Aus heimischen Zutaten: Kartoffeln, rote Rueben, Eier, Guerkchen, ganz wenig Rindfleisch, Petersilie

Kochen 7 .



Nun kommt gleich die naechste Meldung: Palmoel, die Basis von sehr viele veganen Produkten und von Haselnuss - Creme soll nun krebserregend sein. Fettsaeuren wie Glycidyl-Fettsaeureester, die bei der industriellen Verarbeitung von Palmoel entstehen.. nebenbei wird der Urwald abgeholzt, damit dieses Produkt, wie auch das beruehmte Soja (Tofu) angebaut werden kann. Ein billiger Basisstoff ist wohl nicht alles, man wird schon ein wenig weiter oder "nachhaltiger" denken muessen. Wieso kommt kein Ausgangsstoff zum Einsatz, den man hier anbauen und auch hier kontrollieren kann? Muss eigentlich immer alles rund um die Welt gekarrt werden?

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.umweltschutz-bund-laubfeuer-verschmutzen-luft.51a12c35-6ff0-403f-a24c-64f9634870ea.html
Und oben fliegen sie drueber, so oft und so weit wie moeglich - alles ohne Katalysator und kein Mensch regt sich darueber auf!

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=78913&key=standard_document_57732800
Hessen a la card - na denn guten Appetit! (Wir haetten das in die Kueche zurueck geschickt)

http://diepresse.com/home/leben/ausgehen/4855150/Sarah-Wiener_Veganismus-ist-eine-Mangelernaehrung
"Veganismus" - wer kommt denn auf solche Ausdruecke?

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=92455&key=standard_document_57746622
Jeder macht die Linsensuppe anders- obiges Rezept klingt allemal sehr gut..

http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=bafd7f50-9bdc-11df-b44d-00199916cf68
Am Freitag den 6.November 2015 kam der "Marktcheck" (ARD), in dieser Sendung ging es um frische Pilze. Kurz: Alt, schlecht, verschimmelt und angeblich nicht so stark verstrahlt, trotzdem diese Pilze aus Weissrussland, aus der Ukraine und ueberhaupt aus dem Osten kamen. Die Pilzexpertin haette von den Steinpilzen und Pfifferlingen nichts essen wollen, so die Sendung. (Wir kaufen nur Champignons, die sind uns Pilz genug: In Raeumen gezuechtet, frei von Fuchsbandwurm und Bestrahlung, frei von Schwermetallen und Bestrahlung)

Nun habe ich div. Essen mit dem Biohackfleisch gemacht und mich immer gewundert, warum so schwer Geschmack an die Sache zu bekommen war. Gestern hat meine Frau ihre beruehmt guten Frikadellen davon gemacht: Sie haben sie ganz wunderbar anbraten lassen, sahen toll aus, - aber: Sie haben nicht geschmeckt - leicht muffig, ab und an ein Stuecken Knochen, etwas zaeh - absolut nicht nach dem altbekannten Resultat, obwohl die gleichen Zutaten genommen wurden..
Deshalb kaufe ich das etwas bessere abgepackte Hackfleisch vom etwas teureren Supermarkt (r ewe), das bei der Metzgerqualitaet liegt.

Vom Geschmack der Bio-Butter fuehlten wir uns ebenfalls -pardon- verarscht: Zum doppelten Preis - hallo?
(Wobei wir zuvor die bessere Markenbutter von Re we oder vergleichbarer Suess- oder Sauerrahmbutter gekauft haben, also keinesfalls die billigste)

Mein Gott! Was die studierten Schwafologen alles vom Stapel lassen, wenn es um die Kocherei geht - am besten man schaltet das Radio stumm!
Ein weiterer Punkt sind diese seltsamen "Spitzenkoeche", die auf alles Nuesse oder Pinienkerne etc. (div. Arten) streuen, ungeachtet dessen, dass der Durchschnittsbuerger sowieso mit dem Gewicht kaempfen muss: 100gr Nuesse haben so viel Kalorien wie ein Mittagessen ! Besonders Abends beim Fernsehen- sind geschwind mal 100gr Nuesse (Cashew oder Paranuesse oder das leckere "Studentenfutter") gefuttert. Nichts gegen Nuesse, die sind sehr gesund und enthalten wertvollste Stoffe - aber wehe, wenn ich auf die Ente sehe: Die Martinsgans ist auch so ein Punkt.. wie meine Seiten "Geschichtliches" verraten, hat der "Erzeuger" oder Bauer an diesem Tag dem Fronherren die Fruechte und Tiere abliefern muessen, da war auch die "Martinsgans" dabei - oder ein Hammel, je nach dem. Dieser Martinstag war eben der Abgabetag der Pacht und der Steuern etc.

