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Reihenweck 75






Kartuschen - Thema: Bad Nauheimer Kartoffelsalat

Wie waers mal wieder mit dem Bad-Nauheimer-Kartoffelsalat?
Eine einfache Salat-Maio aus dem Glas, mit ein klein wenig Gurkenwasser lockerer gemacht, Pfeffer, Salz, Dillspitzen-
dann lagenweise gekochte Kartoffeln eingeschnitten, dazwischen immer mal eine Lage Salatgurke.
(Nicht zu lange vor dem Verzehr machen, sonst zieht die Gurke zu viel Wasser)
Jede Lage nur EINMAL umheben, sonst zerfallen die Kartoffeln.
Dazu kann man gekochte Eier, Fisch, jede Art von Fleisch reichen - aber auch Sauerlaender Wuerstchen,
schoen langsam heiss gemacht.



Diese Version auf dem Bild ist zusaetzlich mit zwei kl. sauren Guerkchen und mit einem Apfel.
Man kann also genuegend Variationen machen oder etwas mehr bereiten,
dann wird die Haelfte gekuehlt und abgedeckt im Kuehlschrank aufbewahrt
und anderntags mit Fisch oaehn. gereicht!

Guten Appetit !

(Dieses Essen ist geschwind in beliebiger Groesse machbar, Besuch ist also kein Problem.
Die Kartoffeln koche ich am Vorabend und stelle diese kuehl vor dem Fenster oder in den Keller.
So eine Schlangengurke reicht fuer eine 4-5 Personen-Portion Kartoffelsalat.
Wenn von der Gurke etwas uebrig ist, wird einfach Frischhaltefolie umwickelt, dann
bleibt diese noch ein paar Tage frisch - oder es gibt am naechsten Tag einen Reissalat
mit Gurkenstueckchen und Ananas aus der Dose - das passt sehr gut!
Das kann man auch als Relish machen - auch lecker)

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Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Gruener Salat und Kaesebrot


Auch bei diesem Essen geht es wieder einmal mehr um die Idee, als um ein "Rezept".



Was sich einfachst anhoert, ist doch auch mit einigen kleineren Haken versehen - die Milch-Sauce fuer den Salat kann man notfalls auch mit Salatfix machen, besser sind aber frische Kraeuter oder zumindest frische Petersilie. Der Braeunungsgrad des Brotes ist die naechste Sache.

Die frischen Mischbrot-Scheiben roeste ich bei voller Hitze in der beschichteten Pfanne kurz an, wende die Scheiben, gebe etwas Olivenoel rund herum und lege den vorbereiteten Emmentaler-Kaese in Streifen darauf. (Gerne etwas dicker lassen)

Nun den Deckel schliessen und auf halbe Kraft schalten, bis der Kaese den gewuenschten Schmelz-Grad hat -
Guten Appetit !






Kartuschen - Thema: Pasta und Pilze



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Heute soll es etwas geben, das nicht so auftraegt, weil wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind:
Also mache ich eine Pasta mit Champignon-Sauce auf einfachste Weise.
Kein Fett, kein Oel, kein Fleisch - also "vegan".
Einfach etwas Wasser in den Topf geben, eine Portion geschnittene (eingefrorene) Champignons,
etwas Salz und 4 gehackte Knoblauch-Zehen in den Topf geben und ein paar Minuten auf mittlerer Hitze koecheln.
Nun wird in einem Becher fertige Pilzsuppe oder Pilzsauce aus dem Paeckchen in KALTES Wasser
eingeruehrt (weniger als die halbe Wassermenge nehmen) und in den Pilzen sofort verruehren,
aufwallen lassen und bei kleiner Stufe heiss halten.
ABSCHMECKEN MUSS IMMER SEIN !
Ein wenig Salz, Pfeffer oder bei dunklen Pilzsaucen a la Jaegersauce empfehle ich eine Prise
Nelkenpulver - nicht viel!
Nun ist das Nudelwasser heiss und die Pasta duerfen schwimmen gehen.
Das ist doch nun wirklich leicht gewesen - oder?
(ca 80-90 Cents pro Portion)



Guten Appetit!
PS: Wenn es mal zu wenig geschmacksintensiv sein sollte, wird gehackte Petersilie
auf die fertig servierten Portionen gegeben - das wirft unglaublich !
(Bei uns sind 2 Petersilien-Beete noch ueppig gruen und das am 5.11.)

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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 1



Der Carl-Franz Zossenheimer wachte am Rande der Metropole auf, sah aus dem riesigen Jugendstil-Fenster seiner Villa am Hügel, von dem aus man einen unverbaubaren Blick auf die Skyline der City hat.
Er gehörte zu der Klasse Mensch, die einen Wecker nicht brauchte und wo der Chauffeur geduldig in der Halle wartete, bis der Herr geruhte zu erscheinen.
Diese Villa gehörte früher einer bekannten Größe des sogenannten 3. R eichs, was Carl wohl nicht sonderlich störte- es sind ja nur Mauern, so sagte er sich, wir sind heute ganz anders und viel humaner zu dem Pöpel.
(Das hörte dieser "Pöpel" freilich nie, denn Zossenheimer war ein höchst diplomatischer und rhetorisch versierter, ein feiner Mensch mit hoher Bildung)
Carl gehörte zu den wenigen Leuten, die ihren akademischen Titel niemals zur Schau trugen, auch seine adlige Herkunft hielt er tunlichst bedeckt- nicht mal auf dem Klingelschild oder auf der Visitenkarte oder auf den Briefbögen war ein Hinweis darauf zu entdecken.

Das hatte wohl seinen Grund, denn seine Herkunft war in dieser unseeligen Zeit von seinem Großvater her ziemlich ramponiert, weshalb dieser nach Argentinien getürmt war, um vor den Siegermächten sicher zu sein. Die Umbenennung seines Namens von Zossewitz in Zossenheimer war dort im Exil kein Problem..
Später ging sein Vater wieder nach Deutschland zurück und gründete eine Familie, die mit ganz erstaunlich viel Geld von einem Schweizer Nummernkonto aus - startete.

Der junge Carl bekam im Internat die beste Bildung vermittelt und stieg raketengleich auf in der Forschung und Entwicklung, wo auch schon sein Vater und Großvater anerkannte Größen waren.

Seine "Berufung" in den Vorsitz eines großen Pharmaunternehmens mit Weltruf ist also nur zu erwarten gewesen, denn gute Leute sind selten wie Diamanten, so wurde ihm die Laudatio erbracht - die in seinem Salon stattfand - durch einige hochrangige Personen aus dem Konzern, sowie durch zwei Vertreter der Landesregierung.
Die Villa hatte einen Dienstbotentrakt und entsprechenden Service zu bieten, den man aus der Perspektive der Anlieferer oder zufälliger Passanten nicht erkennen konnte, mitsamt Wachdienst und Sekretariat.
Das umgebende parkähnliche Gelände war nicht einsehbar und geschickt angelegt worden in der alten Zeit, deshalb hat die solide Bausubstanz die Zeit nach dem Krieg als Lazarett einigermaßen überstanden und wurde von Carls Vater mit viel Geld wieder erstanden, was enteignet war und in den alten Glanz zurück versetzt.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 2



Carl Franz Zossenheimer betrat die Bühne wie ein Gentleman der alten Schule und so ließ er das Personal entsprechend seinem hohen Anspruch schulen. Niemand murrte, denn der Job war gut dotiert und hoch angesehen.

Zossenheimer sprach immer nur leise, aber nachdrücklich, wiederholte sich niemals und achtete stets auf absolut korrektes Auftreten, ob in seiner Berufung oder in der Zeit zuhause. Er wollte schlicht in Übung bleiben, es war eher weniger eine Marotte von ihm als Erziehung: "Die Dualität von Sprache und Auftritt" war sein Lieblingsbuch.

Meistens arbeitete er in seinem eigenen Labor in den Kellerräumen der Villa, welche zwei Keller untereinander hat. Die unteren Räume durfte niemand betreten, nur eine Sicherheitsschleuse gab den sehr gesicherten und rund um die Uhr bewachten Zugang frei. Meistens schlief Carl dort unten in einem komfortablen Nebenraum mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten.

Einmal die Woche fuhr ihn sein Chauffeur in die Zentrale des Unternehmens, wo hinter verschlossenen Türen gesprochen wurde.

Er galt als Experte der Mikrobiologie wie kaum eine handvoll anderer Spezialisten und so traf er sich gelegentlich auf Kongressen mit solchen Leuten.

Er hielt Videokonferenzen ab, wo nur in kryptischen Formeln gesprochen wurde, die lediglich Andeutungen enthielten. Die wirklich wichtigen Dingen besprach man auf höchster Ebene persönlich. Kein Computer mit wichtigen Daten war am Internet.

Carl rief per Knopfdruck den Chauffeur, ließ sich zum Flughafen fahren und entschwand im Terminal - immer ohne großes Gepäck, nur mit einem Handkoffer und ohne Smartphone.
Am Zielort stand der nächste Fahrer -mit Smartphone und einem 2. Koffer mit Kleidung und Reisenessesair im Kofferraum, zu seiner Verfügung.
Ab ging die Fahrt durch die engen Straßen von Tokyo in einer abgelegene Tiefgarage unter einem Kaufhaus.
Von dort führte man Carl sehr höflich -unterirdisch per Scooter einen Kilometer weiter an eine bewachte Haltestation.
Eine kleine eilige Delegation begleitete ihn in ein Zimmer - das ohne Fenster - also wohl unterirdisch gelegen haben mag.
Ein paar dürre Worte, die der Dolmetscher schnell übersetzte.
Nach nur zwei Stunden Ruhezeit wollte man ihn zur Konferenz abholen.
Der Jetlag ließ ihn flott einschlafen - mit Johannes Brams - das Wiegenlied - im Ohr.

Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 3



Was sind schon 2 Stunden?
Schnell duschen, frisch machen und schon standen die Gastgeber vor der Tür.
Die Fahrt mit dem Scooter in den Konferenzraum war sehr kurz, dort reichte man ein paar Sushi-Schnittchen und grünen Tee, sprach während des Essens mit fast vollem Mund, kippte einen Reisschnaps hinterher und schrieb fleißig mit, was Carl berichtete. Erst am Ende der Sitzung erfuhr er, wer überhaupt der Vorsitzende war - ein unscheinbarer alter kleiner Mann mit Basecap und Stock..

In diesen Kreisen, das war klar, war Handy und Internet, aber auch der Postweg absolut verboten, denn diese Daten durften auf gar keinen Fall öffentlich werden. In dem kleinen Koffer, den er immer bei sich trug, waren gleich zwei Kapseln verbaut, die den Inhalt absolut sicher vernichtet hätten, ohne daß man von außen etwas davon sehen konnte: Einen gegen unbefugtes Öffen, den anderen Auslöser gegen Unfallgefahren. Beim Durchleuchten war nichts auffälliges zu bemerken und selbst bei einer einfachen Sichtkontrolle wäre nur ein Aktenordner mit verschlüsselten Inhalten zu sehen gewesen.

Diese Reisen waren wohl jeden Monat zu absolvieren - immer nur für 2 bis 3 Tage, dann flog er zurück oder weiter zur nächsten Destination, wohin er auch Nachrichten vom letzten Landeort mitgenommen wurden.

Daheim analysierte und ordnete er die Daten, fügte ein was ins Schema passte und erweiterte so sein Sicherheitsportfolio.
Das waren die Grundlagen für seine weitergehenden Forschungen an biologischen Waffen, deren Inhaltsstoffe wie ein Who's Who der Virologie klangen.
Die Gegenmittel für praktisch alle Viren waren sein Spezialgebiet, da war er allen anderen Forschern voraus, mit Ausnahme eines Kollegen aus Südafrika, der ein Freund seines Vaters genannt wurde.

Der variable AV (Antiviral) ist also der Sprengstoff, der heute brisanter ist, als alle anderen Wertstoffe der Welt und womöglich so gefährlich wie Atomraketen - aber deutlich dezenter einzusetzen !

Nach 14 Tagen ging die Reise nach New York zur UN, dort blieb er eine Woche und hatte täglich lange Sitzungen in einem abgeschotteten Teil des riesigen Gebäudes hinter sich zu bringen.

Carl sah seine Arbeit nie als Mühe, sondern als eine Mission an - diesmal aber war es sehr mühsam, den Übersetzungen der Sondersitzung zu folgen, die in nur 3 Sprachen gehalten wurden - in Russisch, Englisch und Japanisch, denn die Thematik hieß nicht mehr "Thermonuklearer Krieg" sondern "Weltentwicklungsmission".
Die Sachlage ergab sich aus der wirtschaftlichen Übermacht Chinas und der enormen Wachstumslage der Bevölkerung in den Entwicklungsstaaten und um den Hunger in der Welt.

Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 4



Carl und seine Kollegen zogen sich ganz schnell aus der UN zurück, als sie undichte Stellen vermuteten und ließen die Papiere verschwinden.
Fortan traf man sich an keinem festen Ort und hoffte, daß man den Ideen der Operation nicht auf die Schliche kam, aber es war wohl schon zu spät, die Geheimdienste waren auf die Fährte angesetzt. In Eile hat man die Laboratorien entsorgt, die gewonnen Präparate an sicheren Orten verborgen.
Bald sollten alle bekannten Personen der Gruppe verhaftet und wurden verhört - werden, was jedoch mißlang, denn es gibt auch heute noch Länder, die nicht ausliefern.
Carl jedoch blieb in seiner Villa und wurde vernommen;
mehr als den Wissenschaftler und Vorsitzende einer großen Pharmafirma war aus ihm nicht zu entlocken, bis eine Menge Anwälte zur Aufhebung der -wohl haltlosen- Anklage drängten.
Carl war nun noch vorsichiger, weil er genau wußte - ich werde beobachtet, beschattet, belauscht.
Im Marktgewühl des Hamburger Fischmarktes traf er seine Kollegen wieder und sie handelten schnell und konzertiert- der russische Kollege reiste nach Indien, der amerikanische nach China, der englische nach Zentralafrika und Carl besorgte die Logistik.
Getarnt als bunte Touristen mit dem typischen Reisegepäck wurden angeheuerte Doubles in die jeweiligen Länder geschickt, wo diese ihre Mission erfüllten:

Bei der Ankunft im Terminal ließen sie jeweils einen präparierten Cafe-Becher aus Pappe auf dem Gate in den Papierkorb fallen und nahmen den nächsten Flug nach Hause. Angeblich wegen Unwohlseins.

Inzwischen baute man fleißig eine verborgene Festung in Südamerika, die wie ein normales Farmhaus ausschaute und im Untergrund riesig groß ausgebaut wurde..
Carl hat seine Villa teuer verkaufen können und wollte sich "von dem Geld einen Altersruhesitz" bauen..
..dabei hätte jedem klar sein können, daß er noch lange nicht im Seniorenalter sein konnte.
Die Geheimdienste vergessen nie, das war den Mitgliedern des alten - und neuen Zirkels klar, die sich der "Gott-Clan" nannten.
Die Regierungen der zuvor genannten Länder schwiegen beharrlich und waren nicht unglücklich über deren Treiben..



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 5



Inzwischen tat sich in Indien, in Zentralafrika, in China nichts, was von von außen hätte bemerken können.
Die Mülleimer wurden geleert - auch in einem Land der arabischen Halbinsel, wo Carl persönlich war, um sich ein Feriendomizil anzusehen.
Die Pappbecher wurden beim Ausleeren der Papierkörbe gestaucht und gaben ihren verborgenen Inhalt frei. Unsichtbar, tödlich - die schwarze Pest brach in Indien, die Grippe in China, in Afrika die Colera, in Arabien Typhus und die Ruhr - durch die verschiedenen Inkubationszeiten hat man keinen Zusammenhang erahnen können, zumal die Erreger in Arabien mit einem ganzen Monat Verzögerung in Aktion gerieten. Carl hat ganze Arbeit geleistet bei diesem technischen Kniff.

Einzele Leute in diesen Ländern wurden krank, die Liegenschaftsarbeiter zuerst, dann die Putzleute, die Terminalmitarbeiter und all deren Familien und Freunde, die Schulen, Kindergärten u.s.w.
Die Zahl der Sterbefälle war erschreckend und verheerend hielt Gevatter Tod reiche Ernte.
Bis ein wirksames Antibiotikum herangeschafft war, vergingen Wochen und bis die ersten behandelt werden konnten, nochmal 14 Tage- dann stellte man fest, daß es sich allesamt um mutierte Viren handelt, die man mit den vorhandenen Impfstoffen nicht eindämmen konnte..

Die Menschen starben wie die Fliegen und bald waren ganze Landstriche ohne Bewohner, Orte und Städte ohne Menschen, Massengräber, Plünderungen durch Überlebende, Mord und Totschlag.

In den Regierungsgebäuden der verschonten Länder sah man mit Schrecken die Situation eskalieren und hatte selbst keinerlei Gegenmittel, ja nicht mal genug Überlebenshilfen im Evakuierungsfall.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 6



Der Gott-Clan, wie sie sich nannten, traf sich in dem Exil und beriet über das weitere Vorgehen. Sie wollten keine Regierung erpressen, sondern hatten von ihren Aufsichtsräten den heimlichen Auftrag, den Boden für eine Weltneuordnung zu schaffen, die sich endlich aller Resourcen auf dem Planeten bedienen konnte.
Das war freilich nur aus der Deckung heraus möglich und so kamen bald weitere Ölländer solche mit gewissen Bodenschätzen ins Visier dieser kleinen Gruppe gewissenloser "Götter".
In den Zentralen der "Global Players" ahnte kaum jemand, welche Ursache diese Katastrophen ausgelöst haben könnten und die geheimen wissenschaftlichen Labore dieser Firmen waren lieber still und kauften später riesige Bodenflächen in den entvölkerten Regionen der Erde auf. Diese Länder haben nicht einmal geahnt, was eigentlich auf sie los gelassen worden war.

Das Vermögen der Täter wurde sprunghaft größer, die Börsen sprangen wieder an, nach einem ganzen Jahr Stillstand.

Kirchen, Schulen und ganze Städte waren überall menschenleer,
die Bevölkerung der Erde hatte sich auf ein Drittel reduziert, als ein paar infizierte Personen sich mit letzter Kraft nach Europa und nach Amerika retteten.. durch die Hintertür in Warenkontainern versteckt.. einige waren schon tot, als man sie fand und arglos auf die Bahre legte.

Man kann sich leicht vorstellen, wie es in den Krankenhäusern weiter ging, als man merkte, welche Art von Erkrankung vorlag.

Bis dahin hatten schon Schauerleute, Hafenmitarbeiter, der Notarzt und die Krankenwagenbesatzungen Kontakt mit den lebenden oder toten Flüchtlingen, bis man die Container endlich desinfizierte, war die Seuche schon längst verbreitet.
Die fieberhafte Suche nach Gegenmitteln begann..



