Stadtwanderung in Marburg Lahn



Wir waren in Marburg zur Stadtwanderung;
Fazit waere - jeder 2. Mensch scheint aus dem Ausland zu kommen, mit wachsender Tendenz.
Viele ueberteuerte Einkehrmoeglichkeiten, ruhig und interessant - allemal einen Ausflug wert,
aber nur, wenn man mit der Bahn anreist. ( Die Parkmoeglichkeiten sind ziemlich schlimm)
Bildeindruecke:
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Die alten Haeuser und Strassenschluchten und die vielen Treppen Marburgs
sind sehr schoen, aber ueberall stroemt muffiger Geruch aus,
es sind fast alle Laeden und Gaststaetten in fremden Haenden.
Zur Ehrenrettung der Stadt sei gesagt, dass dort einige kostenlose Trinkwasserbrunnen
eingerichtet worden sind.

Jeder 2. ist fremd, es ist geradezu unheimlich, zumindest wirkt das auf uns so.
Es ist wie ein Dammbruch der Kultur, die allerdings sehr seltsame
Inschriften in Studentenverbindungen hinterlassen haben.
Zumindest wirken "Ehre, Freiheit, Vaterland" auf uns irgendwie befremdlich,
was wohl durch die Umerziehung nach dem Krieg kam - die Siegermaechte
jedoch haben diese Sprueche alle noch und sind stolz darauf..

Menschen aller Nationen schreiten stolz in Marburg und Giessen daher,
geben sich wie in ihrer Heimat,
unter voelliger Missachtung der Lebensweise unseres Landes.
Alles ist ziemlich ueberteuert- ein umgebauter Bauwagen an den Lahnwiesen
wollte tatsaechlich 2,69 Euro fuer 500ml Mineralwasser haben.
Nepp im Gastrobereich ist heute schon normal, ab und zu ist man von diesen
Groschen,- beziehungsweise Euro-Graebern schon etwas geschockt,
wie von den seltsamen Gestalten die in der Stadt herum schleichen:
Der Orient laesst gruessen, er hat uns eingenommen!

Sehenswert ist die Stadt allemal, aber nur wenn man mit der Bahn anreist
und sich direkt am Bahnhof links haelt, vor der Schnellstrasse bleibt
und dann geradewegs ueber die Lahninseln die Innnenstadt besucht, dort aufwaerts zum Schloss geht.
durch den Schlosshof, dort oben auf der Hoehe durch den Park geht,
dann diesen wieder retour, wo der Stein-Durchgang abwaerts zeigt.
Dieser Weg macht eine Rechtskurve durch alte Haeuserzeilen,
dann rechter Hand zur St. Martin Kirche, die auf einem Plateau mit hoher Mauer steht, sieht man
die Daecher der Altstadt am besten.
Hier sind einige -mehr oder weniger- waagrechte Geschaeftsstrassen,
die man gehen sollte - aber dann wieder rechts zurueckschwenken muss,
um zu diesem Rueckweg zu finden, der sehr viel romantischer ist,
(Richtung Uni-Stadion, das aber rechts liegen lassen wird)
als die breitere Strasse oestlich zum Bahnhof zu kommen.
(Der Hauptbahnhof liegt im Osten der Stadt, ein Fussmarsch von 1,6km
ab denen Lahnstegen ist also einzuplanen - was sich lohnt!)
Man kann also durchaus auch eine Stadt "erwandern",
das ist alles eine Frage der Planung.
Zu viel sollte nicht hinein gepackt werden, sonst wird die Zeit knapp -
was sie mit Sicherheit wird, wenn eine Schlossbesichtigung oder Museumsbesuch
spontan mit einbezogen wird.

http://www.stadtplan.marburg.de/mapsight/stadtplan?setmode=plan&setresolution=riesig