So, wir sind vom Einkauf zurueck und haben wieder so eingekauft wie immer - egal ob Bio oder nicht, was eben preislich und qualitativ am besten zusammen passte. (Nicht das billigste, sondern das guenstigste Lebensmittel, so wie es eine gute Hausfrau macht)

Nochmal der Tipp: "Sardinen machen satt":
Dazu kann man jede Sorte Nudeln nehmen, auf die dann die Sardinen angerichtet werden.
Sardinen mit Haut und Graeten kaufen, oeffnen, das Oel in die Pfanne laufen lassen. Etwas Chiligranulat und pro Dose einen Teeloeffel Rosmarin in das Oel geben. Auf einen flachen Teller etwas Weizenmehl streuen, die Fische vorsichtig darin einmal umwaelzen. (Wenn ein paar zerbrechen ist das nicht weiter schlimm) Ich rechne eine Dose pro Esser, desgleichen eine halbe Knolle geschaelten und grob geschnittenen Knoblauch. In die Pfanne damit und kurz anbraten, umwenden, einen Moment warten und fertig ist das Essen. Ein wenig mit Salz und Olivenoel und frischer Zitrone betraeufeln und auf den Nudeln anrichten. (Das schmeckt wie in Italien, - man wird kaum merken, dass die Sardinen nicht frisch waren, sondern aus der Dose stammen! (Noch besser, wenn der Rosmarin frisch war)

Gesundes Kochen muss nicht teuer sein, manchmal genuegt eine Penne mit etwas heller Tuetensuppe Typ Champignons oder Pilze oder Spargel etc. um mit ein wenig Schinkenwuerfelchen oder Thunfisch oder Kaese eine gute und Sauce zu machen. Das dauert nicht lange, waermt und schmeckt. (Keine Panik, in den Restaurants geht es auch nicht anders zu - wer denkt, dort wird "alles frisch gemacht" koennte schnell bei der Lektuere " Gestaendnisse eines Kuechenchefs - Bourdain, Anthony " einen gehoerigen Knacks bekommen ;)



http://www.vzhh.de/ernaehrung/347439/ttip-schmeckts.aspx
Dort kann man sich ueber TTIP informieren und auch dagegen unterschreiben. (Die USA und die "global Players" wollen die ganze Natur kontrollieren und fuer sich zum Patent anmelden und dadurch abzocken..)

"Im Sinne der Verbraucher sei es, sagte Ketter, dass die Abfaelle aus Verpackungen und "stoffgleichen Nichtverpackungen" als Wertstoffe einheitlich erfasst wuerden. " Hae? Diese Nichtsaetze kommen heraus, wenn man sich verstudiert hat und nicht mehr in der Lage zu sein scheint, klare und verstaendliche Saetze zu schaffen..

Die Welt wird immer verrueckter! Im Gespraech mit "Erzeugern" (frueher Bauern genannt) kommt man ins Gruebeln, wenn man den ganzen Vorschriften-Wust betrachtet. Dazu kommt, dass die "kleinen Metzger um die Ecke" inzwischen laengst mit Einheitspampe wuerzen- keine Wunder, dass alles gleich schmeckt und dass Allergien allerorten auftreten. Fertig-Gewuerz-Mischungen haben fertige Deklarationen der Inhaltsstoffe - so braucht man nicht selber denken! Jede Menge Chemiekram, statt klarer Gewuerze und Zutaten aus der Natur. Heute geht alles nach strengsten Richtlinien und trotzdem werden die Leute haeufiger krank- woran liegt das? Auf jeden Fall macht sich jeder Bauer derart schnell "strafbar", dass kein direkter oder selbsterzeugter Verkauf sinnvoll oder ratsam ist. Kleinere Fruechte oder solche mit kleinen Druckstellen oder Schorf etc. sind nicht "vermarktungsfaehig" oder "verkehrsfaehig" - egal zu welchem Preis. Hier stimmt was nicht, wie ich finde - hier haben wir uns in die falsche Richtung entwickelt, weil unsere eigenen Studierten (die zu dusselig sind, einen Nagel in die Wand zu schlagen) Vorschriften ueber Vorschriften basteln, um ihre immer hoehere "Qualifikation" zu untermauern.