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 7



Carl und seinen Genossen wurde die Sache langsam unheimlich, als sie die Berichte über die Pandemien in Europa und Amerika sahen.
(Nachtrag:Diese Story habe ich vor der Corona-Pandemie 2020 geschrieben)
Auch in diesen Erdteilen lief es nicht mehr rund, wenn auch die Pandemie nur abgeschwächt ankam - es starben hunderte Millionen Menschen, die älter oder schwächer waren oder zeitgleiche andere Erkrankungen hatten.
Die Börsen brachen vollends zusammen, das Geld war nichts mehr wert- die Inflation kam über die Welt.
Firmen mußten schließen, die Menschen hungerten und fingen an, die Felder der Bauern zu plündern.
Von den Religionen hat man in dieser Zeit nichts gehört, keine halt geholfen und auch Gott war irgendwie weg..
..jeder sah nur sich und seinen Magen.
Der Flugverkehr kam zum Erliegen, Benzin war knapp und nur für die Landwirtschaft und Industrie vorgesehen, die ganz langsam wieder anlief..
.. die Presse schrieb von Nachlässigkeiten bei der Produktion von Impfstoffen, die eine weltweite Katastrophe ausgelöst hätten, weil diese ihre Laborergebnisse auf dem Frachtweg per Flugzeug verschicken würden..
Die wahren Schuldigen hat man nie gefunden, die lebten irgendwo in der Karibik als Plantagenbesitzer - nur Carl forschte weiter in seinem unterirdischen Labor und wartete auf neue Befehle..

Die neue Order kam per dunklem Transporter und zwei dunkel gekleideten Herren, die Carl einfach zu einem unbekannten Ziel mitnahmen, mit verbundenen Augen..
..über unwegsame Pisten bis in eine tropische Tallage, wo man nur Papageien hörte und das Schlagen der Wagentüren, sonst war alles grabesstill..
"..kommen sie mit, wir erweitern ihr Portfolie wegen besonderer Verdienste für die Organisation.
Hier können sie bis Ende des Jahres ihren Nachfolger einarbeiten."
Der Weg mit verbundenen Augen führte eine Viertelstunde lang durch dichten Dschungel, feuchte Blätter schlugen gegen den Kopf, der Weg war glitschig und naß.
So kamen sie an einem Ort an, der einen Hubschrauberlandeplatz hatte, den man kaum ausmachen konnte und einen Felsen, der in Wirklichkeit ein Eingang war.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 8



Im Inneren des Bunkers führte man Carl-Franz Zossenheimer in ein gemütliches Zimmer, wo er sich frisch machen konnte;
Wir holen sie um 19 Uhr ab zum Dinner, seien sie bitte bereit.
Viel Gepäck hatte Carl nie dabei, aber bisher hat die Organisation immer für entsprechende Kleidung gesorgt, wo er auch hin kam. Und so war es auch diesmal.
Eine legere Kluft in der Art, wie man sie in Science Fiction Filmen früherer Jahre sehen konnte, die aber genau passte, hing im Schrank und bequeme Skipperschuhe.
Der Fernseher zeigte eine Hubschrauberaufnahme von seiner Villa in Deutschland und einem untertiteltem Text in Laufschrift:
Wir haben uns erlaubt, Ihr Zuhause in Ihrem Namen zu erwerben und ein wenig zu renovieren.
Sie gehen nach einem Jahr der Einarbeitung unserer Mitarbeiter durch Ihre Begabung wieder zurück nach Deutschland als Consul unseres Landes, geschmückt durch einen Titel, den wir Ihnen heute Abend verleihen wollen. Ihr diplomatische Immunität wird Sie vor Verfolgung jeder Art schützen. Sie sind berechtigt einen Dienstwagen mit CD und Stander zu führen. Wir werden Ihre Hilfe von Zeit zu Zeit brauchen, was vermutlich jedoch recht selten sein dürfte.
Genießen sie den Aufenthalt und schlafen Sie ein wenig, der Abend könnte lang werden..

Carl fiel beim folgenden Film, bei dem er einen Trink aus dem Kühlschrank nahm, bald in einen tiefen Schlummer und wurde durch einen Wecker aus den Träumen gerissen..
.. der Wecker entpuppte sich als eine klingelnde junge Dame, die in ihrem kurzen Kleidchen wie eine Hostess aussah:
Herr Zossenheimer bitte folgen sie mir in unsere Aula!

Sie gingen gut 10 Minuten lang flotten Schrittes durch einen langen feudalen Gang mit perfektem Kunstlicht, mit dem die Bildergalerie bestrahlt wurde..

Am Ende des Ganges, der keine Türen zeigte, aber dünne Spaltmaße hinter jedem der Bilder - zu einer offenen doppelflügligen Tür mit einem großen Symbol:
Das "allsehende Auge Gottes" prankte dort..



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 9



Die charmante Führerin verabschiedete sich und verschwand geräuschlos hinter dicken Samtvorhängen, die jedes Geräusch schluckten.
Der Raum war voller Menschen, die ihm applaudierten und zum Katheter winkten- sie bewunderten Carl-Franz Zossenheimer ganz offensichtlich sehr.

Er trat ans Katheter heran, rückte das Mikrophon zurecht und begann eine geschliffene Stehgreifrede, die ihresgleichen suchte. Die Rede war von der "Reinigung der Erde" und von den großen Chancen, die nun vor der Menschheit liegen würden, als eine Gemeinschaft der Wissenden und nicht die der Glaubenden.
Der Applaus war brandend und die Zugabe erfolgte mit bestätigenden Worten über die große Organisation, ohne die vermutlich die Erde unbewohnbar geworden wäre.
Eine Gruppe von sehr bekannten Politikern aus aller Welt saß in der ersten Reihe - auf einen Wink kamen zwei Posaunenbläser, die ihre Instrumente erschallen ließen.
Danach überreichte man feierlich eine Mappe mit Urkunden, die ihn als
Consul Carl-Franz Zossenheimer der Republik Paraguay auswies, auf Lebenszeit.

Er bedankte sich mit einer Verbeugung vor dem Komitee und wurde von einer Anweiserin auf einen der Stühle auf der Bühne gewiesen, wo bereits andere verdiente Kollegen saßen, unter anderem seine Freunde aus Japan und Südafrika.

Am Flügel wurden ein paar klassische Stücke gegeben und man ließ den Champagner und die Häppchen kommen..
Der Abend klang spät aus, weil - aus dem Stehgreif - noch einige Kollegen ein paar Worte los werden wollten.
Todmüde sank er danach auf sein Bett, denn schon am nächsten Tag war bereits der 1. Labor-Termin angesetzt..

Der andere Tag kam und Carl wurde ins Labor gebracht, denn in diesem Labyrint hätte er sich unweigerlich verlaufen.
Die beiden neuen Mitarbeiter stellten sich vor und zeugten allergrößte Hochachtung, als es um erste Detaills der geheimen Arbeiten ging.
Die Tage und Wochen verflogen, weil Carl in seinem Element war. Er hatte seine Aufzeichnungen im Internet gesichert und zwar als Bilddateien, die lediglich down geloaden und beim Provider gelöscht werden mußten, damit niemand dahinter kam hat man die Originalbilder statt der Informationsträger hochgeladen.
Diese Akten gingen nunmehr in den Besitz des Ordens über und so hat man gleich Sicherheitskopien gemacht, die im internen Bunkersystem an sicherer Stelle gespeichert wurden.




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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 10



Carl-Franz Zossenheimer blühte auf und war in seinem Element, - die beiden Assistenten kamen heftig ins Schwitzen, denn so viele Jahre Vorsprung ist eine arge Hausnummer.

Ab und an beobachteten die "Verborgenen", wie man sie scherzhaft nannte, was sich im Labor abspielte.
Carl wurde von einem der Chefs in seinem Zimmer besucht und beglückwünscht, daß die Sache so gut gedieh.
Wir sind sehr stolz auf sie und ihr unglaubliches Mühen um die Sache. Wir möchten sie - das werden sie sicher verstehen, die Option auf ihre Hilfe nicht verschenken, wenn wir einmal nicht mehr weiter kommen sollten.

Das war Carl freilich klar, diese kleine Bürde machte ihm nichts aus, denn er hat schon immer Beruf und Hobby verschmolzen.

Carl galt - wie sein Vater und Großvater, so der Chef - schon immer als verschwiegen und vertrauenswürdig - nicht nur in Fachkreisen.

Trotzdem hat er ihn an Ort und Stelle nochmal vereidigt und zwei Zeugen dazu gebeten. Hier werden keine Fehler gemacht, so meinte er lapidar.

Sie haben ihre Pflicht erfüllt und ihr Wissen portieren können und sind nun hiermit aus diesem Aufgabenbereich entlassen.
Ich und wir alle wünschen ihnen viel Erfolg als Consul in Deutschland. Wir haben beschlossen, sie auf ein Seminar zu einem ihrer neuen Kollegen nach Wien zu schicken, wo sie ca 14 Tage lang untergebracht werden. Die Tickets liegen hier auf dem Tisch, ich wünsche eine gute Reise - der Transfer geht um Sieben 100 per Hubschrauber nach Asunción, von dort mit dem Linienflugzeug nach Kapstadt, wo sie ihr Kollege noch einmal sehen möchte..

