Reihenweck 95






Immer reicher!



Deutsche werden immer reicher, wo soll das noch hinfuehren?

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Drei Kommentare unter dieser Meldung sagen alles:

"Wo ist die zeit hin gegangen, als noch Papa arbeiten ging, Mama fuer Haushalt und Kinder gesorgt hat und man noch am Bodensee Urlaub machen konnte!! Das mit einem einzigen Einkommen? Das goennte irgendwann der Staat den leutchen nicht mehr. besonders ab der zeit ab 1990!"

"Die Frage dabei ist nur, welche Deutsche reicher werden? Gleichmaessig verteilt, oder die oberen 10000?"

"Stimmt! Die reichen Deutschen werden immer reicher. Die Mittelschicht, die fuer den Reichtum der Oberen schuftet und das Geld aus der Tasche gezogen bekommt, geht leer aus. Bedanken koennen wir uns bei der doch so tollen Politik unserer Regierung, die es noch schuert und mehr Entlastungen fuer die Besseren schafft. Nehmen wir doch mal unsere reiche Industrie: Wenn diese, die schon genug haben, noch mehr zur Kasse gebeten werden sollten, wird sofort mit der Aufkuendigung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gedroht und erwaegt dann eine "kostenguenstige" Produktion im Ausland. Der Mindestlohn wird umgangen und steckt sich den Profit in die Taschen. Volksparteien waehlen? Nein, danke!"

Fast 6 Billionen Euro sollen demnach den 80 Millionen Euro den "Deutschen" als Privatvermoegen gehoeren.

6.000.000.000 Euro geteilt durch 80.000.000 sind 750.000 Euro pro Kopf. (Greise und Kleinkinder sind darin enthalten)

Selbst wenn dieses Geld halbwegs "gut" angelegt wird, bringt das immer noch gut 1% Kaufkraftverlust im Jahr, dh. von den 750.000 Euro waeren 7.500 Euro jedes Jahr futsch durch die Inflationsrate.. eine Art EU- oder Zuwanderer- oder Krisen-Steuer?!

Und denoch wundert man sich dort oben, dass die "lieben Waehlerinnen und Waehler" die Freude an den Wahlen verloren haben - zumindest bereits zu einem Drittel. (Stand 2018)





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Der Schluss - Akkord - Steckenpferde:
Seneca ad Lucilium Liber V

Ein kleines Buechlein (reclam) hat es in sich, enthaelt es doch nicht mehr
und nicht weniger als unwiederbringliche alte Texte, die wohl zufaellig gefunden
und ueberliefert worden waren.
Seneca, der Prinzenerzieher litt, wie viele alte Denker
- Goethe war da ebenso fit - unter einer ausgepraegten Schwafelkunst,
die als Zeitvertreib unter denen galt, die sonst nichts zu tun hatten ;)

In diesem Heftchen jedoch finden sich einige Dinge, die man eben muehsam ausgraben muss - aehnlich ergeht es dem Huhn auf dem Mist.

Seite 12 und 13 je unten:
"Puta itaque te non equitem Romanum esse sed libertinum:
Potes hoc conseque, ut solus sis liber inter ingenuos.
"Quomodo" inquis.
Si mala bonaque non populo auctore distinxeris.
Intuendum est non unde veniant, sed quo eant.
(Stell dir nun einmal vor, du seist kein roemischer Ritter,
sondern ein Freigelassener.
Du vermagst (dennoch) dies zu erreichen, dass du der einzige (wirklich)
Freie bist unter Freigeborenen.
Auf welche Weise - so fragst du.
Wenn du dich bei der Unterscheidung der Begriffe "boese" und "gut"
nicht an der Volksmeinung orientierst.
Zu beachten ist nicht, woher sie kommen, sondern worauf sie zielen.)

Seite 18 und 19 unten:
Si utique vis verborum ambiguitates diducere, hoc nos doce,
beatum non eum esse quem vulgus appelat, ad quem pecunia magna confluxit,
sed illum cui bonum omne in animo est, erectum et excelsum et mirabilia calcantem,
que neminem videt cum quo se commutatum velit,
qui hominem ea sola parte aestimat qua homo est,
que natura magistra utitur, ad illius leges componitur,
sic vivit quomodo illa praescripsit;
cui bona sua nulla vis excutit, qui mala in bonum vertit,
certus iudicii, inconcussus, intrepidus:
quem aliqua vis movet, nulla perturbat; quem fortuna,
cum quod habuit telum nocentissimum vi maxima intorsit, pungit, non vulnerat,
et hoc raro; nam cetera eus tela,
quibus genus humanum debellatur, grandinis more dissultant,
quae incussa tectis sine ullo habitatoris incommodo crepitat ac solvitur.
(Wenn du unbedingt den Doppelsinn der Worte auseinanderhalten willst, so lehre uns dies: gluecklich sei nicht derjenige, den die Leute so nennen, der das grosse Geld gemacht hat, sondern jener, der all sein Gut im Geiste besitzt, der aufrecht und hochgesinnt ist und Wunderdinge mit Fuessen tritt, der niemanden sieht, mit dem der tauschen moechte, der den Menschen nur danach bewertet, wodurch er ein Mensch ist, der die Natur zur Lehrmeisterin hat, sich nach ihren Gesetzen richtet, so lebt, wie jene es vorgeschrieben hat; dem sein Eigentum keine Macht entreisst, der Boeses zum Guten wendet, seines Urteils sicher, unerschuetterlich, unverzagt; den manche Gewalt empoert, keine aus der Fassung bringt, den das Geschick, wenn es das verderblichste Geschoss, das es besitzt, mit aller Kraft (gegen ihn) geschleudert hat, ritzt, nicht verwundet, und auch das selten; denn seine uebrigen Geschosse, mit welchen das Menschengeschlecht niedergekaempft wird, prallen wie Hagel (an ihm) ab, der prasselnd auf die Daecher ohne jeden Nachteil fuer den Bewohner aufschlaegt und zergeht)

