plaetzchenwolf - Kochen20-1 Vorwort


Die heftige Teuerung in der Coronazeit (2020-22) -Das Vorwort


Das Jahr der WOHLSTANDSKRISE (vorletzter) Teil XII das Jahr 2023


Diese Seite beleuchtet nur die positiven Aspekte dieser seltsamen und noch immer ungenannten Krise.
Ich meine, daß es nicht schadet, wenn Deutschland einen Gang zurück schaltet,
sonst finanzieren wir mit dem Übereifer andere Mentalitäten mit und das muß nun wirklich nicht sein.
Man muß auch dem Nachbarn nicht beweisen, was für ein toller Typ man ist- etwas weniger langt auch!

Wie auch immer, dieses letzte Tagebuch von mir soll ein wenig die Gefühle und Gedanken zur Zeit portieren,
die in schon so vielen kurzen Geschichten und Begebenheiten geschrieben worden sind.
Nochmal als Schlußakkord vertiefend - nur als meinen ganz persönlichen Eindruck
in der Betrachtung, die ich als "Wohlstandskrise" ansehe:
Ich bin 1951 als erstes von drei Kindern in einer Art Vertrauensperson meiner Eltern groß geworden,
auf die Geschwister einzuwirken und diesen ein Vorbild zu sein.
Die Eltern haben damals neu gebaut und das mit .. nichts:
Vater mußte sich zuvor um seine Mutter und die 4 kleinen Geschwister kümmern, die aus Frankfurt ausgebombt
und in einem Nachbardorf untergebracht worden waren.
Mein Großvater, väterlicherseits- war noch länger in russischer Gefangenschaft.
(Übrigens hat keiner meiner Vorfahren einen höheren Rang begleitet und sie sind alle gegen ihren Willen..)
Meine Eltern wohnten auf Miete in unserem Dorf und ertrugen die Schikanen der alleinstehenden Vermieterin,
was wohl der Auslöser war, ein Wohneigentum zu gründen.
In den ersten 10 Jahren mußte die Wohnung im ersten Stock des neuen Hauses,
das noch lange unverputzt blieb, an eine Flüchtlingsfamilie billig vermieten,
weil Wohnraum knapp war - mithilfe der so fließenden Zuschüsse des Landes
wurde der Kredit für das Haus gewährt.
Mutter arbeitete halbtags als Putzhilfe in der Apotheke der nahen Stadt,
weil sie im "Landjahr" war und ihre Mutter und kleine Schwester- also selbst ohne Berufsausbildung blieb.
Sie arbeitete vor dem Putzjob in einer Fabrik.
Vater war gelernter Dreher und dann Kundendienstmonteur für Landwirtschaftsgeräte.
Der Garten und die Kinder und der Halbtags-Job waren für Mutter freilich sehr anstrengend,
das Wort Luxus war erst mal ein Fremdwort.
Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, nur so viel:
Beide hatten bescheidene schulische Vorbildung und entsprechend bescheidene Einkommen,
damals war die Förderung für Arbeiterkinder schlecht,
erst ab dem 3. Kind gab es Kindergeld,
Englisch sprach kaum jemand- dafür Platt.
Sparsamkeit habe ich also früh gelernt und immer versucht eine Tugend daraus zu machen.
Selbst habe ich mit 65 DM Lehrlingsgehalt angefangen und meinen Einzelhandelkaufmann gemacht,
mit ein paar Umwegen im sogenannten öffentlichen Dienst gelandet.

