Reihenweck 73






Schluss-Akkord: Verniedlichungen




Heute liest man staendig seltsame Verniedlichungen, die in Kommentaren verabreicht werden.
Da sind Katzen ploetzlich Kaetzinnen, die niedliche kleine Babys bekommen, aus Hunden werden "Hundedamen", es werden Hundinnen und Hunde gestrickt.

Im Radio ist eine Parallele dazu in der immer kindischer werdenen Moderatorinnenwelt angebrochen.
In der Lebenswirklichkeit ist eine Parallele dazu in dem staendigen lauten Kunstlachen vieler Passanten zu beobachten, wenn die sich unterhalten.
(Grundloses Lachen, das ohne zuvor einen Witz gehoert zu haben erfolgt, was wohl in einer Art "Sarkasmus" oder "bitterem Scherz" begruendet sein koennte - aber das wird wohl ein Psychologe viel besser erklaeren koennen)

Vermutlich wird nur der Soziologe erklaeren koennen, warum dieser Zeitgeist eingezogen ist und was dieser bezwecken soll- koennte es eine Reaktion auf die immer aerger werdenen gesellschaftlichen Zwaenge (must have) oder auf den staerker gestiegenen Druck in der Arbeitswelt oder in der Schule sein?

Das staendige laute Lachen wird antrainiert, vermutlich wie diese breitgezogene Grinsen, sowie jemand eine Fotoknipse aus der Tasche zieht - es soll ein Laecheln sein, ist aber bei den meisten Leuten eher zum Grinsen bereit. Das haelt aber nur derjenige auseinander, der den Probanten besser kennt. Diese gesellschaftlichen Verhaltensweisen aendern sich immer, aber in letzter Zeit deutlicher als in den 50 Jahren zuvor !

Zeitgleich bemerke ich - auch an mir selber, - dass man sich zwingen muss, den langen Ausfuehrungen der zufaelligen Gespraechspartnern zuzuhoeren. Wenn der andere Diskutant das ebenso macht, wird kaum etwas von dem Gespraech haften bleiben..

Die Zeit ist "fahriger" geworden, nervoeser und flatterhafter, das werden viele bestaetigen koennen.

Diese Verniedlichungen, die meisten von juengeren Frauen gemacht werden, sind wohl eine Art Anker zur Kindheit, ein Art Insel vor dem Erwachsensein..

Frueher war eine weibliche Katze eine Katze und das Gegenstueck der Kater:

https://de.wiktionary.org/wiki/K%C3%A4tzin

https://www.gutefrage.net/frage/psychologie-verniedlichung

"Ist das ein Beduerfnis nach Anerkennung oder fehlendes Selbstbewusstsein ? Das ist Personenabhaengig. Mir gehen soche Verniedilichungen kraeftig auf den Senkel.."

"Wenn erwachsener Mann mit "Andy", "Michi", "Wolfi" etc. angesprochen wird, geht mir der Hut hoch. Wenn der "Wolfi" nur 1,50m hoch ist, mag es ja noch passen, ist er aber 2mr hat und hat ein Kreuz wie ein Schrank, finde ich es einfach nur laecherlich."
Oder:
"Maedchen und junge Frauen machen das oft "aus Spass", was dann auch keine staerkere Bedeutung hat. generell wuerde ich sagen, kann man davon nur in Zusammenhang mit anderen Symptomen eine Schlussfolgerung ziehen, das trifft in der Psychologie auf fast alle Krankheiten zu."

"Polizei schnappt S-Bahn - Schubser"

"Das ist nicht schubsen, was soll diese Verniedlichung einer toedlichen Absicht, wenn ein Passant vor dem Bahn gestossen wird?"

("Piefkebegriffe" nennt der Kommentator dieses Wort "Schubser", das wird in Oesterreich fuer aus Berlin oder Preussen stammenden Leute gesagt.. und so ganz unrecht ist das nicht, denn dieses "Gendern" wird dort arg verbreitet)

Desgleichen ist die Schlagzeile bereits eine Verniedlichungsform, wo man eine doppelte Sympathie des Schreiberlings vermuten koennte !

