Reihenweck 43



Die Reh-Unfaelle haeufen sich, gerade in unserem Bundesland, Hessen - sind ueber 40% der Flaeche Wald.
Die Anfuetterung durch Jagdpaechter ist eine Sache, deren offensichtliche Unfaehigkeit
das Schwarzwild aufzuspueren und wirksam zu dezimieren ist eine andere Sache.
Ob es fehlende Flexibilitaet der Jaeger ist oder deren hohes Alter, die Bequemlichkeit
jeden Meter mit dem Auto zu fahren, - bis zum Hochsitz ?
Ueberall stehen diese "zierenden" Dinger herum, "jagdliche Einrichtungen" genannt.
Diese Ballerbuden ist ohne Baugenehmigung gebaut, weil ein spezielles Jagdrecht aus der Feudalzeit
den Jagdpaechtern zu viele Rechte zugesteht.
Diese Paechter sind meist wohlhabende Industrielle, die sich ein exklusives Hobby goennen.
Diese Reh-Unfaelle aber, sind nicht nur durch die zu hohe Tierpopulation in den Waeldern entstanden,
sondern viel mehr aus Dummheit der Autofahrer:
Es kapiert niemand, dass die Tiere geblendet werden, es versteht niemand,
dass Tiere nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit der Fahrzeuge dieses verstehen koennen;
die Tiere koennen nur bis ca 70km/h abschaetzen - darueber hinaus entstehen arge Unfaelle.
Das ist meine Erfahrung als ehem. Fernpendler, meine Strecke fuehrte geradewegs durch den
fast ganz bewaldeten Taunus.
Wenn ich 70km/h fuhr, konnte z.B. ein Illtis bis zur Strassenmitte und wieder zurueck flitzen-
eine leichte Bremsung lies eine Rotte Wildschweine passieren oder einen grossen Rothirsch
auf der anderen Fahrbahnseite den Hang erklimmen..
..ich habe frueher auch mal ein Reh erwischt, als ich ca 90km/h fuhr -
bei dieser Geschwindigkeit ist es fuer die Reaktion in den kurvigen Waeldern zu spaet,
zu spaet erkannte ich das gut getarnte Tier, das aus dem Unterholz auf die Strasse rannte.
So faengt die Lauferei an - bei der Polizei anrufen, die dann den Jagdpaechter verstaendigt,
welcher dem Tier nachstellen muss, bis er es mit einem Schuss erloest.
Die Fahrzeugversicherung, die Autowerkstatt - Termine fuer die Autolackiererei etc.
Da gibt es heute die "erweiterte Tierfellklausel", dh. erst damit wird ein Schaden
durch einen Bussard oder Habicht gedeckt, die ebenfalls im Tiefflug im Wald unterwegs sind.
Auf jeden Fall sollte man etwas Fell vom Auto sichern
und zuvor den Schaden -mit Fell,- bzw. Haarresten-
fotografieren, damit es spaeter keine Missverstaendnisse gibt.
Wer sich diesen Zirkus ersparen will, faehrt besser max. 70km/h durch den Wald -
immer hoechst aufmerksam beide Fahrbahnraender im Auge !
Das Verstaendnisproblem heutiger Autofahrer liegt darin,
dass sie immer mehr der Natur entfremdet sind, mehr aber noch darin,
dass die Autos immer schneller werden und man innen drin die Geschwindigkeit
kaum mehr wahrnimmt - deshalb wird zu schnell gefahren, viel zu schnell fuer das eigene Hirn,
wenn ploetzliche -naturbedingte- Situationen "aus dem Nichts" auftauchen.
Dabei muss nicht mal die Daemmerung oder Nebel die Sicht behindern..
..die Zeit um zu reagieren ist das Problem, nicht mal der Bremsweg!
Gut 3/4 aller Fahrzeuge sind finanziert und eigentlich viel zu teuer -
so entstehen Panik-Reaktionen des Ausweichens - oft mit fatalen Wirkungen!
(Fahrbahnraender sind oft aufgeweicht oder wellig, so wird das Steuer verrissen,-
Strassengraeben im Wald sind oft recht tief -
zudem haben Baeume keine Knautschzonen!)

***

Riesige Schaeden durch Cyber-Angriff auf Firmen..
.. das ist nur moeglich, weil die Endgeraete am Web haengen,
statt entkoppelt zu laufen.
Interne Ablaeufe sollten intern bleiben und nicht am Netz haengen!
Es gibt immer Moeglichkeiten die gesetzten Schranken zum umgehen,
das muesste eigentlich inzwischen jedem Entscheidungstraeger klar sein.

***

Bis zu 100.000 Dollar fuer einen geklonten Hund.
"hier-koennen-sie-ihren-verstorbenen-hund-jetzt-klonen-lassen"
Die Forschung wird immer perverser, das muss man sagen !
Gerade hier ist die Grenze ueberschritten, die Moral und Anstand gebieten.
(Zumal die Tiere ganz sicher nur kurz leben werden)

