plaetzchenwolf - Wanderung Saalburg Weisser Stein Sandplacken
Landfotografie



Von der Saalburg ueber den weissen Stein zum Sandplacken



Gegangen am 16.3.2017 17 Kilometer, Stunden: 5 und 15 Min.
Parken: Auf dem P am Kastell Saalburg, rechter Hand bleiben, nach der Fussgaengerbruecke fahren..
..dort geht die Tour schon los:
In gleicher gedachter Richtung am Zaun entlang, wo auch schon die Zeichen kommen:
Braunes Blatt - nach der Saalburg geht es direkt ueber die kl. Strasse geradeaus
in den Wald. (Dort fehlt wohl ein Schild)

Eine klassische Hochtaunus-Wanderstrecke soll (wieder einmal) gemacht werden-
ueber die Bergkaemme auf der Hintertaunus-Seite mit dem weissen Stein
bis zum Sandplacken, dort wechseln wir zur Vordertaunus-Seite
Richtung Pfahlgraben,
dort auf den Limesweg ueber den Klingenkopf zurueck zur Saalburg.
(Roemerkastell)
Wir haben noerdlich der Saalburg den Buchenblatt-Weg genommen, der etwas laenger war,
als die oben beschriebene Tour, die eher nur 14km lang war.
(Hier kann man schoen abaendern, wenn das Wetter entsprechen ist und es war toll,
16-18 Grad und kaum Wind..)
Der Rueckweg vom Sandplacken war - wie vorgesehen - der Limesweg,
ein romantischer Wanderpfad, der anfaenglich wie eine Wanderautobahn ausschaut,
sich aber ganz schnell anders entschliesst- hier muss man ein wenig aufpassen,
denn er zweigt links ab (mit Schild), wobei dieses etwas verdeckt liegt.

Es waren zwei laengere steilere Passagen zu ueberwinden,
den Schwierigkeitsgrad dieser Wanderung wuerde ich dennoch auf etwas unter "mittel"
einstufen, weil viele echte Erholungsstrecken dabei waren.
Wenn man sich Zeit laesst und ein paar kleine Ruhepausen macht,
ist alles leicht zu bewaeltigen.



Das Wandern geht weiter









*** Nachgetragen ***

Was bist du?

Damals:

Diese alte Frage der Menschheit koennte man auf den Punkt bringen:

Frueher sagte man: Er oder sie hat "gedient", war in Diensten oder wurde gezogen.

Die naechste und noch groessere Gruppe hat sich bewerben muessen und arbeitete.

Die Leute aus besserem Hause wurden empfohlen und waren angestellt.

Wer aber berufen wurde, hat gewirkt in seinem Leben,
tat weise Sprueche und erlangte Eingang ins gesellschaftliche Leben.

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Heute:

Heute gibt es -mindestens- 7 Klassen:
Obdachlose.
Dauerhafte Sozialhilfeempfaenger
Leute in "prekaeren Arbeitsverhaeltnissen" und "Geringverdiener" und Arbeitlose,
die nur voruebergehend ohne Beschaeftigung sind, waeren in der dritten Gruppe.
Arbeiter und Angestellte mit Fachausbildung bilden die 4. Gruppe.
Mit Abitur oder Studium ist die untere und mittlere Leitungsgruppe zu nennen.
Leute aus besserem Hause besuchten Eliteschulen und wurden empfohlen.
Wer aber berufen wurde, hat gewirkt in seinem Leben,
tat weise Sprueche und erlangte Eingang ins gesellschaftliche Leben.

ICH BIN DER FESTEN MEINUNG,DASS GESELLSCHAFTLICHES LEBEN ERST BEI DEN BERUFENEN POSITIONEN ANFÄNGT !
(Darunter sind das Vereinsmeiereien)
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Kartuschen - Thema: Drehscheibe Frankurt



Der Zoll hat wohl alle Hände voll zu tun, illegale Dinge auszusieben und dazu gehören nicht nur Drogen aller Art, falsche Medikamente bis zu falschen Geldscheinen. Gerade heute ist eine Frau mit 25.000 Euro in einer Packung Damenbinden aufgefolgen. Offenbar war es auch diesmal wieder Falschgeld, "Blüten" genannt. So braucht man sich nicht zu wundern, wie manche "Geschäfte" wie Pilze aus dem Boden kommen.. und "Autoposer" in den Städten Geld wie Heu zu haben scheinen.