Die Planung einer Familien-Tour in Marburg, die sinnvoll am Bahnhof (City) beginnt,
koennte mit einer Bus-Fahrt auf die Lahnberge (oestl.) Strasse "auf den Lahnbergen"
oder Karl-von-Frisch-Strasse zur Uni Marburg (Biologie) beginnen, wo dieser Schmetterlingspark ist.
Anschliessend zur Oberstadt, von dort kann dann alles weitere besichtigt werden.
Zu Fuss geht es dann zum Stadion, unterhalb des Wehres der Lahn.. von dort sind es noch gut 1,6km
bis zum Bahnhof City zurueck,-
zu Fuss die Lahn entlang bis zum Erlenring waere gut und sehenswert-
dann mit dem Bus zum Bahnhof.
Erwaehnen wollte ich den Grimmpfad, den Kinder lieben:
https://www.marburg-tourismus.de/portal/seiten/grimm-dich-pfad-900000294-1000000.html
Wenn man mit Kindern anreist, waere allein der Grimmpfad einen Stadtbesuch wert-
der Rest ergibt sich von alleine - Eis essen und etwas trinken etc.

Grimm Dich Pfad Marburg
Das alleine sind 2 Stunden oder 1,76km !

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Kartuschen - Thema: Kochunterricht

Wir Aelteren erinnern uns noch daran, dass es in den hoeheren Schulklassen Kochunterricht gab,
die Schulen hatten richtige Kuechenzeilen eingerichtet, die neben den Werkraeumen waren.
Nun wurde ich zu Werken eingeteilt, weil dem Lehrer (damals waren die noch Restbestaende aus der H itlerzeit) das besser gefiel:
Buben basteln, Maedchen kochen - basta.

Schade, sehr schade.

Wie auch immer, heute habe ich mich dafuer um so aerger ins Kochgeschehen gestuerzt, wie man auf meiner Homepage sehen kann..

Die jungen Leute haben heute immer weniger "Plan" von irgendwas,
sie lernen in einer Art "Bullemie-Learning" Unmengen an Formeln und Regeln und Grammatik
und div. Sprachen bis zum Sexunterricht - aber wie es im Leben zugeht,
das wissen sie kurze Zeit nach dem "Bueffeln" genau so wenig wie sie mit dem Kopfrechnen umgehen sollen..

Wie es ist so ist es, die da oben wissen sowieso alles viel besser.

Nach diesem Bullemie-Lernen vergessen oder verwechseln die Kids die Formeln,
wenn die Klassenarbeit geschrieben wurde.

Der Druck wird auf diese Weise immer groesser und der Hypothalamus
selektiert dann nicht mehr so recht und richtig, was denn fuer das Leben dauerhaft
gebraucht wird und "was weg kann"..

Als "Selektionsfaecher" sind alte Sprachen und Schnelligkeit bei den Arbeiten angedacht,
aber an die Vertiefenungen an Lebenswichtigkeiten oder "Banalitaeten" hat man nicht gedacht,
trotz aller Studiertheiten in den Ministerien.
Deshalb sind selbst Abiturienten im praktischen Leben doof wie Stroh.
Ich plaediere fuer den Kochunterricht in den Schulen,
(als Ausgleich weg mit dem Religionsunterricht) -
damit eine tiefenentspannende Basisinformation fuer das spaetere Leben
(wie ein DOS-Programm beim Computer) einziehen kann.
Auf einfache Weise etwas erlernen, was auch noch Spass macht!
Hier findet -wenn der Unterricht ruhig und locker gemacht wird-
eine kulturelle und menschliche Beziehung statt:
"Liebe geht durch den Magen"..

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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#Anhang: Sprachlicher Wandel


