Schattenseite 14


Grill-Tipp: Ein kleines BBQ - Fest entsteht, wenn zu dem Steak eine halbe Schlangengurke
-laengs aufgeschnitten- und eine leicht angegrillte grosse Banane
und Curry- und BBQ-Sauce serviert wird..

Manchmal wundere ich mich doch noch:
Die CO2 Diskussion ist in vollem Gang und trotzdem wird mehr geflogen denn je,
so viele SUVs und Wohnmobile hat es noch nie gegeben..
(Habe ich da was verpasst?)

Panscheien in Sachen Olivenoel sind nichts neues!
Das geht schon seit Jahr und Tag so, wird gerne vertuscht,
desgleichen glaenzen die Spanier- wer weiss, welche Kreise das noch zieht.

Hoeherpreisige ital. Spaghetti haben ein festes Mundgefuehl,
aber die Rezension meiner Testesser
"lassen sich schlecht beissen, liegen deshalb schnell unverdaut wie ein Stein im Magen" -
werde ich ernst nehmen und lieber wieder die billigen Sorten nehmen,
die sowieso schneller auf den Teller gebracht werden, als dass sie kleben koennen..
Der Trick mit dem Salz im Wasser koennte aehnlich wie bei Kloesen funktionieren.
(Zusaetzlich nehme ich ein Lorbeerblatt und etwas Thymian ins Nudelwasser, -
ein wenig wallen lassen, bevor die Nudeln dazu kommen,
damit sich die Aromen gut entfalten koennen..



Ein besonderes Thema waere die Nudel, die in sehr unterschiedlichen Qualitaeten im Handel ist:

Ganz stolz hat man Reklame fuer eine "App" gemacht, wo man auf dem smartphone Bilder
und Merkzettel fuer "ausgeliehene Sachen" setzen kann,
damit nichts vergessen wird.
Auch die Pins fuer das Onlinebanking soll man dort ablegen.
Fuer wie dumm halten die uns User?
(Kopfrechnen ist allemal besser um das Gedaechnis zu trainieren,
das braucht keinen Accu und kann auch- ganz im Gegensatz zum Handy-
nicht abgehoert und geortet werden)

C02 (Kohlensaeure) haltiges Mineralwasser, auch wenn es schon reduziert,
oder medium ist, braucht keine Bestrahlung um haltbar zu sein (denkmal ein Denkmal!)

Nochmal etwas zum drei Laeden Kauf:
Wir kaufen auf einer Tour immer in drei Laeden ein- was seinen Grund in Preis- und Qualitaeten hat,
die ziemlich unterschiedlich sind.
Bei manchem Diskounter ist selbst Hausmacher Wurst besser als beim Metzger,
bei manchem kleineren nahen Kauf die Fleischqualitaet ebenso.
Das gilt auch fuer den Kaese, wo man auf den Milch-Code achten muss.
Der Geschmack ist nochmal ein Punkt, der eben Ansichtssache ist - man muss probieren und austesten.
Das ging mir bei meinem großangelegten Nudel-Test so, wo zuweilen bis zu 20 Sorten
der unterschiedlichsten Hersteller und zu unterschiedlichsten Preisen zu finden waren.
Bis jetzt kann ich sagen:
Im kleinen nahen Kauf und im grossen Supermarkt sind guenstige Sorten nicht so gut
wie die gleichpreisigen Nudeln beim Diskounter,
die Edelmarken Italiens konnten nicht wirklich punkten,
die feinen Marken aus unserem Land waren zuweilen noch teurer als die teuren Italonudeln,
aber besser, was die Kombination von Konsistenz und Geschmack anbelangte.
Die Stabilitaet der Nudeln ist nochmal eine Sache,
die nur bei ganz billigen Supermarktnudeln schlecht war.
(Egal was auf der Packung zu lesen war, was die verwendeten Materialien betrifft)
Mittelpreisige Nudeln aus Deutschland waren ausnahmslos gut und empfehlenswert,
egal ob Eiernudeln oder reine Hartweizengriesnudeln !
Fazit: Wer Nudeln kocht, sollte dabei nicht spazieren gehen,
sondern dabei bleiben und aufpassen, dass der Gargrad exakt auf noch eben "bissfest" liegt.
Nicht zu weich und nicht zu hart.
Dabei muss man bedenken, dass die Nudeln noch ein klein wenig nachweichen-
es sei denn, man schreckt sie kurz kalt ab.
Aber in der Seihe, nicht im Wasser stehen lassen.
(Das halte ich fuer die beste Methode)
Das Wasser truebt sich ein wenn die Nudel gar zu werden..
Waehrend der Kochzeit sollte ab und an umgeruehrt werden, damit alle Nudeln gleich gar werden.
Damit nichts ueberkocht, habe ich immer eine Tasse kaltes Wasser dabei stehen gehabt-
um das geschwind in den Topf zu geben, bevor die Platte herab geschaltet werden kann.
Heute ist das nicht mehr noetig, dank Induktionskochfeld, das geht so fix..
(Tipp fuer Anfaenger)



Fisch: Die Meere werden bald total leer gefischt sein - deshalb habe ich meine Fisch-Rezepte
arg reduziert und kaufe nur noch Sorten, die "nachhaltig" genug sind-
ganz unabhaengig von gefakten Labels, die in ihrer Zahl und Bedeutung sowieso
niemand mehr versteht oder gar nachvollziehen kann:
Sardinen, Muscheln, Calamares oder Octupus und sogar Heringe wird es noch genug geben,
auch Sardellen und Silt.
Nicht jedoch die Kabeljau, Seelachs und Thunfische,
wie viele andere Arten quasi im Galopp der Ausrottung entgegen gehen.
Die Raubfischerei (Hochseefischer) haben mit ihren Schleppnetzen mehr Beifang als den gesuchten Fisch an Deck,
- der dann einfach -inzwischen freilich tot- ueber Board geworfen wird..
Wie lange wir uns diese extreme Verschwendung noch leisten koennen, kann ich nicht sagen.
Forellen werden in Teichen gezuechtet- wie manche Barsche auch- nur mit dem Unterschied,
dass bei uns das Wasser sauber gehalten wird.
Bei Lachs schaut es auch nicht gut aus- Wildlachs sollte ganz verboten werden,
Zuchtlachs schwimmt in Massen in dreckiger Bruehe im eigenen Kot,
besonders aus Fernost kommend.
Bei Flussfischen bin ich sehr gespaltener Meinung- einesteils von den Vereinen
eingesetzt und "nachhaltig" gemacht, andererseits chemisch belastet
und nach Grund schmeckend.
Die Aale werden als Babyaal in der Saragossasee zu Buendeln als kleine weisse Wuermer
in Dosen verpackt und als "Delikatesse" verkauft.

Ueberhaupt halte ich die Schlachtung und den Verzehr
von zu jungen Tieren fuer ein Sakrileg, das unverzeihlich ist.
Prassen und Schlemmen gehoert dazu!

