Reihenweck 82








Kartuschen-End-Thema:

Es kommt darauf an, was man damit machen will





Wie bei allen Dingen kommt es darauf an, was man damit machen will; Ich kenne genug Leute, die eine Kamera als Statussymbol haben oder hatten, aber auch solche, die mit Einfach-Technik zaubern koennen. Mancher rennt mit Stativ und Kamera-Klotz herum, wie ein Kameramann vom Fernsehen - es kreißte der Berg und gebar letztlich nur eine Maus! Wer bildverbessernden Hilfsprogrammen -egal ob in der Cam oder spaeter am PC- die Regie ueberlaesst, macht keine Aufnahmen mehr, sondern Artefakte oder Collagen- die man ueberall in den Fotoforen bewundern kann und mit den glatten Werbebildern praesentiert bekommt. Ich komme aus der "analogen" Ecke, vollkommen ohne jede Automatik und bin -bis sich bessere Umsetzungen ergeben- digital zugange, was man den Bildern aber nicht ansieht. (C41 und die Kosten fuer Fachvergroesserungen waren mir zu teuer, zumal laengst alles analog fotografiert und abgeheftet wurde, was ich mir in den Sinn gesetzt hatte- heute ist das Web mit der kl. Hobbypraesenz der Sinn meiner Landfotografie: Ein Gegenpol zu den aufgepeppten Sachen.) Ein eigenes Fotolabor war mir doch zu viel Aufwand und .. gesund sind diese Chemikalien nicht! Mein Tipp: Gerade fuer Anfaenger sollte sich die Frage stellen: Will ich Zoom oder lieber Festbrennweite? Will ich mit manueller Einstellung experimentieren oder lieber doch nicht? Wie gross sollen die spaeteren Resultate sein, was soll damit geschehen? (Fuer's Web sind zu grosse Bilder nichts, weil nicht jeder 100 Mbit Anbindungen hat... die Groesse von 1024 ist somit ideal, besonders dann, wenn die Bilder in der Tiefe nicht reduziert werden und somit ca 700MB haben, was nicht gerade wenig ist- die Informationsdichte ist so gut, dass der Monitor sie nicht hoeher aufloesen kann.) So reicht manchmal eine kleine Loesung, wenn 1. die Motivauswahl, 2. die Winkelung, 3. das Licht, 4. der evtl. Schnitt zuvor korrekt getan wurde, was eine sehr lange Zeit der Uebung erfordert... Wer nur Aussenaufnahmen macht, braucht keinen Blitz und kann den "Weissabgleich" nicht mehr umzustellen. Fazit: Die Resultate der unterschiedlichsten Cam's im Web sind durch die Beschraenkung der Bildgroesse und Tiefe praktisch gleichgeschaltet- bei analogen Bildern entsteht der Nachteil, dass man praktisch zweimal scannen muss (Papierbild) oder vom Dia digitalisiert - wo der Scanner die Schwachstelle ist, die auch noch sehr viel Zeit raubt. Je mehr ein Bild bearbeitet oder aufbereitet werden muss, um so mehr Fehlerquellen entstehen. Sorgfaeltig gemachte Bilder mit einer einfachen Kamera und kleinerem Sensor koennen durchaus mit denen der Luxusklasse mithalten, wenn man sich an die Grundregeln haelt, die durch die manuelle Kamera erlernt worden sind ! (Technik ist heute keine "Wertanlage" mehr, sondern ist mir sehr knappen Halbwertzeiten zugange..)





Die Zeit






"Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt, er wird niemals alt, die Hoelle wird nicht kalt.."
"Du liebe Zeit, wie hat's gescheit, Schnee um Schnee, wohin ich auch seh'"
"Jede Zeit hat ihre eigenen Geschicke"
"Kommt Zeit, kommt Rat!"
"Spare in der Zeit, dann hast du keine Not"
"Spare in der Not, denn da hast du Zeit dazu!
Jede Zeit hat ihre eigenen Sorgen, Aengste und auch Noete, die Freuden werden seltsamerweise von der Geschichtsschreibung und auch von der eigenen Erinnerung nicht so stark wahrgenommen.

Eh' man es sich versieht, ist man selbst zu Darsteller auf alten Fotos geworden, erst Gross- und Urgrosseltern, dann nur noch auf diesem Familienfoto..

..frueher dachte ich: "Was muss der Typ die Flasche an den Hals setzen, gerade zu diesem Zeitpunkt!"

..heute denke ich: Es sei ihm der Schluck aus der Pulle herzlich gegoennt.

Wer dieser Trinkende ist, weiss ich nicht, der daneben ist mein Opa, der im Krieg "gefallen" ist oder gestorben wurde, wie immer man das sehen will. Freiwillig ist er nicht in den Krieg gezogen, sondern er wurde "gezogen". Eigentlich war er Maurerpolier und sollte im Minibetrieb meines Urgrossvaters mitwirken und diesen dann uebernehmen. (Der mit der Kappe, Bildmitte oben) Neben dem Urgrossvater ist die Urgrossmutter zu sehen, die immer Hausfrau war. Der Dicke in der Mitte war der Mann der Schwester meiner Oma, die darunter sitzend den Hasen haelt. Der Dicke war Sparkassenrevisor und der Besserwisser, der aber relativ frueh verstarb. Seine Frau lebte laenger. Meine Oma Emmi, Emmioma genannt hat wohl das Bild gemacht, das vorne den Sohn ihrer Schwester Frieda zeigt und rechts vorne ihre eigene juengere Tochter Lieselotte, die heute schon laengere Zeit ein Pflegefall ist. Liebe Menschen sterben, weniger liebe ebenso, mal frueher, mal spaeter. Niemand weiss, wann er selber an die Reihe kommt. Ruck zuck ist jedes Bild ein Totenschiff, niemand wird sich mehr an die Gesichter erinnern und wer die Personen waren. Niemand interessiert sich heute fuer "Stammbaeume" und fuer Geschichte, fuer Familiengeschichte schon mal ganz und gar nicht.



Links meine Oma Emmi, daneben nochmal Lieselotte, darueber ihre aelteste Schwester, meine Mutter Hannelore und ihr Vater, den man im Krieg verloren hat, selbst der Krieg ist verloren, alle Personen sind es, nur die Juengste lebt noch - noch.







Kuriose Bilder von Wanderungen






























































Das soll genuegen ;)









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Kartuschen - Thema: Seniorenheime

Wo frueher die Bauern grosse moderne Schweinestaelle gebaut hatten,
"um zu investieren", richtig viel Kapitalverzinsung und Subventionen abzugreifen,
schiessen heute "Seniorenheime" und "Senioren-Residenzen" wie Pilze aus dem Boden.
Ein neuer Name scheint mir "Seniorenzukunft" zu sein ;)
Irgendwelche Leute, die zuviel Geld "liquide" haben,
legen ihre Kohle in solche Projekte an, die eine hohe Rendite versprechen.
Die alten Leute bleiben so lange zusammen, wie sie sich gegenseitig helfen koennen -
notfalls mit einem ambulanten Pflegedienst als Hilfe.
Wenn aber der Ueberlebende an der Reihe ist, wird's eng:
Wer keine Frau aus den polnischen Kolonnen bei sich zuhause herumlaufen mag,
dem geht schnell das Geld aus,
die Kinder - so das Paar welche hatte -
muessen heute beide arbeiten und haben keine Zeit sich um ein Elternteil zu kuemmern.
Die "Loesung" ist die Verbringung des "Altbestandes" in "ein Heim".
Dort sitzt der alte Mensch und wartet auf die Pflege,
wartet auf das Mittagessen, wartet auf das Abendessen,
wartet auf die Waschung vor der Nachtruhe, wartet bis es Morgen wird
und die Waschung und das Fruehstueck kommt..
und das geht so lange, bis die Demenz oder der Tod kommt.
Das Geld der Pflegeversicherung und die Rente und die Ersparnisse
und das Haeuschen gehen drauf,
versacken in diesem Anlageobjekt Seniorenheim -
den Rest bekommt der Bestatter und der Grabpfleger.
Oftmals reicht das Vermoegen des Heimbewohners nicht, dann muessen die Kinder zuzahlen..
Die Pflegekraefte kommen aus allen moeglichen Laendern der Welt,
weil das angeblich von unserer Jugend niemand mehr machen will.
Rosige Aussichten hat nur der Kapital-Anleger;
224.000 Menschen sind allein in Hessen pflegebeduerftig,
ein wachsender Anlagemarkt!

Parteien fordern bessere Entlohnung fuer Pflegekraefte,
damit sich wieder mehr junge Leute dafuer bewerben -
die "Verteidigungs"-Ministerin will Auslaender in die Bundeswehr bringen,
auch ohne Schulabschluss ..seltsame Zeiten !

