plaetzchenwolf - Private Unterhaltungsseite mit vielen Themen.

Reihenweck 3








Das heutige Denken wird bei diesem Bild sehr deutlich, die Kinder der Grundschule
sollten dieses Rätsel lösen, bei dem nur ein Streichholz verändert werden soll,
"damit die Gleichung stimmt"
(Nicht etwa: "Damit die Lösung oder das Ergebnis stimmt".
Die Hinführung zum hintertriebenen Denken ist allerorten deutlich zu spüren.
Es handelt sich um ein gesellschaftliches Phänomen, das durch die Umstrukturierung
der letzten Jahrzehnte gekommen ist:
Den Anfang haben die 1968iger gemacht.



***





#Anhang: Kleine Wunder



Dass wir heute so viele kleine Wunder genießen koennen,
nehmen nur wenige Menschen wahr- so richtig erst, wenn eine Erkrankung hat
und im Schrank Tabletten findet oder im Regal abgepackte Milch.
Die Vorratshaltung ist immer ratsam, wenn man mal nicht so gut drauf ist um einzukaufen.
Sogar Brot gibt es in Dosen - fertige Essen, die zwar einfach sind, aber nahrhaft.
So guenstig kann keiner kochen, wie Konserven in den Geschaeften angeboten werden.
Strom kommt aus der Steckdose, Waerme aus dem Heizkoerper, ohne dass man dafuer Holz hacken
oder erst einmal im Wald Aeste sammeln muesste, wie das frueher war.
Wir werden mit Unterhaltung und Neuigkeiten versorgt und viele kleine Wunder
um uns herum erleichtern das Leben.
Dass man Mineralwasser und Saefte und Bier in der Flasche
kaufen konnte, ist noch nicht so lange her!
(Im Gegensatz zu Wein)
Heute sind Fische und Gefluegel, Fertige Essen, Gemuese aller Arten bis Pommesfrites
und Speiseeis in den Kuehltruhen der Geschaefte - bis daheim in die eigene hinein -
sogar frei Haus lieferbar !
Niemand spricht ueber das Leitungswasser, das in guter Qualitaet ins Haus kommt,
von dem kleinen Wunder der Klaeranlagen und Wasserspuel-Toiletten,
von der Muellabfuhr und vielen anderen Dingen des taeglichen Lebens..
..an dieser Stelle meinen Dank fuer diese kleinen Wunder !

So sollte man ab und an auf die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten verweisen, welche wir so selbstverständlich jeden Tag nutzen: Den Wasserhahn, die Glühbirne, Türen, Fenster mit ihren Dreh-Kipp-Beschlägen, Treppen - ja, gerade Treppen! (Die müssen berechnet werden und genau geplant, gegossen etc.)






Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Zucker und Verstopfung?


Unsere Tochter hat bei ihrer Juengsten beobachtet, dass sie eine schlimme Verstopfung immer dann bekam, wenn sie zuviel Limonade getrunken hatte.. (Was normalerweise nicht der Fall ist, weil den Kindern das suesse Zeugs verweigert wird - unsere Tochter ist gelernte Krankenschwester)

"Am ehesten findet man bei ballaststoffarmer Ernaehrung die Ursache fuer Verstopfung, aber auch durch Bewegungsmangel verursacht. Ein hoher Gehalt an Fett und Zucker koennen den Verdauungsprozess verlangsamen, so wird zu viel Fluessigkeit aus dem Stuhl genommen und die Verstopfung entsteht"

Wie weit sich kuenstliche Zuckerstoffe auf den Insulinhaushalt auswirken und ob das ebenfalls zu Verstopfungen fuehren kann, entzieht sich meiner Kenntnis - ich bin ja kein Mediziner - aber zu einer schlackstoffreichen und fett- oder zuckerarmen Ernaehrung kann ich immer nur raten.







Kartuschen-End-Thema:
Es kommt darauf an, was man damit machen will


Wie bei allen Dingen kommt es darauf an, was man damit machen will; Ich kenne genug Leute, die eine Kamera als Statussymbol haben oder hatten, aber auch solche, die mit Einfach-Technik zaubern koennen. Mancher rennt mit Stativ und Kamera-Klotz herum, wie ein Kameramann vom Fernsehen - es kreißte der Berg und gebar letztlich nur eine Maus! Wer bildverbessernden Hilfsprogrammen -egal ob in der Cam oder spaeter am PC- die Regie ueberlaesst, macht keine Aufnahmen mehr, sondern Artefakte oder Collagen- die man ueberall in den Fotoforen bewundern kann und mit den glatten Werbebildern praesentiert bekommt. Ich komme aus der "analogen" Ecke, vollkommen ohne jede Automatik und bin -bis sich bessere Umsetzungen ergeben- digital zugange, was man den Bildern aber nicht ansieht. (C41 und die Kosten fuer Fachvergroesserungen waren mir zu teuer, zumal laengst alles analog fotografiert und abgeheftet wurde, was ich mir in den Sinn gesetzt hatte- heute ist das Web mit der kl. Hobbypraesenz der Sinn meiner Landfotografie: Ein Gegenpol zu den aufgepeppten Sachen.) Ein eigenes Fotolabor war mir doch zu viel Aufwand und .. gesund sind diese Chemikalien nicht! Mein Tipp: Gerade fuer Anfaenger sollte sich die Frage stellen: Will ich Zoom oder lieber Festbrennweite? Will ich mit manueller Einstellung experimentieren oder lieber doch nicht? Wie gross sollen die spaeteren Resultate sein, was soll damit geschehen? (Fuer's Web sind zu grosse Bilder nichts, weil nicht jeder 10Mbit Anbindungen hat... die Groesse von 1024 ist somit ideal, besonders dann, wenn die Bilder in der Tiefe nicht reduziert werden und somit ca 700MB haben, was nicht gerade wenig ist- die Informationsdichte ist so gut, dass der Monitor sie nicht hoeher aufloesen kann.)

Nachtrag 2019 - heute bin ich mit einer Preiswertlösung schon bei 50-100MB Anbindung, da kann man doch wieder einmal sehen, wie schnell sich im Web alles ändert:
Diese Kartusche ist wohl schon 3-4 Jahre alt..

