Landfotografie

Brokkoli und Spaetzle !



200gr Brokkoli in kleine Roeschen zerlegen, die Stiele in Wuerfelchen schneiden.

Wasser fuer 150gr Eierspaetzle (Packung) aufsetzen
und mit einem EL (Essloeffel) Salz aufkochen lassen, Spaetzle einlegen,
auf 1/2 Flamme schalten.
Die Nudeln immer wieder umruehren, damit ein gleichmaessiges Resultat erzielt wird.
Ich rechne gute 20 Min dafuer. Wenn das Wasser truebe wird,
sollte abgeschmeckt werden, damit die Nudeln die richtigen Garungsgrad haben:
Weicher als "al dente".

1 kl. Zwiebel schaelen und wuerfeln, ebenso eine Knoblauchzehe.

1 grobes geraeuchertes (weiche Sorte, wie Mettenden) Bratwuerstchen in Wuerfel schneiden.

Im zweiten Topf eine Tasse Wasser aufsetzen, ein Lorbeerblatt
und ein Teeloeffelchen Salz zugeben und mit den gewuerfelten Stielen aufkochen lassen,
dann auf 1/3 Hitze bringen.
Wenn die Stiele ca 5 Min leicht gekocht haben,
kommen die Brokkoli-Roeschen hinein - nochmal 5 Min leicht koecheln lassen
und in der Seihe abgiesen.
(Die Fluessigkeit in einer Schuessel auffangen)

In den leeren Topf (wo der Brokkoli gekocht wurde) einen EL Butter geben,
die gewuerfelten Zwiebeln,
den Knoblauch und die Wuerstchen-Wuerfel gut anschwitzen.
(Bei 3/4 Hitze ca. 10Min, oft umruehren)
Inzwischen ein Haendchen (3EL) Parmesan reiben.
Die Schwitze wird mit 2 EL guten Weissweinessig
und 3 EL von dem Brokkolifond (Kochwasser) abgeloescht
und anschiessend den Brokkoli aus der Seihe,
1 TL bunten Pfeffer (Bei mir kommt noch etwas Liebstoeckel dazu;
Ein paar Spritzer Fluessigwuerze) zugeben,
umruehren und bei kleiner Flamme zugedeckt warten lassen.
(Beim Gemuesewasser oder Fond bitte darauf achten, dass die Gesamtmenge der Fluessigkeit gering bleibt,
der Boden des Topfes soll gerade so eben bedeckt werden!)
Nun sind die Spaetzle fertig und kommen in die Seihe.
Den Parmesan auf den Brokkoli geben, gut unterheben und vom Feuer nehmen.

Das Essen ist servierfertig: Auf den flachen Teller geben,
auf einer Seite die Nudeln, auf der anderen das Gemuese,
damit die Optik stimmt.

Guten Appetit !

BBQ Grove Salad


Beim Holzkohlegrilling mache ich immer ein paar Grillscheiben mehr, das hat sich bewaehrt: Manchmal hat man wenig Zeit und taut geschwind mal ein oder zwei Grillscheiben auf. Besonders gerne mit Original Jacks Hickory Holzschnitzel (Anleitung beachten!) und deren No7 BBQ Sauce.
Heute geht es um den BBQ Salat: Rezeptvorschlag fuer 2 Personen. 2 Dosen Mais oeffnen und etwas abtropfen lassen. 2 gegrillte Bauchscheiben in feinere Streifen schneiden und unterheben, mit der oben erwaehnten Sauce vermischen (man braucht weniger von der teuren Sosse als man denken sollte). Fertig ist das Essen ! Dazu kann man 1-2 Tomaten garnieren, das kommt immer prima an.
Guten Appetit! (Ich weiss, das ist "keine Kunst" - es ist wohl trotzdem noch keinem eingefallen)


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Vegetarismus, Ethik und Zukunft

Ich habe schon viele Buecher zu diesem Thema gelesen, von Romanen, Sachbuecher bis zu wissenschaftlichen Werken, ich habe schon viel gehoert und erfahren, mit vielen Fachleuten darueber lange und ausgiebig gesprochen.

