Landfotografie

Korinter #Hirtenvesper:



( Das kann jeder, nur Mut ! )

Buschbohnen fuer 0,49 Cents das Kilo ( ! ) bilden die Basis,
fuer eine Person rechne ich 250 Gramm.
Diese werden an beiden Enden des Fruchtansatzes beraubt -
dabei auch gleich die Laengsfaeden ziehen.
Da bei geht man am zweckmaessigsten so vor:
Mit dem W .. Muehlen-Messer (Fachhandel, Holzgriff,
nicht rostfreier Stahl, haelt ewig) am Ende der Bohne einschneiden
und nach der Mitte abziehen- dann geht der Bohnenfaden mit ab.
Das Messer packt man so, dass der Holzgriff zwischen Daumen und Zeigefinger,
die Schneide Richtung Daumen zeigt-
so kann man mit etwas Uebung ein gutes und sicheres Schneide-Gefuehl entwickeln.
- Mit der Zeit kommt die Uebung, oder wie der Lateiner sagt:
Schwielen haben, erfahren sein: peritus sum...
Die sauberen Bohnen kommen nun in sprudelnd kochendes Wasser
eines groesseren, hoeheren Topfes, in dem sie gut siedend
ca 10 Min "blanchiert" werden. (Vorgarung)
Die Bissprobe (Achtung heiss - unter kaltem Wasser kurz abschrecken)
muss so ausfallen: Knackig, aber nicht mehr roh.
Nun die Bohnen in eine Seihe schuetten und gleich recht gruendlich
unter kaltem Wasser abschrecken und etwas abtropfen lassen-
so behalten sie ihre schoene gruene Farbe...

Im gleichen Topf (mein Prinzip) etwas Olivenoel
und 2 grob gehackte Knoblauchzehen geben, sowie 3 Scheiben einfachen
Bauernschinken, gerne mit ein wenig Speck dran-
also Schinkenspeck, der gewuerfelt wurde.
(Gibts auch fertig gewuerfelt zu kaufen)
Auf die Bohnen nun 1 TL (Teeloeffel) gemahlenen schwarzen groben Pfeffer
geben und 1 EL Jodsalz.
Nun kann die Platte auf volle Hitze geschaltet werden,
fix die Bohnen zu den anderen Zutaten geben.
(Das Oel niemals vorher erhitzen,
das wertvolle Olivenoel wuerde sonst zuviel an Geschmack verlieren.)
Mit dem grossen Holzkochloeffel alles regelmaessig und gruendlich umheben,
- ca 10 Min - nochmal eine Bissprobe machen
und ca eine halbe Tasse grob gewuerfelten Feta-Kaese zugeben,
vom Feuer nehmen, nochmal ganz kurz umheben und gleich servieren.

Dazu reicht man grob geschnittenes knuspriges Weissbrot am Tellerrand,
mittig die Bohnen mit etwas Saft aus dem Topf, der mit dem Brot getunkt wird.

Wieder ein Essen fuer kleines Geld, das locker mit der "angesagten" Gastronomie gleichziehen kann:
Guten Appetit !


Ein Alternativrezept fuer 2 Personen: Pasta "Rodi Garganico"


140x2 gleich 280gr Spaghetti bissfest kochen.
Zuvor werden 2 Dosen "Sardinen mit Haut und Graeten" mit dem Oel
in den Topf getan, 1 Dose -140gr- Tomatenmark dazu, etwas Olivenoel, 1 TL Oregano,
1 TL Thymian, 1 TL Rosmarin, 1 Messerspitze Nelkenpulver,
1 TL Salz und 1 TL Zucker zusammen angeroestet,
bis der Inhalt beginnt ganz leicht braeunlich anzubraten- dann
(bitte zuvor die Platte runter schalten, sonst spritzt es sehr)
1 Tasse Wasser auffuellen und sofort gut verruehren,
dann emulgiert die Sauce herrlich. Dazu Pecorino - Schafs-Parmesan,
der genau so schmeckt wie im Gargano..
(Ganz mild saeuerlich-metallisch, ohne den strengen Schafsgeschmack)
Guten Appetit !


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Tipps aus der Kochpraxis

Die Umrechnung von Bruechen (3/4 Liter) in 750ml faellt ganz offenbar immer mehr jungen Leuten nicht leicht, selbst wenn diese Abitur haben. Deshalb gebe ich bei meinen Rezeptvorschlaegen gerne beide Zahlen an.