Wir sollten Sozialhilfe nur zahlen, wenn jemand voruebergehend aus dem Beruf faellt,
aber niemandem, der aus anderen Laendern extra deshalb eingereist ist und auch niemandem,
der sich zu schade ist, in Mangelberufe einzusteigen.

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Alter schuetzt vor Torheit nicht



So traurig es auch ist, wenn ein Mensch verstirbt, in diesen Fall jedoch waren beide Beteiligten selber schuld:
"In einer Unterfuehrung in Kelsterbach bei Gross-Gerau sind am hellen Mittag des Donnerstags zwei Radfahrer zusammengestossen. Es touchierten sich die Maenner im Alter von 64 und 70 Jahren im Bereich einer Kurve. Der 64-Jaehrige kam demzufolge zu Fall. Er erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 70-Jaehrige konnte laut Polizei einen Sturz verhindern und wurde leicht verletzt. Beide haben offenbar keine Fahrradhelme getragen"

Alter schuetzt offenbar vor Torheit nicht, so man heute die Moeglichkeiten hat, sich besser zu schuetzen. Ich verstehe auch nicht, wie man heute ohne Knie- und Ellenbogenschutz oder Handschuhe fahren kann - gerade in diesem Alter heilen Wunden sehr langsam und fuehren zu langen Liegezeiten. Ein Helm gehoert heute ganz eindeutig dazu, wenn man sich auf den neuen Raedern im Verkehr bewegen will- die alten Fahrraeder waren sehr viel langsamer und hatten keine Schaltung, die eine Fahrt beschleunigen kann und erst recht keinen Elektromotor, der obigen Fall nochmal schlimmer haette ausgehen lassen koennen. Ansonsten ist diese Altersgruppe heute mit dicken SUV aehnlichen Fahrzeugen unterwegs und gefaehrdet damit Insassen kleinerer Wagen ganz erheblich. Da ich selbst in diesem Alter bin, weiss ich gut Bescheid. Nein, wir hier haben einen Smart und keinen SUV.. Rad fahren wir schon lange nicht mehr, weil der Begegnungsverkehr der Radler untereinander zu ruecksichtslos geworden ist (Rechthaberei auf der Fahrbahn) und auch der Strassenverkehr keine Ruecksicht kennt.







Kartuschen-End-Thema: Jugend forscht erfolgreich


Im Fachgebiet Mathematik und Informatik setzte sich Robin Chri st vom Lessing-Gymnasium in Lampertheim erfolgreich in Szene.
Er entwickelte einen Algorithmus zur Simulation von Schallwellen und konstruierte einen Lautsprecher mit warmem und raumfuellendem Klang.
Jessica Grabow ski und Annalena Boe diker und Felicia Wa lter von der Kasseler Jacob - Grimm - Schule forschten im Bereich Biologie.
Sie haben eine zuvor unbekannte genetische Geschmacksrezeptor-Variante entdeckt, die den Geschmack von Rosenkohl beeinflusst:
Diese Variante laesst Rosenkohl nur leicht bitter erscheinen.
Waren bislang nur Schmecker und Nicht-Schmecker
des Bitterstoffs PTC bekannt,
erforschten die Schuelerinnen das Phaenomen der Halb-Schmecker.
Ihre Ergebnisse koennten bei Unvertraeglichkeiten zu einer Verbesserung
der individuellen Ernaehrungsempfehlungen beitragen.
Anna F leck und Adrian F leck aus Fulda wurden ebenfalls ausgezeichnet.
Die beiden entwickelten flexible Protektoren aus Speisestaerke, die beispielsweise beim Inline - Skaten
oder im Motorsport zum Einsatz kommen koennten.
Statt aus starrem, unbeweglichem Kunststoff gestalteten die Geschwister eine Schutzausruestung mit einer weichen Silikonhuelle,
die mit einer staerkehaltigen Fluessigkeit gefuellt ist.
Die Speisestaerke erstarre bei hoher Krafteinwirkung zum Feststoff und schuetze so zuverlaessig vor Verletzungen.. toll !