So reicht manchmal eine kleine Loesung, wenn 1. die Motivauswahl, 2. die Winkelung, 3. das Licht, 4. der evtl. Schnitt zuvor korrekt getan wurde, was eine sehr lange Zeit der Uebung erfordert... Wer nur Aussenaufnahmen macht, braucht keinen Blitz und kann den "Weissabgleich" nicht mehr umzustellen. Fazit: Die Resultate der unterschiedlichsten Cam's im Web sind durch die Beschraenkung der Bildgroesse und Tiefe praktisch gleichgeschaltet- bei analogen Bildern entsteht der Nachteil, dass man praktisch zweimal scannen muss (Papierbild) oder vom Dia digitalisiert - wo der Scanner die Schwachstelle ist, die auch noch sehr viel Zeit raubt. Je mehr ein Bild bearbeitet oder aufbereitet werden muss, um so mehr Fehlerquellen entstehen. Sorgfaeltig gemachte Bilder mit einer einfachen Kamera und kleinerem Sensor koennen durchaus mit denen der Luxusklasse mithalten, wenn man sich an die Grundregeln haelt, die durch die manuelle Kamera erlernt worden sind ! (Technik ist heute keine "Wertanlage" mehr, sondern ist mir sehr knappen Halbwertzeiten zugange..)

Lustiges vom "Profi":
"Foto Laffler ist ein Passbild- und Bewerbungsfotoprofi, der genau weiss, worauf es ankommt.
Amtliche Passbilder muessen geometrisch sein, Bewerbungsfotos jedoch besonders vorteilhaft. "
Aha, vermutlich ein Landschaftsfoto - denn "biometrisch" ist eben doch ein wenig anders ;)

Ganz ganz selten bedauere ich kein starkes Teleobjektiv zu haben - so z.B. heute Morgen, am 15.Juli 2018 - gut 50 Schwalben kleben an der Scheuenwand - was machen die da? Nun, sie picken Lehm aus der Tuffstein-Moertelung um damit ihre Nester auszubessern. Das war allemal ein sehr seltsamer Anblick!










Kartuschen - Thema: Die Lebensmittelfaelscher kommen !

reis-kunststoff-Lebensmittel

Hier kommt etwas auf uns zu, was schon lange zu ahnen und auch schon zu spueren war:
Bei uns in Deutschland ist die Sache noch nicht so schlimm, sie betrifft aber laengst alles was an mediterranen Sachen bis zu Garnelen und Scrimps anbelangt, von angeblich wertvollen Fischfilets bis zu einer ueberbordenen Fuellstoffmenge (nicht Fuellung, sondern Fake) in allen denkbaren Lebensmitteln.

Allem voran werden wohl zuerst Fertigessen und Kantinen Angebote betroffen sein, wo vermutlich zuerst die etwas teureren Dinge dran kommen, da lohnt sich der Betrug eher..

Heute ist kaum noch jemand in der Lage, die Menge an "Convenience - Products" zu durchforsten, die in den spaeteren Lebensmitteln eingebaut worden sind.

Wie weit man "Kunst" und "Chemie" auseinander halten kann, weiss ich nicht - das werden irgendwann einmal "Ethiker" mitentscheiden muessen, weil immer mehr Menschen auf der Weltkugel ernaehrt werden wollen.

So wird buchstaeblich aus Abfall "hochwertige" Grundstoffe gebastelt, wie das heute schon vielfach zu sehen ist - ich nenne nur mal den Zitronensaft in dieser netten Kunststoff-Zitrone - welcher schier aus Holzabfall fressenden Bakterien gewonnen wurde. (Keine Spur von echten Zitrone - Bestandteilen, kein Stueckchen !)

Wenn nun in Indien Reis aus Kunststoff gebastelt und verkauft wird, weiss ich auch nicht mehr weiter.
(Nachtrag 2019: Unser Sohn hat einen 3-D-Drucker, der mit Maisstärke-"Filamenten" verschiedene Gegenstände einfach ausdrucken kann)

Nebenbei gesagt - wird aus Schlachtabfällen -zumindest hörte ich das im Bezug auf eine Hühnergroßschlachterei- "Trockenstabilat" gemacht, das auch in flüssiger, fermentierter Form in den Handel kommt. Was macht man daraus? Dünger? Mitnichten. Das Zeugs darf -denaturiert und gesundheitlich selbstverständlich unbedenklich- bis zu 25% in die Aufschnittwurst. "UFFSCHNITT! auf gut Hessisch. Uff, guten Appetit !

Mensch Leute! Was macht ihr da fuer einen Mist?
Muss ich nun auch noch eine Kuh und Huehner halten, den Weizen selbst anbauen - wo soll das hin fuehren?
Kann man diese verfluchten Geldgeier nicht hinter Gitter bringen?
Vermutlich wird das nie gelingen, weil die mit der politischen Kaste unter einer Decke stecken und wenns ueber die Aufsichtsratsposten oder ueber die Boerse geht: Fegmuehle !

(Tut mir leid, aber einen anderen Reim kann man sich auf die Dinge nicht machen, wenn derart halbherzig oder garnicht ermittelt wird: Ich will nicht wissen, wie oft dieser Berlusconi - Effekt in Europa vertreten ist..)

Gemahlene Haselnuesse sollen gerne mit Erdnuessen gestreckt werden, wie ich hoere - das bringt die Alleriker freilich in arge Noete, weil das nicht deklariert wird.

Fakt ist -fuer mich- dass billige oder einfache Lebensmittel eher nicht von den Fakes betroffen sind, weil sich der Betrug dabei nicht lohnt ;) (Gemahlene Haselnuesse sind z.Zt. knapp und teuer)

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Die sogenannte Niederschlagswassergebuehr ist ein Ding, das uns niemand in der Welt nachmachen kann;
Die kommunalen Behoerden duerfen fuer das einfallende Regenwasser eine Gebuehr erheben, die sich nach der Menge der "versiegelten Flaechen" richtet.
Dabei ist es vollkommen egal, ob man seine Gehwegplatten oder Terrassenplatten in Zement oder einfach in die Erde gelegt hat.
Es geht nicht um Wahrhaftigkeit der Regenversickerungsmoeglichkeit, wie man annehmen sollte, sondern schlicht um eine zusaetzliche Finanzierung der kommunalen Aufgaben.
Die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist aufwaendig und teuer - alleine durch das ohnehin schon teure Trinkwasser aus der Leitung kann das nicht finanziert werden. Deshalb wird fuer das Abwasser nochmal die gleiche Summe erhoben. Das war wohl noch immer nicht genug und da sannen pfiffige Leute darueber nach, wie wohl mehr Geld aus dieser Sache zu ziehen sei: Niederschlagswassergebuehr.
Mit "Niederschlag" meint man Regen, einfach nur der Regen, der sowieso ueber Gottes Land kommt..
Es duerfte eine Frage der Zeit sein, bis auch die Luft der Besteuerung anheim faellt:
Die Dienst-Posten-Maschinerie des Landes, des Kreises und der Kommunen waechst staendig, immer werden neue Jobs gebastelt, wo immer hoehere Anforderungen gesetzt werden. Diese Qualifikationen kosten Geld und das nicht wenig !