Die Verstecke sind sehr einfaltsreich, so der Zoll, es soll sogar in Gebrauchsgegenständen und in einer Fleischkeule versteckt gewesen sein..(Vermutlich wußten die Schmuckler nicht, dass überhaupt keine Lebensmittel auf diesem Wege eingeführt werden dürfen.)

Am Großflughafen hat der Betrieb ganz enorm zugenommen, offenbar nicht nur durch Touristen oder Urlauber, sondern auch durch Glücksritter aus allen möglichen Teilen der Welt. Wie schon immer, haben Reiche eben mehr Möglichkeiten ihrer Heimat zu entfliehen als Arme.

Die Bevölkerung weiter Landesteile müssen den Dreck der Starts und Landungen einatmen und.. niemand sagt etwas dagegen.
Da fliegen sie alle, die Handelsreisenden, Abenteurer, Politiker, Urlauber, wohlhabende Flüchlinge bis zu den Kriminellen und Mafiosi, denen man das eben nicht unbedingt ansehen muß.
Unten, auf dem Boden der Stadt werden Fahrverbote für Diesel "ausgesprochen" und Strafen "verhängt".
Zweierlei Maß?
Ach was..



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Kommunikationssehnsuchten

Die vielen, wie Pilze aus dem Internet geschossenen "Social Networks" sind nicht nur Daddel-Plattformen für Dummies, sondern auch solche für Programmentwickler und Programmierer, Wissenschaftler und Laien-Freaks. Neben den bekannten Größen in dieser Sparte, die mit bekannten Haken die Leute an den .. halten, ist kaum zu überblicken und ständig kommen neue "coole" dazu. Z.B. Friendica oder Diaspora , was "Zerstreuung" heißt, wohl aber auch zerstreut leben. (Beispiel in der Fremde lebende Religionsangehörige)

Die neuen dezentralen Speicherungen der Userdaten sind nicht einfach zu handhaben, deshalb sehe ich in dieser Einrichtung einen elitären Club von Programmierern, die mehrere dieser "Sprachen" beherrschen - schon um die Software dieser Idee auf dem Rechner zu installieren. Normale Mitmenschen können damit nichts anfangen, das wäre, als müsste der Autokäufer zuerst die Zündreihefolge der Zylinder und die Schränkung der Getriebezahnräder aufsagen können. (Ohne den Kram zu verwechseln, der total verzettelt ist und ganz selten gebraucht würde)
Diese Sektiererei ist es, die das Internet teilt und die Grobmotoriker der verbalen Täter oder politischer Untergrundkämpfer ist es, die mir Foren und Diskussionsplattformen übel aufstoßen lassen. Zusammen mit den verdecken Schnüffeleien der Werbe- und Politiksparte ließen in mir schon wiederholt den Wunsch aufkeimen, diesem ganzen Treiben lebewohl zu sagen und mich lieber meinen Büchern und Schallplatten zu widmen..
..man muß diesen Kram, der fusselig macht - nicht haben "
(Daß man ohne das Internet leben kann, ist schon fast vergessen:
Immerhin:
Nur beim Onlinebanking und günstigen Einkäufen oder bei der Recherche halte ich das WWW noch für sinnvoll - und freilich für die eigene Homepage.)
Alles was mit der geteilten Information der privaten Ebene zu tun hat, ist den Lauschangriffen und Schnüffeleien ausgesetzt. Die heimlichen Verkäufer der User-Daten jedwelcher Art lachen sich in's Fäustchen und verdienen ein Schweinegeld damit.



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Kartuschen - Thema: Altersspiegel

Man trifft des Unterwegs ab und an Schulkameraden oder Freunde von Frueher.
Das Gespraech beginnt inzwischen - dem Herrn sei's geklagt -
mit: "Weisst du noch?"
Dann folgen Krankheiten und wie man sie bekaempfen kann,
die "lieben" Verwandten und
seltsame "Berichte" oder "Nachrichten" aus den Zeitungen oder TV.
Viele verstehen die Zeit nicht mehr,
von den Kindern ueber Nachbarn bis zur Tagespolitik.
Es wird ueber vieles gesprochen, was unter den Naegeln brennt -
noch viel offener sprechen wir mit vollkommen fremden Leuten,
die man so auf den Wanderungen trifft..