Was koennen wir heute noch guten Gewissens verspeisen,
ohne gleich auf Vegetarismus umschwenken zu muessen?
Ich denke, dass man inzwischen schon auf aussterbende Wildtierarten verzichten soll,
ob Fisch oder Fleisch, was auch fuer bedrohte Wildpflanzen gilt.
Deshalb werde ich mein Vorratsregal nicht mehr mit Fischkonserven - ausser Miesmuscheln -
auffuellen, die frisch freilich viel besser schmecken.
Weder Backfisch, "Schlemmerfilets" in der Aluschachtel (doppelt bedenklich),
kein Heringsfilets, ob in der Dose oder als Sahnefilets oder Matjes (oje, meine geliebten Matjes!),
keine geraeucherte Makrele, kein Hering in Gelee, keine Fischstaebchen,
keine frischen Sardinen mit Zitrone aus der Pfanne, aber auch keine mehr aus den Dosen,
weder mit noch ohne Haut und Graeten, keine Sardellen oder Anchovis-
ob eingelegt oder frisch oder in den Oliven als Fuellung,
eine geraeucherten russischen Silt, keine Sardellen oder Kaviarcreme,-
es ist, als ob die Haelfte der -gesunden- Ernaehrung wegbrechen und die Schweine- und Rinderfresserei zunehmen wuerde!
(Wer mag schon Schafe oder Ziegen?
Hunde und Pferde haetten wir genug, die aber aus kulturellen Gruenden nicht in Betracht kommen,
genau wie fuer es zivilisierten Menschen geziemt -
keinerlei Jungtier zum Verzehr gelangen sollte.)
Nun bleiben nur noch Huehner, Gaense, Enten, Puten -also die Gruppe der Gefluegel,
wo auch wieder die Tradition Kraniche, Stoerche, Drossel usw. als Tabu kennt.
Tauben sind auch Zuchttiere und sind allemal nicht so fett und tranig wie Gaense und Enten.
Puten sind wohl am gesuendesten, wenn- und schon haben wir wieder die Crux
der Massentierhaltung- ohne enge Kaefig und vor allen Dingen
ohne Antibiotika und Hormone als Wachstumsbeschleuniger gearbeitet werden wuerde !
Fleisch ist zu billig, das muesste eigentlich nicht sein:
Etwas Fleisch ja, aber in Massen?
Die Alten hielten es so, dass Fleisch niemals Hauptbestandteil des Essens war,
sondern immer nur Beilage.
Die Argumente, dass man "beim kleinen Metzger" oder beim "Biobauern" kaufen soll,
ueberzeugen micht nicht, wenn ich die naeheren Umstaende beleuchte,
die nicht viel anders sind, als woanders.
(So sorgt man mit dem Kaufverhalten eigentlich nur fuer hoehere Gewinne,
fuer die Edelwagendichte dieser Produzenten und Verarbeiter)
quid nunc?
Nun habe ich drei Wege aus der Krise:
1. Ich mache weiter wie bisher und die Meere werden leer, bis sich -zuerst unentdeckt-
neue Spezies entwickeln, die diesen Lebensraum besiedeln..
2. Ich kaufe das Gleiche wie bisher, verwende diese Zutaten nur noch sehr sparsam..
3. Ich verzichte auf die aussterbenden Arten und lasse diese wieder regenerieren..
4. Ich werde Veganer und futtere nur noch vegetarische Dinge und tierische Nebenprodukte..
5. Ich werde Vegetarier, was Huehner, Schweine und Kuehe und viele andere Arten aussterben lassen wird..
Vegan, Wiki
Ob man mit "Vegan" zur "Befreiung der Tiere" beitragen wird, wage ich doch sehr zu bezweifeln-
ich lebe auf dem Land und betrachte solches studentische Tun eher als Kinderei,
als halbgare, wenn auch gut gemeinte Lebenseinstellungen.
(Die leider verbal mit Gewalt durchgedrueckt werden)
Der 2. Weg liegt mir nahe, ich tendiere aber doch zum 3. Weg und kompensiere
liebgewonnene Rezepte durch Alternativen..
(Auch so ein Wort aus der Studentenszene)
Nun fahren wir nur noch mit dem - sehr kleinen und umweltfreundlichen - Auto,
wenn Fahrten sinnvoll zusammengelegt werden koennen, verzichten seit Jahren auf Urlaubsreisen
(auf Fluege schon mal ganz und gar),
heizen vorsichtig und reduzieren den Stromverbrauch wo es sinnvoll ist.
Wir bewaessern die Gartenpflanzen nur mit aufgefangenem Regenwasser.
Wir kochen auf einem sparsamen Induktionsherd, kaufen so ein,
dass die Preise durch den Handel nicht in gewinntraechtigere Hoehen gejubelt werden,
fahren das Autochen bis es auseinanderfaellt oder nicht mehr vernuenftig zu reparieren ist.
Viele kleine haushaltstechn. Dinge ergeben eine bessere Energiebilanz,
was sich in vielfacher Hinsicht auszahlt.
Mit viel Gruen auf dem Grundstueck und am Haus wird fuer nachwachsenden Sauerstoff gesorgt.
Das sind alles Massnahmen, die jeder ganz leicht bei sich ebenso schaffen kann,
wie die Grundidee meiner Koch- und Weinrezepte schon immer gewesen ist.
(Ob und wie weit sich andere Laender an unserem kleinen Land, an unseren Ideen orientieren werden,
kann man sich leicht ausrechnen)
Wie weit sich diese Idee der ruecksichtsvollen Haushaltsfuehrung durchsetzen wird,
ist auch eine Sache der Publikation:
Das ist inzwischen laengst der Hauptgrund fuer meine Seiten geworden,
nachdem der Hund schon gut 2 Jahre nicht mehr unter uns weilt:
Plaetzchenwolf, der graue Schaeferhund war eine sehr interessante Lebenserfahrung,
nicht nur fuer mich, sondern auch fuer die Mitglieder meiner Familie
und wie ich an den Besucherzahlen seiner speziellen Seite Peter sehen kann,
fuer andere Leute wohl auch. ( bis zu 100 per ID im Monat, im Jahr 2018 "nur" noch etwas ueber 60)
Ich hoffe, dass sich wieder mehr junge Leute oder "Singles"
an die Kocherei heran trauen um dem Gastronomie -Nepp ein Schnippchen zu schlagen
und zu mehr innerer Ruhe und Zufriedenheit zu gelagen durch dieses gute Hobby.
Meine Seiten werden weltweit angeklickt- evtl. und darin liegt meine grosse Hoffnung,
stecken ein paar gute Ideen an und verbreiten sich auf diese Weise:
Nicht wegen mir, sondern der "Nachhaltigkeit" wegen...
Kleinvieh macht auch Mist oder steter Tropfen hoehlt den Stein!
(Ich verdiene keinen Cent an der Homepage, im Gegenteil, der Betrieb kostet Geld,
das ich gerne ausgebe in einer Art ehrenamtl. Taetigkeit zum Allgemeinwohl)

Nachtrag zum Thema "Fischverzehr" haette ich noch eine Bemerkung:
Was ist bitteschoen mit den vielen Zoos und Tiergaerten, wo Pinguine und Ottern, Krokodile
und Delphinarien/Aquarien/Terrarien mit Fischen -in rauhen Mengen und das jeden Tag- gefuettert werden?
Wie schaut es hier mit "Nachhaltigkeit" und Ueberfischung aus?
Ich meine, hier muss noch viel umgedacht werden!

