plaetzchenwolf - Wald im Jahresverlauf


Freizeit, Hobby und Leben 24. Teil


An dieser Stelle wollte ich zur Entspannung eine kleine Bilderserie setzen:

"Wald im Jahresverlauf".



































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*** Nachgetragen ***

(November 2019)
"Beerdigt endlich den Verbrennungsmotor", so titelt ein Blatt aus Deutschlands Süden vollmundig, dort wo die teuren Luxusschlitten gebaut werden..

"Den entscheidenden Schritt traut sich die Bundesregierung nicht" wird getitelt.

Damit wird es nicht getan sein, mit Verboten und Erlassen, denn es gehört mehr dazu, als studierte Sprüche, die hohl sind wie so manche Nuß:
Hier geht es nur um die Überschrift, mit den die Revolverblätter Geld machen wollen
und wir arme Füchse kaufen den Mist auch noch !

Man kann mit den heutigen Ansprüchen nicht einfach auf Elektro umstellen, ohne dabei die Ökologie zu vergessen oder die tatsächliche Rentabilität. Hier muß zudem inzwischen ganz genau nachgeforscht werden, woher welcher Bericht zur Sinnfälligkeit der Elektroantriebe kommt, wer dahinter steht, sonst wird man an der Nase herum geführt.

Die heutigen Ansprüche sind "SUV" und das möglichst dick und möglichst hochagil. Das kostet ganz enorm Kraft, die durch motorische Aufrüstung und ordentlich Kraftstoff erzeugt wird. Keine Rede mehr von CW-Werten und von Recycling!

Die Leute werden anspruchsvoll, dicker, größer, schwerer und so sind auch die "Autos" auf den Straßen - wenn man diese nun elektrisch betreiben will, dann wird es spannend:
Die erzeugte elektr. Energie muß von der Erzeugung her und von den Überleitungsverlusten und Batterieverlusten bis zur tatsächlichen Effizienz am Rad gründlich beleuchtet werden, sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen und wird eines Tages ein böses Erwachen erleben: Gewicht braucht Kraft und Kraft kostet Geld.
Rechne ich den Atomstrom mit ein, der ein gutes Drittel im Netz macht, muß auch die Endlagerung der Kernelemente etc. mit eingerechnet werden. Das Bild wäre sonst nicht komplett. Alternative Treibstoffe, die über chemische Reaktion Strom in den Wagen erzeugen, sind auch nicht umsonst zu haben - auch hier gilt das komplette Erzeuger-Verteiler-Kostenprinzip aufzuzeigen.

Eine so bereinigte Debatte müsste die Fahrzeuge nach obiger Effizienz in neue Klassen zur Besteuerung einteilen, sonst hat Energiesparen und Umweltdebatte keinen Sinn.

Die ganze Diskussion um das Abschaffen des Verbrennungsmotors ist nutz- und sinnlos, wenn man die Fahrzeuge immer dicker macht. Ich finde, daß zu wenig Hirn in dem Thema "Individualverkehr" liegt, dafür aber um so mehr "Agilität" und "Beschleunigung" und "Prestige". Dabei möchte ich auf die Tatsache hinweisen, daß auch ALLE Flieger mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sind..

Nun lese ich am heutigen 10.11.2019, daß man im Iran ein "gigantisches Ölfeld" gefunden habe - man kann schon darauf wetten, daß bald der nächste Konflikt entsteht: Alle Großmächte werden versuchen irgendwie an das Öl zu kommen.. warten wir's ab! (Lange wird es nicht dauern, bis der nächste "Friedenseinsatz" vom Zaun gebrochen wird) Und wir diskutieren um die sauberste Energie, zwängen uns in Kleinstwagen -die öfter nach der Flasche verlangen als ein Säugling- oder in die Busse und Bahnen, während in den USA fast nur noch SUVs herum fahren oder Pickup-Trucks. Es wird geflogen, als gäbe es kein Morgen und das von den Vorschriftenmachern in Punkto Energieeinsparung zu aller erst.. getan, ohne Vorbildfunktion!








2020 Kartusche: Rente oder der falsche Denkansatz

Eigentlich geht niemand nur für seine spätere Rente arbeiten, sondern weil der oder sie sich etwas leisten können wollen.

