plaetzchenwolf - Kurzwanderungen XIV
Landfotografie





Kurzwanderungen XIV




Rund um Arfurt -Steimelskopf, Arfurter Felsen, Jugend- und Wanderheim, a.d. Lahn zurück

Wieder und wieder neue Wander-Lokalitäten "auf Halde"

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Kartuschen - Thema: Brotbier ?



deutschlands-erstes-brotbier-kommt-aus-frankfurt,video974.html

"Dieses Bier wird aus altem Brot gemacht, das sonst weggeworfen werden wuerde.."
Frueher hat man Brot niemals weggeworfen, es wurde an die Schweine verfuettert, wo es sinnvoll verwendet wurde.
Die Tiere sind ueber Abwechslung im Speiseplan dankbar, wie wir auch.
"In Frankfurt wurde das Erste Zero-Waste-Brotbier vorgestellt"
Was immer "Zero-Waste" sein soll, erschliesst sich mir nicht, aber unter Brotbier kann ich mir vorstellen, dass statt frischer gemaelzter Gerste eben Brot Verwendung findet. Der Geschmack dieses "Recycling-Bieres" wird wohl bei Weizenbier liegen. Der Gedanke dahinter ist allemal gut, aber kaufen wuerde ich es eher nicht - weil bei Brot immer der Gedanke an Schimmel steht, besonders bei dem heutigen Brot mit den vielen, vielen, vielen chemischen Zusatzstoffen drin. (Das ist seltsamerweise kein Widerspruch,den Schimmel hat man frueher leicher an der blauen Farbe erkannt)

Das ist auch einer der Gründe, weshalb bei uns 10-20kg Säcke Mehl im Keller stehen - wir backen noch selbst.








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Bewerberrückgang oder Mangelberufe


Die Gewerbe beklagen sich über den Bewerberrückgang der jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz angeboten bekommen sollen.
Nun muß man differenzieren, um diese Überschrift richtig einordnen zu können:
1. Geringes Ansehen des Berufes,
2. schlimme Arbeitsbedingungen,
3. schmutzige und gefährliche Arbeit,
4. geringe Entlohnung
5. schlechte Aufstiegsmöglichkeiten
6. nachlässige Ausbildung und berufsfremde Einsätze
sind nicht dazu angetan, junge Menschen in der heutigen Zeit anzulocken.
So kommen Bewerber aus anderen Ländern, die - wie am Bespiel Spanien - vor ein paar Jahren deutlich zeigte, es mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht so genau nehmen wollten.. deshalb sind sie wieder nach Hause gezogen.
(Diese Info kommt von einem spanischen Inhaber einer Firma in Deutschland, der schon im "Vorfeld" die aus Spanien angeworbenen Probanten zur Pünktlichkeit ermahnte - bald waren alle wieder auf dem Nachhauseweg..)
Es gibt aber noch mehr Ursachen für den Bewerbermangel:
Das Publikum schaut auf Handwerker herab, ganz besonders auf die kaufmännischen oder verkäuferischen Tätigkeiten.
Einen schlecht angesehenen Beruf, der ein Einkommen etwas über dem Sozialhilfe-Niveau beschert, will keiner haben.

Nun wäre eine sinnvolle Abhilfe wohl nur in der entsprechenden Qualifikation und dem Publizieren der Verbesserungen und auch von Sonderleistungen oder Weihnachtsgeld etc. ratsam, mit zeitgleicher Anpassung der Berufe mit Abi oder Studium, die der Bewerberschwemme entsprechend herab gestuft werden sollten:
Angebot und Nachfrage.
In den unteren Lohngruppen hat man obiges Wirtschaftsprinzip offenbar nicht verstanden, obwohl die dem Kunden abgerechneten Stundenlöhne immer heftiger werden - mit ständigen Steigerungen mit dem Vielfachen der Teuerungsrate. Daß ich mit meiner These richtig liege, zeigt schon der Ausdruck "Mangelberufe", den ich gerne auf geringes Ansehen und Einkommen zurück führe, nicht einmal nur nach dem Mangel an Bewerbern, was für mich eine ganz natürliche Reaktion der jungen Leute ist.
(Ich sehe die Formulierung in obigem Link "Zuwanderer als Eckpfeiler" als gefährlichen Irrtum an:
"..dass der Zugang ausländischer Arbeitnehmer zum deutschen Arbeitsmarkt zu den Eckpfeilern der deutschen Zuwanderungspolitik gehört." )
In den wenigsten Fällen ist die mitgebrachte Qualifikation den Anforderungen bei uns gewachsen, zudem wird die Subkultur in grob fahrlässiger Weise gefördert oder die Abwanderung von Devisen forciert.
Ich definiere Mangelberufe als überall dort daheim, wo "traditionell" wenig bezahlt wird- im Gaststättengewerbe und im Handel, aber auch bei Malern und Lackierern oder Metzgern, Bäckern -als nicht Selbständige etc. Hier muß sich etwas tun, was die Relation zwischen Unternehmergewinn und Löhnen in zivile Bahnen rückt, die exorbitant sind..
Ganz besonders wichtig ist die Präsenz oder Darstellung der Gewerke in den Schulen, wo das letzte Schuljahr sich deutlicher als Praktium zeigen muß, damit sich Bewerbende nicht ganz so dusselig anstellen. (Das schreibe ich nicht aus dem hohlen Bauch heraus: Ein Schuhladen beklagte sich über einen Praktikaten vom Gymnasium, der nicht in der Lage war von 37,75 Euro auf 50 Euro heraus zu geben - durch Renovierungsarbeiten war der Strom der elektr. Kasse gerade weg. So mußte eine "Ungelernte" dem jungen Mann aus der Patsche helfen - nun frage ich mich, was haben diese Abiturienten überhaupt gelernt?!)
Wir brauchen inzwischen (2019) eben mehr Praktiker als "Bulimie-Learning" - Kanditaten, die das Gelernte fix vergessen haben oder nicht umsetzen können, wenn es darauf ankommt. Als Großeltern wissen wir: Es gibt fast nur noch sehr schlechtes Lehrpersonal in den Schulen.

Hätte ich eine Firma im Mangelberuf, würde mit einem Motorroller oder Leichtkraftrad locken, welches der Lehrling fahren dürfte, bei bestandener Gesellenprüfung sogar behalten .. und mit einem einfachen Kleinwagen, wenn dieser Geselle in der Firma für die nächsten Jahre bleibt - geworben.
Deutlich und selbstbewußt.
(Als Chef kann man diese Kosten locker von der Steuer absetzen oder Zuschüsse zur Anwerbung beantragen - kein Problem!)



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2020 Kartusche: Fast ein Viertel der hessischen Schulkinder haben psychische Auffälligkeiten !

Bekommen wir nach der Parteien- und Wirtschafts- und Flüchtlingskrise nun auch noch eine Bildungskrise?
Die Krankenkasse berichtet, daß „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“ in diesem Jahr 10% zugenommen hätten.
Demnach "leiden aktuell 10.900 hessische Kinder zwischen zehn und 17 Jahren unter einer Depression und 10.100 Jungen und Mädchen dieser Altersgruppe unter einer Angststörung".
Was geht hier vor?
Ist die Bildung in einer Sackgasse gelandet, wo "Epochalfächer" verlieren und der alte Mist von Religion, Geschichte und 3. oder alte Sprachen bleiben?
Ich meine, daß Englisch als Fremdsprache reicht und alle anderen Sprachen - auch alte - längst überkommen sind.
Der Leistungsdruck zwischen den unterschiedlichen Begabungen in der Klasse und den eiligen Anforderungen der Lehrer, das Pensium -trotz vieler schwacher Schüler" doch noch zu packen, einfach zu viel ist und dann kommt noch die Gruppendynamik, Mobbing und Stalking durch Social Networks und Smartphone-Kommunikations-Apps hinzu. Elternhäuser zerbrechen, der soziale Druck nimmt zu und wenn ein Kind nicht sehr stabil ist, wird es fast automatisch Probleme bekommen.

Ich sehe den Ausweg aus dieser Krise eben in einem radikalen Schnitt der bisherigen Bildungsanforderungen in einer Hinwendung zur Moderne und der Begabtenförderung von Anfang an. Wenn ein Kind dick ist und deshalb im Sport schlechte Noten hat oder in Musik oder Kunst durch nicht kompatible persönliche Animositäten oder Begabung, darf das die Stärken des jungen Menschen nicht kontaminieren, die gezielt gestärkt werden könnten.