Die Zeiten aendern sich und mit ihnen die Sitten und Gebraeuche und.. die Sprache.
Ueberhaupt ist Sprache immer Veraenderung, auch wenn Grammatik-Lehrer das nicht gerne hoeren.
Diese Grammatik wird sich noch sehr viel mehr aendern, als das in den letzten 100 Jahren der Fall gewesen ist- wir gehen Zeiten entgegen, die mit denen der Voelkerwanderungen zu vergleichen sein werden!
Die Sprache ist nur der Pilz, das Myzel steckt viel tiefer in der Wahrheit:
Die Sozialitaeten und die Erwerbswelt hat sich stark veraendert durch die Globalisierung, die Sprache oder Kommunikation ist nur der Spiegel.
Wie man das Wetter nicht festschreiben kann, so wenig wird sich die Grammatik in "trockene Tuecher" windeln lassen!
(Somit waeren "Goethe-Institute", sowie das "Germanistik-Studium"
so ueberfluessig wie ein Kropf, unnoetiger Ballast an Kopfgeburten.
In den Zeiten des "Globalen Dorfes", an dem auch ich teilhabe mit meiner Seite,
die in ueber 100 Laendern gelesen wird -
aus diesem Grund habe ich die Umlaute ausgeschrieben!)
So sehe ich das: Vielleicht waere die Huldigung der Gedanken Voltaires heute treffender oder zielfuehrender als weiter Goethe zu huldigen?









Schluss-Akkord: Die Zeit ist reif !


Die Zeit ist reif, ja ueberreif fuer meine Bemerkungen zum Thema "Ehe".
Dieser Begriff -ururalt- ist kontaminiert durch affiges Treiben von Gleichgeschlechtlichen, die sich diese Institution oder Form des Zusammenlebens unter den Nagel gerissen und zerdeppert, laecherlich gemacht haben.

Inzwischen sind wir beide der Meinung, dass die Ehe - nicht nur aus obigen Gruenden - ueberzaehlig geworden ist, weil beide Ehepartner bis zum bitteren Ende arbeiten gehen muessen um ueber die Runden zu kommen. (Ganz reiche Leute mal aussen vor gelassen)

Trotz manigfacher Stuetzen und Hilfen - da zeigt sich bereits die Diskrepanz - als Unterstuetzung von Eltern, sind Kinder ein Armutsrisiko, ob gleich oder in der Rente. Das laesst sich nicht wegdividieren. Zudem muss dann - meist wird das die Frau sein, welche noch immer die Kinder austragen wird - auf die "Karriere" verzichten, obwohl diese heute die gleiche Schulbildung wie ihr Ehemann hat.

Die Kuh kommt erst vom Eis, wenn sich das Paar ueber das "Wollen wir Kinder und wenn ja, wann?" einig ist. Die Empfaengnisverhuetung macht moeglich, was vor ein paar Jahrzehnten, als wir beide heirateten, noch fast in den Kinderschuhen steckte.

Dazu gehoert die Einigung auf den angestrebten Lebensstandard, ein Ding, von dem man -bis zum heutigen Tag- kaum etwas hoert oder liest !

Dieser Lebensstandard ist es, der ganz schnell die Beziehung scheitern lassen kann, wenn man der Werbung mehr huldigt als dem Eheparter und manche Must Have - Dinge ganz einfach durchpeitscht. So entstehen Schulden, die dann im Falle der Trennun zur Ueberschuldung und Offenbarungseid fuehren koennen.

Heute kann so schnell geheuert und gefeuert werden, dass man sich moeglichst nicht auf das "2. Gehalt" verlassen sollte. Wer als "Doppelverdiener" nach Feierabend zuarbeitet, wird schnell gereizt und muede, was der Beziehung mehr schadet, als dass das Zubrot nuetzt.

Zwischen diesen Punkten einen gemeinsamen Konsenz zu finden, ist schon nicht leicht - aber es kommt noch haerter: Man darf sich selbst NIEMALS in den Mittelpunkt stellen, sondern muss vielmehr der anderen Haelfte die Aufmerksamkeit ZUERST zuteil werden lassen und zuhoeren ! Zuhoeren ! Nicht immer nur an sich selbst denken !

Wer aelter ist, weiss: Die meisten Dinge braucht man nicht unbedingt und dem Nachbarn oder Kollegen oder Verwandten muss man nichts vormachen oder beweisen, Zufriedenheit ist eine Tugend, die man sich antrainieren kann !

