plaetzchenwolf - Schattenseite 3







Schattenseite 74



Filmempfehlung:
Mord aus Unschuld (1993) Ein Film von Tom McLoughlin mit Graham Beckel und Stephen Caffrey
Drama, Thriller, die Eltern leben kurz vor der Scheidung, die Tochter wird in ein Ferienlager geschickt..

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Filmempfehlung: Passengers
24. Jhd. ein interstellares Raumschiff mit 5000 Passagieren ist auf dem Weg zur Kolonie,
als durch einen Unfall das Schiff beschädigt wurde..

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#Anhang: Nikolaustag 2017




Ein Nikolaustag mit Tiefgang:
Auto zum TüV in die Werkstatt, anschließend Einkaufstag,
weil man sowieso unterwegs ist - die Enkel werden zum Nahen Kauf gefahren, wo die ihre
ausgemalten Kartons mit Süßigkeiten gefüllt bekommen (Gratis, Reklame-Gag).
Anschließend - ca 17.30 Uhr, es ist dunkel -
kommen unsere fünf Besucher auf die abgeräumte Terrasse,
wo ich im Feuerkorb Holz - Scheite anzünde.
Daneben wird der Kugelgrill als Smoker angeheizt und es gibt lange Hickory-Würstchen,
die in der Serviette gleich an Ort und Stelle vertilgt werden.
Als Beilage? Würstchen!
Diese geräucherten Würstchen sind unglaublich saftig und lecker.
Die große Gartenbank wurde heran geschleppt, mit Sesselauflagen bestückt -
damit die "Fußkranken" sich ebenfalls wohl fühlen.
(Gewärmt vom Feuerchen)

(Im Kugelgrill mittig einen Anzünder legen, anzünden, mit einer Reihe Grillkohle umlegen,
ein wenig Holz darüber und einen grob zerhackten Klotz Pressholz für den Grill.
Wenn alles gut angebrannt ist, kommt die Menge von 1-2 Tassen Hickoryholzschnitzel darauf,
der vorbereitete Rost mit den rund herum an den Rändern gelegten Würstchen
wird eingehängt und der Kugeldeckel geschlossen.
Die Grillkohle als Basis verhindert zu schnelles Erlöschen)

Geschwind noch ein paar Laternen mit Kerzen dazu und schon leuchten die Augen aller..
..was auch am heißen Tee und Kaffee liegen kann.
Ich mache also gleich zwei Kilo-Pakete Würstchen,- und die Stücke, die übrig bleiben, werden
der Tochter mitgegeben, damit kann sie am nächsten Tag einen tollen Nudelsalat
machen- mit Knoblauch-Grillsauce und einer Dose Erbsen - das ist eine tolle Sache,
die ich schon oft ausgetestet habe.
(Die Würstchen werden in grobe Scheiben geschnitten)
Der Grillgeschmack bleibt erhalten.
Von einem solchen Hillbilly-Salat ist noch nie auch nur ein Krümel übrig geblieben!