Das Hessenfernsehen betreibt die Sendung "Service Trends", die man nur empfehlen kann. Hier wird sympathisch, modern aufgearbeitet so mancher Trick und Tipp serviert. Es werden auch wissenschaftliche Erkenntnisse genannt- z.B. die Nutzlosigkeit von Vitaminpraeparaten, wo die billigen vom Diskounter wohl ebenso wirksam gewesen sein sollen, wie die teuren aus der Apotheke. Am 18. November kam der Tipp mit Gemuesen und Obst - so kann man aus angetrockneten Apfelschalen einen wunderbaren Tee machen.. oder Brokkoli - Staengel mit Dipp als Naschwerk gebrauchen, Kartoffelschalen frittieren.. (Dazu muss man das aber vor dem Schaelen waschen)

Interessant finde ich Kochsendungen, wo mir spontan das alte Volkslied "Eine Seefahrt, die ist lustig" einfaellt.. (Mit de Beene ins Gemuese, Mit de Arme im Kakau.)

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=92455&key=standard_document_57931548
Kartoffel-Waffeln

Zum Thema Erbsensuppe muss ich sagen, dass es sich nicht lohnt, stundenlang zu kochen und zu tranchieren - deshalb kaufe ich nur die preiswerte Dosen-Erbsensuppe als Ersatz, etwas mit Wasser, Salz, Muskatnuss, Pfeffer und Maioran nachgewuerzt. Die ist dann besser, als das teure Produkt einer Marke und kann mit den Produkten der Gastronomie somit locker konkurrieren. Sollten die Kinder sich wieder einmal eine "richtige Erbsensuppe" wuenschen, dann koche ich nach dem uralten Rezept, dann lohnt sich auch das Eisbein und die 3 Stunden am Herd.

http://www.vzhh.de/ernaehrung/407117/woher-kommt-mein-essen.aspx
Wenn man wissen will, woher das Essen kommt..

http://www.gazprom.de/press/reports/2011/miller-shpiegel/
Interessant, allemal.

Das Zitronen-Saeure-Pulver hat sich bewaehrt und ersetzt mir seit einiger Zeit das Topfreinigungsmittel fuer Edelstahl.

Was kaum jemandem auffaellt, ist: Wer kennt schon den Unterschied zwischen Tafelwasser und Mineralwasser? (Mineralwasser ist nur geringfuegig besser als unser Trinkwasser aus der Leitung, das Tafelwasser ist eher minderwertiges Tiefbrunnenwasser, das auch noch bestrahlt werden muss, um haltbar zu sein. (Wasser mit CO2 hat das nicht noetig, es ist auch so keimfrei)

Nochmal mein Tipp mit dem Suppengemuese, das von 79 Cents bis 1,49 Euro das Kilo, fertig abgepackt, ueberall im Handel erhaeltlich ist.
Ich kaufe das Gemuese und putze es sofort und teile diese Packung in zwei Teile und friere diese ein. Auf diese Weise hat man immer etwas griffbereit, wenn es mal schnell gehen soll oder die Fahrt zum Laden fuer diesen einen Artikel viel zu teuer waere. (Damit kann man uebrigens einen wunderbaren Folienbraten wuerzen.. oder eine leckere Eintopf-Suppe machen.)
Desgleichen mache ich mit Champignons und Bio-Mischgemuese oder Moehren, wenn das nicht sofort oder in voller Menge gebraucht wird.