Seite 24-34 handelt von der Sklavenhaltung, wovon ich nur soviel sagen will, dass diese unter dem Sofa hockten und die Brocken aufkehren mussten, die ihr "Herrchen" in seiner Voellerei niedergehen lies. Andere mussten sich erniedrigen, anderen tranchierten das edelste Fleischstueck mundgerecht und sie durften nicht mal laecheln, reden oder husten - alles wurde sofort mit stehenden Nachtwachen und striktem Schweigen bestraft.. wer Naeheres lesen moechte, bitte, aber ohne mich..

Seite 34/35 (2):
Iterum ego tamquam Epicureus loquor? Mihi vero idem expedit quod tibi. Auto non sum amicus, nise quidquid agitur ad the pertinens meum es. Consortium rerum omnium inter nos facit amicitia, nec secunde quiquam singulis est nec adversi; in commune vivitur. Nec postest quisquam beate degere qui se tantum intuetur, qui omnia ad utilitates suas convertit; alteri vivas oportet, si vis tibi vivere. (Solidaritaet der Freundschaft als Gluecksgefuehl)

Seite 36 unten (6) Seite 37 unten:
Mus syllaba est
mus autem caseum rodit
puta nunc me istuc non posse solvere
quod mihi ex ista inscientia periculum inminet?
quod incommodum?
sine dubio verendum est ne quando in muscipulo syllabas capiam,
aut ne quando,
si neglegentior fuero, caseum liber comedat.
nisi forte illa acutior est collectio;
mus syllaba est, syllaba autem caseum non rodit;
mus ergo caseum non rodit

(Maus ist eine Silbe, nun aber knabbert die Maus am Kaese, folglich knabbert die Silbe am Kaese. Nimm nun an, dass ich dieses nicht loesen kann. Welche Gefahr droht aus meiner Ahnungslosigkeit? Ohne Zweifel ist zu befuerchten, dass ich einmal in der Mausefalle Silben fange oder bei einer Unachtsamkeit ein Buch meinen Kaese auffrisst)

Seite 40
Quid disceditis ab ingentisbus promissis et grandia locuti, effecturos vos ut non magis auri fulgor quam gladii praestringat oculos meos, ut ingenti constantia et quod omnes optant et quod omnes timent calcem, ad grammaticorum elementa descenditis? quid dicitis?
(Warum wertet ihr euren Eindruck ab, dass ich alle Versuchungen mit Fuessen trete?)

Seite 41
Hoc enim es quod mihi philosophia promittit, ut parem deo faciat;
ad hoc invitatus sum, ad hoc veni; fidem praesta.
Durch Philosophie wird der Mensch nicht gut, sondern gebildet.
Die Wissenswut waere inzwischen so, lt. Seneca, dass man die Philosophie vernachlaessige.
Man solle seine Zeit nicht mit Profanem vergeuden - aber was, wenn man diese Dinge tun muss um leben zu koennen - hier hoert der Normalfall auf und der Begueterte wird zum einzig denkbaren Philosophen.

Der 51. Brief handelt von der Verweichlichung durch Luxus und den Ausschweifungen Roms und seiner Schickeria-Bucht..

Der 52. Brief sucht eher Priester als Verkuender einer Philosophie als den lauten Beifall des Volkes ..

So ist fuer manchen die Philosophie ein Mittel oder Weg zur Selbstverherrlichung.

Saturnalien - Volksfest im Dezember zu Ehren des Gottes zum Ackerbau - Saturn. An diesem Tag durften Sklaven ihrem Herren sagen was sie wollten. Man trug eine Art Jakobiner-Muetze aus Filz oder Wolle, eine einfache Volkskleidung.

***

Seneca "De tranquillitate animi" (reclam) sagt auch nichts anderes aus, als das was ich die ganze Zeit von einem bescheidenen und ruhigen Leben auf meinen Seiten benenne.

Seite 8 (13)

Seite 20 ut ait Lucretius?

Hoc ne quisque modo semper fugit !

Seite 22 (3)

Seite 42 ab Bescheidenheit und Bodenhaftung..

Seite 82 (8) die Roemer benutzten eine Rolle und plaetteten damit sorgfaeltig ihre Kleider
Seite 83 (17) Tacitus ruegt Senecas theatralische Schreibweise - ich auch.
Seite 85 (42) (42) der Einfluss des adligen Aeropag ging mit der Demokratie zurueck. Sokrates wurde zum Tode verurteilt, er galt als Gegner von Tyrannei.

Seite 88 (63, 64, 73, 75) Vor dem Brand in Alexandria gab es in Rom nur Privatbibliotheken, Caesar errichtete danach die erste oeffentliche B. in Rom.
Seneca trieb eifrig Sport.
Fidei commissum - formlose bitte des Erblasers an seinen Erben einem Dritten einen Teil der Erbschaft zu ueberlassen mit der Formel
Fidei tue committo, peto, rogo, volo,
urspruenglich nur eine moralische, nach Augustus zum formaljuristischen Begriff geworden.