Es gibt mehr Leute, die mit viel Geld unzufrieden sind und schon zig Scheidungen hinter sich haben, als solche, die gerade mal so eben ueber die Runden kommen, aber zusammenhalten.

NIEMALS darf der Streit ueber Nacht gehen und NIEMALS darf das nach aussen gelangen.
Desgleichen darf man seinem besten Stueck niemals "ueber den Mund fahren", wenn Dritte dabei sind! Diese Herabsetzung beisst ewig lange..

Mit einem gewissen Mut zur Luecke ertraegt man alle diese Dinge ganz locker und kann ueber die vielen kleinen und groesseren Unzulaenglichkeiten herzlich lachen:
Ich habe noch nie etwas so richtig gerade gemacht..

Kleine Geschenke und "Events" oder Ausfluege erhalten das Zusammenleben, das nicht zum Zickenkrieg oder Rechthaberei verkommen darf. Niemand ist perfekt. Und wer an manchen Stellen seiner Frau heru noergelt, sollte sich mal nackt vor den grossen Spiegel stellen - was meistens kleinlaut werden laesst .. auch wenn das Sexuelle nachlaesst, was individuell verschieden sein mag - muss die Liebe bleiben, die viel mehr ist als das.

Das schreibe ich am 43. Hochzeitstag - weil ein Ratgeber fuer eine glueckliche Ehe nicht so einfach zu finden sein wird. Ausserdem finde ich s.o. das Wort oder kirchl. und staatl. Ding Ehe ueberkommen und s.o. durch affige Dinge abgetrieben. Man kann sich das Ja-Wort auch ganz alleine geben und dann bitte auch ganz fest und eisern dazu stehen.. das erfordert eine gewisse Reife und Beharrlichkeit. Wir haben jung geheiratet - quasi als Strandbekanntschaft kennengelernt - und hatten einige Kontroversen, (so ist das eben, weil zwei ganz unterschiedliche Charaktere zusammen kommen, nicht nur ueber Nacht, sondern ein ganzes Leben lang, Tag und Nacht!) aber auch 2 tolle Kinder - und so kamen viele Erkennisse zustande, die ich versucht habe mitzuteilen..

Es lohnt sich, aber man muss sich selbst reduzieren und nicht als der Nabel der Welt ansehen, man muss lernen mit Kompromissen zu leben und nicht darauf zu achten, wie man von aussen gesehen wird:
"Es ist nicht der gluecklich, den andere dafuer halten, sondern jener, der sich selbst gluecklich schaetzt!"

Daran denke ich eben, wenn die drei Enkelinnen herum tollen und Loecher in den Bauch fragen, die alle beantwortet und niemals abgetan werden - was immer es ist, wie der Wind und der Strom entsteht, was passiert, wenn man einen Freund gefunden hat und unzaehlige Dinge mehr muss man als Grosselternteil ganz klar und ohne genervt zu sein beantworten. Nichts ist wichtiger als dieses Vorbild ausserhalb der Vormundschaft der Eltern, als dieser Rat - wo auch auf Fehlverhalten hingewiesen werden muss: Sitz gerade, sprich nicht mit vollem Mund, iss mit Messer und Gabel (manche Erwachsene schneutzen sich lautstark am Tisch, wenn andere noch essen oder niesen ungeschuetzt in Verkaufsraeume, so muss man eben auch hier Vorbild sein) - sei nicht egoistisch und troesten muss man auch wenn es in der Schule mal nicht so laeuft oder eine Verletzung den Frohsinn truebt. Oma und Opa duerfen alles, bald wie der liebe Gott - dieses Vertrauen muss man sich aber verdienen und zwar nicht durch verwoehnen, sondern durch die Vorbildfunktion !