Nun wird schon klarer, weshalb ich so bedacht darauf bin, unseren beiden Kindern und den Enkeln
eine gewisse innere Bescheidenheit mit auf den Weg zu geben:
Wer hoch fliegt, fällt auch tief. (Was sich später bei unseren Kindern arg bewahrheitete,
die sich wieder hoch gewurstelt haben, bis sie es lernten, bescheidener zu sein)
Man muß sich nicht immer weiter versklaven, um an noch mehr Geld zu kommen.
Irgendwo sollte ein "break even point" gesetzt werden,
wo Wohlstand nicht zur Gier und zum Geiz ausarten darf.
Man sollte mit "warmen Händen" geben, hat Mutter immer gesagt.
Wenn sich meine Eltern stritten, dann meist wegen des Geldes:
Mein Vater war von seinem Vater geprägt, für den Geld sehr wichtig war,
aber Mutter konnte irgendwie besser wirtschaften, also kümmerte sie sich um die Finanzen.
Großvater -Vaters Vater- bekam sehr viel später Altersdemenz und zerschnitt Scheckkarten und eine Menge Bargeld..
..und wurde von zwei seiner Söhne ausgenommen, wo sich die Gelegenheit dazu ergab.
Mein Vater betrachtete das mit Argwohn, Frankfurt war damals weit weg von unserem Dorf im Taunus.
Geld hat meinen Vater immer beeindruckt, auch wenn er - durch die Last der fünfköpfigen Familie und der Schulden durch den Hausbau -
und dennoch antwortete er wie folgt, als ich ihn einmal nach dem Sinn des Lebens frug:
"Geld!"
Warum denn das, so antwortete ich.
"Weil jeder nett und freundlich zu mir ist, mir immer hilft.
Mit Geld kann man sich alles kaufen, was das Herz begehrt und das kann viel sein."
Ich konnte es nicht fassen, dann sprach er weiter:
".. ich habe dieses Lebensziel nicht erreicht, tut mir leid!"
Die Familie ist dennoch sehr früh jedes Jahr in Urlaub gefahren,
wir hatten das 3. Telefon und das 3. Auto im Dorf und den 3. Fernseher.
Der Aufschwung begann und jeder trat in die Pedalen, es ging immer besser im Land.
Bis zu den 1990iger Jahren, wo es überall langsam wieder bergab lief,
dann kam die "Wiedervereinigung" und der neue lange Aderlaß, der bis heute anhält.
Es folgten die wilden Zuwanderungswellen und der nächste Aderlaß kam über die "Werktätigen"
Ich will damit nur sagen, daß ich weiß was sparen heißt und was es bedeutet,
die berufliche Leiter nicht hoch genug gestiegen zu sein:
Verzicht ist im sogenannten "mittleren Dienst" an der Tagesordnung,
besonders mit einem einzigen Familien - Einkommen.
(Meine Frau hat gerne auf ihre Karriere als Erzieherin verzichtet,
obwohl sie eigentlich die Schullaufbahn einschlagen wollte.
Die Erziehung unserer beiden Kinder sollte kein Zufallsprodukt sein)
Ich bin vom "Verwendungsaufstieg" abgekommen, der mich längere Zeit abgehalten hätte -
mir war schon immer jede Minute bei der Familie das Wichtigste.
(Heute sind wir über 50 Jahre verheiratet)
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wir sind nicht neidisch auf das Geld oder den beruflichen Erfolg,
wundern uns jedoch ab und an über die Protzerei um uns herum
und finden, daß einige Leute ruhig wieder auf den Boden zurück kommen könnten..
..für viele scheint Geld tatsächlich das wichtigste Lebensziel zu sein!

Genug des Hintergrundes, nun geht es ein ganzes Jahr lang mit dem Thema "Wohlstandskrise" weiter,
nicht ganz ohne Schadenfreude, wenn ich ehrlich bin:

Viele Leute geben Geld aus, was sie nicht haben,
um Dinge zu kaufen, die sie eher nicht brauchen,
um damit anderen Menschen zu imponieren, die sie eigentlich nicht mögen..