Jeder schaut jeden eindringlich musternd an und fragt dann -
irgendwann unvorbereitet inmitten eines Satzes:
Ich bin 68 und sie?
65 stottere ich etwas verlegen.
Warum eigentlich?
Weil alt werden irgendwie gesellschaftlich nicht gut angesehen ist,
jung und "dynamisch" ist wichtig.
Deshalb sieht man viele Narren in hohem Alter laecherlich bekleidet
mit Attributen der jungen Generation durch Wald und Flur laufen,
mit "Basecap" Rasen maehen etc.
Bei Frauen zaehlt sowieso viel mehr die Mode, da ist praktisch jede -
von hinten wie ein junges Maedel, aber wehe, wenn sie sich rumdreht!
Winnetou ist nichts dagegen - zerknittert,
mit Haengekinn und dicken Ringen unter den Augen,
da hilft auch keine Schminke und kein Haare-Faerben!

Wir sind uns oft einig, wenn ich erzaehle:
Immer wenn ich in den Spiegel schaue, meine ich meinen Vater zu sehen.
(Besonders nachts anlaesslich des Toilettengangs erschreckt mich das!)
Vielleicht sollte man die Spiegel abhaengen, wenn die 50 ueberschritten sind?

Wie sollte man sich fuehlen, wenn nur noch 15 Jahre vom greisen Papst,
aber bald ein halbes Jahrhundert vom Schulabgaenger trennen?

"Und er drehte sich um und weinte bitterlich" (Altes Testament)

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere










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Was gibt es hier zu sehen?

Ei ei ei, was für eine Aufregung! Schaben in der Sesselauflagen - Box auf der Terrasse !

Die Recherche im Web hat ergeben, daß es "nur" Waldschaben sind, die keine gefährlichen Sachen übertragen. Das wäre was geworden. Nun haben wir Insektenspray in die ausgeräumte Box gesprüht - mit Atemmaske versteht sich - und hoffen, die Viecher los geworden zu sein..

Ich weiß nicht warum, aber dabei fällt mir unser neues Handy ein, das ein "Seniorentelefon" sein soll, zumindest nach dem Angebot. Und was war? Nachdem die techn. Probleme beseitigt waren - Chip und Klebefolie auf den Akku-Kontakten und der Halteklipp für die Simkarte abgebrochen war.. (die Sim braucht man nicht dafür, man speichert auf dem Chip des Anbieters) ging es nur mithilfe unserer Kinder weiter. Wir wären nie in der Lage gewesen, das Ding einzuschalten und die Namensliste einzugeben, weil das Phone stumm und steif blieb. Von wegen "einfach einschalten" ! Unserem Nachbarn ging es ganz genau so: "Je einfacher oder billiger diese Dinger sind, um so weniger kommt man damit klar, ich hatte meinen Sohn fragen müssen"

Meckern kann jeder, aber was sollte sich verbessern?
1. Deutsche Anleitungen, die ohne Fachchinesisch auskommen.
2. Klare Vorgehensweise nach dem Auspacken.
3. Genaue Bedienungsanleitung (Entsperren und Doppelfunktionserklärungen der Tasten!)
4. Die Konstruktion der Tasten sollte klar und eindeutig sein und eine Fehlbedienung ausschließen,
was keinesfalls der Fall war.

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*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





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Kartuschen - Thema: Gefährliche Radstrecken



Oktober 2019, ich lese:
"Marburgs OB testet, ob Radfahren wirklich 'eine Katastrophe' ist.
Deshalb ist er auf Anraten der Bürgerinitiative ca 13 Kilometer durch die Stadt geradelt, um zu sehen, wo es Probleme für Radfahrer gibt. "

Schön und gut, aber die wild drauf los parkenden Autos, die inzwischen echte Schwimmpanzer geworden sind, wo meistens nur EINE Person drin saß, sind schon eine echte Hausnummer geworden!