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Kartuschen - Thema: Verkehrssicherheit

http://www.hessenschau.de/panorama/auto-prallt-gegen-bus---acht-verletzte-in-nieste,unfall-nieste-100.html

Anhand nur eines Beispiels kann ich sagen, dass noch immer keine ausreichenden Sicherheitseinrichtungen
auf die Menschheit losgelassen werden - ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und schon
gibt es Tote und Verletzte und ein enormer Sachschaden.
Es wird heute jeder Kram vorgeschrieben, aber an ein vernuenftiges Sicherheitskonzept
wir ganz bewusst nicht gewagt, dafuer werden Breitreifen und irrwitzige Leistungssteigerungen
bei den Wagen zur Norm - was auch deutlich hoehere Gewichte mit sich bringt:
So wird mancher Otto Normalverbraucher zur lebensgefaehrlichen Bedrohung, weil 1,5-2 Tonnen Leergewicht
die Regel geworden sind - das bringt sogar Busfahrer in Aengste, wenn solche Fuhren
mit immer flotterem Tempo entgegen kommen:
Die groessere Breite der Wagen laesst immer mehr Driver ueber die gestrichelte Fahrbahnmitte kommen,
weil man so schneller voran kommt, ohne sonderlich auf den schmalen Strassen zirkeln zu muessen.
Wenn Autos immer staerker und schneller werden, wird auch schneller gefahren, weil man das
im innern der Wagen nicht mehr so recht merkt wie hoch die Geschwindigkeit wirklich ist !
Es sind immer noch die gleichen Unaufmerksamkeiten zu beobachten:
Essen, lesen, schminken, telefonieren und wer weiss was sonst noch an "Taetigkeiten"
am Steuer stattfinden - das sind Gefaehrungen.
Deshalb plaediere ich fuer den Einsatz von elektonischen Abstandsradaren, die Autos automatisch
abbremsen um diese Gefahren abzumildern oder zu eliminieren.
Zusaetzlich sollte die Polizei sehr viel haeufigere Routinekontrollen machen,
damit die vielen Drogen- Tabletten- und Alkoholsuender (dauerhaft) aus dem Verkehr ziehen,
Stresskandidaten zur Verkehrsschulung bringen kann !

Zusaetzlich muss ueber den Einsatz von Sensoren nachgedacht werden, die mittels Transponder-Chips
in Verkehrschildern das Tempo herunter regeln und Abstands-Suender enttarnen.

Zur Zeit ist der Istzustand vielmehr so, dass unangeschnallt mit Zigarette in dem Mundwinkel
die Kids zum Kindergarten und Schule oder Bahnhof gekarrt werden, wo gegen die Verkehrsrichtung
auf dem Buergersteig gehalten oder geparkt wird..
..von "Helikopter-Muettern" und "Opa-Taxis", die immer mehr werden:
Kaum ein Kind laeuft - jeder faehrt oder wird gefahren
"Ist der Weg weiter als wie der Karrn, wird gefarrn",
so hat es ein Forenmitglied aus Oesterreich mal geschrieben.

http://www.t-online.de/auto/technik/id_82654044/rekord-koenigsegg-agera-rs-mit-tempo-444-6-durch-die-wueste.html
Der Wahnsinn geht weiter..

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Kartuschen - Thema: Kopfschmerzen ?

Als Tipp darf ich sagen, dass normale Kopfschmerzen entweder dadurch bekaempft werden koennen, dass mehr getrunken wird - wenn aerztl. Indikationen nicht vorliegen - oder zu Schwedenkraeutern gegriffen werden kann, die man am besten in der Apotheke holt.

(Es gibt auch Billig-Mischungen, die ich noch nicht probiert habe)

Diese gute (trockene) Heilkraeuter-Mischung kostet ca 7 Euro
und wird am besten mit einfachem, aber 54% Uebersee-Rum angesetzt
und 14 Tage warm stehen lassen.
(Einmal taeglich schuetteln)
Ich mache mir ein Kreuz in den Kalender, damit nicht verpasst wird,
die Kraeutermischung durch ein feines Haushaltssieb in eine Schuessel abzuseihen,
um anschliessend in die inzwischen gereinigte Ansatz - Flasche
zurueck zu geben oder in kleinere Flaschen (Auch als Geschenk sehr beliebt) abzufuellen.

Die Wirkung?
Nach ca 20 Minuten sind die Kopfschmerzen, auch starke - in fast allen Faellen ganz weg.
Ausnahmen: Wetterbedingte Kopfschmerzen.

