Landfotografie

#Echte #Frikadellen #nach #Hausfrauen-Art - 50*


Vorwort:
Meine Frau macht seit Jahr und Tag die besten Frikadellen weit und breit,
von denen mein Sohn sagte: "Die Kollegen guckten richtig neidisch, ich glaube,
du musst mal ein paar mehr machen..!
So wird es werden, sie hat es versprochen. Hausfrauen muessen rechnen und rationell arbeiten,
sie moegen keine "Ladenhueter" und sind erst zufrieden, wenn die Familie zufrieden ist.
Der Duft ist schon recht betoerend, wenn diese Frikadellen gemacht werden -
als Beilagen gibt es Salzkartoffeln und Eisberg/Chinakohlsalat mit Mandarinen/Apfelsinenstueckchen,
schoen mit guter Milch und Kraeutern angemacht.
Manchmal macht sie Erbs-und-Moehrengemuese dazu - eigentlich passt vieles..
(Geheimtipp) Hart arbeitende Familienmitglieder nehmen sich ein oder zwei Loeffel
von dem Bratfett ueber die Kartoffeln - ich gehoere dazu!
Restliche Frikadellen kann man kalt aufgeschnitten auf das Pausenbrot
geben oder am naechsten Tag essen oder einfrieren,
was kaum jemals vorkommt und wenn, ist es ein kleiner Gluecksfall fuer den, der eine erbeutet.

Nun endlich zum Rezept, bei dem ich rate, das einfach mal nachzukochen
und dabei nicht zu hinterfragen- es lohnt sich:
Zwei eingeweichte Broetchen ausdruecken, ein Ei, ein Kilo gemischtes Hackfleisch,
2 TL Salz, edelsuesser Paprika bedeckt das ganze Fleisch, Pfeffer nach Belieben, 1 TL Maioran,
3 Knoblauch-Zehen und Zwiebeln nach Belieben- eine normal grosse ist gut.
Alles gut mit der Hand verkneten und aus der Masse 10 Frikadellen formen.
Anbraten in Rapskernoel, anbraten auf 3/4 Kraft, wenden, wenn beide Seiten schoen braun sind,
bei geschlossenem Deckel 20-25 Minuten bei 1/3 Kraft garen lassen..
Guten Appetit!

Schlusswort:
Jeder Vertreter oder wer laengere Zeit im Ausland war, wird sofort zu diesen Frikadellen greifen,
wenn diese irgendwo auf der Speisekarte stehen.. leider tun sich selbst Fernseh- oder Chefkoeche
sehr sehr schwer damit: Je mehr "kuenstlerische Freiheit" oder "Fachwissen" eingebracht wird,
um so sonderbarer wird das Produkt, das eigentlich ganz einfach ist..

* ca 50 Cents pro Frikadelle.

(Auch ohne Knoblauch lecker!)


Herbst-Toepfchen fuer 2 Personen


Mein Alternativrezept fuer diese Seite ist ein Herbsttoepfchen, ganz schnell gemacht und teuer ist es auch nicht: Einfach eine handvoll Moehren putzen und schaelen, in dickere Scheiben schneiden, ein gutes Stueck Sellerie ebenso dazu, so gewuerfelt, dass die Garzeiten etwa gleich sind, desgleichen eine Stange Lauch und eine handvoll Kartoffeln. Eine fette Bruehe Wuerfel dazu, ein Lorbeerblatt, etwas Pfeffer und Salz, 1-2 Loeffel gefriergetrockneten Dill und kraeftig Petersilie. Nun wird etwas Mettwurst oder Salami oder Doerrfleisch in Wuerfelchen geschnitten und zugegeben. (Das muss nicht viel sein, nur soviel, dass es Geschmack gibt.) Mit wenig Wasser schonend gegart, gibt das ein schmackhaftes Essen, das garantiert nicht ansetzt - ohne ein "Ladenhueter" zu sein. Ggf. mit etwas Gurkenwasser aus dem Glas zugeben, das bringt nochmal Wuerze- wie man es mag..
Als Tipp: ca 1,5kg gesamte Menge, alle Gemuese, Kartoffeln und Wurst. (Fuer veraenderliche Sorten) Das Wasser kommt dann dazu. Sollte das Essen ein wenig zu salzig geworden sein, was wegen der fleischlichen Zutaten leicht passieren kann, sollte mit ca einer halben Tasse Weizenmehl, das einstreu-weise schnell und gruendlich untergehoben wird, abgemildert und gleichzeitig etwas eingedickt werden. Voll ankochen, dann auch halbe Kraft schalten) Die Garprobe erfolgt schon nach hitverdaechtig kurzer Zeit (15-20Min) mit dem Kuechenmesser in ein groesseres Stueckchen- geht es leicht durch, ist das Essen gar. Mehr ist nicht zu beachten.
Guten Appetit !

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




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Kartuschen - Thema: Das Jahr geht zuende

Das Jahr 2016 geht zuende, voller Seltsamkeiten, voller Unsicherheiten und voller -meistens unangenehmer- Nachrichten.
Gute oder positive Geschehnisse gingen inmitten der Ungereimtheiten aller Art irgendwie unter.
Freundliche Begebenheiten sind auf den Folgeseiten der Zeitung, dramatische Dinge immer auf dem 1. Blatt.
Nicht mehr lange, dann sind auch die Zeitungen verschwunden, weil sich deren Abonnenten ausklinken.
So wie sie sich als Waehler zurueck ziehen und immer weiter entfernen.

Das neue Jahr wird genau so kommen, wie alle Jahre zuvor -
mit Umwelt-Sauerei, Geknalle und Geboellere, mit Raketen -in den Kriegs- wie in Friedensgebieten.
Protzen, Saufen, Fressen - das Denken ueberlaesst man den Pferden,
die haben bekanntlich viel groessere Koepfe..
Im neuen Jahr geht es dann weiter wie gehabt,
trotz des grossen Auftritts des "Christkindes" und der ganzen "heiligen Familie":
Waffen werden geliefert, die Kriegsministerin jauchst bei jedem neuen Konflikt,
bei dem man "helfen" muss.

Der oberste Pfarrer geht, mit ihm seine Zweitfrau, die im Amt bei jedem Anlass mitgeschleppt wurde und nun wendet er sich wieder seiner Erstfrau zu - seltsame Zustaende.

Wir lassen uns die Christstimmung nicht verbieten, die Polizisten haben Maschinenpistolen auf den Maerkten dabei, ueberall Kameras und Beobachtungsposten - die D DR laesst gruessen.

"Ekelhaft und widerwaertig" sei es, die Linken als die "Verursacher" zu beschimpfen, so ein Politiker dieser Sorte..

2017 wird es weiter gehen, mit dem Politik-Theater, mit den Querschlaegern aus Bayern, die ihre Backen aufblasen um.. ein wenig Wind zu machen, hinterher will es keiner gewesen sein..

Die einfache Bevoelkerung macht das, was sie schon zu Kaisers Zeiten gemacht hat- sie schuettelt erschuettert den Kopf und macht lieber das Fenster zu.

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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