***

Der langsame Tod des PC (Personal Computer)
absatztief-smartphone-statt-desktop-computer-oder-notebook
Ich denke nicht, dass Tablets oder Smartphones den PC abloesen koennen:
Die Crux haengt schon an den fehlenden Tastaturen und wenn diese mit Bluetooth angehaengt werden,
ist der Kram viel zu klein um effizient darauf arbeiten zu koennen.
(Irgendwer muss eben die vielen Code-Zeilen schreiben, damit das Angebot im Web ueberhaupt sichtbar wird)
Meine Ueberlegungen gehen dahin, dass evtl. ein noch groesserer Monitor als der jetzige 19"
auf den Computertisch kommt - da der Platz fehlt, wird das kuenftig wohl ein "All-in-One"
werden, also ein Monitor, in welchem der PC bereits eingebaut ist.
Alternativ waere ein Mini-PC (lautlos) denkbar, der mit SSD Platte laeuft.
Auf alle Faelle werde ich eine Maus und Tastatur brauchen - so oder so.
Da die Augen nicht besser werden, wuerde ein 22" Monitor bestimmt nicht schaden.
Aus oekologischen Gruenden nutze ich den alten PC freilich so lange wie moeglich,
was auf das komplette Equipment zukommt.
Der Drucker und die Boxen sind selbstverstaendlich auch noch untergebracht,
was den Platz ziemlich begrenzt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Mit einem Tablet oder gar mit einem Smartphone waere diese Homepage niemals zu machen -
und darauf wollte ich nicht verzichten.
Noch haelt er, der alte Dell Dimension 5150 !

18 Monate spaeter lese ich diese Zeilen zur Korrektur, das Geraet laeuft noch immer einwandfrei.
(Wieder ist eine Kombi Maus/Tastatur durchgewetzt, wie alle halbe Jahre)

Juni 2019 - ich habe mir einen I ntel Nuc zugelegt, nun ist das Festplattengeraeusch weg,
dafuer pfeifft der Lüfter, der eigentlich in einem Mini-PC der Silent-Klasse nicht drin sein sollte.
Also habe ich das nervige Ding mit all seiner Modernitaet hinter einem Lautsprecher versteckt.
Das neueste Betriebssytem ist auch drauf, aber - dieses musste ich restritiv umstellen,
sonst waere es zu langsam gewesen:
Ich tippe mal auf 95% Schnueffelkram und 5% Leistung - dabei sehe ich mir noch nicht einmal
irgendwelche Filme auf dem PC an und schreibe fast nur Homepage-Seiten.
Wegschritt statt Fortschritt, wie bei der Autoindustrie mit ihren Schwimmpanzern..
Nach einigen Stunden habe ich das OS so weit zivilisiert, dass nicht jede Lebensversicherung
und Kaffeeroesterei mitlesen kann.

Nicht lange nach diesen Zeilen habe ich das Ding entnervt retour geschickt: Mit Win10 kann ich nicht arbeiten.
Das ist aehlich "brauchbar" wie Linux-Systeme.

***

An dieser Stelle darf ich nochmal -meine- oder die Idee des "Minimalismus" kundtun:
Mit moeglichst wenig moeglichst viel erreichen,
statt mit hohem Einsatz auch nicht viel mehr zustande zu bringen;
der "Break Even - Point" sozusagen.
Minimalismus zeigt sich auch beim Wasser, man kann viel Geld ausgeben, aber auch aus der Pet-Flasche
mit 1,5ltr Inhalt fuer sehr wenig Geld.
Die Tests ergaben klar, dass dieses billige MINERAL-Wasser genau so gut ist, wie das aus der teuren
Glasflasche, das auch noch schwer zu schleppen ist.
Die Reinigung der Glasflaschen beim Abfueller ist auch ein nicht zu verachtender "energetischer" Faktor.
(Ruecktransport faellt auch noch an)
Dieses "minimalistische" Denken geht in vielen Lebensbereichen ein -
das geht von der Mehrfachnutzung bis zum Hinterfragen von Neuanschaffungen.
Mir ist klar, dass der Trend eindeutig zum Wegwerfartikel geht- was aber kein Nachteil sein muss,
wenn die Materialien vernuenftig entsorgt, recycelt werden und so zu neuem Rohstoff werden.
Wir werden sehen was die Zukunft bringt, ob dann "Repraesentation" noch moeglich ist
oder ob alle Produkte haupts. dem Nutzen dienen, wenn die Resourcen knapp geworden sein werden..
..wie auch immer, eine gewisse Bescheidenheit laesst uns leichter an aermere Umstaende anpassen.
Die Zukunft bis 2020 sehe ich so, dass neue Beschaeftigungsmodelle passieren, dh. man ist heute
schon daran, das sogenannte "Familienzeitmodell" (Arbeitszeitkonten) anzudenken.
Unser Land wird bis dahin 100 Millionen Einwohner haben, Arbeit wird geteilt werden muessen,
weil nur eine sehr begrenzte Anzahl an neuen Arbeitsplaetzen entstehen wird.
Die Zahl der "Harz-Bezieher" wird sich zwangslaeufig verdoppeln - was unbezahlbar sein wird:
Ergo werden entweder sehr viel hoehere Steuern oder weniger Alimenten bezahlt werden:
20 Millionen Afrikaner sitzen auf gepackten Koffern - dabei sind die Inder, Pakistani etc.
nicht mal mitgerechnet..
..die werden mit Sicherheit zu uns nach Europa, nach Deutschland kommen - so lange,
bis "es sich nicht mehr lohnt".
(Den "Familiennachzug" oder "Familienzusammenfuehrung" nicht mitgerechnet-
der kommt dazu: Also 20 Millionen x 4 fuer Europa)
Was den Individualverkehr anbelangt, wird sich die "Spreu vom Weizen" trennen,
die Besserverdiener fahren mit immer groesseren Wagen, die Hungerleider mit der Bahn oder dem Fahrrad.
(Schluss mit Taxifahrten und eigenen Wohnungen, sowie voller Krankenvorsorge fuer Sozialhilfeempfaenger)
Zu duester prognostiziert?
Warten wir's ab.
(Vielleicht entstehen neue Arbeitsstellen durch den Einsatz von "Bodyguards" in Staedten,
ohne die man jetzt schon nicht mehr sicher ist.)