Es soll einen Braten geben? Bitte sehr:
Zuerst sollte man wissen, welches Fleischstueck dafuer das beste ist!
Wer muerbes Fleisch haben will, sollte ein Nackenstueck von Schwein nehmen, entweder als Rollbraten oder als Kammstueck. (Schweinenuss nennt man ein ganzes Muskelstueck, das fester oder kompakter ist und nicht so sehr eingeht - aber es kann faseriger sein. Faserig bedeutet, dass man gegen die Fasern (am besten mit dem Elektromesser schneidet, wenn das Fleisch etwas "entspannt" hat. Die Aussage, dass Fleisch, das noch halb roh ist, zarter sei, ist dummes Zeug. Es kommt nur auf das Stueck an und auf das Koennen des Metzers, der uns das verkaufen wird. Es gibt nur wenige Fleischtier - Qualitaeten, diese auszusuchen ist wichtiger als danach selektieren zu wollen, ob es zum Angebotspreis oder hochpreisig erstanden worden ist..

Die Garmethoden sind heute viel schonender als im Braeter auf dem Herd oder in der Roehre: Im Bratschlauch ! Ich halte auch nichts von der Langzeit-Garmethode, sondern gehe immer davon aus, dass die "Kerntemperatur" (65 Grad Celsius) des Fleisches mindestens 20 Min. gehalten wird, sonst sind die Keime noch drin !

Wenn das "entspannte" Fleisch aufgeschnitten ist, kann es zurueck in die fertig gestellte Sauce, dann "zieht es nochmal nach" und wird saftig bleiben. (Kuehl gestellt bleiben die Reste auch am naechsten Tag noch wunderbar)

Es ist der Folie oder dem Bratschlauch egal, welches Fleisch darin gart - es geht immer gut aus, wenn nach der Packungsanleitung gearbeitet wird: Gut zubinden, vorsichtig hantieren, dass ein Riss durch Knochen etc. entsteht und oben zwei kl. Einschnitte machen. NICHT vorheizen, maximal 200Grad einschalten, bereits auf dem (kalten) Backblech befuellen - Umluft ist richtig, Ober- und Unterhitze nicht.)

Man lernt immer noch dazu:
Huelsenfruechte sollen nicht sprudelnd kochen, sondern etwas darunter, sonst werden sie nicht richtig weich und bleiben innen hart..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Superreiche Leute





http://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_83354800/milliardaere-reich-reicher-unsichtbar.html

Eine Soziologin sieht den Aspekt, der das Leben als Superreicher praegt:
"Sie unterstellen Partnern, der Familie, den Kindern immer finanzielle Hintergedanken.
Das Resultat sei, dass Superreiche ihrer Familie misstrauten und dass sie ein steter Albtraum begleite:
Dass sie verklagt und dass sie vor Gericht gezwungen werden koennten, ihr Heiligstes offen zu nennen:
Das heimlich - unheimliche Vermoegen."

Es ist wohl so, dass man gerne aufrunden moechte, wenn 900 Euro gespart sind, sollen es 1000 werden, wenn es 9000 Euro sind, sollen es 10.000 werden und so weiter. Grenzen scheint es bei dieser Sammelwut nicht zu geben, wie bei jeder Sucht ist Sammel-Leidenschaft ein echtes Krankheitsbild, das viel zu spaet erkannt wird und von den Betroffenen am wenigsten.

In obigem Fall sind es eben 120.000.000.000 Dollar - ich frage mich, ob er es merken wuerde, wenn ein paar Nullen nicht mehr da waeren?

Der Gedanke, dass ein einfacher "Mitarbeiter" 10.000 Dollar im Jahr "verdient", kaeme faktisch 12 solcher Personen (es sind ebenso Menschen wie reiche Leute) einer Versklavungszeit von 1.000.000 Jahre gleich, bis das Vermoegen aufgezehrt waere.

Neid? Nee, eher Mitleid, denn Eigentum verpflichtet und.. macht krank.

Frueher sagte man: "Ich wuensche dir eine handbreit Wasser unterm Kiel" oder "auf dass du immer 5 Mark mehr hast, als zu brauchst"..

Das Gefuehl nach "Sicherheit" ist mit Sicherheit schnell ein Trugschluss, denn im Laufe der Geschichte wurden Grundstuecke und Haeuser konfisziert, Geld wertlos und Gold eingezogen - was also ist sicher? Wie die letzte "Wirtschaftskrise" gezeigt hat, kann man Banken und Boersenzocker oder Gluecksspieler kaum auseinander halten - Serioesitaet ist bestimmt nicht gegeben.

Wer zu viel Geld hat, hat auch viele Neider bis zu Erpressern, ob aus dem Familienkreis oder von wildfremden Menschen getan- wer sich und sein Geld verbirgt, wird bald ein verstecktes Leben fuehren, wie in einer Hoehle. Und wer offen damit umgeht, hat immer Angst vor Entfuehrung und Anschlaegen.