Seite 92 (112) Solon: Solidaritaet und Gerechtigkeit, die Leute mit Geld sollen groesseren politischen Einfluss haben..
Seite 100 Geb. In Cordoba, Vater gleichen Namens, Ritterstand, Geld und reiche Freunde.
Seite 102 "intimes Verhaeltnis zu Germanicus" (Seneca) nach einer Zeit der Verbannung erzog er Nero, den Kaiser.
Seite 103 "erfolgreiche Maenner seien immer die Ungluecklichsten"
Seite 104 (18) Seneca der Vater war Vorgesetzter von 7000 Freigelassenen, die in Rom die Feuerwehr bildeten - auch als Ordnungskraefte taetig waren.
Seite 106 (31) Seneca war wohl kein Christ.

Es ist wohl so gewesen, wie mein erster Eindruck war: Wie Goethe !
(Keinen Nagel in die Wand schlagen koennen, aber die Welt belehren wollen..)







Anderes Thema: Die Apokryphen

Ich beisse mich wortgetreu durch das Buch "Die Apokryphen, verborgene Buecher der Bibel" 1996 W eltbildverlag durch. Auf diese 590 Seiten soll es mir bei dem Muehen um Wahrheit nicht ankommen.. ich empfehle dieses Werk gerne, weil es detailliert auf die Geschehnisse -mit Zeittafel- eingeht und die geschichtlichen Zusammenhaenge erlaeutert, die in jener Zeit geherrscht haben. Immer und immer wieder ist der nahe Osten Schauplatz von Irrwitz und Religionskonflikten, die bis heute andauern und sich sogar bis nach Nordeuropa hinein erstrecken, weil man das leichtsinnigerweise zulaesst! Diese "Apokryphen" also haben es in sich, so mander Widersinn wird offenbar, aber auch manche seltsame Umschreibung und Wirrnis. So steht in der Apokalypse des Mose: "Nimm meinen Geist auf, Gott des Alls.." (Allah?) 2. Kapitel Vers16 ..und er setzte seine Fuesse auf den Platz, wo das Kreuz des Erloesers aufgerichtet wurde, darum ward Adam in Jerusalem geschaffen.. Inzucht der Geschwisterkinder Adams! 6 Kapitel 18: Gleiche Todesstunde des Adam und des Jesus, 15. Kapitel handelt von Riesen, Seths und Kains Nachkommen, nicht von Goettersoehnen, die sich Menschenfrauen nahmen. 24. Kapitel Vers10 Alle Sprachen der Welt gehen vom Syrischen aus. 25. Kapitel Vers 9 Erstmals Goetzen. Kapitel 26 Goetzendienste und Erdbeben. Stuerme. Kapitel 27 Vulkane, Inzucht, Astrologie, Orakel. Kapitel 28 Brot und Wein Kapitel 29 Abraham opferte seinen Sohn Isaak um die spaetere Kreuzigung Jesu zu zeigen. Der Messias soll fuer den Adam leiden. Kapitel 31 Isaak, erste Taufe. Kapitel 32 Vers 14 Sex mit Tieren, Vers15 Geschlechtskrankheit, Vers17 Hurerei, Kapitel 33 Vers10 Lot schlief mit seinen Toechtern (Inzucht) und bekam einen Sohn. Kapitel 34 Vers8 Mose hatte wohl einen Schlaganfall. Kapitel 35 Vers 4 Menschenopfer! Vers 26 Gottkomplex. Kapitel 36 Purpurschnecke und Voellerei, Vielweiberei, Hurerei, Goetzenopfer. Kapitel 37 Vers 24 Kindermord, vielfach Unzucht, Inzucht und Hurerei, Goetzendienste, Ehebruch. Kapitel 38 Vers8 Gefaelligkeitsmord. Vers21 Satansopfer. Kapitel 42 "Cyrus" Zerstoerung Jerusalems und Wiederbesiedlung, wobei zuvor die heiligen Buecher im Brunnen versenkt worden sein sollen. Kapitel 43 "Asche aus den Buechern des Brunnens in den Mund genommen und dann zum Weissager geworden.. Kapitel 44 Vers 5 Drei Mal sind die Ahnenreihen verbrannt und verloren worden. Vers 21 Geschlechter von Adam bis Maria. (Vers 21-49 in der Aufzaehlung der 62 Geschlechter) Vers54: 62 Wochen wurden 500 Jahre vor dem Messias dessen Ankunft von Daniel geweissagt, die Zahl bezog sich wohl eher auf die Zahl der Generationen.. Kapitel 46 Vers15 Beschneidung ohne etwas wegzunehmen. Vers26 "Koenig des Weltalls" Kapitel 47 Vers4 " er kam mit schnellen Wolken" Kapitel 49 nennt den Grund zur Taufe: Dort wo Adam begraben wurde, kam das Kreuz Jesu hin - auf den Berg Golgata, wo seine Koerpersaefte hin liefen ist auf das Grab Adams - der dadurch eine Taufe erhielt. (Vers 7-10) Kapitel 50 Vers 4-11 "Regenmantel" Kapitel 52 Vers19, in den Texten der 12 Patriarchen; das Testament Rubens, mit der Vergewaltigung Ballas in der Nacht. Auf Seite 106 des Buches im Testament Judas: Hundefresserei, Grossmaeuligkeit, Blutrausch und Schlachten. Seite 109: Nach dem Brauch der Amoraer muss sich eine Frau, welche sich verheiratet hat, 7 Tage zur Hurerei an das Tor setzen.. Vers 22: "..und es werden staendig Spaltungen und Kaempfe in Israel sein.. Vers 23: Bauchredner. Testament Josephs, Vers20 "nahe bei Balla an der Rennbahn", Offenbarung Gottes an Mose auf dem Sinai: "..erst eurem Samen werde ich ein Land geben, das von Milch und Honig fliesst und sie werden essen und satt werden und sie werden sich abwenden zu fremden Goettern" (Deutschland?) Vers23 "..und