***

Es wird wohl 1968 gewesen sein, als mein Vater wenig Zeit hatte um sich ein neues Auto auszusuchen.
So kam der Verkaeufer aus Burgsolms vor Wetzlar - mit dem neuen Wagen zu uns vor das Haus gefahren
und hupte.. die Probefahrt wurde gemacht und der feuerrote Opel Rekord war gekauft.
Das glaubt mir heute keiner mehr, wenn diese Story erzaehlt wird- damals war Kundendienst
der Dienst am Kunden, heute ist der Kunde nur laestig, besonders wenn Sonderwuensche geaeussert werden-
schlimmer noch, man kann froh sein, wenn sich ueberhaupt ein Verkaeufer im Verkaufsraum blicken laesst!

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Manchmal waere es angebrachter, wenn "Ethik-Experten" einfach mal die Fresse halten wuerden.
Entschuldige lieber Leser oder Leserin-
manchmal kommt es ueber mich, wenn diese Sechsmalsiebengescheiten Dummkoepfe etwas plappern.

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Wie waere es mal wieder mit einem schnellen, sehr einfachen Essen?
Ich rechne 200gr Parboiled Reis, ca 250gr Champignons, einem viertel Stueck Butter,
etwas schwarzen Pfeffer.
In etwas Wasser ca 5 Min ankochnen.
In kaltem Wasser ruehre ich eine Tuete billige Champignon-Cremesuppe ein, die dann zur Bindung dient:
Also wenig Wasser nehmen, etwa eine Kaffeetasse, denn wir wollen ja keine Suppe machen
und die Champignons ziehen auch noch etwas Wasser- nachgeben kann man immer noch was,
bis die gewuenschte Konsistenz erreicht ist.
80-125gr gewuerfelter Schinken (gibt es fertig zu kaufen) kommt 1-2 Minuten vor dem Servieren hinein.
(So wird meistens kein Salzen verforderlich sein)
Ein wenig huebsch angerichtet, mit kurz gehackter krauser Petersilie garniert,
kam dieses Essen sehr gut an.



***

Unser Hessen ist ein sehr alter Besiedlungsraum.
"archaeologen-finden-spuren-aus-byzanz-in-mittelhessen,ausgrabungen-in-lich"
Hier geht es um eine bei Ausgrabungsarbeiten gefundene Gewand-Spange aus Byzanz -
schon damals war Handel und Wandel, sind sind aber auch Kreuzritter ausgezogen.

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Hessenforst hat im vergangenen Jahr 1,5 Millionen neue Baeume gepflanzt - ein Rekord,
der nicht zuletzt durch die ungewoehnlich starke Samenbildung zusammen hing.

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Ein "gentechnikfreier" Erzeuger wirbt recht aggressiv fuer seine Produkte, Fleisch und Wurst
in Direktvermarktung auf dem "H eidehof" in unserer Gegend.
"Wintergerste dann Erbsen, Tritikale, Raps und Weizen wirken sich positiv auf den Geschmack aus.."
Triticale sind kein natuerliches Produkt.

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Eigenblut-Therapie.
In Bad Nauheim habe ich meine Kur gemacht - leider kam eine schlimme Erkaeltung dazu,
die dann der Kurarzt locker in den Griff bekam:
Mit einer "Eigenblut-Therapie".
Er nahm etwas Blut ab und spritzte dieses gleich intramuskulaer in die Po-Backe,-
erklaert wurde das etwa so:
Dieses Blut hat Krankheitskeime, wenn das in den Muskel kommt, werden diese Keime als "Feind"
erkannt und Antikoerper gebildet, die dann auch den Blutkreislauf erreichen.
Uebrigens war schon am naechsten Tag diese arge Erkaeltung .. weg!

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Rueckenschmerzen einfach "wegrollern" - eine stimmige Idee, wie mir scheint:
"faszien-rollen-gegen-rueckenschmerzen-,verspannung"
Es gibt zum Glueck genug findige Koepfe!