Wie auch immer, diese Wirtschaftkrise wird durch politische und besonders durch korruptive Wirtschaftsinteressen,
die ein Faß ohne Boden sind, ausgelöst.
Ein Börsen "Guru" sagte mal sehr treffend:
"Gier fressen Seele auf"
Parasitäre Seilschaften haben sich gebildet und vom Leben ahnungslose Akademiker lenken die Geschicke.
Man plantscht -im Namen des Volkes- mit dem Geld und verschenkt dieses ins Ausland,
was mühsam erwirtschaftet worden war.
Der Hintergrund ist, daß unser Land in der europ. Gemeinschaft nicht so wohlhabend sein darf,
sonst zahlen wir für alle Pleitestaaten mit!
(Das sagt aber keiner offen)
Das erhöht allerorten die Abgabenlast für alle ..
..und bringt eine "Blase" nach der anderen zum platzen.
Aber schaun' wir mal, vielleicht wird es nicht so schlimm wie gedacht:
(Bei der Recherche nach dem Kölner Spruch habe ich 5x seltsame Dinge "akzeptieren" müssen,
was eine Menge Mist im Browser hinterließ, die gelöscht werden mußten)

Das soll als Vorwort genügen.

Schluss der Serie 2023 der Wohlstandskrise
***
Der Schluss - Akkord - Kritiküberdruß

Mir fällt seit langer Zeit auf, daß wir im Web und auch im täglichen Leben miteinander einen Kritik - Überdruß oder Überfluß erleiden, ohne uns dessen so richtig bewußt zu sein.

Wie kommt das?
Ich würde sagen, daß sehr viele Leute "auf hohem Niveau jammern" und eigentlich zu viel Geld zu haben scheinen. Es wird nur auf denjenigen geschaut, der mehr hat und das macht unzufrieden - die gesteigerte Form davon ist die Flucht in die Kritik, wo man buchstäblich das Haar in der Suppe des anderen, vermeintlich Bessergestellten sucht. Bald hat man diese Form der Kritik verinnerlicht und trägt dann diese ablehnende Dauerhaltung optisch sichbar zur Schau:
Herunter hängende Mundwinkel.
Den Leuten geht es nicht gut, obwohl es ihnen gut geht.
So eine Art Pseudo-Armut, die nur den Reichtum als erstrebenswerte Linie ansieht.

Ich sehe die "kritischen Bemerkungen" unter Presseartikeln im Web, in Social Networks, in Foren, bei Produkttests, ja sogar im Umgang miteinander: "Das stimmt schon, aber.."

Manche Bildungsriesen behaupten, daß es eine "positive Kritik" gibt- was ich für ausgemachten Blödsinn halte: Kritik ist - im Gegensatz zu einem Lob - IMMER negativ.
Gerade hier sehe ich deutlich, wie sehr die Problematik "Kritiküberdruß" in der Gesellschaft als " ganz normal " angekommen oder aufgenommen worden ist. Wie eine Grippe greift diese negative Grundstimmung um sich und kann schlimmstenfalls bis zum Selbstmordgedanken führen, wenn kein zustimmendes Feedback zu dieser oder jener Kritik ist - oder gar das Gegenteil davon zurück schlägt. Der Betreffende (Kritiker) wäre somit ausgegrenzt.
Auf dieser Schiene arbeiten ökologische Parteien und auch rechtsaußen stehende "populistische" Parteien gleichermaßen.
(Anmerkung: Die Verbaliniurie, daß das Volk "populistisch", d.h. zu "rechts" tendiere, halte ich für eine typisch "linke" Unterstellung; für Kommunisten ist eine "linientreue" Grundeinstellung ein Muß - somit war dieser Bodensatz auch "konservativ" - gegen Selbstdenker zumindest. Heute sind bestimmt zehn mal so viele Studierte unter uns als früher - und so ist die "linke Denke" in allen Parteien eingesickert)

Skandale verkaufen sich als Meldung eben besser als positive Meldungen.

Ich möchte das einmal anhand zweier Beispiele verdeutlichen:

"Betrug beim Bio-Sprit, Millionen Motoren bald kaputt?"
gegen
"Durch neue Abgasreinigungsanlagen kann 10% Verschmutzung gespart werden"

Hier sieht man schon recht deutlich, wohin die Reise geht.
Noch deutlicher wären diese Sätze:

"Unsere Schüler werden immer dümmer, die Durchfallquote steigt!"
gegen
"Nur 1,8 % der Abiturienten fiel durch"

Selbst wenn jemand einen selbstgemachten Kuchen oder Wein geschenkt bekommt, passiert folgendes: Nichts.
Fragt man nach, wie es denn gemundet habe - kommt die Kritik: Es war schon gut, aber etwas zu süß oder etwas zu sauer oder ich mag keinen Kuchen oder mag keinen Wein.