Carl schlief gut und fest, wieder kam die Hostess und diesmal kamen einige Koffer mit, die mit der feinen Ausstattung eines Consuls bestückt waren, nebst seinen amtlichen Dokumenten und Siegeln.
Der Hubschrauber hob pünktlichst ab, trotz des tropischen Regens.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 11



"Consul Carl-Franz Zossenheimer bitte!" rief man in Kapstadt im Terminal aus - zigmal, bevor Carl begriff, daß er mit "Consul" gemeint war.

Eine schwere schwarze Limousine mit Standern an den Kotflügeln und Chauffeur holte ihn ab, die Koffer wurden verstaut. Auf dem Beifahrersitz saß ein Sicherheitsbeamter mit der Pistole griffbereit und beobachtete alles ganz genau.
Sein Freund saß im Fond des Wagens, hinter geschlossenen Gardinen und Panzerglas: Das ist hier sehr nötig, denn es gibt noch immer ein paar versprengte Rebellen, vor denen man noch nicht so ganz sicher ist. Wir arbeiten aber daran.
Ich zeige dir, so fuhr er fort, erst einmal unser Bellevue, bevor wir in der Botschaft Brasiliens ein Gastmahl zu uns nehmen. Fachfragen wollen und sollen wir keine mehr erörtern, das zählt nicht mehr zu unserem Aufgabengebiet. Hier werden wir sehr aufpassen müssen, um nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen !

Die Trennscheibe zu dem Fahrer und Sicherheitsbeamten wurde hochgefahren:
Wir werden den großen Stern bilden, die "Arbeiter", die wir einmal waren, werden von uns gelenkt werden, falls sich der Bedarf dazu ergibt - wir empfangen nur Befehle von den obersten Stellen..

Danach wurde darüber kein Wort mehr verloren und man ließ die Tafel sprechen.
Ich habe ein Zimmer im ersten Hotel der Stadt reservieren lassen, damit dein Heimflug nicht hoppladihopp ins nächste Jetlag führt.
Der schwere Wagen steuerte nach der herzlichen Verabschiedung dieses Hotel an und der Portier und zwei Sicherheitsleute begleiteten den Herrn Consul in seine Suite.
Hier betrieb Carl erst einmal nur ausgiebige Körperpflege, bevor er sich in die weichen Kissen zur Ruhe bettete - und den Fernseher einschaltete - darüber muß er wohl eingeschlafen sein und mußte am nächsten Morgen von der Bedienung geweckt werden:
"Herr Consul! Ihr Flug geht in einer Stunde, entschuldigen sie die Störung, aber es wird knapp mit der Zeit"
Jaja, brummte er schlaftrunken, gab ein großzügiges Trinkgeld und zog sich an.
Der CD - Wagen wartete schon und so ging die Fahrt zum Cape Town International Airport, wo man ihn durch die Schleusen lotste, ohne Kontrollen, hier genügt der Diplomatenstatus und alle anderen Passagiere mußten sich anstellen. Die Blicke derer Passagiere waren immer köstlich für ihn..



Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 12



Consul Carl-Franz Zossenheimer flog über Kairo nach Frankfurt und war bald zuhause.
Die Fliegerei, so dachte er, ist heute eigentlich schon wie das Fahren mit dem Chauffeur.
Auch hier wurde er bereits von "seinem" Chauffeur ausgerufen und sie stiegen in den großen schwarzen Wagen mit Sicherheitsglas und den Standern an den Kotflügeln, inmitten der Haube ein Stern, der sich ein wenig nach oben streckte, wenn der Fahrer einen zu dicht kommenden Wagen durch flotte Fahrt abhängte. Dafür war er speziell ausgebildet worden und bewaffnet war er auch.

Die schwere Limousine fuhr langsam über den knirschenden weißen Kies des Hauptweges zur Villa, das Tor schloß sich wieder, Riegel wurden automatisch vorgeschoben. Kameras waren überall präsent und nicht versteckt angebracht.
"Helmut, sie können nun Feierabend machen, geben sie ihrer Gattin diese Blumen und die Flasche Schampus!"
Verbindlichsten Dank Herr Konsul !
Am nächsten Tag ließ Carl das Wappen Paraquay's an dem Portal der Villa anbringen, bezog sein neues Büro und ordnete erst einmal die Akten, bestückte den massiven alten Tresor, der in einem geheimen Raum gut versteckt war.
Das gleiche Modell stand wohl im Rathaus von Köpenick.
(Dieser stammte noch aus der Zeit Großvaters, den hatte wohl keiner gefunden, obwohl hier schon viele Leute herum geschnüffelt haben, in der Zeit nach dem Krieg.)
Während Carl noch in seinem neuen Büro werkelte, saß Hermann mit seiner Frau vor dem Fernseher und tranken den feinen Champagner aus Kapstadt.
Der Pfördner beobachtete die Kameras und füllte sich einen Becher Kaffee nach, wie jeden späten Abend.
Sein Kollege drehte mit den beiden Wachhunden die große Runde, diese Leute und die Hunde stammten von der Polizei - sie taten hier ihr letztes Jahr vor der Pensionierung Dienst.
Eigentlich sollte dieser Job ein ruhiger sein, doch zuweilen kam es ganz anders..
Die alten Verfolger seiner Vorväter waren wohl nicht mehr am Leben, wie viele seiner Landsleute, die der Seuche zum Opfer fielen, aber wohl neue, die von der Sache Wind bekamen; Die Taten und Daten der Geschichte hinterlassen bekanntlich Spuren..
Der Auftrag der Organisation war klar- die Schaffung der Wissensgesellschaft und die Beseitiung der Glaubensgesellschaft, die Schaffung einer neuen Klasse Mensch, gleich welcher Herkunft oder Hautfarbe. Carl schrieb seine Memos auf einen Stick, der als Füllfederhalter getarnt war und auch bei gründlichen Durchsuchungen nicht entdeckt werden würde.. das war ihm eigentlich durch die Satzung des Clans strikt verboten.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 13



Consul Carl-Franz Zossenheimer bitte!
Der Besucher an der Pforte machte einen herunter gekommenen Eindruck, er hatte wohl schon bessere Tage erlebt.
Der Pfördner hielt Rücksprache mit seinem Chef, der sich den Vogel per Video genauer ansah - und ausrief: Ben, bist du es?
Man erkennt dich ja kaum wieder!
Ein dürres Lächeln - ja, das ist er - laßt ihn herein.
Ben, ich erwarte dich an der Pforte.

Der Besucher sah sich staunend um, seine Schritte auf dem Kies wurden mit jedem Schritt sicherer.
Ben wurde als alter Freund aus der Zeit des Internates begrüßt, den er schon ewig lange nicht mehr sah.
Es war der uneheliche Sohn, der von Carls Vater verstoßen wurde, weil seine Mutter ihn ob der Herkunft der Familie aufbrachte und rebellieren ließ.
Na, alter N azi, wie ist es dir und Vater ergangen?
Oh, es waren gute Zeiten, auch wenn wir in gewisser Weise vorsichtig sein mußten - wir wurden von einigen Seiten tatkräftig unterstützt und hatten immer reiche Gönner, auch in Israel und in den USA.
Ich kenne diese Zeit nur vom TV und aus dem Geschichtsunterricht, genau wie du - aber die Ideologie blieb wohl im Untergrund haften, wie damals die Jesus-Story, die genug Märtyrer schuf.
Komm doch einfach herein, ich zeige dir das Gästezimmer, dort kannst du dich frisch machen. Soll ich Klamotten komen lassen?
Ja bitte, ich bin seit Wochen in den Wäldern unterwegs und konnte mich nur rudimentär waschen und rasieren, auf Autobahnraststätten..

Die Hausbediensteten holten einen passenden Hausanzug und Unterwäsche, entsorgten die total verschmutzte Kleidung und Schuhe.
Am Kamin trafen sich die Schulfreunde bei einem Glas feinsten alten Bourbon Whiskey und fingen eine lange Plauderei an über die "guten alten Studententage", wie sie das nannten.
Es wurde kalter Braten gereicht und frisches hausgebackenes Brot - beim Schampus schlug die Uhr schon drei Mal.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 14



Consul Carl-Franz Zossenheimer schlief am anderen Morgen sehr lange, während sein Besucher vor dem TV saß und sich die Zeit vertrieb.
Sie frühstückten auf dem Balkon, wo schon eingedeckt worden war - der milde Herbst in diesem Jahr war wunderschön, die alten Bäume im Park der Villa zeigten ihre schönste Färbung, ein laues Lüftchen ließ den Sommer noch gut erahnen.
Ben berichtete über Seuchen, Verfolgung von allen Seiten, weil sich die Opfer gegenseitig verdächtigten, Plünderungen und vom harten Durchgreifen "von oben", wo keiner wußte wer diese Leute waren. Angeblich ein Zusammenschluß demokratischer Politiker und Entscheidungsträger, die das Land und die Menschen retten wollen. Diese Bemühungen waren in allen Nationen konzertiert angelaufen und niemand kannte die Initiatoren der Bewegung- die Presse war zwar zuvor schon gleich geschaltet, sah sich aber nun am totalen Abgrund der freien Berichterstattung angekommen. Ben war- Carl ahnte es schon- Journalist geworden..

Ich rate dir dringend erst einmal untergetaucht zu bleiben - hat dich jemand erkannt?
Ich glaube nicht, meinte Ben leise, ich konnte mich kaum frisieren oder rasieren, man nahm an, ich wäre ein Tippelbruder, wie man so schön sagt.
Hier bist du sicher, denn Botschaften werden sehr gut abgeschirmt und mit Sicherheit niemals abgehört.
Aber wer sind die Bediensten, bist du sicher, daß diese nicht..
..nein, das kann ich mir nicht vorstellen, denn ich kenne alle Leute von früher her, die hat mein Vater ausgesucht.