Der Schluss - Akkord: Gedanken auf einer Wanderung im Westerwald




Die Wohnlagen in den ehemals bitter armen Westerwaldorten sind heute so ausgestattet, daß man an den Speckgürtel Frankfurts (Main) denken muß. Villenähnliche Häuser von den neuen Bessergestellten aller Art "zieren" die Ortsränder. Riesige automatische Zäune, gleich zwei große Hunde dahinter, Säulen, wohin man schaut - Marmor, Garagen so groß wie Einfamilienhäuser - jedes erdenkliche Gartenaccessoir ist zu sehen. Der Nachbar muß schließlich überflügelt werden; die Fahrzeuge der Bessergestellten sind dem entsprechend- Auto möchte man dazu nicht so einfach sagen. Wenn hier etwas gezeigt wird, dann aber auch richtig! Die Wege der Menschen sind verschlungen - was dem einen sein Nachtigall, ist des anderen sein Uhl. Zwischendrin findet man das genaue Gegenteil dieser Protzeinheiten - alte und nicht mehr genutzte Kleinbauernhöfe - mitten im alten Ortskern - schön zurechtgemachte Fachwerke und eine "gepflegte Unordnung", die uns als Wanderer noch an die Menschheit glauben läßt. Sicher, die Zeiten haben sich geändert, überall sieht man Windkraftanlagen, riesige LKWs aus allen europ. Ländern donnern die schmalen Dorfstrassen entlang - mit Ach und Krach wird aneinander vorbei gezirkelt. Wer hier über die Straße will, ist gut beraten abzuwarten um dann wie ein Karnickel auf die andere Seite zu springen. In einem Ort nahe Kirbergs (Langenhain) haben wir erlebt, wie ein Baggerfahrer die Durchfahrt mit der Schaufel versperrte und mit den ignoranten Autofahrern schimpfte: "Gut, lassen sie den Wagen stehen und werfen sie den Führerschein weg- sie kapieren es nie!" (Heute achtet niemand mehr auf Verkehrszeichen, auch wenn diese jeden Straßenverkehr absperren, um gefahrloch inmitten der Fahrbahn die Rohre neu zu verlegen - ja schlimmer noch, die Driver sind zu blöde um ihr Fahrzeug so zu parken, daß die immer dicker werdenden Wohlstandsgeschwulste niemand behindern) Wie auch immer, wir kennen von unseren drei Enkeln, daß der Abstand vom Reichtum kommt, der Dünkel auf weniger Wohlhabende wächst mit den Jahren dabei deutlich an: Wer kennt ihn nicht, den abschätzenden Blick inmitten von Unterhaltungen - wie ist das Gegenüber angezogen, wie weit ist er oder sie in der Rhetorik bewandert und gebildet? Wer hier nicht mithalten kann, hat ein Identitätsproblem - nicht der Besserverdiener, der durchaus auch ein Zugezogener aus wildfremden Ländern sein kann, der "es gepackt hat"! (Au Backe, das kann richtig weh tun!)

Uns tut es weh, wenn man irgend ein Kaff durchwandert und die ersten Leute, die man trifft Fremde sind.
Nach dem Weg fragen geht schon lange nicht mehr!
Wir werden das Gefühl nicht los, verraten und verkauft worden zu sein, dennoch:
Ich habe die Welt nicht gemacht, kann aber selbst als Fahrer dazu beitragen, dass Passanten gefahrlos die Straßenseite wechseln oder schon länger wartende Fahrzeuge mühelos einfädeln können. Jeder ist aufgerufen, die Welt ein ganz klein wenig besser und vor allen Dingen menschlicher zu gestalten - das geht mit diesen neuen Ellenbogen-Typen nicht !

Die vielen Menschen bilden wohl inzwischen längst neue Krankheiten aus und denen sind "Wissenschaftler" auf der Spur - Ängste des Zusammenlebens oder richtige Krankheiten? - wer weiß das schon? Fakt ist, daß Kinderärzte offenbar ziemlich scharf darauf zu sein scheinen, den "Kids" irgendeine Macke nachzuweisen - AHDS und Diskalkulie oder ähnliche Unvermögenheiten mit dem Leben oder besser den heutigen Anforderungen des Lebens klar zu kommen.
Wie weit sind wir alle krank oder wie sehr durch die Anforderungen der "modernen Gesellschaft" geschädigt?
Mir jedoch scheint die Sache für einige Leute eine gute Einkommensquelle zu sein:
"Die WissenschaftlerInnen des Startups recherchieren nicht nur weltweit in medizinischen Datenbanken nach neuen Studien zu bisher 20 Krankheiten sondern werten auch die neusten Nachrichten über Forschungsergebnisse von wissenschaftlichen Instituten und forschenden Universitätskliniken aus."
Na bitte! Man muß nur bereit sein, neue Chancen zu sehen .. wer jetzt noch nicht krank ist, der kann es ja noch werden - wir werden auch bei ihnen Defizite oder Symtome finden, das wäre ja gelacht !
Derart gestählt bleibt man am besten im Haus, aber dann kommt sogleich das Cocooning ins Gespräch..
"Alle angemeldeten App-Nutzer erhalten zusätzlich per E-Mail eine wöchentliche Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse der vergangenen Tage."
Prima, so erkennt man die Probanten direkt - wer würde sonst eine solche "App" wohl "nutzen"?
Es wäre denkbar, rein rhetorisch - daß die Ersteller einer solchen "App" die Daten der Nutzer durchaus in vielfältiger Weise auswerten und diese Ergebnisse verkaufen - z.B. an Krankenkassen oder interessierte Unternehmer, die plötzlich noch mehr über die oder den BewerberIn wissen?