Diese einfache Grundformel kann man annehmen, wenn es um das Thema Rentengerechtigkeit geht - Rentenkassen sind Solidarkassen, die aus den gerade arbeitenden Einzahlern bestritten werden. (Nicht wie früher, wo man für sich selbst einzahlte)

Wenn man die heute - Feb. 2020 gefundene Rentenlösung betrachtet, merkt man die akademischen Einflüsse, die alles sehr kompliziert werden lassen. Der einzige Lichtblick ist, daß die Rentenkasse sich automatisch um die individuelle Berechnung für jeden Versicherten kümmert, man also keinen Antrag auf Erhöhung stellen muß.

Rentengerechtigkeit kann es niemals geben, wenn wenn Niedriglohngruppen und die unterschiedlichen Gewichtungen der Einkommensgruppen bewertet werden, wird die körperlich schwer arbeitende "Putzfrau" oder der "Hilfsarbeiter" immer benachteiligt, gegen die Schreibtischhengste - wie immer die sich nennen mögen.

Da nach meiner Ansicht alle Menschen in gleichem Maße ihre Lebensarbeitszeit gaben, gehört denen allen die gleiche Rente.
Nun werden einige schreien - ich zahle aber viel mehr ein - worauf freilich ein Standardbetrag eingeführt werden müßte.
Mancher hält aber nicht durch bis zum 65. - heute bis zum 67. Lebensjahr, weil der Körper oder die Gesundheit nicht mehr mitspielt - was dann?
Deshalb finde ich, sollte der alte SPD Vorschlag nach dem "Bürgergeld" neu aufgegriffen werden, wo JEDER - ich betone JEDER die gleichen Gelder bekommt - auch Sozialhilfeempfänger. Selbstverständlich sollte das mit der Integrationsbemühung verknüpft werden, widrigenfalls wird die Aufenthaltsgenehmigung oder der Pass nicht mehr verlängert. Diese Grundsicherung würde auch dann bleiben, wenn jemand zuverdient oder eine kleine Privatrente eingezahlt hat oder Vermietung betreibt.
Die Verdienstobergrenze ist bei der Steuererklärung klar zu regeln: Ab einem gewissen Einkommen gibt es eben keine Grundsicherung mehr: Es wäre wohl lächerlich, wenn ein Millionär diese staatliche Zahlung bekäme - oder?

Finanzieren würde sich obiges Modell durch den Wegfall sehr vieler Dienstposten, die mit der Rentenberechnung betraut waren und viele Stellen in der Sozialverwaltung - zwei oder drei Punkte der MWSt Erhöhung könnten auch die Krankenkassenbeiträge verschwinden lassen, wenn man sich auf eine Grundversorgung einigt. (Wer mehr will, muß sich dann eben privat zusatzversichern) Zudem kommt durch die erhöhte Kaufkraft des Wegfalls von Krankenkassenbeiträgen mehr Geld in der Wirtschaft an, was wieder neue Arbeitsplätze schafft. Die Rentengerechtigkeit ist durch die geringen statischen Beiträge für alle gewahrt, von denen auch die Spitzenverdiener nicht ausgeschlossen werden dürfen, denn auch diese Leute können durch Mißgeschicke leicht in die Verlegenheit kommen, auf diese Ansprüche zurückgreifen zu müssen..

Ich weiß ja, man mag keine unakademischen Lösungen ..

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"Uboot-Kartusche"

Städteforscher oder Schwafologe?

Folgen der Corona Pandemie : "Innenstädte vor gewaltigem Umbruch", so der "Forscher" in den Nachrichten.

Der Nachzieheffekt leerer Geschäfte durch das Nachlassen der Kunden durch Leerstände zieht immer weitere tote Läden nach sich.

70% der Arbeitsplätze der Innenstädte seien in Büros angesiedelt, so lese ich weiter - dann aber ist die Rede von neuer Nutzung in so einer Art Kuschelgesellschaft von Bistro-Büro-Ladengeschäft - "Wenn die Gesellschaft sich trifft, ist das eine tolle Innenstadt" - haha und das bei einem Kontaktverbot, wie verrückt ist das denn?

Er merkt auch, daß sich das Onlinegeschäft kaum zurückdrängen lassen wird, weil es bequem, günstig und mit guten Vergleichsmöglichkeiten läuft.
Was wird dann aus den Läden und Kneipen, Eisdielen etc. die heute alle leer stehen? Wohnungen wäre die beste Lösung und dann auch in großer Zahl zur Verfügung, was den Mietpreisspiegel drastisch drücken könnte ! Corona als Gewinn?
Somit wäre die bisherige Innenstadt-Wüste sinnvoll ausgenutzt.