plaetzchenwolf - Lavendel Ragout / Auberginnen Rezept meiner Frau
Landfotografie

Lavendel Ragout


Ein Rezept für 5 Personen.
Frische Blütendolden (ganze Stängel) des Lavendel bilden die Grundwürze dieses Ragouts:
6 Blütenstängel, 2 Lorbeerblätter, 3 ganze Nelken in den Topf
mit einer halben Tasse Olivenöl legen. (noch nicht erhitzen)
4 Knoblauchzehen schälen und ganz dazu geben, wie eine große,
in Ringe geschnittene Zwiebel, sowie 2 EL Chili-Granulat. (Kein Powder)
2 Bauchfleischscheiben, 1 Schnitzel in grobe Würfel schneiden
und mit 500gr gemischtem Hackfleisch in dem vorbereiteten Topf
(bei geschlossenem Deckel auf 3/4 Kraft) -gut 10 Min anbräunen.
Wenden und nochmal 10 Minuten braun werden lassen.
Mit einer Tasse Gurken-Einlege-Wasser und 2 Tassen Wasser ablöschen
und bei 1/3 Kraft ca 30 Min gut köcheln lassen.
Mit Jodsalz abschmecken, mit Binder (für braune Saucen) abbinden und warm stellen.
Nun das Nudelwasser mit Salz (nicht mit Öl) aufsetzen und aufsprudeln lassen,
dann 500gr Fusilli (Spiralnudeln) bißfest kochen.
(Wenn das Wasser milchig wird, werden die Nudel gar.)
In die Seihe abschütten und nicht abschrecken, nicht mit Öl behandeln
und gleich servieren- so haftet die Sauce besser..
Guten Appetit bei dem "duftigen" Essen, das euch bestimmt schmecken wird!

Eine Alternative gefällig? Bitte sehr:

Das leckeres Aubergine - Rezept meiner Frau


Dieses Rezept habe ich allgemein gehalten,
weil jeder andere Mengen macht - grob gesagt:
Pro Person eine Zwiebel, eine große Aubergine, Dörrfleisch ca 100gr pro Person.
Auberginen schälen, in Scheiben schneiden,
in einer Schüssel mit Zitronensaft oder etwas Weinessig beträufeln,
damit sie nicht braun anlaufen.
Zwiebeln anbraten (kann gerne etwas mehr sein) in Rapskernöl.
Dörrfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, zugeben und auf mittlerer Stufe garen lassen.
2 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden und mit dem Inhalt
einer kl. Dose Tomatenmark (ca 50-70gr) zugeben.
Kurz anrösten, Auberginen zugeben, etwas Wasser ablöschen,
Salz, Pfeffer, süßem Paprika, Thymian, etwas Basilikum,
ein wenig Rosmarin und einen fette Brühewürfel (M aggi) zugeben
und ca 20 Min auf mittlerer Stufe garen lassen.
(erst einmal weniger Pfeffer und Salz, lieber nach dem Abschmecken nochmal nachwürzen)
Dazu paßt Reis und passen Nudeln-
wir essen das am liebsten mit einfachen Kartoffel-Stücken.
Schmeckt herrlich, das darf ich sagen !




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*** Nachgetragen ***

Viele Leute mögen keine "kahlen" Wohnungen, wir jedoch schätzen die Übersichtlichkeit und das Gefühl unnütze Dinge außen vor lassen zu können. Der Blick für das Wesentliche kommt aber erst im Alter und dann auch nicht bei jedem - dazu muß man sich von alten Dingen trennen, was vielen schwer fällt. Wir praktizieren diesen "Minmalismus" seit ein paar Jahren als Lebensstil.





Der Schluss - Akkord - Weniger Fleisch kaufen !