Zurück zur Hauptseite "Wohlstandskrise 2023"



***





Blog - Gedanken im 73. Lebensjahr...


Manchmal sind Nachrichten auch lustig: "Die Angst deutscher Juden bringt März den Tränen nahe" (auf dem Deutschlandtag der Jungen Union) Da lachen ja die Hühner. Diesen Schauspielern ist auch kein Ding zu schräg um Stimmen zu fangen.. im zig und zigsten Anlauf auf Stimmenfang und wird dabei immer theatralischer.. Krähenfüße und Alter machen noch lange keinen Weisen oder wie die Lateiner sagten: Ein Philosoph wärst du geblieben, wenn du geschwiegen hättest.. mit folgender Meldung ziehe ich mich wieder in mein Schneckenhaus zurück, wo Nachrichten außen vor bleiben sollen: "Lauterbach verteidigt die 'Freigabe' von Cannabis: Wir werden das Gesetz durchziehen - Der Plan zur Hanf-Freigabe sieht vor, dass in den Cannabis-Clubs bis zu 25 Gramm pro Tag und bis zu 25 Gramm im Monat abgegeben werden können" (Hä? Aha, an der Satzstellung sehe ich, daß der Schreiberling schon genug intus hat) Wartet nur ab, bald seid ihr weg vom Fenster, aber auch das werden die Kiffer nicht merken!



Mir kommen auch die Tränen, wenn ich mir die Konditionen der Sparformen ansehe. Gerade mal die Hälfte der Geldentwertung wir angeboten, wenn man für mindestens 1 Jahr festlegt. Man muß unterscheiden zwischen Rücklagen, die 2-3 empfohlene Monats-Netto-Gehälter betragen und Geldanlagen, ganz generell. Geldanlagen sie Festlegungen, die man in der nächsten Zeit nicht braucht, meistens für Jahre, sonst lohnt es sich nicht. Zinsen werden bei der Steuererklärung als Einkommen angegeben- auch sehr schön gemacht.

Dazu paßt eine Bemerkung eines Foranten: "Ich kenne im ganzen Verwandten- und Freudeskreis niemanden, der mehr als 1.500 Euro auf der hohen Kante hat.."


***


Datenschutz!

Dieses Thema kann man auch ganz neutral beleuchten:

***Wen juckt es, wenn unsere Schuhgröße oder Wohnort oder Kariesbehandlung etc. ausgelesen werden kann?

Ich denke, daß die Kommunen interessierten Firmen alle Daten der Einwohner VERKAUFEN und dabei- ich habe angefragt- sagen, daß dies nur für eine "Bearbeitungsgebühr" sei, was hier eingenommen wird und keinesfalls "Datenhehlerei", wie ich behaupte. (Die Erklärung kam sehr von oben herab!)

Nun muß man - jeder weiß das - überall diese "Datenschutzerklärung" unterzeichnen, sonst läuft nichts.
Ich unterschreibe nichts und es geht trotzdem alles- ob in der Autowerkstatt, beim Zahnarzt oder sonstwo. Der Verdacht kommt auf, daß diese ganze Datenschutzverordnung eine Job-Maschine ist- mehr nicht...