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"Das Elektroauto gilt als Auto der Zukunft:
Emissionsfrei - geraeuschlos - antriebsstark.
Der Wandel zum E-Motor bedroht nach Ansicht von Experten bis zu 200.000 Arbeitsplaetze in Deutschland"
Hier ist schon die Ueberschrift falsch:
Die Zukunft ist die, welche das Publikum annimmt UND
"Emissionsfrei" stimmt in keinster Weise, man kann nicht das Gemauschel um die CO2 und Partikelwerte
der Autohersteller zum Anlass fuer diese Luege nehmen:
Abgase entstehen sehr wohl beim E-Fahrzeug, weil die eingesetzte Energie bei der Stromerzeugung
UND die Verluste bei der Stromueberleitung bis zum Endverbraucher, sowie die Verluste bei
der Zwischenlagerung in der Autobatterie keinesfalls eine zu vernachlaessigbare Groesse ansehen!
Im Gegenteil! Die Effizienz von eingesetzter zu effektiv nutzbarer Energie am Rad ist deutlich
groesser als beim Verbrennungsmotor.
Wenn und falls der Verlust an Arbeitsplaetzen kommen sollte, weil politische Vorgaben
den rigorosen Umstieg auf Elektroantriebe erzwingen, dann ist das hausgemacht.
(Da haben die Grosskopferten auf der Klimakonferenz wieder mal mehr vesprochen als sie halten koennen,
das fuehrt eben zu solchen dirigistischen Massnahmen - die DDR laesst gruessen:
Kommando E-Mobilitaet, egal wie!
Ich sehe das so, dass die Autokonstruktionen grundsaetzlich neu erarbeitet werden muessen,
denn fuer eine entsprechend sinnvolle Einsetzbarkeit beim E-Motor sind heutige Autos viel zu schwer,
viel zu gross und viel zu schnell - die Zukunft wird sorgloser gleiten, statt individuell rasen!
Fuer den Kunden koennte ein E-Konzept mehr Komfort sein, wenn Inspektionsaufenthalte
drastisch kuerzer wuerden:
Dazu gehoeren Tausch-Komponenten-Techniken bei Accu und beim Antrieb:
In jedem Rad ein kleiner Motor, beim Radwechsel wird der E-Motor dieses Rades gleich mit getauscht..
..der auch die Bremse ersetzt!
Oder man loest den Antrieb durch kurze Steckachsen und laesst das Rad frei von ungefederten Massen.
Das Aufladen kann unmoeglich vor Ort beim Kunden sein, das wuerde jedes Ortsnetz
ueberlasten - eher auf Parkplaetzen der Supermaerkte oder oeffentlichen Parkplaetzen der Staedte,
die dann die Rolle der Tankanlagen uebernehmen - denen freilich auch eine Schnell-Ladungsmoeglichkeit
bleiben kann.
Das Auto ist vor 130 Jahren erfunden - das heisst nicht, dass der Verbrennungsmotor bleiben kann.
Die Wasserstofftechnik ist parallel im Kommen, die Herstellung aus Wasser und Strom ist allerdings
auch nicht sonderlich effektiv, dafuer aber vor Ort sauber.
Zwischen dem Wasserstoffmotor, der nur ein modifizierter Ottomotor ist und der Brennstoffzellentechnik
deren Haltbarkeit
und Nutzbarkeit und Effizient (35-40%) nicht so lange ist- was auch auf die Akku-Technik zutrifft,
die ein direkter Elektroantrieb mit sich bringt, ist ein fundamentaler Unterschied.
Galvalische Zellen haben den Nachteil, dass sie sich aufloesen und teuer zu entsorgen sind,
in der Herstellung nicht unproblematisch (gesundheitlich) sind.
Schon die Herstellung von Wasserstoff zur Nutzung in Fahr- oder Flugzeugen ist problematisch:
Problematisch ist dabei neben der notwendigen Energiemenge auch die Bereitstellung des benoetigten Wassers:
"Um alle Flugzeuge, die auf dem Frankfurter Flughafen tanken, mit Wasserstoff
aus der Elektrolyse von Wasser zu versorgen, waere die Energie von 25 Grosskraftwerken noetig.
Gleichzeitig wuerde sich so der Wasserverbrauch von Frankfurt verdoppeln"
Das kann also auch nicht die Loesung sein.
Sehr wohl aber die Ueberlegung konventioneller kleiner sparsamer Motoren in Verbindung mit
Automatikgetrieben (sequentiell), sehr viel leichteren Karossen mit gedrosselten Beschleunigungs-
und Endgeschwindigkeiten !
Beschleunigungswerte erfordern ueberstarke Motoren und erzeugen uebergrosse Verluste
an eingesetzter Energie bei hohem Materialverscheiss, - je hoeher die gefahrenden Geschwindigkeiten,
um so hoeher ist der Luftwiderstand, also nochmal mehr Energieverschwendung !
Auf diese Weise bedacht waere das 3 Liter Auto leicht machbar, was in der Effizienz jede andere Ueberlegung
schlaegt, wenn reiner Alkohol getankt wuerde:
Hergestellt aus Faekalien und Bio-Abfaellen.
Den Flugbetrieb wird man radikal kuerzen muessen, sonst gehen wir unter:
"raser-verursacht-schweren-unfall-auf-a67,unfall-a67-bei-pfungstadt"
Ein Raser verursachte ein 400mtr langes Truemmerfeld auf der Autobahn..
..ich denke, es wird Zeit fuer eine generelle Tempobegrenzung auf 120km/, LKW 80km/h auf Autobahnen
bei generellem Ueberholverbot fuer LKWs.
90km/h auf Landstrassen -mit generellem Ueberholverbot fuer alle,
Ausnahme landw. Fahrzeuge- und innerorts 30km/h.
(Das macht nicht viel aus in den Fahrzeiten und spart viel Scherereien durch Uebermut
und zwingt die Autoindustrie zum Umdenken:
Bequeme und sparsame Wagen sind das Gebot der Stunde.

