plaetzchenwolf - Schattenseite 4



Schattenseite 4










Das rote Thema: Oberhand gewinnen.

Typisch war die Bemerkung der Radiomoderatorin am Montag, den 14. Mai 2018 um 10.45 Uhr:
"Frauen haben ja meistens recht"
Was aus ihrer Sicht wohl witzig gemeint gewesen sein mag - ich konnte das nicht als Witz sehen - ist fuer Maenner inzwischen nervig.
So wie "sie ist die Waechterin des Taunus, die xyz - Burg" - es ist aber keine Frau und auch keine Dame, es ist ein Gemaeuer, ein Gegenstand, auch wenn der Artikel weiblich ist.
Richtig muesste es heissen: Die Burg xyz wacht ueber den Taunus.
Das verstehen die Studierten nicht mehr, weil sie mit aller Gewalt die "Gleichberechtigung" in jedweder Form durchpeitschen wollen, auch wenn schierer Bloedsinn dabei heraus kommt.
Mir kommt "Frauen haben ja meistens recht" so vor, als waere die Oberhand gegen die Maenner schon entschieden, wo man - pardon - Frau gerne nachtritt..

Man mag das uebersehen oder als Mode-Tollheit abtun, diese Bemerkung war es allemal wert.

Und wenn ich auch mal nachtreten darf, ist die Gleichberechtigung bei den alten Germanen keinesfalls noetig gewesen, denn Frauen hatten bei den germanischen Voelkern die gleichen Rechte wie ihre Maenner, sie gingen auch zur Jagd und verteidigten das Dorf mit Waffen. Erst als Bonifazius mit seinem Irrwitz anrueckte um die Leute unters geistige Verdummungsjoch zu zwingen, wurde die Sache seltsam zwischen Mann und Frau. Diese angeblichen "Heiden" hatten allemal mehr Kultur als dieser orientalische Patriarchenkram und die "Mutter Kirche", in welcher die Frauen extra untergebracht wurden..

"Wir wollen auch noch Fruehstueck essen" oder "die Hasendame ist zu vermitteln" sind noch
die harmlosesten Fehlleistungen der heutigen ModeratorInnen, wo ich mich immer mehr verarscht fuehle.

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Nachtrag Mai 2019 - wir lesen, hoeren und sehen keine Nachrichten mehr.
Keine Radiomusik und keine Fernsehprogramme - nun ist eine heilige Ruhe eingekehrt, mit guten Filmen und Musik von der LP !








Schluss-Akkord: Selbst ist der Mann !






(Wenn die Wand trocken isst, wird sie ganz hell, wenn es regnet auf natuerliche Weise nass und dunkel - aber das trocknet flott weg.)

Heute wuerde man "Workshop" dazu sagen und ein Video drehen - das ist beides nicht mein Ding, bei mir heisst das eben "selbst ist der Mann", der nicht herum heulen darf, sondern handeln muss:
Man muss Firmen schon sehr bitten, wenn ein Auftrag angenommen werden soll und bei den typischen Kleinauftraegen im haeuslichen Bereich ist auch das nicht mehr ausreichend. Wer keinen "guten Bekannten" in einer solchen Firma hat, wird wohl niemals die Reparatur oder Verschoenerung gemacht bekommen..

Also bin letztlich immer ich das, der die Popo-Karte gezogen hat und den Kram alleine durchziehen muss - wehe, wenn man sowas nicht nie gemacht hat. Guter Rat ist im Web viel zu finden, vieles stimmt aber nicht oder nicht so ganz oder ist nicht auf unseren konkreten Fall anwendbar.

Mein Urgrossvater war Maurermeister und mein Opa war Maurerpolier, irgendwie ist da bei mir was vererbt worden, obwohl mir nicht mehr zuteil wurde, denen noch bei der Arbeit zusehen zu koennen. Es steck mir wohl "im Blut", auch wenn so manches nicht ganz gerade wird - es wird aber alles fertig und stabil war das auch: Noch nie hat sich eine meiner selbstverlegten Kacheln geloest..

In diesem Fall geht es nicht um ein Gartengeraetehaeuschen oder eine Terrasse oder Pavillion oder Treppenaufgang oder die Verputzerei mit Gol dband vom Keller bis incl. die beiden Wohnungen im Haus, das anschliessende Streichen oder um das Regenwasserbecken im Garten (5500ltr) oder sonstige kleine Dinge, wie ganze Computer (seit Jahren) zusammen zu schrauben und zu konfigurieren oder einen Herd anzuschliessen, Gartenbepflanzungen etc. (es waren noch viel mehr dieser Arbeiten) - heute ging es um die Grundstuecksmauer zur Strasse, die renovierungsbeduerftig war.

Mir kommen in der Nacht immer die besten Einfaelle und so wurde die Mauer ganz einfach neu ueberputzt, statt diese zu streichen, wie die Jahre zuvor.
Das Material war: Eine Glaettkelle, eine Maurer - Kelle, eine Spachtel, 1x25kg Sack Reparatur-Spachtelmasse fuer innen und aussen, Sorte "Alleskoenner", zum Anruehren. Ein grober Schwamm, ein Eimer Wasser und das war es eigentlich auch schon. Kein Hexenwerk, aber man muss eben frueh aus den Federn und loslegen, sonst wird dieses Werk nichts werden..

Zwischen 3 und 8 Euro kosten die Kellen, die Spachtel noch weniger - das Verputzmaterial (25kg) 15,95 Euro.. seltsam finde ich, dass solche Dinge so billig sind, wo man richtig mit arbeiten muss; jeder Firlefanz geht dagegen richtig ins Geld ! (Uhren, Handtaschen, Smartphones) Wie auch immer, die Geraete habe ich seit Jahr und Tag im Keller, immer gut gepflegt und gereinigt - so hat die ganze Mauer gerade mal 16 Euro und 2x 1,5 Stunden Arbeit gekostet ! (Anfaenger werden wohl doppelt so lange brauchen, aber auch das ist kein Beinbruch!)

Der Vollstaendigkeit halber moechte ich anfuegen, dass die Mauer mit Fassadenfarbe gestrichen wurde - auch selbst gemacht in zwei Abschnitten zu je einer guten Stunde. Ca 15 Euro kommen an Farbe zum obigen Arbeits-Event. Also ca 30 Euro fuer den Verputz und den Anstrich zusammen.. das haelt locker 10 Jahre und die Feuchtigkeit veraendert das Aussehen des Putzes nicht mehr.







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Was gibt es hier zu sehen?

Es muß jeden Tag etwas Neues auf den Tisch - wozu schreibe ich sonst Rezepte?
Also geschwind getan.
Ich koche Spaghetti bißfest mit einer kl. handvoll getrocknetem Suppengemüse, das dann mit den Nudeln in der Seihe verbleibt und nochmal optisch etwas aufhellt.
In dem freien Topf kommt nur großzügig Chiliöl, ein Olivenöl, in welchem Chiligranulat durchziehen kann. Ein solches Fläschchen gehört bei mir unabdingbar dazu.
Eine halbe Knolle Knoblauch schneide ich grob, dünste diesen mit einer handvoll eingefrorener Champignons an. Dann wird mit etwas Weißwein (3/4 Tasse) abgelöscht und ein 200gr Stück Romadur grob hinein geschnitten und bei kleinerer Hitze ruhig zergehen lassen, etwas Salz dazu und.. die Nudeln, die nun nochmal gut und gründlich untergehoben werden.

(Der Käse löst sich ganz auf, von der orangefarbenen Rinde ist nichts mehr zu sehen)
Guten Appetit !
(400gr Nudeln, 200gr Käse und 1-2 Tassen tiefgekühlte Champignons = Gut für 3 Personen.)

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*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





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2020 Kartusche: Die Angst geht um - German-Angst?

Ich lese am Schalttag, dem 29.2.2020, daß die Angst vor dem Coronavirus das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) den Bürgern (nicht den Bürgerinnen?) rät, sich für jegliche Szenarien vorzubereiten:

"Ihr Ziel muss es sein, 10 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können", sagt dieses Amt in seinem Ratgeber.
Besonders die Bevorratung von Trink-Wasser sei wichtig. "Man solle zudem auf Lebensmittel achten, die lange haltbar und eher in Gläsern oder Dosen verpackt sind. Und er betont: "Kaufen Sie Dinge, die Sie auch mögen!" Das Amt gibt folgende Empfehlung für eine durchschnittliche Person für einen Zeitraum von zehn Tagen:
Mindestens 20 Liter Wasser
3,5 Kilogramm Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis
4,0 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte
2,5 Kilogramm Obst und Nüsse
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch und Eier,
0,4 Kilogramm Fette und Öle
dazu noch weitere Lebensmittel, je nach Vorliebe (z.B. Honig, Marmelade, Schokolade oder Fertiggerichte)

Aha, das hat man sich am grünen Tisch ausgesucht, vermutlich von Singles, die noch nie selbst gekocht haben?

Wie auch immer, Vorräte sollten in KEINEM Haushalt fehlen und die müssen auch regelmäßig auf Haltbarkeiten hin untersucht werden. Es kann immer mal der Strom ausfallen oder die Straßen unpassierbar werden..
Wir haben auf alle Fälle genügend im Haus, um einen ganzen Monat davon leben zu können.

Andere machen es sich bequemer, so hat unser Nachbar der Vorratskeller gesehen und gemeint: Dann weiß ich ja, wo ich im Notfall hingehen muss..
..wir möchten die Vorräte nicht übertreiben und man sollte auch nur die Dinge bevorraten, die man wirklich mag- auch hier hat dieses Amt vollkommen recht:
Lebensmittel darf man NIEMALS wegwerfen, weil das ein schlimmes Sakrileg wider die Natur wäre.

Da wir -s.o.- immer genug im Haus haben und die Dinge auch regelmäßig überwachen und nachkaufen, weil sie in rollierendem Verbrauch liegen, brauchen WIR KEINE Hamsterkäufe zu machen!

Konkret bedeutet das:
Eine Reihe 6x1,5ltr Mineralwasser medium (Stilles Wasser ist bestrahlt, ab Medium durch CO2 nicht mehr) Ein Korb voller Nudelsorten und Reis, Dosenbrot, 850ml Konserven aller Art, gerade auch Fertiggerichte, Fleisch- Wurst- Fischkonserven, Genug Speiseöl und Essig - Essenz, Hülsenfrüchte aller Art, Butter, Speck, Marmeladen, Brotaufstriche veganer Art in vielen Sorten, haltbare Salami, haltbaren Käse (Schmelzkäse oder Hartkäse) Kerzen, Feuerzeuge, Spirituskocher, Spiritus, Desinfektionsmittel, Hygieneartikel, Regenwasser für die Toilettenspülung und genug warme Kleidung, Decken und Kissen. Ein paar Spirituosen und Süßigkeiten schaden nicht. Man muß immer damit rechnen, daß die Kühltruhe ohne Strom sein wird- zuviel sollte also nicht eingefroren sein, auch wenn bei uns ein Notstromaggregat zur Verfügung ist - das Ding braucht Benzin, also noch einen 20ltr Kanister besorgen.. und genug Holzbriketts und Holzkohle für den Grill! Einen griffbereiten Stock gegen Zudringlinge habe ich auch an einigen Stellen parat. In dem Notfallköfferchen sollten alle wichtigen Papiere und auch Bargeld sein.

Das ist nicht nur wegen des Corona-Virus oder der spanischen Grippe, sondern auch zur Sicherheit bei Engpässen aller Art sinnvoll. Man kann nicht alle Lebensrisiken abdecken aber abmildern!

Nachtrag 2020: Der Stromerzeuger lief genau 3x um getestet zu werden, dann war ihm die Standzeit zu lang und der Vergaser hat sich verabschiedet, das Ding war nicht mehr anzuziehen. Also weg damit - der Paketbote konnte das Ding gebrauchen..
Als "Entschädigung" kam ein Terrassenkamin dazu und Holz..

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