Der Aufbau des Landes war in vollem Gang und auch die internationalen Handelsverflechtungen liefen allmählich wieder an, auch die mit Paraguay, weshalb diese Botschaft ihre Legitimation hatte.
Nur 10% der ursprünglichen Bevölkerung war noch da, überall standen Häuser leer, weltweit. TV und Rundfunk waren wieder hergestellt, wurden aber noch Jahre lang nur mit alten Produktionen bedient, was kein Wunder war.
Afrika, und Asien waren fast menschenleer, der arabische Raum ebenso, selbst Israel hatte es nicht geschafft und war nur noch leere Stätte. Die ursprünglichen Initiatoren hatten ihr Werk getan, aber auch hier - wie erwähnt - waren die allermeisten Menschen der oder den Seuche(n) erlegen, weil man eine globalisierte Welt nicht einfach so abschotten kann.
Carl ahnte nur, weshalb in eben den nunmehr menschenleeren Regionen gleich mehrere Erreger eingeschleust worden waren, die sich - deshalb die lange Forschung - nach einer gewissen Zeit gegenseitig eliminieren sollten.



***

Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 15



"Der Wiederaufbau läuft an, die nicht mehr benötigten Städte und Orte werden entfernt, zugunsten der Landgewinnung und Wiederaufforstung der Wälder, weltweit", so tönte es aus dem Radio, weil die TV-Programme nur noch ab 19 Uhr bis 24 Uhr ausgestrahlt wurden.
Consul Carl-Franz Zossenheimer saß behaglich auf seinem feinen Sofa und Ben versuchte ein Revolutionsbuch zu lesen, das er in seiner Studentenzeit schon nicht verstanden hatte..
Die Logistik des Landes war vor einer riesigen Aufgabe, die nur sehr schwer zu bewältigen sein wird - es fehlen an allen Ecken und Kanten Mitarbeiter.
Selbst in seiner alten Villa waren nur noch 5 von 25 Bediensten da, die beiden älteren Wachmänner nicht eingerechnet, was freilich zu kleinen Unannehmlichkeiten führen konnte, falls einmal ein größerer Empfang- aber dieser Gedanke schien ihm absurd zu werden..
Das ganze Land, ja überall in der Welt wurden sehr weite Flächen mühsam wieder aufgeforstet - um Asien und Afrika scherte sich niemand, hier hatte die Natur freie Hand, wie auch in Südamerika kaum noch von Besiedlung gesprochen werden konnte - nur in ein paar Zentren war Leben - geplantes Leben.
Von diesen "Fixpunkten", wie die Organisation das nannte, sollten die neuen Menschen ausstrahlen, aber kontrolliert in der Vermehrung und nicht wie die Jahrtausende zuvor wild durcheinander ihren Sitten nachgehen und mehr und mehr werden, bis die bekannten Probleme kamen, die wir gerade erst beseitigt haben..
Autostraßen wurden renaturiert, nur die zentralen Strecken blieben und auch die Flughäfen und Industrieanlagen, die nicht mehr nötig waren, Leitungen wurden zurück gebaut, Verkabelungen und Rohre waren unnütz- die Materialien wurden allesamt gesammelt und wieder aufbereitet.
Arbeitslose gab es keine mehr und jeder Versuch eine Religion neu aufzubauen, wurde mit dem Tode bestraft.
Desgleichen ging man bei politischen Aktivitäten vor, Wahlen wurden zum Fremdwort und auch Parteizugehörigkeiten, Geheimbünde und Sekten oder Parteien selbst wurden hart bestraft.
Die Länder ließ man nur noch als Provinzen (keine Nationen) bestehen und mit jeweils einem Gremium besetzen, das paritätisch und demokratisch entschied, mit einer neuen Satzung, die jene alten Gesetze ablöste:
Ähnlich wie die 10 Gebote, aber auf weltlicher Schiene angesiedelt.
Wer schwere Verfehlungen beging, wurde einfach erschossen, Gefängnisse waren somit überflüssig..
Manche trauerten der alten Zeit nach, so sie Zeit dazu hatten - alle waren vollauf beschäftigt in einer Arbeit eingebunden, die nach der persönlichen Eigung zugeteilt worden war. So haben eine Menge Leute ihr Hobby zum Beruf gemacht, Forschung und Entwicklung und Lehre auf eine ganz neue Ebene gehoben. Kinder wurden ausschließlich in Internaten erzogen, wo man sich ideologisch sicher war.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 16



Consul Carl-Franz Zossenheimer hört im Radio, daß man sich von der Juristerei, von den Religionen und von dem gesamten Journalismus befreit hat - weltweit - und nur Regionalreporter vor Ort zulassen will. Die Übereinkunft des Gott-Clans hat das bestimmt, wie die Justiz, die eben äußert einfach und direkt vor Ort funkionierte - durch Ortsgerichte mit Schöffen. Weitergehende Instanzen wurden abgelehnt, genau wie Parteien und Politiker..

Carl und Ben diskutierten noch eine Weile und waren sich bald einig: Nationalstaaten gab es wohl nur noch in den Geschichtsbüchern und so wurden sie zum Bezirk oder Gau einer Weltregierung. Russland und die USA haben sich von vorne herein ausschließen wollen, so erfahren die beiden weiter durch den Sender.

Aha, meinte Ben, der Gott-Clan ist wohl inzwischen dreigespalten, der Anfang vom Ende?!
Carl überlegte, was Ben's Äußerung in der Konsequenz bedeuten könnte - darüber kam die Schlafenszeit.

Am anderen Morgen, auf dem Frühstücksbalkon kam das Gespräch wieder auf das Thema:
Dreispaltung oder "Trinität", wie Gott, Vater und der heilige Geist?
Noch hatten beide Supermächte und auch die anderen Staaten ihre Atomraketen, aber kaum jemand, der diese Geräte hätte bedienen können, dafür hat der Gott-Clan Vorsorge getan.
Wer waren also die Leute hinter dieser Spaltung, wenn es denn eine solche war - noch hatten die Beiden keine Fakten in der Hand, um auf dieser Basis weiter diskutieren zu können.

Das ging eine ganze Woche so und niemand wollte etwas vom Konsul in seiner eigentlichen Eigenschaft, so hatten die Beiden lange Zeit, über persönliche Dinge zu plaudern.
Auch Ben war ohne Kinder, seine Beziehung war schon lange passe', Carl war eisern "Junggeselle" geblieben.
Das zu ändern war nun wirklich nicht mehr die Zeit, denn die Bevölkerung war eben extrem ausgedünnt und eine Partnersuche ziemlich aussichtslos.
Nach weiteren Wochen schien sich das Blatt gewendet zu haben..



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 17



Es funktionierte eine ganze Zeit kein TV- und kein Radiosender, man brachte nur eine Schleife:
"Der Rat hat sich in Klausur begeben und bittet um ein wenig Geduld, bis neue Order kommt."
Das ging wochenlang so, bis Carl das Gerät schon ausschalten wollte - immerhin ging der Strom noch - als endlich Musik kam und nach einer Weile "Die gute Botschaft" verkündet wurde:

"Liebe Erdenbewohner! Wir haben beschlossen, die Nationen allesamt aufzulösen und nur noch geographische Begriffe und Gaue gelten zu lassen. Fortan wird kein Land seinen Namen, Hymne und Flagge behalten, alle Gesetze wurden schon gleichgeschaltet, wie sie alle wissen. Die Umwidmung von Waffen und Kriegsgerät für zivile Nutzungen wurde angeordnet und wird streng kontrolliert. Mit Ausnahme von Jagdwaffen hat nur noch das Ortsgericht eine Dienstwaffe zur Vollstreckung nicht sozialisierbarer oder toxischer Personen. Wir setzen auf eine neue Welt, die sauberer und friedlicher werden wird. Arbeiten wir gemeinsam an dem großen Projekt der Menschheit !"

Hast du das gehört ?
"Erdenbewohner!"
Woher kommen diese Typen eigentlich?
Das wußte auch Carl nicht zu beantworten, denn er hatte auch nur die 3. oder 4. Ebene der Entscheidungsgewalt kennen gelernt und das waren gestandene Männer, keine Frau war dabei, wie er lakonisch feststellte.
Die Beiden gingen im Park spazieren, während Carl eine Nachricht auf seinem Tablet erhielt, das über Satellit lief - alle anderen Telefonleitungen waren tot und die Kabel verwertet.
Das Gerät blinkte eine Weile, bis man das bemerkte- eilig klappte er es auf und fand die Botschaft vor:
" Nachricht an alle Consuln, hier: Carl-Franz Zossenheimer "
Was ist das denn, ein "Allsehendes Auge" als Absender?
Ben staunte.
"Vertraulich, diese Nachricht darf keine 2. Person erfahren!"
Ben ging ins Nebenzimmer.
"Carl Zossenheimer wird ab sofort in die Planungsstelle "Naher Osten - Afrika" nach Kairo versetzt, treten sie ihren Dienst unverzüglich an, sie werden in einer Stunde abgeholt.."

Ben bekam von Carl den Tipp zu verduften, was er denn auch tat und packte in aller Eile seine nötigsten Dinge zusammen, denn es war schon eine halbe Stunde um, bevor er die Nachricht vorfand.
Sie verabschiedeten sich herzlich und Carl gab ihm noch ein Empfehlungsschreiben mit auf den Weg, mit Dienstsiegel der Botschaft.