ich werde die Vorhaut ihres Herzens und die ihrer Nachkommen beschneiden" Kain und Abel, Adams Kinder, Seite 147 Vers11 "Seth heiratet seine Schwester Asura" Seite 149 Die Patriarchen Vers22 "Waechtern, die mit den Menschentoechtern suendigten" Vers31 "Kain toetete mit einem Stein den Abel, deshalb starb er unter den Steinen seines einstuerzenden Hauses" Vers33 "Noah nahm Emsara, die Tochter der Schwester seines Vaters" und Seite 150 "die Ehen der Engel mit Toechtern der Menschen, woraus die Riesen entstanden" # Die Verfluchung Kanaans Seite 155 Vers22 "Nephilim, einer frass den andren" Seite 161 Verfuehrung der Enkel Noahs durch boese Geister. Seite 165 Abraham versucht seinen Vater zu bekehren. Vers9 "Abraham nahm sich Sara, die Tochter seines Vaters." Seite 170 "Hagar gebiert Abraham den Ismael" Vers21-24 Leihmutter? Beschneidung: Vers11-13 Sklavenhaltung? Vers26 "alles Geborene, das nicht am Fleische seiner Scham beschnitten ist bis zum 8. Tage.." Seite 173 Abraham beim Brunnen des Schwurs Vers12 "Gott suchte Sara heim und sie wurde schwanger" Vers31 "7x ging er um den Altar, auf dem das Feuer war, beim Laubhuettenfest" Seite 179 Abrahams letzte Worte, Vers4 Hurenverbrennung. Vers12 "so entstanden Araber und Ismaeliter" Letzte Worte an Isaak Vers7-14 Opferanleitungen mit Verzehrvorschriften des Fleisches. Vers19 Blutrache. Seite 184, Vers2 "und Jakob lag am Busen des Grossvaters" Abrahams Tod, Vers15 "frueher tausend Jahre, bald wird das Leben nicht laenger als 70 oder 80 Jahre waehren, wegen des boesen Geschlechts" Vers22-28 Umkehr. Seite 187 Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht fuer ein Essen an den zweitgeborenen Jakob. Seite189 Rebekka verpflichtet Jakob Vers1 "zwei Weiber aus Kanaan" Vers6 "vom Bruder der Mutter Toechter". Seite 191 Jakob erschleicht sich den Erstgeburts-Segen vom Vater. Jakobs Verheiratung mit Lea UND Rahel. Vers5 "Lea hatte bloede Augen, aber einen schoenen Koerper" Dann zeugte Jakob mit ihr und ihrer Sklavin Soehne, spaeter auch mit der Sklavin der Rahel, die dann auch noch Kinder bekam. Schaendung der Dina, Seite 198 Vers4 "Simeon und Levi toeteten alle in Sichema" Vers7: Morddrohung an ALLE schaendende oder heiratswillige Heiden. Vers12 "Eine schmach die Tochter einem Manne mit Vorhaut zu geben" Vers16 "bezeuge das ueber ganz Israel" (dass alle Heiden getoetet werden sollen, die anbaendeln) Vers23 gibt die "Rechtfertigung" fuer den Mord an den Sichemiten. Visionen Jakobs, Vers 17 und 19 "...die ganze Erde besitzen" Vers26. Seite205 Rubens Versuendigung mit Bilha, der Leib-Magd oder Kebsweib seines Vaters. Vers13 Blutschande. (Seite217) Vers 4 "Schwagerehe" Vers8-11. Das Passah-Fest, Seite 228 Vers12-23, 8.Kapitel: Vers 5 und 6, Kapitel 14: Vers 1-15, Kapitel 16 und 17 (jeweils alles lesen) Seite 261 "toericht ist es,Widernatuerliches zu begehren" Seite 262 "der kommende Aeon gibt die Loesung" Seite 263-264 "Schluss" Seite 266 Vers 44-49 Seite 268 Vers 34 Seite 272 Vers49-50 und Vers58 und 61! Onal und Verantwortung der Vernunft, Vers 62-69 ! Seite 273 Vers 78-80 Seite 274 Gibt es Fuerbitte beim Juengsten Gericht? Vers 102-114 Seite 278 Das Gebet Esras, Vers 34-40 Schluss. Seite 280-281 Vers23-25 (Falsche Kraeuter geraucht?) Viertes Gesicht Vers26-28 dieser Prophet phantasiert eindeutig. Seite 293 Vers 37-48 Wiederherstellung der heiligen Schriften durch Esra.. Seite 296 (Der Dritte Himmel) Vers4 "..da drang das Wasser noch 15 Ellen hoeher, stieg ueber die hoechsten Berge, da drang das Wasser auch in das Paradies hinein und vernichtete alle Blueten" Aha, also war das Paradies auf der Erde und nicht im Himmel.. ferner wird von Weinreben des Suendenfalls gesprochen, nicht vom Apfel - Baum. Seite 347 oben: Die Septuaginta ist eine unter den 70 Uebersetzern verglichene Textbarkeit, in 72 Tagen gefertigt im 3.Jhd. Seite 348 abenteuerliche Opfertier-Mengen beim Passahfest des Josia oder typisch arab. Uebertreibungen. Seite 358 Philosophische Betrachtungen, ab Vers13: Es fehlt in der Summe der Aufzaehlungen der Vernunften nur noch die, sich der Religion zu enthalten.. Seite362 Martyrium Eleasars und Schweinefleisch-Warnungen Vers1-30 Seite367 Martyrium der 7 Brueder bis Seite 374 - lesen! Seite420 oben:"Wehe den Beguenstigern.. und auch mit den Armen kein Erbarmen haben" Seite 421 Sophia Christi: 12 Apostel und 7 Frauen ! Seite 423 oben: Maria Magdalena ist in der Schrift des Johannes wohl die erste Stelle zugewiesen. Pistis Sophia: Lichtstrahlen verschiedenster Arten umgaben