Reihenweck 50


Meine Guete, schon wieder eine Seite voll und jeden Tag gruesst das Murmeltier,
kaum aus den Federn, da kommen auch schon die Meldungen - entweder aus dem Radio oder aus dem Internet,
diesen Dingen entkommt man nicht.
Die Boviste haben sich praechtig entwickelt - zwei haben wir dieses Jahr (2017) schon gegessen,
den 3. wollen wir ausreifen lassen, der soll ausgestreut werden, damit das Myzel stabiler wird.
Boviste im Garten
Eigentlich wollte ich Champignons zuechten, was frueher schon mal bei uns gemacht wurde-
aber das lohnt nicht, weil diese Pilze ueberall billig zu haben sind.
(in jugendlichem Zustand, wenn die Fruchkoerper ausgereift sind- dh. sich die Schirme entfaltet haben,
kommen geschwind Wuermer hinzu)
Bei den Bovisten ist das nicht zu beobachten - dieser echte Luxuspilz ist selten und nirgendwo zu kaufen.

***

30.000 Baeume beim Unwetter umgestuerzt und keiner bringt das mit dem Grossflughafen Frankfurt in Verbindung:
"30000-baeume-fielen-unwetter-zum-opfer,unwetter-region-wiesbaden-bilanz"
"Das gab es noch nie, dass unterstaendige Baeume abgeknickt wurden", so der Revierfoerster, den Traenen nahe.
Die Wetter - oder Klimaveraenderungen kommen nicht von ungefaehr, die sind hausgemacht:
Ueber 1000 Flugbewegungen am Tag hinterlassen eben solche Veraenderungen.
interaktiv.de/frankfurt/wirtschaft/airport/flughafen
Aha, 1343 Starts- und Landungen am Tag - im Jahr 2015..
Luftverkehr weltweit -
niemand sollte sich ueber Atemnot beklagen, das waere kontraproduktiv !

"..geringe Nutzlastkapazitaet und der hohe Kerosinverbrauch ..
..die 420 Tonnen Startgewicht einer Boeing 747 gut 180 Tonnen Kerosin.
.. waehrend der Start- und Aufstiegsphase verbrennt dieser Flugzeugtyp
in etwa 20 Minuten rund 5 Tonnen Kerosin.
Im konstanten Reiseflug betraegt der Verbrauch rund 10 Tonnen pro Stunde.
Dabei werden 30 Tonnen CO2 pro Flugstunde in die Atemluft geschleudert.
.. Flugzeuge erzeugen - insbesondere im Winter, Wasserdampf und Ozon,
das ebenfalls als Treibhausgas wirkt.
Wasserdampf gilt als Ursache fuer Zirren oder Eiswolken in hohen Luftschichten. "
Und jetzt sag' mir nochmal einer, dass die Fliegerei nicht die Unsache fuer diese dauerhaften
argen Winde und Stuerme und vermehrten Unwetter im Sommer sind, die mit den normalen
Fruehjahrs- und Herbststuermen nicht zu tun haben!

Effizient ist das Fliegen also nicht:
"..durchschnittlich 4,2 ltr pro 100 Personenkilometer, auf Fluegen unter 800 km
waren es durchschnittlich 7,5 ltr je 100 Personenkilometer. 308gr CO2 pro Person und Kilometer."
Die Crux dabei ist, dass beim Fliegen sehr viel mehr Kilometer zurueck gelegt werden,
als bei Autofahrten. (logisch, Amerika koennte man damit auch kaum erreichen, es sei denn per Schiff)
300.000 innerdeutsche Fluege halte ich -angesichts der Tatsache, dass es schnelle Zugverbindungen gibt,
fuer ein Sakrileg, das endlich hart geahndet werden muesste,
wenn man Umweltschutz ueberhaupt noch in den Mund nehmen will.

(Nachtrag 2018 - Innerlandesfluege sollen auf 1 Million steigen, weil durch die privatisierte
Bahn nichts so richtig funktionieren will - und auch noch viel zu teuer geworden ist!)