Praedikat:
Unbedingt empfehlenswert, zumal div. Anwendungsmoeglichkeiten auf der Packung stehen..
..ein probates und billiges Hausmittel, das man eben selbst ansetzen sollte.
(Schwedenkraeuter sollen auch schon fertig in der Apotheke zu beziehen sein-
welchen Alkohol diese Apotheker genommen haben,
weiss man wohl nie so genau, vermutlich reduzierten Rein-Alkohol)

Ich empfehle den 54% Uebersee-Rum deshalb, weil schon Versuche mit suessem 40% Rum, mit Korn und mit Whisky ausprobiert worden sind..
(Alle meine Rezepte beruhen auf persoenlicher Erfahrung)



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Kartuschen - Thema: Sternsinger

Nun gehen sie wieder herum, die Sternsinger, die jene Initialen (Beispiel) 20 * C * B * M 17
(Caspar, Baltasar und Melchior)
an den Tueren der Haeuser anbringen, an denen der Kirchenmitglieder der Gemeinde.
Verbunden mit einem kurzen Gesang sammeln die jungen Leute Geld fuer wohltaetige Zwecke. So weit so gut.

Die "verehrten" Heiligen aus dem Morgenland (davon haben wir heute eigentlich mehr als genug - oder?) sollen das Haus und die Familie schuetzen und Glueck bringen.

Ein netter Aberglaube mit praktischem Nutzen.

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Der Schluss - Akkord - Buchrezension Latein im Alltag


Aus dem Jahr 1980 stammt das 128 Seiten starke Buch
"Latein im Alltag, Sentenzen, Sprichwoerter, Phrasen, Redewendungen, Formen, Zitate"
Das in Wien herausgegebene Werk hat es in sich und ist durchaus brauchbar.
Inwendig war ein Zettel mit persoenlichen Bemerkungen div. Vokabeln liegend, was auf die Rueckseite eines Briefes der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbruechiger geschrieben ist. Aus dem Sommer 1992 an einen Herrn K urt Lan geloth (Dipl.-Ing) aus Frankfurt. Die Adresse tut hier nichts zur Sache. Spannend sind solche Zufalls-Funde fuer mich allemal !

So lese ich "ad calendas graecas", was so viel heisst wie: Nie erledigen..
Seite 25 Magna Charta wird erklaert (Papyrusmark-Papiere)
Seite 31 Monach klingt nur aehnlich wie Monarch - das eine ist der Klosterbruder, das andere der Herrscher.
Seite 72 Legibus solutus - der Herrscher machte wohl die Gesetze, stand aber darueber..
Seite 78 "Mulier taceat in Ecclesia" Frauen hatten in der Kirche nichts zu melden.
(Seltsam, dass sie trotzdem Mitglied bleiben)
Seite 89 Pars pro toto, ein Synonym - z.B. mein eigener Herd - fuer meine Wohnung, mein Haus etc.
Seite 107 Salve Regina - Sei gegruesst Koenigin - seltsam, wo zugleich eine "Schmerzensmutter" angebetet wird- waere sie eine "Regina" gewesen, haette ihr Sohn Jesu bestimmt nicht am Kreuze sterben muessen.
Seite 112 si vis pacem, para bellum. Aha, deshalb fuehren die USA staendig Kriege! Endlich habe ich es verstanden!
Seite 114 "Sub Rosa", sag es durch die Blume!

Lesenswert, gut auffrischend und allemal das Geld wert, das man im Antiquariat dafuer zahlt.. und man erfaehrt so nebenbei, dass (obige Kartusche) die Kreide fuer diese kirchl. Beschriftungen durch die Sternsinger mit extra geweihter Kreide geschieht.