Es kam ein Video im TV über die Massentierhaltung und so nehme ich dieses zum Anlaß, mich selbst am Riemen zu reißen:
Schleichend wird immer mehr Fleisch verwendet, als das nötig wäre: Man will beim Grillevent nicht als "Knauser" gebranntmarkt werden und kauft eben mehr ein. Obwohl es "nur" Steaks geben sollte - für jeden eines - kam der Ruf nach "ich will lieber ein Würstchen" auf. Das passiert mir eigentlich immer so und deshalb wird gleich mehr auf den Grill getan.
Niemand soll sich benachteiligt fühlen- mancher mag eben kein Stück Fleisch und nimmt lieber ein saftiges Käsewürstchen..
Will ich dabei alle persönlichen Vorlieben abdecken, kommt das Grilling nicht um grobe und feine Bratwürstchen, Schweinesteaks, Rindersteaks und Hähnchen- oder Putenschitzel herum. So kauft man im Laden die Packungen, die recht günstig sind, weil obige Auswahl in der Metzgerei ein teurer Spaß wäre - mit unklar besseren Erzeugungs - oder Haltungsbedingungen.
Transparenz in der Fleischerzeugung ist ein Wunschtraum, mehr nicht. Augenwischereien sind da drastisch und die Regel.
Die unheimliche schnelle Aufzucht von Geflügel aller Art läßt mir das Gruseln kommen, zudem Antibiotika als Mastbeschleuniger eingesetzt werden - wenn nicht bei uns im Land (offiziell zumindest), so doch im Ausland. Das Geflügel kommt aus anderen Ländern und wird in Deutschland umverpackt und landet als .. z.B. "Deutsches Brathähnchen" in den Kühltruhen..
Als Wanderer sehen wir unterwegs -selbst in Biohöfen eng an eng und muffig, Trocken- und Kunstfuttermischungen aus der Fabrik und keine, aber auch gar keine natürlichen Haltungsbedingungen !
Man sagt uns, daß die gestiegene Zahl an Menschen ernährt werden muß und das geht eben mit "glücklichen Kühen" nicht und auch die Schweine dürfen sich nicht im Dreck suhlen, was eigentlich ihre Art wäre - weil das Tier vor dem Schlachten zu aufwendig gereinigt werden müßte. Mutterschweine (Sauen) werden praktisch in Eisen gelegt, damit sie die Ferkel nicht tot drücken in der engen Kammer. Auf den Gedanken, die Anlage weitläufiger zu gestalten, kommt keiner: Rationell, speditiv und hygienisch heißt die Devise. Revierkämpfe der Nutztiere untereinander passen dem Erzeuger nicht ins Bild, weil sie zu Verlusten führen können.

Wir "Verbraucherinnen und Verbraucher" werden wohl oder übel vom Bilderbuch-Bauernhof Abschied nehmen, wo Hühner frei herum laufen, Schweine auf der Wiese und in der Suhle- mit Zugang zum Stall grunzen, die Kühe auf weiten Weideflächen mit ihren Kälbchen stehen.. bis auf ganz winzige Ausnahmeerscheinungen der Fleischproduktion ist das ausgestorben, weil unrationell und nicht nach den Biobestimmungen. Überhaupt sind Bestimmungen heute bestimmend, nicht mehr der gesunde Menschenverstand und nicht mehr die Tierliebe oder zumindest der Respekt vor der Kreatur.

Deshalb sollte man - auch ich - künftig wieder deutlich weniger Fleisch und Wurst kaufen. Selbst Käse ist heute - eigentlich schon lange- bedenklich, wenn man an die "Turbokühe" denkt.

Als Trostpflaster setze ich eben meine einfachen Kochrezepte oder Ideen ein, die aus wenig Fleischeinsatz viel Geschmack machen. (Meistens zumindest - so ganz gelingt mir das auch nicht: Die Reste des Grillevents werden eingefroren und ergeben irgendwann ein neues Essen- einen bunten Nudelsalat o.ähnl.)








(Sept. 2020)


Die Fleisch - Branche ist in Verruf geraten - durch sich selbst und die grenzenlose Gier nach Billiglöhnen.