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Kartuschen - Thema: Lebensmittelwarnungen

Der Lebensmittelsektor ist anfaellig fuer Krankheitskeime, aber auch fuer Fehlleistungen von Maschinen,
wo sich schon mal Glas- Metall- oder Kunststoffteile in den Produkten wiederfinden,
die eben erst spaeter entdeckt worden sind.
Wenn ein klagender Kunde zum Arzt muss oder geht, kann das recht teuer werden -
wenn es den "richtigen" Typen dabei getroffen hat.
(Einfache Leute werden kein Getoese darum machen, sie werden das zwar melden, aber wohl kaum klagen)
Nun es es aber so, dass die Erzeuger, vom Kleinsten bis zum Groessten - von Kundenfreundlichkeit
nicht viel halten und so sind diese Warndienste ganz nuetzlich.
In diesen Warnungen geht es nicht nur um Wurst und Kaese, sondern auch um Fisch- und Seeprodukte,
um Kinder- und Allergenfood, Oekolebensmittel und praktisch um alles, was verzehrt werden kann.

www. lebensmittelwarnung.de/
bvl-lmw-de/app/process/warnung/start/bvllmwde.p_oeffentlicher_bereich.ss_aktuelle_warnungen

produktwarnung.eu/rubrik/lebensmittel

lgl.bayern.de/lebensmittel/ueberwachung/

verbraucherschutz.de/warnungen/lebensmittel-meldungen/

lebensmittelklarheit.de/

service-bw.de/lebenslage/-/sbw/Lebensmittel+und+Futtermittelwarnungen-5000758-lebenslage-0

Es gibt eine Unmenge an entsprechenden Portalen, die wohl alle sehr hilfreich sind -
es trifft wohl alle Firmen und alle Vertreiber von Lebensmitteln.
Doch woran liegt es, dass so viele Warnungen ausgesprochen werden muessen?
An dem Umgang mit den Grundstoffen und der Verarbeitung der Lebensmitteln an den Kontrollen vor Ort?
Ich denke, dass man ueberall etwas finden kann
und dass Rationalisierungsmaschinen einen hoeheren Anteil
an der Einbringung von Gefaehrdungen bringen,
als der Mensch als Arbeitskraft.

Wie auch immer, "Bio" - Produkte schneiden nicht besser ab !

Auf Ideen kommen die Leute - eben kommt gerade im Radio (HR4 05.50 Uhr am 25.11.2016) die Meldung, dass man eine Stunde, nachdem man sich die Fuesse mit einer rohen Zwiebel eingerieben haette, den Geschmack im Mund verspueren wuerde.. ?! (Das soll stimmen)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Zwischendurch eine Filmempfehlung:
"Henry" (www. startnext. com/henry) Hier geht es um zwei
Superschüler eines Musik-Internates, die erbitterte Konkurrenten werden.
Ein dramatischer und bedrückender Film, der leider oft genug
die Lebenswirklichkeit in den Schulen aufzeigt.
(wir haben 2 Kinder und 3 Enkel)
Empfehlenswert - hier schläft niemand ein.
(Das Ende hätte etwas eleganter sein können, aber was soll ich sagen, man denkt darüber nach)


Ich hätte obigen Link selbstverständlich funktionieren lassen können, aber diese seltsamen Gesetzeslagen, die in unserem Land eingeschlichen sind, lassen davon Abstand nehmen.
Hotlinks setze ich nur zu meinen eigenen Seiten und Wikipedia, wo ich Fördermitglied bin.



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Blei






Ich hoere gerade von einem Mann, der als Hufschmied eine Bleivergiftung bekommen hat und das in den heutigen Zeiten, wo Pferde nur noch Hobby-Hoppeler sind und nicht wirklich gebraucht werden !
Diese Blei, bei den Lateinern schon als Plumbum bekannt, hat schon lange fuer das vorzeitige Ableben gesorgt, weil auch Wasserleitungen und Trink- und Essgefaesse daraus hergestellt worden waren.
Dieses Material macht einen wertigen Eindruck und laesst sich prima verarbeiten, es ist eigentlich vom haptischen Gebrauchswert her dem Gold ebenbuerdig.
Nun ist es aber so, dass sich Blei in den Knochen ablagert und dort fuer schlimme Veraenderungen, heute Vergiftungen genannt, sorgt. Auch Haarausfall fuehrt man als zuerst sichbares Zeichen darauf zurueck.
Man kann nicht oft genug davor warnen, zu viel mit Blei zu tun zu haben - z.B. Dachblei und Schiess-Kugeln, Bleigiessen zu Sylvester etc.

Dieser Hufschmied hatte dauern Naegeln im Mund, damit er sie griffbereit zum Einschlagen in das Hufeisen hatte.





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Kartuschen - Thema: Fotografie

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Besonders spannend finde ich die Tatsache,
dass jedes geschossene Bild den ganz persoenlichen Blickwinkel
und das Einfuehlungsvermoegen des Fotografen zeigt !
(Man schaut praktisch wie durch seine Augen, das muss man sich mal verdeutlichen..)
Somit ist jedes oeffentlich gezeigte Bild, das man selbst gemacht hat,
ein Geschenk fuer alle Betrachter, -
ein Stueckchen von sich selbst.

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Das Equipment ist heute fast egal, wenn man von speziellen Dingen absieht, wie z.B. die Makrofotografie (Nahlinse) oder Aufnahmen mit dem Teleobjektiv, mit dem man den Tieren sehr nahe kommen kann.

Wichtig ist der Ausschnitt, der die Bildaussage tragen soll und der muss sorgfaeltig gewaehlt werden:
Kirchturmspitzen sollte man nicht abschneiden, Frisuren auch nicht, auch wenn das heute gerade modern war - auch dieser Trend ist schon wieder ruecklaeufig, dass nur das "Zifferblatt" gezeigt wird..

Das Auge haengt sich immer an dem abgeschnittenen Teil auf, auch wenn das unterbewusst geschieht!
Viele Leute machen Bilder von Personen ohne diese zuvor aufzuhellen, dh. der Hintergrund ist zu hell, so manches Bild ist einfach verschwommen, weil die Ruhe nicht war, die Kamera still zu halten oder das Ding hatte eine schlechte Bedienbarkeit gehabt.
Was ich besonders stoerend finde, sind die massenhaften Bilder, zu viele von einem Eindruck hintereinander, dh. die Promenade vom Hotelzimmer, von unten links und von rechts, vom Strand aus, aus dem Laden etc. meistens reicht ein einziges gut gelungenes Bild und das darf gerne vom Tisch des Cafe's gemacht worden sein: Also statt 20 Bilder nur eines, das man zeigen sollte. (Heute selektiert man daheim in aller Ruhe)

Die "Motivklingel" wird sich irgendwann einstellen, wenn genuegend Uebung gekommen ist, gute Bilder machen zu wollen.

Leider fehlt heute oft der Wille dazu, man ist zu fahrig oder ungeduldig.
Ich versuche noch immer so "verlustfrei" wie zu Praktika - Zeiten zu fotografieren, moeglichst keinen Ausschuss zu produzieren, lieber in diesem Moment kein Bild zu machen..

Und ganz wichtig: Die Betriebsanleitung und ein gutes Fotobuch sollte man vorher gelesen haben - hinterher ist es zu spaet..
..bereuen wird man die kleine Investition des Fotografiebuches niemals, das im Antiquariat billig zu haben ist - weil sie fundamental in die Materie einfuehrt und von Winkelungen und Stil-Arten, Belichtungszeiten und Effekt-Haschereien.
Besonders effektiv ist der Kauf eines Buches zur Kamera.
Viele typische Fehler der digitalen Fotografie lassen sich vermeiden, wenn man sich auskennt: Der "Weissabgleich" ist fuer Innen- und Aussenaufnahmen da, was heute immer und immer wieder vergessen wird umzuschalten, wie auch der Fokus-Punkt stimmen sollte: Wichtig ist alleine das Objekt, nicht die Umgebung.

Nur bei Landschaftsaufnahmen geht es umgekehrt, hier ist meistens alles in der Schaerfezone sein. Weniger ist in der Fotografie immer "mehr" !

Tipp: Ich habe immer - damals zu den "analogen" Zeiten - zwischen beiden Daumen und Zeigefingern ein Rechteck gebildet und dadurch "fokusiert", dh. mir ein Bild gemacht, das nur im Kopf war, BEVOR ich die Kamera auch nur angehoben habe:
Laternenpfosten, Strassenschilder, Muelltonnen etc. kann man auf diese Weise "ausblenden", die muessen nicht auf das Bild, wenn sie nicht zur Bildaussage gehoeren ! (Dann muss hinterher auch nichts mehr "nachbearbeitet" werden)

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Weiteres gibt es unter "Buschfotografie" zu lesen..



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Autos: Murks in allen Teilen

Im vergangenen Jahr 2016 sind deutlich mehr Autos in die Werkstaetten gerufen worden. 1,67 Millionen Fahrzeuge wurden nachgebessert, nach 1,47 Millionen im Vorjahr. 2010 waren 1,17 Millionen Fahrzeuge zurueckgerufen worden.