Wie bei jeder Sammel-Leidenschaft muss man sich ein Ziel setzen, ob das Briefmarken, Schallplatten, Klo-Deckel oder Muenzen oder Immobilien- oder Geld- oder Anlagewerte handelt, ist eigentlich egal:
Wir alle habe nur ein einziges Leben und das sollte man nicht uebermaessig durch Plunder belasten- Plunder ist alles, was man nicht unbedingt braucht.. (mit etwas Speck dran, aber nicht zuviel)





Schluss-Akkord: Selbst ist der Mann !






(Wenn die Wand trocken isst, wird sie ganz hell, wenn es regnet auf natuerliche Weise nass und dunkel - aber das trocknet flott weg.)

Heute wuerde man "Workshop" dazu sagen und ein Video drehen - das ist beides nicht mein Ding, bei mir heisst das eben "selbst ist der Mann", der nicht herum heulen darf, sondern handeln muss:
Man muss Firmen schon sehr bitten, wenn ein Auftrag angenommen werden soll und bei den typischen Kleinauftraegen im haeuslichen Bereich ist auch das nicht mehr ausreichend. Wer keinen "guten Bekannten" in einer solchen Firma hat, wird wohl niemals die Reparatur oder Verschoenerung gemacht bekommen..

Also bin letztlich immer ich das, der die Popo-Karte gezogen hat und den Kram alleine durchziehen muss - wehe, wenn man sowas nicht nie gemacht hat. Guter Rat ist im Web viel zu finden, vieles stimmt aber nicht oder nicht so ganz oder ist nicht auf unseren konkreten Fall anwendbar.

Mein Urgrossvater war Maurermeister und mein Opa war Maurerpolier, irgendwie ist da bei mir was vererbt worden, obwohl mir nicht mehr zuteil wurde, denen noch bei der Arbeit zusehen zu koennen. Es steck mir wohl "im Blut", auch wenn so manches nicht ganz gerade wird - es wird aber alles fertig und stabil war das auch: Noch nie hat sich eine meiner selbstverlegten Kacheln geloest..

In diesem Fall geht es nicht um ein Gartengeraetehaeuschen oder eine Terrasse oder Pavillion oder Treppenaufgang oder die Verputzerei mit Gol dband vom Keller bis incl. die beiden Wohnungen im Haus, das anschliessende Streichen oder um das Regenwasserbecken im Garten (5500ltr) oder sonstige kleine Dinge, wie ganze Computer (seit Jahren) zusammen zu schrauben und zu konfigurieren oder einen Herd anzuschliessen, Gartenbepflanzungen etc. (es waren noch viel mehr dieser Arbeiten) - heute ging es um die Grundstuecksmauer zur Strasse, die renovierungsbeduerftig war.

Mir kommen in der Nacht immer die besten Einfaelle und so wurde die Mauer ganz einfach neu ueberputzt, statt diese zu streichen, wie die Jahre zuvor.
Das Material war: Eine Glaettkelle, eine Maurer - Kelle, eine Spachtel, 1x25kg Sack Reparatur-Spachtelmasse fuer innen und aussen, Sorte "Alleskoenner", zum Anruehren. Ein grober Schwamm, ein Eimer Wasser und das war es eigentlich auch schon. Kein Hexenwerk, aber man muss eben frueh aus den Federn und loslegen, sonst wird dieses Werk nichts werden..

Zwischen 3 und 8 Euro kosten die Kellen, die Spachtel noch weniger - das Verputzmaterial (25kg) 15,95 Euro.. seltsam finde ich, dass solche Dinge so billig sind, wo man richtig mit arbeiten muss; jeder Firlefanz geht dagegen richtig ins Geld ! (Uhren, Handtaschen, Smartphones) Wie auch immer, die Geraete habe ich seit Jahr und Tag im Keller, immer gut gepflegt und gereinigt - so hat die ganze Mauer gerade mal 16 Euro und 2x 1,5 Stunden Arbeit gekostet ! (Anfaenger werden wohl doppelt so lange brauchen, aber auch das ist kein Beinbruch!)

Der Vollstaendigkeit halber moechte ich anfuegen, dass die Mauer mit Fassadenfarbe gestrichen wurde - auch selbst gemacht in zwei Abschnitten zu je einer guten Stunde. Ca 15 Euro kommen an Farbe zum obigen Arbeits-Event. Also ca 30 Euro fuer den Verputz und den Anstrich zusammen.. das haelt locker 10 Jahre.