plaetzchenwolf - Hessenkopf Nudeln / Pusta Topfgulasch
Landfotografie

Hessenkopf


Hessenkopf (Usinger Hausberg)
Mit fast jeder Nudelsorte (derb ist immer gut) kann man folgendes Rezept machen:
(4 Personen) Nudelwasser aufsetzen, in der Zwischenzeit
ordentlich Schnittlauch und Petersilie hacken, ein halbes Glas
(580ml, also ca 250ml) einfachste Salatmaionaise in die große Salatschüssel geben,
eine gute Dose Kondensmilch dazu, 1 EL Jodsalz eine gute Prise Pfeffer aus der Mühle -
noch einen EL getrocknete Dillspitzen zugeben. Die Sauce muß zähflüssig sein,
nicht steif, damit der Salat nicht trocken wird. Nun mit dem Schneebesen gut durchrühren
und die Kräuter zugeben, nochmal durchrühren. Ein Glas gewürfelte Möhren
(580ml, ca 79 Cents, 2022 schon 99 Cents, Ende dieses Jahres 1,49 Euro oder das Regal war.. dauernd leer.)
abtropfen lassen und in die Sauce geben. Das Wasser kocht,
die Nudeln kommen hinein und werden gleich mit dem Kochlöffel umgerührt, damit nichts anhängt.
Inzwischen wird die Haut eines richtig fetten Kranzes Fleischwurst abezogen und das Ding
in feine Scheiben geschnitten, die dann in den Salat kommen und gründlich untergehoben werden.
Noch etwas bißfest werden die Nudeln in ein Sieb abgeschüttet und kalt abgeschreckt,
abtropfen lassen und - gründlich unter gehoben - den Salat komplettieren.
Bevor spätere Esser von dem Rest nehmen, wird nochmal schnell frisch umgehoben,
damit sich alles gut verteilt. Dieses Rezept kam gut an -
der riesige Salat war schnell verschwunden !


Ein Alternative gefällig?

Pusta-Topfgulasch.

(4 Personen, gute Esser.)
600-800gr gemischtes Gulasch ist die Grundlage. Die Fleisch-Stücke halbieren,
(die sind vom Metzger oft recht grob geschnitten,- dann geht die Garzeit schneller,
die Bissen brauchen bei Tisch nicht mit dem Messer geschnitten werden) 2 dicke Zwiebeln
in Ringe schneiden und 6 Knoblauchzehen schälen. Das Rindfleisch eine 1/2 Std.
länger im Rapskernöl braten, dann erst die restlichen Zutaten zugeben - 2 Lorbeerblätter,
6 Holunderbeeren, 1EL Kümmel, 2 EL scharfen Paprika(Pulver), 1 EL Salz, 3 Messerspitzen Nelkenpulver
und 6 eingelegte krumme Gurken, die in Scheiben geschitten wurden- für weitere 30 Minuten.
Im großen Topf 500gr Penne bißfest kochen - die werden in der Seihe abtropfen lassen
und (ohne abzuschrecken) wieder in den großen Nudeltopf getan, wo das Gulasch zukommt
um gut untergehoben zu werden.
Tipp: Rapskernöl (natives Öl) ist sehr gut und sehr gesund- nicht knausern!
Tipp: Wer geschnittene Champignons in der Truhe hat, kann ein Händchen
voll zutun (zum Zeitpunkt, wo die Gurken in die Topf kommen)
Tipp: Eingefrorene Champignons immer tiefgekühlt verarbeiten, nicht zuvor auftauen lassen, sonst werden sie schwarz.
Tipp: Fleisch kaufen, wenn es gerade reduziert ist- dh. vor dem Ablaufdatum.
(halber Preis)

Das Essen kam sehr gut an, weil es urtümlich schmeckt und ohne Fertigwürzung auskommt.
Guten Appetit!



***







*** Nachgetragen ***

Wer sich überreizt fühlt, sollte den medialen Konsum überdenken: Zu viele Nachrichten machen definitiv krank und "ziehen runter". Wer das nicht glaubt, kann dies gerne mal ausprobieren. Wir machen das seit 2018 und sind somit in keiner Weise mehr "wahlkompetent",- was die ganzen Jahrzehnte vorher auch kein positives Resultat brachte, egal was wir gewählt haben. (Nachher kam immer ganz was anderes dabei heraus, als das, was auf dem Wahlplakat stand - und immer kamen noch mehr Politiker ins Parlament - die sich alle satt bedienten!)







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Das Thema Kochen ist sehr umfassend: Bemerkungen in Serie.

Wer sich für weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.

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Nachgetragen

Die Vulgata ist weg


Vor ungefähr 30 Jahren habe ich der Tochter helfen wollen, mit den Vokabeln zurecht zu kommen und so sind wir den Waldweg gegangen, der unweit von uns parallel im Mittelgebirgshang verläuft. Immer und immer wieder hörte ich sie ab und korrigierte, wenn etwas nicht stimmig war, bis die jeweiligen Lernabschnitte eingeprägt waren.