So haben wir auch die Schlagzeilen lesen muessen:
"starker-regen-laesst-boot-bei-fuldabrueck-sinken"
"wiesbaden-aufraeumarbeiten-nach-dem-unwetter"
"kinder-steckten-fest-wolf-von-baum-erschlagen"
"umgestuerzte-baeume-und-vollgelaufene-keller,regen-osthessen"
Aber auch in Oesterreich geht es rund:
"tirol-deutscher-stuerzt-in-bach-und-stirbt"
Inzwischen ist nicht nur Deutschland und Europa betroffen:
"wetter-in-europa-spielt-komplett-verrueckt"

***

Es ist Hausputz-Tag und das Essen muss schnell gehen - was tun?
Ich nehme eine Scheibe Brot, bestreiche diese mit Teewurst, lege eine Scheibe Kaese darauf
und schmelze das in der Mikrowelle- Achtung, das braucht nur kurze Zeit bei 500Watt!
Heute gibt es dieses Brot mit einem uebrig gebliebenen Grill-Fleischstueck,
mit etwas Kaese darauf - das ist vollkommen ausreichend.

***

Unsere Schallplattensammlung bekommt eine neue LP dazu,
die mit dem Titel "Mit freundlichen Gruessen"
einsortiert werden wird- nun duerfte das Thema Schallplatte ausgewusst sein.
diese Scheibe gehoert dazu, die englische Sprache darf ganz einfach nicht zu oft vorkommen.
(Frueher haette ich diesen Saenger niemals angehoert, geschweige denn eine Platte von ihm gekauft-
er wurde ganz offenbar verkannt was Qualitaet der Stimme und den Textinhalt anbelangt)
Wenn wir jeden Tag 2 Std. Musik von der Schallplatte hoeren wuerden,
waere ein halbes Jahr noetig um alle Platten durch zu hoeren.
Da man das nicht tut, wird wohl 1 Jahr dafuer noetig sein - dh. man wird diese Musik wohl nie ueber.
Gestern haben wir die Cliff Richard Platte als Mist aussortiert - zumindet fuer unseren Geschmack bloede Musik.
Wir werden nur das in den Regalen behalten, was uns wirklich als gut hoerbar vorkommt..

***

Die Verkehrsvergehen werden zu lasch geahndet, die Kulanzwerte bei Geschwindigkeitsuebertretungen
verleiden Profis und Pendler zu staendig ueberhoehten Geschwindigkeiten - die 20 oder 40 Euro in der Tasche,
verliert das Sicherheitsbewusstsein zunehmend an Bedeutung.
Die Fahrzeuge sind sicherer geworden, die Tempolimits erscheinen deshalb als ueberkommen, ueberholt.
Die Strassen sind aber noch die gleichen holprigen oder klitschigen Teerdecken, mit Schlagloechern
und zuweilen Bauerndreck oder Oelspuren darauf.
Die Sicherheit eines Fahrzeugs kommt aber nur durch die Reibung der Auflageflaeche der Reifendecke
und der Griffigkeit des Asphalts - nicht durch den lieben Gott und auch nicht durch die Technik zustande.
Als heimliche "Kavaliersdelikte" von milden Richtern mit ebensolchen Boliden in der Garage wie der
Angeklagte, entstehen zuweilen seltsame Urteile.
Wer mit einem raffinierten Rechtsverdreher dabei ist,
kommt billiger davon, kann seinen Fuehrerschein oft genug behalten.
Die Polizei hat alle Haende voll zu tun mit den "lieben Migrantinnen und Migranten",
die sich gruppenweise kloppen wie die Kesselflicker oder mit Osteuropaeern,
die sich hier ungeniert bereichern und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist.
Ich meine, es wird dringend Zeit ein wenig umzudenken und zu modernisieren -
eigens durch eine Verkehrspolizei,
die den regulaeren Schutzpolizisten die leidige Arbeit
am "fliessenden" und am "ruhenden" Verkehr abnehmen koennte.
Ausgestattet mit im neutralen Wagen eingebauten Tempo- und Abstandskontroller mit Datum und Uhrzeit-
wuerde der Deliquent fotografiert (nicht angehalten) und an Ort und Stelle mit einem nicht anfechtbaren
direkten Strafurteil per Software -ganz neutral- abgeurteilt.
Die Strafe wird dann per Strafbefehl zugestellt, Geldstrafe ueber das Kraftfahrzeugsteuer-Konto abgebucht.
Machbar waere das heute technisch allemal!
Das koennte die Gerichte von vielen Bagatellfaellen befreien,
bei denen kein Gutachter oder Zeugenanhoerung
noetig ist - kein Problem.
Es ist noch viel zu tun, neue Zeiten erfordern neue Antworten..
..nebenbei hoere ich, wie ein Fahrlehrer seinen Fahrschuelern raet,
ueber die mittige Fahrbahnmarkierung zu fahren, wenn kein Gegenverkehr ist-
das sei "sicherer" - aber wenn einer unvermutet entgegen kommt, wird es seltsam.
Es wird von Fahrlehrern auf Geschwindigkeit gedraengt- was der Sicherheit nicht dienlich ist-
besonders in dieser Phase, wo die Neulinge sich an die Dimensionen des Fahrzeugs gewoehnen muessen.
Ich persoenlich habe schon erlebt, wie ein Fahrlehrer an einer Kreuzung vor dem Tuev-Gebaeude,
wo die Pruefung sein sollte- auf dem Buergersteig inmitten der Kreuzung anhalten lies und
zu allem Ueberdruss die Tuer aufriss, ohne auf den Verkehr zu achten.
Als alle Fahrschueler an der Pforte mit dem Fahrlehrer zusammen standen, habe ich diesen
auf sein mehrfaches Fehlverhalten hingewiesen und angeregt, dass er seinen Fuehrerschein
am besten gleich dort abgeben moege..
(Die Antwort war ein rattiges Laecheln, halb verlegen- sonst nichts.)

