plaetzchenwolf - Schattenseite 4


Schattenseite 4



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Schattenseiten Kartusche

Einschneidende Bevormundungen.

Die Zahl der kaum mehr verständlichen Gesetze und deren ellenlangen Textkonstruktionen, die mit der deutschen Umgangssprache kaum noch etwas gemeinsam haben, ist unglaublich ausgeufert.

Das fängt schon bei den Kommunen an und geht über die Länder bis zum Bund und darüber hinaus in die EU über, welche schlußendlich alles diktiert.

Die Wortakrobaten haben quasi die ganze europ. Bevölkerung in eine stille Beugehaft mit gesamtschuldnerischem Charakter verwandelt, alles "in Gesetze gegossen", bis sich keiner mehr rühren kann, ohne diese Sammlungen von seltsamen Wortkonstrukten um Erlaubnis abzusuchen.
Was ist noch erlaubt? Muß ich erst bibelstarke Bücher wälzen, um meinen Nußbusch stutzen oder einen Teich graben zu dürfen? Werde ich "haftbar" gemacht, wenn sich ein normaler Lebensumstand ändert?
Im Oktober 2019 lese ich, daß die private oder teilw. von der Beschäftigungsfirma angelegten Zusatzrenten neuerdings versteuert und sozialversichtert werden müssen, obwohl diese vom bereits versteuerten und sozialversicherten Nettoeinkommen eingezahlt worden sind, um als Zubrot für eine bessere Zeit in der Rente zu dienen. (Wir erinnern uns, wie sehr die Rente in den Keller gedrückt worden ist)
So lese ich, daß diese Einbußen dieser Zusatzrenten 20% ausmachen sollen.
Nach weiteren Recherchen lese ich, daß "nur" die Betriebsrenten davon betroffen sein sollen, die anderen "R iester"- und Privatrenten nicht:
"Millionen Betriebsrentner müssen doppelt Sozialbeiträge zahlen. Die Betroffene fühlen sich betrogen.."
(Diese Beiträge der Firmen in diese Betriebsrenten ihrer Mitarbeiter wurden als Sozialleistung eingeführt-
das weckt Begierlichkeiten beim Fiskus)
Was für ein Durcheinander.
Je mehr Studierte es gibt, um so doller wird die Welt.

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*** Eine kleine Auflockerung, Lektuere ..einfach mal so !





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Das gibt es bei mir mit Sicherheit niemals:
"Influencer" sind die Werbe - Ikonen des neuen Internets
mit ihren Werbungen, die als "Produkttests" getarnt sind.
Sie machen Reklame für Makeup, Reisen, Kleider oder Lebensmittel.
Jeder zweite Erwachsene jüngeren Alters folgt einem auf Yo uTube oder In stagram.
Sehr interessant für Firmen, die auf diese Weise einen Kundenkreis erschließen,
der keine Werbung schaut.
Die Macher dieser Szene mit ihren kurzen selbstgedrehten Filmchen haben hohen
Zulauf und zuweilen Millionen "Follower", das reizt Firmen zum Trittbrettfahren an.
Mit den bunten Ikons auf dem Handy oder Tablet spricht man heute die Leute an.
Der Trend ist interessant, aber nicht ohne Risiko für die Nutzer:
Jedes Ikon kann auch ausspionieren und das sogar mit Bild und Ton,
wenn es "nach Hause telefonieren" will.
"Influenzer" klingt nach Erkältung, Schnupfen - und so verbreitet
sich diese Sache auch - was eine/r hat, will die nächste UserIn auch haben.
Mir ist schon klar, weshalb sich manche Firmen dafür interessieren.
(Aus Idealismus macht heute wohl keiner mehr was- somit ist meine Seite nochmal einzigartiger..)
H oneker haette darauf gesetzt, wenn es das damals schon gegeben hätte,
dann wären die "Akten" seines Geheimdienstes noch viel lückenloser geworden.
Und "Du", liebe Leserin, geneigter Leser - wie kommt das rüber,
wenn man sich bis in Bad verfolgt fühlt?
Gut, wir haben die Smartphones beim Wandern auch dabei, aber ohne Internet-
nur zum notfälligen Telefonieren, wir telefonieren damit sonst nie.
Ich nutze das Smartphone nur zum Fotografieren.