Der sprachliche Wandel ist ein Thema, das nicht nur Lehrer
beunruhigt oder Forscher, die sich am liebsten in eine ruhige Ecke
der sprachlichen Entwicklung zurueck ziehen.
Es ist aber nunmal so, dass nicht nur "Migration" und Reisen,
sondern auch die Technik und ihre Begrifflichkeiten staendig neue Woerter
in unsere Sprache einfliessen lassen.
Der Genitiv, wir merken es sogar in den Moderationen des Rundfunks-
stirbt aus, das Duzen nimmt zuweilen seltsame Formen an.
Ich erinnere an den Limburger Grossbaecker oder Filialbetrieb,
in welchem sich nicht nur die Bediensteten untereinander duzen sollen,
-auf Anordnung des Chefs- sondern auch die Kunden dahingehend angesprochen werden sollen.
In den meisten Laendern gibt es nur ein "du" bei uns gibt es das "Sie" und das vertrauliche "du".
Wer fremdstaemmige Dienstleister kennen lernen musste, wird meistenteils geduzt,
wobei allerding keine Vertrautheit, sondern eher Plumpheit die Triebfeder sein duerfte.
Leben ist Wandel, Voelkerwanderungen - und mit denen haben wir es im 21. Jhd. zu tun,
bringen immer auch sprachliche Einfluesse in das Zuwanderungsland ein.
Zuweilen sind unsere Moderatorinnen -unfreiwillig- komisch:
"Unsere Kaetzinnen und Katzen" oder "Gaestinnen und Gaeste",
"man sollte daran denken, dass der Hund sehr gut riecht und unterscheiden kann"
(Dererlei Beispiel kommen laufend - einfach mal drauf achten!)
Hochdeutsch, daran darf ich nochmal erinnern - gibt es noch nicht so lange wie man denken
sollte - erst die Gebrueder Grimm und Martin Luther haben angefangen Ordnung in das
mundartliche Chaos zu bringen.
Die ganzen grammatikalischen Dinge sind schier abstrakt oder theoretisch entstanden,
aus Sprachforschung und Phonetik heraus.

"..damit keine Verknitterung mit den Anziehsachen passiert"
(Gesendet im HR4 am 9.1.2018 um 11.15 Uhr)
Gut, Tomaten werden passiert und Sauce, aber Anziehsachen?
Sicher haette man sagen sollen: "..damit die Anziehsachen nicht verknittern"
aber Deutsch ist bekanntlich eine sehr schwere Sprache, selbst fuer Einheimische !

Ein paar "Highlights" finde ich immer:
" Coaches and More Sportmanagement " oder " Sales " oder " Logistik "
oder "Table Runner"..
letzteres hat meine Frau im Baumarkt entdeckt,-
beim Auspacken des Artikels kam ein TISCHLAEUFER ans Licht..

Man koennte denken, die ganzen heutigen Macher sind bekloppt,
wie wenn wir die (eigene) Sprache verloren haetten!

Na ja, wenn ich mir die Zugezogenen anschaue,
wie wenig diese mit dem sogenannten Mutterwitz unserer deutschen Sprache zurecht kommen,
habe ich Hoffnungen fuer unsere weniger guten Schueler:
Wir gehen in Richtung Primitivsprache mit vielen "Einblendungen" anderer Kulturen.

Ein Junge schrieb einmal "Annaschta" in seinem Aufsatz,
gemeint war anders, Plattdeutsch "annerst" aber im Superlativ.. ;)

Am "Faschingssonntagmorgen" sagte der Sprecher im Radio:
Einen schoenen guten Sonntagmorgen ihnen..
Ob er wohl die Syntax nicht so recht verstanden, in der Schule gerade gefehlt hat?


So z.B. heute Morgen der Moderator des HR4 (18.April 2018) zum Thema "Blitzmarathon der Polizei in Hessen":
"Ob die wohl auch die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten.."
Nee Mister, alles falsch verstanden:
Es ist auf den Schildern die maximal zulaessige Hoechstgeschwindigkeit angegeben, die gefahren werden darf, keinesfalls die "vorgeschriebene Geschwindigkeit"! Mich wundert angesichts dieser Bemerkung nichts mehr!

Am 25.4.2018 kam um 07.43 Uhr im HR4 ein Kommentar zum Museum: "Jedermann und jedefrau" kann hier eintreten... Das ist die Sprache derer, die gut auf Linie gebracht worden sind. Was schert und die Grammatik? Also darf ich auch tun und lassen was ich moechte.. gell?!

Die Uebersicht der Anhaenge