Fakt ist, daß wir als Angehörige der letzten "Normalos" zwischen besserverdienenden Zwangsneurotikern und Aliens eingeklemmt worden sind - ein Trend, der immer deutlicher wird.

Das Haus auf dem Bild zeigt mir dessen Alter und Herkunft und auch, daß es mit einem Ohr (Satellitenschüssel) in die Geistessphären lauscht, die uns mit den dadurch zu empfangenden Sendern in die gute Stube schickt - ob die Bewohner dadurch besser informiert oder gerüstet sein werden, um mit der heutigen Zeit klar zu kommen, darf ernsthaft bezweifelt werden..
Das Haus stammt aus einer Zeit, in der man nicht mal so einfach ins Vorratsregal greifen konnte, um einen Möhrensaft zu haben - dafür hätte man, wäre damals die Notwendigkeit gesehen worden, ein solches Getränk überhaupt in Erwägung zu ziehen - schon eine umfangreiche Prozedur nötig gewesen, um aus den eingelagerten Möhren Saft pressen zu können.. Das wäre so zeitaufwändig geworden, daß zum "Fernseh-Genuß" kaum mehr Zeit verblieben wäre!
Damals hatte man ganz andere Probleme - die Erziehung der Kinder war noch die kleinste Sorge, denn die Alten waren nicht auf "Malle", sondern mit der jungen Familie in einem Haus. (Die Platzansprüche des Einzelnen waren für heutige Verhältnisse erschreckend gering) Um eine persönliche Macke "auszuarbeiten" war keine Zeit oder Gelegenhkeit, es mußten die täglichen Verpflichtungen - waschen, putzen, Tiere versorgen, Garten oder Feldbearbeitung, spinnen, stopfen, Essen bereiten, Reparaturarbeiten verrichten - getan werden und danach fielen die meisten totmüde ins Bett. (Maschinen waren praktisch kaum vorhanden - alles war schiere Handarbeit)
Sehe ich von der hohen Sterblichkeit und der daraus resultierenden hohen Zahl an Kindern ab, wäre die damalige Zeit eine viel bessere als die heutige gewesen.
So sehe ich schon die Vergleiche hinken, weil die Zeit niemals zurück gedreht werden kann und jeder mit seiner Zeit klar kommen muß. Je mehr "Wissenschaft" entsteht, um so mehr werden wohl auch die Probleme: Jede Münze hat zwei Seiten !
"Sie wollen doch nicht absteigen - entscheiden sie sich für das bessere Modell- wer damit fährt, fährt bald ganz anders - und unsere Hausbank finanziert ihnen das gerne, das machen 3/4 aller Käufer so.." (Das sagte uns ein Autohändler einmal) Aha, dann ist also auch jede - noch so moderne - Macke weg, weil der Nachbar einen "besseren Eindruck" von uns gewinnt. Eine billige Heilung! (Wir kennen einen Fall, der sich mit einem teuren Luxus-Cabriolet heilte und dadurch sogar eine neue "Lebensgefährtin" fischte - wie das ausgehen mag, kann nur geraten werden? Mitnichten - wir bekamen es haarklein mit: Die Frau war auch eine Egomanin und bald haben sich die beiden getrennt, nach einem Hickhack - sie wollte nicht ohne ihn und auch nicht mit ihm sein, ihm ging es ebenso. Einziehen wollte sie bei ihm, er war entsetzt darüber, sie tat was sie wollte und er wollte, daß sie tat war er will.. Zeiten sind das!)
Ein Fall in der Verwandtschaft lag so, daß das neue Haus unbedingt höher und größer sein mußte, als das der Unternehmerin direkt oben drüber, der man die Aussicht verbauen wollte.. wie ein Zwang.
Nach solchen Gedanken-Flügen wandern wir still weiter und kommen endlich wieder in einen Wald, wo nur noch Vögel und das Rauschen der Bäume zu hören sind - wie in alten Zeiten !





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Kartuschen - Thema: Im 73. Lebensjahr..


Im Anklang an obige Kartusche möchte ich eben den Rat geben, sich zurück zu ziehen und die Nachbarn undn Verwandte so selten wie denkbar zu beachten. Das gilt auch für die Familien der Kinder, die aus dem Haus sind. Man stört nur und das will man ja nicht, gell?

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Man darf auch nicht auf irgendwelche Vorgaben und "must-have" achten, sondern muß versuchen, sein "eigenes Ding" zu machen. Wer das nicht schafft, bekommt einen Haufen Probleme.

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Das fängt bei A wie Auto an und geht über Z wie Zeitung, selektieren und ausdünnen kann eine Lösung sein. Wir als Paar haben das erkannt und handeln konsequent danach.




ff





Weniger ist manchmal mehr, viele oder zuviele Dinge ersticken und zu teure Dinge versklaven. Wer mit wenig zufrieden sein kann, der hat es leichter, ganz ohne Frage!

Wer nichts von Pu tin oder Ampel weiß, kann sich auch nicht darüber ärgern! Wer viel "unter Menschen" geht, wird gemessen und abgetaxt- muß das sein?!

Wir hier denken, das kann man sich schenken..

..gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter!






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Kartuschen - Thema: Kochunterricht

Wir Älteren erinnern uns noch daran, daß es in den höheren Schulklassen Kochunterricht gab,
die Schulen hatten richtige Küchenzeilen eingerichtet, die neben den Werkräumen waren.
Nun wurde ich zum Fach Werken eingeteilt, weil dem Lehrer (damals waren die noch Restbestände aus der H itlerzeit-) das besser gefiel:
Buben basteln, Mädchen kochen - basta.

Schade, sehr schade.

Wie auch immer, heute habe ich mich dafür um so ärger ins Kochgeschehen gestürzt, wie man auf meiner Homepage sehen kann..

Die jungen Leute haben heute immer weniger "einen Plan" von irgendwas,
sie lernen in einer Art "Bullemie-Learning" Unmengen an Formeln und Regeln und Grammatik
und div. Sprachen bis zum Sexunterricht - aber wie es im Leben zugeht,
das wissen sie nach dem "Büffeln" genau so wenig wie sie mit dem Kopfrechnen umgehen sollen..

Wie es ist so ist es, die da oben wissen sowieso alles viel besser.

Nach diesem Bullemie-Lernen vergessen oder verwechseln die Kids die Formeln,
wenn die Klassenarbeit geschrieben worden ist.

Der Druck wird auf diese Weise immer größer und der Hypothalamus
selektiert dann nicht mehr so recht und richtig, was denn für das Leben dauerhaft
gebraucht wird und "was weg kann"..

Als "Selektionsfächer" sind alte Sprachen und Schnelligkeit bei den Arbeiten angedacht,
aber an die Vertiefenungen an Lebenswichtigkeiten oder "Banalitäten" hat man nicht gedacht,
trotz aller Studiertheiten in den Ministerien.
Frühzeitig wird ein latent hinterhältiges Denken um drei Ecken herum eingebleut durch seltsame Aufgabenstellungen.
Deshalb sind selbst Abiturienten im praktischen Leben doof wie Stroh.
Ich plädiere für den Kochunterricht in den Schulen,
(als Ausgleich weg mit dem Religionsunterricht) -
damit eine tiefenentspannende Basisinformation für das spätere Leben
(wie ein DOS-Programm beim Computer) einziehen kann.
Auf einfache Weise etwas erlernen, was auch noch Spaß macht!
Hier findet -wenn der Unterricht ruhig und locker gemacht wird-
eine kulturelle und menschliche Beziehung statt:
"Liebe geht durch den Magen"..

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Überraschungen parat ! Lektuere







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2020 Kartusche: 2020 ist ein Schaltjahr, mit dem 29. Februar

-es ist also 366 Tage lang. Eine Reminiszenz an die Entwickler!
Was nicht so spektakulär klingen mag, hat doch die Auswirkung einen Tag länger als im sonst so kurzen Februar auf sein Geld** warten zu müssen. Die Kalenderberechnungen wurden immer genauer, wie man hier sehen kann: Schaltjahr, Wiki.
Nur der Orient geht noch -buchstäblich- nach dem Mond, der aber auch recht kurze Schaltphasen hatte, aber eben öfter als beim Sonnenkalender.

Es müssen wirklich haargenaue und schlaue Köpfe gewesen sein, die sich das ausgedacht und vor allen Dingen berechnet hatten!

Die Sache ist komplizierter als gedacht..

** So wie der Hund seine Futterschüssel gefüllt bekommt..







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