***

Wegen eines Reifenplatzers ueberschlaegt sich ein Wohnmobil:
"wohnmobil-ueberschlaegt-sich-auf-der-A7"
4 Menschen sind mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen worden.
Nun muss man sich mal vorstellen, wenn ein Kleinst-LKW mit einem so hohen Aufbau aus Sperrholz
und hauchduennem Alu-Blech, ein paar Tackerklammern und Nieten - ohne Geschwindigkeitsbegrenzung
auf der Autobahn brettern darf..
"ratgeber/sicher-fahren-mit-dem-wohnmobil-schritt-fuer-schritt-zum-profi-camper"
Es gelten 100km/h fuer Wohnmobile UEBER 3,5to und bis 3,5to gibt es KEINE Begrenzung.
Ich waere fuer ein generelles Tempolimit fuer andere windempfindliche Fahrzeuge -aller Art- von 100km/h,
fuer Wohnmobilie -aller Art und Groesse- von 80km/h, desgleichen fuer alle LKWs.
Abstands- und Lenkzeiten-Kontrollen muessen sein.
Hier geht Sicherheit ganz einfach vor!

15.Juni 2019 Auf der A66 bei Wiesbaden rast ein Motorrad in die Absperrung,
3 Stunden haben die Suchtrupps mit Hunden die Gegend abgesucht, bis sie den Fahrer im Wald fanden,
so weit ist er geflogen..

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Die Ameisenumsiedlerin ist unterwegs..
/grossumzug-autobahn-beruf-ameisenumsiedlers-
..ein spannendes Thema, das heute von einer Biologin vorgestellt.
"Sie steht in einem mannshohen Loch und buddelt mit der Schaufel.."

***

"Summer Sale" flimmert mir entgegen - bei einem deutschen Kaffeeanbieter.
Was fuer ein Summer? Ein Tueroeffner oder ein Kuechenwecker?
Warum muss -mitten in Deutschland- alles auf Englisch gesagt werden?!

***

"P enni-Stocks" wirbt flimmernd: "Jetzt mit Aktien reich werden!"
Hallo? Seit wann kann ein Privatmann mit Aktien "reich" werden?
Diese Zockerbuden gehoeren verboten oder mit den gleichen hohen Steuern belastet,
wie Lotterien und anderes Gluecksspiel !

***

Einige Mittelmeerlaender wehren sich mit z.T. kurios anmutenden Verboten
reise/kuriose-urlaubs-gesetze-pinkelstopp-picknicken-
gegen "Party" und andere Auswuechse an den Straenden - das ist gut nachvollziehbar:
Heute machen sooo viele Menschen Urlaub, dass ein einfaches morgentliches Strand-Rechen
nicht mehr reicht, weil zu viel verdreckt wird.
Toiletten - falls welche vorhanden sind - befinden sich in sued-typischem Zustand.
"Oben ohne" sollten weder Frauen noch Maenner herum laufen, besonders in der Stadt nicht,
auch nicht im Eissalon oder auf der Promenade.
(Mal davon abgesehen, dass sich dieses "oben ohne" nur die allerwenigsten Leute leisten koennten:
Fett-Baeuche sind wahrlich kein erfreulicher Anblick.)
Vielleicht wird man bald neue Ideen fuer die Straende und auch fuer die Badeseen brauchen,
damit das erfrischende Bad nicht zur grossen Urinale wird !
(Sonnenoel ist das naechste Problem)

***

"Homejacker" - die Presse hat einen neuen Begriff erfunden, um damit eine spezielle Gruppe
von Einbrechern zu beschreiben, die Nachts kommen:
homejacker-brechen-bei-anwesenheit-der-opfer-ein
Hier werden Fenster durchbohrt, mit einem Stueckchen Metall wird der Fenstergriff geoeffnet.
Abschliessbare Fenstergriffe -zumindest dort, welche man ebenerdig erreichen kann, sind wohl heute
wichtig geworden: Offene Grenzen - aber bitte ohne offene Fenster.
Diese Sorte Einbrecher also sind nur darauf aus, Autoschluessel von "wertigen Fahrzeugen" zu klauen.
"Sie kommen nachts, weil sie nur die Schluessel und keine Konfrontation wollen."
Na, dann ist ja alles gut.
(Ich habe genug Hanbo-Stoecke parat, um mit diesen Klau-Touristen zu diskutieren-
lat. "discutare" zerschlagen, zerstossen.)

***

Ein praktischer Ratgeber fuer die Huehnerhalter und solche, die es werden wollen:
"huehner-im-eigenen-garten-halten-so-geht-s"
Ja, der Kommentator hat recht- die Marder, Habichte, Bussarde und Fuechse sind ein Problem.

***

Nochmal kurz mein Gulasch - Rezept, ein tolles Event fuer die ganze Familie-
dabei ist schon fast egal wieviel Leute kommen.