Radspuren, mitten in der Stadt, bei engem Bürgersteig, sind auch kein Spaß, denn als Einkäufer mit zwei vollen Taschen hat man schnell den Drift zur Radspur, um überhaupt an den Sitzgruppen und Werbetafeln vorbei zu kommen:
Für Fußgänger gibt es bekanntlich keinen "Rechtsverkehr" und so tappt jeder umeinand, wie es gerade passt.

Kommt nun ein Radfahrer, womöglich mit einen Kindersitz oder Kinderanhänger daher, wird es brenzlich.
Heute sind die Fahrradreifen zwar breiter und die Bremsen besser, aber gefährlich ist ein Zweirad eben immer.
Wenn am Radweg ein Bordstein ist, muß eben auf der anderen Seite der Fuß aufgesetzt werden, will man flott halten.
Nicht immer ist da noch Platz, weil der Gegenverkehr, d.h. andere Fahrradfahrer kommen.
Überhaupt sind viele Radfahrer sehr rücksichtslos, weil sie insgeheim denken: "Für mich gelten keine Gesetze, ich bin flink durch!"
An vielen Stellen sind keine Radwege, weil die Straßen - historisch gewachsen - diese Dinge eben nicht auch noch schultern können: Autos, LKWs, Fußgänger, Fahrräder und wer weiß was sich noch alles dort fortbewegt- bis zum Rollstuhl, Kinderwagen etc.
Speditionen arbeiten "speditiv," d.h. es zählt jeder Moment und so wird denn auch gefahren - schnell noch durch, bevor das lahme Fahrrad vor die Haube fährt !
Manche Radler machen sich einen sportlichen Spaß daraus, nebeneinander mit 25km/h die Anhöhe hoch zu fahren und dabei alles auszubremsen.

Vor Jahren hatten wir um Löhnberg herum (Lahneburg) nur einen Bürgersteig und einen recht hohen Bordstein, die Straße selbst war eng und die LKWs versuchten an uns vorbei zu kommen - wie dicht das wirklich war, haben die Fahrer wohl nicht bemerkt. Ich hatte mit dem hohen Rad keine Möglichkeit auszubalancieren, weil rechts der hohe Bordstein war, links die LKW Reifen.. das war wirklich brandgefährlich mit dem Kind vorne im Lenkersitz !

Ich finde, daß Fahrräder - ganz grundsätzlich - nichts auf Autostraßen verloren haben, denn der heutige Verkehr ist viel zu gefährlich.
Szenario:
Der Bürgersteig ist nur für Fußgänger, der Postwagen hält halb darauf und halb auf der Straße, der Verkehr ist fließend und wir kommen mit dem Rad an.. was tun? Halten? Am Postwagen vorbei fahren, wo bereits der hinter uns fließende Verkehr versucht an uns vorbei zu kommen - und so sind wir bald zu 4. auf der Bahn: Der Postwagen, unser Rad, der Überholer und der Gegenverkehr.. dabei muß der Radfahrer noch aufpassen, dass der Zusteller nicht geschwind die Tür aufmacht und uns vom Bock holt.. was mit Sicherheit böse ausgehen würde.



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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 37,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Der Spaziergang vom Singen nach Hause führte am Bahnhofsviertel vorbei durch eine abends unbelebte Geschäftsstraße.
Sie hörten nicht, wie sich lautlos Ganoven heran schlichen und mit dem Messer in der Hand Geld forderten.
Sie trugen Kapuzenpullis und Mundschutz - sprachen kaum deutsch und zeigten sich sehr brutal und gewaltbereit.
Sie hatten vor sich noch eine Gestalt im Dunkeln wahrgenommen, ein Passant, der sicher schnell einen anderen Weg nehmen würde, so dachten sie sich.
Aber plötzlich sprang ein großer Hund auf die Angreifer und biß herzhaft um sich - es war Rolf.
Der Nachbar wußte, daß die Beiden zu Fuß gehen wollten und genierte sich, eine Warnung vor Räubern mit auf den Weg zu geben.
Rolf war richtig böse geworden und hat die Halunken ziemlich übel zugerichtet.
"Ihr könnt hier unmöglich zu Fuß um diese Zeit herum laufen, das macht keiner mehr, ist viel zu gefährlich geworden,
wir haben Verbrecher aus allen möglichen Ländern bei uns, die man nicht mehr los wird."
Claus meinte: "Klar, die guten Leute bleiben in ihren Ländern, wenn das irgendwie geht."