Kapriolen schlaegt diese Sache, wenn diese Erhebungen per Hubschrauber gemacht werden und Nachkontrollen direkt vor Ort gemacht werden. Da wird zwischen Bebauungsgrenzen und Grundstuecke ausserhalb entschieden - so wie es ausschaut, ist der Ehrliche immer der Dumme. Brachliegene Feldscheunen und betonierte Flaechen der Landwirtschaft und alte -ausgeuferte und irgendwann "vergessene" Schrebergartenhuetten sind wohl (noch) nicht an der Reihe. Lang kann es nicht mehr dauern, denn s.o. Geld ist knapp. Einem "ausserhalb der Bebauung des Ortes" wohnenden Mitbuerger habe ich geraten, dass er sein beabsichtigtes, aber nicht genehmigtes Gewaechshaus (3x4mtr) auf seinem 5000qm grossen Grundstueck ggf. auf Raeder setzen sollte- dann kann keine Vorschrift hindern, wenn dieses Ding 2x im Jahr "bewegt" wird. (Wie ein Wohnwagen) Ich bin gespannt, ob das umgesetzt wird und ob der Plan funktioniert ;) Wie auch immer, ein Holzunterstand hat er nun zu entfernen - das hat man von der Ehrlichkeit - obwohl das Pultdach in den dahinterliegenen Boden ableitet, was vom Himmel an "Niederschlag" auch kommen mag..

Gesetze wachsen wie die Pilze aus dem Boden - in Mengen und immer wirrer ? Die Erklaerung ist da zu suchen, wo spitzfindige Lueckensucher am Werke sind
und so immer mehr und immer dollere Konstruktionen erwirkt worden sind, die auch noch immer weiter ausgebaut werden,-
ohne jemals ein Ende zu finden - ein typisches Akademiker - Treiben:
Die Flugzeuge und der immer weiter ausgebaute Flughafen Frankfurt ist wohl keine "Flaechenversiegelung"?!
Manchmal bin ich ein wenig "uneinsichtig" - und das ist gut so !

Muesste ich mein Leben noch einmal beginnen, waere fuer mich der richtige Beruf Fachanwalt fuer Kommunalrecht, damit waere der Weg frei um dieses oder jenes schraege Gesetz ein fuer alle mal auszuhebeln und die Verantwortlichen so lange in die Konsequenz zu zwingen, bis man Gesetze auch als "Laie" lesen und vor allen Dingen verstehen kann.

Vermutlich müßte ich dann 500 Jahre leben, denn die Zahl der unverständlichen "gesetzlichen Regelungen" ist grauenhaft gewachsen, eine Art Papier Krebsgeschwulst, das immer mehr Nahrung bekommt, oft genug durch sich selbst und durch die Lückensucher, die genährt werden durch die Lückenbastler, die jene Verordnungen, Anordnungen, Verfügungen, Regelungen, Präambeln, Anweisungen, Regelungen, Edikte, Erlasse, Vorschriften, Gesetze und Vorgaben verfasst haben... mit unglaublicher Akribie und Phantasie.

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Der Schluss - Akkord - Datenschutz fuer die Fuesse

Meine Anfrage beim Hessischen Datenschutzbeauftragten bezueglich Weitergabe von Meldedaten und Wahlwerbung, Nennung bei Jubilaeen und Todesfall in der Zeitung muesste man schon 6 Monate zuvor der Weitergabe widersprechen..

Die Kommunen schicken diese Information einmal jaehrlich an ihre Bewohner und trieben, so heisst es im Antwortbrief - mit den Daten ihrer Buerger keinen Handel, duerften aber gegen Gebuehr (es entstehen dabei freilich Verwaltungskosten) Melderegisterauskuenfte geben.

Sollte ich bezueglich der genaueren gesetzlichen Regelungen noch Fragen haben..

Ich habe das als Datenhehlerei gesehen, denn auch Unternehmen koennen sich dort in gewuenschtem Umfang die Daten aller Buerger holen, wenn eben diese Gebuehr gezahlt wird. Vom Datenschutz kann ich hier nichts erkennen.

Ein Feigenblatt, mehr nicht und besonders bloed, wenn ich an den letzten Zahnarztbesuch denke, wo mir ein ganzer Schwall Blaetter zur Unterschrift vorgelegt wurde: Weitergabe von Daten, Datenschutzerklaerungen.. den Kram durchzulesen haette langer gedauert als die Behandlung.. So habe ich nicht unterschrieben, weil der Mund noch weh tat - vielleicht haette eines der vielen Blaetter den Kauf eines Staubsaugers bedeutet?