Nachtrag ein paar Jahre später:
Sie hat nun das moderne Smartphone immer dabei, ich mein Senioren-Billig-Handy, das nur telefonieren kann -
nur dann, wenn es nach draussen in die Natur oder mit dem Auto ..
Die kompakte Cam hat bei mir das Smartphone abgelöst, mit Z eissobjektiv, wie sich das für einen Fotofreund gehört und meine Frau hat eben diese 22Mpixel Knipsmöglichkeit mit zig Objektiven, damit jeder Icon-Ersteller alles sehen und belauschen kann. Moderne Zeiten, kannste machen nix, sogar die Enkelchen laufen mit diesen Fußfesseln herum.







Nachgetragene Rezepte: Prager Braten mit Röstkartoffeln

(Roh geröstete Bratkartoffeln sind viel besser als solche aus gekochten Kartoffeln)






Diesen Braten kaufe ich versiegelt bei E deka, recht günstig,
und in einer exzellenten Qualität.
(Mit Schwarte und gegart - diesen Braten friere ich gleich ein,
denn er ist nicht immer im Angebot zu 6 Euro für das 1,5kg Stück -wovon immer genug Reste bleiben, die dann meistens am nächsten Tag im Nudelsalat landen oder aber für 2x4 Personen servieren.)
Nun hole ich dieses Stück am Vorabend aus der Truhe und lasse es -
noch immer original verpackt - kühl auftauen.
Auf der Brotschneide-Maschine werden nicht zu dicke Scheiben aufgeschnitten
und auf der Fleischplatte angerichtet.
Inzwischen mache ich mit ordentlich viel Zwiebeln und etwas Knoblauch,
einem Lorbeerblatt und 4 Wacholderbeeren einen ordentlichen Grundstock
in Rapskernoel gut angebraten, dann mit Rotwein abgelöscht
und ruhig bei kleiner Flamme gut eine halbe Stunde garen lassen.
In dieser Zeit schäle ich Kartoffeln und zwei Zwiebeln.
Die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit ordentlich Rapskernoel in die Bratpfanne geben.
Die Kartoffeln werden in kleine Stücke geschnitten - so groß wie zwei Zuckerwürfel.
Dann kommt der Glasdeckel auf die Pfanne, die Platte stelle ich auf volle Kraft,
bis der erste Bräunungsgrad erreicht ist.
Dann hat die Dunstabzugshaube was zu tun, wenn mit dem Holzpfannen-Wender
rundherum sorgfältig umgeschichtet wird.
Wieder kommt der Deckel drauf und weiter gehts mit voller Power.
Dreimal muß das gemacht werden, dann kommt der Deckel ab und die Bratkartoffeln
sind schon als solche zu erkennen - sie dunsten nun aus, bekommen einen El Salz,
einen El Paprikapulver und einen TL Currypowder uebergestreut.
Ich warte mit dem Wenden, bis die Kartoffeln richtig angebraeunt sind.
Nach zweimaligem Wenden nehme ich ein größeres Stückchen heraus und probiere es.
(Wenn das Messer leicht hindurch geht, ist das Essen fertig,
wenn nicht, wird halt nochmal gewendet und das war auch schon die ganze Kunst
dieser Bratkartoffeln, vor welchen sich viele Hobbyköche fürchten)

Ich wünsche guten Appetit bei diesem einfachen und doch sehr schmackhaften Essen!

(Eine weitere Variante wären diese Bratenscheiben ohne Sauce,
aber mit -warmem oder Speckkartoffelsalat)

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Nachgetragene Rezepte: "Schnittchen Schnittchen Schneewittchen "




An dieser Stelle möchte ich weitere dieser Platten zeigen, die an Manigfaltigkeit kaum zu überbieten sind - der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, man kann praktisch mit jedem Brot und mit Brötchen solche Überraschungs-Essen servieren. Mit praktisch allen Zutaten, ob mit guter Butter oder mit Quark als Unterlage ist schon fast egal. Wichtig ist, daß es appetitlich genug ausschaut und deshalb darf man auf keinen Fall knausrig belegen oder die Deko vergessen ! Alle Platten sind stets sehr gut angekommen.