Anfänglich eine kleine Tortour, dann lief das Lernen gut an und sie hatte auch Spaß an dieser Sprache Latein.
Sie kam in die Pubertät und verließ murrend das altsprachliche Gymnasium und ging in das nahe Krankenhaus und lernte den Beruf der Krankenschwester. Das hat sie wohl eher erfüllt und hat sich als sehr hilfreich im späteren Umgang mit ihren 3 Kindern und im Zuverdienst in der ambulanten Pflege erwiesen.

Die Sprache Latein ist mir haften geblieben und so bin ich durch zig und zig Lehrbücher und Lesestoffe gegangen, bis zum heutigen Tag. Das dicke L angenscheids Wörterbuch ist vom häufigen Gebrauch ganz angegraut (ich selber auch) und schon geflickt. (Ich nicht) Etliche andere Wörterbücher - eines von 1875, eines von 1950 habe ich etliche Male durchgeackert, Wort für Wort und Zeile für Zeile und mit Bleistift unterstrichen, gelesen und .. auch endlich im etymologischen Sinne verstanden.. bis diese Eselsbrücke nicht mehr nötig war. Bis auf das dicke Langenscheids habe ich alle diese Bücher in die Tauschkiste des kl. Supermarktes gebracht, wo sie schnell Liebhaber gefunden haben. Die Vulgata war das Lernziel für mich und als diese -neu gekauft- ankam, war mir der Inhalt bereits zuwider, so habe ich sie wieder verkauft, ohne mehr als eine Seite darin verbracht zu haben. Sie war zu leicht zu lesen ! (Mit dem Thema Religion hatte ich bis dahin bereits gelesen und abgeschlossen und auch die eigene Bibel -mitsamt den handschriftlichen Bemerkungen- in diese Tauschkiste gegeben, auch dieses Buch fand schnell einen neuen Besitzer) Nach einer Zeit der Sachbücher bin ich bei alten Romanen gelandet- in der Art von Schwedenkrimis und Ganghofer etc. also durchaus kontrastreich im Konsum. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Stückchen Kuchen. Das nennt man wohl "Lebensabend" ?

***

Latein übe ich im Traum - sehr detailliert und plausibel - zum Glück nicht zu oft ;)

Das Motto meines Webauftritts: Meine Seiten sollen Mut machen und gute Laune !
Selbstverständlich ein wenig außerhalb der Norm.








Im 73. Lebensjahr..


Mir fällt auf, daß die Zahl der "Toxiker" arg zugenommen hat in den letzten Jahren.
Wenn ich versuche diese Leute zu beschreiben, käme dabei heraus:
Meistens Männer, die durch Hormonüberschuß oder Frust jedwelcher Art- gerade mal so eben ruhig bleiben, sonst aber irgendwie wippen und flattern. Wenn denen das Geringste quer läuft "rasten sie aus" und werden gefährlich. Sie rasen ihren Frust gerne auf der Straße ab, sind handgemein in der "Partnerschaft" und unberechenbar bis dauerhaft feindseelig als Nachbarn. Selbst in unserem kleinen Dorf (718 Einwohner) ist die Zahl dieser Probanten dramatisch angestiegen- die nur darauf warten, es irgendwem "heimzahlen" zu können, wobei die Gründe für Zwiste manigfaltig und einfältig sind. Es gibt sogar Leute, die mit ihrem Dachschaden prahlen, den sie offiziell bestätigt bekommen haben- um sich noch mehr Narrenfreiheiten wider alle anderen Bewohner heraus nehmen zu können. Das geht von der bewußten Falschparkerei bis zum Musikterror im Garten.

Man kann oder sollte darauf gelassen reagieren und so ist das beste Mittel, diese -wohl verzweifelt nach Anerkennung drängenden Typen- links liegen zu lassen und die nicht mehr zu sehen, also vollkommen zu ignorieren.

"Sag Mama Bescheid, ich komme später zum Abendessen, Papa muß sich erst den Frust runterrasen" Das sagte der Fahrer eines schweren Motorrades zu seinem Sohn auf dem Fahrrad, als ich gerade am Friedhof gießen wollte und diesen Satz hörte- laut genug, weil der Motor bollerte. Da kam ein anderer Friedhofsbesucher aus dem Dorf, der - ich weiß nicht wie das kam- erzählte, daß sein Fahrrad viele tausend Euro gekostet habe.. am Abend rast ein Verrückter mit seinem Hobbytraktor die Straße hoch, er besucht seine Mutter, die 3 Querstraßen weiter wohnt. Mütter fahren die lieben Kleinen ständig umeinand, zum Bahnhof, zur Bushaltestelle, zur Freizeit, Nachhilfe und zu Freunden, niemand läuft, alle fahren:
"ist der weg weiter als wie der karrn, wird gefarrn"
(Ein österr. Forant)
Die Welt scheint aus den Fugen, die Politik spinnt schon sein Jahrzehnten und wird immer bevormundender, der Leistungsdruck nimmt beharrlich zu - das bringt wohl die Leute dazu zu opponieren und wenn es im Kleinen ist!

