Landfotografie

"Knauser-Wurst"



Ein alter #Knauserer hat mir mal sein Rezept verraten,
wie man immer schmackhafte und wunderbar muerbe Salami vorraetig haben kann.
Als Belohnung fuer eine etwas umfassendere Hilfe an seinem Diskounter-PC..
Man nehme:
Beim Diskounter (Wo sonst?!) kauft man die 225gr Wuerste (die 650gr sind zu dick,
neigen zu Salmonellen, deshalb habe ich dieses Rezept abgewandelt)
entfernt die aeussere Plastikverpackung,
die innere weisse Wursthaut muss aber bleiben-
und haengt die Wurst am eigenen oder um den Zipfel gewickelten Kordel
in einem kuehlen und trockenen Kellerraum auf...
Die Wuerste schrumpfen glatt um 1/4 in Hoehe und Umfang und werden richtig fest!
Meistens haengen die bei uns so um die 4-6 Wochen um richtig gut zu werden.
Wir haben immer 3-4 Stueck davon vorraetig:
Nicht nur fuer Fruehstuecksbrote, sondern auch fuer Bratkartoffel
(in Wuerfelchen geschnitten) oder in Eintopfsuppen oder Salaten
eine willkommene Abwechslung!
Die Qualitaet oder der Geschmack sind durchaus mit Frischtheken-Produkten zu vergleichen,
die ueber 2,50 Euro /100gr gehen.
Bedenken?
Diese Wuerste werden bei uns nun schon ein paar Jahre gegessen..

Nachtrag:
Putensalami kann- je nach Hersteller- nicht empfohlen werden,
weil vermutlich nicht ganz saubere Zutaten Verwendung finden.
Bratwuerste (roh und geraeuchert) kann man gut abhaengen lassen,
diese werden fein und muerbe.
Der Lagerraum soll kuehl und trocken sein.

Nachtrag:
Die Salmonellen-Skandale in letzer Zeit (Nov.2011) lassen nun doch zur Vorsicht raten -
ich ueberbruecke diese Zeit mit besserer Ware aus dem Kasseler Fleischwerk,
ahle Worscht aus Hessen.

25.10.2012: Die Ahle Worscht war horrorteuer und nicht unbedingt so gut,
wie es der Preis vermuten lassen wuerde -
weder die Blockwurst noch die Rotwurst konnte ueberzeugen,
die Ahle Leberwurst schon mal gar nicht.
Die Preise sind wie vom Mann im Mond, ganz abgehoben -
dann doch lieber "Fabrikware", die ist wenigstens guenstiger
und meistenteils (wenn sie abgehangen war) nicht schlechter.
Das allgemeine Problem ist wohl, dass die heutigen Schweine
nicht mehr so geschmacksintensiv sind.
Entweder ist die Zuechtung, das Futter oder das zu junge Schlachen daran massgeblich?
Fakt ist, dass der Geschmack von Fleischwaren, ganz generell,
beim Metzger wie beim Supermarkt oder Diskounter austauschbar ist.
(Sieht man mal von dem mehr oder weniger starken Einsatz von Pfeffer und Poekelsalz ab)
Deswegen haengen wieder zwei Wuerste -vom Diskounter- im Keller zum trocknen oder reifen.

2013: Die bessere dieser dicken Block-Salami kommt vom "nahen Kauf" mit dem Ja.
Die ist zwar ein wenig leichter, ist aber deutlich besser und kann empfohlen werden...

Nachtrag am 7.11.2016: Noch immer gelingt dieses Nachreifen - ich habe gerade eine Ja Salami im Anbruch und bin sehr zufrieden damit, auch als Zutat zu der selbstgemachten Spaghetti-Sauce (klein gewuerfelt kurz mitgegart). Schoen muerbe und appetitlich im Geschmack. (Kein Vergleich zu der in Scheiben abgepackten Ware)