Kartuschen - Thema: Kinder lernen Energie sparen

Mir ist aufgefallen, dass in TV Beitraegen ueber das Energiesparen und Haushalten
oefter von jungen Leuten und Kindern die Rede ist,
die vertraeumt viel zu lange den Wasserhahn laufen lassen.
Einfach nur, weil es so schoen rauscht und weil die Haende prickeln,
wenn man sie darunter haelt.
Desgleichen in der Dusche, wo Vokabeln gelernt werden,
die an der Tuer gepinnt, der neueste Trend sein sollen..
Das kostet enorm viel Wassergeld und .. Heizung, weil meistens auf "warm" gedreht wird.
Die Mittelstellung des Wasserspenders ist freilich ebenfalls energie-intensiv,
denn das geht ueber die Heizung,
auch wenn oben in der Wohnung die Waerme vielleicht nicht einmal ankommt,
bevor der Wasserhahn wieder abgestellt wird.
Das faellt bei einem Durchlauferhitzer ganz besonders auf, weil das richtig Geld kostet.
Mit dem Licht war das genau so, bevor die Energiesparbirne Typ LED kam.
Die Standby - Geraete kosten gut 10 Euro im Jahr an Strom,
der einfach "weg" ist - ohne Sinn.
Eine Steckdose mit Schalter ist schon mal ein guter Anfang
und auch brandtechnisch sicherer -
die heutigen Geraete kommen fast alle aus extrem billig produzierenden Laendern,
egal welcher Markenname auf dem Gehaeuse steht !
Der Kuehlschrank sollte nicht zu lange auf bleiben und richtig eingestellt sein.
Fenster sollte man nicht kippen um zu lueften,
sondern "Stosslueften" einueben, bei ausgestellter Heizung.
Das alles ist eine Aufgabe der Erziehung von Kindern und Jugendlichen,
die hohe Kosten und vor allen Dingen unnoetige Umweltbelastungen vermeiden helfen !
Diese Dinge waeren auch im Schulunterricht wichtig -
viel wichter als das Fach Religion!

Im Fernsehen kam gerade ein Bericht, wie "energetisch" zwei Familien leben;
Erwachsene drehen die Heizkoerper ab, wenn sie das Haus verlassen und auf 5 wenn sie wieder kommen - unflexibel, die Funktionsweise des Heizkoerperventils ganz eindeutig nicht kapiert.. die eine Familie hatte einen Pro-Kopf-Verbrauch von 30KW Strom und 1,1qm3 an Wasser, die andere 33KW Strom und 0,66qm3 Wasser. Unglaubliche Verschwendung, die beide Familien sich eigentlich nicht leisten konnten - sie hatten jeweils 2 halbwuechsige Kinder. Entweder ist das eine Art neue Volksdummheit oder die Bildung schlaegt sich irgendwo anders nieder..



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Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Wahrheiten


Eine kurze Bemerkung zu Austauschstoffen der Nahrungsmittel:

Wenn "naturidentische", "vegane" oder "vegetarische" Produkte nicht eindeutig und klar auf der Packung nicht nur vermerkt, sondern deutlich hervorgehoben - verkauft werden, halte ich das nicht nur fuer eine ganz bewusste Taeuschung, sondern fuer Betrug.

Ohne mich in juristische Spitzfindigkeiten zu verirren, duerfte klar sein:
Wer Kaese kauft, moechte ein Produkt aus Milch, Sahne und natuerlicher Verarbeitung, ohne kuenstliche Austauschstoffe jedwelcher Art und ohne Zusatzstoffe, die das Produkt schoenen.

Dass die Gesetzgebung hier -wieder einmal mehr- nicht zu greifen scheint, ist ein Produkt der Lobby in den politischen Schaltzentren:
Rote Karte !








Kartuschen - Thema: Elektronische Tickets

Frueher hat man Fahrkarten gesagt, die von richtigen Menschen verkauft worden sind, mitsamt Kontrolleuren in den Bahnen.
Dann wurden die Toiletten abgeschafft, die interessanten Automaten und die beheizten Wartehallen..
Die "Privatisierung" der Bahn hat den Rest gemacht, die Fahrgaeste stehen im Kalten, im Zug, bevor sie in dem selben Platz nehmen koennen. Seltsame Automaten erledigen die Fahrkartenausgabe, sonderbare Tarifordnungen oder "Zonen" sind eingerichtet, wo man sich erst einmal hinein lernen muss. (nicht jeder pendelt mit dem Zug)

Nun sollen "elektronische Tickets" kommen, die ueber das Handy gehen.
Na Prost Mahlzeit- das Ding kann man als aelter Mensch kaum ablesen oder der Accu ist gerade leer.
Das kann ja lustig werden, sollte man es geschafft haben, das Ding mit der "Fahrkarte" aufzuladen - ob es diese auch wieder ausspuckt, wenn diese kontrolliert werden soll?

Loescht sich das verbrauchte Ticket von selbst oder muss das per Hand gemacht werden?