Ich sehe leider keine andere Lösung dieser kontaminierenden täglichen Störversuche ..

"Ein Pferd erzeugt so viel CO2 wie 21.000 Kilometer Autofahrt - warum wir Haferhuren hassen" (Internet) Ich war mit dem Ausdruck dabei: "Vierbeiniger Dildo", na ja es war ein Ausrutscher. Unser (erwachsener) Sohn meinte: Eurer Kaktus im Flur macht komische Sachen.. das will ich nicht näher wissen- oder?!

Ich wundere mich nicht über die Krücken, denn es werden nur Parteimitglieder als Abgeordnete aufgestellt.. wer gewohnt ist, sich hochzuschleimen, wird hinterher bestimmt kein angenehmerer Zeitgenosse, soviel ist schon mal klar- mir zumindest. Sicherlich werde auch ich nicht die Welt verändern oder verbessern - versuchen kann ich es aber!

Toxiker aller Art muß man absolut ignorieren, sonst hat man verloren.

"Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist"
(Wilhelm Shakespeare)

Mit dieser Kartuschenserie "Leben im 73. Jahr" möchte ich nochmal ungeschminkter meine eigene Meinung kundtun, in der Hoffnung Mut zur Äußerung zu machen. Wir haben schon viel zu viele, die sich nicht mehr trauen und den Mund halten - da kam die Grenzöffnung und die DDR kam über uns - Herr erbarme dich!





Tipps und Tricks:
Wer nicht immer nur Marmelade oder süßen Brotaufstrich haben mag,
der ist mit diesen netten Fischkremes in Tuben,
die man von einigen wenigen Firmen kaufen kann, gut bedient.
Die Geschmäcker Kaviarkreme, Thunfischkreme, Heringskreme,
Sardellenkreme (nicht Sardellenpaste), Krabbenkreme, Lachskreme- sind beliebt.
Der Käse zum Frühstück ist mir ein neues Thema wert..



Wir lassen zuweilen vom Kaasmarkt schicken oder versuchen,
die Käseplatte so abwechslungsreich wie möglich zu halten, denn das Auge ißt bekanntlich mit
das Frühstück ist das Sprungbrett in den Tag!









***





Dem Wahren, Schönen, Guten - im 73. Lebensjahr ..

Es gibt eigentlich keine dummen Arbeiten, wenn man sie mit Sinn und Verstand angehen läßt und sich dabei selbst niemals hetzt oder treiben läßt. Das ist das Geheimnis eines zufriedenen Lebens!
Wer ruhig und besonnen arbeitet, macht alles besser, es geht leichter von der Hand und das macht zufrieden.

Ich finde auf Y outube ein Video mit der Überschrift: "Völkisches Lied verboten bei ZDF", aha und welches Lied soll das sein und warum ist ein Volkslied "völkisch", dieser linke Denunziationsbegriff übergestülpt? Ich schaue nur kurz rein und bin vom Ostzungenschlag angewidert und erfahre soeben noch, daß es sich um ein 200 Jahre altes Lied geht, welches ab und an bei Beerdigungen, oft aber am Volkstrauertag vom Gesangverein vorgetragen wurde. Nun frage ich mich, was am volksnahen Gesang so verderblich sein soll- was geht in den Köpfen der Demagogen der heutigen Sorte vor? Wollen die alles vernichten und in den Dreck ziehen, was "deutsch" ist? Man bekommt zunehmend den Eindruck, daß diese bestimmenden Gestalten feindlich gesonnen sind, die sich selbst über solche Lappalien her machen müssen, weil sie sonst nichts vermögen. Vermutlich sind sie sonst nichts- aber: "Wer sich erhöht, soll erniedrigt werden" Es ist hohe Zeit für eine Rückbesinnung. (Aus Volksliedern ist mit Sicherheit noch nie ein Krieg entstanden, aus Demagogen und Ideologen aber wohl!) - Inzwischen löscht man in den öffentlichen Sendern sogar schon Liedzeilen von bekannten Schlagern, verbannt Bücher aus dem Unterricht, die nach dem Krieg gedruckt und von den Alliierten erlaubt worden waren) Wenn in unserem Land etwas gemacht wird, dann gründlich: Gründlich böse und gründlich gut.
Fazit: Selbst dieses Thema hat mich kontaminiert und geärgert. (bin ich schon zu alt für Nachrichten?)


Alles wird gut ! Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei..