Reihenweck 92




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Heute gibt es das 2. Stueck des geraeucherten Bauchfleisches,
das seit dem Moehrentopf eingepackt im Kuehlschrank lagert.
(Das ist freilich deutlich teurer als das abgepackte Bauchfleisch)
Das habe ich mit den Moehren gegart und nun kommen die Kohlrabi dran,
4 Kartoffeln haben sich auch noch dazu gesellt,
die mit 2 Zwiebeln und 6 Knoblauchzehen und einem fette Bruehe Wuerfel, ein wenig Estragon,
etwas Salz und Pfeffer, sowie einer Tasse Wasser
und einer Tasse Gurkenwasser (suess-saure guenstige Sorte Gurken)
so gegart werden, dass sie noch ein wenig bissfest sind.
Diesmal binde ich die Sauce mit einem Eckchen Schmelzkaese an.



Guten Appetit!

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Sonntagmorgen, 05.23 Uhr, - die selbstgemachten Broetchen sind zum Gehen in der Roehre seit 10 min.
Ich werfe den PC an und lese auch gleich die 1. Fakemeldung:
https://www.gmx.net/magazine/wissen/alltagsfrage-essen-hinlegen-32656962
"Nach dem Essen sollst zu ruhen oder tausend Schritte tun!"
Dieser Spruch zeigt mir: Der "Volksmund" hat auch keine Ahnung, wie die im obigen Hinweis.
Wir legen uns immer nach dem Essen etwas aufs Ohr und das bekommt prima - kein Sodbrennen oder so
und so jung sind wir auch nicht mehr, dass hier von Zufall geschrieben werden koennte.
Nun muss man sagen, wir ueberfressen uns nicht, sondern essen langsam und nicht mehr, als
bis das Saettigungsgefuehl kommt.
Nie zu viel und nie zu einseitig, nie zu fett.

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Mein erstes eigenes Broetchen - Rezept (fuer 6 Stueck)


Keine Angst, auch dieses Rezept ist so einfach wie irgend moeglich gehalten !

Meine persoenliche Note ist das Naturbroetchen, das ohne Einschnitte ist.
Meine Broetchen




Ein wenig warmes Wasser (Zirka eine 3/4 Tasse) in eine Plastikschuessel geben,
einen halben EL Salz, einen halben EL Backmalz Typ hell
(A mazon, ca 10 Euro 1kg incl. Fracht, P rime)
und einen Hefewuerfel geben,
gut verruehren und dann 250gr Weizenmehl Typ 405 oder Typ 550 einarbeiten
und so lange ein wenig Mehl
zugeben, bis der Teig nicht mehr an den Haenden klebt.
Schuessel mit Folie abdecken, ueber Nacht im Kuehlschrank lagern.
Am folgenden Morgen den Herd auf 30 Grad schalten,
dann das Backblech leicht bemehlen (mit den Haenden)
ein Arbeitsbrett ebenso, damit die Teiglinge nicht dran kleben bleiben.
Der Teig in der Schuessel wird mit etwas Mehl ueberstreut und gut durchgeknetet.
Er darf nicht mehr an den Haenden kleben !
Nun wird er, der Teig- mit den Haenden zu einer Rolle gearbeitet,
anschiessend mit der Japanspachtel
aus Plastik 6 etwa gleich grosse Stuecke abstechen.
Nochmal mit der Hand kugeln, ein wenig mit Wasser glatt gestrichen.
Das Backblech habe ich vorher gemehlt und in die Roehre getan
und bei 30 Grad vorgeheizt.
Dann fuer eine halbe Stunde in der vorgeheizten Roehre
die Broetchen "gehen", dh. doppelt so dick werden lassen.
(Manchmal kann die Gehzeit auch etwas laenger dauern, das haengt von der Feuchte ab,
bis zu einer Stunde bei diesem Prinzip)
Nach dieser halben Stunde Geh-Zeit schalte ich die Temperatur auf 230 Grad - fuer 30 Minuten,
ohne die Backroehre nochmal zu oeffnen!
(Sonst fallen die Backlinge zusammen)

Der Ofen brauchte 13 Minuten, um von 30 Grad auf 230 Grad hoch zu heizen.
Wir haben einen Umluftherd.