Wenn wir schon beim Knausern sind,
dann kann ich auch gleich meinen beliebten

BBQ-Reissalat


empfehlen, dessen Reste am naechsten Tag als besonderer Salat verzehrt werden.
(Auf diese Weise isst man beim Grillen nur soviel, wie noetig ist,
um satt zu werden,- nie zuviel, was immer bereut wird)
Ich koche also ungeschaelten Naturreis bissfest, schrecke diesen kalt ab.
Ein Glas (580ml) Paprikastreifen oder Haelften oeffnen, abtropfen lassen,
den Inhalt wuerfeln und mit dem Reis in die grosse Salatschuessel tun.
5 EL Paprikapulver edelsuess,
1EL Jodsalz und einige kraeftige Spritzer Fluessigwuerze und ebenso Rapskern- oder Rapsoel zugeben,
alles gut vermische und gut durchziehen lassen- immer mal wieder umheben..
Beim Servieren kommt der appetitlich rot-rote Salat
flaechig auf den Teller, obenauf das Grillgut.
Das Grillgut kann manigfaltig sein-
ob Huehnchen oder Bauchscheiben, Wuerstel- was auch immer-
eine Packung mehr grillen als gebraucht wird und diese uebrigen Teile anschliessend wuerfeln,
mit dem abgetropften Inhalt einer Dose gelbe Erbsen, (850ml)
und dem abgetropfen Inhalt einer Dose (425ml) feine gruene Erbsen
unter den restlichen Reissalat heben.
Noch zwei Aepfel kleinschneiden, wuerfeln und ebenso unterheben.
Wenn noch ein wenig Kaese uebrig ist, kann dieser gerne -
in Wuerfelchen geschnitten- zugegeben werden, das kommt immer gut.
Damit die Sache nicht zu trocken wird,
ein wenig mit dem Saft der Dose "gruene Erbsen" auflockern.
Abschmecken, ggf. nachsalzen und mit Folie abgedeckt im Kuehlschrank aufbewahren.
Guten Appetit bei diesem leichten, bunten Essen,
das absolut kein Ladenhueter ist..



Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



underconstruction

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Kartuschen - Thema: " Schnauf ! "


Unser Hund hatte damals durchaus recht mit seiner Bemerkung,
die er immer kund tat, wenn ihm etwas zuviel oder zu bunt wurde.

Dieses "Schnauf" uebe ich heute fuer mich alleine,
wenn schraege Dinge in den Nachrichten und Reportagen kommen,
wenn wieder einmal Hochwohlgeborene sich gegenseitig am Arsch lecken und hofieren,
dass mir als "Normalo" die Spucke weg bleibt..
Ich kann manchmal (meiner Frau geht es zuweilen noch eher so)
nicht so schnell den Kopf schuetteln, wie es angebracht scheint:
In den 41 Jahren Ehe hat sich so manches veraendert- aber ist etwas besser geworden?
"Besser" ist wohl relativ und subjektiv oder individuell zu sehen:

Manche finden keinen Arbeit mehr, trotz zigfacher "Qualifikationen" und Weiterbildung.
Einfach weil sie "zu alt" sind, dh. ueber 45 Lenze zaehlen.
Jungen Menschen hat man in den Schulen Flausen in den Kopf gesetzt,
wo dann die Wirklichkeit im Leben ganz schnell auf den Boden zurueck fuehrt.
Wer nicht gerade ein Genie ist, wird lange und aufwaendig nach einem Posten suchen muessen.
Viele Berufe sind ueberkommen, neue kamen hinzu - sicher ist nur der Wandel und das geht immer schneller vonstatten.

Wie auf einem Kettenkarusell bewegt sich die Buehne auf welche uns das Leben gesetzt hat.
Wiedervereinigung, Europaeisierung, Globalisierung, offene Grenzen, Multikulti, "neue Geschlechter", neue Familienzusammensetzungen, neue Bildungswege, neue Gemeinschaften - aber besser, ist wirklich irgend etwas besser geworden?

Die heutigen Spiesser sind die mit Piercing und Tattoos und seltsamen Kappen,
mit den heutigen Studierten als neues Proletariat.

Die Lebenswirklichkeit ist heute eine seltsame "Buntheit" :
Afrikaner, Orientalen, Asiaten parallel zu angestammten Ureinwohnern,
die man ungefragt ueberflutet hat mit "Kulturen" und "Wurzeln".

Die Jagd nach dem Geld ist bei allen hervorstechendes Thema.

Viele koennen sich viel leisten -
aber so richtig zufrieden ist kaum jemand..

(Zur Untermauerung meiner These bitte ich euch, liebe Leserin, lieber Leser,
einmal ganz ruhig die Gesichter der Autofahrer und der Passanten und der Leute im Einkaufsladen zu betrachten, dann wird meine Aussage schon deutlich klarer.)

Schnauf !



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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