Mit Forellenfilets, die man fertig kaufen kann, waeren meine Fisch-Rezepte zu kompensieren-
ich werde sehen, wie das klappt..
Der Preis ist auch in Ordnung, wenn versiegelte Diskounterware gekauft wird.
(Aus heimischen Teichen sind die trotzdem)

Ich koennte platzen vor Wut, wenn Kueken "aussortiert" werden,
nur weil sie als maennliche Tiere weniger schnell Fett ansetzen!
(2018 ist man auf gutem Wege, das Geschlecht der Huehnereier zu bestimmen, bevor diese ausgebruetet werden-
das kann viel Leid sparen)
Warum soll ein Huhn mit 1300gr (erwachsen) fuer 4-6 Euro verkauft werden und nicht fuer das Doppelte?
(Wenn das Tier dafuer ein artgerechtes Leben fuehren durfte)
Ohne Vorschriften und staendigen -nicht angemeldeten- Kontrollen
wird sich in der Sparte der "Fleischerzeuger" nichts verbessern, da bin ich mir sicher:
Der Wettbewerb zwingt uns dazu, bekommt man zu hoeren.
Der Kunde kann so teuer kaufen wie er will- "erzeugt" wird das Tier zuvor gleich,
die Haltungsbedingungen werden sich nur minimal unterscheiden.

Noch ein Tipp zum Thema Nudeln:
Hohle Nudeln saugen die Salatsauce besser auf, das ist jedem klar - aber:
Besonders bei Salaten mit Schlangengurke, die nachher noch Wasser ziehen, ist das ganz gut zu wissen.
Die Konsistenz der Nudelsalate ist nach vielen Stunden noch wunderbar!

Eine Wildpflanze,die antiseptisch und antiasthmatisch wirkt,
ist schon seit uralten Zeiten bekannt:
Knoblauchsrauke , geeignet fuer Salate und Kraeuterquark.

Ein Tipp fuer die Lebensgeister:
Pflaumen- ob aus dem Glas oder eingefroren- mit etwas Zucker ueberstreuen
und mit einem kraeftigen Schuss Kentucky Whiskey uebergiessen..
ca 2 Stunden ziehen lassen, ab und an mal umheben.
Das harmoniert aufs trefflichste..

***
Es ist die erste Verbrauchersendung nicht, die aufdeckt,
was hinter "den Weissen, Ja und Diskounter" - Waren steckt:
Es sind die gleichen Hersteller, die bei ihren markeneigenen Produkten doppelpreisig zulangen.
Nach meinen Erfahrungen sind diese hauseigenen Plagiate frischer als das Original.
(Der Warenumschlag bei den Diskountern ist schneller)
Meine Produktempfehlungen kamen nur aus dem Versuch, nicht aus Ueberzeugung oder Markentreue:
So manches "Billigprodukt" wird von mir favorisiert-
so konnten sich teuere Nudelmarken nicht behaupten, zumindest nicht bei Spaghetti,
Spaetzle, Penne und Fusilli, nur bei etwas "exotischeren" Formen, die bei Gabelspaghetti anfangen,
die es in zwei Staerken gibt und die sehr gut fuer Salate zu brauchen sind.
Wir haben immer ueber 12 Sorten im Haus, Abwechslung tut not.
Fleischsalat und Doppelkekse sind klar frischer und besser, wenn sie von L idl kommen..
Mir fiel auf, dass preiswerte oder besser diskounterpreisige Konserven
in den grossen Supermaerkten gekauft,
in der Qualitaet nicht an die beim Diskounter gekauften Produkte heran kommen.
Ob das beim Quark oder bei Gemuese-Konserven ist - immer das gleiche obige Ergebnis.
Wer hier aufpasst, kann locker 50 Euro (3 koepfiger Haushalt) im Monat sparen.
Blindverkostungen in TV Sendungen geben mir dabei recht -
zwischen billig und preiswert klafft eine Luecke, damals wie heute !
Man kann auch sagen, dass wir von den Herstellern an der Nase herum gefuehrt werden..
Der Test von hoeherpreisigen Eiernudeln, die bis dottergelb waren,
hat kein besseres Ergebnis gebracht, als die preiswerteren Sorten,
der Ausbrecher war die grosse italienische Marke, die sich prima essen lies,
aber stundenlang wie ein Stein im Magen lag..
Nudel ist nicht gleich Nudel- wie man dabei sehen kann.

Wurstwaren kann man heute besser abgepackt kaufen-
die frischen Aufschnitte und Pasteten oder Kraenze sind so schnell glitschig und unappetitlich,
dass ich davon abraten kann, wenn die Sachen nicht gleich verputzt werden !
Die abgepackten Waren sind laenger haltbar, was ein besseres Koordinieren
im Haushalt bringt und keine Wegwerf-Verluste.
Die hausmacher Sorten an Wurst -Krakauer, Blut- und Leberwurst,
Schwartenmagen sind besser als vom "kleinen Metzger",
zumindest stehen sie diesen Anbietern nicht nach und das zu einem Preis,
der bei den 3 erstgenannten 50 Cents pro 100gr liegt!
(2018 waeren das ca 85 Cents)
Auch die Fleischwurst,- mit und ohne Knoblauch- ist einwandfrei und auch warm prima,
was man bei vielen Metzgern nicht sagen kann, wo Fleischwurst warm gerne "gemein" schmeckt.
Die "glaesere Produktion" und aehnlich grosse Hersteller bieten mit Tee/Mett/Zwiebelwurst gute Alternativen,
die vollkommen ausreichend sind - ebenfalls nicht teuer und recht ergiebig und haltbar.
Warentests und Blindverkostungen brachten es an den Tag:
Die Schinken-Abpackungen kamen von wenigen Herstellern, egal ob Billigsorte oder Marke!

Bei Kaese sind die 3-400gr Packungen geschnittener Sorten so ein zwiespaltiges Ding-
ich denke nicht, dass es sich um "richtigen" Kaese handelt, auch wenn diese inzwischen recht gut geworden sind:
Es fehlt aber an dem sortentypischen Geschmack und die Scheiben kleben NICHT aneinander,
was ein Unding ist, wenn man an Tilsitter oder Butterkaese denkt, die frueher zu kaufen waren.
Diese Kunstprodukte sind wohl durch neue Techniken entstanden, die "Reife" findet inzwischen in der Folie statt.
Das boese Wort vom "Analogkaese" gab den Anfang, heute scheint dieses neues Produkt
wenigstens aus Milch zu bestehen.
Gut, ich bin kein Chemiker und kein Kaesemacher!
Die Blauschimmelkaese und Romadur, Harzer und Handkaese, aber auch Camembert sind noch natuerlich gereift,
wenn auch viel zu kurz.
Selbst bei teueren Hartkaese - Produkten von der Kaesetheke bin ich mir nicht mehr sicher,
ob das noch ein natuerlich gereiftes Produkt ist.
Selbstgemachter Kraeuterquark ist eine Alternative, aber auch hier heisst es aufpassen,
weil auch hierbei total unterschiedliche Qualitaeten bei angeblich gleicher Fettstufe im Handel sind.
Die "J a" Produkte haben hier positiv abgeschnitten.
Ein Haendchen voll frischer Kraeuter aus dem Garten, eine Prise Salz,
ggf. Zwiebel- oder Knoblauchpulver und schon sind zig Varianten selbst gemacht.
(Nie mit dem Mixer hacken, immer schoen mit dem grossen Wiegemesser!)

***

Inzwischen finde ich die "Koeche" in der Hessenschau ganz witzig
(6.Sept.2014)- die Ketchup in die Frikadellen schmieren und mit dem Loeffel kneten..
(Als wenn sie ihr Handwerk nie erlernt haetten)

Nach dem "Genuss" von Wein in einer feinen Gastronomie in Hochheim trinken
wir hier unseren eigenen und selbstgemachten Wein nochmal sehr viel lieber, denn der beisst nicht im Magen!

Ende Oktober 2014: Nach meiner Einschaetzung sind auch die Kaese zu 1 Euro
fuer 100gr schiere Fakes oder Faelschungen oder Imitate oder Kunst- oder Analogkaese.
(2018 muss man schon mit 1,50 bis 2 Euro fuer 100gr rechnen)
Es gibt sie aber noch, die richtig gereiften Kaese,
die sowohl mit kuenstlichem als auch mit natuerlichem Lab und Rinde,
selbst in abgepackter Form kaeuflich sind, ohne dass man gleich dem Biohof
den neuen SUV finanzieren helfen muss..
der gelb-blaue Diskounter hat alten Edamer mit Rinde in Scheiben im Dauerangebot,
den man bedenkenlos empfehlen kann.
Blauschimmelkaese von eben dem selben Diskounter und von Nahkauf
den Pecorino-Parmesan und den preiswerten Handkaese zu 1,09 Euro fuer 200gr ist noch echt und recht.
Das restliche Angebot, auch das von der Frischtheke, betrachte ich mit einiger Skepsis:
Wenn Kaese meistenteils nach nichts mehr schmeckt,
geschmacks- und geruchsneutral und gummiartig wirkt, ist das alles andere als natuerlich.
(Obwohl der Begriff "Kaese" auf viele Produkte angewendet werden koennte)

Wiki ueber Kaese, lesenswert!
(Ich darf den Link setzen, bin Foerdermitglied bei WIKIPEDIA)

Demnach ist praktisch alles aus pasteurisierter Milch gemacht,
nur aus der Normandie und ein paar anderen Ecken kommen Rohmilchkaese,
die nicht waermebehandelt worden sind.
Wie gross das Risiko einer Erkrankung ist, kann ich nicht sagen.

Kunst- oder Analogkaese

Nun weiss man gar nichts mehr.
Woher kommt also das Produkt, das unter der Bezeichnung "Kaese" verkauft wird
und nach nichts schmeckt, das wie Gummi ist und nach nichts riecht, das nicht nachreifen will?

Inzwischen sind beim Diskounter die besseren und echteren Kaesesorten zu finden,
wenn man mal vom Pecorino oder Parmesan am Stueck absieht, den man inzwischen ueberall bekommt.
Eben beim Diskounter sind heute Verbindungen zu den klassischen Kaeselaendern
des benachbarten Auslands zu erwarten, was sich positiv niederschlaegt auf das Angebot.
So habe ich einen sehr guten Klosterkaese in Scheiben erwischt- 200gr zu 1,99 Euro,
ein gerechter Preis, wie ich finde.
Selbst an den Frischtheken ist richtiger Kaese selten oder extrem teuer,
man kann fuer den gleichen Kaese glatt das Doppelte dafuer hinlegen.
Unter diesem Preis von knapp einem Euro fuer 100gr ist Kaese nur noch Plagiat.
Uebrigens ist der oben erwaehnte Kaese im micobiellem Lab und aus pastorisierter Milch gemacht,
die Belgier haben daraus etwas Leckeres gemacht.
Die Crux vom oft fehlenden Kaesegeschmack liegt also nicht daran, dass ein Lab aus Kaelbermaegen und Rohmilch ersetzt wurde!
Diese Erkenntnis halte ich fuer recht interessant.
Viele Leute muessen heute noch -oder schon wieder?-
hart rechnen, so ging es uns auch, als die Kinder noch im Haushalt waren:
Der Kauf von Kaese auf dem Markt war undenkbar, viel zu teuer:
Das Zeug war schneller weg als man sehen konnte, am naechsten Tag
war schon nicht mehr genug fuer die Pausenbrote da..
deshalb habe ich im Supermarkt gekauft, Kaseaufschnitt von der Frischtheke, was auch noch teuer genug war.
Seit dieser Zeit achte ich verstaerkt auf Nepp und kaufe mit Bedacht.

Wir stellen immer wieder fest, dass eigene, selbst angebaute Pfefferminz-
und Salbei-Tees sehr viel besser sind, als das was man so kaufen kann.
(Nur noch Rest, Kruemel- einmal war der Salbeitee aus der Apothek
e zwar mit gesalzenem Preis, aber auch noch mit irgendwelchen Heu-Haechsel gestreckt)
Es lohnt sich - und ist in Blumenkaesten auf dem Balkon durchaus realisierbar -
Salbei und Pfefferminze selbst zu ziehen, Morgens bei trockenem Wetter
zu ernten und zu trocknen.
Dann etwas zerrieben und in Dosen eingesperrt zu lagern.

Angebrannte Toepfe oder Pfannen kann man mit etwas Wasser und Spuelmittel
kurz auf dem Herd anwallen lassen, wennn es etwas abgekaltet ist, in
den Bio-Eimer damit (nicht in den Ausguss!)- auswischen mit Kuechenpapier
und ggf. etwas Essig-Essenz. Das spart teueren Reiniger und muehsames Scheuern.

Auch Kuechenkraeuter koennen unerwuenschte Nebenwirkungen haben, das ist nicht unbekannt.
Eigentlich braucht man fuer meine Kueche nur Schnittlauch,
Petersilie, Thymian, Rosmarin, Maioran, Dillspitzen, Pfeffer, Salz, Lorbeerblaetter,
Oliven, Olivenoel, Rapskernoel ab und zu mal Nelken, Zucker, Paprikapulver,
Currypowder, Holunderbeeren, Kapern, Weisswein-Essig, Piment und Muskatnuss.
Damit kann man die allermeisten Essen machen.
Alles andere ist Zugabe oder Kuer und darauf kann man als Anfaenger locker verzichten.