Wenn man denkt "nun ist er endlich mit dem Meckern fertig",
kommt die naechste Irrsinns-Meldung am 29.8.2019:
"82jaehriger rast mit seinem zweistrahligen Privatjet ueber die Landbahn des Flughafens Egelsbach (Rhein Main) hinaus, Maschine arg beschaedigt"

Was mit dem unglaublichen Glueck ist, das alle Anwesenden oder dort Wohnhaften hatten,
dass Opa unten mit oben nicht verwechselt hat, mag dabei fast rhetorisch klingen..

***

Mann mann mann - wieder so ein Lispeler als Nachrichtensprecher im Radio, schnell ausschalten und
in aller Ruhe weiter meine Zeilen tippen.
Ich oder wir hier fragen uns immer wieder, warum solche seltsamen Typen favorisiert werden -
gehoert das und das waere schon wieder "verschwoerungstheoretisch"
zur allgemeinen Bevorzugung von Gleichgeschlechtlichen,
die sich allerorten eingeschlichen hat und sich gegenseitig nachzieht?
Wie auch immer, auf diese Weise ist man den Nachrichten nochmal entkommen, die holen uns bis zur
Schlafenszeit noch mehrmals ein -irgendwie bekommt man den Kram doch ins Ohr gedrueckt, ob man will oder nicht.

Nachtrag im Mai 2018 - wir haben uns konsequent von allen Sendern getrennt
und konsumieren diese Beeinflussungen nicht mehr.

***

"Fipronil verseuchte Eier verunsichern nach wie vor die Menschen.
Millionen Eier wurden aus den Supermarkt-Regalen genommen"
"gesundheit/eier-skandal-details-ungeklaert-wichtigsten-fragen-antworten"
Bei dieser Umfrage habe ich zu den 18% derjenigen Anklicker gehoert, die sich gut informiert fuehlten:
Im Staat war niemand, der das wissen konnte - sowas kommt zufaellig raus, weil die Spritzmittel und Arzneien
freilich immer etwas anders zusammengesetzt sind, ja sein muessen, um weiterhin wirksam zu bleiben.
Und was die Legehennen anbelangt, kommen die sehr wohl - im Gegensatz zur Meinung obiger Redaktion -
zum "menschlichen Verzehr" in den Handel -
es handelt sich um sehr viel wertvollere Produkte als ein Masthuehnchen,
das nur kurze Zeit leben durfte - hier ist noch richtig Kraft drin.
Ich tippe mal, dass alle Fluessigei-Produkte und alle Fertig-Essen aus der Kuehltruhe und Konserve
davon betroffen sind, auch die komplette Gastronomie, bis zur Speiseeis-Produktion.
Wer unter der Menge von 6-8 Eier (am Tag) bleibt, hat auch kein Problem damit.
Ich kenne das Problem jeglicher Impfung von Kuehen und Huehnern etc. nur so, dass diese eine gewisse Zeit
in Quarantaene kommen, deren Produkte nicht vermarktet werden duerfen, dann ist alles wieder gut.
Wie am obigen Link Wikipedias zu lesen ist, gilt dieses Problem schon der Zulassungen in den
unterschiedlichsten Laendern, die das Produkt immer anders beurteilen und zulassen.
Wie am obigen Link Wikipedias zu lesen ist, gilt dieses Problem fuer viele Lebensmittel..
..und hier sind wir beim eigentlichen Problem.
Man kann praktisch in fast allen Lebensmitteln darauf treffen.