Gemacht wird das sehr einfach:
Pro Person rechne ich 500gr Fleisch (gutes Gulasch -nicht vom Diskounter- halb Schwein, halb Rind)
in diesem Falle fuer 5 gute Esser.
2,5kg Gulasch, gut 2kg Zwiebeln, 1 Knolle Knoblauch, 2x 500gr bunte Paprika, 250gr Butter, ca 10 kleine Guerkchen.
Zwiebeln und Knoblauch schaelen, grob schneiden, Paprika putzen und in Streifen schneiden.
Das Fleisch bleibt grob geschnitten, so wie es vom Metzger kommt.
Die Butter kommt zuerst in den mit Speiseoel ausgeriebenen Topf.
Dann kommen die Zwiebeln hinein.
Der Gulaschtopf wird angeheizt.
Nach kurzer Zeit (Zwiebeln nicht anbraeunen lassen, sondern nur bis die Butter geschmolzen ist)
ca 3ltr Wasser auffuellen und das Fleisch hinein geben.
2 M aggiwuerfel dazu - (fette Bruehe) - und 2-3 EL Salz.
Sowie mit Rosenpaprika (scharf) nach Geschmack ueberstreuen - locker aus der Hand, nicht zuviel!
Nun deutlich mehr an mildem Paprika-Pulver einstreuen (ca doppelte Menge- ich sage mal: 5 Essloeffel.)
Nun kocht der Topf praechtig, das Feuer wird auf "Erhaltung" gebracht mit Holzscheiten oder
besser mit Saegemehl-Briketts, die sind prima.
(Verbrennung ist ziemlich sauber und russfrei)
Nach ca 1 Stunde fleissigem Brodelns kommen die Paprika-Streifen dazu.
Die kleinen Guerkchen - Cornichons genannt - waren aus dem Glas, suess-sauer eingelegt.
Dieses Gulasch braucht gut 2,5 Std. und dickt ein - ab und zu etwas Wasser auffuellen -
weil OHNE Deckel ungarntypisch gegart wird.
Die Konsistenz liegt etwa bei einer hausgemachten Erbsensuppe- also nicht zu waessrig machen!
Die Zwiebeln zerfallen und geben eine wunderbare Saucen-Bindung ab.
Nun wird abgeschmeckt - reihum, jeder Gast "darf mal"- das gehoert dazu.
Ohne Frage darf auch der Hund daran teilhaben - Ehrensache.
(Er gehoert zum "Rudel" und hat den Gulaschofen gut bewacht)
Dieser Ofen waermt rundherum gut 2mtr- dh. selbst bei kuehlem Wetter eine feine Sache !
(Manche Leute moegen ein Broetchen oder frisches Brot dazu - Baquettes sind auch gut.)
Mit einem Bier in der Hand geht das Feuer viel besser an - wie beim BBQ..

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Schluss-Akkord: "Ultrafeinstaub"?!


gefahr-im-verzug-grosse-mengen-giftiger-ultrafeinstaub-raunheim-gemessen-experten-schlagen-alarm/

rhein-main/flughafen-frankfurt-schwieriger-nachweis-beim-ultrafeinstaub-a-735927

Juni 2018
Die Sachlage ist klar: Wie Oeloefen funktionieren die Flugzeugtriebwerke, ohne Katalysator und ohne Schalldaempfer oder Filter, nur mit Turboraedern wird leichtes Heizoel verheizt und mit gewaltigem Rueckstoss beschleunigt das Flugzeug. Die gigantischen Mengen an Kerosin, die an Board sind, muessten den Experten eigentlich laengst zu denken gegeben haben - aber nun faengt man an, ueber Ultrafeinstaeube nachzudenken, die sich in der Atemluft ausbreiten und von der Bevoelkerung der Region und der Gross-Stadt Frankfurt/Main eingeatmet werden muessen. Bald ist das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt, wenn die Menschen sich Atemschutzmasken vorbinden muessen und die Flieger immer mehr werden und keinen Filter verordnet bekommen.

6 Tonnen Kerosin werden beim Start und Landung verheizt - 1100 Grad Celsius werden dabei am Triebwerk gemessen.

Hier ist nicht die Frage im Raum, ob ein Flugzeugtriebwerk mit Filter machbar ist oder nicht, ich rede hier vom Verursacherprinzip und das darf bei verschiedenen Verkehrskonzepten nicht total unterschiedlich besteuert oder bestraft werden - auch die Bahn hat hier einige Defizite und auch die Schiff-Fahrt. Nach dem Gleichheitsgesetz sehe ich hier Handlungsbedarf.

Ueber den Waeldern muss regelmaessig gekalkt werden, die sich dem Rhein-Main-Gebiet zuneigen - mit Hubschraubern, die ebenfalls kein Schadstoff-Rueckhaltesystem oder Reinigungssystem brauchen - wird mit grossen Kuebeln Kalk geladen und flaechig aufgebracht. Ob das fuer die Blaetter gut ist oder nicht- runter damit, sonst geht der Wald an saurem Regen ein..

Nun endlich sind die Flugzeuge ins Visier der Umweltspezialisten gekommen, die zuvor Jahrzehnte die Augen und Ohren fest verschlossen hatten..

..dieses ploetzliche Interesse am Verursacherprinzip oder das Erwachen dieser Leute kann ich nur darin vermuten, dass ein paar evtl. nicht mehr an der Fliegerei verdienen..

" Raunheim zeigt erhoehte Partikelnwerte in der Groessenordnung von 3 bis 30 nm in Langen und 3 bis 1000 nm in Raunheim, so der Wind aus Richtung des Flughafens zum jeweiligen Messstandort geht."

https://www.umwelthaus.org/umwelt-gesellschaft/umweltmonitoring/luftschadstoffe/ultrafeinstaub/

Mein Rat dazu: Die Steuern auf die Fliegerei drastisch erhoehen, damit ein Umdenken auf der Verursacherseite kommt.

Nebenbei haben wir inzwischen so heftige Auswirkungen oder Klimaveraenderungen durch diese Fliegerei, dass es mir Angst und Bange wird - es sind allermeist - nur wenig sinnhaltige Flugbewegungen, z.B. Urlaubsreisen oder Geschaeftsfluege mit Fressereien und Hostessen? - die von der Steuer abgesetzt und als Bonus gesehen werden. Wegen solcher laesslicher Dinge wird die Umwelt ruiniert..