Jesus bis er in diesen bis zum Himmel hinauf fuhr. (Flog in die Hoehe) Seite424 berichtet: 3 Stunden war er unterwegs, bis die Menschen bei den Reaktionen der Natur um sie herum dachten, die Erde wuerde "zusammengerollt" (Erdbeben kamen)Seite 425-426 der Bruder des Jesu wurde als Geist offenbar und .. ans Bett gefesselt. Seite 427 Joseph war ein alter Witwer mit Soehnen aus seiner 1. Ehe. Maria soll wohl Jungfrau geblieben sein. Seite 428 Jakobus ist aus der 1. Ehe des Joseph. Seite 428 Eltern Mariens: Joachim und Anna, reich und fromm - sie bekamen Maria erst sehr spaet, wie schon Samuel. Seite 429 Tanz als Gebet. Schwangerschaft Marias Seite 431 - Engelsbefruchtung? Seite 432 unbefleckte Jungfer wurde durch zwei Hebammen durch Betasten beglaubigt. Seite 435 Kindheit Mariens Seite 436 maria als 12j. wird einem Witwer (Joseph) zum Weib gegeben. Seite 439 schwanger mit 16j. als Joseph gerade fuer ein halbes Jahr bei seinen Haeusern war.. (Wohl als Bauaufsicht oder Arbeiter) Seite 441 Jesu Geburt Seite 446 Jesus als ganz junger Sabbatschaender. Seite 447 Jesu bringt einen anderen Buben um, weil er sein Spiel am Bach stoerte und bald darauf ein zweites Kind, weil es ihn an der Schulter streifte. Die klagenden Eltern machte Jesu blind. Seite 449 Vers2 Der Sturz vom Dach und Seite 449 Der junge Holzhacker waren Berichte ueber Wunderheilungen durch Jesu. Seite 450 Wunder. Seite 451 noch ein Anschlag durch das Jesu-Kind, das aber spaeter von diesem wieder gerettet worden sein soll. Seite452 Wunder. Seite 454 und 455 bis 460 Wunderfabeln, Seite 461 oben "..und sie bestiegen die Wolke, die mit ihnen zum Ort flog" Die Erzengel Michael und Gabriel kommen herab und hoben das Grab der heiligen Elisabeth aus" Seite 462 Wunderfabeln. "Jesus hat nie etwas Schriftliches hinterlassen" (Augustinus und Hieronymus) Seite 467/468 Anklage der Juden gegen Jesu bis Seite 493, dem Bartolomaeus Evangelium. Die Juden: "Wir haben ein Gesetz, Frauen nicht als Zeugen zuzulassen" Und: "Unbeschnittenen duerft ihr nicht glauben!" Joseph wurde vom ganzen Volk gekuesst.. Seite481 Wunder, Kuesse und eine Grabhoehlen-Story. Seite 484/5 Auferweckung der Soehne Symeon's Seite485 Predigt Johannes des Taeufers an die Toten. Seite486 "wenn von der Erschaffung der Welt 5500 Jahre vergangen sind, kommt der Sohn Gottes" Seite 486 bis 490 Satan und Hades .. Jesu hat denen die ganzen Toten seit Erschaffung der Welt aus den Haenden gerissen. Seite 491 "War Pilatus ein Heiliger?" Seite 492 "Aufruhrneigung der Juden" Verstreuung und Bestrafung der Juden durch den roem. Kaiser, der auch Pilatus enthaupten lies, wo aber dessen Auferweckung folgte.. Seite 494 Bartolomeus Evangelium, Nach der Auferstehung war sein Aussehen nicht mehr wie frueher.. "gesegnet bist du Bartolomeus, mein Geliebter" Maria: Fragt nicht nach dem Geheimnis, sonst geht Feuer aus meinem Munde und verzehrt die Erde!" Seite 497 Maria sprach: "Wir wollen uns auf den Erdboden setzen - komm du, oberster Apostel Petrus, setze dich zu meiner Rechten und lege deine linke Hand unter meine Achsel und du, Andreas tue das Gleiche von links. Du aber, jungfraeulicher Johannes, halte meine Brust.." Cherubim = Ort der Wahrheit. Seite 498 Erde aufrollen wie eine Papyrusrolle.. Seite500 Satanuel, Seite 502 Teufels List an Eva, weil er Adam nicht anbeten wolle, wie ihm geheissen. (Ich bete nichts an, was aus Wasser und Lehm gemacht ist) Aeonen = Weltalter. Die Lehre der letzten Dinge = Eschatologie. Seite 510 Nach dem 1000j. Reich wird der Teufel die Weltmaechte Gog und Magog in den Kampf fuehren. Seite 513 "Siebenter Himmel" Seite 523 "durch die Apokalysen sind orientalische und griechische Einfluesse in das Christentum gekommen" Seite 542 "Sibyllinen Weissagerinnen" Seite 555 Briefe Senecas an Paulus sollen "in schlechtem Stil geschrieben" worden sein. Seite 558 unter dem Vorwurf des Urteils durch Kaiser Caligula gegen Christen wurden 132 Palaeste und 4000 Miethaeuser verbrannt. Seite 563 Paulus soll "klein, kahlkoepfig und krummbeinig" gewesen sein. Seite 564 Thekla im Paulus - Wahn bis zur Seite 572 ! Seite 568 unten: Angrabschen durch wohlhabenden Bewohner, einem Vornehmen an Thekla. (Damals schon typisch arabisch?!) Seite 574 Mehr "Heidenchristen" als "Judenchristen".. Malschulen. Seite 575 das letzte Hennoch-Buch wurde von einem Afrikaforscher in Aethiopien entdeckt und gerettet. Seite 572 Armenbibel, Bibla pauperum. Seite 579 Mitte: "Kanonische Buecher sprangen auf den Altar, die anderen blieben auf dem Boden liegen"