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Lange Rede, kurzer Sinn:
Der Datenschutzbeauftragte hat tatsaechlich schriftlich geantwortet und das recht ausfuehrlich:
"Das Bundesmeldegesetz sieht Datenweitergaben in verschiedenen Bereichen zu verschiedenen Zwecken vor."
Das verstehe ich, wenn zwischen Aemtern ein Austausch entsteht. Nun aber weiter:
"Der Buerger hat nach den Vorschriften des BMG die Moeglichkeit, bestimmten Datenuebermittlungen aktiv zu widersprechen, dies meint, wenn sie nicht aktiv widersprechen, willigen sie dadurch ein"
Das klingt aber sehr hausgemacht und willkuerlich und hat eigentlich mit dem Datenschutz so wenig zu tun, wie die ebenso formulierte Regelung bei Organ - "Spenden", die inzwischen zur Organsteuer geworden zu sein scheinen. (Was ist, wenn man den Widerspruch nicht findet oder danach sucht?!)
"Aus dem Informationsschreiben der Gemeinde Weinbach werden sie diesbezueglich vollumfaenglich informiert und koennen aus dieser Informiertheit heraus fuer sich eine Entscheidung treffen, ob sie beispielsweise Wahlwerbung in den 6 Monaten vor einer Wahl oder Abstimmung bekommen moechten, oder auch, ob ihre Altes- und Ehe-Jubilaeen in der Presse veroeffentlicht werden."
In welcher Sprache ist das geschrieben?! Weiter:
"Weiterhin koennen sie anderen Datenuebermittlungen widersprechen, wie dies in dem Informationsschreiben dargestellt ist. Das BMG verpflichtet die Kommunen einmal jaehrlich auf diese Widerspruchsmoeglichkeit hinzuweisen."
Ja ja, das ist schon klar - aber anders herum wird ein sauberer Schuh daraus ! Weiter:
"Kommunen betreiben mit den Daten der Buerger keinen Handel, duerfen jedoch Gebuehren fuer die gesetzlich zulaessigen Melderegisterauskuenfte erheben, da diese schliesslich dort auch Arbeit verursachen"
Klar, verstehe ich - aber: Eigentlich hat der Buerger das selbstverstaendliche Recht auf Schutz seiner Daten und muss nicht davon ausgehen, dass diese vertraulichen Dinge irgendwo in der Presse oder sonstwo verstreut werden. Wie ich das sehe, koennte eine Versicherung alle Meldedaten einer Gemeinde kaufen und diese nach Alter sortieren, um z.B. eine Sterbeversicherungs-Kampagne zu starten.. Weiter im Schreiben:
"Das Informationsschreiben dient somit den Buerger, ihre Widerspruchsrechte bezueglich der Datenweitergaben aus dem Melderegister zu Kenntnis zu nehmen und daran eine diesbezuegliche Entscheidung treffen zu koennen"
Wie? Den BuergerN oder dem Buerger und ihre oder seine? Zu Kenntnis oder zur Kenntnis? Weiter im Text:
"Sofern sie noch konkrete Informationen zu den gesetzlichen Regelungen wuenschen, koennen sie gerne auch telefonisch mit mir in Kontakt treten"
Das ist ja alles lieb und nett und er hat auch schnell geanwortet, jedoch ist der Pudel in seinem Kern noch immer nicht vom Eis. Wie kann ich vom Buerger Datenschutzerklaerungen unterschreiben lassen und gleichzeitig mit diesen Daten - sagen wir - unkontrollierbare Dinge tun? Hier liegt ein ganz arges Missverstaendnis vor:
"Im Benehmen mit dem Gemeinderat haben wir beschlossen.."
Welches "Benehmen"? Hat man die Vokabeln vertauscht oder was passiert in unseren Kommunen in Punkto Rechtschreibung? Hätte man "Einvernehmen" gesagt, wäre das noch einigermaßen verständlich gewesen.
Wir leben in der Jetztzeit und nicht im Kaiserreich.



Kartuschen - Thema: Fruehstueck

Nach so einem Diaet-Tag hat man richtig Hunger,
auf gut deutsch Kohldampf.
Mit Kaese, gerne auch selbstgemachtem Kraeuterquark -
ein wenig prima Wurst, einem guten Ei (kein billiges)
und richtig echtem selbstgebackenem Brot
(Statt muffiger 0-8-15 Broetchen)
und selbstgemachter Marmelade
(Kein Vergleich zu gekaufter Qualitaet)
und mit guter Suessrahm-Butter -
kann eigentlich nichts mehr schief gehen -
das kleine Radio in der Kueche hat seinen Dienst schon aufgenommen
und der Lieblingssender bringt schoene Lieder -
die Kerzen leuchten heimelig auf dem Tisch.

Nun rufe ich meine Frau:
"Der Kaffee ist fertig"



Das macht dick?
Ach was, wir halten ab und an einen Diaet-Tag, das entschlackt und haelt gesund!
Nach einer Reihe Diaet-Tagen hat sich die Sache gut stabilisiert.
"English Breakfast" braucht kein Mensch, das deutsche Fruehstueck ist wertiger..

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1. Teil Urbanität 2050

Die Jahre verfliegen, je älter man wird, um so schneller.
Ich kenne Frankfurt am Main noch aus den 1950iger Jahren und weiß, wie man dort zur Miete wohnte, von der Anonymität, die schon damals auf uns Landbewohner erschreckend wirkte. Damals besuchten wir die Großeltern väterlicherseits in der Burgstraße. Später ist Opa als Witwer in die Ludwig-Landmann-Str. gezogen, in ein ganz anderes Umfeld. Selbst habe ich nur kurze Zeit in Frankfurt gewohnt, in der Raimundstrasse. Gearbeitet habe ich in der Nähe der Burgstr., in der Saalburgallee, später in Ginnheim, ganz zu Anfang fast auf der Zeil, im Fernmeldehochhaus an dem Thurn und Taxis - Palais. Vergleiche ich die sich verändernden Lebensumstände im Laufe von 60 Jahren, kann man folgendes feststellen:

Die Zahl fremder Menschen hat heftig zugenommen, die Zahl der Bettler auch. Die Mieten sind heute richtig teuer, damals hatte Opa eine billige Wohnung, eben eine Art Werkswohnung von der Stadt, wie viele Leute damals, die eine Familie zu ernähren hatten. Dann folgte der Soziale Wohnungsbau, der von privaten Wohnbaugesellschaften abgelöst wurde - heute sind diese Wohnblöcke Renditeobjekte von Geldanlegern.

Damals fuhr die bimmelnde Straßenbahn, der Autoverkehr war schon enorm; man parkte in 3 Reihen z.T. schon auf dem Bürgersteig. Später kamen S- und U-Bahnen dazu.
Die Zahl der kleinen Läden, welche auch immer, ob Lebensmittel oder Fachgeschäfte aller Art hat so abgenommen, daß man schon von Seltenheitswert sprechen muss.

Heute sind in der City kleinere Diskountmärkte oder Filialisten, die regen Zustrom haben. Nicht jeder fährt hinaus auf die "grüne Wiese", wo die großen Einkaufsmärkte sind.

Handwerk scheint immer weniger zu werden oder diese Betriebe sind in den Randgemeinden angesiedelt, weil die Bodenpreise ins Uferlose geklettert sind. Heute werden auch keine Kohlen oder Briketts in die Keller geschleppt, wie das damals noch überall war.

Heute zahlt man 90 Euro für eine Monatskarte des Stadtgebietes als Erwachsener, warum also ein Auto unterhalten? Das war damals in der Relation zu den Einkommen wohl teurer. Dafür sind die Mieten explodiert: In den letzten 18 Jahren alleine um 50% !

Dieser Trend wird sich fortsetzen, weil die Metropolen immer mehr Pendler zum Bleiben verleiten, weil die Verkehrsmittel aufs Land teuer und zeitraubend sind.