Anmerkung:
Das besonders gruendliche Durchkneten des Teigs, am Vorabend und
am Morgen danach hat sich besten bewaehrt - also feste druff.. !

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Es geht wohl auch anders:

http://www.germanicans.com/kochbuch/index.php?cmd=recipe&cat=18&recipe=604

500 g all purpose Flour (Typ 405)
350 ml lauwarmes Wasser
1 1/2 teel. Hefe
1 teel. Salz
Cooking Instructions:

Alle Trocken zutaten mischen und dann das Wasser dazu ruehren der Teig
muesste so leicht klebrig aber nicht Pampig sein!
den Teig bestaeubt ihr ein wenig mit Mehl unten und oberhalb
so das er in der Schuessel nicht an klebt beim gehen.
Etwa 45 - 60 min. bei Zimmertemperatur mit einem Tuch gehen lassen.
Ich nutze die Sonnenenergie aber nicht direkte Sonnen Stahlen.
Ihr koennt auch andere Waermequellen nutzen.
Der Teig sollte sich zum weiter verarbeiten verdoppelt haben.
Mehl auf die Arbeitsflaeche Teig darauf und immer mit bemehlten Haenden
kneten so lang bis ihr spuert er laesst sich gut (wie kinder kneten )
weiter zu einem 4 cm. dicken Strang formen..
Und jetzt schneidet ihr ca. 9 stuecke , rollt sie leicht
zu ovalen oder Runde Broetchen und schneidet sie mit einem ganz scharfen Messer
der Laenge nach ein nicht druecken sonst werden eure Broetchen so platt wie Plaetzchen.
Legt sie auf ein Backpapier oder leicht bestaeubtes Backblech fuer ca. 10 min. ruhen!
Backofen vorheizen ca.450 F. oder ca. 220 C.
Ein Behaelter mit Wasser im Ofen gibt beim backen etwas Dampf.
Die Broetchen mit etwas Wasser/Milch bepinseln und in den Ofen schieben.
Wichtig!!
Nach ca. 10min. runterschalten auf ca.425 F oder 200C.und nochmals Befeuchten.
Nach ca. 15min. muessten sie fertig sein und goldbraun.
Es ist sehr viel Theorie aber doch simpel und einfach nach gebacken, wie vom Baecker ...Lecker!
Zur Anmerkung: Das meiste stand schon hier in eurem Kochbuch,
habe es nur etwas veraendert weil ich alles von Hand ohne Maschine mache.
Auch die Backofen Temperatur bezieht sich nur auf einen mit Ober und Unterhitze
des Elektro Herdes.
Gutes Gelingen!!
by eveline

