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Das 618

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Kartuschen - Thema: Entenjagd - Quotenjagd

Alle Jahre wieder zu allen grossen Festen und zu allen grossen Ereignissen treibt es sie wieder heraus,
die Zoten- Quoten- Zeitungsenten - Macher,
die keine Entstellung scheuen, nur um ihr Kaeseblatt an die Frau
oder an den Mann zu bringen.
Hierbei gilt der alte Grundsatz wohl nicht mehr:
"Zeit ist Geld", denn diese Zeit-Klau- Einrichtungen sind es,
die die Leute unzufrieden und fuschelig werden lassen ..
Kein Ding, von dem man keinen "Bericht" entstehen lassen koennte
und wie man sieht, auch ueber diese Quotenhengste,
denen kein Mittel zu schade ist, bekannt zu werden.
Aehnlich wie freie Reporter, die jedem Unfall nachjagen,
am liebsten waeren sie schon vor dem Unglueck oder Katastrophe "vor Ort",
um als erster davon berichten zu koennen; gegen Bares versteht sich.
Ob man das bereits als "Fake-News" bezeichnen kann,
wenn "hart an der Grenze zur Wahrheit" geschrieben wird?!
Das muss ich jedem "Leser oder Leserin" selbst ueberlassen..

Fakt ist, dass jeder Mensch neugierig ist, mancher hat von diesem "Gen" zuviel abbekommen:
"Gaffer" auf der Autobahn, die Aufnahmen von frischen Unfaellen machen.
(Wozu das sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis)
Kriminell gefaehrlich ist dieser Eingriff in den Strassenverkehr allemal.

Die seltsamsten "Nachrichten" sind die aus der politischen Ecke,
die fuer die Menschen im Land zwar Auswirkungen haben,
ansonsten aber wie ein Gewitter herein brechen -
so machtlos ist man dagegen:
Eigentlich muesste man diese politischen Meldungen
"Bekanntmachungen" oder "Edikte" nennen.
(Das Kaiserreich laesst gruessen - der Adel steht schon in den Startloechern !)

Nun kommt der Gedanke, dass obige "Enten-Meldungen"
oder Zoten fuer die Leser die "Alternative" sind,
wie die Berichte ueber div. Sportveranstaltungen,
die den Nutzen von News ueber die Schachspieler
oder Briefmarken- oder Taubenfreunden aehneln.

Egal, solange sich damit Geld machen laesst..

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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#Anhang: Soziale Kompetenz



Es werden Buecher, Kurse und Gruppen angeboten, die jene "soziale Kompetenz"
zum Thema haben.
Damit soll Firmen zu mehr Dialog verholfen werden, was leider viel zu wenig
dem Kunden hilft, sondern eher und vielmehr die Kommunikation der Mitarbeiter
untereinander und mit den Behoerden und befreundeten Firmen etc. verhilft.
Dabei ist es gerade der "Zickenalarm", der den Betriebsfrieden stoert -
wenig die falsche oder fehlende Kompetenz.
Die Einbildung durch Schulbildung ist staerker als der Wille sich irgendwo einzufuegen.
Die Einbildung durch das pers. Aussehen ist der zweite Punkt, der viel zu wenig beachtet wird.
Es wird immer sexistische Bemerkungen geben, weil zuweilen drastische visuelle Anmache
stattfindet, weil sie die Frauen (aber auch bei Maennern zu sehen)
ihrer Signale manchmal nicht bewusst sind:
Gutes Outfit und flotte Schminke im Betrieb wirken wie Schmirgelpapier zwischen den Geschlechtern.
Zu schlecht gepflegtes Aeusseres ist ebenso stoerend.
Den Grad zwischen Einbildung und Ausbildung, zwischen gutem und schlechtem Outfit ist klein!
Wir waren zur Rentenberatung in Weilburg und warteten im Vorzimmer.
(Meine Frau ging mit mir, weil sie auch in ein paar Jahren in Rente gehen moechte)
Die Glastuer zum "Behandlungszimmer" lies meiner Frau (ich habe das erstmal nicht bemerkt)
den Blick auf einen extrem kurzen Rock der ca 40j. Buerofrau werfen.
Meine Frau zu mir: "Mein Gott, hast du das gesehen?"
Hae? Was denn?
Das muss die "Dame" wohl gehoert haben - auf alle Faelle zuppelte die waehrend
unseres Termins staendig nervoes unter dem Tisch -der auch noch durchsichtig war-
am Rock und versuchte den laenger zu ziehen..
Damit wir uns nicht falsch verstehen, die Frau war kompetent und freundlich.
Was ich damit sagen will ist, dass sich manche Leute selbst ein Bein stellen -
ob das durch Hochnaesigkeit oder Frechheit oder Flappigkeit oder -s.o.- durch seltsame
Kleidung oder sichtbare Tattoo's oder seltsame Maennerohrringe ist - bleibt sich gleich.
Die Wirkung ist auf den Betrachter mehr oder weniger unguenstig bis fatal.

Die Aussprache, das Benehmen, die professionelle Distanz in Ausgewogenheit
des verbindlichen Interesses am Gespraechspartner, der Aufmerksamkeit also
ist ein grosser Teil der zivilisierten Kommunikation.
Selbstverstaendlich ist das restl. Benehmen und ggf. auch der ansehnliche Umgang
mit Essbesteck ein Teil der Kultur und sollte nicht vernachlaessigt werden.
So mancher Spitzenverdiener weiss nicht einmal, dass man sich mit einem
zugeknoepften Jackett nicht setzen sollte..
..dafuer wird so mancher Ablenkungstrick zum Eigentor und zum Tick,
den man nicht mehr los wird:
Beispiel Brille zurecht ruecken inmitten des Gespraechs
oder Mundwinkel unartikulierend in die Breite ziehen, was "Wichtigkeit" simbolisieren soll..
Das Gespraechsverhaeltnis zwischen grossen und kleinen Personen sollte ebenso
eingeuebt werden: Das von unten herauf oder von oben herab sehen kann entscheidend
dafuer sein, ob das Gespraech Erfolg oder Misserfolg hat.
Die Menge der Unartigkeiten ist so vielfaeltig, dass man glatt ein Buch
darueber schreiben koennte !

Viele Mitmenschen sind sich heute der simplen Redewendung nicht mehr bewusst:
"Wenn du nicht willst, was man dir tut, das fueg' auch keinem andern zu"
Das feinere
"Wenn manchermann wuesste, wer manchermann waer,
gaeb mancher manchem Mann manchmal mehr Ehr"
waere dann einen solchen obigen "Kniggekurs" gleichzusetzen.

Den Spruch habe ich im Web in dieser Art gefunden:

Wenn mancher Mann wüßte wer mancher Mann wär
gab mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr
weil mancher Mann nicht weiß, wer mancher Mann ist
drum mancher Mann manchen Mann manchmal vergißt"

Lewalter, Kassel, wohl im Jahr 1911

PS:
Ich hatte einige Vorgesetzte, die sehr viel mehr Schreibfehler machten als ich ..
..und die zu stolz waren, ihre Schriftstuecke von einem Mitarbeiter nochmal lesen zu lassen.

Die Uebersicht der Anhaenge