***









Thema: Sich ins Gespraech bringen



Die neuen Kuenste sind jene, mit denen man sich wieder ins Gespraech bringt:
So mancher Kuenstler, Schlagerstar oder Politiker oder Show-Clown macht seltsame Dinge, um sich selbst wieder ins Gespraech zu bringen:
Wer Erfolg hatte und dann nichts mehr tat, wird vergessen - so einfach ist das.
Auf jeden Fall sind die oeffentlich rechtlichen Sendeanstalten feste dabei, diesen Bekanntheitsgrad zu erhalten - was die "Prominenten" dafuer zahlen oder tun muessen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Der Raum fuer Spekulationen ist allemal recht gross, wenn im Radio monatelang immer wieder eine bestimmte Saengerin hochgeputscht wird und deren Lieder staendig gespielt werden, akustische "Preisraetsel" Freikarten verlosen lassen und dann immer wieder diese Lobhuddelei..
..mancher politische Grande zieht an der gleichen Schnur und meldet sich mit "Brandreden" zu Wort, die nur heisse Luft in sich tragen - die dann genau so fix wieder entweicht.
Wichtig ist, dass man nicht vergessen wird und so wird der Status der Bekanntheit geschuert und erhalten mithilfe der Sender.
Ein kleiner Skandal, eine Scheidung, Wiederheirat, Gleichgeschlechtlichkeit, Nacktbilder..
..macher Geisbock ist sich nicht zu schade, eine "Soap" oder "Promi-Camp" zu besuchen oder selbst zu machen, wo das ganze -vermeintliche- Leben dieses Typen in die Welt zu pusten.
So manche Luftnummer ist auf diese Weise wichtig geworden !







Kartuschen - Thema: Die UN verifizieren !

Wenn ich sehe, wie Politiker die Waehler belogen haben, indem eine -zuvor nicht angekuendigte "Koalition" nach dem Wahlergebnis (statt Neuwahlen) eingelaeutet wird, dann muesste diese Fehlleistung bei der UN und vor dem internationalen Gerichtshof beklagt werden koennen.

Wenn ich sehe, dass von Politikern vor der Wahl gemachte Versprechen waehrend ihrer Amtszeit nicht eingehalten werden, dann gehoert diese Fehlleistung bei der UN und vor dem internationalen Gerichtshof abgehandelt und ggf. bestraft durch Entzug der Diaeten / anteiligen Ruhebezuegen.

Wenn ich sehe, dass ein einziger Despot Millionen Menschen ins Unglueck stuerzen kann, dann gehoert dieser durch den Beschluss des internationalen Gerichtshofes und der UN aus dem Verkehr gezogen und weggesperrt.

Stichwort: "Toxische" Menschen

Wenn ich sehe, dass ein Konzern mit den Gen-Patenten Schindluder treibt und aus billiger Gewinnsucht die Natur aufs Spiel setzt, gehoert das ebenso durch beide Einrichtungen geahndet und verfolgt.

Wenn ich sehe, dass in grossem Stil durch die Boersen die Arbeitsleistung (Geldwert) von ganzen Staaten in den Keller gezogen werden koennen, durch angebliche oder hausgemachte "Kreditblasen" oder "Finanzkrisen", dann ist das der naechste Fall, der unbedingt hart abgestraft werden sollte.

Wenn ich sehe, dass Umweltverschmutzung in grossen Stil still geduldet werden, waere das ein entsprechendes Urteil wert: Flugreisende und Kreuzfahrer und Kaeufer von exotischen Waren oder Globalisierer von Zulieferungen sollten anteilig an der Umweltverschmutzung zur Verantwortung gezogen werden und entsprechend zahlen fuer das, was dadurch angerichtet wird. (Das Geld koennte in die Forschung und Entwicklung fliessen)

Wenn ich sehe, dass sinnlose Gelder oder solche, die nie und nimmer einen Erfolg brachten und bringen, die bisher und jetzt und kuenftig in Entwicklungshilfen investiert wurden und werden, einfach versickern oder in Waffen investiert werden, waere das ein weiterer Fall, den es zu bearbeiten gilt..

