plaetzchenwolf - Kurzwanderungen X
Landfotografie





Kurzwanderungen X



Rund um Hünfelden, durch 5 Orte , Burg Kirberg

Noch eine interessante Tour, die noch keine Streckenführung hat - man wird sehen !

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2020 Kartusche: Gartenzeltling - Abenteuer

Die Überdachung der 3x4mtr großen Terrasse ist ein Abenteuer, das über Jahre Vergnügen bereitet.
Die Konstruktionen sind z.T. witzig, zum Teil windiger als der letzte Sturm, von billig bis teuer ist alles drin.
Die Materialien sind von billigem "wer weiß was das für ein Blech ist" bis zum "hochwertigen Aluminium".
Das hört sich alles ganz prima an und schaut auch stabil aus, ist es aber nicht.
Die Crux liegt entweder in der Verarbeitung, wo die Nähte rosten oder in der Verschraubung oder in den Steckhülsen, mit denen diese "Stützen" zusammen gehalten werden, wo immer ein paar schon in der Verpackung schief waren..
Manchmal sind Blechfüße an den Posten mit Bohrungen, die dann verbiegen, manchmal sind die Abstände zu weit angedacht, weil nur 4 Pfosten sind, dann gibt es Konstruktionen mit 6 Pfosten, die aber in der Mitte des Daches ihre Problemzonen haben, die furchtbar nerven können. Vom Wassersack bei Regen oder geblähten Segeln an den Seiten ist alles drin, was das Herz begehrt.
Es gibt jedoch sogenannte Hardtop-Pavillons, die mit "solidem Aluminium" eine "hohe Standfestigkeit" versprechen.
Aber die Rezensionen der Kunden sprechen andere Fakten:
"3-4 Leute haben 5-6 Stunden daran zu tun, bis das Ding stand."
"Bei Hagel gehen die dünnen Doppelstegplatten leicht kaputt"
"Die Verclips-Technik aus Kunststoffteilen macht den Zusammenbau einfacher, aber problematisch beim Austauschen von Stegplatten"
"Es muss auf ein solides Betonfundament verschraubt werden"
"Alle Pavillons kommen aus China, leider können wir ihnen keine Anleitung dazu liefern"
"Leider sind keine Ersatzteile lieferbar, ggf. und wenn man Glück hat, ein passendes Stoffdach"
Wo "Rostfreiheit" versprochen wird, platzen bei Belastung die Kunststoffverbindungen oder die Schrauben drehen doll, finden im winddünnen Blech keinen Halt.. die dürren schmalen Blechlaschen, die jene langen Diagonalen zum First halten sollten, sind an den Ecken angebracht - als zentrales Element. Hier sehe ich eine handgemeine Sollbruchstelle.
..eine solche Sache gerade zu bekommen, wird wohl kaum möglich sein.
"Rostfrei ist gut, bei uns waren alle Nähte schon in der 2. Saison verrostet..!"
(Kundenrezensionen)

Eine selbstgebaute Holzkonstruktion oder ein Carport über die Terrasse zu setzen, wäre eine Möglichkeit, die aber von den Frauen als "hässlich" abgelehnt wurde..

Von 124 Euro bis 1200 Euro kostet so ein 3x4mtr Pavillon,
als Carport geschwind bis über 3000 Euro, was auch noch dunkel macht,
weil das Dach fest ist oder zu wenig Licht durchlässt.
(Ob so ein fertig gekauftes Holzcarport sturmfest ist, kann ich nicht sagen)
Da unseres gerade im Januar 2020 zusammengebrochen ist, weil das Dach drauf blieb, habe ich ein Billiges für 134 Euro nachgekauft und verwende die noch brauchbaren Teile des kaputten Pavillons als Ersatz- oder Stabilisierungselemente.


PS: Div. Kräne sind genau so umgeknickt in dieser Nacht, wie unser Pavillon - einer ist sogar auf den Frankfurter Dom gefallen.. (9./10.2.2020)
.. Sturm Sabine läßt grüßen- mit diesem Namen habe ich noch nie etwas Gutes verbinden können ;)

Als Insider-Tipp darf ich noch anmerken:
Das Gestell sollte zuerst aufgebaut, dann mit der Wasserwaage ins Lot gebracht werden. (Ggf. mit einem stabilen Keil unter einer der Stützen, durch welchen hindurch die Stütze in den Boden verschraubt werden sollte.) Wenn das Ding nicht ganz genau in der Waage steht, bilden sich sogenannte Wassersäcke..

Bei Sturmankündigung muß ich eben das Stoffdach abmachen..

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*** Kuriositätenkabinett ***



Wir wohnen in einem 900 Einwohner-Dorf und hier kennt jeder jeden.. also nicht wie in einer anonymen Stadtwohnlage !
Vor ein paar Jahren haben unsere Nachbarn ihr Haus verkauft an ein koreanisches Ehepaar. Anfänglich waren sie freundlich, dann aber, als wir uns dessen aggressiven kleinen Hund zu erwehren versuchten, der nicht angeleint wurde und jeden versucht hat anzufallen, - Mensch oder Tier - wurden die Beiden richtig giftig, genau wie ihr Hund, ein seltsamer Miniköter. Von da an hat -besonders der Mann jeden Kontakt abgelehnt, zumal er merkte, daß seine Frau (vielleicht) anders dachte. Die normalen Nachbarschaftsangelegenheiten, wie das Schneiden der Hecke etc. hat er total "vergessen" und das Grundstück gesamt sehr vernachlässigt, auch zu den anderen beiden Nachbarn hin. Die alten Besitzer meinten, daß der Käufer wohl "Pfarrer oder so etwas" - sei. Dieser neue Nachbar also sagte am Anfang: "In Deutschland darf man alles, das weiß ich ganz genau" Deshalb habe ich meine Zweifel, denn ein "Seelsorger" würde sich wohl kaum so benehmen - oder gehört er einer bestimmten Sekte an? Als Touristen der 1960iger Jahre gab es für uns den dringenden Ratschlag: "Ihr alle seid Botschafter eures Landes, achtet auf entsprechendes Benehmen!" Der Nachbar jedoch schaut starr ins Gesicht, als ich diesen -nach etlicher Zeit- fragte: "Wie geht es ihnen?" Es kam keine Antwort, nicht mal ein Wimpernzucken, so frage ich sicherheitshalber nochmal, etwas lauter und noch deutlicher: "Geht es ihnen gut?" Starr wie ein Fisch und ebenso stumm schloß er die Tür. Seltsam. (Die beiden verstehen und sprechen recht gut deutsch) Heute muß man schon aufpassen, wie damals in der DDR: Das "Linksnet" (Kommunisten) agieren so: Die Bemerkung - "Sie sprechen aber gut deutsch!" wäre ein " Schlüsselsatz des banalen Rassismus unserer Gesellschaft ".. es ist schon eine konfuse Zeit, in welcher wir heute leben ! Übrigens hat in der ganzen Straße KEINER mit den Fremdbleibenden Kontakt oder kommt mit denen auch nur halbwegs aus - einzig die gemeinsame Heizölbestellung machen sie mit, was für uns ein Fazit ziehen lässt: Asiaten können ausgesprochen freundlich wirken, wenn sie etwas von uns wollen, sie sind es aber leider - nach unseren Erfahrungen - nicht wirklich! (Am Anfang habe ich ihm auf sein Verlangen hin mein Autobatterie - Ladegerät geliehen. Geholfen habe ich -ungefragt- und selbstverständlich geholfen, als die Beiden mit ihrem neuen Riesen-Kühlschrank an der Treppe feststeckten, (trotz eines noch garstigeren älteren koreanischen Mannes, der am anderen Ende zerrte..) um dieses Ding ins Haus zu wuchten, da war die Hilfe gut genug. (Nur so kam der Kühlschrank unbeschadet ins neue Heim) Das gehört sich unter Nachbarn eben so.
Also herrscht weiterhin Funkstille und der Hecke erwehre ich mich durch den Kauf einer Kettensäge am Stiel, eines Hochentasters, wenn es mal wieder zu doll wird und die Terrasse verschattet wird.
Tut mir leid Leute, aber eine Reklame für Multikulti finden wir das nicht.

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*** Wieder eine "Kartusche", die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun hat. Lektuere ..einfach als Untermalung gedacht !