Das ideale Brot für diese Schnittchen habe ich selbst gebacken: Brötchenbrot

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Das geht immer gut weg- die Eier sollten von bester Qualität, groß und vom Hof sein, weicher gekocht sowieso. Die Schnittchen sind mit frischem selbstgebackenem Brot, guter Butter, Schwarzwald-Schinken und herzhaftem Rügener Käse belegt - die Petersilie ist frisch und gewaschen aus dem Gartenbeet - da geht nichts schief. Die "Mini-Wassermelone" ist wohl neu im Angebot - süß und frisch saftig.
(An diesem Tag waren gut 34 Grad im Schatten)

Guten Appetit !










#Anhang: Schnittchen Schnittchen Schneewittchen..



Schnittchen, Schnittchen - Schneewittchen -
mach doch mal wieder Schnittchen!
Diesem Ausruf bin ich gerne nachgekommen.
Diese Schnittchen sind auf einer größeren Platte angerichtet,
sind gut belegte kleinere Brotscheiben-Hälfen oder Viertel, bunt mit allerlei
belegt, was so ein Kühlschrank gerade zu bieten hat.
(Wenn ich Zeit hatte einzukaufen, wurde das allemal bunter)
Das Brot haben wir selbst gebacken, es ist stabil genug, daß es auch dann nicht zerfällt,
wenn der Belag darauf ein wenig länger liegen wird.
Quer aufgeschnittenes Baquette-Brot eignet sich auch gut,
Aufgeschnittene Mini-Brötchen etc. geht auch.
(Pumpernickel schmeckt sehr gut dazu, ist aber leicht bröckelig, dann
wohl am besten kleiner halten und doppelt klappen,
mit Butter oder ein wenig zähem Streichkäse
zusammen kleben)
Verschiedene Wurst- und Käsesorten, ab und an eine Cockteiltomate oder Weintraube oder Olive,
Party-Gürkchen, das etwas "kunstvoll" in der Hälfte mit 4-5 Einschnitten versehen und
wie ein Fächer auseinander gezogen wurde, mit halben gekochten Eiern, (gute) und
mit ordentlich viel krauser Petersilie schaut alles nochmal besser aus und regt den Appetit an.
So eine Schnittchenplatte ruft immer ein "Hallo!" hervor und macht auch Mäkelern Freude,
weil sich jeder was aussuchen kann.
Diese Art Essen zu kredenzen ist inzwischen -zumindest in den Haushalten-
wohl ziemlich in Vergessenheit geraten.
Dabei ist ein solches Mahl unverfänglich und hält nicht auf.
Bei der letzten kalten Platte habe ich Reste unseres großartigen Schweinebratens aus der Folie,
die mit etwas dicker Knoblauch-Sauce als Klecks obenauf - zwischen den Wurst- und Käsebelägen
der anderen Schnittchen zuerst weg gingen. (Hätte ich nicht gedacht)
Sogar Pfefferbeißer (nicht in Scheiben schneiden, sondern in einem Stück lassen,
das ein wenig über die Brotfläche ragen soll.) kamen flott von der Platte.
Dann naschte man fix eine Ei-Hälfte - auch der Käse war kein Ladenhüter!
Guten Streichkäse -z.B. Käseecken halbiere ich in der Breite,
daß daraus 2 gleiche Stücke entstehen und lege
die wie eine Raute mit etwas Abstand,-
kann man auf vielerlei Arten aufpeppen - mit gefriergetrockneten Dillspitzen,
mit Gurke oder Tomate, Kaviar oder Seelachsschnitzel oder Olive oder Traube,
aber auch exotischen Früchten oder Stückchen davon.
Freilich kann man auch Lachsscheiben oder Stückchen gebratenen kalten Lachs nehmen,
Matjes, Mett oder gute selbstgemachte Frikadelle als dicke Scheibe geschnitten,
Muscheln aus der Dose oder Hausmacher Wurst, wie es beliebt.
Sogenannte Mini- oder Partywürstchen kommen auch gut.
Roastbeaf oder anderes kaltes aufgeschnittenes Fleisch von der Wursttheke
