerne als Pausenbrotbelag genommen, zumal keine Butter darunter kommt. Der Rest in der Dose ist noch üppig mit Sülze und Fett. Damit kann man müde Saucen gut aufpeppen! Es ist vollkommen schnurz, ob ich zum Anbraten Öl, Butter oder eben dieses Schmalz nehme, die Kalorien sind gleich. (Der Inhalt hält sich in der schon geöffneten Dose gut eine Woche ohne Probleme im Kühlschrank)





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Das Thema Kochen ist sehr umfassend: Bemerkungen in Serie.

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Parallelwelten sind heute nötig!


Wer sich selber schützen gelernt hat, zog sich in seine hobbyistische Parallelwelt zurück, ob das im Sport ist oder in die Gartengestaltung, in die Wanderei oder in das Koch-Steckenpferd, in Paintbrush oder 3D-Drucker-Welten, in die Oldi-Bastelei, ins Stricken oder Keramikarbeiten ist dabei nicht so wichtig. Jede dieser Freizeit-Ecken hat viele Mitmacher und diese tauschen sich längst schon im Internet aus. Es gibt kaum eine Phantasie, die hier nicht ausgelebt wird, jeder hat auf diese Weise sein spezielles Fachwissen erarbeitet und das wird gerne geteilt, wenn echtes Interesse daran zu spüren ist. Mancher züchtet oder hält Bienenvölker, andere Schafe oder Hühner, züchtet Tauben oder sonst ein Geflügel in zig Rassen, im Ort gibt es zwei Familien, die sich Ziegen angeschafft haben. Retro-Freaks oder Träumer haben Enten, Gänse, Fische im größeren Teich, Hunde und Ziegen auf dem Grundstück! (vor ein paar Jahren sah man dort auch noch Hasenkästen) Besonders beliebt in in den letzten Jahren das Montanbike, heute mit Elektroantrieb - für etliche Benutzer eine neue Art Statussymbol, wie früher der feine Anzug. Desgleichen sind auf vielen Grundstücken Pools zu sehen, kleinere und größere - echte Schwimmingpools oder Hausschimmbäder sind noch immer selten, aber es gibt welche in unserem 900EW Dorf! Eine Menge Wohnmobilisten und Oldtimer-Traktorfans, Motorräder boomen unheimlich. Quads und alles was dazwischen ist, bis zum Oldtimer-Militärwagen und Youngtimer ist manches Ding zu sehen. Das Dorf wurde zur Freizeit-Oase, wo sich jeder nach seiner Art austobt - das lenkt von der Welt und vom "Job" ab und den Dingen, die man sowieso nicht ändern kann. Motorräder und Oldies und Cabrios werden sooft aufgearbeitet, daß davon immer mehr zu sehen sind, weil immer neue dazu kommen, genau wie die Accessoires um das Haus herum. (Die Zeit der weiten Prestige-Reisen scheint durch die "Pandemie" vorbei zu sein, wo kaum jemand nicht schon mal in Ägypten oder China oder in den USA oder "Demrep" gewesen ist- deshalb haben manche neue Ventile gesucht) Es hat sich vieles verändert, aber zufriedener scheinen die Leute nicht geworden zu sein, als in den ersten zwei Jahrzehnten nach dem Krieg - heute ist mehr Geld da, weil fast alle irgendwas studiert und deshalb hohe Gehälter haben. Die schulische Bildung hat sprunghaft zugenommen, das angestaute Fachwissen, aber in der Schule des Lebens sind oder bleiben viele noch in der 1. Klasse stecken.. meistens ein Leben lang oder bis zu einem einschneidenden Erlebis, bis die Umkehr kommt und sie wach werden: Was ist wirklich nötig und wichtig? Wie auch immer, die Bewohner sind in den letzten Jahrzehnten immer satter geworden, aber zufriedener auch? Da habe ich meine Zweifel. Die Politik war wohl doch nicht so schlecht, auch wenn man immer nur die negativen Dinge in den Nachrichten erfährt. Der allgemeine Wohlstand ist deutlich größer geworden, aber man sieht immer nur diese Schicht, die deutlich mehr hat und darauf ist man neidisch. Man gönnt dem Superreichen sein Geld- irgendwie- nicht aber dem Nachbarn, wenn dieser "aufdreht"! Man sieht die Zuverdienste der Politiker, man ahnt nur die Zwänge und Gewogenheiten und seltsame diplomatische Verwicklungen- Einfluß hat der "Bürger" nicht wirklich auf die Geschehnisse. Daheim, im Dorf, da ist man irgendwie im Outpost und kann tun und lassen was man will- jeder parkt wie er mag und tut, wonach gerade der Sinn steht und nimmt dabei immer weniger Rücksicht- auf Tradition, auf Kirche und den Nachbarn. Dabei ist es weniger egoistisch als gleichgültig, wenn am Sonntag die Wäsche flattert oder das Motorrad knattert, Grünflächen geschnitten oder sogar mit der Flex gearbeitet wird. Sicher sind das immer nur einzelne Personen, die derart aus der Rolle fallen - aber ein schlechtes Beispiel findet immer Nachahmer. Die Zeiten ändern sich und das fällt uns als Rentner eben deutlicher auf, weil man eine längere Zeitspanne überblickt. Meine Schwester war zu früh mit ihrem schrägen Lebenswandel - heute hat sich viele Nachahmer, eine ganze Menge sogar. Das Schild an ihrem Auto habe ich nicht vergessen: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert" (Die Promis lebten schon immer nach diesem Notto, die "Normalos" mit diesem Lebensstil sind eher geächtet worden - wie gesagt, das hat sich heute -fast- zum Massenphänomen gemausert.) Wenn ich einen Blick in die Zukunft werfen sollte, dann wird sehr wahrscheinlich Europa so in der Bevölkerungsstruktur verändert sein, daß Grenzen und Sprachen verschwimmen. (Was in sich eitle Nationalitäten und Kriege unmöglich werden lässt, aber die Einkommen durch die starken Konkurrenzen deutlich reduziert oder zurück führt auf bescheidenere Ebenen) Die Kolonialstaaten werden aufgegeben und auch die Waffenlieferungen irgendwo hin - vielleicht gelingt auch die Blockfreiheit, das wäre ein echter Fortschritt zum dauerhaften Frieden.
Die Bildung wird sich deutlich in Richtung Spezialistentum entwickeln müssen, sonst verliert Europa den Anschluß. Die Heimarbeit oder "Homeoffice", das in der Corona-Krise boomte, wird dauerhaft auf hohem Niveau bleiben. (auch das ist Umweltschutz, wie Solardächer und Windkraftanlagen, die von den Schaltungseinrichtungen her absolute Priorität bekommen sollten - damit die Grundlast-Träger geschont werden- den wirtschaftlichen Interessen hinter Gas und Öl gehört ein wenig die Bremse angelegt: Dezentrale Energieversorgung und die Forschung in dieser Sache wird die Schlüsseltechnologie ersten Ranges werden, da bin ich mir sicher, genau wie die frühe Erkennung und Förderung von Begabungen - als "erneuerbare Resourcen" !)
Wer verpennt, geht unter..


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