Fragen ueber Fragen

Ich halte das fuer eine murksige Spielerei, die wohl nur junge Leute anspricht..

Was ist, wenn jemand kein Handy besitzt oder dieses nicht mit dem Automaten "kommunizieren" kann?

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Kartuschen - Thema: Obdachlose?

Psychische Probleme in Waenden eingesperrt zu sein oder mit mehreren Personen in einem Raum oder Wohnung zu sein, waeren die Ursachen fuer das Leben als Tippelbruder oder Penner, so nennte das im Radio ein Psychologe. Das Wort "Obdachlose" ist mutwillig herbei gefuehrt, denn dieses Wort impliziert eigentlich, dass eine hoehere Gewalt vorgelegen hat, dass man kein Obdach hat. Sie, die "Obdachlosen" wollen kein Obdach, obwohl das vom Staat kostenfrei - mitsamt der Ernaehrung - Kleidung, Bildung und Eingliederungsprogrammen und vielen anderen kleinen Hilfen, wie kostenloses Kino und Fahrten mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln - zur Verfuegung gestellt wird - man muss es nur anzunehmen bereit sein ! In Deutschland gibt es so hervorragende Sozialgesetze und Absicherungen, dass nicht mal Leute aus fremden Laendern und Pluenderer oder Antaenzer hungern und frieren muessen ! Das wollte ich an dieser Stelle einmal ganz klar und unmissverstaendlich nennen, damit keiner irgendwo in der Welt glaubt, wir haetten tatsaechlich "Obdachlose" ! Diese Tippelbrueder, die "lieber Platte machen, als sich einzufuegen" sind absichtlich und aus eigenem Antrieb so wie sie sind, sie lehnen schlicht die ganze Gesellschaft ab. (Wer nicht will, der hat schon!)



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Kartuschen - Thema: Bestell - Portale

Ach was schimpfen sie, die Einzelhaendler und grossen Laeden und deren Lobbyisten !
Der kleine Laden oder die Innenstadt stirbt, so toest es aus deren Sprechern,
ueberall Leerstaende, weil die Leute lieber im Internet bestellen !

Nun haben wir ihn, den boesen Buben, es ist das Internet und der PC..
(oder das, was davon noch uebrig ist- die Dinger sind heute viel kleiner geworden)
Ei ei ei, was fuer ein Gejammer und jeder glaubt den Quatsch und gelobt Besserung.

Gehe ich in die Stadt-
vorausgesetzt ich finde eine Parkplatz und bin gut drauf, weite Wege zu laufen ohne unterwegs eine Toilette zu finden - dafuer muesste man wohl fast immer irgendwo einkehren, was nicht immer spassig ist..
- um meinen Weihnachts- oder Geschenkeinkauf zu machen,
stosse ich auf Unfreundlichkeit, Inkompetenz oder lueckenhafte Angebote.
Man geht bekanntlich mit bestimmten Vorstellungen einkaufen und die muessen sich nicht unbedingt mit denen der Einkaeufer der Laeden decken.
So ist das Sortiment vorgepraegt und geht oft am Kunden vorbei.
Fachwissen, wie das noch in den 1970iger Jahren war, findet man heute nur noch in seltenen Faellen,
weil die 400-Euro-Kraefte vollkommen kompetenzfrei sind.

Nur noch ganz wenig Personal ist in den Geschaeften zu finden, fuer Fragen zu den Produkten ist eher keine Zeit, besonders zu den Zeiten vor Weihnachten etc.
Der Kunde wird als eher laestig empfunden.

Die Artikel sind auch auf Nachfrage nicht lieferbar oder man will sich die Muehe erst garnicht machen.
(Sie sind der Erste, der danach fragt - oder - sowas fuehren wir nicht)

Deshalb sitzen wir lieber am Sonntagmorgen am "Computer" und bestellen in aller Ruhe die Spieluhren fuer die 3 Enkelinnen, sorgfaeltig ausgesucht und anhand der techn. Besonderheiten und optischen Vorzuege verglichen !
Was vor gar nicht allzulanger Zeit die Versteigerungsplattformen waren, macht heute mehr und mehr der Direkthandel oder die A mazonplattform aus.
(Wo uebrigens teilw. auch diese jammernden kleinen Unternehmer vor Ort dabei sind, die zeitgleich das Internet verteufeln)

Mit der P rime-Mitgliedschaft laesst sich das Porto in einem schmalen Bereich halten, ein sehr gutes TV Angebot ist zusaetzlich angedient, das wir heute nicht mehr missen wollen, bei dem Quatsch des Propaganda-Fernsehens der oeffentlich rechtl. Praegung.