Zu diesen originaeren Aufgaben der UN und des intern. Gerichtshofes wuerden dann auch die Verifizierungen der Wahlversprechen gehoeren, die gerade von dem US Praesidenten Tr ump "modifiziert" oder "relativiert" oder schlicht gebrochen werden: "Alles halb so wild mit Tr ump, er nimmt nach und nach alles ein Stueck zurueck, was er zuvor vollmundig versprochen hat" (So die Presse in der ersten Woche nach der Wahl)



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







***



Der Schluss - Akkord - Fremdenfeindlichkeiten?


Als Nachtrag moechte ich noch gesetzt haben, dass wir Deutsche auf gar keinen Fall "fremdenfeindlich" sind:

Dieser falsch angewandte Ausdruck wird gegen uns geschleudert, damit die Lobby genug verdient - und den oeffentlichen Schuldenberg durch deren Ellenbogenmentalitaet nach oben treibt in unverantwortlicher Weise - Fremdenverkehrsaemter sind schon lange vor diesem Begriff gewesen und Fremdenzimmer sind auch fuer ganz andere Leute gedacht, als fuer Fahnenfluechtlinge aus dem Kommunismus, dem Arabismus und aus Afrika: Fremdenverkehr ist Tourismus und Tourismus braucht unser Land, weil wir kaum Resourcen haben.

Wer uns also "Fremdenfeindlichkeit" unterstellt, begeht eine Verbaliniurie !










Dieses Essen ist so variantenreich, dass ich diesmal ein Bild von vor ein paar Wochen genommen habe -
es schaute gleich aus, nur dass auf dem Bild noch viel Petersilie war. (Die ist leider zuende)

Man nehme einen Topf, dort kommt entweder Chiliöl oder - wie diesmal - Kümmelöl, eine handvoll Knoblauchzehen oder Zwiebeln, etwas Bauchfleisch (das einfache abgepackte reicht vollkommen aus) - das wird vorgegart (ca 10 Minuten in ein wenig Wein), bevor das geputzte Gemüse hinzu kommt. (Kohlrabi und Möhren, ggf. ein wenig Sellerie, wer mag auch Kartoffelstückchen - was gerade im Haus ist.

Dann wird mit 1/4 ltr Wein aufgefüllt, ein fette Brühewürfel passt immer gut. (man kann auch Gemüsebrühe nehmen oder gekörnte Brühe etc. die Flüssigkeit muss eben sein), etwas gepfeffert - aber kein Salz, das kommt ggf. beim Abschmecken hinzu. (Meistens ist da wegen des abgepackten Fleisches nicht nötig) Nun kocht man kurz voll auf - und stellt auf halbe Hitze zurück, damit die Gemüse gut und ruhig durchziehen können.

So ein deftiger Topf wärmt und tut gut !

***







Oktober 2018 - das Hickhack Europas um die Zeitumstellung von Sommer auf Winterzeit
ist ein richtiges Durcheinander, die Staaten können sich offenbar nicht auf eine Lösung einigen.
Damit ist es nicht getan, denn fragt man die Leute in den Ländern,
ergeben sich die unterschiedlichsten Wünsche und Forderungen.
Es ist unmöglich den Süden mit dem Norden auf einer Zeitschiene binden zu wollen,
da spielt schon die Natur nicht mit !
Der Zenit -höchster Stand- der Sonne ist die Mittagszeit,
daran sollte sich auch die von uns Menschen gemessene Zeit halten,
- alles andere waere willkürlich und ..natürlich falsch.
Das spürt Mensch und Tier, denn ein jedes hat Gewohnheiten,
die man nicht stören sollte, sonst ist das Gleichgewicht nicht mehr da.
Das führt zu Fehlern und Unfällen.
Nun laufen Umfragen in den Ländern, wie denn nun die Zeit eingestellt werden soll -
dass die in Norwegen anders als in Italien laufen, dürfte jedem klar sein -
besonders mit dem "querulatorischen" England, das gleich 2 Stunden nimmt.
(immer eine Extrawurst- gell?)
Die Umfragen in den unterschiedlichen Ländern sind also unterschiedlich ausgefallen -
und so ist ein riesiger Hickhack entstanden -
einer will im Sommer länger aufbleiben, andere gruseln sich vor der Dunkelheit.
Es wird werden wie in England, wo eine Volksbefragung den Ausstieg
aus der europ. Gemeinschaft anstieß.
Heute will man lieber wieder zurück in die Gemeinschaft:
Die Leute sind zu zerspalten, zu wenig informiert und manchmal auch nicht denkfähig genug,
um diese komplexen Zusammenhänge überblicken zu können.
Meistenteils ist die Information über die Dinge nicht leicht zu bekommen
oder wie im Falle EU absichtlich so verklausuliert,
dass kein normaler Mensch dem Kram folgen kann:
Hier ist die Demokratie am Ende, hier versagt die Volksbefragung oder Volksabstimmung.
(Dabei sind die politisch Tätigen und die Parteien nicht unschuldig: Akademiker-Schwemme !)
http://www.zeitumstellung.de/geschichte-der-sommerzeit.html
Im Kaiserreich 1916 wurde die Stunde Zeitumstellung eingeführt und bis heute wird diese beibehalten?! (Zuvor hatten die Orte Deutschlands ihre eigene Zeit, das ging bis Ende des 19.Jhds.)

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Was gibt es hier zu sehen?

Wie immer wurde der Atlantik rauher, weil das Schiff auf direktem Wege Santander ansteuerte,
also von der Küstenlinie abwich um Zeit zu sparen.
Dafür war es eigentlich nicht gebaut, aber der Kapitän versicherte, daß er das immer so machte.
Das Schiff stampfte und schlingerte, die See wurde rauher.
Ein wenig litten alle unter der Seekrankheit, was aber nicht so schlimm war -
am schnellsten hatte sich die alte Lady erholt - rechtzeitig zur Tea-Time.