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2021 Kartusche: Lobbyismus in den USA und in Europa


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Ein sehr lesenswertes Werk ist von Frans Verhagen, aus dem Jahr 2004 "Baseball Bush und Barbecue 39,5 Vorurteile über Amerika". In diesem Buch finde ich mich und mein Verhalten wieder, wenn es um Fremde geht, die mir freundlich begegnen.
Ganz besonders fühle ich mich mit meiner Kritik am Lobbyismus, den ich klar und eindeutig als seilschaftende Bestecher und Manipulatoren -stets wider den Bürgerwillen- ansehe, bestätigt.

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Es wird allerhöchste Eisenbahn, daß man dieses Treiben bestraft und die Anstifter hinter Schloss und Riegel bringt.

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Auch wenn mir die Wahl des "kleineren Übels" eigentlich nicht liegt, würde mich eine Offensive gegen die Lobbyisten und gegen die Lobbykratur in Brüssel wieder zu der Wahlurne treiben !

Der raffiniert gewählte Name "Lobby" kann man als mafiose Tätigkeit ansehen, wiel die Gesetze mit der höchsten Priorität bereits an der Quelle manipuliert werden !





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Kartuschen - Thema: Der große Lauschangriff - noch - fiktiv.



Die Regierung hat beschlossen, daß nach den letzten Wahleinbrüchen Nägel mit Köpfen gemacht werden sollen und so wurden Funk-Rauchmelder für alle Wohnungen vorgeschrieben. Diese sollen im Alarmfall den Einsatz beschleunigen und Leben retten helfen.

Der Abgabepreis für die Erstausstattung wurde mit nur 10 Euro pro Stück gering angesetzt. 3 Geräte pro Wohnung werden bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung unter Vorlage des Personalausweises abgegeben. Mit 10 Jahre haltenden Batterien.

Eine echte Erleichterung für die Bürger, so wurde gevollmundet und man sparte auch nicht mit Bildern, die den Wohltäter zeigten. Der 2. Parteivorsitzende war mächtig stolz auf sein Werk, das er "querfinanziert" hat.

Die Geräte sind direkt mit der Rettungsleitstelle verbunden und geben dort Alarm, wenn sich gefährliche Rauch- oder Kohlenmonoxydgase oder Hitze bildet, so steht es auf der Verpackung der Melder. "Sie brauchen nichts zu tun, bei schwacher Batterie hören sie einen schwachen Ton, dann steht ihnen ein neues Gerät für 10 Euro -im Austausch- zu." Ohne Bohrung die Kontaktplatte mit dem Schnellklebepad festdrücken, Batterieknopf auf der Rückseite drücken und fertig! (Das Gerät sucht automatisch Funkkontakt)

Das grüne LED Licht ging auch schnell an und zeigte den Betriebsmodus "ok". In der Leitstelle ging ebenfalls ein grünes Lichtlein an und das Gerät war mit einem Speziellen Stockwerk verbunden, von wo eine Gruppe spezieller Leute sich in jede Wohnung einschalten konnte.

Was freilich alles nicht gesagt wurde, war die Übermittlung von hohem Kohlendioxyd in der Luft, was auf viele Personen in der Wohnung schließen lässt.. in den Zeiten der "Kontaktverbote" in der "Corona-Pandemie" nochmal zusätzlich interessant. Jedwede "illegalen Treffen" sind nun leicht zu ermitteln. Selbstverständlich alles geheim und nur im Verdachtsfalle zu observieren, wie es im internen Papier heißt. Die Einsatzkräfte der Polizei oder Feuerwehr sollen schnell vor Ort sein: Sicherheit ist heute kein Thema mehr - ganz sicherlich nicht..

Der Initiator bekam einen Ehrenpreis und stieg in der Hierachie auf. Niemand kannte seine Nebentätigkeit, die unter 3500 Euro im Monat auch nicht angegeben werden mußte. Sein Bruder betrieb eine spezielle Elektronikteilefertigung für "Dienste" im In- und Ausland..

