plaetzchenwolf - Wandern im goldnen Grund
Landfotografie



Goldner Grund






Die naechste Tour "Goldner Grund" am 15.7.2016, Zeit etwas ueber 6 Stunden, wie immer.
ca 20km.
(Anspruch: Ruhig, keine schwere Tour, aber ermuedend genug -
sehenswerte Aussichten und interessante Einblicke.)
Wir parken in Selters Eisenbach am Eisenbach selbst.
Von dort geht es zur Gemarkung Stueckelsberg, um den Ort Dombach fast herum,
an der Silbermuehle und Schwickershausen vorbei bis zur Kreuzkapelle,
von der man eine schoene Aussicht hat.
Abwaerts durch Erbach hindurch,
wo am Ortsausgang Richtung Oberselters parallel zur B8 ein Rad- und Fussweg verlaeuft.
Dieser fuehrt durch die Au des Emsbaches, durch Gartenanlagen - einfach nur schoen !
Durch Oberselters bis nach Niederselters, ueber die B8 in Niederselters
in Hoehe des Schwimmbades ueber die B8 aufwaerts,
zwischen Ort und Zeugen Jehovas bis zur Schule auf freiem Feld,
geradeaus weiter nach oben auf die Hoehe,
wo der Weg durch den Ort Eisenbach bis hinab ins Tal zum Eisenbach (P) zurueck fuehrt.
(In Erbach ist ein Eis-Salon, in Niederselters sind Supermaerkte)

Wir waren schon ein paarmal bei der Kreuzkapelle und so haben wir uns nach Dombach entschlossen,
den Weg jenseits des Baches nach rechts zu waehlen, wir sind an der Bergflanke im Wald gegangen,
immer relativ parallel zum Dombach-Tal und so kamen wir in Erbach
genau in der Ortsmitte heraus, wo die Hauptstrasse ein "S" beschreibt.
Im letzten Bogen haben wir die Strasse gewechselt und sind ueber den Emsbach nach rechts gegangen,
dort wo der Dombach muendet.
Der Weg endet oberhalb des hinteren Parkplatzes der Buerstenfabrik- den wir querten
um auf dem Radweg nach Oberselters durch dessen Ortskern hindurch zu gehen..

Auch hier sind spontan Gespraeche entstanden,
Besorgnis und den wachsenden Unmut,
ja Resignation ob der Umstaende im Land.

(Dass ich mit dieser Einschaetzung richtig lag, zeigen die Wahlergebnisse Hessen 2018 eindrucksvoll)



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Kartuschen - Thema: English spoken



Gerade lese ich einen Bericht über die Restauration der Edersee - Staumauer, als mir die Überschrift seltsam vorkam:
"Edersee-Staumauer goes Zukunft"
"gös!" Gehts noch?
Die Frage kommt in mir auf:
Machen das die Engländer ebenso, indem inmittenen eines engl. Satzes ein Wort in Deutsch vorkommt?
Ich denke nicht.
Uns mangelt es an Selbstvertrauen oder ist gar dem Redakteur das deutsche Wort "Edersee-Staumauer geht in die Zukunft" nicht eingefallen oder war das engl. Wort schlicht kürzer? Wollte er Buchstaben sparen und wenn ja, was macht er später mit den vielen Lettern?
Na ja, Englisch ist die meist gesprochene Sprache der Welt und das wird sich der Schreiberling auch gedacht haben:
Schnell mal ein englisches Wort einfügen, sonst denken die Leser evtl. ich kann "nur" Deutsch !

Nebenbei bemerkt haben die englischen Flieger diesen Stausee mit einer Torpedobombe gezielt zerstört, das war schon ein unmenschliches Werk.
Dererlei Negativbeispiele gibt es mehr als genug:
Im Frankfurter Städel (Kunstmuseum) läuft eine Ausstellung:
"Making Van Gogh"
Dabei ist weder das Museum noch der der Künstler Engländer.
Eine seltsame Entwicklung!

An dieser Stelle möchte ich einmal zur Beobachtung dieser seltsamen "Halloween" Verkleidungen und Artikel aufrufen. Man ist ständig dabei die Kinder vor diesen und jenen Dingen zu schützen und übersieht dabei die geschmacklose bis brutale Verletzung jeglicher Ethik durch dieses Halloween. Ist es die Begeisterung für alles Fremde oder einfach nur Geschäftemacherei? Ich finde, dass man froh sein sollte, keine derartigen schlimmen Verletzungen oder Verlust von Gliedmaßen zu haben - statt dessen läuft Blut aus allen Löchern und das scheinen viele als "toll" zu empfinden. Für mich das das toll im Sinne von Tolletei oder moralische Tollwut, pervers geradezu.
"Die besondere Deko für die Halloween-Party!
Diese „Gruft“ war Bühnen-Kulisse bei unserem Grusical."

Wer die Suchmaschine mit dem Suchbegriff "englische werbesprüche" bemüht, wird viel ungereimtes Zeugs finden, das nur noch das Kopfschütteln übrig lässt.

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Im Oktober 2019 bringen "Lebensmittelretter" Lebensmittel zu Bedürftigen und Nachbarn, wie man sich ausdrückt.
Im schönen Odenwald, in Birkenau, werden Kisten voller Obst und Gemüse, sowie Backwaren abgeholt, was Supermärkte und Bäckereien wegwerfen würden und gibt es "Bedürftigen".
So weit so sinnvoll, aber bekommen diese "Bedürftigen" nicht alle "harzIV" und sogar die Wohnung bezahlt?
Ist es ein "Vorurteil" aus der restl. Bevölkerung, wenn denen nun mehr Geld für Schnaps und Zigaretten verbleibt, sie nicht mehr extra auf die Straße gehen müssen um einzukaufen?
Könnten die Märkte und Bäcker nicht alle eine Ecke für verbilligte Lebensmittel haben?
(Das haben ALLE Läden, in denen wir einkaufen längst eingerichtet - so könnte dieser neue Service eher die Bequemlichkeit der Klientel fördern, - - kann oder "darf" man das denken?)
Verstehen die Bedürftigen überhaupt was der Name "Share und Save" bedeuten soll?

Ein Verein nennt sich "Share & Save" - auf English versteht sich, weil der Odenwald freilich in England liegt.
Eine sinnvolle Sache konterkariert sich selbst durch dusselige Ausdrücke - schade !






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*** Nachgetragen ***

Englische Flug-Drücker am Werk

Heute werden sogenannte "Self-Hubbings" als "preisbewusste Langstrecken-Alternative" beworben.
Das Umsteigen auf eigene Kappe zwischen zwei seperaten Flügen soll eine "kostengünstige Alternative zu den Rundum-Paketen der Netzwerkairlines" werden. So wollen die Betreiber Kosten senken, wie es heißt, dazu schließen sich einige Fluggesellschaften zusammen zu "Hub-and-Spoke- und Point-to-Point-Systemen", also Netzwerkairlines.
Die "Low-Cost-Carrier" entwickelt sollen die operativen Kosten möglichst klein zu halten, bedienen sie ein "Point-to-Point-Netzwerk aus einzelnen Routen, die jeweils zwei Bestimmungsorte der Airline direkt verbinden, ohne auf andere Flüge abgestimmt zu sein, wie vermeldet wird.
Die armen Leute, die darunter wohnen müssen, werden noch viel mehr Flugverkehr einatmen müssen!







"Uboot-Kartusche"



