Landfotografie

#Sommernudeln


Ein Rezept fuer 4 Personen.
Mal was anderes ist dieses ganz einfache Essen, das gut ankam:
500 gr Gabelspaghetti bissfest kochen
und -ohne abzuschrecken- in die Seihe geben.
4 in Wuerfelchen geschnittene Mettenden (grobe geraeucherte Bratwuerstel)
mit 2 grossen Zwiebeln (Ebenfalls in Wuerfeln) in 1 Tasse Olivenoel anschwitzen.
Dann 6-8 rohe Eier aufgeschlagen zugeben
(wie fuer ein Ruehrei) und einen zerdrueckten Gemuesebruehewuerfel,
1/2 Tasse gewiegten Schnittlauch
und gewiegte 1/2 Tasse Petersilie, 2 El Pfeffer, 1 El Jodsalz, -
die Eier stocken lassen und 1 Dose feine Erbsen (425ml)
oder rote Bohnen, sowie die Nudeln zugeben und sofort gruendlich unterheben
und von der Flamme nehmen.
Das ist deftig und nicht so furchtbar schwer bei sommerlichen Temperaturen.
Am Olivenoel sollte man nicht sparen!


Alternativ-Idee fuer 2-3 Personen: Krim-Salat:


Ich hatte noch die Haelfte eines gegarten Paketes Reis uebrig: 250gr, der den Grundstock fuer dieses einfache Essen war- das ich aber fuer aufschreibenswert halte! Eine Dose (E deka, runde flache Dose zu 1,19 Euro) russische Silt, geraeuchert -mit dem Oel verwenden- und eine Dose zu 425gr "feine Erbsen" -wieder mit dem Saft- und einen halben EL Salz, etwas Pfeffer aus der Muehle. Die Inhalte vorsichtig unterheben und servieren - so einfach kann gutes Essen sein !

(Ich koche ungeschaelten Naturreis immer im ganzen Paket, weil das beim Garen genau so viel Strom kostet, wie die halbe Menge. Der Reis kann im Kuehlschrank, mit Folie abgedeckt gut 2-3 Tage lagern)


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Grossvater


"..und nun bin ich der Grossvater" toente damals eine Bonbon-Reklame im Fernsehen -
heute trifft das auf mich selbst zu !
Als das erste Entsetzen gewichen war und die drei Plagen immer oefter kamen,
kam die Gewoehnung an dieses Wort, das mich zuerst wie ein Keulenschlag ins Genick traf:
HALLO OPA !
Es half nichts, mich umzudrehen und nach einem alten Knacker umzusehen..
Das Lachen meiner Tochter klang echt gemein, das muss ich sagen!

Es ist nun mal so, dass niemand alt sein will, aber frueh sterben will auch niemand - oder?
Meine "modische Kurzhaar-Frisur" ist immer cabriomaessiger geworden, was im Sommer sehr praktisch,
in der kuehlen Jahreszeit jedoch nach einem Hut oder nach einer Muetze verlangte.
Mit einem Hut sehe ich immer etwas arrogant aus, zumindest in den Augen anderer Leute,
mit einer blauen Strickmuetze, wie die Kuddels an der Kueste
(mal mit, mal ohne Bommel)
klopft schon mal einer an der Fensterscheibe und ruft:
"Psst - komm' doch rein!" und als ich mir herum drehe:
"oh, du bist es ja gar nicht!"
Doch, ich bin es hochselbst, aber wohl nicht die erwartete Person..
Bei einem Besuch im staedtischen Ballungsraum, wo heute mehr Aliens als Einheimische wohnen,
wurde ich mit dieser blauen Bommelmuetze gegruesst..
..das hat meinen Sohn fassungslos gemacht:
Hier gruesst keiner keinen und die Tuerken gruessen schon mal gar nicht - ich bin platt!

Naja, es ist wohl eine "Multikulti-Muetze" meinte ich, fast entschuldigend.
Mein Sohn sagte nichts mehr dazu.
Warm haelt diese Roll-Strickmuetze allemal und man kann sie ueber die Ohren tragen
oder etwas hoeher wickeln, dass diese frei liegen.
Alleine dieser Umstand macht sie diesen daemlich aussehenden Russenkappen mit Ohrenschutz ebenbuerdig.
Schirmmuetzen oder Kappen sind auch nichts fuer mich, darin sehe ich aus wie einer vom Rentner-Klub,
was garnicht geht.

Nun habe ich eine kleine Sammlung an seltsamen Kopfbedeckungen:
Strickmuetzen, eine Stoffmuetze MIT OHRENKLAPPEN und dick gefuettert, falls es mich an den Nordpol verschlaegt -
das hat sich inzwischen wohl erledigt, weil es dort immer waermer wird..
drei Strohhuete nach Bogart- oder Panama-Art sind ein besonderes Ding:
Auf einer Wanderung (da sind diese Huete besonders praktisch, weil leicht und luftdurchlaessig)
riefen mir zwei Leute zu:
"Zum Mittelmeer geht es dort lang!"