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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 18



Ihm war schon im Flugzeug klar geworden, daß er dort total veränderte Verhältnisse vorfinden würde - schon bei der Zwischenlandung in Rom kam ihm alles merkwürdig still und dunkel vor. In Kairo war sogar im Terminal das Licht aus.. und nur die Landelichter funktionierten!

Die weiteren Instruktionen kamen schnell:
"Das Rassenproblem ist gelöst, es gibt keine mehr, wie sie schon bald feststellen werden. Ihre Aufgabe besteht darin, eine Versorgungs-Infrastruktur zu planen und in der Anfangsphase zu kontrollieren, bevor ihnen neue Aufgabengebiete anvertraut werden.."

Er wurde zu seinem Domizil- wieder war es eine Botschaft- gefahren und zog dort ein.
Er war noch nicht ganz angekommen, da kam auch schon die 1. Nachricht und die hatte es in sich:
Wie sie bemerken werden, haben wir die Fortpflanzungsfähigkeit nun auf alle Erdteile gegen Null reduziert und richten überall Kinderzentren ein, weltweit. Die Instrumente fußten auf ihren Forschungsergebnissen.
Sie haben den ehemaligen nahen Osten und Afrika in ihrer Obhut und sollen überwachen, was vor Ort bereits läuft.
Ihr erster Termin wird in Marrakesch sein.
Noch am gleichen Tag ging die Reise los und vor Ort merkte er, was man getan hatte:
Die Frauen waren nur noch empfängnisbereit, wenn sie ein bestimmtes Medikament bekamen und künstlich befruchtet wurden.
Der dortige Laborleiter erklärte:
Es wird nur noch eine "Rasse" Mensch geben, keine unterschiedlichen Merkmale, wie Hautfarbe und Größenwuchs oder Empfindlichkeiten zu Tumoren etc. Die religonalen Physiognomien haben wir beibehalten wollen, damit die Individuen nicht gleichgeschaltet sind. Diversifikation im Zuchtmodus sozusagen. Ich weise sie genauer ein, damit ihre Aufgabe überhaupt zu schultern ist.
Ich beneide sie nicht, denn nicht alle spielen gerne mit, zumal "Fehlbildungen" und "willkürliche Fortpflanzung" sofort unterbunden und beseitigt werden müssen, wollen wir unser Ziel erreichen.
Alle Frauen im gebährfähigen Alter haben sich in der empfangsbereiten Zeit in den Zentren einzufinden.
In der Zeit der Schwangerschaft werden sie finanziell gut unterstützt und durch jüngere und ältere Frauen betreut, die als Hilfen dienstverpflichtet sind.
Der neue Mensch wird eine einheitlich braune Hautfarbe und glatte blonde oder braune oder schwarze Haare haben, blaue und braune und schwarze Augen, wegen der Diversi.. ich weiß, unterbrach ihn Carl, schon klar.
Nicht ganz, unterbrach ihn der Leiter, "das Aggressionspotential haben wir auf ein Mindestmaß reduzieren können, darauf sind wir besonders stolz."
Wir sind schon seit Jahren an diesem Projekt -und- ich bin einer der ersten neuen Menschen, wie die meisten Unterzeichner des allsehenden Auges.. wir hatten uns in der Planungsphase gegen den einheitlichen "Standardmenschen" durchgesetzt, der weltweit absolut gleich aussehen sollte, was technisch durchaus machbar gewesen ist. Die Resistenz gegen allerlei Viren ist uns jedoch gelungen einzubauen.

Endlich sind rituelle Beschneidungen und ähnlicher Unfug zu Relikten aus der Vergangenheit geworden.
Jegliche Religionsgebäude wurden vom Erdboden entfernt, bin in die Fundamente hinein, alle Symbole gründlich entfernt, auch aus den Geschichtsbüchern und Büchereien, die allesamt vollkommen neu aufgebaut werden sollen. Alle alten Werke sind verheizt worden, nebst Bildern und Kunstwerken aller Art. Kein Kultgegenstand ist mehr vorhanden, Ausgrabungen wurden verboten. Die Pyramiden sind zu Baumaterial am Nil geworden, damit Wasser zurück gehalten werden kann. Alte Bild- und Tonarchive sind ebenso beseitigt worden. Die Menschen mußten alle Bilder, Dokumente und Filmmaterialen zu einer Sammelstelle bringen- wer etwas unterschlug, wurde erschossen.

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Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 19



Carl war also die nächsten Monate damit beschäftigt, anhand der Schablone und Tabellenvorgaben Kontrollen an den Schaltstellen der Kinderzentren, wo fast nur noch Zwillingsgeburten vorkamen. Jede abweichende Form wurde stillschweigend beseitigt. Die Samen stellte man längst schon künstlich her, so daß man den fast geschlechtslosen Menschen vor sich hatte, der das Planziel war: Frei von störenden Hormonschüben und fast vollkommen krankheitsresistent.

Selbst Friedhöfe wurden eingeebnet und die Verbrennung von Leichen angeordnet - mit Versenkung im Meer, anonym.
Der Gott-Clan hat ganze Arbeit geleistet, murmelte Carl und flog nach Kapstadt weiter - unterwegs hat er nicht einen einzigen schwarzen Menschen gesehen.
Als er sich am Zielort mit seinem alten Freund traf, berichtete er ähliche Dinge auch aus dem asiatischen Raum, wo kein typischer Chinese, Pakistani oder Inder, kein Mitteleuropäer mehr zu sehen war, auch kein Japaner, pflichtete ihm eine Stimme aus dem Hintergrund zu: Es war Ben, der ein Agent des Gott-Clans war und sich nun zu erkennen gab: Auch wir müssen auf "Nummer Sicher" gehen, ich hoffe du kannst mir die Sache verzeihen: Daß du mich aus dem Raum geschickt hast, als die Botschaft zu dir übermittelt wurde, war dein Test. Solche Tests wird jeder über sich ergehen lassen müssen.. jeder von uns kann zum Agenten auf Zeit ernannt werden!

Die Zahl der Kriminalfälle sank derart rapide, daß keine Statistik mehr geführt zu werden brauchte. Die Pistole der Ortsgerichtsbarkeiten blieb im Schrank.

Der logistische Neuaufbau der globalen Strukturen wurde das nächste Großprojekt, das eine hohe Einsatzbereitschaft von allen neuen Menschen verlangte: Wenn die letzten typischen Europäer, Südamerikaner oder andere ethnische Gruppen ausgeräumt oder ausgestorben sein werden, beginnt der Traum des Clans Wirklichkeit zu werden und man war sehr nahe an diesem Ziel. Lebensverlängernde Maßnahmen für "Altrassen", die jene Seuchen überlebt haben, wurden nicht gewährt, keine Operationen und keine Heilkuren etc.

Das verkabelte Internet und Festnetztelefonnetz fiel weg, zugunsten der Handy-Lösung, NUR die Organisationsstellen der erweiterten Welten - Lenkung verfügte über einen Satellitenanschluß für das Internet, das inzwischen nur noch kabellos verschaltet war:
Die Funktion der Knotenpunkte erledigten zwei Stationen auf dem Mond- einer auf der Tag- und einer auf der Nacht-Seite.
Carl machte seinen Job ein paar Jahre, dann kamen die erste große Welle an Kindern in die Kindergärten und Schulen.
Die Kinder waren ruhiger und ausgeglichener, Rassenvorurteile waren endlich beseitigt und der Glaube wurde in Richtung "Allsehendes Auge" kanalisiert, aber keine Schriften und Gebetsstätten zugelassen.
Die Priester waren NICHT vom Gott-Clan, sondern weltliche, verdiente Mitbürgerinnen, ja es waren nur Frauen zugelassen, damit die Geschlechter gleichberechtigt und nicht konkurrierend empfunden wurden. Das galt freilich auch in beruflichen Ebenen aller Art.
Dieses "allsehende" Auge war freilich mit den Consulaten verbunden, die wiederum einen Draht zu den höheren Stellen besaßen. Fortan wurden Gebete "erhört" und das förderte die Gläubigkeit und Lenkbarkeit der Menschen ganz enorm.
Schulen waren allesamt vom Weltrat eingerichtet und weltweit gleichgeschaltet.
Viele schöngeistige Wissenvermittlungen fielen weg, Ethik, Rhetorik, fremde Sprachen und Religion oder Kunst - desgleichen der Geschichtsunterricht ebenso, Sport trieb man - wegen des unerwünschten Wettbewerbsgedankens - nur als Gymnastik. Der Fokus lag klar auf den Naturwissenschaften. Es gab nur noch Englischunterricht, der sich ziemlich von der Muttersprache Englands und der USA entfernte, je mehr die Zeit fortschritt.

Russland und die USA hatten nur noch so wenige Menschen, daß deren Terratorium einfach mit übernommen worden ist - die restlichen Bewacher der alten Staaten bekamen gute Posten und schon waren sie auf der Seite der Weltregierung.. allemal besser als an Hunger zu sterben.