Oktober/Novermber 2014:
Inzwischen sind im Supermarkt und Diskounter richtige Kaesesorten eingetroffen.
Das fuehre ich auf die internationale Zusammenarbeit der Diskounter zurueck:
Geschnittener Kaese aus Holland, wo die Reifezeit und der Inhalt klar ersichtlich ist-
desgleichen aus Irland, Oesterreich und aus der Schweiz.
Wenn man aufpasst, kosten 100gr 99 Cents.
(Fuer ein richtig verkaestes Produkt ein gerechter Preis
2018 kostete guter Kaese das Doppelte..)

***

Versucht mal den Test: Ja-Wuerstel im Glas, mal als "Delikatess Schinkenwuerstchen"
gegen die "8 Bockwuerstchen" - die letztern schmecken deutlich besser,
die ersteren haben einen leicht "gemeinen" Geschmack.
(Bockwuerstchen haben einen Rindfleischanteil, die anderen nicht)
Die beiden Sorten sind ausgesprochen guenstig und die besten,
die ich bisher an "Wuerstchen in Eigenhaut" getestet habe.
Frueher kamen nur echte Sauerlaender in Frage- irgendwie mag ich keine Schafsdaerme,
die dafuer gebraucht werden- aus aller Herren Laender importiert.. da ver
zichte ich gerne auf die "Knackigkeit"
Die echten Sauerlaender sind heute (2018) mit zuviel Haltbarkeitsstoffen versehen,
So kommt mir der Verdacht auf, dass man mit diesen beissenden Stoffen etwas ueberdecken will.

Fleisch sollte man immer gut durchgaren - als einfachste Massnahme!

Sparen mit dem Schnaeppchenkalender - so der Titel eines Beitrags,
in dem u.a. empfohlen wird, Gartenmoebel im Februar zu kaufen..
das wird schon mal nicht gehen, weil das kein Haendler anbietet.
So etwas gab es frueher mal -heute ist alles anders.
Grundsaetzlich wird man mit Schnaeppchen garantiert kein Schnaeppchen mehr machen,
weil billige Angebote fast nur noch Container-Ware aus Fernost ist,
die nur fuer diesen Zweck oder eigens billig produziert wurde und von Elf bis es laeut' haelt..
So zumindest unsere Erfahrung hier in Hessen.

Richtige Sonderangebote dagegen gibt es in jedem Supermarkt,
man muss halt ein wenig aufpassen und nicht nur die Preise, sondern auch die Fuellmengen und Inhalte vergleichen -
sonst kauft man vor lauter Begeisterung gleich einen ganzen Satz
und aergert sich hinterher, weil es doch wieder nur billiges Zeugs gewesen ist.

***

Diese Frischkaesezubereitungen sind sehr interessant- die Packung verspricht
"balance, fettreduziert" mit Raeucherlachs.
Der Geschmack- blind verkostet, ist ein ganz anderer, als wenn man beim Essen die Packung vor sich hat
und den huebschen Aufdruck sieht.
Das Produkt schmeckt meistens nach nichts, feucht, etwas Gurkenwasseranteil - dann kommt nichts mehr.
Dafuer sind die Produkte viel zu teuer..
Ein richtig dickes Lachsfilet ziert den Deckel- was ich Angesichts des Inhaltes als blanken Hohn empfinde.
Der Anbieter ist ein ganz grosser Name im Kaesegeschaeft -
wobei ich hier mit dem Wort "Kaese" arge Zweifel habe.
Teuer und nutzlos, viel Verpackung und viel Frust.

Die Wurstdosen im Vorratsregal habe ich regelmaessig ausgetauscht,
nun waren 5 Dosen eines hochpreisigen "kleinen Metzgers" dran, der fuer 100 Jahre
Qualitaet steht, wie auf seinen Dosen steht.
Wie bei allen diesen kleinen Metzgern ist die Tendenz nach immer mehr Filialen
immer mit argen Qualitaetseinbuechen einher gegangen..
Im Gespraech mit Fachleuten, in dem immer wieder die Crux der Fleischerzeugung
in den Betriebsgroessen und ganz besonders in den fehlenden, zu seltenen oder gar zuvor angemeldeten Besuchen
durch die Gesundheits/Ordnungsaemter eingegangen wird, kommt klar zum Ausdruck:
Kleine Metzger oder Direktvermarkter sind nicht besser als die abgepackten Waren
in den Diskountern und Supermaerkten, weil sie meistens aus einer Herkunft sind.
(Keiner kann solche Mengen selbst auf seinem Hof halten, wie dort verkauft wird,
es wird sich bei der Vermarktung mehr um einen Dekorationsvorschlag handeln, als um die Wahrheit:
So mancher Huehnerhof verkauft 1000 Eier am Tag und hat nur 30 Huehner - die wohl besonders fleissig sein muessen..)
Es gibt fuer uns Kunden nur die Zurueckhaltung, weniger Fleisch, -
aber keinen echten Einfluss auf die Tierhaltung !
(Die Lobby ist wohl staerker als alle "Verbraucherinnen und Verbraucher" zusammen,
die frueher mal der Koenig Kunde waren..)