Die drei Enkelchen, Maedchen freilich, denn es musste freilich immer etwas schlimmer kommen als erwartet-
finden Huete und Kopfbedeckungen wohl lustig
- ihr Vater ist auch einer von dieser Sorte, die sich an dieser Stelle bedecken muss -
und meinen, dass ich ein "fanatischer Erklaerer" sei..
Das kommt wohl daher, dass im Alter bereits eine gewisse Lebenserfahrung vorhanden ist,
aber auch Zeit genug, sich mit den Fragen der Kleinen auseinander zu setzen.
Fragen beantworten ist wohl mein Ding geworden und zwar so weit,
wie die Antworten tatsaechlich verstanden werden -
wobei manchmal ein Feuerwerk von -scheinbar wenig zusammenhaengenden- Folgefragen auftauchen..
Ich will mal ein Beispiel nennen:
Diese Familie ist in einen kleinen Westerwaldort gezogen,
von welchem ich vor kurzem die Dorfchronik zufaellig in der Buecherei fand-
Dorfchroniken finden immer mein besonderes Interesse.
So habe ich fix eine "Ortsbegehung anberaumt", wo zwei der drei Maedels dabei waren
und sich spontan ein Nachbarsjunge angeschlossen hat.
Der "Kallebach", der unweit des Hauses fliesst, hat sogar Forellen in den kl. Staustufen,
die wir ausgiebig bewunderten, wie diese Fische so unglaublich schnell durch die seichten Stellen flitzten.
Wir gingen an uralten Gebaeuden mit Fachwerk vorbei,
wo die Inschrift und eine alte restaurierte Ruebenschnetzelmaschine die ersten Fragen brachte,
die ich freilich spontan beantworten konnte.
Am alten Dorfbrunnen aus Basalt kamen die naechsten Fragen,
woher stammen diese seltsamen Steine, wie entsteht ein Vulkan, wozu diente der Brunnen..
"Jedes 7. Kind atmet weltweit gefaehrliche Stoffe ein und macht diese Krank" hoere ich im Radio -
hier im Westerwald schaut die Sache ganz anders aus, hier ist die Welt noch in Ordnung.
Das war wohl auch der Grund fuer meine Tochter aus dem Multikulti weg zu ziehen
und dem nahen Flughafen Rhein Main lebwohl zu sagen -
die Kinder hoerten mit dem Husten kaum mehr auf..
die von gesundheitsgefaehrdender Luft betroffenen Kinder sind also nicht nur in Asien
und der "3.Welt", sondern auch hier in Hessen zu finden -
was aber keiner zugeben wuerde, denn der Wirtschaftsfaktor Flughafen
ist allemal staerker und wichtiger als der Nachwuchs,
den man beliebig aus fernen Laendern einwandern lassen kann.
Die Gedanken hingen etwas nach, da kam schon das naechste Event dieser Ortsbegehung,
die den "Kids" gefahrlos und gesichert die naehere Umgebung zeigen und erklaeren sollte.
Nun wurden erst einmal die Pferde im Ort mit Loewenzahn gefuettert..
dann kam der Hochbehaelter, wo der mitgehende Bube gleich draufklettern wollte.
So musste auch dieses Ding erklaert und auf die evtl. Gefahren daraus hingewiesen werden:
Unter dem Huegel ist ein riesiges Wasserdepot, wie ein Schwimmbad - und wenn die Decke schon aelter ist,
koennte die evtl. nachgeben - bis man dich dann findet, ist nicht nur der Fahrtenschwimmer gepackt..
Es folgten in logischer Weise Fragen ueber den Sinn und Zweck eines solches Bauwerks
und auch etwas ueber die Funktionsweise der Wasserversorgung,
die wir taeglich so oft nutzen, ohne darueber nachzudenken.
Der Bube hat geduldig zugehoert und die Sache wohl verstanden - die Maedels waren eher mit dem Blick in der Landschaft.
Auf der Bergkuppe oberhalb des Ortes steht eine huebsche kleine Kirche,
fast mehr eine Kapelle und der Friedhof ist - wie das damals so war -
gleich drum herum angelegt.
Wir gehen dort ein und ich wollte gerade anfangen zu reden -
als und eine alte Frau (oje, sie wird in meinem Alter gewesen sein) strafend anschaute.
So sprach ich zuerst mit dieser und meinte:
Wer soll den Kleinen denn erklaeren, was es mit einem Friedhof auf sich hat, wenn nicht wir Aelteren?
Sie nickte stumm, ihr schwarzes traditionelles "Outfit" zeigte einen erst kurze Zeit zurueck liegenden Sterbefall an.
"Ach, das sind wohl die Kinder der neuen Familie in dem Backstein-Haus?"
Ja, antwortete ich, die sollen von mir den Ort gezeigt bekommen,
weil die Eltern alle Haende voll mit dem Umzug und dem Herrichten der Wohnung zu tun haben.
Sie nickte stumm und entschwand mit ihrer Giesskanne.
So musste ich den Kleinen von der Trauerkleidung bis zum Grabstein und die Art der Bestattung kurz umreissen,
bis deren Interesse sich auf das Dorf im Tal und die Lage ihres gerade gekauften alten Bauernhauses ergab.
Auf dem malerischen Pfad ins Dorf zurueck bis zur Hauptstrasse, wo ein paar Laeden laengst seit Jahren dicht - waren.
Es folgte das "Kaenguruh-Viertel", wo sich "Besserverdiener" niedergelassen haben,
die misstrauig unsere kleine Schar beaeugten und ihre Kinder fern hielten.
Selbst hier im Westerwald spielen die Kinder nicht mehr miteinander!
(Der schoen angelegte nahe Spielplatz ist fast immer leer)
Ausgerechnet der Tierarzt hat sich eingekastelt wie eine Militaeranlage mit scharfen grossen Hunden- seltsam.
Wir haben noch ein paar Wege und Strassen abgeklappert und kamen gerade recht zum Kaffee..