***

Minijobs im Haushalt immer anmelden, sonst koennte es ein teurer Spass werden:
Die muessen angemeldet werden !
Die Serviceleistung der Minijobcentrale liest sich gut an, die melden bei den Sozialversicherungen an
und kuemmern sich um die Unterlagen.
Der Job-Anbieter muss die/den Interessenten nur noch wegen weiterer Minijobs befragen,
die freilich nicht sein sollten - aus steuerlichen Gruenden.
Dann unterschreiben beide den ausgehandelten Vertrag, der meist bei 10-15 Euro die Stunde liegt,
bis eben diese max. 450 Euro im Monat erfuellt sind.

***

Nach dem Diesel-Skandals folgt gleich der naechste Gag:
Die Laerm-Emissionen der Autos werden bei der Typ-Zulassung nur bis 50km/h getestet-
im Fahrbetrieb sind sie allesamt sehr viel lauter!
Das haette jeder laengst spueren und wissen muessen -oder?
Es rauscht auf den Strassen im Ort wie an einer Autobahnauffahrt.

***

Die heutigen Erzieher und Eltern wollen von Wilhelm Busch und seinen Werken fuer Kinder nichts mehr wissen,
weil sie mit zuviel Gewalt behaftet seien und fragwuerdigen Erziehungszielen folgten, so die Aussage.
Vermutlich sollten Nachrichten in jedweder Form von den Kindern ebenso ferngehalten werden,
weil hier staendig Gewalt vorkommt.
Nun aber! Das geht doch nicht, werden nun alle aufschreien - aber es kommt noch besser:
Die gewaltverherrlichenden Religionsschriften, ob Scharia
oder Bibel sind dagegen gut fuer die kindlich Entwicklung?
Wer das denkt, kennt diese Schriften nicht oder hat Scheuklappen angelegt !

***

Afrika songtexte/ingrid-peters/afrika-53c32b79 von In grid P eters
klingt so schoen aus dem Radio - gut gemacht und beeindruckend bereitet uns dieser Song aus den 1980iger Jahren
auf das vor, was uns bei der naechsten Fluechtlingsschwemme bevor steht.
Na Mahlzeit, das kann ja was werden - nach den Muselmanen mit ihrer Subkultur nun das auch noch:
Dann rennen irgendwann alle mit Klappmessern und Speeren hintereinander her,
die sich schon in deren alten Heimat
spinnefeind waren - "ethnische Gruppen bekaempfen einander", werden dann die Meldungen aus Deutschland lauten.
"Tausend heisse Feuer brennen in der Nacht, der Voodoo-Gott erwacht"

***

Mai 2019: Der naechste "Voodoo-Gott erwacht" und zwar in mahnender Form von ein paar Spitzenpolitikern,
die erklaeren, warum "anhand von Fakten" der Wohlstandswachstum vorbei sei.
Diese "Fakten" jedoch sind nur Kaffeesatzlesereien von pseudohaften Marktforschungsinstituten,
die immer verschleiern was sie eigentlich meinen:
Die hohe Zahl an neuen Sozialhilfeempfaengern frisst den Wohlstand des Landes weg,
es wird immer aerger auf Pump gelebt, bis der grosse Knall kommt..
(Nein, ich waehle keine "rechte" Partei, ich waehle garnicht:
Wer in Rente ist, sollte sich enthalten, wer Sozialhilfe bekommt oder Arbeitslosengeld,
sollte ebenso der Urne fernbleiben)

***

Der boese Wolf war fuer die Schafzuechter oder Schaefer oder Nutztierhalter schon immer ein willkommenes Ding,
verreckte kranke Tiere diesem Raeuber anzulasten, damit von der Versicherung Geld fliesst..
wer-erschoss-den-wolf-im-schwarzwald-
Wer das nicht glaubt, muss nur mal nachforschen, wie das mit den Wildschaeden auf den Aeckern geloest wird..