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"jeder sollte fuer seine Kunden auch die Reise gewinnen wollen"
Seltsame Satzkonstruktionen, wie man heute aus dem Radio hoert,
haben ihren Ursprung bei den Professoren und Doktoren der Universitaeten,
wo mich schon vor etlichen Jahren die daemlichen "quoque" inmitten der Saetze stoerten.
Das Verlangen, sich examiniert auszudruecken, hat schon seltsame Formen angenommen.
Zusammen mit den Anglizismen oder pseudo-englischen Kunstworten ist ein Gemenge
entstanden, das Sprache allerdings schon immer war:
Kamen Einfluesse von aussen - heute sind das nicht mehr nur die Worte,
die durch Handelsreisende oder Kuenstler eingeschleppt wurden -
heute kommt vieles durch das Internet, Radio, Fernseher, Bild- und Tontraeger.
Wie sehr sich "Sprache" ducken und zucken kann, wird der Leser und die Leserin
(was fuer schlimme Wortkonstrukte!)
gewahr, wenn Werke von Erwin Strittmatter gelesen werden.
(diesen Autoren schaetze ich sehr)
Lange vor der Hochsprache Deutsch, die so lange noch nicht existent ist,
wurden Jahrhunderte, Jahrtausende in Mundart gesprochen - ich erinnere daran,
dass die Hoehlenzeichnungen an der Lahn bei Steeden aus der Zeit bis 28.000 Jahre v.Chr. stammen.
(Leider sind diese durch den Kalkabbau vollstaendig zerstoert worden)
http://mobileslandschaftsmuseum.de/spuren/steeden.htm
Die aelteste Geschichte in Mittelhessen geht 50.000 bis 70.000 zurueck.
Damalige "Datentraeger" waren die Koepfe der Leute, die sich alles weitererzaehlt -
und behalten hatten !
Heute ist in unseren Koepfen mehr Modernitaet und seltsame Begrifflichkeiten und
Weltwissen zu finden, weniger bis nichts mehr von den Ahnen.
Viele kennen die Namen der Urgrosseltern schon nicht mehr.
Und genau da beginne ich mit meinen Seiten "Geschichtliches" ein wenig
von der Ueberlieferung einfliessen zu lassen, das man ehedem von Generation zu Generation
weitererzaehlt hat, bis sich Staaten, Fuerstenhaeuser und die Kirche breit gemacht
und alles unter ihre Fuchtel gebracht haben mit ihren Diktaten und Vorschriften..
..das ist kein Grund in ein Retro-Denken zu verfallen, weil heute bereits der Stillstand
als Rueckschritt angesehen und eingestuft wird.
Als aelterer Mensch kann man das noch viel leichter nachempfinden,
weil man persoenlich davon betroffen ist.
Gut, Vorurteile juengerer Leute kann man entkraeften, man kann mit dem
beruechtigten "guten Beispiel" voran gehen und probieren "am Puls der Zeit" zu bleiben
um mitreden zu koennen, aber auch um selbst als Person glaubwuerdig zu bleiben,
anerkannt und akzeptiert zu werden im Gespraech.
Als Grosseltern sind wir heute laengst schon als Troester und ruhender Pol
fuer die eigenen Kinder noetig, von den Enkel ganz zu schweigen:
Die "Tretmuehle" beginnt schon im Kindergarten, mit seltsamen Dateien,
die unsere lieben Kleinen das ganze Leben lang begleiten:
Offizielle und inoffizielle Dateien- wer weiss schon, was da alle vermerkt ist
vermutlich schon das Verhalten der Eltern und Grosseltern, wenn diese im gleichen Bundesland
zur Schule gegangen sind.
Wer das nicht glaubt, kann ja mal mit den Recherchen anfangen -
aber vorsichtig, denn das bekommt den Kindern nicht !

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Einen Fuchs haben wir am 3.12.2017 um 09.12 Uhr im Nachbars-Garten gesehen -
mitten im Wohngebiet - er hat Elstern jagen wollen.
(Ich habe ihn nicht gefragt, das konnte man sehen)
Ueberhaupt ist die Zahl und Menge an Waldvoegeln im Garten ziemlich extrem,
vermutlich wird es ein strenger Winter.
(Bei uns wird gut gefuettert, das spricht sich wohl herum)

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Aus dem Radio, das bei uns ueberall im Haus als Background Unterhaltung laeuft,
erfaehrt man auch Dinge, die zuvor nicht bekannt waren:
Wie Kerzen gemacht werden und wo man diese, auf traditionelle Weise hergestellten
Kerzen kaufen kann, dass im Buch von Hildgard von Bingen der Thymian als "Quendel" bezeichnet wird.
(Unter Heilkraeutern, aber auch unter Back- und Kochzutaten)