Wer diese Fiktion für fiktiv hält, liest keine Nachrichten oder nur die Schlagzeilen..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere






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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 11,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Die beiden trafen sich in Neuwied beim Makler, fast zeitgleich kamen ihre Wagen an.
Sie waren voneinander ganz hin und her gerissen und hörten dem Makler kaum zu, als er die Häuserofferten vorlegte.
Ein Reihenhaus war zu verkaufen und der Preis war gut, weil einiges zu machen war.
Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und die Besitzer wollten in das betreute Wohnen ziehen, um aller Sorgen ledig zu sein.
Der Makler sagte, daß er grundsätzlich die Order von der Partei habe, alles so herzurichten, als wäre das Haus neu,
falls ihr euch dafür entscheiden wollt:
Es wird nicht nötig sein und wenn, dann für etliche Zeit später.
Und ob- sie nickten sich zu und hatten Freude - das Haus ist zwar nicht all zu groß,
aber mit schönem Garten nach hinten heraus und zwei Einstellplätze nach vorne zur Sackgassen-Straße.
Nach der Besichtigung der Räume saß man noch etwas auf der Terrasse und klärte ein paar Änderungswünsche ab.
Die Besitzer sind schon länger im Heim, weil die Arbeit am Haus zu viel geworden war.
In den 1970iger Jahren waren die Grundstücke schon deutlich kleiner am Rande der Stadt,
aber man hatte alles in der Nähe, sogar einen kleinen Supermarkt und eine Bankfiliale.

Anna und Carl waren sehr froh, dass sie nach den Bauarbeiten ins eigene Heim einziehen können-
im Hotelzimmer ist es doch nicht so gemütlich!
Sie kam noch zu ihm mit nach Aachen, das Wochenende zu verleben.

Am Montag war wieder Arbeit angesagt und etliche Termine zu bewältigen.
Jeder mußte - in fast konzertierter Aktion - mit dem Gemeinde / Stadtrat im Namen der Partei eine kleine Vorstellung geben.

Alle Teilnehmer der Akademie standen nun zum ersten Mal vor dem Publikum,
das es zu begeistern oder zumindest zu überzeugen galt!
Die einstudierten Regeln waren längst in Fleisch und Blut übergegangen und so sprachen sie frei,
ohne Stottern und ohne durch Zwischenrufe irritiert zu sein, einfach ruhig in moderatem Ton ihre "Gebete".
"Wir sind eine Partei aus den Anfängen der Republik und unbelastet der Geschehnisse davor.
Unsere Neuordnung wird sich auf das Wohl der Familien als zentraler und unverhandelbaren Punkt beziehen.
Wir brauchen dafür Stabilität und Verlässlichkeit der Einkommen und die Förderung unserer Landsleute oder denen,
die sich hier tatsächlich eingelebt haben und sich zuhause fühlen.
Wir grenzen uns gegen Überfremdung und Radikalitäten -gleich welche- ab.
Wir sind weder links noch rechts, sondern die Mitte.
Deshalb halten wir zu unseren Arbeitgebern und wollen möglichst heimische Produkte favorisieren,
wo immer das machbar ist.
Wir wollen nie wieder eine Koalition eingehen, damit dieses Wahlprogramm gehalten werden kann.
Das ist unser wichtigstes Programm!"
Die anschließende Fragerunde war so, daß man ihrer Partei, die gerne das Zünglein an der Waage spielte in den Jahrzehnten davor,
diese Wende ganz einfach nicht abnahm:
"Warten sie nur, bis die Wahlen gelaufen sind, dann wird man sehen, ob diese Aussage stimmt!
Selbst wenn sie als Sprecher daran glauben - wir glauben es nicht.
Wenn erst einmal Koalitionsangebote kommen, will jeder ein paar Ministerposten ergattern!"
Die Sprecher ließen sich nicht beirren und meinten souverän:
"Sie werden sehen, es wird vieles neu geordnet sein - auch wenn wir wissen,
daß dieser Weg etliche Wahlen zurück legen muß - die Mitte, also die WählerInnen
mit mittleren bis guten Einkommen werden gewinnen, weil sich auf deren Rücken alles abspielt.
Es kann nicht angehen, daß soziale Trittbrettfahrer genau so viel oder mehr zu sagen haben,
als die Leute, die das Bruttosozialprodukt namentlich bewirkt haben!"