Der Nachbar bog ganz plötzlich mit Rolf in einen kleinen Seitenweg ab und zischte: Psst, kein Ton von mir und dem Hund- geht nach Hause!
Ein Streifenwagen hielt und im Fond saßen die beiden Verbrecher, die mit den Fingern auf unser Paar zeigten:
"Die haben uns einen Hund auf den Hals gehetzt!"
Wo, wie? Welcher Hund? Sehen sie einen?
Die Polizisten nahmen die Personalien auf und fragten nach dem wohin und woher.
"Wir wissen von nichts- was ist denn geschehen?"
Die beiden lieben Mitbürger im Auto behaupten, daß sie sich ihnen näherten um nach Feuer zu fragen, so der Schriftführer,
dann wäre auch schon ein Hund und ein Mann aufgetaucht - und habe den Hund auf sie gehetzt.
Sie haben also keinen Hund gesehen?
"Nein, wir sind alleine und ohne Hund unterwegs vom Chor nach Hause, wir haben niemanden gesehen auf diesem Weg,
auch diese beiden haben wir noch nie gesehen!"
Der Polizist grinste - na, dann fahren wir die beiden jungen Herren aus dem Morgenland mal in das Krankenhaus - da sprangen
die Türen gingen auf und die Burschen liefen spornstreichs davon.
Der Schriftführer meinte trocken:
Wo niemand ist, niemand Anzeige erheben mag, können wir die Sreifentour fortsetzen.
Guten Abend noch und passen sie auf, hier ist manches nicht mehr ganz koscher !
Wir haben auch noch andere Sachen zu tun und wer will schon als fremdenfeindlich gelten?
Sie sahen, wie der Wagen dorthin abbog, wo der Nachbar mit Rolf entschwand..

Als sie zuhause ankamen, stand der Nachbar schon vor der Tür und lachte:
Na, denen haben wir es aber gegeben- die Kollegen haben sich gebogen vor Lachen !
Der Tag war gerettet und sie gingen alle schlafen - zuvor bekam Rolf eine Frikadelle..

Die Ganoven aber sind verletzt in ihr Viertel gehumpelt und haben sich buchstäblich die Wunden geleckt:
Scheiß Schäferhund!
(Wer schon einmal Kontakt mit solchen Zähnen hatte, weiß Bescheid- selbst wenn der Hund unabsichtlich zu spontan nach einem Ball schnappt - das tut unglaublich weh, selbst wenn keine Wunde zu sehen ist - wird alles blau - noch wochenlang wird man daran denken!)
Der Nachbar sagte Wochen später beiläufig:
Die ehem. Kollegen behaupten, daß diese Straße wohl wieder sicher zu begehen sei,
"still wie auf dem Friedhof"!

Henriette meldete sich bei Anna und erzählte haarklein die Geschichte mit dem Betrug und der Insolvenz.
"Wir waren einfach zu gutgläubig und haben zuviel in fremde Hände deligiert, was besser selbst gemacht worden wäre.
Wir waren so stolz darauf, dadurch mehr Zeit für uns gehabt zu haben!
Es wurde vom Insolvenzverwalter jedoch attestiert, daß die Vollmacht für das Genovenpaar nicht so weit gingen,
wie sie ausgeschöpft worden sind.
Nun ist der Sachbearbeiter bei der Bank mit in der Anklage,
weil er -ohne entsprechende Prüfung der Kompetenzen- Gelder zugestanden hat, die von den Beiden veruntreut worden sind.
Hätte Albert im Saarland seine Sache nicht selbständig durchgezogen, wären wir heute Sozialhilfeempfänger -
Wir haben heute den Vorladungstermin zur Hauptverhandlung vor uns und wollten nur nochmal schnell Bescheid sagen"
Anna war entsetzt- ausgerechnet ihre Eltern in einen Prozess verstrickt, das war eigentlich unglaublich.
Beim Essen erzählte sie von dem Telefonat und Claus war fertig:
Das hat man davon, wenn zu viel Vertrauen in andere Leute gesteckt wird - das soll uns eine Warnung sein.