Ja, das jetzige Bildungssystem ist in Schieflage, es ist überkommen und sollte fundamental erneuert werden. Wie das stattfinden könnte, müssten spezielle Gremien ermitteln:
Ein Bildungsministerium des Bundes reicht, vor Ort brauchen wir nur noch den Schulrat, der die Einhaltung der Richtlinien überwacht. Die Schulen selbst brauchen mehr Eigenverantwortung und weniger Klüngel zwischen den Geschlechtern und Gewogenheiten. (Weg mit den vielen Ministerien der Länder als Spar-Maxime)

Alte Bildung braucht niemand mehr, aber ein Instrument spielen und gut Englisch und Deutsch und Mathe sollte schon Standard sein. Nebenfächer gehören aus der Benotung als "Teilgenommen" im Zeugnis notiert. Wichtig sind die Führungsnoten für die Sozialisation, ganz gesonders in der heutigen "multikulturellen" Zeit, wo unsere Kultur zerbröselt und die der Fremden hofiert wird..

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"Uboot-Kartusche"

Wie wär's mal wieder mit einem größeren Gartentag?

Mit dem Kräuterbeet waren wir schon einige Zeit nicht mehr zufrieden, weil viele Kräuter nur im Quark zu gebrauchen waren, sonst aber kaum nennenswerten Eigengeschmack oder Verwendbarkeit aufwiesen. (Beispiel Pimpernelle oder Schottische Petersilie, Kresse und Römischer Ampher etc. Selbst für Maggikraut haben wir so gut wie nie Verwendung.

Das Beet aber muß eben immer entunkrautet werden und so sind die kahlen Stellen auch nicht so ein toller Anblick gewesen.

So kam der Gedanke, das Hügelbeet einfach weg zu machen, um Platz für eine kleine Holz-Bevorratung (für den Grillkamin) zu haben.

Also wurde an der anderen Ecke des Waldbeetes die Minze zusammen komprimiert, die Erde aufgefüllt und mit den Kräutern bepflanzt, die wir tatsächlich brauchen: Bärlauch, Schnittlauch, Petersilie, Knoblauch, Thymian, Maioran (Im Waldbeet wächst auch Knoblauchsrauke und Brenn-Nessel)

Nun nur noch ein paar Feldsteine als Abgrenzung zum Rasen und fertig..
So ist man "rechtschaffen müde" und hat einen neuen, schönen Anblick gepackt.

Manchmal braucht man ein wenig Mut um anzufangen.







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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 18,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Die Reporter begannen gleich zu dritt auf den Parteisprechern herum zu hacken:
Sie führen in eine Spaltung der Gesellschaft, indem nur die Mitte gestärkt wird, das ist unsozial!

Die Antwort kam ruhig und überlegt oder besser einstudiert:
"Sozial ist keine Hängematte für die Leute, die keine Lust haben, sondern eine Bringschuld, ein vorübergehendes Ding und dahin wollen wir die staatlichen Hilfen zurück führen. Weg vom Anspruch und hin zum mündigen Bürger. Wir können unserer Klientel, den Familien - die heute alle zu zweit arbeiten um über die Runden zu kommen - nicht die Soziallast noch weiter aufbürden und die anderer Nationen abnehmen oder übernehmen, was auch die Bürgschaften betreffen wird. Die Abgabenlast ist jetzt schon viel zu hoch! Deshalb sind wir für eine vollkommen lineare Besteuerung - die soziale Komponente, wenn sie so wollen, ist die gerechte Einbeziehung der Spitzenverdiener ohne Ausnahmen. Der Wegfall von Steuerrückerstattungen gehört dazu, wie der Wegfall von steuerlichen Vergünstigungen aller Art. Eine ganz neue Solidarität wird kommen müssen."

Stimmt es, daß ihre Partei die Entwicklungshilfen und Goethe-Institute stoppen will?
"Ja, denn diese -bislang erfolglosen- Unternehmungen haben uns vom Ziel abgebracht und diese Länder in neue Abhängigkeiten gebracht"
Bevor der Reporter noch etwas bemerken konnte, fuhr Anna fort:
"Wir sind nicht so vermessen, uns in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischen zu wollen - so oder so. Jedes Volk muß sich selbst entwickeln, wenn der Fortschritt nachhaltig sein soll!"
Nun war nur noch Verblüffung auf den Gesichtern zu lesen:
"Vielen dank für die offenen Worte"

Der Kampf im Parlament ging weiter, die Partei gönnte keinem eine Schlafpause:
"Wir setzen uns für die Reduzierung der Parlamente, für die Reduzierung der Vertreter oder Parlamentarier und für die Unterstellung aller politisch Tätigen unter das Beamtengesetz ein, daß jeglichen Mißbrauch und Vorteilsnahme verhindert. Wir sehen nicht ein, daß Politiker Gesetze machen, an welche sie sich nicht selbst auch zu halten gedenken- so geht das nicht weiter!"

Raunen ging durch die Reihen, erboste Zwischenrufe, darauf rannten Reporter zum Rednerpult und der Tumult begann..
Aktendeckel flogen, Buh-Rufe, Schmähungen und verbale Entgleisungen..
Claus stand ruhig vor dem Mikrophon, klopfte ab und an dagegen, dann kam endlich der Ordnungsruf.
Als wieder Stille war, sprach er ruhig weiter:
"Der Zwischenrufer weiß schon, daß es ihm ans Eingemachte geht - wo seine Gewogenheiten liegen, wofür er geduldeter Weise Gelder zugesteckt bekommt, die nichts mit dem Wahlauftrag oder Mandat zu tun haben. Wir wissen alle Bescheid, daß es so nicht weiter gehen kann und diese Gewogenheiten in anderen Ländern schärfere Namen haben."
Welche denn, sie Schlauberger- schrie einer aus der ersten Reihe, nennen sie Ross und Reiter!
Carl lächelte und meinte:
"So viel Zeit haben wir heute nicht, daß auch nur von zwei oder drei Abgeordneten ALLE Nebeneinkünfte genannt werden könnten.."
Ein großes Geschrei entstand und wieder und wieder kamen Ordnungsrufe.
Carl sagte:
"Sehen sie mal an, wie aufgeregt alles schreit und gackert, von Souveränität spüre ich nichts mehr. Damit wir weniger abgelenkt werden und uns dem Wählerauftrag zuwenden können, halten wir vorherige Aussagen für bitter nötig. Es wird höchste Zeit, daß auch hier Solidarität eingeführt wird, die sie alle so heftig fordern."
Sie meinen, wir seien nicht solidarisch?
Claus:
"Solange ihr Sponsor die Wähler nicht auch sponsert - nein -
es ist nicht glaubwürdig, daß man mit diesen Diäten nicht auskommen können soll - wer dieses Argument bringt, kann nicht rechnen und gehört nicht in die Vertretung des Volkes, das mit sehr viel weniger Einkommen auskommen muss..."
Unterdessen sagte Anna:
"Es ist nicht einzusehen, daß aus dem Dunkeln mit Geld gelenkt wird und die Aussagen vor der Wahl weiterhin verdreht werden"
Beide hatten nur noch Zwischenrufer..

Das war dem Vorsitzenden zu viel und die Sitzung wurde geschlossen.

Daheim sprachen die Beiden über diese Vorfälle und meinten unisono:
Diese bestechlichen oder bestochenen Mistvögel wurden sogar noch frech und dachten wohl, daß im Angriff die beste Verteidigung liegt.
"Der Nagel, der aus der Wand steht, wird eingeschlagen!"
Meinte Anna.
Oh, das klingt aber irgendwie nach Asien, sinnierte er.
Genau, es stammt aus Hongkong, heute wieder China.
Das erklärt so manches Verhaltensmuster dieser Leute, wenn man mit denen zu tun hat.
Sie sagte:
Meine Eltern haben neue Nachbarn seit ein paar Jahren - Koreaner und mit denen ist nicht auszukommen.
Am Anfang hat die Frau versucht, ein vorsichtiges nachbarschaftliches Verhältnis aufzubauen,
aber dann hat es der Macho von Mann sofort vereitelt und nun sprichen beide keinen Ton mehr mit den Eltern.
Seltsame Leute, so schaut auch deren Grundstück aus, was einst so gepflegt war, total herunter gekommen.
Es schaut eben blöd aus, wenn ein Teil der gemeinsamen Hecke geschnitten ist und der andere Teil sich drei Meter weit auswuchert.
Diese Zeichen sehen wir eben auch im Parlament und in der Gesellschaft - je mehr Fremde kommen, die fremd bleiben wollen, um so uneiniger sind wir als Ganzes.
Und genau das ist gewollt, so Anna, "divide et impera"!

