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Rund um Hünfelden, durch 5 Orte , Burg Kirberg



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Nachgetragene Rezepte: Spiegelei - Brote




Wir koennen nie genug davon bekommen und essen immer wieder gerne
unsere 70iger - Jahre - Spiegelei - Brote !
Die Varianten sind derer viele,
man nimmt als Belag einfach das, was gerade "weg muss", so wird man auch nie irren.
Diese "Brote", wie man bei uns sagt, sind eher Schnitten oder Scheiben;
eine Scheibe gutes Brot, etwas Wurst und etwas Kaese, ein paar Kraeuter - am besten frische - und
einen Happen fertigen Salat und ein wenig Grillsauce oder Maio, was gerade angebrochen ist..

Die wirkliche "Kunst" sind die Spiegeleier selber, die sollten von bester Qualitaet sein
und da darf man nicht sparen !
Sorgfaeltig in Olivenoel gebraten, dann wird es fein.
Ein wenig Salz und Dillspitzen darueber und fertig ist das Essen.

Guten Appetit !

(Ich weiß, von diesen Broten sind schon einige auf meiner Seite zu finden - ich kann es eben nicht lassen)

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2020 Kartusche: Gartenzeltling - Abenteuer

Die Überdachung der 3x4mtr großen Terrasse ist ein Abenteuer, das über Jahre Vergnügen bereitet.
Die Konstruktionen sind z.T. witzig, zum Teil windiger als der letzte Sturm, von billig bis teuer ist alles drin.
Die Materialien sind von billigem "wer weiß was das für ein Blech ist" bis zum "hochwertigen Aluminium".
Das hört sich alles ganz prima an und schaut auch stabil aus, ist es aber nicht.
Die Crux liegt entweder in der Verarbeitung, wo die Nähte rosten oder in der Verschraubung oder in den Steckhülsen, mit denen diese "Stützen" zusammen gehalten werden, wo immer ein paar schon in der Verpackung schief waren..
Manchmal sind Blechfüße an den Posten mit Bohrungen, die dann verbiegen, manchmal sind die Abstände zu weit angedacht, weil nur 4 Pfosten sind, dann gibt es Konstruktionen mit 6 Pfosten, die aber in der Mitte des Daches ihre Problemzonen haben, die furchtbar nerven können. Vom Wassersack bei Regen oder geblähten Segeln an den Seiten ist alles drin, was das Herz begehrt.
Es gibt jedoch sogenannte Hardtop-Pavillons, die mit "solidem Aluminium" eine "hohe Standfestigkeit" versprechen.
Aber die Rezensionen der Kunden sprechen andere Fakten:
"3-4 Leute haben 5-6 Stunden daran zu tun, bis das Ding stand."
"Bei Hagel gehen die dünnen Doppelstegplatten leicht kaputt"
"Die Verclips-Technik aus Kunststoffteilen macht den Zusammenbau einfacher, aber problematisch beim Austauschen von Stegplatten"
"Es muss auf ein solides Betonfundament verschraubt werden"
"Alle Pavillons kommen aus China, leider können wir ihnen keine Anleitung dazu liefern"
"Leider sind keine Ersatzteile lieferbar, ggf. und wenn man Glück hat, ein passendes Stoffdach"
Wo "Rostfreiheit" versprochen wird, platzen bei Belastung die Kunststoffverbindungen oder die Schrauben drehen doll, finden im winddünnen Blech keinen Halt.. die dürren schmalen Blechlaschen, die jene langen Diagonalen zum First halten sollten, sind an den Ecken angebracht - als zentrales Element. Hier sehe ich eine handgemeine Sollbruchstelle.
..eine solche Sache gerade zu bekommen, wird wohl kaum möglich sein.
"Rostfrei ist gut, bei uns waren alle Nähte schon in der 2. Saison verrostet..!"
(Kundenrezensionen)

Eine selbstgebaute Holzkonstruktion oder ein Carport über die Terrasse zu setzen, wäre eine Möglichkeit, die aber von den Frauen als "hässlich" abgelehnt wurde..