***

Im August scheinen weniger Besucher im Web unterwegs zu sein, als noch im schwaechelnden Juli -
gut, dass ich mit meiner Homepage kein Geld verdienen muss - sonst waere Schmalhans Kuechenmeister.
Vermutlich sind noch viele Leute im Urlaub oder muessen sich erst wieder in die Arbeitswelt hinein finden.
Werbung mache ich auch keine mit dem Webauftritt, es ist alles nur ein Steckenpferd, mehr nicht !
Kein Steckenpferd sind die Leerstaende in den Staedten, wo jeder 2. Laden "zu vermieten" im Fenster stehen hat.
Tote Innenstaedte, gaehnende Leere, sehr wenig Spaziergaenger - wenn sich was bewegt, dann nur mit dem Auto
bis zu den Einkaufszentren irgendwo auf der gruenen Wiese.
Wo keine Parkplaetze sind oder von welchen man ein paar Meter laufen muesste,
werden die Laeden nicht mehr besucht.
So ist das heute.
Die Gemeinden haben wohl keine schluessigen Konzepte - in Weilburg faengt man deshalb damit an,
der neue Buergermeister ist jemand aus der Wirtschaft, ein junger Mann mit Doktorgrad.
Man wird sehen, wie er die Sache anpackt: Man kann nicht einfach ueber leere Ladenlokale bestimmen,
weil die in privater Hand sind - oftmals sind viele Immobilien in der Hand weniger Familien,
die moeglichst hohe Mieten haben wollen.
Ich sehe in Weilburg Leerstaende, die schon Jahrzehnte wie tote Augen wirken.
Das lockt keine Touristen an, das lockt keine Besucher der wenigen -guten- Laeden an,
zumindest keine "Spontankaeufer" - bestenfalls wenige "Seeleute", also die Mehrheit der Touristen
oder Freizeitbummler mit knappen Kassen.
So eine tote Innenstadt ist ein sehr trauriges Bild- das sich der Besucher nur einmal antut.
Selbst wenn sich irgendwann mal etwas grundlegend aendern sollte, werden viele Jahre vergehen,
bis sich das herumgesprochen haben wird.
Was ist los mit den Besuchern, den Kunden?
Nun, sie wollen direkt bis vor den Laden fahren, am liebsten zwischen die Regale und billig kaufen -
so billig wie das billigste Billigangebot aus dem Internet.
(Dort sind keine Verkaeufer oder keine Heizung und Ladenmiete noetig,
deshalb kann im Web guenstiger verkauft werden)
Die fehlende Beratung in den alten Laeden durch "400-Euro-Jobber" und durch nassforsche "Verkaeufer",
(die den Beruf nie erlernt haben)
unverschaemte Besitzer, vernachlaessigte Garantieerfuellung sind Resultate falscher Wirtschaftspolitik
die in den Schulen vermittelt wird: "Am besten ohne jeglichen Service verkaufen".
Es ist also alles nur hausgemacht, selbst gebastelter Untergang?
Ich bin gelernter Einzelhandelskaufmann (noch vor der Computerzeit) und weiss genau wo es klemmt.
Fakt ist, dass man diesen Trend der sterbenden Innenstaedte nicht mehr umkehren wird-
es sei denn, der "Individualverkehr" wird eines Tages drastisch eingeschraenkt und die Leute
muessen wieder mit den Bussen und Bahnen fahren, wo sie an den Laeden vorbei kommen und die Waren
gleich mit nach Hause nehmen koennen..
..bis dahin steht kein Laden mehr, bis dahin sind die alten Schaufenster raus und mit Wohnungsfenstern
zugemacht - "umgewidmet" in Wohnraum, was ich fuer sinnvoll halte.
Es fehlt allerorten bezahlbarer Wohnraum - warum also nicht?
Ein kleines Kiosk an den Ecken und schon ist alles gut:
Wenn Leute dort wohnen, wo heute noch Leerstaende sind, geht man auch zu Fuss -
und kommt an einem Cafe vorbei, an einem kleinen Gemuesehaendler oder Metzger
oder Baecker, der dann wieder ordentlich Zulauf bekaeme..
..die Menschen sind bequem, das kaeme diesem Trend entgegen.
Was die alten und heute nutzlosen Bauernhoefe in den Dorfkernen anbelangt,
sollten diese renaturiert werden, in Gruenflaechen oder Schrebergaerten umgewandelt sein.
Den sich immer weiter durch Neubaugebiete ausdehnenden Orten koennten diese neuen Freiraeume
fuer als kuenftige Bauplaetze dienen, statt den alten baufaelligen Kram weiter stehen zu lassen:
Nur sehr sehr wenige alte Haeuser oder Gehoefte sind wirklich historisch und erhaltenswert !
Ich finde, dass der Flaechenverbrauch durch zusaetzliche Randbebauung wider die Natur ist:
Diese seltsamen Protz-Viertel dienen nur einer einzigen Generation mit Groessenwahn,
selbst deren Kinder hauen ab, so bald sie fluegge geworden sind..
..und so stehen diese riesigen 70iger Jahre Bungalows mit 10mtr breiten Fenstern und Marmortreppen
auf viel zu grossen Grundstuecken herum, bis sie vergammelt sind, weil das Geld fuer den Gaertner
und fuer eine Restauration fehlt.

