Landfotografie


Meine fotografische Herkunft:
Ich komme aus der "analogen" Fotografie
und habe den Wiedereinstieg mit der schweren Spiegelreflexkamera MTL
als wunderbaren und langen Fotokurs empfunden,
wobei keinerlei Automatiken, aber genuegend Buecher zur Seite standen.
Die Klick I war meine erste Kamera,
die mit div. anderen heute wieder in meiner kleinen Vitrine steht.

Die Idee oder Anspruch:
Zwischen beiden Daumen und Zeigefingern ein Rechteck gemacht und dadurch "fokusiert" -
exakt das sollen meine Bilder zeigen, nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Wenn es geht ohne Verschuss in 1:1 Umsetzung von gemachten zu zeigbaren Aufnahmen.
Meine Art zu fotografieren war immer "Landfotografie" oder #Buschfotografie ,
die nie aufgepeppt wurde und die eigentlich immer bereits in der Kamera "fertig" werden musste -
nachtraegliches Bearbeiten waere ein Sakrileg an der Natur,
genau wie die Veraenderung der Perspektive durch Zoom.
Weitergehend habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass moeglichst jedes Bild "etwas werden" sollte, dh. ohne Verschuss.
Heute fotografiere ich nicht mehr fuer die Alben, sondern nur noch fuer die grosse Galerie meiner Homepage, in 1024 Pixel.

Fotografieren statt knipsen, Ablichtungen statt Fake.
Gute Bilder sollten unverkrampft sein, locker und so, wie mit eigenen Augen gesehen.


Ein halbes Jahrhundert mit der Kamera formt wie Wasser den Stein, unbeirrt wie die Natur, die der Kuenstler ist.
Die beiden Bilder zaehlen zu meinen ersten..

erste Bilder



Meine Zufallsbildgalerien
zeigen automatisch fuer jede Seite und bei jedem Besuch ein neues Bild aus der Sammlung, selbstverstaendlich naturgetreu.
(Inzwischen habe ich eine spezielle Galerie fuer die "mich" - Seite gebaut, die nur dort eingepflegt ist.)
Die Aufnahmen sind nicht bearbeitet oder gar aufgepeppt und entstanden auf stillen Wanderungen und Spaziergaengen nach dem Sportsucherprinzip
in 1:1 Umsetzung von gemachten zu zeigbaren Aufnahmen, als reine Ablichtungen, die nur das zeigen, was vor Ort zu sehen war-
nicht mehr, aber auch nicht weniger:

Eine ideale Untermalung meiner beiden anderen Hauptthemen Kochen und Weinbereitung.

Bei Tageslichtaufnahmen
-ohne Makro, ohne Tele- in freier Landschaft wird das Thema "Equipment"
und sogar der Betriff "Kamera" zum Schnee von gestern,
wo jedes Gimmick ablenkt und stoert: Pur ist echt und wertvoll.
Eine Lochkamera wuerde fuer meine Aufnahmen reichen, waere die Umsetzung fuer die Webgalerie nicht so schwierig..

underconstruction

Randbemerkung:
"Deine Bilder erkennt man, ohne den Namen darunter zu lesen!"
Wie immer dieser Kommentar eines Foren-Mitglieds gemeint gewesen sein mag-
fuer mich war es das schoenste Kompliment, das ein Hobbyfotofreund bekommen kann.
Grundsaetzlich rate ich von Vereinen und Foren aber ab, weil sie dem eigenen Stil total abtraeglich sind.
Man ist immer in Versuchung, anderen nach dem Mund zu fotografieren und Bilder zu bearbeiteten, damit der "Wow-Effekt" und der Beifall kommt.
Egal, mir geht es um Landschaftsbilder, zu denen "Kommentare" nicht noetig, ja sogar stoerend wirken, weil sie vom Pfad abbringen :

Meine Hobbyseite ist schon deshalb bekannt geworden, weil sie eigene Wege geht!
Die Wanderungen zu zweit bringen einen ganz anderen Blickwinkel als der unter Foto-Kollegen,
eine sagenhafte Ruhe und Aufnahmen,
die wie ein Spaziergang sind, nicht wie ein Wettkampf oder Wettbewerb..

Gymnastisches:
Die grosse Galerie und auch mein Fotohobby ist inzwischen abgeschlossen
und zieht sich auf die Pflege meiner kleinen Vitrine und deren Ausstellungsstuecke zurueck.
Die alten Kameras wollen ein wenig in Bewegung gehalten werden, damit die feine Mechanik nicht schwergaengig wird und gelenkig bleibt.
Diese "Trockenuebungen" -ohne Film- sind auch fuer den Erhalt des fotografischen Gefuehls wichtig.
Gelegentliche Mitbringsel von den Wanderungen
werden das eine oder andere Bild in der Galerie schon deshalb ersetzen,
dass mir die Uebung nicht verloren geht.
Gezielt auf Pirsch zu gehen gehoert jedoch der Vergangenheit an.
Heute sind soooo viele Fotofreunde im Web, dass diese ruhig den Stab aufnehmen und weitermachen koennen..

Mein Einsatz ist das Eintreten fuer ungefaelschte Naturaufnahmen gewesen, das mit dieser Seite nochmal bekraeftigt werden soll:
Gute Bilder zeigen nur, sie luegen nicht.

Nach vielen vielen Bildvergleichen bleibe ich dabei:
Das smartphone ist eigentlich die "Kamera", die ich immer wollte-
Nur fuer Aussenaufnahmen bei Tageslicht, nur mit Festbrennweite und sehr schnell in der Einsatzbereitschaft..
(Fuer Innenaufnahmen sind Kompaktkameras sehr viel besser, was jedoch bei mir kaum jemals vorkommt)
Viele tausend Aufnahmen hat das kleine Ding schon hinter sich und es hat noch weitere seiner Artgenossen hier bei uns,
auf die ggf. zurueckgegriffen werden koennte..
Einen engen Fokus schafft man selbst bei windbewegten Zweigen,
wenn die Apparatenhuelle in die gleiche Hoehe gehalten und darauf fokusiert wird-
dann die Huelle weg und durchdruecken.. wer sagt, das kann ein smartphone nicht?

Fotografie nach dem "break even point", die Natur macht es vor.

Nach div. Erfahrungen und Recherchen
hinsichtlich des "Panorama-Rechts" und dem "Recht am eigenen Bild" erscheint
mir die 28-35mm Fotografie die einzige verbliebene Moeglichkeit zu sein,
unauffaellig und rechtlich unproblematische Aufnahmen in einem urbanen Gebiet machen zu koennen,
an denen auch niemand vor Ort Anstoss nimmt. (Das ist ein grosses Stueck persoenlicher Freiheit,
wenn die "Kamera" so unauffaellig wie moeglich bleibt)

Nach unzaehligen Sichtungen von Aufnahmen anderer
Fotografen und Fotofreunde kann ich sagen, dass die eigentliche Fotografie NICHTS
mit dem verwendeten Equipment zu tun hat und RICHTIGE Fotografie einzig Ablichtung,
Moment, Licht, Winkel und Ausschnitt ist, mehr nicht!

Nach unzaehligen Beobachtungen kann ich sagen:
Kein Betrachter interessiert sich fuer technische Details !
So halte ich die heutigen Aufpeppereien fuer einen Schrei nach Anerkennung, zumindest aber fuer den Beweis,
dass es dem Fotografen nicht gut genug war,
was er ablichtete und deshalb nachbessern musste-
die Wirklichkeit war wohl nicht "echt" oder "schoen" genug..

Mein Rat an Knipser, die Fotoamateure werden wollen:
Nicht nach "Anerkennung" schielen, sondern mehr auf das Objekt vor Ort und das bedeutet: Ueben, ueben, ueben ...
(Das ist bei JEDER Kamera dringend noetig, auch bei einem smartphone)

Exkurs:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Das sogenannte Panoramarecht ist ein sonderbares Ding,
dem zufolge man nur von oeffentlich zugaenglichen Strassen und Plaetzen aus Aufnahmen machen darf.
Aus Perspektiven bis zur Augenhoehe, nicht mit Hilfe von Leitern oder von gegenueber liegenden Haeusern etc.
Selbst temporaer aufgehaengte Reklame oder Veranstaltungshinweise sind problematisch,
ja sogar einzelne markante Gebaeude, besonders im Ausland ist da vorsicht geboten.
Markenlogos als solche, also aus dem Zusammenhang heraus, in Geschaeften oder Einkaufszentren,
Flughaefen, Museen und vielen oeffentlichen Gebaeuden etc, Aufnahmen mit einem Teleobjektiv
(unnatuerlich nahe Perspektive) und solche, die Gesichter von Personen erkennen lassen,
sollte man meiden - besonders, wenn die Bilder im Web gezeigt werden sollen!

Noch ein Wort zu P hotos hop Basteleien: Das ist wohl wie mit den Geschmacksverstaerkern -
genug kann nie genuegen, Kunst und Kitsch liegt verdammt eng beieinander.
Na ja, wer das braucht.. So wird weiter verbastelt, verdreht, aufgebrezzelt und "weggestempelt" was das Zeug haelt.
Das ist der Hauptgrund, weshalb Fotoforen sterben - weil das mit Fotografie NICHTS mehr zu tun hat.
Meine Seite soll ein kleiner Gegenpol dazu sein, den man direkt vor Ort als wahr oder echt nachvollziehen kann.

Bastel-Tipp: Aus eigenem Bildmaterial gemachte Postkarten (es gibt im Web so viele Anbieter,
die das gerne uebernehmen)- nur das Format muss stimmen.
So hat man immer mal was ganz Persoenliches als kleine Aufmerksamkeit und Gruss an Freunde und Bekannte,
was sich ausserhalb von Anrufen und Mails bewegt.
Schreib mal wieder!

Mein Tipp:
Einfach mal wandern gehen und schauen, wie Natur wirklich aussieht und nicht das zulassen,
was so gemacht ist, wie es haette aussehen koennen!"