Irgendwie beschleicht uns immer das Gefuehl "Bittsteller" zu sein,
wenn man Fachgeschaefte, Direktvermarkter oder Regionalkauf-Laeden betritt.
Irgendwie beschleicht uns immer das Gefuehl, dass "MRE",
multiresistente Keime, derentwegen kein Antibiotika mehr hilft, durch die moderne Tiermast-Methoden kommen.
(nee, es gibt keine Alternative, alle Lieferanten werden von den gleichen Zuechtern
und von den gleichen Aufzuchtbetrieben nach gleichen Vorgaben beliefert;
ein Schelm, dem man etwas anderes vormachen kann.
Und wenn es den seltenen Fall eines wirklich "alternativen"
oder urtuemlich orientierten Hof noch geben sollte,
ist dieser mit den Preisen total abgehoben,
weil die extremen Luxusansprueche der Inhaber befriedigt werden wollen.)

Heute gab es guenstiges Gemuese im Supermarkt!
Ein Kilo Mischgemuese aus Pastinaken, Petersilienwurzeln,
Moehren und Rote Bete.
Dann ein schoenes Stueck Brokkoli, 2 grosse Stangen Lauch fuer je 39 Cents (!)
und ein Beutel Rosenkohl.
Alles wird gewissenhaft geputzt und in gleicher Art wie es kam in Gefriertueten portioniert,
also gleich pfannenfertig gemacht.
(Ohne Blanchieren einfrieren)
So habe ich immer etwas da, um geschwind mal eine leckere Gemuesepfanne machen zu koennen
-drinnen oder draussen auf der Terrasse.
Ein paar Schinkenwuerfelchen dazu und fertig.
Eine kluge Hausfrau hat das schon immer so gemacht, der Hausmann macht das noch nicht so lange ..
mein Part ist es, der jungen Generation Mut fuer solche Sachen zu machen.
So kann jeder vor der Familie oder Freunden punkten!
Wenn bei mir einer zu Besuch ist und richtig Hunger hat, steht eine solche duftende,
dampfende Gemuesepfanne in 20 Minuten auf dem Tisch - keine Hexerei !



***

Kartoffel-Brei oder neumodischer "Kartoffel-Stampf" macht man am besten mit alten Kartoffeln,
die haben mehr Geschmack.
(Auch wenn diese schon gekeimt haben, diese Stellen werden beim Schaelen heraus geschnitten).
Die Kartoffeln in kleine Stueckchen schneiden und mit zwei daumenhoch Wasser ruhig garen-
kurz ankochen bis sich Schaum zeigt, dann auf halbe Kraft herunter schalten.
Ab und zu mal den Deckel lueften oder den Inhalt kurz umruehren, damit nichts ueberkocht.
Mit dem scharfen Kuechenmesser die Garprobe machen:
Wenn die groesseren Stuecke leicht eingestochen werden koennen, sind sie gar.
Nun bei leicht geoeffnetem Deckel (Topflappen nicht vergessen!)
in die Spuele das Wasser ablaufen lassen, den Topf auf ein Holzbrett stellen
ohne Deckel kurz abdampfen lassen.
Dann mit etwas Salz und Zucker ueberstreuen, mit etwas 3,5% Milch uebergiessen,
mit dem gekroepften Stampfer (nie mit dem Mixer) rundherum stampfen, abklopfen, nochmal stampfen.
Ggf. noch etwas Milch zugeben,- die Konsistenz soll nicht zu weich, aber auch nicht trocken sein.
Deckel drauf und den Rest des Essens fertig machen.
(So bleibt der Kartoffelbrei noch laengere Zeit schoen warm,-
ich behelfe mir manchmal damit, ein Handtuch drauf zu legen)

Diese Beilage ist sehr universell, z.B. mit grob geschnittenen und in Rapskernoel geduensteten Zwiebeln,
die ich leicht ueberzuckert und uebersalzen habe.
Bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichem Umwenden wird daraus ein fein gebraeuntes
und schmackhaftes Gemuese, das perfekt dazu passt.
Ob nun ein Wuerstchen oder eine Scheibe Leberkaese oder Kassler oder Emmentaler Kaese serviert wird,
ist jedem selbst ueberlassen.

***

Religioeser Wahn gegen das Geschoepf Tier.










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