Selbst in den heutigen Zeiten, wo "Bio", "Bodenhaltung", "Freiland", "Dynamisch" oder "Oekologisch" angepriesen wird, bleibt der Drang oder Zwang fuer so manche Hausfrau (auch Hausmaennern geht es nicht anders) guenstig einzukaufen. Der Spagat zwischen "billig" und "teuer" nennt man preiswert oder preisguenstig. Groessere Mengen koennen guenstiger sein, sie muessen es aber nicht! Schnelles Nachrechnen geht mit dem Kopf, wir haben frueher noch Kopfrechnen ueben muessen, was bis heute nuetzlich ist. Nachrechnen bringt manche Ueberraschung, egal ob es sich um veraenderte Packungsgroessen oder Inhalte geht oder um die schiere Preisersparnis durch groessere Abnahme.

Interessant oder traurig ist der Umstand und Tatsache, dass "Bio" - Eier nicht besser schmecken als billige, bestenfalls nach nix. So macht das Fruehstuecksei keinen Spass mehr - probiert es doch mal aus..

Ich denke, dass die Standarisierung der Lebensmittel durch die enorm vielen Vorschriften kommt, die von EU kommen - deshalb schmeckt jedes Wuerstchen aus dem Glas und auch aus der Dose - nach "Milcheiweiss", einem seltsamen Inhaltsstoff, der erlaubt ist. In Allergie-Foren wird viel darueber geschrieben. So mancher bekommt von Bockwurst boese Ausschlaege, wenn eine Eiweissallergie vorliegt - obwohl dieses Mittel darin nicht enthalten sein duerfte.
Im Bundesgesetzblatt Teil I1959 Nr. 52 vom 22.12.1959 ist geregelt, was alles in der Wurst und in Fleischwaren sein darf- auch getrocknetes Blutplasma und aufgeschlossenes Milcheiweiss, - hoert sich nicht so toll an.

Lebensmittelzusatzstoffe

Bevor jetzt jemand triumphiert und ausruft: Ich bin Vegetarier! Wird bald das boese Erwachen kommen, wenn die Inhaltsstoffe und Schwermetallbelastung von Tofu und Erdnuessen etc. aus Uebersee in Erfahrung gebracht wird. Was ist heute schon noch "gesund"?

Der Eierhof hat zugegeben, dass er viele Reklamationen hatte, - der Mitarbeiter haette eigenmaechtig die Futterrezeptur geaendert und das ganze Silo mit einer falschen Sortierung gefuellt. Zu viel Mais waere die Ursache des drastisch schlechteren Ei's gewesen. Tatsaechlich, die neue Lieferung war wieder in gewohnter Qualitaet und Geschmack. Nicht zu glauben, was das ausmacht ! Die Ins-Haus-Lieferungen der Eier wird er dennoch aufgeben, es lohnt sich nicht mehr: Immer mehr Leute greifen zu den Billigeiern im Supermarkt und im Diskounter, wo 10 Stueck 99 Cents kosten ! (Wir finden, dass so billige Lebensmittel nicht sein muessen- es wird soviel Geld fuer unnoetigen Kram ausgegeben, da kommt es auf den Mehrpreis fuer gute Eier auch nicht mehr drauf an)

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=6644&key=standard_document_58027292
Das habe ich mir gedacht- Spielerei fuer viel Geld- und: Noch ein teures Elektrogeraet, das kaputt gehen kann. Uebrigens: Was um Himmels Willen ist "Lautheit"? Fuer einen solchen Ausdruck muss man wohl studiert haben..

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=6656&key=standard_document_58012788
Junge, Junge, da geht das Geld aber weg und.. der Accu hat immer nur eine begrenzte Lebensdauer und ist nicht austauschbar! Es sind also reine Wegwerfgeraete. Zu diesem Preis bekommt man schon einen Micro-PC mit gutem Monitor und Maus und Tastatur und Lautsprecher, der noch mehr Power hat. (Wenn eine Komponente kaputt geht, ist das nicht so teuer- der Micro PC selbst kostet nur 240 Euro.

Nun hat die EU wieder die Tiermehlfuetterung zugelassen - BSE rueckt in greifbare Naehe, mit ihm Kreuzfeld-Jakob und aehnliche Krankheiten beim Menschen. Hauptsache der Gewinn wird maximiert, egal wieviel Leute daran sterben. Das ist Prinzip, das ist Wirtschaftssystem.
Was tun? Nun, da auch Kaese davon betroffen ist - als "Druesensekret" sogar ganz arg belastet, wenn es um BSE geht, bleibt nur die Enthaltung von Kaese ganz generell, weil die Grossmolkereien alles mischen und mixen. Wenn eine Mutter Alkohol getrunken hat, bekommt das Baby einen Schwips..

