Landfotografie

Makrelenfilet auf Wurzelgemuese Carpaccio.



Ein leichtes und sehr einfaches Essen, das man fuer beliebig viele Gaeste erweitern kann,
war die Grundidee (auch dieses) Rezeptes oder Vorschlags.

Die Zutaten sind denkbar einfach:
An Wurzelgemuese kaufen was gerade verfuegbar oder guenstig ist:
Moehren mit Kraut dran, eine Kohlrabi, ein paar Radieschen, einen Meerrettich.
Alles gut waschen ( Sand, Erde ) und das Kraut von dem Kohlrabi
und den Moehren im oberen Drittel extra legen, (Kraut vom Rettich
und von den Radieschen kann man nicht nehmen) - damit dieses klein gehackt
mit etwas einfachem Salat-Dip vermischt - als Dekoration in der Tellermitte seinen Platz findet.
(nur wenig davon nehmen).
Kohlrabi in Streiben hobeln (Die Vier-Seiten-Kuechenreibe ist hier praktisch),
die Radieschen ebenso in Scheiben, die Moehren und den Rettich fein hobeln.
Die Zesten von Moehren und Rettich auf je ein Viertel des Tellers verteilen,
die Radieschen und die Kohlrabi-Scheibchen auf die andere Seite,
mittig dann das Kraut, das in feinen Streifen
mit dem Balsamico ein "Highlight" bildet.
Diesen Zesten-Salat sollte man ein wenig durchziehen lassen -
statt Balsamico kann jeder andere milde Essig genommen werden oder ein x-beliebiger Salat-Dip.
Eine geraeucherte Makrele (die kleinste reicht) aus dem Supermarkt-Kuehlregal ist wunderbar,
wenn sie gut tranchiert wird:
(Selbstverstaendlich ist -geraeucherter- Bueckling,
mit etwas mehr Aufwand auch Heilbutt etc. ebenso gut geeignet.
Forelle waere etwas zu mild fuer das Gemuesebett.)
Auf dem Holzbrett in der Verpackung den Kopf abschneiden und entsorgen,
den Fisch auf dem Brett vom Bauch mit einem scharfen Messer laengs aufschneiden, die Brustflossen dabei gleich abmachen.
So laesst sich die Makrele gut aufklappen.
Nach Entfernung der Flossengraeten an den Schnittstellen kann der Rueckenstrang entfernt werden,
die davon abgehenden groesseren Graeten zieht man,
wenn die Haut vorsichtig abgezogen wird und das Filet in der Hand liegt.
(Keine Angst, das Filet kann man wieder zusammensetzen, -
es zerfaellt halt leicht - wenn es mit der glaenzenden Seite nach oben
auf dem Wurzelgemuese liegt.)
Bei diesem Essen isst das Auge mit:
Guten Appetit !

(Ich habe wieder einmal zu viel Gemuese gekauft:
Kein Thema, wenn die Reste grob geschnitten als Suppenverbesserung
in einem TK-Beutel eingefroren werden)

Doppelsalat und Grillfleisch


Heute habe ich vor zu grillen und beginne mein "BBQ" vorzubereiten: Anzuender, Holzkohle, Hickory-Holzschnitzel, eine Flasche gutes Bier, damit die Grillkohle angeht ;) und davor mache ich den Nudelsalat.
500gr Hoernchen-Salatnudeln werden gekocht und kalt abgeschreckt. 2 Salatschuesseln stehen bereit, in einer habe ich 500gr (Lid l) Fleischsalat gegeben, was mit der halben Menge an bester Milch, einem TL Salz und etwas Pfeffer aus der Muehle verruehrt wird. Dann noch ein paar halbierte Cocktail-Tomaten hinein, die Haelfte der Nudeln dazu und gut unterheben. Folie darauf und fertig. Die 2. Schuessel habe ich ebenfalls mit Milch und etwas Raps- und etwas Chilioel (selbst eingelegt) und 1 TL Salz bestueckt und verruehrt. Die andere Haelfte Nudeln zugeben, in die leere Seihe in der Spuele schuette ich den Inhalt eines Glases rote Paprika in Streifen ab. Die abgetropften Paprika in die 2. Schuessel getan und alles gut untergehoben und die Klarsichtfolie drauf gemacht.
Nun kann in aller Ruhe der Grill angezuendet werden. Dieses Event ist gut fuer 5-6 Personen und wenn die Gaeste nicht alle kommen konnten, werden die uebrigen Grillstuecke in den 2. Salat gegeben (in Streifen geschnitten oder gewuerfelt) und im Kuehlschrank aufbewahrt: So habe ich am naechsten Tag "frei" !

Diese Nudelsalate sollten vor dem servieren nochmal kurz umgehoben werden, ggf. mit ein wenig Milch nachfuellen, damit sie schoen saemig bleiben und nicht zu fest werden. Der M elzer sagt dazu: "Fluffig".
Guten Appetit!

Grillfleisch? Das hole ich nur noch im L idl, aber nicht das in Sauce eingelegte, sondern fertig mit Gewuerzen eingepuderte, das ist nicht so waessrig. Auch die grobe Bratwuerstel kann man gut dort kaufen.

underconstruction

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Kartuschen - Thema: Sinnlichkeit des Kochens 7. Teil

Es ist eine hohe Kunst, eine gute Pastasauce zu machen und eben diese Kunst ist darin,
einen Kaese zu finden, der sich auf der Zunge, zwischen den Nudeln und der Sauce nicht blamiert.

Deshalb habe ich zu Gorgonzola (dolce oder picante) gegriffen, was eine sehr gute Wahl ist - sehr viel naeher am alten Pecorino als alles, was man heute als Parmesan kaufen kann.



Auf dem Bild ist eine Portion Spaghetti nach Strassenmaedchenart zu sehen, die ein absoluter Renner ist.

Dieses Rezept haben wir von unseren Freunden, die in Loano -ligurische Kueste- Italien ein Lokal betrieben haben.

Dort standen wir in der Kueche an einem Tag, den diese Spezialitaetengaststaette geschlossen war - und futterten und tranken Champagner "Presidente"..

Der Trick bei diesem Essen war eigentlich die Verwendung dessen, was noch im Kuehlschrank war, als der Magen knurrte ;)

Das Anbraten von Tomatenmark in Olivenoel und ein paar Tropfen Zitrone, ein paar Kraeuter ist der eigentliche Grundstock..

..alles was sonst noch in die Sauce kam, war Luxus und der war eher rar - noch in den 1960iger Jahren in Italien und an vielen anderen Stellen Europas.

Ich halte die Kocherei im Beisein meiner Gaeste fuer ein Event, ein unglaublicher Luxus, der die Sinne langsam, aber sicher auf das Kommende einstellt:
Es duftet und "abschmecken" gehoert dazu - schon zu Zeiten, als die Kinder am liebsten ihre Hausaufgaben am grossen Kuechentisch machen wollten - so bekamen sie alles mit:

Jeder hat sehr gerne mal gekostet ..

.. und das Glaeschen Sekt - heute selbstgemacht - ist nicht mal so selten bei diesen Events.

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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