Von 124 Euro bis 1200 Euro kostet so ein 3x4mtr Pavillon,
als Carport geschwind bis über 3000 Euro, was auch noch dunkel macht,
weil das Dach fest ist oder zu wenig Licht durchlässt.
(Ob so ein fertig gekauftes Holzcarport sturmfest ist, kann ich nicht sagen)
Da unseres gerade im Januar 2020 zusammengebrochen ist, weil das Dach drauf blieb, habe ich ein Billiges für 134 Euro nachgekauft und verwende die noch brauchbaren Teile des kaputten Pavillons als Ersatz- oder Stabilisierungselemente.


PS: Div. Kräne sind genau so umgeknickt in dieser Nacht, wie unser Pavillon - einer ist sogar auf den Frankfurter Dom gefallen.. (9./10.2.2020)
.. Sturm Sabine läßt grüßen- mit diesem Namen habe ich noch nie etwas Gutes verbinden können ;)

Als Insider-Tipp darf ich noch anmerken:
Das Gestell sollte zuerst aufgebaut, dann mit der Wasserwaage ins Lot gebracht werden. (Ggf. mit einem stabilen Keil unter einer der Stützen, durch welchen hindurch die Stütze in den Boden verschraubt werden sollte.) Wenn das Ding nicht ganz genau in der Waage steht, bilden sich sogenannte Wassersäcke..

Bei Sturmankündigung muß ich eben das Stoffdach abmachen..

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"Uboot-Kartusche"

Heute möchte ich mein neuestes Grillbrot zeigen:

(Abends ansetzen für das Grilling am nächsten Tag)
600gr vom 550 Typ Weizenmehl wird abgewogen und bereit gestellt.

Im Mörser zerreibe ich ( alles gehäuft voll) 1TL Thymian, 1TL Rosmarin und 1TL Oregano.

300ml warmes Wasser ist der Grundstock in der hohen Schüssel, dort kommen 4 EL (2 Tütchen Trockenhefe oder 1 Würfel Frischhefe) Trockenhefe, 1EL Weizenbackmalz, 1EL Salz und 1EL Zucker, das wird mit dem Schneebesen verquirlt, dann kommt ca eine 100-150ml "Hermann" (angesetzter Sauerteig dazu - muß aber nicht unbedingt sein - nur wenn man diesen Ansatz hat und schätzen gelernt hat, wie wir z.B.)

Nun kommt 1/3 des Mehles dazu, das ich mit einem Esslöffel umrühre und davon gleich für den nächsten Hermann-Ansatz abnehme, abdecke und im Kühlschrank für den nächsten Backauftrag aufbewahre.
Jetzt kommen die Kräuter dazu und .. eine ganze Knolle relativ grob gehackter Knoblauchzehen.
Nun gebe ich das restliche Mehl in den hohen Rührtopf, hebe alles mit dem Esslöffel um, bis man schon ein wenig mit der Hand den Teig drücken kann. Nun ca 50ml gutes Olivenöl zugeben, alles grob mit der Hand durchketen, mit Zellophan abdecken und etwas warm stellen.

Wenn die Zeit des Backens gekommen ist, stelle ich die Backröhre auf 30 Grad Celsius, gebe das Backblech mit dem Backpapier hinein. Der Teig wird in einer Art "Schöpfungsakt" bereitet- zuerst ein kleines Händchen voll einfachem 405er Weizenmehl auf den Teig geben und von aussen nach innen -langsam mit kreisenden Bewegungen zur Mitte hin verknetet. Sehr bald haben wir eine hübsche glänzende Konsistenz, die noch etwas feucht ist und gerade mal so eben nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Jetzt gebe ich ein wenig Mehl auf die Arbeitsfläche, damit der Teig dort fertig geknetet, in eine längliche Brotform gezogen werden kann, dabei faltet man den Teig noch ein paarmal neu, formt wieder neu aus und dreht den Brot-Teigling noch in sich, dass dieser wie ein ausgewrungener Putzlumpen ausschaut. Dieses Verdrehen bringt eine interessante Konsistenz in das Brot. Nun wälze ich den Teigling in dem Mehl auf der Arbeitsplatte.

Die Röhre ist nun bei 30 Grad angekommen und nimmt den Teigling auf. Bei dieser Temperatur geht dieser 1,5 Std. Dann schalte ich die Röhre auf 220 Grad und gebe 24 Minuten ein.
Nach dieser Zeit wird die Temperatur auf 250 Grad erhöht - für 3 Minuten. Fertig.
Der Duft haut uns schier um..