kommt gut an auf einer Schnitte, genau wie gute und dünne Salami-Scheiben,
die aber überlappend liegen sollten.
Stücke von Forellenfilets sind sehr ergiebig, gut trappiert kann man einige
Schnittchen damit belegen - als Untergrund eignet sich etwas weicherer, milder Streichkäse.
Diese Forellenfilets werden überall -fertig im 2er Pack- günstig angeboten.
Ebenso beliebt sind dünne -gute Sorte- Aufschnittwurst,
die 2x gefaltet oder gerollt- mit Zahnstocher zusammen gehalten
und auf der Schnitte festgesteckt.
Man kann aus gekochtem Schinken Röllchen machen, mal längs, mal quer geschnitten
wie eine Roulade.
Bei vielen Männern kommen Räucher-Bauch-Scheiben gut an, die man gut
in bißgerechte Streifen schneiden sollte, damit die Schwarte essbar bleibt
und nicht unappetitlich aus dem Mund hängt.
(Hier muß man sehr auf die Sorte achten, die Schwarte darf nicht hart sein)
Schnittchen mit guter Butter, Eierscheiben mit Sardellen kamen auch toll an.
König der Platte ist immer der Camembert-
ich kaufe dafür die Sorte mit den 6-8 einzeln eingepackten Ecken,
die dann -wie der Streichkäse in der Breite durchgeschnitten werden,
Schnitt nach unten auf die Butter, dann läuft nichts weg.
(Dieser Camembert hat richtig Geschmack, also kein schlappes Zeugs)
Mutters Renner waren hart gekochte Eihälften, wo sie die Dotter mit
Sardellenpaste und Maionaise vermischte und mit einer Tüte, an der eine Spitztülle war,
ein zierliches Stück in die leeren Ei-Hälften hinein drehte.
Wie ein Gebäckstückchen mit Spitze..
Dazu evtl. kleine Salatschüsselchen mit Chinakohlsalat,
in Sahnesauce mit einer Mandarine garniert-
stellen, die mit Pommes-3-Zack-Spießchen gleich zum Naschen einladen.
Daneben sollten hübsch gefaltete Servietten stehen und eine Auswahl an bunten alkoholfreien
Cocktails im Glas, das mit Strohhalm oder ähnl. geschmückt sein darf.
Kirsche mit Stil oder Schirmchen?
Hauptsache bunt!
Hauptsache traditionell, möglichst keine exotischen Sachen, die keiner kennt..
Hauptsache Selbstbedienung!
Die Größe oder Ausprägung oder Belegung einer solchen Schnittchenplatte
kann von einfach bis gigantisch reichen.
Die Preise sind immer moderat, weil viel Mühe eines Mehrgaenge-Essens gespart wurden.
Bei Schnittchen greift jeder gerne zu, das ist "unverbindlicher", nicht formell
und macht auch nicht dick, weil jeder beobachtet zugreifen muß..
Man kann auch Sektgläser dazu stellen, Orangensaft und Sekt -
bis jetzt ist nie etwas davon übrig geblieben..
So eine Platte muß gut beleuchtet sein, wenn die Gäste kommen..
Solche Sachen hat meine Mutter schon in den 1960iger Jahren vorgesetzt.
Damit konnte sie - je nach Gegebenheit und Größe und Art der Versammlung
sehr flexibel reagieren und auch geschwind noch etwas nachmachen,
was aber meistens nicht nötig war.
Reste davon kamen abgedeckt in den Kühlschrank - für die Familie.
(Mit Vorsuppe war das so manches Mal am nächsten Tag der Mittagstisch)

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Die Platte selbst ist nicht teuer gewesen, die gab es bei A mazon fuer 16,54 Euro incl. Fracht!
Und das bei einer Größe von 48,5 x 37,5cm !
Wenn man diese mit dem "Gesicht" auf ein Geschirrtuch legt,
kann auf die Rueckseite div. Dinge gelegt werden-
z.B. Untersetzer, Platzdecken und andere Dinge -
so fällt die Platte in einer Küchenschublade nicht auf!