***
Ganz, ganz wichtig ist - das schreibe ich im 51. Ehejahr -
die gelegentliche Umstellung der Ernährung, ohne dabei "sektiererisch" zu sein!
2025 ist das Jahr der miesen Diskounter-Fleischqualitäten, zuvor waren die großen
Supermärkte "grenzwertig". Mies sind die grobe rohe Bratwurst schon seit vielen Jahren,
nun kam auch noch das fertige (Schweine) Gyros dazu, mit dem man immer so gut kompensieren konnte.
Wem die Wurst nicht mehr schmeckt, sollte zur einfachen Scheibenwurst greifen, die ist auch 2026
noch gut und wer den üblichen Scheiben-"Käse" über ist, kann sich mit erstklassiger
Konfitüre behelfen. Der billigste 125gr Camembert ist prima, wenn es über das Verfallsdatum geht,
ansonsten bleibt nur Kräuterquark oder Quarkkäse-Zubereitungen, Romadur und echter Esrom/Havati
und besonders der mittelalte Gouda am Stück.
Einige klassische Hausmannsessen kann man mit in Scheiben geschnittene feine weiße Bratwürstel
kompensieren, mit Zwiebeln angebraten.
Das gemischte Hackfleisch ist noch gut.
Ansonsten kaufe ich nur noch bei R ewe, nur zum Kompensieren von Preisaufschlägen woanders.
2026 muß man aufpassen wie ein Schießhund! (lieber etwas weniger, aber Qualität)
Koteletts und dicke Braten mache ich schon lange nicht mehr - wenn man von den Putenkeulen mal absieht -
auch frische Bauchscheiben sind heute sehr schlecht geworden- es sei denn, man nimmt die versiegelte Sorte,
die allerdings gut abgewaschen werden muß.
Grill-Hähnchen sind durch große -frische- Hühnerschenkel ausgetauscht worden, da bin ich sicher,
daß das Tier eine Weile leben durfte.
Zuweilen reichen auch Toastbrotscheiben mit Tomatenmark und Sardinen aus der Röhre
oder Herings-Stip mit Zwiebeln, Gürkchen und etlichen Äpfeln - ggf. eine Scheibe Butterbrot dazu.


Das Leben im Alter


Wir sehen ein Video, wo ein mittelaltes Paar einen riesigen TV im Garten betreibt und tüchtig "Ballermann" feiert- inmitten einer Reihenhaussiedlung. Arme Nachbarn!

In der heutigen Zeit ist das Ausleben angesagt, man will keine Rücksichten mehr nehmen und liebt nur sich selbst.
Wer angibt, hat mehr vom Leben!
So ist es für mich Zeit mir den Kommentaren zu Ende zu kommen und die Homepage als "fertig" zu betrachten.
Gesagt wurde genug und so werden auch gut gemeinte Kommentare muffig, wenn sie zu oft kommen.

(Nun habe ich wieder viel Zeit für draußen- den Garten, schöne Spaziergänge und lesen- die Nachrichten und News und auch meine Homepage sind.. fertig, abgehandelt: In meinem Alter "muß" ich nichts mehr, außer das, was evtl. Krankheiten erfordern. Wichtig ist die Zweisamkeit und die Gesundheit, sonst nichts: Probleme kommen meistens von außen, nicht von uns beiden Eheleute im 51. Ehejahr als Mann und Frau, was man heute extra betonen muß.)
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche euch allen da draußen Gesundheit und die Kraft optimistisch zu bleiben. Essen und trinken hält Leib und Seel zusammen, das "must have" ist Unsinn!

"Und vergiss auch den Wein nicht, der von Anfang an zur Freude gemacht wurde!"
(Bibelzitat)
Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König!

***Ende***




Ihr werdet mich niemals in einer Speisegaststätte sehen, bestenfalls im Cafe oder Eissalon..
..diesen Vorsatz habe ich im Ruhestand gut einhalten können.
Ein Leberkäsebrötchen aus der Hand, hat jedes Lokal locker getoppt - für 1Euro zu haben:


"Darf es das Endstück sein?" Aber ja doch..













Jahrzehnte habe ich wohl viel zu viel Geld für Blumensträuße ausgegeben, ob im Blumenladen
oder gar beim Versand- die Qualität war fast immer enttäuschend und selten pünktlich,
obwohl die schon eine Woche zuvor die Bestellung - und das Geld - hatten!
Das macht einfach nur ärgerlich und.. peinlich ist es zudem.


(Dieser Strauß stammt aus dem Internet, direkt bei der Firma bestellt und war sehr schnell da..
20 Euro! (Dem Internet sei der Dank)
Das kann man freilich nur erwachsenen Frauen schenken, die rechnen können.
In meinen jüngeren Jahren hätte ich mich das nicht getraut-
meine Frau war begeistert:
"Endlich mal einen richtig perfekt wirkenen Strauß, der nicht am nächsten Tag schon die Blüten hängen lässt!"