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Die unglaubliche Vielzahl an Modellen und Untermodellen, Abwandlungen und Varianten aller Hersteller lassen eher eine markttechnische Modernisierungshysterie erkennen, als Produktqualitaet, wenn Sitze aus der Verankerung gehen, suendhaft teure Scheinwerfer ausfallen, Bremsleitungen schlampig verlegt sind- Motorsteuerungsteile dem Wasser ausgesetzt platziert wurden, Gurte nicht funktionieren, Lenkungsverstaenker ausfallen, Federn brechen oder wegspringen, Fahrzeuge in Flammen aufgehen - usw. die Liste der Pleiten Pech und Pannen ist seitenlang und firmenuebergreifend!

Meine Frage kann nur lauten:
Warum baut man nicht weniger Modelle, die dann aber -ueber die Jahre immer wieder verbessert- verkehrssicher und zuverlaessig laufen?
Die Erklaerung ist einfach:
Die Konkurrenz schlaeft nicht, wieder ist ein "neues Modell" auf den Markt gekommen, der neue Kunden zur Bank rennen laesst um das Ding zu kaufen - da will keine Firma hinterher stehen.
Deshalb wird spioniert und nach "Erlkoenigen" Ausschau gehalten, damit schnell auf das Konkurrenzangebot mit einem eigenen neuen Modell geantwortet werden kann.
Dieses ueberhitzte Aktion ist der Grund, dass mit "heisser Nadel gestrickt" zu werden scheint, ungelernte oder fremde Arbeiter an den Baendern, statt Handwerk und Kontrollen..

Und dann sind da noch die Teile von diesen weltweit operierenden Ausruestern, die alle moeglichen Wagen ausstatten, ohne dass der Kunde ahnt, woher diese Brocken kommen. Wo O pel oder For d drauf steht, kann Ci troen oder F iat drin sein, rund um den Globus werden die Teile gekarrt und es wird -fuer den Kunden heimlich- kooperiert was das Zeug haelt um Kosten zu sparen. Ueberhaupt ist die "Kostenrechnungsstelle" der Autobauer die Crux, die auf billige Preise und somit auch auf die kleinste "Schnittmenge" achten muss, damit den Aktionaeren genuegend Dividente bleibt.. so wird der Kunde unfreiwillig zum "Beta-Tester" !

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Erkaeltungszeit



Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man diese Erkaeltungszeit ueberwinden kann - ich spreche hier fuer mich oder uns persoenlich, dass viel heisser Fruechte- oder Vitamin-Tee und eine in der Mikrowelle aufwaermbares Kissen oder Fusswaermer hilft. Bewegung ist aber noch besser als ein Heizkissen oder die Raumtemperatur hoeher zu drehen!

Gut eingepackt laesst es sich draussen gut aushalten, wenn zuvor genug getrunken worden ist und wenn man Eukalyptusbonbons dabei hat, durch die Nase atmet und langsam geht.

Bei hartnaeckigen Nebenhoehlenbeschwerden hat mir -wieder nur persoenliche Erfahrung- Zinksalbe und Tr anspulmin und vor allen Dingen Salzwassernasenspray und Nasendusche geholfen. Wer das nicht hat, kann Wasser durch die Nase hochziehen, am besten durch jedes Nasenloch, bis es aus der Eustrach'chen Roehre in den Rachenraum kommt. Etwas wirken lassen und gruendlich ausschnaeuzen - andere sagen wieder, dass man nicht ausschnaeuzen soll, weil sonst das Mittelohr belastet oder geschaedigt werden koennte.
Mir hat das noch nichts gemacht, es ging immer gut hinterher.
(Man muss es mit dem Druck ja nicht uebertreiben)
Auf alle Faelle hilft dieses T ranspulmin auf der Stirn, Schlaefe und Brust sehr gut in akuten Faellen gegen hartnaeckige Erkaeltungen.

Und noch eins: Eine Menge Waerme geht ueber den Kopf verloren !
Immer eine Muetze aufsetzen, wenn es kalt ist und der Wind geht.. Nachts kann man - wenn das Fenster gekippt werden soll, das Kopfkissen zu einem U - formen und den Kopf mittig hinein legen oder.. sich eine Schlafmuetze zulegen - nicht lachen !





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