Das Jahr 2050 ist noch 30 Jahre entfernt, aber 30 Jahre zurück gerechnet wären wir 1990, im Jahr der Grenzöffnung der DDR und da sah die Lage noch ganz anders aus: Die Bundesrepublik war in Butter gebadet, die Exporte liefen prima, die Geschäfte boomten, es gab noch Kaufhäuser und die großen Versandhäuser, die sehr beliebt waren. Die Zeit der Vollbeschäftigung war schon 10 Jahre vor der Grenzöffnung nicht mehr so wie zuvor, wo man schnell einen neuen Job bekommen konnte. Schon 1990 zeichnete sich ab, was heute überall ist: Bewerbungen sind zäh, selbst für eine Wohnung muß man lange anstehen und betteln, "die Hose runter lassen", wie man so schön sagt. Das hat sich bis heute, eben 30 Jahre weiter, immer mehr zugespitzt.

Im Jahr 2050 wird der Wohnungsmarkt zusammen gebrochen sein, d.h. die Wohnungen werden von "Holdings" aufgefangen und vergeben. Die "Rankingpunkte" der Wohnungssuchenden werden noch deutlicher zulegen und vermutlich in einer "virtuellen Cloud" als verifizierte, gebührenpflichtige Visitenkarte wie eine "Gold- oder Platinkarte" wirken, über die alle Liquidität des Inhabers abrufbar sein wird. Bargeld wird der Vergangenheit angehören und nur noch für Nostalgiker interessant sein. Selbst Gastwirte werden auf "bargeldlos" setzen und so kann man sehen, wo die letztverbliebenen "Groschen" überhaupt noch losgeschlagen werden können..




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2. Teil Urbanität 2050

Soviel zur alten und neueren Zeit in Frankfurt.
Aus meiner Sicht zählte damals und heute auch noch nur derjenige, welcher in die Bürgergarde berufen wurde. Der Rest an Bevölkerung waren die Masse, darunter aber gab es schon immer einen Stand der "Unberührbaren", die einfache "Jobs" taten und auf die man herab sah. Die breite Masse aber saß in den geräumigen Wohnungen mit ihren Kindern. Heute wird mehr und mehr Wohnraum dieser Art in Luxusappartements umgewandelt, die Banker oder Geschäftsleute als 2. Wohnsitz oder Dienstwohnung anmieten. Fein ausgestattet, versteht sich. Sanieren heißt dieses Konzept, das eben nach Haifisch-Manier funktioniert; wer das Geld hat, bekommt und wer nicht..

Viele sind deshalb in die Randgemeinden der Metropolen gefüchtet, wo anschließend die Miet- und Grundstückspreise explodiert sind, sowie ein "Gleisanschluss" in der Nähe ist.

Dabei will ich nicht einmal auf die typischen "Speckgürtelbewohner" in ihren Villen am Taunushang eingehen, die es schon immer gab: Opelvilla.

Heute versuchen Familien das Leben im Grünen mit dem Einkommen der Stadt zu verknüpfen, ich war einer davon, der schon in den 1970iger Jahren damit anfing.

Heute sind alle Straßen zu zig Stau-Zeiten so verstopft, dass man Mut und Hoffnung sinken lassen muß, - fährt man früher los, ist der Stau von der Schicht zuvor noch nicht aufgelöst..

Die Stadt muß viele Wohneinheiten zurück behalten, damit Geflüchtete aus aller Herren Länder untergebracht werden können. Diese Tendenz wird stärker und stärker, je mehr sich das Wissen um die deutsche Sozialhilfe herum spricht. Ein Schelm, wer das nicht sieht.

Das verknappt freilich den Wohnraum, wenn diese Familien entsprechenden Wohnraum beanspruchen und.. bezahlt bekommen. Wir wollen nicht wissen, wieviele Abermillionen auf "gepackten Koffern" sitzen, die ins Land wollen, "wo Milch und Honig fließt"! Die Stadt und das Land zahlen die Miete, die Vermieter reiben sich die Hände: Knapp ist teuer und da kann man noch mehr verdienen !

Ich sehe die Zukunft in riesigen neuen Mietblöcken, ähnlich wie die alten DDR-Plattenbauten oder in Container-Parks, wo man dicht auf dicht wohnen wird. Niemand wird noch selbst kochen, Staßenküchen wie in Indien, aber mit besseren hygienischen Zuständen werden überall wie Pilze aus dem Boden schießen. Die Quadratmeterzahl pro Person wird weiter eingeschränkt, winzige Waschzellen in den Stockwerken ersetzen die Badezimmer in diesen neuen Sozialbauten, die eben keine Küchen und keine Wohnzimmer und Wohnraumflure mehr haben, sondern Funktionsmöbel mit Klapp-Funktionen. Die Wäsche wird in Säcken gesammelt und zentral gewaschen. Fenster sind nicht mehr zu öffnen, die Klimaanlage regelt alles automatisch, ohne individuellem Zugriff. Kilometerlange Plattenbauten an den Autobahnen entlang, 5 stöckig ohne Aufzug, aber mit S-Bahn-Anschluss vor der Straßenzeile, wo man auch gleich sein fertiges Essen kaufen kann: Sozialkost ist ausgewogen und kostet nichts, "Gourmet" ist aufpreispflichtig.. die Stadt spart riesige Summen mit dieser Nummer, denn statt festen Sozialhilfen gibt es nur freies Essen und Unterkunft, sowie ein Taschengeld. Die Aufzüge hat man aus "Gründen der Volksgesundheit" gestrichen; Bewegung tut gut. Wer nicht mehr gut laufen kann, tauscht mit den Bewohnern in den unteren Stockwerken, oben ist billiger, unten teurer oder oben größer, unten kleiner..

Die Pendler werden weiterhin SUV und Sportwagen fahren, wenn ihr Einkommen entsprechend hoch ist, die weniger "verdienen" werden mit Bahn und Bus zur Arbeit fahren. Die Schere zwischen arm und reich wird weiter auseinander gehen, da bin ich mir sicher. Aus diesem Grund "rüstet man auf" und versucht einen Studienabschluß zu erreichen. Dieser Trend zeichnet sich schon ab, weshalb diese Vision weniger phantastisch als pragmatisch eingestuft werden kann. Der Arbeitsmarkt für "prekäre Arbeitsverhältnisse" wird sich wie im Computerhandel der Börse entwickeln: Online-Terminals werden die Jobs vergeben, im Minutentakt und mithilfe der Personalausweis- oder Steuernummer individualisiert. Die studierten Jobs werden mittels Bewerbung erklommen, die darüber werden - nach wie vor - "berufen". Alle Behördenangelegenheiten werden dann wohl vom Terinal aus erledigt, ohne Formulare und sehr schnell. Die Luft in den Städten wird sauberer, weil jedes Fahrzeug automatisch bei der Einfahrt und Ausfahrt besteuert wird.

Ich tippe mal, dass der Flugverkehr, so wir ihn heute noch kennen, 2050 nicht mehr existent sein wird.

Wer die heutigen Stadtbewohner sieht, denkt schon mal an den Film:
"Equals, euch gehört die Zukunft" ist ein düsterer Science Fiction aus dem Jahr 2015..
Die Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass angeblich das Böse in der Welt auf menschlichen Gefühlen basiert. Nach dem letzten Welt- oder Atomkrieg wurde beschlossen, Emotionen vollständig abzuschalten, um weitere Katastrophen zu verhindern. (Dabei waren es immer die Wissenschaftler, die einen solchen Unsinn und todbringenden Waffen erfanden.. Nun laufen alle Menschen wie betäubt durch das Leben. Traurigkeit, Angst, Liebe und Freude sind ihnen fremd. Eines Tages beginnt "eine Seuche" um sich zu greifen. Auch Silas und Nia werden befallen – die beiden sind ineinander verliebt und werden dafür von der Gesellschaft oder besser von den Wissenschaftlern geächtet – in deren Augen sind sie von einer schweren Krankheit befallen. Sie müssen sich zwischen emotionaler Leere und Liebe entscheiden. Man beherrscht die Menschen mit Chemie und denkt, dabei etwas Gutes zu tun. Dieser Gottkomplex ist bei allen Studierten zu spüren- nur mal so am Rande bemerkt, inzwischen ist die ganze Politik davon besetzt..

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3. Teil Urbanität 2050

"Mit streng ausgebildeten Kontrolleuren wird die Mülltrennung überwacht. Es wurde peinlich genau publiziert, was Feuchtmüll und was Restmüll und was zu welchem Recycling-Haufen gehört. Die "Einwurfzeiten" sind limitiert, darüber wachen die neu eingestellten 30.000 Aufpasser. Alleine in Shanghai Ende 2019, bis 2025 in ganz China - die Müllimporte hat man gestoppt. Eine große Verwirrung ist nun in der Bevölkerung, Chaos auf den Müllplätzen. Und nun der Hammer: Wer diese Müllrevolution nicht aktiv unterstützt, der hat Geldstrafen und Minuspunkte im Sozialkredit-System zu befürchten: Ein schlechtes "Rating" bringt unter anderem Reisebeschränkungen oder Drosselung der Internetgeschwindigkeit bis zu höheren Steuerzahlungen mit sich.."

Ich sehe bei meiner Vision 2050 die Dinge ebenso, mit Sicherheit auch eine völlige Abkehr davon, die Bevölkerung wählen zu lassen, statt dessen wird wohl eine zwangsweise Massenkontrolle oder Empfängsnisverhütung bei den unteren Klassen eingeführt werden müssen. Besonders im Hinblick auf kulturelle oder ethnische oder traditionelle Vielkind-Familie.

Ohne restriktive Familienpolitik, die für alle Bewohner gelten wird, wäre eine Stadt bald nicht mehr in der Lage den Menschenmassen (was für ein furchtbares Wort aus Politikermund) Herr zu werden, die auch noch zu immer weiteren Teilen von Anfang an alimentiert werden müssen. Eine Chance auf Arbeit ist nur noch bei besten Punktzahlen auf der Personal/Gesundheitskarte zu haben. Wir werden uns ein ganzes Stück Richtung China bewegen, mit ähnlich restriktiven Lenkungsszenarien, da bin ich mir sicher: Wer kennt sich heute noch mit den Gesetzen aus oder versteht die Rechtschreibung, das Wahlsystem und die (angeblichen) Unterschiede zwischen den Parteien? Also wird man sich -zumindest bei den unteren Schichten- davon trennen und nur rudimentäre 10 Gebote in neuer Form verbreiten, die schon vom Kindergarten an eingepaukt werden, damit dies alle verinnerlichen.

Emotionhemmer werden in das Trinkwasser eingebaut, damit man den ethnischen Gewaltexzessen Herr werden kann, die sich in den Ballungsräumen ausgebreitet haben. In regelmäßigen Abständen werden alle Bewohner dieser unteren Schichten zu Schulungen "eingeladen"; wer diesem Weckruf nicht folgt, sitzt bald auf der Straße und wird von den Obdachlosenfängern verschleppt. Wohin weiß keiner..

Wer denkt, dass ich mit dieser utopischen Prognose 2050 spinne, sollte die Nachrichten zwischen den Zeilen lesen !
Und die höheren Herrschaften in ihrem Denken belauschen..
..von denen kommen alle guten Dinge, die alle an den Eiern halten, denn Machtspiele sind es, die man dort oben so liebt und das bei vollen Fleischtöpfen, wie man dort so schön sagt.

Ganz ohne Frage ist der "Bürger" nicht zur Unterschicht gehörig und auch nicht in der "Mitarbeiterschicht" zu suchen, das müsste sich eigentlich schon herum gesprochen haben.

Die "Mitarbeiterschicht" sieht man in der Freizeit einkaufen, spazieren gehen, Sport treiben, die Mitglieder der Unterschicht wird man -mangels Geld und Emotion- dort nicht sehen.. die Oberschicht wird in abgeschotteten und gut bewachten Vierteln ihr Quartier haben. Auch das zeichnet sich bereits im Jahr 2019 ab. Im Jahr 2050 wird diese Entwicklung abgeschlossen sein, denn man braucht immer weniger Menschen um die Produkte herzustellen und zu vermarkten. Ich wette, dass wir bei "Socialfood" landen, Gutes aus der Fabrik, ansonsten können die Abermillionen nicht ernährt werden, die sich aus allen Teilen der 3. Welt bei uns eingefunden haben werden: Ohne zu einem 2. China zu werden, wird weder Indien noch wir in Europa weiter existieren können. Wer die Zustände in den USA genauer besieht, bekommt schon den Vorgeschmack..


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4. Teil Urbanität 2050

Es ist wie es ist, alle Sozialfälle und Rentner haben sich in den Städten eingefunden, weil diese Klientel eben keine Miete zahlen kann. Die neuen Reformen haben die Wohn- und Krankenbeihilfe einfach weggelassen und so sind die Leute froh, "wenigstens untergekommen" zu sein.

Auf dem Land lebt nur noch der, welcher sich ein Haus leisten kann. Viele Flächen sind so entstanden, weil Altbauten renaturiert wurden, weil sich deren Bewohner den Unterhalt nicht mehr leisten konnten, geschweige denn in der Lage gewesen wären, das Haus und Grundstück sanieren zu lassen.

Lebensmittelläden haben reihenweise dicht gemacht und so kauft man eben am Stadtrand, auf der grünen Wiese vor den Speckgürteln ein. Desgleichen wurde die Verwaltung der Kommunen in "Agenturen" ausgelagert, wie alle Behörden.

Die Krankenversorgung ist dreigeteilt in Selbstzahler und in Kassenpatienten und in Sozialfälle.

Man muß kein Prophet sein, um diese Auswirkungen einigermaßen zu überschauen. In den Städten war bald alles total aus- und zugebaut, auch über den Straßen. Die Wasserversorgungen wurde zum teuren Faktor, weil das Brauchwasser zig und zigmal wieder aufbereitet und entgiftet werden musste.
Jeder Tropfen Regenwasser wurde auf den Hausdächern aufgefangen und der zentralen Wasserversorgung zugeführt: Schwenkbare Sonnenkollektoren öffnen automatisch bei Regen und werden so zu Trichtern.
Die Bebauung wurde mit Windspoilern versehen, damit die schlechte Luft abgeführt wurde.
Für Parks und Grünzonen oder Zoo's etc. war kein Platz mehr da, sperrige historische Bauten hat man zu einem "Hessenpark" zusammen geführt. Auf diese Weise war bald die ganze Stadt vollkommen be- und überbaut. Eine Steinwüste, der auch die Hochhäuser weichen mussten: 1. sind Banken heute auf kleinstem Raum mit sehr wenigen Mitarbeitern machbar, 2. sind Hotels in einem solchen Moloch nicht besucht, 3. Flughäfen machen nur einen Sinn, wenn sie ausgelastet sind und durch das Verbot von Verbrennungsmotoren und anderen Maßnahmen zur Rettung der Atmosphäre blieb eben nur noch ein schmaler Streifen dafür übrig. Der Rest wurde mit den Plattenbauten zugestellt.
In Frankfurt blieb nur noch das Mainufer übrig, wo Grünzonen erhalten blieben. Lofts und andere Reichen-Gettos wurden zu Plattenbauten und Sozialunterkünften. (Es wäre von den Besserverdienern sowieso niemand in der Stadt geblieben)
Ganze Trupps von schwer bewaffneten Polizisten zogen ständig, Tag und Nacht - durch die Strassen, gingen auch in Hausflure, wenn das nötig wurde.

Beerdigungen waren längst verboten, die Leichen wurden angeblich verbrannt - vermutlich wird man Dünger für die Landwirtschaft daraus gemacht haben oder zur Produktion von Biogas zum heizen.. ..so genau wollte das keiner wissen.

Bald wurden die einfahrenden Autos in unterirdische automatische Parkhäuser verbannt, zugunsten der Nahverkehrsauslastung mit S-Bahnen und Bussen. Die Klientel, die sich ein Auto leisten konnte, setzte die Kosten dafür über die Steuer ab.

So fuhren nur noch Liefer- und Lastwagen in die City, die Fahrspuren der ehemaligen breiten Alleen wurden auf 2 Fahrbahnen "verjüngt", um mehr Platz für Wohnraum zu schaffen. Wer in der City arbeitete, fand also keinen einzigen Parkplatz vor. Die Geschäfte wurden zu Fuß besucht oder mit dem Skater, sperrige Dinge ließ man anliefern.

Die Urbanität hat also auch das Land stark beeinflußt. Auf dem Land haben immer weniger Landwirte alle Agrar - Flächen übernommen und den Agrarfabriken zugeliefert, rauhe Mengen an Rohmaterialen, die zu allen denkbaren Lebensmittel "geformt" wurden.


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5. und letzter Teil Urbanität 2050

Diese Grundstoffe der Nahrungsmittelproduktion wurden aufbereitet und immer weiter raffiniert und so allen möglichen Lebensmitteln "geformt". Man hat das wohl "Artfood" genannt, weil English immer noch ganz modern war - kein Wunder, denn es ist die europ. Amtssprache seit einigen Jahren.

Artfood schaltete überall und ständig Reklame, zusammen mit mineralisiertem Trinkwasser und alkoholfreiem Bier. Alkoholika konnte man nur mit einer Berechtigungskarte kaufen - die direkte Vernetzung zu den Krankenkassen war klar, genau wie bei allen anderen Genußmittel-Käufen.

Die Lebenmittel wurden mit eßbaren Umverpackungen geliefert, die aus Maisstärke waren - kompostierbar. Verpackungsmaterial sollte so wenig wie möglich sein, die Vorgaben mußten bei einer derart engen Besiedlung freilich sein. Japan des 20.Jhds. war da schon ein Paradebeispiel für dieses Großprojekt.

Bald starben die Dörfer aus, weil die Bewohner in Containerhäuser an den Autobahnen oder S-Bahnstrecken umgezogen waren, hier war man einfach viel schneller im Büro. In den Speckgürteln gab es noch genug Appartements und Privathäuser, Eigentumswohnungen etc. In den Containern landete die sogenannte "Mittelschicht", die sich das Leben dort leisten konnte.

Die Entwicklung dieser Zustände begann schon recht früh, in den 1980iger Jahren flächendeckend, zuvor nur bei reichen Bauern, Ärzten, Anwälten und Unternehmern, Lehrern etc. die ihre Kinder "selbstverständlich" durch das Abitur brachten und die meisten davon haben irgendetwas studiert. Nach und nach gingen die Doppelverdienerfamilien daran, es denen nachzumachen und fortan hat kaum noch ein einheimisches Kind einen "einfachen Lehrberuf" ergriffen, es sei denn als geplantes Sprungbrett. So geriet das Handwerk mehr und mehr in die Hände der Zuwanderer, die sich damit eine goldene Nase verdienten und ab dem Jahr 2020 begannen die "kleinen Studierten" mit ihren lilienweißen Händen zu belachen, die kaum mehr aus ihrem Büro heraus kamen und freiwillig unbezahlte Überstunden machten, weil der Druck auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker immer größer wurde. Wie auch immer, wenn irgend eine Kleinigkeit daheim gemacht werden mußte, ob Dachschindel austauschen, Malerarbeiten oder schwerere Gartenpflege, Heizungs- und Installateur oder Elektrikerarbeiten etc. wurde kräftig kassiert und sich dabei noch bitten lassen.. irgendwann war es wohl so wie schon in den 2010er Jahren, daß man als Kunde eines Handwerks "Beziehungen" oder "Referenzen" haben sollte..

Trotzdem ließen die Leute der "Herrenklasse" alle ihre Kinder studieren, bis sie sich immer weniger um Kinder bemühten. Kinder bekamen bald nur noch die Leute dieser Klasse, wenn sie sich eine Haushälterin und Putzfrau leisten konnten und jene gehörten meistens der Zuwandererschicht an - bis auf wenige Einheimische, die es "zu nichts gebracht" hatten.

Die Familienclans der Zuwanderer heirateten nur ihresgleichen, begannen kräftig mit dem hart verdienten Geld zu protzen und lebten nach ihren eigenen Gesetzen. Die Parallelgesellschaft war perfekt: Unten Sozialhilfeempfänger und einfache Rentner, knapp vor der Mitte kamen die Doppelverdienerhaushalte und Akademiker einfacher Art, in der Mitte die Familienclans und oben die Herrenklasse mit Lenkungsfunktionen. Ganz oben Promis und Upperclass, "Vip's". Jede dieser 6 Klassen war bald eine ziemlich undurchlässige Schicht, wie in Indien. Und so waren bald auch die Zustände - Gesetze galten nur für den, der kein Geld hatte sie zu brechen..

Die freiwerdenden Flächen, die einst Marktflecken und Dörfer oder auch Kleinstaedte waren, wurden nun rekultiviert und mit Ackerland bebaut, um die Massen in den Metropolen ernähren zu können. Diese letzte Entwicklung war nötig, weil nach der letzten Energiekrise kein Treibstoff verfügbar war und auch danach waren Treibstoffe rar. Elektromobilität hat sich deshalb nicht durchsetzen können: Strom wird zu 3/4 aus "nachhaltigen" Energieträgern gewonnen..

Nun war das "Leben auf dem Land" nur noch in wenigen bäuerlichen Großbetrieben oder direkt an den Agarfabriken angeschlossenen.. Versorgungsunternehmen vorhanden. Kein Bahnhof, kein Bus, keine S-Bahn-Haltestellen etc.

Weite Flächen mit umweltschonend umkränzten Monokulturen prägte fortan die Landschaft. Selbst Wälder hat man dem "Neuformprogramm" geopfert- zuerst um die Speckgürtel herum neu gepflanzt, dann die alten Wälder schlichtweg abgeholzt und zu Energie gemacht, dann Ackerbau mit "Knicks" darauf bepflanzt, damit der Boden nicht erodiert. Das machen die schlauen Wissenschaftler, die sogar aus der Historie lernen mußten, damit Europa nicht kollabiert.

Aus 380 Millionen Einwohner wurden 38 Milliarden, wobei diese Zahl nach den gigantischen Einwanderungswellen langsam wieder abnahm: Die Leute starben wieder früher.. in Afrika und Asien wurden die Menschenmassen trotzdem immer mehr und so begannen die Verantwortlichen dieser Regionen sich in Europa umzusehen und ein solches Programm in ihren Ländern hinein zu kopieren, das auch ein strenges Religionsverbot brauchte, um überhaupt umsetzbar zu sein. (Seid fruchtbar und mehret euch)

Man darf wohl sagen, daß dieses Umsetzung eine lange Zeit gedauert haben wird.. aber nur so war die Bevoelkerungsexplosion abzuwenden, bei der die Vereinten Nationen und alle Umweltorganisationen total versagt hatten..

Das Ende meiner Prognose bis 2050 wäre demnach, dass ich dem demokratischen Gedanken wenig Chancen einräume: Die EU, sollte diese dann noch bestehen und die Clans werden damit gründlich aufgeräumt haben. Desgleichen wird sich die Gleichberechtigung der Frau mitsamt dem so fein ausgearbeiteten Grundgesetz verabschieden oder verabschiedet haben, zugunsten neuer Regelungen, vielleicht denen des alten Patriachats folgend, wie schon seit Urzeiten der Menschheit? Eine fundamentalistische Religionsbetrachtung wird sich bei uns in Europa eher weniger festsetzen können, wohl aber deutlich Sand ins Getriebe des Fortschritts bringen. 30 Jahre sind eine lange Zeit, die dann seit dieser Kartusche vergangen sein werden, 30 Jahre der Weiter- oder eher der Fortentwicklung. Sicher, 30 Jahre sind nicht keine sooo lange Zeit, es ist etwa so viel Wasser die Lahn hinabgeflossen, wie seit der Maueröffnung oder der überwundenen Teilung Deutschlands. Hier spürt man schon sehr deutlich den gesellschaftlichen und vor allen Dingen den politischen Wandel zu "links" in allen Parteien, denen "rechts" nur dürftig Paroli bieten kann, weil sich einfach immer weniger Menschen vor eine alte Linie spannen lassen, die inzwischen auch in ihren alten Anhänger-Restbeständen ausgestorben,- während von den Altlinken noch viele leben und aktiv sind. (Was sich bis dahin vermutlich ähnlich wie bei den Rechten entwickelt haben könnte.) Ich denke dabei an den Niedergang der SP D in den 2010er Jahren; wo keine "Arbeiter" mehr sind, haben auch die Gewerkschaftler keinen Boden, keine "Sozialisten" und auch keine Humanisten etwas zu melden) Die neuen Clans also, die werden muslimisch patriarch bleiben, da ist nicht dran zu rütteln und bis dahin eine tragende Rolle in der Politik spielen. Man wird es erleben - ich zum Glück nicht mehr !

Unsere Machtmenschen sind bekanntlich schlau
und so - ein Schelm wer Böses dabei denkt - kam die Pandemie über die Massen..









Pilze 3




















Was gibt es Neues ?

Ist es erwähnenswert, daß ich mit meiner Frau ca 16.500 Mal den Morgen erlebt habe?

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Die Geschichte der Schrift ist eine spannende Sache:

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Die alte deutsche Schreibschrift ist erst ab dem 18.Jhd. zu finden - das hat mich sehr verwundert.

Noch jünger ist die Sütterlin-Schrift, die der Berliner Grafiker L. Sütterlin (1865-1917) erfand.

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