Mir ist klar, dass Lebewesen Empfindungen haben, mir ist klar, dass sie Schmerzen fuehlen, aber ein Bewusstsein haben eher nur hoeher entwickelte Saeugetiere - aber nur, wenn diese die Moeglichkeit zur Erfahrung und Entwicklung hatten, was bei Stalltieren eher weniger der Fall ist.

Das heisst, dass absichtlich "dumm" gehaltene Schweine, Rinder und Federvieh sich ganz anders verhaelt, als solche, die frei auf groesserem Gelaende in sozialen Gruppen herum laufen und sich artgerecht verhalten koennen.

In wie weit dieses "dumme Vieh" ethisch haltbar ist, muss jeder selbst wissen: Schweine haben grosse Mengen Nachwuchs, der schnell heran waechst - das erfaehrt man am besten vom Jaeger, der mit einer regelrechten Wildschweine-Schwemme zu tun hat, die alles kahl fressen durch ihre Wuehlarbeit in den Feldern, ja, sie schrecken nicht vor Strassen- und Wegeraendern zurueck. Die gezuechteten Schweinerassen sind auf Fleischmenge und nicht auf Lebenstauglichkeit ausgelegt- in freier Wildbahn wuerden sie bald verenden oder mit den Wildschweinen eine neue Art gruenden, was ich fuer wenig wahrscheinlich halte.

Die Stallhaltung von Huehnern und anderem Federvieh ist fast immer die einzige Moeglichkeit die kleinen Raeuber, wie Fuchs, Marder und Co abzuhalten - aber auch Bussarde greifen hier gerne zu !

Die Kuehe werden noch am besten gehalten, denen geht es im sozialen Verband nicht schlecht,- aber sie muessen immer wieder traechtig werden, sonst geben sie keine Milch. Die daraus entstehenden Kaelbchen sind entweder zur Schlachtung oder Zucht bestimmt - die Jungbullenzucht ist ein eintraegliches Geschaeft. Das Rind hat die hoechste Lebensdauer auf einem Bauernhof, selbst Jungbullen duerfen etwas laenger leben - ganz im Gegensatz zum Federvieh oder den Schweinen, die unglaublich schnell schwer genug sind, um geschlachtet zu werden. Wir erinnern uns: Diese Tiere sind "Nutztiere", sie wurden speziell gezuechtet, damit sie der Ernaehrung dienen.. sonst gaebe es sie nicht !

Das Thema "Schlachten" habe ich schon zur Genuege behandelt, das kann auch nicht jeder! Die meisten Leute wuerden sehr wenig Fleisch essen, wenn sie das Tier selbst schlachten muessten ! (Anonymisiert und abgepackt kommt das Tier wenig in den Gedanken- wenn man in ein leckeres Brot mit einer Scheibe Wurst darauf verzehrt)

Ich bin fest der Meinung, dass zu einer ausgewogenen Ernaehrung (Allesfresser-Gebiss des Menschen) auch tierische Produkte gehoeren, Kaese, Eier, Wurst, Fleisch, Milch - Fisch, Gefluegel.

Die Ethik ist nur uns Menschen gegeben, NUR aus diesem Grund ist der Vegetarismus entstanden - KEIN Tier kaeme auf einen solchen Gedanken. Nun ist die Faehigkeit zu denken eine Sache, die Konsequenz der eigenen Ethik zu folgen eine andere. Wie oft wird man rueckfaellig, was sich am eindrucksvollsten darin zeigt, dass es "vegane Schnitzel" oder "vegane Wuerstchen" gibt- statt einen anderen Ausdruck dafuer zu erfinden: Z.B. Bratlinge, Backlinge, Backrollen, Bratklopse etc. hier sieht man die Verlogenheit "strenger" Vegetarier sehr schoen.

Ich finde, dass man Fleisch mit Bedacht essen sollte, nie zuviel und nie zu oft, stets nur als Beilage, nie als Hauptbestandteil des Essens !