Was tun? Nun, wir koennten das Fleisch bei dem Direktvermarkter kaufen, der mir aber aehnlich "zuverlaessig" oder "vertrauenswuerdig" vorkommt, wie Politiker.. wir haetten da einen Direkterzeuger und Vermarkter mit Fleischerei auf dem Hof, der angeblich nur fuettert, was auf seinem Hof gewachsen ist. Er baut sogar wieder Huelsenfruechte und Weizen, Mais etc. an - aber wieweit reicht das Futter durch den Winter, ist nicht auch die Versuchung billiges Mast- oder Kraftfutter nachzukaufen gross? Ich denke schon- wenn das eine Bruecke ist, gehe ich lieber durch den Fluss.. genau wie bei den "kleinen Metzgern um die Ecke", die heute laengst genau so pfuschen wie Grossbetriebe, damit der Gewinn so maximiert ist, dass sie den Ferrari bezahlen koennen. (Kein Witz) Dabei bleibt auch noch die ungeheuere Gen- Klon- Sauerei der kuenstlichen Befruchtung und die Grausamkeit der engen Aufzucht. Ich moechte wetten, dass die EU die Verluste ausgleicht, wenn die kranken Tiere "gekeult" werden mussten..

Ich sehe uns schon ins Veganer-Eck torkeln - was schlimm genug waere, aber immer noch besser, als sich diesem Treiben auszusetzen, was gerade ueber uns "Verbraucher" hinweg rollt. ( "TTIP" und aehnliche Seltsamkeiten oder Gaunereien habe ich dabei nicht einmal angeschnitten.)

Im Radio kommt ein Bericht ueber einen Traditionsmetzger in Oberursel, der seit 150 Jahre die Tradition haelt. "Stolz und selbstbewusst haengt das Bild des Firmengruenders ueber der Theke", so toest die Moderatorin. "Stolz und selbstbewusst"? Das sagt sie bestimmt nicht von ihrer Klientel oder von Politikern - oder? Warum sollte ein Handwerker nicht ebenso stolz sein, wie ein Lehrer, Rektor oder Intendant etc.? Es wimmelt in unserer Gesellschaft noch ganz gut von Vorurteilen.. nun, dieser Laden hat dicht gemacht, weil die Nachkommen sich nicht mehr in der Lage sahen, mit den Supermaerkten konkurrieren zu koennen. Das wundert mich aber sehr - es liegt wohl nicht an den Einstandspreisen der Schlachttiere, die man im Fachbericht ueber "Auftriebszahlen" erfahren kann, sondern vielmehr an der uebersteigerten Gewinnerwartung des Metzgers oder besser seiner Nachfahren. Mit einem Studium und irgend einem nutzlosen Kunst kann man heute leichter Geld machen, das streite ich nicht ab.

div. Sorten an Tiermehl gibt es

http://www.vzhh.de/ernaehrung/407117/woher-kommt-mein-essen.aspx
Woher kommt mein Essen?