Damit haben die Sprecher offene Türen eingerannt.
"Eigentlich müsste das Finanzamt unser Parteiprogramm jedem Steuerzahler zuschicken.."
Da ist was dran, aber Spaß beiseite - wie lange denken sie,
wird dieser Weg tatsächlich sein, bis diese Partei deutlich wahrnehmbar sein wird?
"Wir verstehen ihre Ängste als Wähler, dass die Stimme evtl. verschenkt sein wird -
aber wer wird immer und ewig auf pseudo soziale oder gewogene Parteien oder gar auf radikale Parteien
oder auf das "kleinere Übel" tippen wollen?"
Da mögen sie recht haben, es ist immer unbefriedigend, selbst wenn man zig Jahre Mitglied in einer Partei war,
sieht man sich das traurige Ergebnis an und die seltsamen Kandidaten, die auch noch geschwind ausgetauscht werden -
vorher und hinterher unterscheidet sich heftig.
"Sehen sie, wir generieren unsere Wähler aus exakt dieser Ecke, unzufriedene Leistungsträger."
Die Mienen wurden schon freundlicher und man sah, daß noch ein Satz nachgereicht werden sollte:
"Wir haben die Wirtschaft in großen Teilen hinter uns, weil diese einen stabilen Markt haben will,
auf den man sich verlassen und auch expandieren kann - das geht mit Sozialhilfeempfängern und Couch-Potatos nicht so gut.."
Wie gedenken sie ihr Wahlprogramm, den Kommunen helfen zu wollen, umzusetzen?
"Wir treten für eine starke Autonomie der Kommunen ein, die sich nicht mehr auf Almosen des Bundeslandes stützen muss.
Für eine gesunde Infrastruktur und Einbindung aller Bewohner in das Produkt und Sicherheit.
Wir sehen den Fortschritt da, wo nicht automatisch Gelder gezahlt werden - die von Steuerzahlern erwirtschaftet wurden -
an Leute, die keinen Bock auf Arbeit haben, um das mal in deren Sprache zu setzen.
Dieser Wohlfahrtstrend lockt Leute aus der ganzen Welt an
und wird zu Kollaps aller Sozialsysteme führen, wie sie an den Krankenkassenbeiträgen bereits jetzt schon sehen können.
Sie sehen, daß jetzt schon nicht mal mehr die Hälfte des Gehaltes an Rente bleibt..
Wir wollen das rechtzeitig umstricken, damit die Soziallasten bezahlbar bleiben."
Wir als Kommune haben große Probleme mit der Solidarität, aber von unten gegen oben, das spüren wir immer deutlicher.
Wir erleben die Zerstörugen von sozialen Einrichtungen, kaum daß sie errichtet worden sind.
Das kostet inzwischen hohe Summen - wir können dabei nicht einmal das Ordnungsamt mit einer entsprechenden Personaldecke
ausstatten, weil schlicht das Geld dazu fehlt.
Der Ordnungsbeamte muß zur Hälfte seiner Arbeitszeit andere Aufgaben erledigen - wie soll er dann draussen nach dem Rechten sehen?
"Sie sehen, es ist längst schon 10 nach 12 und nicht vor Zwölf."
Wir danken für das interessante Gespräch, sagte der Büroleiter der Gemeindeverwaltung.
"Ich lasse ihnen die Flyer da, denn wir müssen wachsen, um Einfluß zu bekommen
- wir sollten die Nichtwähler unterscheiden lernen -
zwischen denen die uninteressiert sind und solchen, die aus Verzweiflung nicht mehr an den Wahlen teilnehmen wollen,
also den guten Leuten, die wir so händeringend brauchen und ansprechen möchten!"

Die Verabschiedung war herzlich und bald war mancher dieser Leute bereit, in einem neu gegründeten Ortsverband
dieser alten Partei seine bisherige Arbeit einzubringen
und den Abspaltungen des Ursprungs den Rücken zu kehren.
Die freien Demokraten auf neuen Wegen der Mitte?
Zu hoffen ist es.
Die Sprecher wiesen noch einmal auf die kostenlose Mitgliedschaft hin
und auf das Parteiportal, wo Ideen der Mitglieder willkommen sind.
Auf eben dieses Portal sollen alle Ortsverbände und Aktivitäten hin gelenkt werden,
damit alte Abhängigkeiten und Vorbehalte und Rangeleien untereinander endlich eliminiert würden..
..die Verblüffung in den Gesichtern derer, die bislang an den Sitzungen der Parteien im Gasthaus teilnahmen
war deutlich abzulesen - wieder ein Freiraum weg, jener "Auszeit" von Frau und Familie?
So sind sie, die Menschen vor Ort..

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 12

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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