"Ruhe in Frieden" könnte man denken, wenn man beim Wandern an einem so seltenen Grabmal vorbei geht, ruhe in Frieden ist auch im ganzen Land zu spüren, das durch Corona wie im Winterschlaf zu liegen scheint. Die Innenstädte sind schon seit Jahren am Aussterben, weil immer mehr kleine Läden dicht gemacht haben. Sogar die großen Versandhäuser mit ihren verlockenden Angeboten aller Arten und ihren preiswerten und guten Restaurants sind nicht mehr da. Die Kinder würden vermutlich mit den damaligen Spielwarenabteilungen nichts mehr anzufangen wissen, die Mütter nichts mehr mit den Wühlkörben, die so beliebte Schnäppchenecken waren. Da diese Anziehungspunkte weg sind, herrscht überall der Stillstand - die Lokale sind erst spät geöffnet und so sucht man vergebens nach einer warmen Mahlzeit. Die Tabakwarenläden verkaufen heute eher Zeitungen und andere Dinge, alles macht einen geisterhaften Eindruck. Einzig die Eisdiele und ein künstlich am Leben gehaltener kleiner Einkaufsladen, halb Bäckereistelle halb mit Lebensmitteln gefüllt, hat geöffnet. Ein Bekleidungsgeschäft und ein Schuhladen, wo jeweils kaum ein Kunde drinnen ist ergänzt das Angebot. Wer vormittags unterwegs ist, wird Stille vorfinden - erst am Abend kommt Leben in die Stadt, wenn die Läden geschlossen haben und die Auto- und andere Poser ihre Macho-Auftritte hinlegen, ungestraft die StVO verachten könnend, weil die Ordnungskräfte lieber im Hintergrund bleiben, weil sie bei Kontrollen ohne Verstärkung nicht mehr auskommen werden. Parallelwelten statt Eintracht sind allerorten zur Normalität geworden. Es hat sich sehr viel geändert in 50 Jahren, das muß ich sagen - aber besser ist nichts geworden! Früher sind wir gerne in den Innenstädten bummeln gegangen, haben mal dies mal das "erbeutet", gut gegessen und hinterher ein Eis genascht - heute kann man sehen, wie mit den Einkaufstüten durch wild parkende dicke Autos manövriert, der Geldbeutel an seinem Platz bleibt. So sind wir noch 2010 gerne durch Wetzlar gezogen, um die Zeit der Autowartung in der Werkstatt zu überbrücken, also für einen Stadtbummel zu nutzen. Heute fühlt man sich schon so fremd, daß nicht mal die Einkehr in ein Speiselokal Freude macht- sollte eines geöffnet haben. Tote Gassen, tote Geschäfte - wo viel "Ethnien" sind, stirbt alles ab - hier mag kein Einheimischer mehr wohnen, eben die Klientel, welche in den angestammten Läden gekauft hat. So stirbt die komplette Infrastruktur und Corona hat die Sache nur noch beschleunigt oder wird gar den Innenstädten den Gnadenschuß geben. Die ersten Gesichter die man sieht, sind eindeutig von Fremden - mittags sitzen diskutierende Männer auf den Bänken und verkörpern den Orient mitten in Deutschland - ähnlich wie damals in Tunesien, kurz vor dem Aufstand, wie Touristen erzählten. Die Bürgermeister sind stolz auf die Menschen verschiedenster Herkünfte und sonnen sich in ihrem Erfolg um die "Vielfalt": Morituri te salutant.. Hauptsache sein Doktorengehalt bleibt ihm erhalten, wenn die "demographische Entwicklung" durch Zuzug aufgefüllt wird.

Da ich dennoch Optimist geblieben bin, setze ich die Hoffnung in den Wandel, den die Zeit immer mit sich bringt - nach der Invasion ist vor der Inflation und wenn keine Kohle mehr im Land ist, (zumindest bei der Mehrheit der Bewohner, wird wohl wieder Vernunft einkehren) wird sich manches wieder auf den Boden der Bescheidenheit zurück bewegen und die Wohlstandsabschöpfer werden sich andere Länder suchen. Viele Immobilien werden wieder frei sein, der Boom wird neu beginnen - mit Do it your self - und mit Baufirmen, in denen nur noch unsere eigenen Leute arbeiten. Zukunftssicher und krisenfrei. Nur Mut, es wird die Zeit kommen, da bin ich mir sicher.

Vielleicht sogar wieder mit richtigem Bäcker, Metzger, Käse- und Obst/Gemüse-Laden und kleinem Strickwarengeschäft? Wehe, wenn die Supermarktketten sich verrannt haben und am Ende sind, das kann durchaus passieren, wenn sich der Verbraucherschutz gegen die industrialisierte Landwirtschaft und Qual-Viehhaltung wenden wird.. ich höre schon, daß die jüngste Generation, die gerade ihre Bewerbungsschreiben abgibt, lieber mehr Freizeit und Lebensqualität möchte als Karriere und Kohle und dafür lieber Flugreisen und Autos bleiben lässt- so kommt man mit weniger Geld aus und hat mehr vom Leben. Na bitte!