Ein paar Wochen vergingen und der Termin der Geburt rückte nahe.

Der nächste Anruf kam von Claus Senior:
"Drei Anhörungen und der Verkündungstermin ist hinter uns.
Die beiden Verschwörer haben drei Jahre wegen vorsätzlichen und verabredeten Betrug und eine hohe Geldstrafe aufgebrummt bekommen.
Der Anwalt ist seine Lizenz los und wurde -wegen Verdunklungsgefahr- seit Beginn der Anklage festgehalten.
Die Bank wurde in Regress genommen und muß die Veruntreuungen zur Hälfte selber tragen, die andere Hälfte der Steueranwalt.
Wir gehen schuldlos aus der Sache hervor und konnten unsere Firma retten.
Der Meister und die beiden Mechaniker sind weiterhin bei uns angestellt und wir beide machen das Büro alleine.
Das Sonderkonto des saarländischen Zweigs liegt unberührt da, weil es in Alberts voller Verantwortlichkeit lag,
bis er die Inhaberschaft zurück übertrug - die Sache war noch in der Schwebe und konnte deshalb vom Steueranwalt nicht mitvereinnahmt werden.
Das war unser großes Glück.
Wir arbeiten heute an unserer Spezialisierung weiter und fahren gut damit.
Schon beim Bekanntwerden der Anklage haben die Clubmitglieder reihenweise kondoliert.
Solche Dinge scheinen nicht selten vorzukommen!"

Dann griff Henriette zum Hörer:
"Pass nur auf Dich auf, daß alles gut wird mit dem Kind - sollen wir kommen?"
Ach was, das ist nicht nötig, mir geht es gut und Claus ist ja bei mir.
"Schön, rufe bitte an und sage uns Bescheid, damit wir beruhigt sind!"
Die Eltern haben ganz schlimm Federn gelassen, meinte Anna zu Claus, die sind richtig gebeutelt worden.
Vor allen Dingen war der Steueranwalt ein Freund- ein Früchtchen war das!
Die Sekretärin soll wohl auch eine seiner vielen Freundinnen gewesen sein, wie Mutter sagte.
Die Werkstatt war zum Glück aus der Sache raus, die haben nie etwas aus dem Büro mitbekommen, wie sind immer in ihrer eigenen Welt und das war in diesem Falle sehr gut so.
Im Club und bei seinen Kunden war Claus noch immer die erste Adresse und hoch angesehen.
Henriette hatte nun genug "Homeoffice" um Freundinnen und Stadtbummel vergessen zu können.

Der Gerichtspräsident kam mit seinem BMW Barockengel auf den Hof gefahren und fragte Claus:
Wie sieht das aus, seid ihr wirklih inzwischen so spezialisiert, daß keine anderen Marken als Mercedes repariert werden?
Ja freilich, sie wissen ja, wie leicht man sich verzettelt und das Vertrauen in eine gute Arbeit darf darunter nicht leiden.
Ich gebe ihnen die Adresse meines Kollegen und einstigen Konkurrenten Deschlein in Leipzig, der macht das wunderbar.
Auch er hat sich spezialisiert - auf BMW und Rover.
Ich brauche dafür nur in die Liste zu sehen, die bei uns überall aushängt.
Wir haben unsere Kompetenzen gebündelt, damit die Qualität noch besser wird.
Der dicke feine Herr nickte und meinte noch, als er sich in den Wagen quetschte:
"Hammse nochmal Glück jehabt - was?"
Das kann man sagen!
Einen Gruß an Herrn Deschlein, dann wird es günstiger!
"Danke und seien sie auf der Hut, denn wenn die Mühlen der Justiz einen erst mal auf dem Kieker haben..!"

Claus schüttelte den Kopf und meinte zum Meister:
So ein Wanz - vermutlich hat der im ganzen Leben noch keinen fingerweit gearbeitet!
Kopfschüttelnd machten sie sich an die Arbeit und bereiteten einen 230 SE für den Tüv vor.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 38

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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