Ich finde, dass mit der neuen Art des Einkaufs im Internet vielen Menschen Arbeit und Brot gegeben wird - und viel sinnlose oder ergebnisfreie Fahrten in die Stadt vermieden werden.

Der "Verbraucher und die Verbraucherin", die frueher einmal der "hochgeschaetzte Kunde" war, (geschlechtslos) ist heute eher ein AGB akzeptierender Wurm geworden - was uebrigens auch beim Betreten eines Ladens gilt - aber das ist nochmal ein anderes Blatt.

Wie auch immer, durch diese Online-Weihnachtseinkaeufe sind vermutlich weltweit einige Leute beschaeftigt, letztlich auch die Zusteller, die sonst keinen Job mehr haetten (Briefe gibts ja kaum noch)
Und jetzt jammer mir keiner herum, dass diese "Mindestlohngruppen" zu wenig haetten - die anderen Verdiener haben zuviel, so wird ein ganz anderer Schuh daraus!

Stichwort Globaler Wettbewerb; echte Lohnstueckkostenberechnungen enthalten auch Vorstands- Aufsichtsrats- und Geschaeftsfuehrungsgehaelter transparent und gesondert aufgefuehrt - erst dann geben Statistiken ueberhaupt einen Sinn !

Wir hatten einen Luftentfeucher fuer 80 Euro (elektronisch) bestellt und erhalten, welcher aber so wenig funktional war, dass dieses Geraet umgehend wieder retour geschickt wurde. Ohne Probleme gab es in kurzer Zeit die Gutschrift auf das P rime-Konto. Diese Art der -sachlich gerechten- Reklamation haette ich gerne mal in einem der lieben kleinen Geschaefte erlebt.. (Ich denke, dass diese "Verkaeufer" dieses Geraet aus diesen Gruenden niemals zurueck genommen haetten)



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Kartuschen - Thema: Untergegangene Stadt entdeckt

Bei Wolfshagen hat ein Archaeologe eine Stadt gefunden, die 800 Jahre verschwunden war!
Moderne Bodenuntersuchungsmethoden machten es moeglich,
dass er nach 30 Jahren Suche fuendig wurde.

Verlassene Doerfer gibt es hunderte in Hessen,
aber sogenannte Stadtwuestungen, sind aeusserst selten.

Diese Stadt soll nur zwei Jahrzehnte bestanden haben, sie wurde wegen staendiger Ueberschwemmungen aufgegeben.

http://hessenschau.de/tv-sendung/video-27202.html

Wer sich mit Geschichte befasst, weiss auch andere Gruende,
dass ganze Ortschaften "wuest" fielen.
Pest, Colera und Napoleon, Schweden und Oesterreicher, die in den Kriegen wueteten und brandschatzten was das Zeug hielt:
Sie zogen ohne Verpflegung in die "Schlacht" und klauten wie die Raben - in "offiziellem Auftrag" mit Genehmigung der "Feldherren" bei den Bauern und kleinen Leuten, was diese als lebensnotwendige Ruecklage hatten.
Kinder verhungerten in der Folge, Frauen wurden von Soldaten und spaeter von marodierenden Soldatenbanden ohne Zugehoerigkeit vergewaltigt und umgebracht, "bis die Hunde und wilden Schweine die Kadaver der Bewohner frassen", wie es in den alten Berichten hies.

Soldaten bracbten wie die Ratten Krankheiten mit und verheerten riesige Gebiete Europas.

Bald waren nur noch wenige Bewohner in vielen Orten, so lag es nahe, zu den Verwandten zu ziehen - wieder war ein Ort "wuest" geworden..

Und wo niemand mehr ist, der loeschen kann wenn ein Brand gelegt oder sich entzuendet hat, brannte das ganze Dorf, die halbe Stadt einfach ab, wie in der Vergangenheit schon sehr oft geschehen: Die Daecher waren strohgedeckt!

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