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Krankhaftes Sammeln



Bei diesem Thema muss ich mich an die eigene Nase packen - vom Briefmarkensammeln, Fotoapparaten, Kleinmuenzen, Computerteilen, Knoepfen und wer weiss was sonst noch alles denkbar gewesen waere, habe ich mich irgendwann wieder befreien koennen. Diese Dinge sind irgendwie suechtig machend. Aber: Wenn erst einmal das begehrte Stueck der Sammlung einverleibt worden ist, war auch der Spass dahin, die Jagd nach dem "fehlenden Exemplar". Manche sammeln Bierdeckel, Brauereiwerbung, Werbeschilder, Toilettenschuesseln - kein Witz, das war Prinz Charles- ich bin gerade dabei, mit den LP - Schallplatten ueber die Grenzen zu treten und wurde von meiner Frau -zum Glueck- gestoppt: "4 Regalfaecher muessen reichen" - Immerhin sind 330 LPs dort versammelt. Sammeln, versammelt - Sammelleidenschaften koennen sich auf fast alle Dinge ausdehnen und hat nichts mit dem zu tun, was man heute "Messi" nennt, also Leute, die ihre Wohnung oder Grundstueck zumuellen und irgendwann den Ueberblick verlieren.. Wie bei jeder Sucht heisst das: Erkennen, reduzieren, die Sammlung einengen oder abschaffen.. es finden sich immer wieder Verrueckte, die den Kram kaufen. In meinem Fall ist das aber so gewesen, dass ich viel Geld ausgegeben habe um das gute Stueck zu kaufen- aber bin keines davon wieder losgeworden, weil mir seltsamerweise niemand irgendwas abkaufen will. Zumindest denken die Interessenten, dass ich wohl genug Geld haette - wenn die Dinge vor der Garage aufgestellt werden, mit dem Hinweis: "Bitte mitnehmen", ist innerhalb kuerzester Zeit kein Stueck mehr da. (Das geht ganz leise, meistens unbemerkt) Nun ja, nun habe ich wieder Platz in der Wohnung, weil div. Regale und Vitrinen mit Modellautos, Getraenkedosen, Kolabuechsen und Glaeser und Firmenartikel etc. weg sind. Die wirklich taeglich benuetzen Sammlerstuecke, wie LPs sind geblieben, sonst ist alles weg. Sollte ich diese Schallplatten verkaufen wollen - ich wette, dass niemand etwas dafuer zahlen wuerde ! Nun, im 2. Band der Triologie "Der Wundertaeter" von Strittmatter lese ich, dass ein Mensch Etiketten sammele, er deshalb "unbilligen Wein" kaufen "muesse", um seiner Sammelleidenschaft zu froehnen. Sein Freud hab eine "regional bekannte" Bierdeckelsammlung .. wie auch immer, die Sammelei ist ein seltsames Ding!

(Dabei habe ich, geneigter Leser, liebe Leserin - nicht einmal richtig angefangen dieses Thema zu vervollstaendigen. Es sollte der Phantasie nicht vorgegriffen, lediglich Anregung gewesen sein, sonst waere der aufgespiesst Kaefer oder Schmetterling wohl noch gekommen: Karl der Kaefer wurde nicht gefragt..)





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Der Schluss - Akkord - Trinkwasser-Klau und Brunnenvergifter


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/wasserknappheit-nestle-101.html

https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-103.html

Frueher, lange vor der Christianisierung war die Allmende um das Dorf allgemeines Gut, das jedem gehoerte..
Heute zanken sich Global Players um die Resource, die das zu den elementarsten Menschenrechten gehoert - das Wasser.
Immer mehr Grossbetriebe ruinieren mit einem uebermaessigen Guelleauftrag auf die Felder das Grundwasser, wichtig ist in beiden Faellen der Gewinn.

Wir sollten lernen die Zukunft als Demokraten selbst in die Hand zu nehmen und den Geiern endlich mal die Fluegel zu schneiden, von den direkten Pluenderern bis zu den Boersenzockern und ihren Mitlaeufern, die angeblich gewaehlt worden sind.