Inzwischen ist das aelteste Enkelchen schon zum 2. Mal auf einer unserer Wanderungen dabei gewesen
und hat tapfer 15 Kilometer durchgehalten.
Dabei haben wir beide, meine Frau und ich die "Erklaer-Baeren" machen muessen -
mit Picknick auf einer kleinen, grasbewachsenen Waldlichtung mit wilden Orchideen und vielen Schmetterlingen etc.
Fuesse ins Bachbett, waten am Flussufer, wo zu Abertausenden die frisch geschluepften Fischlein im warmen Wasser sprudelten.
Alte Stollenmuender mit ihrem eiskalten Atem, unter den Bahngleisen hindurch zum "Leinpfad"
an der Lahn entlang, wo mittels Schleusen und Pferde Lastkaehne gezogen wurden.
Erklaerungen und Erzaehlungen wechseln sich dabei ab.
Ich brauche nicht zu erwaehnen, dass wir danach alle platt waren und alle sehr gut schliefen..
die Kleine hat sich trotzdem fuer die naechste Wanderung angemeldet!
Inzwischen habe ich mich an den "Opa" gewoehnt, meine Frau hat das wohl leichter weggesteckt.
..und wenn sie nicht gestorben sind:
Sie macht das mit "Vorlesungen" aus Maerchenbuechern und Handarbeitskursen,
die von allen drei Enkelinnen und von der Tochter sehr aufmerksam verfolgt werden.

***

http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_78928106/frueher-spielten-die-kinder-fussball-heute-zocken-sie-fifa-.html

Wir muessen immer haeufiger vor schraegen peudopolitischen Fuechsen schuetzen,
als vor dem boesen Wolf, der einst unsere Waelder durcheilte:

" Proteste gegen Sexualkunde. Wer sind die "besorgten Eltern"?
Das Buendnis "Besorgte Eltern" geht bundesweit gegen den Sexualkundeunterricht auf die Strassen.
Unterstuetzung bekommt die Gruppe von radikalen Christen, rechten Verschwoerungstheoretikern und Homophoben. "

Das ist tatsaechlich ein "Aufhaenger" oder "Schlag-Zeile" eines grossen Blattes gewesen, im Okt. 2016. Freilich sind die "Linken" das, was unsere Gesellschaft zerstoert - und damit die Zukunft unseres Landes, nicht nur die Zukunft UNSERER Gesellschaft, Kinder und Enkel - wie wir eindrucksvoll ueberall dort sehen, wo "rote" oder "linke" Leute das Sagen haben.. ach ja, "Homophob" bedeutet, dass man Angst vor den Gleichgeschlechtlichen habe- was absolut nie der Fall ist und war. Diese Leute wollen ihre "Andersartigkeit" als Normalitaet hinstellen und Familien herkoemlicher oder biologisch sinnvoller Zusammenstellung als gerade mal "gleichberechtigt" oder als "Auslaufmodell" oder gar als "ewig gestrig" einstufen und fuer die Durchsetzung dieses Zieles ist jedes Mittel recht. "Buntheit" und "Regenbogenfamilien" als Zukunft des Landes? Ich denke, dass hier eher der "Terrorclown" als der Verstand regieren will. Die Form der Agitation zeigt zudem, dass diese Leute den Wortsinn des Ausdrucks entweder nicht verstanden oder selbst gebastelt zu haben scheinen.. (Homo heisst Mensch und Phobie Angst, man koennte das auch ganz leicht als Menschenangst auslegen) es ist wohl eine Art "Trittbrettfahrt" nach der Deutschen Kriegsschuld, die eine Art "Unangreifbarkeit" garantierte, die heute laengst zum Rundumschlag gegen alle "Normalos" ausgeartet ist! Die Fuesse auf dem Boden und die Vernunft oder den "gesunden Menschenverstand" zu behalten ist eine Aufgabe, die mir im Alter als Aufgabe und Mittlertaetigkeit zwischen "ganz alt" und "ganz jung" gestellt wird: Ich versuche den Kids demokratisches Verhalten zu zeigen, was bei uns frueher in den 1950iger Jahren ganz selbstverstaendlich war und von meinen Eltern bereits jeden Morgen beim Fruehstueck praktiziert wurde. Ich finde, hier koennten unsere gruenen und linken Politiker noch eine ganze Menge lernen..

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