So, das war der letzte Beitrag, nun folgen ggf. noch Buchempfehlungen, wenn sich etwas zu nennen lohnt.



Nachträge zum Thema Kochen und Ernährung Feb.2026



Jan. 2026 bemerke ich ein arges Nachlassen in den Fleischqualitäten, die man im Markt kaufen kann- wer dieses daheim in die Truhe legt, wird einen spürbar abgängigen Geschmack spüren. Wir hier können uns das nur so erklären, daß das Fleisch nicht mehr frisch war. Das gilt auch für den Aufback-Leberkäse. Besonders auffällig ist dieser schlechte Beigeschmack bei groben rohen Bratwürstel, Leberkäse und Fleischwurst, zuweilen auch bei Hackfleisch- besonders aber bei fertigem -gewürztem- Schweine-Gyros. Hier wird -ganz klar- gemogelt oder gar umverpackt, wenn die Haltbarkeit abgelaufen ist. Die Wurst scheint auch abzurutschen. Ich werde das weiter beobachten. (Aber nicht mehr in die Homepage einpflegen)

***

Umrötung ist eine chemische Reaktion, bei der Stickoxid mit dem Fleischfarbstoff Myoglobin interagiert, um dem Fleisch eine charakteristische rote Farbe zu verleihen. Umrötehilfsmittel wie Ascorbinsäure können die Umrötung beschleunigen und die Farbstabilität der Produkte erhöhen. Die Umrötung ist entscheidend für die Haltbarkeit und den Geschmack der Fleischwaren, da sie die rote Farbe stabilisiert und unerwünschte Bakterien im Wachstum verhindert. Diese Prozesse sind wichtig für die Qualität und den Verkauf von Fleischprodukten.

***

Frische Muscheln (Miesmuscheln) kauft man beim großen Diskount-Laden zu ca 5 Euro das Kilo.
In zwei Piccolo-Fläschchen H enkell Trocken, einer roten -fein geschnittenen- Zwiebel und etlichen Knoblauchzehen kochen, bis die Muscheln sich geöffnet haben. 10-15Min.
Davor habe ich Bagettes gebacken.
So entsteht ein wunderbares Essen! (Auch nicht teurer als ein fertiges halbes Hähnchen oder eine Dose Gulasch)
***

Die Preise springen durch den angehobenen Mindestlohn heftig nach oben.
Was unteren Gruppen gut tut, nimmt Kaufkraft aus der Masse- hier scheidet sich arm und wohlhabend bereits wieder deutlicher, wie zu alten Zeiten. Sicher, es ist erst einmal erschreckend, wenn eine Dose Würstchen 5,69 Euro kostet- aber etwas über einen Euro pro Stück klingt schon besser- oder? Vieles ist eine Frage der Sichtweise und die ist in jeder Generation anders. Kleine Rentner trifft eine solche Erhöhung härter, aber trotz allem sieht man -auch bei der Gruppe der Ruheständler- immer teurere Autos und Reiseaktivitäten.

"Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit Januar 2026 schon 13,90 Euro** die Stunde. (Brutto) Ab Januar 2027 wird auf 14,60 Euro erhöht. (In wenigen Jahren hat sich der Mindestlohn verdoppelt, was nicht nur Lebensmittel verteuert, Handgewerk ebenso - bis zum Abstandsanspruch der jeweils nachfolgenden Lohngruppen, die freilich mehr Entlohnung haben wollen, als der Mindestlohn ausmacht)

**das entspricht 2.500 Euro Brutto im Monat bei 40Std. Woche)

Zum Thema Konserven und Notbevorratung: Die Fertigessen in der Dose kann man- außer Erbsen- Linsen- Bohnensuppen vergessen: Die "Qualitäten" reichen von dünn bis dürftig. (was nicht auf die Preise zutrifft)

Dieses Jahr 2026 -um Ostern- ist für mich die Auslaufzone der Homepage- irgendwann sollte dieses Projekt abgeschlossen sein. Goethe sagte dereinst: ""So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das möglichste getan hat."