Danach war mir klar, dass Wandern OHNE Kamera noch viel feiner ist..

Es wird sowieso schon viel zu viel herumgeknipst und hinterher rausgeholt,
was rauszuholen ist.

(Je laenger ich mit der Kamera unterwegs war,
um so unauffaelliger wuenschte ich mir das Geraet)
Die Seite Wandern bekam einen eigenen Zufallsbildgenerator (Nr3), welcher ein paar Eindruecke der herrlichen Landschaften aus dem Taunus und auch aus dem Westerwald zeigen soll.
(Wir leben hier an der Lahn, zwischen beiden Gebieten)
Als Anregung in die freie Natur zu gehen, die Seele baumeln zu lassen, sind diese Wanderseiten im Web recht beliebt.
Freilich sind auch die Bilder dieser 3. Galerie unbearbeitet oder ungekuenstelt- sie zeigen das, was unterwegs zu sehen war, nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Die Kapazitaet dieser neuen Galerie ist so wie die ersten beiden- bei max. 999 Bildern, die sich ueber die Jahre anfuellen moegen.

Der Vorteil von smartphones ist, dass man ein Telefon UND eine Kamera dabei hat.
Nur ein Accu, der umsorgt werden will.
Alles in der Hemdtasche und in Sekunden bereit.

Den Weilburg-Stream mit Impressionen aus meiner Geburtsstadt habe ich zu bieten.
Eine alte Familien - Bilderkiste stand noch herum.

***

21.9.2015: Herzlichen Glueckwunsch, kleines SGH f480i - eben hast du die 10.000 Bilder ueberschritten - eine unglaubliche Leistung! (Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ich immer noch die 1:1 Umsetzung von gemachten zu zeigbaren Bildern versuche: Manche User versuchen auf Deubel komm raus zu knipsen und hinterher die besten Bilder zu selektieren. Mir ist noch aus der analogen Fotografie jeglicher Ausschuss verhasst. Ich finde, dass man VOR der Aufnahme das Hirn einschalten sollte, denn das schult das fotografische Auge ganz ungemein. Bei eben diesem SGH sind vielleicht 2 von 15 Bildern als nicht gelungen zu bezeichnen- mehr aber auch nicht ! (Wobei meistens die nicht ausreichende Zeit des Fokusierens oder Indoor der Grund war - nur jede 100. Aufnahme koennte als leicht verwackelt angesehen werden)

Sept. 2016 Gestern waren wir auf einer groesseren Runde um Braunfels unterwegs- mein Sohn macht mit seinem Smartphone Reihenaufnahmen und sucht sich hinterher das beste Bild heraus - wie muehsam! (Das erinnert mich an die ewig langen Diaabende, wo die Gaeste einschliefen) Ich bin einer, der lieber die "Motivklingel" packt und versucht mit einer einzigen Aufnahme das Optimum zu erzielen. Bestenfalls eine 2. Aufnahme von dem gleichen Motiv, wenn das Licht nicht so ganz stimmt.. ich bin gespannt, wann ihn dieses Ausfiltern aus einer Masse von Aufnahmen zu nerven beginnt!

21.Okt.2016, die Neuerungen bei den Smartphones werden immer beeindruckender, nun spricht man schon von "Smartphone-Photografie", was ich durchaus fuer stimmig halte:
http://www.zdnet.de/88281317/kodak-ektra-retro-kamera-smartphone-offiziell-vorgestellt/

Langsam, aber sicher werden die Akkus der SGH's muede, selbst die neu dazu gekauften. Das ist vermutlich "systemisch bedingt", wie man heute dazu sagt. Wir werden wohl oder uebel irgendwann zu einer neuen Loesung finden. Ich bin mit der Fotografie sowieso laengst "durch", eine "Cam" reizt in keiner Weise an. So bleibt nur das Smartphone in Nachfolge, das -wie ich schon mal sondiert habe- unglaubliche 16MPixel haben wird. (Hier muss man bedenken, dass jeder Zoom von dieser Pixelzahl in Abzug kommt, das Handy wird aber ohne Zoom, praktisch in Festbrennweite genutzt. Obwohl Softwarezoom moeglich ist)

***

Ich rate jedem, der sich ein wenig ernsthafter mit dem Thema Landscape oder Landschaftsfotografie
befassen moechte:
Mit beiden Daumen und Zeigefingern ein Rechteck bilden und dadurch "fokusieren" und auswinkeln,
die Ueberraschung ob diese Wirkung ist gewiss..
..was ein wenig ins rechte Licht gerueckt ausmachen kann!

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Achtung, die Panoramafreiheit oder schlicht das Urlaubsfoto kann zur rechtlichen Falle werden:
http://www.t-online.de/leben/reisen/reisetipps/id_82027324/ulaubsfotos-wo-man-fotografieren-darf-und-wo-nicht.html
Bei militaerischen Anlagen wird keiner auf den Gedanken kommen, diese zu fotografieren -
aber bei Moscheen?!
Die Rechtsprechung in den Laendern ist da wohl sehr unterschiedlich und so hat man schnell
harte Strafen zu befuerchten..

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