/wetter-heftige-unwetter-bayern-oesterreich-tote-33009224

Ueber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein - und unten?
Unten atmet man die Abgaswolken (Ultrafeinstaub) ein, der in gigantischen Mengen heraus geblasen wird..

Die Lungen von Mensch und Tier als "Abgas-Filter" ?!

Die Verantwortlichen sollten zwangsweise in den Start- und Landezonen wohnen muessen !
(Ich weiss, dass es feine Wohnlagen gibt, wo kein Flugzeug weit und breit zu sehen und zu hoeren ist..)

Meine Frau bemerkt gerade:
"Man soll es nicht glauben, aber die Waschmaschine pumpt so dreckiges Wasser ab, dass ich mich wundern muss - nur Hemden und Blusen, die wir nicht laenger als einen Tag anziehen!"

Ich antwortete, dass wohl der Diesel- und Kerosin-Dreck in der Luft sei, der mich immer zum Husten zwingt - meistens schon am fruehen Nachmittag.

Steter Tropfen hoehlt den Stein: Am 19.8.2019 lese ich, dass diese Debatte Ultrafeinstaub vom Umweltamt aufgegriffen wird und nun duerfen sich die Flieger warm anziehen: Die A3 soll nur einen kleinen Bruchteil an dieser enormen Umweltverletzung ausmachen - der Flugbetrieb verdreckt und vergiftet uns alle..







***



Was gibt es hier zu sehen?

Altenhof I

Der Benni war schon immer pfiffig, in der Schule hat ihn keiner gemocht und bei den Mädels kam er auch nicht gut an, später führte er ein etwas eigenbrödlerisches Leben als Fernfahrer, wo einige Groschen angespart werden konnten.
Davon hat er sich ein ehemaliges Bauernhaus gekauft, mit 6 Hektar Land dabei, die direkt am Haus lagen. 4 Hektar waren Hauwald und 2 Hektar Wiesen. Den Besitz wollte keiner haben, weil alles schon sehr alt und vergammelt und für heutige Wald- und Landwirte ohne sonderlichen Wert gewesen ist.
Selbst der Stromanschluß war nicht mehr vorhanden, weil man die morschen Holzmasten einfach nicht mehr ersetzt hat. Die Wasserleitung und Kanalisation war hier ein Fremdwort, hier in der "hintersten Ecke" des Westerwaldes.
Fleissig war er, der Benni, ganz ohne Frage - und gegönnt hat er sich auch nichts.
So kam ein schöner Betrag zustande, den er "zur Seite" legen konnte.
Seine Eltern sind früh gestorben und haben ein Sparbuch und eine Lebensversicherung hinterlassen, zu einem Haus oder Eigentumswohnung haben sie es nie gebracht.
In seiner Freizeit arbeitete Benni an seinem Bauernhaus, indem er einen Klärteich anlegte - das Internet und Smartphone half gut dabei.
Er baute sich einen soliden Zaun aus "Schwartenbrettern", also den Abschnitten mit Rinde, die beim Bretterschneiden übrig blieben. Frisch von Sägewerk geliefert und bald an den Pfosten angenagelt sah das Anwesen schon wie ein Zuhause aus, auch wenn sonst noch alles wüst war.
Seine Schulkameraden haben sich gewundert, weshalb dieser Aussenseiter sich hier zurück zog, statt in den Vereinen und Parteien mitzumachen, wie alle anderen.

Was die Leute nicht wissen konnten, waren Bennis Pläne, die er niemandem verriet.
Das Haus hat einen eigenen Brunnen, der urkundlich nicht erwähnt wurde, gespeist von einer
Quelle im Wald am Hang, diese war bekannt und namentlich als Sigridsquelle geführt, etwas stärker eisenhaltig und trinkbar. Sonderlich ergiebig war die Quelle nicht, sie zerrann in der feuchten Wiese unterhalb des Wäldchens ganz einfach, bevor sie im Tal auf einen Bach gestoßen wäre. Ihr Vorteil war, daß sie auch im Sommer Wasser gab.
Hier ist sonst nur weiter Wald auf den Höhen über dem alten kleinen Bauernhaus, zu dem nur ein einfacher, gewundener Feldweg führt, durch "Streuobstwiesen", wie man die Obstbaumwiesen heute nennt, die anderen Leuten sind.

Dahinter kommt nur ein großer Bauernhof und eine Tennishalle, dann eine Fernstraße mit Unterführung, Äcker und Wiesen - dann folgt die Randbebauung des größeren Ortes im Tal und die Eisenbahnlinie.

Hier war also dieser kleine alte Bauernhof recht abgeschieden und von Wald umgeben, zu steil um das Interesse des Großbauern wecken zu können, nicht effektiv genug zu bewirtschaften, viele Steine und zu wenig guter Boden - deshalb war der Hof nicht teuer.

Benni richtete sich auf ein Leben ohne Strom, ohne die Segnungen der Moderne ein.

In dem Lastwagen seines Arbeitgebers hörte er aufmerksam den Nachrichten und politischen Berichten zu, machte sich deshalb seinen eigenen Reim auf die Dinge und beschloss eines Tages sich auf eine totale Selbstversorgung zurück zu ziehen, wenn "die Zeit reif" dafür war. Das bedeutete wohl, wenn die "Kriegskasse" wieder flüssig war um als Rücklage zu dienen. Durch den Kauf des Anwesens war er erst einmal "blank" und hatte gerade mal so viel, dass die Steuer dafür bezahlt werden konnte.