Und die Krankenhaeuser und Pflegeheime suchen haenderingend Personal, im ganzen europ. Ausland,
weil die Manager viele Jahre zu bloed waren, selbst auszubilden..

***


Button

Zurueck zur Startseite -
Impressum

***



***



Kartuschen - Thema: Lebensmittel und Chemie

Die Industrialisierung von Lebensmitteln oder ihrer Rohstoffe
in immer weitere Teilprodukte
und Halbfertigerzeugnisse und "Diversifikantionen"
geht immer weiter in schnellem Tempo.
Was frueher in wenigen Haenden war, - wie die Kette: Bauer-Mueller-Baecker ist heute
ein vollkommen undurchschaubarer "Wertschoepfungsprozess" geworden.
Lebensmittelzusatzstoffe sind heute ein weites Feld und Tummelplatz von
Eurokraten und Anwaelten und Gesetzgebern und internationalen "Vertraegen",
wie TTIP und Ceta aehnlichen schraegen Dingen etc. - geworden,
die im europ. Parlament mit "Lobbyisten" - Hilfe durchgepeitscht werden soll.

Die Interessen von ganzen Branchen-Verbuenden
der erzeugenden und verarbeitenden Industrie sollen
mit denen der Chemiegrosskonzerne gleich geschaltet werden -
letztlich gegen die Interessen der "Verbraucherinnen und Verbraucher":
Es geht um Gewinne um nichts sonst !
Kein Mittel ist zu schade, kein Druck vergessen, keine Schmiergelder an Doppelverdiener in den entsprechenden Entscheidungsstellen zu teuer:
Man moechte sich am liebsten die ganzen chemischen Prozesse der Natur patentieren lassen und an allem verdienen, was waechst und gedeiht.

Die Instrumente dieses Zieles sind Vertuschung, Bestechung, Massenmedien, nach der Art der Mafia auch wohl Erpressung, wie man bei den Verhandlungen ueber Ceta und TTIP eindrucksvoll sehen kann.

Zuerst war der "Hybrid-Samen", den der Kunde nicht mehr selbst vermehren kann und immer wieder neu kaufen muss..
Dann kam die "Patentsaat", die nur mit entsprechenden Duenge- Unkraut- Pilzschutzmittel funktioniert - wie praktisch!
Alles aus einer Hand laesst freilich die Preise explodieren und nebenbei kann man auch gleich den Bauern verklagen, der sein Feld daneben betreibt: Bienen und der Wind kennen keine "Vertraege" beim Bestaeuben, ausser dem Vertrag mit der Mutter Natur..

Ich bin kein Chemiker und will deshalb auch nicht versuchen die unterschiedlichen Stoffe zu nennen, Fakt ist aber, dass wohl kaum noch ein Wein (wobei die hier angegebenen deutschen Qualitaetstufen laengst ueberholt und nicht mehr existent sind) "echt" ist, sondern eher ein Fake oder Kunstprodukt geworden ist. Ins Detail zu gehen koennte ich zwar, das mag und hier erspart bleiben: Nur soviel, dass Nepper-Schlepper und Bauernfaenger mit "Barique-Fass" werben, was soll das sein, ein "Fass-Fass"?!
gesetze-im-internet.de/weinv_1995/index.html
gesetze-im-internet.de/bundesrecht/weinv_1995/gesamt.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Weinrecht
Ein Tummelplatz fuer Juristen - der Wein auch?
Wer es besser machen will, findet viele Ungereimtheiten und Fallen vor, in welcher Sparte der Lebensmittelerzeugung auch immer.
Wir sind oft unterwegs und sprechen auch mit Direktvermarktern und Haendlern..
..und moechte nicht mit unappetitlichen Einzelheiten der heutigen Lebensmittelproduktion nerven, mit Maeusen in Fabriken, deren und der von Katzen im Getreide, von Gips in den Plaetzchen, von "Haaren" als "Triebmittel" im Brot und Broetchen, von Qualzuchten beim Vieh und deren Haltungsbedingungen, von "Trockenstabilat" und "Fuellstoffen", Farbstoffen, Geschmacksverstaerkern und Geruchs- oder besser Lockstoffen. Nur so viel sei mir erlaubt- in einem "Biodiversifikatorenforum" meinte einer: "Etwas gemogelt wird ja immer" Ich moechte anfuegen: Die Kunst des Metzgers ist es "Wasser schnittfest zu bekommen" und die Kunst der Weinherstellung ist wohl dem recht aehnlich - was der heutige "Baecker" so treibt, mag ich nicht einmal andenken.