Kartuschen - Thema: Der heimlich - unheimliche Gott-Clan, fiktiv, Folge 20



20 Jahre nach dem Gott-Clan war die Erde klimatisch gesundet, die Gletscher und Pole erholten sich zusehens, der Individualverkehr war nur mit elektrisch betriebenen Kabinen, die über Induktionsschleifen fuhren - getan. Neue Orte entstanden - ausschließlich an diesen zentralen Verkehrswegen zur Linken und zur Rechten. Weite Gebiete waren renaturiert und unbewohnt, ohne Straßen, nur durch Feldwege erschlossen. Wo einst Städte und Dörfer waren, sah man heute Wälder und Felder und Solaranlagen und Windräder. Alle anderen Kraftwerke wurden verboten, desgleichen die Nachtarbeit, weil in der Nacht kein Strom vorhanden gewesen ist, das Internet und TV nur über den Haus-Akku betrieben werden konnte. Niemand hat gehungert oder gefroren, es gab keine Kriege und Konflikte, keine Mörder und Verbrecher, keine Politiker und Börsenspekulaten und.. kein Geld, keine Prediger und Missionare ! Die benötigten Materialien und Ernährung, schulische und ärztliche Versorgung wurde kostenfrei in den Betrieben zur Verfügung gestellt, wie auch die Lebensmittel etc. wer nicht mehr arbeiten konnte, den hat man zur Bewachung der Tierherden eingesetzt oder für leichte Verwaltungsarbeiten. Sehr kranke Menschen gab es kaum, die hat man in den Krankenhäusern einfach würdig und auf eigenen Willen hin eingeschläfert. Flugzeuge wurden nur von Lenkungsorganen genutzt und mit Fracht vollgeladen, wenn sie nicht ausgelastet waren - eine einzige Fluggesellschaft löste diese Aufgaben weltweit, desgleichen tat man beim Schiffsverkehr. Die Bahn ist im Museum gelandet, wie Taxis, Waffen und Fachwerkhäuser. Hochhäuser sah man im Museum nur noch auf Ansichtskarten und Filmdokumentationen. Statt Brücken baute man durchsichtige Röhren, die auch Inseln erschlossen. Den Mond hat man besiedelt und als riesigen Satelliten zur Kommunikation und als Raumbasis eingerichtet. Im TV wurde erklärt, daß diese Resourcenverbräuche nur eine Kleinigkeit gegen die Verschwendung durch Kriege und Börsen - Spekulationen und Befriedungen religiöser Auseinandersetzungen gewesen seien, also praktisch zum Nulltarif geleistet werden konnten. Keine Rentenkassen, keine Sparkassen, keine Spielkasinos, keine Bahnhöfe, keine Großflughäfen, keine Armeen und keine Waffenschmieden, keine Eliteschulen und keine Gettos, kein Hass und keinen Neid, keine Ahnenforschung, keine Friedhöfe, keine Eifersucht und kein Leid.. aber so ganz emotionslos wurden die neuen Menschen nicht gemacht, es sollten schon noch Individuen sein, sonst wäre die Entwicklung des Menschen hier zuende gewesen - die neue Lebensform wurde auf 5 Personen-Haushalte festgelegt, Singletum ist verboten, damit keine "querulatorischen Gedanken" oder "Grübeln" entsteht ! War die 5 Personengrenze überschritten, wurden "ledige" Angehörige auf eine andere Gruppe verteilt. Die Homo- und Hetero-Ehe war aufgelöst.

Bald wurde die Wüste kultiviert, der Dschungel und die Regenwälder als grüne Lunge reaktiviert, alte Kulturdenkmale hat man abgebaut, gleich welcher Art diese an die untergegangenen Kulturen erinnerten. Auf diese Weise war der zuvor überbordenen Tourismus mit seiner gigantischen Umweltverschmutzung besiegt. Nun war das Paradies überall auf der Welt. Wo es zu kalt war, hat man Kuppeln gebaut, wo zu zu heiß war auch - die Klimatisierung war Standardprogramm. Jede dieser Kuppeln war wie ein großes Dorf, wo jeder jeden kannte - mit eigenem Ortsgericht, das ehrenamtlich von der / dem Ältesten gehalten wurde, wie in der Steinzeit. Die Kinder spielten wieder unbehelligt in der sauberen Natur.. und waren kerngesund, was auch an den neuen Genen lag, die von jeder früheren Sorte Mensch die besten Eigenschaften beinhalteten. Die Befruchtung auf natürlichem Wege hat man schon bei der Geburt durch Sterilisation verhindert und somit unschädlich gemacht. Die Forschungszentren wurden vom Gott-Clan geleitet- unterirdisch und ohne Wissen der Bevölkerung. Carl hatte ausgedient und soll irgendwo in einem Krankenhaus "heimgegangen" sein, ohne Aufsehen, wie bei allen Erdenbewohnern.

Ende




***










Kartuschen-End-Thema: Unter dem Thema Heimat


Unter dem Thema "Neue Freude am Thema Heimat" sind heute einige aufgewacht und haben sich an meine Gedanken dazu -ganz offenbar- angeschlossen, aber -wie nicht anders zu erwarten, wenn "Wissenschaftler" ins Spiel kommen- unter dem Aspekt Wirtschaft..

zdf/nachri chten/heute/deutschland-studie-heimat-100.html

"In der Stadt ist wohnen zu teuer und auf dem Land gibt es keine Arbeit!"
Man spricht von der daraus resultierenden Finanzlage der Doerfer, so das Fazit der Meldung:
nachric hten/heute/deutschland-studie-stadt-oder-land-100.html
Dabei haben die guten Leute uebersehen, dass die Lohnsteuer dem Wohnort zugute kommt, die Pendler einen wertvollen Beitrag zur Sanierung leisten. Allerdings beklage ich die Verschwendung durch ueberbordende und viel zu hoch dotierte Kommunal-Dienstposten, deren Besatz sich eher als Entscheider fuehlen, denn als Mitbuerger.

Die Sache mit der Statistik ist schon von jeher ein zweischneidiges Ding gewesen, das nicht nur fadenscheinig nach "Darseinsberechtigung" riecht, als nach sinnvoller Aktion.

Es ist wohl so, dass einer dieser Leute recht hat, wo er meint:
"Die Ortskerne werden heute so gut hergerichtet, wie sie damals wohl nie gewesen sind- bestimmt kannte man keine Blumenkuebel mit Geranien darin vor den Haeusern.."

Er resuemiert, dass man sich seine Heimat heute so schoen wie moeglich gestalten will - und da hat er recht: Nicht die Speckguertel, die am Ende des Reports so hoch gelobt werden sind das Ziel der Dinge, sondern vielmehr die vielen kleinen Orte, die eben sinniger an die Fernverkehrsstrecken eingebunden werden muessen und da habe ich bei "Hessenmobil" keinen guten Eindruck. (Das Weglassen alter Ortsnamen durch die Zusammenlegung in Grossgemeinden ist so ein Aberwitz.)

Viel besser waere der systematische Ausbau des oeffentlichen Nahverkehrs mit sicheren Parkplaetzen fuer die Pendler oder die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Bahnhof oder noch besser mit einer Pendelbus-Anbindung. Dazu muss man Erhebungen machen - wer arbeitet wo und wer muss zu welchen Zeiten fahren? Dazu muessten die Dienstzeiten der Pendler von der Arbeitgeberseite etwas flexibler werden, wovon beide profitieren: Motivierte und ausgeruhte Mitarbeiter sind besser als durch Stau's gestresste ! Bezahlt werden kann das locker von den eingesparten Kosten fuer das Pendel-Fahrzeug. Flankierend koennte ich mir eine Staugebuehr fuer alle Fahrzeuge vorstellen, aehlich wie eine Strassenmaut, was aber die letzte Finanzierungsmassnahme sein kann. Einsparungen in der Landesverwaltung und in den Ministerien waeren ein sinnvollerer Anfang.

Platz ist hier nicht das Problem, eher die Anbindung an die Arbeitsstellen.

Fazit: Auf dem Land ist noch viel Raum zum Wohnen, zur Entfaltung und fuer die Familie - mit sehr hohem Freizeitwert, der die "kulturellen" Dinge* der Stadt spielend toppen kann -packen wir's an !

*Ich habe an 5 Stellen in Frankfurt gewohnt oder gearbeitet- danke nein, die Stadt brauche ich nicht!



Es gibt noch viele Leerstaende, die durch Ueberalterung kamen - nicht nur Bauernhaeuser, sondern gerade die Haeuser aus den 1950-1970iger Jahren, die bautechnisch wenig problematisch sind, bieten lohnenswerte Alternativen zum Neubau. Eingewachsene Grundstuecke mit Ambiente und dem Zuhause-Gefuehl sind immer wieder das (muehsame) Pendeln wert. Die Kinder wachsen sicherer und freier auf als in der Stadt:
"Es braucht ein Dorf um ein Kind gross zu ziehen"

Wie waer's mit der laendlichen Art der "Selbstverwirklichung" durch einen eigenen Kraeutergarten, einen Pool, Wintergarten oder ein Gewaechshaus? Unmittelbar beim Hauseingang frische Petersilie fuer den Salat holen? Die Kinder gut beaufsichtigen koennen, wenn sie gefahrlos auf dem eigenen Grundstueck spielen? Ich finde, dass das Leben auf dem Land fuer eine gesunde Familie unerlaesslich ist - mit Vogelgesang am Morgen als Weckdienst und den ganzen Tag hindurch bis die Amsel das Nachtlied singt..

Geschickt eingerichtet, reicht ein Auto fuer die Familie, wenn der Hauptverdiener mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann und ausgeruhter oder entspannter ankommt. Unterwegs in der Bahn kann man lesen der etwas auf dem Tablet vorbereiten- alles kein Problem. Gut, die Fahrten dauern laenger als mit dem Auto, dafuer faellt auch das Unfallrisiko weg, der Tuev, die Steuer, die langen Wartezeiten der Inspektion, die hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Das gibt Luft fuer neue Dinge.