Man fordere, so lese ich gerade, das Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft.
Nicht nur Corona-Ausbrüche in mehreren Fleischunternehmen hätten gezeigt, wohin die Miß-Stände führen können,
aber es geht noch um mehr, um sozialversicherungspflichtige Beschäftigung der eigenen, angestammten Mitmenschen, die der Unternehmer umschiffen will.

„Für die überwiegend osteuropäischen Beschäftigten in Subunternehmen sind extreme Arbeitsbelastung, Lohn-Prellerei und Unterbringung in abrissreifen Wohnungen seit Jahren an der Tagesordnung. Mit solchen Wildwest-Methoden muß endlich Schluß sein“, fordert die NGG. (Gewerkschaft Nahrung , Gaststätten und Genuß)

Sub-Sub-Unternehmen und "Ausgliederungen" sind geeignete Methoden die Steuerlast zu senken und Reibach zu machen, Verantwortung zu "delegieren", statt unternehmerische Verantwortung zu betreiben. (diese besondere Verantwortung zu umschiffen wird in den Wirtschaftsschulen gelehrt)

Nebenbei möchte ich bemerken, daß der staatliche Nachlaß von 3 % auf die MWSt von den Gaststättenbetreibern NICHT an die Kunden weiter gegeben wurde.. vermutlich sahen diese Leute ein Taschengeld für sich selbst in dieser "Förderung" - der Luxuswagen will bezahlt werden.

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Bei uns zuhause.

Chili-Öl !

Meine Versuche Chili bekömlicher zu machen, laufen immer wieder auf das selbst gemachte Chili-Öl hinaus.

(Meiner Frau bekommt Chili nicht, egal wie fein es gemörsert ist)

Deshalb verwende ich das Chili-Granulat in Rapskern-Öl eingelegt, wo auch gleich ein paar Knoblauch-Stücke mit drin sind.

Das ist sehr viel besser zu dosieren.

Man kann auch mit den typischen Süd-Kräutern zaubern und hat praktisch mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen..
Dieses Chiliöl gewinnt schnell an Farbe und ist praktisch immer zu Hand. Es kann mehrmals aufgefüllt werden und hat dann noch immer mehr als genug Kraft.
Ich nehme dafür eine ausgespülte 250ml Grillsaucen-Flasche, mit Schraubdeckel- sehr praktisch und kostet nichts..





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Blog - Gedanken im 73. Lebensjahr...


Heute haben wir zum Glück das Internet und so kann man - innerhalb von Minuten etwas bestellen und bezahlen. Die Waren kommen sehr viel schneller als als früher, wo nur die Versandhauskataloge und die Fachgeschäfte in der Stadt vorhanden waren. Die Erlebnisse mit den Fachgeschäften wird jeder Ältere zur Genüge kennen. Was man will hammse nit, was se hamm brauch mer net. Heute war es Emaille-Ausbesserungslack in weiß und beständig, mit Pinselchen. Na bitte. Zuvor eine kleinere Rohrreinigungsspirale der alten Art. Na bitte in 3 Tagen schon da. Ab und zu muß mal wieder was neu gekauft werden, was verschlissen ist. Z.B. der Toaster. Der Neue ist besser als der Alte, weil die Markengeräte gleichmäßiger toasten. Die meisten Sachen sind im Web billiger als im Baumarkt, aber Lebensmittel sind im Internet kaum noch zu finden, die nicht überteuert sind. Hier ist man am Beutel schneidern.



Man(n) muß sehen wo man bleibt, sonst zahlt man drauf.
Bei der Aufräumaktion im Keller, Garage und Dachboden hat man tagelang zu tun und man glaubt ja nicht, wieviel Kram dabei zusammen kommt, den jahrelang niemand vermißt oder gebraucht hat- weg damit! Das geht auch in diesem Alter noch gut - auf gehts!








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