P.S.:
Leider werden diese Schnittchen-Platten viel zu selten fotografiert -
gerade habe ich zwei davon gemacht und.. vergessen zu fotografieren.
An dieser Stelle will ich dieses Versäumnis mal nachreichen:

Schnittchen Schnittchen Schneewittchen..

Schnittchen Schnittchen Schneewittchen..

Schnittchen Schnittchen Schneewittchen..

Diese Schnittchen kann man unglaublich vielseitig gestalten -
demnächst werde ich das mal mit dem Thema "Fisch" versuchen.. >

Diese Idee "Schnittchen Schnittchen Schneewittchen" werde ich als "Event" einsetzen,
wenn die 11j. Enkelin Johanna in den Ferien wieder einmal bei uns nächtigt.
Wir backen dann gemeinsam ein Baguette, lassen das abkühlen,
schneiden dieses in Scheibchen, bestreichen diese mit guter Butter
und belegen dann mit leckeren Dingen -
hübsch auf meiner neuen Servierplatte angerichtet,
daß das Auge etwas davon hat..
ein Ladenhüter ist eine solche Sache nie, wetten?
(Anschließend wird fotografiert und das Bildchen zu ihrer Mutter geschickt)

24.2.2018:
Nun habe ich mir eine 2. Platte kommen lassen,
die eigentlich wie die erste sein sollte,
der Versender sich wohl im Regal vergriffen hatte.
Was soll's? So unterscheiden sich die Platten eben,
wie sich die Speisen darauf unterscheiden:
Auf diese Weise ist eine mit Fisch,
die andere mit Käse oder jene mit Fleisch,
die andere vegetarisch?
Wie es gerade paßt.
Das nächste "Schnittchen Schnittchen Schneewittchen - Event"
ist für zwei Enkelchen und die Tochter gedacht,
mit uns beiden also für 5 Personen:

Schnittchen Schnittchen Schneewittchen..

(Das 3. Enkelchen kam auch noch, so mußte ich mir eine eigene Schnitte schmieren..)

Wie auch immer, "Schnittchenplatten" kommen wieder in Mode -
einfach mal die Suchmaschine fragen und sich deren Bilder anschauen -
wem das keinen Appetit macht, der muß wohl krank sein!

Das nächste Mal werde ich mit einem oder zwei Enkelchen zusammen arbeiten,
um diese Platte zu bestücken und zu garnieren -
das dürfte ein neues Event oder Bespaßungsmodell sein.
Das wird bestimmt sehr viel länger dauern, aber wir haben ja Zeit..
(Von diesen Events kann man als Opa nie genug in der Hinterhand haben!)

Am 3. Maerz 2018 kam Besuch, am Abend gab es wieder..
Schnittchen, Schnittchen Schneewittchen:







Diesmal mit Lachs- Sardellen und Thunfischkreme, Kaviar,
Käse und sehr guter Salami, die in div. Sorten Salami, geschnitten
in dünne Scheiben "Auslese" von Stock meyer, 150gr zu 1,99 Euro,
sehr ergiebig .. Die Eier sind mittel gekocht,
gepellt und dann in Rote Bete Saft eingelegt fuer 2 Std,
die anderen in Wasser mit Curry-Powder fuer 4 Std,
dann ergibt sich diese interessante Party-Note.

Wieder ist die neueste Version meines Baguettes ins Rennen geschickt worden;
Morgens gebacken, am Abend noch knusprig und frisch !

(Dieses Thema werde ich mit Sicherheit noch sehr lange weiter verfolgen)






Die Krankenkasse schreibt , daß sie ihre Beiträge "moderat" erhöht; 3,36% (Da gehen sie hin, die Pistazien.)


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Albert und Irene IV


Sie fuhren die Nacht hindurch, der große Diesel war recht sparsam und so kamen sie bald an der Schweizer Grenze an. Die Papiere in der Hand - auch das Impfbuch des Hundes - kamen sie ohne angehalten zu werden innerlandes. Sie hielten an der ersten Tankstelle an, ließen alle Betriebsmittel nachfüllen, Wasser und Abwasser tauschen. Sie kehrten kurz in den Imbiß ein, verzehrten eine Kleinigkeit und kauften im Lädchen landestypische Lebensmittel.