Zum Thema BSE: Ich gehe mal davon aus, dass die Problematik der direkten Gesundheitsgefaehrdung von den Wiederkaeuern ausgeht, deren Maegen nun mal anders aufgebaut sind, als das bei Allesfressern (Schwein, Gefluegel) der Fall ist. Vermutlich waere man schon auf der sicheren Seite, wenn Eckchen- oder Scheiblettenkaese als einziger "Kaese", der bekanntlich meistens aus Austauschstoffen und aus extrahierten und eigentlich sehr abstrahierten Milchbestandteilen zusammen gebastelt wird (auch keinen Quark oder Frischkaese kaufen!) auf dem Tisch ist, auf Rindfleisch ganz verzichtet wird. Dh. Hackfleisch waere nur noch Schweinehack, Wurst darf man gar keine mehr kaufen, weil diese immer Rindfleischanteile hat, wenn sie schmecken soll. Zudem ist Wurst nur lau gekocht und nie gruendlich durchgegart, weil sie sonst nicht mehr schmecken wuerde. Man kann sich behelfen, indem Schinken und kalter Braten in duennen Scheiben serviert wird. Mit Katenschinkenwuerfelchen kann man einen kraeftigen Geschmack an die Essen zaubern, auch ohne grosse Fleisch-Stuecke. Eier wuerde ich doch lieber lassen, weil mir klar ist, wie eng diese mit der evtl. Infektion oder Uebertragung von Erkrankungen zusammen haengen. (Sonst wuerde man die Futterumstellung nicht so drastisch im Geschmack merken, die Verhinderungsschranke ist nicht so abstrahiert und sicher wie die Wurzeln der Pflanzen die Kraft zum Gemuese oder zum Obst leiten) Gut durchgebratenes oder durchgekochtes Gefluegel halte ich demnach fuer unbedenklich, in der Annahme, dass dadurch alle evtl. Keime abgetoetet wurden. Bei den Prionen aus den Wiederkaeuern scheint das ein anderes Ding zu sein, man sagt, dass diese nicht durch Kochen oder Braten zerstoert werden!

Den roten Frankfurter Kartoffelsalat, der auf dem Eingangsbild zu sehen ist, habe ich fuer 4 Personen gemacht: 100gr Fleischwurst, 200gr Matjes, 3 Guerkchen, 3 Eier, Kartoffeln, ein halbes Glas einfache Maio, ein halbes Glas einfache Rote Bete, das macht zusammen max. 6x50Cents, also 3 Euro. (Dieser Kartoffel-Salat waere in der Gastronomie richtig, richtig teuer!) Guenstiger kann man nicht so gut essen - davon bleibt garantiert kein Rest. (Selbst wenn ich die Zutaten etwas grosszuegiger nehme, wird es nicht sehr viel teurer, weil alle Zutaten sehr guenstig im Diskounter erstanden werden. Ich habe eben geringere Fleisch/Fisch-Eier-Mengen genommen, um Kalorien zu sparen.) Ich gebe zu, dass gerade ein Kartoffelsalat seine Zeit braucht und etwas arbeitsintensiv ist - aber was solls? Es ist keine Kunst, Abends Kartoffeln zu kochen, abzuschrecken und kuehl werden zu lassen, am naechsten Morgen zu schaelen- waehrend die Eier kochen und die Sauce zubereitet wird. (Nur mit etwas Salz und Pfeffer, Petersilie gewuerzt.) Wichtig ist, dass man die Kartoffeln nach der Sauce in Schichten einlegt und so auch vorsichtig unterhebt.. das kann nun wirklich jeder - das dicke Lob ist garantiert ! (Ich rechne fuer 4 Personen 1EL Salz, ca einen flachen Teeloeffel Pfeffer, 2-4EL gehackte Petersilie - und wer hat, 2 EL gefriergetrockneten Dill, das kommt nochmal besser.)

Weihnachtsbummel in Wetzlar, zig und zig Geschaefte, zwei grosse Einkaufszentren, Gerueche, Eindrucke, Kilometer um Kilometer, die ohne die guten bequemen Schuhe wohl nicht moeglich gewesen waeren: Da kommt er, der kleine Hunger. Wir halten Ausschau nach einer flotten Einkehr, die ohne ewige Wartezeiten funktioniert: Eine Ecke im modernen Einkaufszentrum einer groesseren Metzgerei laed mit modernem Outfit ein- wir setzen uns und bestellen - nach gefuehlt einer halben Stunde kommt das Essen. Meine Frau hatte Glueck, ihre Rindsroulade war "nur" zaeh, hat aber wohl geschmeckt, was ich von meinem Essen nicht sagen konnte: Hackbraten mit Zwiebelsauce, wobei mich letztere gelockt hatte. Ich weiss nicht was das war, aber es schmeckte mehr als mystisch, geradezu verwegen seltsam im "Abgang", im Vordergrund nach.. nix. Hackfleisch war es mit Sicherheit nicht, was darin verbaut war, angebraten was das groessere Ding ebenfalls nicht. Einfach eklig- ich habe 2-3 Schnippel davon verzehrt und die druecken noch Stunden danach im Magen. (Der Preis war in etwa auf Gasthaus-Niveau, nicht viel billiger) Die Lebensmmittelkontrolle kann nicht ueberall ein, das ist mir schon klar - am besten, ich mache mir selbst etwas und lasse das Einkehren ganz sein. (So gut wie die heutige Gastronomie kann das jeder Anfaenger) Ich habe der Metzgerei geschrieben, die einen Online-Auftritt mit Kontaktmoeglichkeit hat. Wiederspruchslos wollte ich das nicht hinnehmen.