Der Kapitän hat eigenhändisch Brötchen gebacken und stolz serviert als seine Eigenkreation -
dazu gab es englische Marmelade und Jedda.

Kauend erzählte er von einem gesunkenen Containerfrachter,
der hier vor ein paar Jahren in einem Sturm verschwunden war -
einfach so, ein bald 300mtr langes Schiff..
alle gruselten sich, wie sich das gehört.
Der Kapitän genoß diese Show immer wieder aufs Neue.
Der Klabautermann war's, wer sonst?

12 Tage waren sie unterwegs und kamen sicher in Santiago an, wo ein Teil der Ladung gelöscht wurde.
Hier war die Gelegenheit ein wenig die Landschaft zu erkunden und am Hafen zu sitzen,
ein Museum zu besuchen, das Prähistorische und das mit den antiken Schiffen -
durchaus sehenswert und unterhaltsam.
Meier genoß seine Begleitungsarbeit durchaus zuweilen, wie in diesem Falle,
wo die alte Lady die Plauderei mit einem Manne an alte Tage erinnerte,
wo sie mit ihrem Manne war.

Am nächsten Morgen soll die Fahrt nach La Coruna weiter gehen,
das Schiff auslaufen mit dem Gezeitenhub.
Die Reise war nicht sehr lang, der Golf von Biscaya mit seinen wunderbaren Blautönen betörte immer wieder.
Sie liefen in La Coruna ein und verabschiedeten sich freundlich,
während das Schiff gelöscht wurde und buchten in einem nahen Hotel eine Nacht,
fuhren am nächsten Morgen mit dem Taxi nach Santiago de Compostella,
das Hotel war schon fast belegt, so daß gerade noch zwei Zimmer frei waren.
Zur Teestunde zeitig trafen sie sich in der Lounge, wo der Tag besprochen wurde.

Sie gingen das letzte Stück des Jacobsweges, der von Frankreich über Pamplona verläuft -
mit müden Wanderern, die diese Strecke wohl tatsächlich zu Fuß gegangen sein mußten.
Zumindest sahen sie entsprechend aus.
Alles im Zeichen der Jacobsmuschel, die hier allgegenwärtig ist,
auch als Wanderzeichen durch ganz Europa.

Müde Menschen reden durcheinander,
fallen sich in die Arme und rufen über den Platz nach Bekannten.
Der tägliche Pilgergottesdienst findet in der Kathedrale
oder in der 300 Meter entfernten Kirche San Francisco statt,
wo sich eine unglaubliche Zahl Pilger tummeln.
Am Praza do Obradoiro immer wieder neu Pilger an, deren Wege sich unterwegs getroffen haben
und sich vermutlich nie wieder sehen.
Viele sind schon älter und sehen in dieser Pilgertour die Erfüllung ihres Lebens.
Gemurmel, Stimmengewirr, der quäkende Ton eines Dudelsacks.
Schon morgens besetzt der Musiker unter dem Torbogen zwischen dem Vorplatz der Kathedrale und dem Nordtor seinen Platz.
Keltische Melodien und moderne Lieder spielt er bis die Sonne untergeht.
Daneben startet das Team der Pilgerseelsorge zusammen mit einer Gruppe den Rundgang um die Kirche.
Der Rundgang zieht auch nicht sonderlich religiöse Leute an - die jedoch einen geistlichen Abschluss für ihre Reise suchen.

Ein Priester meinte zu den Beiden, als er vor dem Buchladen stand, dessen Auslage auf dem Bürgersteig auf einer Kiste Bücher mit dem Titel "Der Heilige von Santiago de Compostella" feil bot:

"Manche nehmen hunderte Kilometer Fußmarsch auf sich und können kaum oder nicht sagen, wer dieser Jacobus überhaupt gewesen ist, eigentlich hieß er Jakob.."

Vollkommen erschöpft zieht sich die Lady zurück in ihr Zimmer und schläft bis zum anderen Mittag..
..dann erschien sie in alter Frische und bestellte sich zum Dinner einen Salat mit Jacobsmuscheln,
ein Glas kräftigen Rotwein und einen Kanten Weißbrot aus dieser Gegend.
Herr Meier war schon auf den Beinen gewesen und brachte ihr eine Votivgabe vorbei,
die am heutigen Tage aufgestellt werden soll.
Morgens war noch die volle Auswahl, die sich im Laufe des Tages sehr abschwächte.
Dieser Wallfahrtsort war ein Touristenmagnet und brachte viel Geld in die Region.
Er bestellte sich das Gleiche, dann zogen sie los um die Votivgabe an einem der heiligen Plätze abzustellen.
Still verharrte sie ins Gebet, gedachte ihrer Mutter
und dann gingen sie zum Hotel zurück um auszuchecken und das Taxi zu rufen.
Er hatte eine Reise mit dem Privatflugzeug gebucht, einer 2 motorigen zuverlässigen Maschine.
Sie war Anfangs dagegen, ließ sich aber bald überzeugen -
Meier kannte alle Tricks und so eine Seereise - nee, bitte nicht nochmal!

Sie bestand auf einer Visite in Saint Peter auf Jersey, wo ihre Nichte wohnt.
Einen Tag wollten sie dort einstreuen und dann mit dem Schiff nach Hause fahren.

***weiter zur nächsten Folge

*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





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