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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 32,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Das Gefühl in einem Auto,- pardon Fahrzeug zu sitzen, das so ganz ohne Elektronik ist und trotzdem funktioniert, ist etwas ganz Besonders.
Das alte Blaupunktradio mit den Stationstasten spielte leise Walzermusik, wenn sie zum Einkaufen fuhren.
Alles war prima nur ein etwas schepperndes Geräusch störte von hinten - bis der Nachbar nachschauen mußte, um dem auf den Grund zu gehen:
"Sie sind ja ein Pärchen, mein lieber Schwan - ihr hockt auf kistenweise Weine und merkt es nicht mal.."
Hinter der letzten Sitzbank ist ein Staufach - und.. eben eine Menge Weinflaschen div. Ausführungen.
Anna hat sich gleich bei den Schwiegerleuten bedankt und ihre Freude über dieses -heute so seltsame- Gefährt zu bekunden:
"Hier muß man nicht mehr überlegen - passt das noch rein oder nicht..
Der kräftige 2,2ltr Motor zog bequem den Berge hoch ohne Mühen - für so ein über 30 Jahre altes Auto - alle Achtung!"
Schwiegervater war begeistert und mahnte nochmal zu Vorsicht- die Straßenlage war damals noch nicht ganz so gut wie heute, man muß mit Bedacht fahren!

An diesem Tage wurde eine Flasche Wein aufgemacht- dem Nachbarn gaben sie freilich auch eine ab.
Am Abend, als gerade Friede-Freude-Eierkuchen angesagt war, rappelte das Telefon.
Am Apparat war ein anderer Kollege aus der Akademie, der ebenfalls eine eigene Partei gründen wollte.
Diesmal etwas "links" von der Mitte - wo immer man diese ominöse Mitte heute vermuten mag.
Wieder wurde dankend abgelehnt und sie blieben in "ihrer" Partei weiterhin Mitglied.
Claus schaute online nach, was denn dort wohl los sein mochte, denn irgendwas war faul, sogar oberfaul, wie er sich ausdrückte.
Das Onlineforum zeigte den Hinweis: "Geschlossen, bitte versuchen sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut.."
Immerhin konnte man sich noch einloggen - und fand auf der Startseite den Hinweis:
Wegen Corona vorübergehend geschlossen.
Aha, was für eine faule Ausrede, unglaublich sowas.

In den Mail-News wurde die Partei deutlicher:
"Wir sind in einer Neustrukturierung aus Gründen etlicher Richtungskämpfe."
Aha, wie damals bei den Grünen und neuerlich bei den Rechten, der Sp d wird es auch nicht anders gehen, denn Links ist bekanntlich noch immer extra geblieben - wie dumm!

Die zweite Mail kam von einem weiteren Kollegen aus dem Parteibüro direkt:
"Von den Richtungskämpfen haben sie bestimmt schon gehört, aber das ist noch längst nicht alles.
Wir haben unsere Lobby als Sponsor verloren und das hat uns das Genick gebrochen, -
die Mitgliedsbeiträge hätten das auch nicht mehr gerettet.
Wir haben auf einmal zu viel verändern wollen und deshalb hat man uns zig Beine gestellt- nicht nur eines!
Wir erhoffen von unseren Mitgliedern und Mitarbeitern den Kampf sozusagen ehrenamtlich aufzunehmen.."

Die Inhalte sind ja auch gut und vertretenswürdig, das bleibt erhalten,
vermutlich hängen sich andere Parteien an diese - vermeintliche -
"Konkursmasse" an guten Ideen dran, so Claus trocken.
Alle Parteivertreter, ob groß oder klein, sind diesem Aufruf gerne gefolgt.

Unterdessen kamen wieder Drohbriefe an und die Kripo wurde abermals eingeschaltet.
Diesmal bei sehr vielen Parteifunktionären und die Suche nach den Urhebern der Angriffe läuft auf Hochtouren.
Man sollte denken, daß es der jeweilige politische Gegner sei oder zumindest aus dessen Reihen, aber weit gefehlt:
Man nahm drei Leute aus der Redaktion eines großen Blattes fest, das gerade sehr in roten Zahlen steckte.
Sie wollten durch eine fingierte Drohung die Auflagen erhöhen, indem sie angeblich an der Aufklärung des Falles mitarbeiteten.
Das sah die Kripo überhaupt nicht gerne und kam auf diese Weise hinter diese Affäre, die erst am Anfang stand.
Das Ringen um die Quote, so ein Kripobeamter, nimmt immer skurrilere Formen an.
Der Fall war abgeschlossen.