Der Tag war noch jung, der nächste Campingplatz war "Buosingen" lt. App nicht weit und so ging es zum Vierwaldstätter See. Kurzes Check In, dann gingen sie mit dem Hund eine schöne große Gassi-Runde und kamen erst nach 2 Stunden zurück um sich auszuruhen. Der Hund war glücklich, die Beiden wohl auch.

Die Platzmiete war nicht billig- aber was macht das schon bei diesen beiden Einkommen? Sie haben deshalb im Platzlokal des Nachbarplatzes Bernerhöhe gegessen, das war auch gleich der Verdauungsspaziergang für alle Drei. Bald bekam der Hund -wortlos- seinen eigenen Fressnapf hingestellt und nach einem Bier ging es wieder "nachhause".
So blieben sie erst einmal über den Winter und machten es sich gemütlich - sie bekamen überall Rabatt, denn diese Kunden verliert man nicht gerne. Der Platzwart kümmerte sich um die Versorgung des Wagens - gegen gutes Trinkgeld. Wenn sie einen Ausflug in die Stadt machen wollten, nahmen sie ein Taxi- mit dem Wohnmobil war das zu umständlich.
Die Kinder wußten nicht, wo ihre Eltern waren - es hieß nur, die sind auf Reisen, kein Wort von einem Wohnmobil.. von dem, sollte das bekannt werden, nicht mal ein Nummernschild hätten nennen können, weil es geleast wurde. So bleibt man incognito und genau das brauchen wir jetzt, meinte Albert. Ab und an meldeten sie sich beim Sohn und fragte nach der Post, die jener ungeöffnet postlagernd an den unmittelbar zuvor telefonisch ausgemachten Ort verschickte. "poste restante"

Der Winter ging langsam vorbei, die Zeche wurde bezahlt, die Post abgeholt und durchstudiert, evtl. Anrufe bei Behörden oder Versorgungsträgern gemacht. Der Anwalt am alten Wohnort kümmerte sich um die Steuer und fertig. Die Probleme können bleiben wo sie sind oder waren, die vermissen wir bestimmt nicht ! Langsam kam der Humor in die Beiden zurück und daran hatte Zack wohl einigen Anteil..

Ab und an schickten sie von unterwegs eine Grußkarte oder ein Päckchen für die Kleinen. Man ging ja nicht im Zorn, sondern aus schierer Sucht nach Leben, nach Veränderung und Abstand.

So fuhren sie mit dem Wohnmobil nach Österreich, blieben am Arlberg ein paar Tage, fuhren weiter bis nach Kärnten, blieben am Plattensee eine Woche, ließen sich die Post nachschicken und traten dann den Rückweg in ihr neues Exil an - unter der vagen Andeutung, die Reise nach Griechenland fortsetzen zu wollen..

Sie brachen auf zu neuen Ufern, endlich ging es wieder Richtung Heimat!
Sie fuhren in ein abgelegenes Wald-Kaff ganz in der Nähe des alten Wohnortes, dort wo sich Hase und Fuchs "gute Nacht" sagten. Hier hatte Irene ein gammeliges, halb verfallenes Häuschen ausfindig gemacht, das man nur über einen schmalen Feldweg erreichen konnte. Es lag so im Hang, daß es - obwohl noch in der Bebauung des Ortes - nicht zu sehen war. Alles voller Hecken und Bäume.

Der ansässige Bauunternehmer übernahm den Fall gerne und bald begannen die Bauarbeiten. Es sollte wieder in der gleichen Art errichtet werden, jedoch mit modernem Komfort. Klein, aber mein. Während der Bauarbeiten lebten sie im Wohnmobil recht gut und noch vor dem Winter war alles bezugsfertig- der Innenarchitekt hat den Rest erledigt- wie eine Almhütte sah das Häuschen nun aus, von innen und von aussen, hier stimmte jedes Detail - ohne Protz und ohne Prunk, aber solide gemacht.

Das Wohnmobil haben sie zurück gebracht und gegen einen alten kleinen Lastwagen getauscht.. die Zeche bezahlt und Irene fuhr mit hochroten Backen mit dem alten "Karottenlaster mit neuem TÜV" ins neue Zuhause.. der Zack wachte unterdessen im Häuschen.

Irene und Albert V

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