Die naechste Sau wird in den USA durchs Dorf getrieben - sie wird nicht lange brauchen, um auch hier anzukommen: Salz soll geaechtet werden, das in den Speisen verbaut ist. Bestimmte Gruppen von Menschen sollen staerker davon betroffen sein, durch zu viel Salz krank zu werden und wie viel Organe dadurch geschaedigt werden! Eigentlich muessten wir schon alle tot sein und werden doch immer aelter.. woran das wohl liegen mag?

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Folge 5 "Aerolab verabschiedet sich"


Binis Forscherdrang lies neue Ideen finden, sie wollte Kontakt mit den beiden anderen Aerolabs um Venus und Saturn finden, vielleicht sogar an einem dieser Labs andocken.
Die Problematik waere dann aber die Eigenrotation und dass noch keiner zwei dieser Stationen gekoppelt hat-
bei den geringsten Turbolenzen koennte die Koppelung brechen, weil die Gewichte zu gross und die Schleussen einen zu geringen Durchmesser haben.
Diese Aerolabs waren fuer einen vorsichtigen Anschub bis zum Einsatzort gedacht und nicht als Raumschiff..
Die zweite Option, die sie Zen mitteilte war, bis zur Erde durchzustarten und dort im Orbit zu warten.
Bis dahin versuchte die Bordautomatik weiter Kontakt zur Erde - die sich jedoch nicht mehr meldete.

Der Monitor zeigte stets das gleiche Bild:

warten auf Erde -
warten auf Erde -
warten auf Erde -
warten auf Erde -
warten auf Erde -

Bis der ganze Bildschirm voll davon ist.

Sie stellte trotzdem weiter Berechnungen fuer eine Ankoppelung an und fuer eine Anpassung der Steuerung des Bordcomputer.
Die vorletzte Option waere die, einfach den Kurs beizubehalten um die Plutomonde zu untersuchen - was sich aber in dieser Lage als ziemlich sinnlos zeigte.
Die letzte Option waere die, den Kurs beizubehalten und Jahre weiter zu fliegen, einfach geradeaus.

Zen gruebelt und erklaert nach einer Weile seinen Standpunkt:
Wir werden nie wieder zur Erde zurueck kehren, weil die technischen Voraussetzungen dort alle zerstoert worden sind.
Das Andocken an eine der anderen Stationen waere wohl unterhaltsam, mehr aber auch nicht: Wir haben noch genuegend Vorraete, die anderen vielleicht bereits alles aufgebraucht - und falls die Besatzung noch lebt, verkuerzt sie schon dadurch unser eigenes Ueberleben. Riskant ist die Mission sowieso, navigatorisch und mechanisch: Ein wenig zittern am Steuerhebel und die Bolzen reissen ab - mit fatalen Folgen fuer beide Stationen.

Beide sind sich einig darin, dass die Vermehrung der Besatzung von Anfang an zum Scheitern verurteilt war und eine Schnapsidee von Wissenschaftler, die Generationen uebergreifende Raumfluege im Sinn hatten.
Es fanden sich keine Signale und kein Zeichen von funktionierenden Raumstationen, nur Rauschen - immer dieses monotone Rauschen, was das Gefuehl auf einem Totenschiff zu sein eben verstaerkte.
Die Huehner waren die einzige Gesellschaft der Beiden - zu futtern hatten alle - was schon mal gut war!
Nachdem die philosophischen Fragen geklaert und die Aussichtslosigkeit der gesamten Mission und auch die der Rueckkehr zur Erde genuegend eroertert worden waren, begannen sich beide Wissenschaftler naeher zu kommen: Sie waren Schicksalsgenossen.