***







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Kartuschen - Thema: Anti - Depressiva ?!


An dieser Stelle scheint mir ein "Rezept" gegen das bekannte Phaenomen (Alters?) - Depression, diese Form der Gedanken, wie "ich werde nicht mehr gebraucht" oder "niemand interessiert sich fuer mich" oder "ist ja sowieso alles egal" - angebracht !
Inzwischen leiden auch schon junge Leute darunter, teils weil sie keinen "Partner" oder keine Arbeit finden - mir geht es an dieser Stelle eher um die altersbedingten Niedergeschlagenheiten, die viele Leute haben.
..und die muessen absolut nicht sein !

Ich moechte nicht nur zum Kochen anregen auf meinen Seiten, was uebrigens sehr entspannend und anregend zugleich sein kann, sondern auch zum Spuelen des Geschirres mit der Hand - ich halte das, genau wie das Giessen im Garten mit der Giesskanne statt mit dem Schlauch - fuer eine wunderbare "kontemplative" Entspannungsuebung, bei welchen man die Gedanken baumeln lassen kann..

In der dunklen Jahreszeit kommen solche trueben Gedanken wie ein Dieb in der Nacht - schleichend setzen sie sich fest und zermuerben jeden Optimismus, besonders dann, wenn zeitgleich eine Ueberdosis an halbstuendlichen Nachrichten "konsumiert" wird !

Mein Rat ist nur einer zur Selbsthilfe, gewiss nach "Hausmanns Art":
Lichtinseln schaffen - das kostet heute nicht mehr so viel Strom -
ein paar Pflanzen in der Wohnung -
den Tisch schoen decken, auch wenn kein Besuch kommt -
moeglichst bunt essen und mit Phantasie Neues probieren -
eine Massage wirkt Wunder, genau wie ein Sprudelbad in der Therme !
Wer "schwerer" ist, sollte einmal die Woche einen Diaet-Tag einfuehren..
Innere Zufriedenheit kommt auch durch das sich-wohl-fuehlen-in-der-eigenen-Haut.

Statt zu frueh fruehstuecken einfach mal eine Stunde laenger am PC sitzen und in Ruhe mailen oder - wie bei mir hier - die Homepage schreiben oder wie bei meiner Frau, die Sudoko am Tablet macht..
Gut Lueften ! (Stoss-Lueftung)
Jeden Tag spazieren gehen - auch wenn mal der Schirm noetig sein wird.
Danach eine Kanne Fruechte-Tee machen und in Ruhe ein gutes Buch lesen.

Tipp: Wir haben uns Tee-Tassen mit dem Lieblingsmuster gekauft, wo ein Teesieb und ein Deckel zugehoert, ein richtiges "Genieser-Besteck" fuer den Nachmittag, wenn es guten Ostfriesen-Tee gibt, den wir im "Teezimmer" einnehmen:
Das Teezimmer ist eigentlich das leerstehende Kinderzimmer, das mit zwei Ohrenbackensesseln aus Weidegeflecht mit passenden Fuss-Schemelchen und einem Tischchen fuer die Tassen- ausgestattet ist. Zwei Leselampen und die winzige Computer-Ecke, die hinter einem schmalen Regal fast verschwindet, lassen den Raum grosszuegig wirken. An einer Wand sind die Musik- und Filmkonserven und Familienbilder angebracht - mehr hat dieser Raum nicht noetig.

Wir haben alle Tueren - ausser der Badezimmer- und Schlafzimmertuer entfernt und leben mit freiem Blick in der Wohnung und nach draussen ohne Roll-Laeden wie in einem Baumhaus im ersten Stock. Auch das macht gute Laune und Stimmung. Vom Bett aus, das unter einer Dachschraegen steht, kann man durch das Fenster den Sternenhimmel sehen..

Spontane Ideen wuerzen den Tag - wer sagt, dass man nicht mal "bummeln gehen" kann, auch wenn es Montagmorgen ist?
Zum Wohlfuehlen gehoert auch die gegenseitige Anerkennung, das brauche ich hier nur am Rande zu erwaehnen..
..der Gedanke der "Hausmann's Kocherei" kam daher, dass meine Frau all die Jahre mit den Kindern fuer uns alle gekocht hat - obwohl das nicht gerade ihr Hobby ist. Nun gebe ich -seit vielen Jahren- das zurueck: Dazu gehoert freilich auch, dass sie den Tisch weder decken noch abraeumen muss, "all inclusive" sozusagen !

Ich schreibe diese Zeilen an einem sehr trueben Regentag, Kuehle, windig- trotzdem gibt es heute Mittag "Portugisische Bratkartoffeln" mit Rosmarin und Sardinen und Oliven
aus der "Garkueche", die nahe der Terrasse steht..
Selbstverstaendlich kann man auch "auswaerts" essen gehen, wenn das nicht zu kalorienreich ist oder zu oft passiert.
Ein wenig mehr an Spontanitaet kann man er-ueben..



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Denkwuerdige Leute

Wie viele seltsame oder denkwuerdige Leute machen heute bei uns Politik, man muss sich wirklich wundern.

Kuenstler sind gerne "schraeg" oder "schrill" - das muss wohl so sein.
Warum oder wieso sind die Macher so arg fremdelnd, die in der Wirtschaft oder in der Politik das grosse Bestimmen haben ?!

Kommt das nur mir so vor?
Nachtrag 1.Feb.2021- gerade hat man eine Behördenbedienstete festgenommen,
die mit einem ihrer Klientel verbandelt ist- und gemeinsam hat man schwere Drogen vertickt.
(Diesmal waren es Wurzelmenschen aus Kirgisien - das nächste Mal können es
Wurzelmenschen sein, die zwar hier geboren sind, aber als Türken gelten wollen.
Eine Senatorin aus Berlin fordert 35% Quote für Fremdstämmige in allen Ämtern! )

Interessant finde ich, dass das allen zufaelligen Gespraechspartnern unterwegs
und auch den Bekannten sehr aehnlich geht:
Es wird in der Bevoelkerung mit wachsender Skepsis angesehen, was sich im Olymp abspielt.

Die heben sich gegenseitig auf die Posten, Positionen und hohe Ebenen der Entscheidungsgewalt - ganz ohne die Bevoelkerung..

Wir bekommen immer wieder die gleichen Personen oder Charaktere vorgesetzt.
Sehe ich zu viele Science Fictions, wie vom Himmel gefallene Dinge,
eine heimliche Invasion von Aliens?

Sind die aus Melonen gewachsen?

"Wer als Haendler ASA Analystics nutzt, wird den Markt beobachten" Die Uni Potsdam hilft das Web auszuspionieren fuer eine amerikanische Gesellschaft.. das heisst, sie lesen von moeglichst allen Browsern alles mit, was die User oder Kunden weltweit einklampfen.. alles wird aufgearbeitet und festgehalten - die DDR laesst gruessen! "Ceta ist durchgewunken" - aber am deutschen Kunden vorbei, "Karl der Kaefer wurde nicht gefragt, man hat ihn einfach fortgejagt.." Diese Dinge werden das Wahlverhalten garantiert hart beeinflussen, denn TTIP kommt ja auch noch und dann ist die "Groko" unvergessen. Es ist ein breiter Trend zur Undemokratie erkennbar, ganz ohne Zweifel ! Niemand hat eine Volksbefragung auch nur in Erwaegung gezogen, als es um die Wiedervereinigung, um die EU - Mitgliedschaft oder um die Einfuehrung des Euros ging, niemand wollte wissen, ob unsere Verteidigungsarmee die "Deutschen Grenzen am Hindukusch verteidigen" soll - man hat alles ueber unsere Koepfe hinweg entschieden, wie bei unmuendigen Kindern. So hoch ist der Defizit an Demokratie zu beziffern.. in einer Art Fegmuehle durch die "Politik-Darsteller" getan, gegen die Bevoelkerung gerichtet. PS: Glueck Fa cebook hat vor Gericht gewonnen und darf alle Daten der Wo rtsapp Nutzer auswerten..







***





"Uboot-Kartusche"



Ende September 2020 ist es schon recht frisch, wir haben deshalb den Grillkamin angeheizt. Im Vordergrund ein Spiritus-Licht, dahinter der Kugelgrill mit dem Schweinebraten (Niedrigtemperatur), hinten die Räuchertonne mit dem Käse drin. Links davon die Grillstation mit dem Holz und allerlei Grillkram. Die Hütte mit der Schublade hat ein Induktionsfeld und eine große Elektro-Grillpfanne und eine Fritteuse mit Öl. So kann nichts mehr schief gehen. In der Schublade ist das Besteck und unten drunter die Teller.

Sehenswert fand ich diese Situation, weil 4 Feuerstellen auf einmal in Betrieb waren.

Man kann in dieser Räuchertonne Käse kalt räuchern, d.h. nur der Rauch kommt oben an, die Hitze muß man vermeiden. Der so geräucherte einfache Gouda schmeckt nach dem Abkühlen traumhaft und hält sich locker eine Woche im Kühlschrank. (Folie) Ich verwende 3/4 Buchenschnitzel und 1/4 Whiskey-Pellets.
Den Käse gab es nicht zu dem Essen, aber dafür Muttis Kartoffelsalat mit Äpfelchen, Gurken, Eiern und selbstgemachter Maionaise, garniert mit frischer Petersilie aus dem Garten !






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