Mit diesen Gedanken setzen sie sich vor den Fernseher und tranken einen Glühwein.

Unterdessen rief der Klubvorsitzende bei Claus Senior an und fragte:
Haben sie zufällig einen Allradwagen auf dem Hof?
Ja, aber einen sehr kleinen - wir arbeiten eigentlich nicht auf diesem Gebiet - weder Kleinwagen noch Allrad- oder Geländewagen.
Ich habe in den Kleinanzeigen einen Panda 4x4 gesehen, der mir gut gefallen hat - ein seltenes Ding und auch noch gut erhalten.
Mir war sofort klar: Dieser Kauf bringt Gewinn - früher oder später.
Hören sie, werter Freund - unser Mitglied Sonderle aus Schwäbisch Gemünd sammelt Allrad-Pkws -
dieser löchert mich immer und bei jedem Treffen, doch bei dir oder anderen Mitgliedern nachzufragen, ob nicht doch noch so ein Gerät irgendwo herum steht, wie er sich ausdrückt.
Er besitzt eine gut gehende Anwaltskanzlei mit etlichen Sozia, die guten Zulauf hat.
Auf den Groschen schaut dieser Mann schon mal nicht..
Gut, dann kann man den Kontakt herstellen, denn ich habe im Augenblick doch etwas zu viel Material vor mir,
das aufgearbeitet werden muß.

Am nächsten Tag schon kam der Kunde und Vereinsmitglied vorbei gefahren, um möglichst anderen zuvor zu kommen.
Carl klopfte erst einmal ab-
..wollen sie das Fahrzeug
(Der Ausdruck "Wagen" war hier nicht zu verwenden)
restauriert erstehen oder mitnehmen wie es ist?
Nein nein, ich habe weder die Zeit noch das Fachwissen, um so etwas selbst zu erledigen.
Ich hätte den 4x4 gerne vollkommen restauriert gekauft.
Sie sprachen nicht über den Preis und verabredeten den Kauf per Handschlag.
14 Tage lang haben sie zu dritt an die Ding geflext, geschraubt, geschliffen, geformt, gespachtelt und versiegelt.
Der Antriebsstrang bei 4x4 Fahrzeugen ist gerne ausgeleiert und so kam der Teileträger mit dem Rahmenschaden gerade recht,
um den Fiat wieder aufs Beste auszustatten.
Kleinigkeiten, wie eine durchgerostete Tür oder eine fast abgerostete Spurstange sind für eine Werkstatt kein Problem.
Der Motor des Havaristen war noch fast neu und so entstand bald ein neuwertiges Fahrzeug.
Der Lackierer und der Sattler kamen nun an die Reihe.
Neue grobstollige Reifen für dieses knallrote Ding haben sie länger im Web suchen müssen, aber sie kamen noch zeitig an.

Der Kunde kam sofort und freute sich sehr:
Unglaublich, es ist wieder auferstanden, wer hätte das gedacht?
Er zahlte sofort und in bar - 20.000 Euro - ohne mit der Wimper zu zucken.
Dafür bekam der Kunde eine Kiste mit brauchbaren Teilen gratis dazu -
Carl und Henriette lieferten den Kauf persönlich beim Kunden ab und blieben ein paar Tage in dem Ort,
an den sie sonst vermutlich kaum gekommen wären.
"Der Stadtgarten ist ein Park am nordwestlichen Rand der Altstadt, um 1780 als Lustgarten mit dem Rokokoschlösschen erbaut", liest sie vor - komm, wir setzen uns ins Cafe und genießen die Frühlingsblütenpracht.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 19

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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