Sie beschaeftigten sich also lieber mit Gesellschaftsspielen als mit der Forschung, die eben vollkommen nutzlos gewordenen Arbeitsaufgaben, mit denen die Reise begann.
Auf diese Weise war die Mission wenigstens ein wenig "erfolgreich", wozu das "Leben auf dem Land" ganz freundlich beitrug - Flor's Insel gedieh und wuchs und brachte gute Fruechte.
Die Zeit verging, der Flug ging weiter in Richtung Pluto und die Beiden konnten sich noch ueberlegen, ob sie umkehren und im Orbit der Erde eine geostationaere Position einnehmen oder gemeinsam in die Ewigkeit fliegen, ohne in die Umlaufbahn des Zielplaneten einzuschwenken, wie das vorgesehen war..
In dieser Frage, die eigentlich bei allen denkbaren Moeglichkeiten immer existentiell und chancenlos zugleich war, wogten bei Beiden die Gedanken nach beiden Seiten:
Zurueck oder weiter?
Das Wuerfeln brachte auch kein brauchbares Signal, aber Gelaechter.
Immerhin - nun war es nicht mehr so langweilig und die Arbeiten liesen sich vollkommen frei gestalten, ja sie gerieten zur Freizeitbeschaeftigung, sie waren frei - buchstaeblich vogelfrei und alleine fuer sich selbst verantwortlich.

Der grundlegende Gedanke fuer deren beider Zukunft ist also getan:
Geradeaus ins Nirgendwo oder retour in den Erd-Orbit - wohin die Reise letztlich gehen wird, ist noch nicht entschieden..

Und wie sich die Beiden entscheiden, sollte gemeinsam durchgezogen werden - darin gab es Einigkeit.
Weiter den Kurs halten - ohne die Mission zu erfuellen - war klar und logisch, - aber die Rueckkehr zur Erde?
Sollte man aus dem Orbit eher erfahren, was auf der Erde vorgeht?
Ganz sicher sogar.
Erleben wird man die Rueckkehr der Vernunft der Staatenlenker sicher noch,
aber der Aufbau der zerstoerten technischen Strukturen wird mit Sicherheit laenger dauern,
als dass die Beiden die Moeglichkeit einer Rettung erleben wuerden..
..das war von vorneherein vollkommen klar.
Wunder gibt es im technischen Bereich nicht, es ist alles reine Fleissarbeit und
ohne Strom wird eine Rueckkehr zur Zivilisation kaum stattfinden.
Wie sich das Leben auf der Erde auch entwickelt haben mochte, in den inzwischen drei vergangenen Jahren, die das Aerolab schon auf Reisen ist -
das vermochte niemand abzuschaetzen.
Wenn der Terror und Anarchismus und die Voelkerwanderungen und die Gier der Religionen noch weiter besteht, dann ist die Struktur wie im 30jaehrigen Krieg zu sehen.
Hunger, Tod, Seuchen, Pluenderungen, Verwuestungen und Braende, Inquisitionen Schrecken und Angst.

Das Leben auf der Aerolab Station wurde zum Warten auf den Tod, zum Warten schlechthin, ohne jede Aussicht auf Rettung.

Es war den Wissenschaftlern vollkommen klar: Lebend wuerden sie eine andere Zivilisation sowieso niemals erleben, weil die Raumstation viel zu langsam fuer solche weiten Entfernungen ist!
Mit viel Glueck koennten sie den "Ruecksturz zur Erde" wohl schaffen, auch ohne den Zentralcomputer der Bodenstation.
Alea iacta sunt..
Eines schoenen Morgens - beim Fruehstuecks-Ei piepst der Empfaenger..




Kochen 3. Teil , "Aerolab verabschiedet sich" Folge 1
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No knead Bread, das kann jeder. , "Aerolab verabschiedet sich" Folge 8
Entwickung der Menschen ,"Aerolab verabschiedet sich" Folge 9
Alte Gebraeuche und Sitten ,"Aerolab verabschiedet sich" Folge 10
Ideen die sparen koennen, "Aerolab verabschiedet sich" Folge 11
Das Krautfeld, innere Betrachtungen ,"Aerolab verabschiedet sich" Folge 12