Man kann freilich nicht alles selber machen, nur um saubere Lebensmittel zu haben - es bleibt uns ja noch das Bier, das weiterhin nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird und etwas selbstangebautes Gemuese, Eier vom Bio-Hof usw.? Ganz so schwarz braucht man nicht zu schauen, wo doch mein Schwiegervater recht hatte: "Die Luft ist verpestet, das Wasser verdreckt, der Boden mit Schwermetallen dicht - trotzdem werden die Leute so alt, dass man sie mit dem Schlappen tot hauen muss, sonst sterben sie nie.." (Es sterben viele Arten aus, aber Unkraeuter, Menschen, Muecken und Ratten haben sich immer anpassen koennen)



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







***



***



Kartuschen - Thema: Allein und trotzdem gluecklich

"gluecklich-sein-trotz-singleleben,hoererstunde-singleleben"

Die Gesellschaft bringt immer mehr Egoismen,
man will alles und womoeglich noch mehr davon,
wer kann mir jetzt mal was Gutes tun?

Die Sucht nach "Selbstverwirklichung" und Abenteuer und Genussdenken
hat inzwischen wirre Blueten getrieben, dass man denken koennte, unsere Gesellschaft erledigt sich wie von selbst - nicht zuletzt durch sexuelle Freiheiten und gleichgeschlechtliche Erlebniswelten, die eine Ehe als Relikt vergangener Zeiten erscheinen lassen:

Mutti mit schweissnassem Kopftuch am Zuber oder "hinter dem Herd" (wie immer das gegangen haben mag) - die "Plagen" spielen in der Kueche, spaetenstens jedes 2. Jahr kam ein neues Kind dazu, dem der Pfarrer seinen Segen gab.

Dann kam die Zeit der Emanzipation, Frauen arbeiteten zuerst mit, damit die Familie sich das Eigenheim oder auch nur das bessere Leben leisten konnte.

Spaeter haben sich die Frauen "selbstverwirklicht" und so gehen sie denn mit "Begeisterung" arbeiten, bis sie merkten: Es geht auch ohne Mann.

Wer schon mal allein gelebt hat, kann diese Ueberschrift wohl nicht verstehen, denn alleine zu sein ist schlimm und macht depressiv- Genuss daran empfindet wohl nur ein Mensch, der schon fix und fertig ist.

***

Glaubt mir, mit Singles sterben wir langsam aber sicher aus - und mit den Leuten, die danach zuziehen, wollt ihr nicht leben - Lektuere dann gehts zurueck ins Mittelalter von Familien-Clans und Religionen mit ihrem Fanatismus.







***



Was gibt es hier zu sehen?

Altenhof VIII

Benni las einen Artikel aus der Zeitung vor, die er im Reinigungslastwagen fand:

"Selbsterkenntnisse Von Zeit zu Zeit sollte man sich die Muehe machen, eine Art der Hinterfragung aller Dinge des Lebens zu halten,- ganz sicher keine neue Erkenntnis, aber allemal ein Grund solche Dinge anzusprechen: Sicherlich weiss jeder, dass wir Menschen eine Haltbarkeitsgrenze haben - egal wie lange diese heute "nach hinten" verschoben werden kann, bleiben immer die gleiche alte Frage offen: Was bin ich? Das kann jeder nur fuer sich selbst und ganz alleine beantworten. Fuer mich ist die Erkenntnis des Lebens die, dass man nicht ewig lebt und dass man nichts mitnehmen kann. An und fuer sich ebenfalls ein einfacher und uralter Hut. Das ist auch nicht das Problem, was immer mehr Leute draengt, als vielmehr die Fragen. Werde ich noch anerkannt? Was soll oder kann ich vererben? Muss ich etwas tun um noch mehr hinterlassen zu koennen? Ist eine "gesellschaftliche Einbringung" sinnvoll oder nimmt das anderen Menschen die Existenz? Ist es sinnvoll eine "anerkannte" Beschaeftigung zu machen oder "soziales Engagement", wenn der Ruhestand angebrochen ist? Diese Hilfen sind meistens nicht gewuenscht, man erntet eher Undank und behaelt Frust: Eigentlich sind "haptische" Hilfen oder der "gute Rat" total unerwuenscht - nur die Kohle zaehlt bei den Empfaengern dieser freiwilligen Dienste. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist es besser zu warten, bis man gebeten wird zu helfen - jede Art der spontanen oder selbstlosen Einbringung wird als Einmischung gesehen. Ich finde, dass wir viel zu sehr auf den "Prestigewert" der Dinge aus sind und dabei eher nach aussen schauen, statt auf unser eigenes Wohlbefinden. Eigentlich braucht so ein Mensch nicht viel - er will essen und trinken und im Warmen sitzen - ein wenig Unterhaltung. Alles darueber hinaus ist Luxus, der teuer ist und viel zu flott veraltert und wertlos wird - ein Wirtschaftsprinzip, wo wir wie der Hamster im Rad laufen. Eine neue Ausrichtung ist alle paar Jahre noetig und -fuer mich oder uns betrachtet- ein neues Motto noetig, damit man nicht auf jeden Kram reagiert und bald ueberreagiert, der von aussen heran getragen wird. Ich hinterfrage alle Dinge, ordne neu, werfe an materiellem und geistigem Ballast alles ab, was nervt oder die Zeit stiehlt, ohne einen Gewinn an Zufriedenheit zu garantieren. Man wundert sich, wie wenig tatsaechlich froh und zufrieden macht: Das Spazieren oder Wandern in der freien Natur - moeglichst um alle Bebauungen herum - und ohne in die Gastronomie einzukehren - weg von Konventionen und weg vom "must have", einfach nur ein paar Stunden im Einklang mit der Natur. Man muss nichts hinterlassen, was ueber die Beerdigungskosten hinaus geht! "Gesellschaftliche Anerkenntnis" ist im Ruhestand vollkommen schnurz - man muss sich nur davon frei machen, dann ist das Leben ploetzlich unbeschwert. Man muss keinen neuen Wagen oder einen "angesagten" Urlaub oder neue Moebel haben, wenn diese noch gut sind. Echter Schmuck wird geklaut, guter Modeschmuck ist genau so schmueckend - etc.. "Ein Mensch ist nicht gluecklich, wenn andere ihn dafuer halten, sondern wenn er sich selbst gluecklich schaetzt!" Beweis meiner These ist da zu sehen, wo die Leute genervt in den Urlaub fahren, genervt wieder daheim ankommen: Man braucht nur einmal auf die Gesichter der FahrerInnen in neuen, suendhaft teuren Wagen zu achten, wie wenig dieser Driver tatsaechlich Spass daran haben oder auch nur zufrieden schauen ! (Kaum einer) ..und so kommt die Frage auf: Brauche ich das noch oder kann das weg? "

Dieser Kolumnist hat doch recht, meine kauend Anna, die gerade ihr Brötchen auf den Teller legte.. Daran sollten wir immer festhalten und uns an uns selbst, dann kann nichts schief gehen, meinte Benni, der gerade einen dicken Holzscheit nachlegte und dann Kaffee aufbrühte. Der Handfilter tat noch gute Dienste, nur die Filter waren neu, aus Papier. Die Kaffeebohnen hat er mit der alten handbetriebenen Kaffeemühle gemahlen. Es duftete herrlich und es gab Frühstückseier.

Im nächsten Jahr können wir uns während der ganzen Saison aus dem Garten ernähren, mit Stangenbohnen als Zugabe - die trockenen Bohnen daraus werden so manche prächtige Suppe im Winter geben, diese Feuerbohnen sind wunderbar. Die Beiden waren sich einig: Bestimmte Dinge kaufen wir, was angenehm oder besser oder günstiger ist als diese zu kaufen, machen wir selbst - auf keinen Fall eine krampfhafte Selbstversorgung.
Wir sind keine Alternativen, sondern leben nur anders, eben nach alter Art, bescheiden wie die alten Bergbauern.

Weiter geht es mit Altenhof IX

***

*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





***