So versinken meine Seiten in der Abfolge der Zeiten, wie alle schriftlichen Sachen der Welt, nach der Ebbe kommt die Flut, die nächste Ebbe und nächste Flut, die Kinder werden groß und haben selbst Kinder- bald sind auch diese groß..

Dieses war meine letzte Kartusche- was nicht bedeuten muss, dass meine Seiten gänzlich
ohne Nachträge bleiben werden-
alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei..






https://www.youtu be.com/watch?v=PFWu4RP85z8
***An die Konservenfabrik: (Original Text gesendet zum Beginn der Fastenzeit 17.2.26)

An dieser Stelle darf ich meine Anerkennung zum Ausdruck bringen, den Steckrübentopf (800ml Dose)
als eine sehr geeignete Fastenspeise angeboten zu haben.
Der Glaube wird bekanntlich durch Verzicht gestärkt;
Meine Frau glaubte, ein Stücklein Steckrübe entdeckt zu haben,
ich hingegen, was zu gestehen ist, war erpicht auf einen Krümel Fleisch, welches sich -
hinter einem der Kartoffelstückchen verbarg, ganz unten am Boden der Konserve.
Wir waren tief beglückt. Da ich diese Konserven als Notvorrat einpflege,
ist durch den Kauf von 10 dieser Fastenspeisen die Frömmigkeit für das ganze Jahr 2026 gewährleistet.
Wir empfehlen unsere Kartoffendiät,
wo nur gekochte Kartoffeln - am Morgen, Mittag und am Abend- über eine ganze Woche - serviert werden.
Ohne Zucker, ohne Fett, ohne Kaffee oder Salz oder Zucker oder Alkohol- nur Mineralwasser..

***

Sehr schön kommt das Flöns/Blutwurst 150gr Pack von Schm itz aus Köln, gekauft bei A ldi-
fein, mild und doch würzig. In Tranchen-Scheiben geschnitten- mannhaft!

*** (ich setze viel lieber positive Erfahrungen als Rügen:)
Sehen sie, es gibt noch mehr Mogelpackungen:
Die Überschrift oder Schlagzeile in der Art wie "So früh wurden die Uhren noch nie umgestellt!"
lässt so manchen Leser darauf klicken und so erfährt jener, daß dieser Februar einen Tag kürzer ist.
Der "Journalist" hat Klicks "geerntet" und kann diese "Popularität" gut den Werbesponsoren verkaufen.
Später kamen die Wahlunterlagen- wo ist der Unterschied? (Feb.2026)

*** Das soll mir in diesem Jahr an Kommentaren reichen..

Ich füttere zuweilen im Winter die Krähen am Waldrand mit trockenem Brot.
In diesem Jahr 2026 kam Schwarzbrot aus der Dose dazu, das kaum mehr genießbar ist und
zerbrochene Scheiben hat. Auch hier hat die Vorratswirtschaft versagt.
In der Fastenzeit haben wir dem Scheibenkäse aus der Packung- egal zu welchem Preis auch immer gekauft-
entsagt, und geben zwei halbe Packungen davon als Spende an den Waldrand.
Vielleicht merken die Krähen das Plagiat mit viel Salz** -ebenfalls- nicht und nehmen es an, wie wir "Verbraucher"?
Am heutigen Scheibenkäse nascht mit Sicherheit niemand, so kann man leichter abnehmen- gell?

** Vielleicht soll die Werra entsalzt werden?

2026: Die "Qualtität" der schwarzen Oliven (geschwärzt) sind inzwischen ungenießbar geworden-
gesund waren die nie, heute sollte man die Fingen davon lassen, weil man nie weiß, was da drin ist.

Von 2025 bis 2026 sind die Abpackungen Hähnchenschenkel (die großen) um 400gr leichter geworden-
zum gleichen Preis..

..im 75.Lebensjahr