Unterdessen wurden im Saarland etliche Wagen wieder hergestellt und zu guten Preisen verkauft,
besonders nach Übersee, wo man Fahrzeuge aus dem europäischen Raum als Exoten schätzte.
Im Gegenzug kamen alte Fahrzeuge von dort zu Albert und Claus Senior.
Claus kaufte in aller Stille alle Smart Fortwo 450er Modelle auf,
die er kriegen konnte und stellte diese Microcars in Stapelboxen bis an die Decke der Lagerhalle.
Daneben eine Unmenge an Ersatzteilen und Motoren, Felgen und was auch immer dazu gehört,
F ismatecmotoren, B rabusmotoren, Dieselmotoren, Turbolader.
Noch sind diese Sachen billig zu haben, so meinte er zum Meister- aber warte mal, das wird sich bald ändern!
Und so kam es auch- die Preise zogen an, gute Stücke wurden seltener,
der Umstieg auf Elektro war dieser Käufergruppe nicht genehm und so wurden alte Modelle wieder aufgearbeitet.
Die originären Käufer dieser Kleinstwagen sind keine armen Leute, nur weil das Auto winzig ist-
darunter waren die meisten Barzahler und.. schon älter!
Henriette war sowieso eher eine eingefleischte Kleinstwagen-Fahrerin, sie wollte nicht rasen,
sondern spontane Agilität und Wendigkeit, Übersicht und .. ein "niedliches" Fahrzeug.
Sie bekam das erste dieser Wagen, welcher Carls Werkstatt verließ- einen Diesel in braun.
"Damit werde ich nicht gedrängt, weil die meisten Autos sowieso schneller sind."
Das ist auch ein Argument, meinte der Meister- wie wäre es mit einem "Fischsymbol"- Aufkleber und einem Dieselaufkleber hinten an?
Sie begrüßte die Idee-
"Sie haben recht, dieses Fischsymbol steht für introvertierte Christen, mit denen kann ein Raser nichts anfangen und..
mit einem Mini-Diesel noch weniger!"
Nun lege ich meinen Strohhut auf die Ablage und fertig ist die "Message"!

Spannend war die Tatsache, daß in den USA der Markt für diese Microcars, gerade die 450er Reihe ganz stark lief.
So gingen die Container mit etlichen frisch restaurieren Smarts nach drüben und kamen mit alten Pickups gefüllt wieder zurück.
Ein reger Überseehandel entstand und es wurde gut verdient.
Im eigenen Land sind nur ganz wenige dieser Fortwo verkauft worden, aber um so mehr in Griechenland,
Israel und den USA, die US-Pickups gingen restauriert nach Schweden und Norwegen.
Ein inzwischen befreundeter Logistiker hat sich dieser Transaktionen professionell angenommen.
So hatte Claus den Rücken frei für neue Projekte.
Der Markt für Smart war bald abgegrast und die allermeisten Teile gingen in die Käuferländer.
Für Henriettes Auto wurde noch etwas zurück behalten.
Der Meister meinte:
"Das war ein sehr profitabler Deal, das muß ich sagen, einfach mal so fast fünftausend Autos kaufen und verkaufen ist schon eine Hausnummer,
da haben sich die 3 ehemaligen SC-Mitarbeiter schon gelohnt,
die wir in dieser Zeit daran gestellt hatten."

Plötzlich und unerwartet ist Albert gestorben, an einem Herzinfarkt.
Ein Wagen rutschte von der Arbeitsbühne, verfing sich an den Standsäulen - ohne den Chef zu berühren.
Die ganze Crew ist zur Beerdigung ins Saarland gekommen.
Claus blieb in der Abwicklungsphase des Betriebes alleine vor Ort, verkaufte alle Nutzfahrzeugteile über das Internet.
Das fand guten Zuspruch im Publikum oder in der Szene, wie man heute so schön sagt.
Laut Testament hat Albert daa Gelände samt Gebäude und Inventar, das nicht zur Company mit Claus Senior gehört hat,
den beiden Mechanikern vermacht.
So war er bald wieder ledig und konnte nach Hause zurück kehren, was seine Frau erfreute.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 33

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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