So verging ein Jahr, wo er in der Freizeit am Haus arbeiten konnte - er baute alles zurück, was schon etwas modernisiert worden war von den vorherigen Besitzern. Vom Dachboden kam ein altes Schlafzimmer zum Vorschein, die Dielenböden konnten ausgebessert und braun gestrichen werden. Die alten Holzfenster sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt oder geöffnet oder gar geputzt worden. Ein paar hat er ersetzen lassen und auch die einfache Holzhaustüre, die Balken und das Mauerwerk waren noch relativ gut, das flache Dach hat er mit Teerpappschindeln selbst eingedeckt und den gemauerten Kamin ausgeschmiert mit Mörtel. Eigentlich sah das Haus eher wie eine kleine Lagerhalle aus, ohne Schmuck und Zierung, es bestand aus dem Erdgeschoß und zwei Zimmern unter dem Dach mit schrägen Wänden, ohne Keller, wegen der Bodenfeuchte hat man das Haus auf eine Bodenplatte gestellt. In dieser Zeit hat man diese Bauform "flaches Langhaus" genannt, die Scheune war die andere Hälfte.
Die einigen Mauern waren im Wohnteil, aus dickem Lehm, sonst war alles aus Holz errichtet, das einfach zu reparieren war.
Die Giebelseite hatte oben nur ein Fenster, der Wohnbereich vier und die Haustüre - mehr war da nicht,
außer dem Scheuentor und einem festen Lichtfenster auf der anderen Giebelseite, die des Scheunenteils.

Er erneuerte die Zuleitung von der Quelle bis in die Küche, zum großen Spülstein, wo man sich in frühen Tagen gewaschen hat und - ein Bad war damals unbekannt.
Der gemauerte Herd mit seiner mächtigen Eisenplatte kündete vom nicht unerheblichen Alter des Anwesens,
wo kaum etwas modernisiert worden war- sieht man vom Blechdach über der Haustür und vom inzwischen entfernten Stragula - Boden und der Plastik-Wäschespinne einmal ab.
Er holte aus seinem Hauwald einige dickere Stämmchen, sägte diese in Handarbeit in handliche Stücke, spaltete sie auf dem alten Hackklotz hinter dem Haus, stapelte diese ordentlich hinter der Scheune und hatte bald einen ordentlichen Wintervorrat. Holz war noch vom letzten Besitzer an dieser Stelle, so konnte die Heizsaison beginnen. Kleinholz und Reste waren zum Feueranmachen vorrätig, hier wurde wohl noch nie etwas weggeworfen!
Er fand bald eine Anstellung bei der Kommune, als Halbtagsjob, den er leicht bekam: Er hatte den LKW Führerschein zu bieten und schon recht viel Fahrpraxis.
Nun konnte Benni mit dem Rad gemütlich zur Arbeit fahren und war auf ein Auto nicht angewiesen.
Nach dem Arbeitstag, der recht flexibel war, zog er sich -fast unbemerkt und unerkannt- auf seinen Hof zurück, wo nie ein Besucher hin kam, ab und an lief mal ein Wanderer vorbei. Der Postkasten wurde bei dem Bauernhof weiter unten, hinter den Streuobstwiesen angebracht, die Post weigerte sich den holprigen Feldweg zum Hof zu fahren.
Die Gemeinde versicherte ihm - nun saß er ja an der Quelle - daß ein Ausbau dieses Weges nicht angedacht war, zumal dieser eine Sackgasse wäre, ohne jedwede kommunalen Erschließungseinrichtungen, wie Gas, Wasser, Strom, Abwasser oder Telefon. Es war buchstäblich der Weg ins Nichts, Outpost sozusagen.
Das war der Grund, weshalb niemand diese Ecke haben wollte.
Nach dem Hauwäldchen wurde der Hang so steil, daß er unwegsam war, sieht man vom Höhenweg ab.. deshalb war dieser Feldweg eine Sackgasse: Hinter dem Hauwäldchen war irgendwann mal ein Steinbruch, praktisch um die ganze Ecke herum. Dort hatte sich ein Teich gebildet, nachdem der Steinbruch stillgelegt wurde - ein Bioreservat, das nicht einmal die örtlichen Naturschützer besucht haben.

Benni genoß die Stille und den Frieden hier oben und von der Gemeinde hatte er wenig Probleme zu befürchten, denn er war fleißig und beliebt als Mitarbeiter.
Er gab nicht mehr aus, als unbedingt nötig, keinen Pfennig mehr und legte von dem recht kargen Halbtagsgehalt noch etwas zur Seite, er hatte keine zusätzlichen Versicherungen und kein Auto, keine Strom- und keine Wasserrechnung etc. Nur die Grundsteuer und den "Regenwassereintrag", weshalb er einen "kleinbäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb" anmeldete um das zu vermeiden und Bewirtschaftungsprämien von der EU zu erhalten.
Mit ein paar Schafen und Hühnern kam er gut voran auf seinen Wiesen.
Bald machte er seinen Käse selbst und räucherte, nahm leere Schraubdeckelgläser zum Einwecken, legte sich einen Wintervorrat in der Scheune an, die auch der Stall für den Winter war und Heulager in der Tenne, wie vor tausend Jahren.

Wie geht es weiter? Na, auf der Kartusche Seite Reihenweck44

*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





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