Ich wuensche mir fuer die Zukunft, die bekanntlich sehr viel mehr Menschen auf der Welt haben wird, ein Umdenken - das kann aber nicht individuell allein gemacht werden, dazu muss die gesamtgesellschaftliche Verantwortung angerufen werden:
Ich koennte mir vorstellen, dass Wurst zur Haelfte aus Pflanzenprodukten sein kann, so wie das beim "Analogkaese" schon getan wird- wozu fast alle Streichkaesearten gehoeren. (Ersatz- und Austauschprodukte aus fernen Laendern sind nicht die Loesung, weil der Transport sehr umweltschaedigend ist) Ich halte Rueben und Kartoffeln und besonders Huelsenfruechte aller Art fuer eine sehr interessante Sache, die auch noch hoch eiweisshaltig ist. Niemand muss Riesenschitzel oder Steaks oder Braten essen, eigentlich reicht Hackfleisch - zur Haelfte mit obigen Stoffen "gestreckt" oder besser "ethisch aufgewertet" fuer einen gangbaren Weg fuer die Zukunft unserer -gesunden- Ernaehrung aus. Gerade bei diesen Gedanken sehe ich die grosse Chance, dass eine sehr viel groessere Population auf der Erde ernaehrt werden kann, ohne dass alles kollabiert. Dazu gehoert auch, dass Religionen ihre "Vorschriften" gestutzt bekommen, wie Hunde ihre Krallen - sonst war alles umsonst. (Schaechten, koscher oder halal)

Lebensmittelherstellung wird kuenftig sehr viel industrialisierter ablaufen als bisher, das zeichnet sich glasklar ab.
Das heisst nicht, dass die dazu benoetigten Tiere weniger Lebensqualitaet haben muessen: Im Gegenteil, hier sehe ich die grosse Chance, dass endlich aeltere Tiere "auf den Tisch" kommen, die geschmacksintensiver sind. ("Gourmets" werden sich warm anziehen muessen, die besonders zartes Jungtier verspeisen wollen)

Ich sehe in der Solarenergie noch viel Potential, Felder koennten sogar per Heizschlangen und aehnlichen Mitteln hochinteressante Fruechte anbauen, die Lagerhaltung ist noch immer verbesserungsfaehig, auch wenn schon grosse Fortschritte zu verzeichnen sind. Die Spezialisierung der Landwirtschaft hat erst begonnen - vielleicht "rollierend" - alle Felder Mais, naechstes Jahr Getreide und der andere Bauer saeht Mais etc. so dass Maschinen moeglichst verlustarm eingesetzt werden koennen. So liefert der Bauer direkt in die Fabrik - wo der Beschaeftigung von deutlich mehr Personal durch sozialversicherungspflichtige Maschinenarbeit der Weg bereitet werden koennte..

Die Zukunft der Ernaehrung wird in der aufbereiteten, abgepackten, lagerfaehigen Ware liegen - die Metzger haben fertig, genau wie die Baecker, die fast nur noch Auf-Baecker von Fabrikware sind.

Was mich interessieren koennte, waere die Umweltethik, die in ihrer Begrifflichkeit vor akademischen Ueberheblichkeiten nur so trieft und strotzt. Die Macher dieser Worte sind nach meiner Einschaetzung reif fuer die Klapsmuehle oder so ueberdreht egozentrisch, dass sie ohne Kunst- und Fremdworte nicht mehr auszukommen scheinen, denen sie die Bedeutungen - mal so mal so - beimessen und "Diese Naturschutzbegruendungen reichen nicht aus, um die oekologischen Probleme zu loesen, und aus ihnen koennen keine direkten Naturschutzziele abgeleitet werden. Sie bieten Staatsbuergern in der Praxis jedoch die notwendigen Begruendungen und Einsichten, die auf der politisch-rechtlichen und der kasuistischen Ebene des Einzelfalls diskutiert und umgesetzt werden koennen. " Alleine dieser Satz zeigt, dass ich richtig liege mit meiner obigen Einschaetzung: Sie halten alle fuer bloed, fliegen selbst staendig mit dem Flugzeug und fahren riesige Wagen, nur weil sie sich das leisten koennen. Der "kleine Mann auf der Strasse" soll gefaelligst mit Oeko-Schlappen zu Fuss gehen und nur noch flach atmen, moeglichst nur noch Kompost essen.. Jedesmal, wenn das Woertchen "Einsicht" gebraucht wird, tut sich nach meiner Lebenserfahrung etwas auf: Ich werde verarscht !

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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